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Kurzvorstellung / Ersteindruck - Bonfus Altus 38 l Ultra200
Don Downhill und 5 andere reagierte auf Blickpunkt für Thema
Hallo Zusammen, ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später. Motivation Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen. Bestellung/Lieferung Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025. https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/ Verarbeitung Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen. Veränderungen / Verbesserungsvorschläge Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung. Zwischenfazit Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen. Wie geht’s weiter? Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse. Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail. Bis dahin Blickpunkt6 Punkte -
Nahtabdichtung am Zelt erneuern
khyal und ein anderer reagierte auf Christian Wagner für Thema
@Haui: Nachem du schon außen abgedichtet hast ist eine Aufbringung von neuem Nahtband innen eigentlich unnötig. Das Nahtband hält sowieso nur ein Paar Jahre und ist üblicherweise das erste was sich bei Zelten verabschiedet. Eine Abdichtung mit Silikon von aussen ist viel besser. Mach deinen Regentest und vergesse die Nahtbänder. Die werden von den Herstellern nur gerne genutzt weil sich diese billig in großem Maßstab aubringen lassen. @Ernie0815: Mach an einer Ecke eine Reißtest mit den Fingern. Dann wird man ja sehen ob das Material noch was taugt. Sollte es noch stabil sein dann lohnt sich eine Neuabdichtung von außen allemal. Das Zeug innen abzureissen ist IMHO nicht notwendig, schneide halt einfach das ab was im Laufe der Zeit da runterkommt. Weniger ist mehr.2 Punkte -
Durston XDome2 Review
Jakten reagierte auf Schlaumeier für Thema
Meine Freundin und ich hatten für dieses Jahr den südlichen Teil des Cape Wrath Trails in Schottland geplant. Für den gesamten hatten wir leider nicht genügend Zeit. Bisher war mein Zweipersonenzelt ein Taptent Double Rainbow, aber so richtig zufrieden war ich damit nie, vor allem wegen der Kondensation und auch weil ich gerne mehr Platz gehabt hätte. AAber aufgrund des feuchten Klimas Schottlands war jetzt vor allem der erste Punkt ausschlaggebend. Glücklicherweise hat mich meine Freundin dann auf das XDome2 aufmerksam gemacht, dass obendrein auch noch rechtzeitig aus Kanada eintraf, um es dreimal zu testen - einmal auf einer Wochenendtour im Odenwald, auf ner dreitägigen Kajaktour auf der fränkischen Saale und dann noch ne knappe Woche im Pfälzer Wald und den Vogesen. Ich vergleiche jetzt mal einige Eckdaten mit dem Double Rainbow, weil ich das gefühlt der Goldstandart ist: Gewicht: XDome2: 1250 g Double Rainbow: 886 g (wobei meine alte Sil Nylon Variant noch schwerer ist, glaube ich) Aufbau: XDome2: Ganz so intuitiv wie vom Hersteller beschrieben fand ich den Aufbau nicht, aber beim dritten Mal hatte ich den Dreh raus. Es gibt verschiedene Aufbauvarianten. Bei Trockenheit hat man die Möglichkeit, nur das Innenzelt aufzubauen und durchs Insektennetz in den Sternenhimmel zu schauen. Double Rainbow: Aufbau etwas schneller und simpler. Dafür hat bei mir immer irgendwas durchgehangen (lag aber evtl. daran, dass ich irgendwelche Kniffe nicht beachtet habe?). Die Varianten, bei der man die Trekkingstöcke an den Enden einspannt war auch nie so richtig sauber. Keine Ahnung, ob sich das beim neueren Modell geändert hat. Zeltnägel / Heringe: XDome: Mitgeliefert werden acht Aluheringe, im Profil V-förmig. Im Vergleich zu den Tube Pegs des Double Rainbow machen sie einen deutlich stabileren Eindruck. Von den Tube Pegs sind mir schon zwei abgebrochen. Allerdings lassen sie sich aufgrund der Form nicht so angenehm per Hand in den Boden drücken. Mit Handschuhen ging es, bei weichem Boden geht es eh, ansonsten muss man sich mit einem Stein als Hammer behelfen. Und es besteht natürlich immernoch die Option, sich einfach die Heringe / Zeltnägel zuzulegen, die einem persönlich zusagen. Innenraum: XDome: Eine Halle - nach oben deutlich mehr Platz, als das Double Rainbow. Breite ist mit 130cm auch nicht schlecht. Die innere Länge ist laut Hersteller 224 cm, wie das Double Rainbow. Komisch, hier kam es mir kürzer vor. Vielleicht sollte ich mal nachmessen. Große Netztaschen an beiden Enden. Kleine Netztaschen rechts und links an den Seiten. Haben wir nutzen können, nicht zu viel, nicht zu wenig. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, im XDome auch mal einen Regentag einfach auszusitzen. Feuchtigkeit: Jetzt sollte man ja meinen, nach einem Schottlandurlaub könnte ich mich wirklich fundiert über die Performance des Zeltes unter nassen Bedingungen auslassen. Kann ich aber nicht - es hat dieses Mal praktisch nicht geregnet. Allerdings hatte ich das Zelt auf der Kajaktour an der Fränkischen Saale einmal notgedrugen direkt am Fluss aufgestellt und war beeindruckt davon, wie wenig Kondenswasser sich auf der Innenseite des Zelts niederschlug, trotz der Nähe zum Wasser. Ich bin mit dem Xdome soweit sehr zufrieden. Lediglich der dünne Boden macht mir etwas Sorgen. Zweimal hatten wir in Schottland deshalb ein Groundsheet benutzt. Evtl. werde ich mir für Solotouren noch das Xdome1 zulegen.1 Punkt -
Hallo Khyal, Danke für die prompte Rückmeldung und das spontane Angebot Es ist das Crossbow 2 Mesh - muss aus 2015-2020 sein. Die Bänder innen hatten sich teilweise schon abgelöst - ich hab' die dann alle abgezogen. Ist nicht mein Hauptzelt - dafür ist es auch zu schwer. Ich teste da ein wenig rum, werde demnächst auch mal einen Echt-Regentest machen und ich teste auch mal das Aufbügeln eines Bandes innen (vorsichtig, erstmal nur an einer Stelle ...). P.S.: ich habe noch ein älteres Tarptent Rainbow und recht neu ein MSR Freelite 2. Letzteres ist im Moment mein Favorit, hatte ich jetzt über 50 Nächte bei einem Bikepacking-Trip im Einsatz: völlig problemlos, keine Schäden, kein Verschleiß bisher ! hat allerdings auch nur recht wenig geregnet .. Gruß Haui1 Punkt
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Neue Silikon-Deckeldichtungen für Nalgene Flasche OTF-Sustain 0,65l, wo ?
khyal reagierte auf KletterTrekker für Thema
Das ist wirklich ’ne nervige Sache mit den Schimmelpünktchen auf den Stopfen - kenne ich leider. Neue Deckel zu kaufen, nur weil der kleine Silikon-Stöpsel vergammelt, ist halt auch einfach echt nicht nachhaltig. Hab mal nachgeschaut, leider scheint es für die OTF-Kappen von Nalgene aktuell keinen passenden Ersatz–Stopfen zu geben (selbst Amazon hat da nur Komplett-Kappen im Angebot) Was aber vielleicht helfen könnte: Ich hab mir neulich den Usit-Ring-Shop angesehen – die bieten diverse präzise gummierte Dichtungen in verschiedenen Größen an und können sogar individuelle Lösungen fertigen lassen (weiß nicht wie teuer das allerdings ist). Vielleicht ist da ein Ring dabei, der mechanisch in die Dichtung eines Nalgene-Deckels passt oder du kannst sogar ein individuelles Gummi-Plättchen mit denen absprechen.. Bisschen umständlich haha aber könnte eine Lösung sein. Ist zwar eigentlich für technische Dichtungen gedacht - aber wenn der Durchmesser stimmt und das Material lebensmittelecht ist... vielleicht ’ne schlaue Lösung, um das „nur weil der Stopfen rumkrümelt, alles wegwerfen“ zu vermeiden.1 Punkt -
Review Tarptent MesoSpire 2 komplett
Blickpunkt reagierte auf khyal für Thema
Fazit / Einordnung Für das Gewicht und Packmaß bietet das Zelt echt viel Raum, ist auch windstabil, zur Einordnung, windstabiler als z.B. ein Firstzelt mit geradem First, Offset-Zelte, oder mit hoch angeschnittener Apside, aber etwas unterhalb von Starkwindburgen wie dem Luna Orbiter oder dem Portal 1/2. Wenn man für das Wandern zu zweit ein Zelt sucht, was schön kleines Packmaß hat, schnell aufzubauen ist, man nicht unbedingt vor hat, im Sturm zu zelten oder ausgedehnte Wintertouren zu machen, kann ich auf jeden Fall das Zelt empfehlen, ich finde es ist auch ein angemessener Preis. Im Vergleich zum Luna Duo 2024, traue ich dem Teil noch etwas mehr Starkwind zu, dafür hat das Lunar Duo durch den „Rundfirst“ deutlich mehr Headroom / Lebensraum im Zelt, was vor allem zu 2 bei schlechtem Wetter eine Rolle spielt, aber auch mir als recht großem, stämmigen Mensch sehr angenehm ist. Die etwas höhere Starkwindstabilität kommt halt dadurch, daß durch den Diagonalfirst (übernommen von Henry / Tarptent von seinem seit vielen Jahren existierenden StratoSpire) eben mehr einzelne Flächen zueinander im Winkel stehen, aber eben nicht so stark verdreht, wie bei den Durston X-Mid wodurch z.B. zum Apsidenkoche, Diese deutlich besser nutzbar bleiben. Für jemand, der möglichst viel mit einem Zelt abdecken will (ich bin ja da mehr der Gearfreak, für jeden Einsatzzweck das perfekte Zelt, man kann es sich halt schön reden ) das Zelt auch häufiger zu 2 nutzen will, eine recht hohe Windstabilität sucht und dem das Portal 2 zu schwer ist bzw der am Fußennde gerne mehr Breite möchte und das Ganze noch zu nem vernünftigen Preis, der isollte sich das MesoSpire anschauen. Wenn noch Fragen sind, her damit... Und noch ein paar Bilder... Hier steht es mit diesen Flächen in nem 6+ BF Wind ich hatte es auch mal richtig schön in einem windverstärkenden Windkanal stehen Aufnahmen vom Anfang drinnen, als es zur Nahtdichtung aufgebaut war, hier sieht man ganz gut, wie man die Lüftung variieren kann und hier wie groß die Apsiden sind bzw daß man die auch z.B. zum Kochen usw sehr gut nutzen kann, da eben die Stangen nicht in den Ecken stehen1 Punkt -
Also ich habe einen Katabatic Alsek 22 (das geschlossene Pendant zum Flex 22) und der ist fantastisch. Als Kaltschläfer hat er mich um Frühjahr auf dem AZT immer warm gehalten, selbst bei Temperaturen um ca. -5°C und Schneefall. Das hätte davor keiner meiner Quilts geschafft, obwohl sie lt. Hersteller ähnliche Ratings hatten/haben. Im Vergleich habe/hatte ich: - einen alten EE Revelation 10F (damals war das Rating komplett daneben). Mit dem war mir um den Gefrierpunkt oftmals bereits kühl. - einen geschlossenen ZPacks Schlafsack (ohne Kapuze) mit 20F Rating. Ist zwar leichter als der Katabatic aber der Alsek hält definitv wärmer bei kalten Temperaturen. Der Katabatic ist robuster gefertigt als andere UL Penntüten. Er Schnitt iat super und das Befestigungssystem ist sehr vielseitig und gut. Zwar fummelig zu installieren aber wenn man den richtig montiert, dann hat man keine Drafts und Kältebrücken. Würde ich wieder in einen Schlafsack/Quilt investieren wäre es vermutlich wieder ein Katabatic. Trotz des Preises.1 Punkt
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Ja danke für die vielen Tipps und Hinweise. Zum Wetter: Ich bin aus München und ganzjährig eigentlich fast jedes Wochenende in den Bergen unterwegs. Und wir wollten einfach spontan nach kurzfristiger Wetterlage irgendwo hin. Sei es Dolomiten, Gardasee oder doch Bosnien-Herzegowina. Von daher einfach wo es dann warm ist. Sturm Regen und alles unter 10Grad Nachts wird in die Hütte verlagert. Wir campen auch Recht viel in den Bergen, aber mir sind unser aktuellen Zelte einfach zu schwer.. Daher der Eintrag. Habe mir jetzt das Gossamer The Two bestellt - denke Preis Leistung sollte passen.1 Punkt
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Impressionen von Touren
Wolfwalkerin reagierte auf Steintanz für Thema
Paar Eindrücke vom Camino dos Faros, ein toller Küstenwanderweg (typischerweise 8 Etappen) entlang der "Küste des Todes" bis zum "Ende der Welt" (Spanien, Galizien: Malpica bis Fisterra, entlang der Costa da Morte). Lange Hose empfehlenswert, da Stachelgebüsch teils sehr eng steht. Fantastische Wegverläufe, Landschaften, Strände, Eukalyptus- und andere -wälder.1 Punkt -
Sweden Kungsleden - Hemavan - Abisko NOBO 2025
wechsel-wild reagierte auf RaulDuke für Thema
Meine Fresse, geiler Text, noch viel geilere Fotos!!1 Punkt -
Schuhe zum Duschen und Stadtbummel etc
Weltengänger reagierte auf khyal für Thema
@Cullin Jysk hielt sich sicher der Preis auch sehr in Grenzen, oder ? Ich habe eigentlich mit Sandalen im Spätherst und frühen Winter gute Erfahrungen gemacht, durch die rel dicke Sohle rel gute Isolation, Ballerinas (0 praktische Erfahrung) stelle ich mir vor daß die häufig durchfeuchtet sind und durch die dünne Sohle leicht Feuchtigkeit / Kälte von unten, aber wiue schon geschrieben, nie benutzt... Ich laufe das ganze Jahr in wassertasuglichen Sandalen rum, wenn ich nicht kletter/wander/Motorradschuhe an habe, kann mich nicht dran erinnern, daß ich deswegen mal "schief angeschaut worden wäre" und wenn wäre es mir egal gewesen, OT: war auch früher im IT-Management nie ein Prob (ok Auflage mit socken im büro ). ich wandere / laufe auch viel in den Sandalen, häufig habe ich nix Anderes bei, vom WW-Packrafting, segeln OT: (wenn dabei nicht Bläck Fööss) usw ganz zu schweigen, Duschen no Prob, muß dann halt 1/2 min länger die Dusche auf dem Camping / Hafen sauber machen, dafür sind die Sandalen auch wieder sauber. Wenn ich in einem Gebiet wandere, wo ich dann mit meinen Hanwags laufe, habe ich noch ein Paar UL-Sandalen bei, taugen notfalls auch um ein paar Hundert km zu Wandern, für nächtliche Pinkelgänge, mal auf nem Camping Duschen oder in der Stadt rumlaufen, eh...wenn ich mich gerade richtig erinnere, bei meiner Größe 13 ca 200g / Paar. Mal zufällig in nem Womo/Caranvanshop gefunden, als wir auf dem Weg nach Italien noch diese blöde Metaltafel für´s Heck wegen des Canadiers kaufen mußten.1 Punkt -
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Impressionen von Touren
wechsel-wild reagierte auf Ameisenigel für Thema
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Hallo, vielen lieben Dank, das ist super nett. Mittlerweile habe ich mich entschieden. Ich weiss wo ich anfange, tolles Tal relativ im Süden. Und von dort aus mache ich es freestyle, auf kleinen Wegen, und versuche grössere Routen so gut wie möglich zu vermeiden. Da werden mit Sicherheit auch so einige hochalpine Pässe kommen, entweder es gibt refugios oder Hütten, oder ich gehe wieder ein wenig hinunter. Der Herbst fängt an und da finde ich das übernachten im Wald sehr schön, ausserdem ist in den Westalpen die Baumgrenze etwas höher und bisher habe ich immer irgendwo Bäume gefunden die passen... hoffentlich spielt das Wetter so einigermassen mit, ansonsten freue ich mich sehr auf die Tour. Du hast sicher Recht mit dem hochalpinen Aufenthalten, es sind ganz wundervolle Bergwelten dort, aber dafür bin ich noch nicht so richtig ausgestattet, vor allem sollte es schlechtes Wetter haben... ein anderes mal... wird ein Abenteuer, Wege entstehen dadurch das man sie geht. Alles herzliche!1 Punkt
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(Südost)belgien wer kennt sich aus?
wechsel-wild reagierte auf Wander Schaf für Thema
Im Zweifel läufst du sie alle in unterschiedlichen Jahren :)1 Punkt -
(Südost)belgien wer kennt sich aus?
wechsel-wild reagierte auf Wander Schaf für Thema
Bin die Venntrilogie gelaufen. Sehr schön. Gerade das hohe Venn ist klasse. Zur Übernachtung haben wir welcometomygarden.org genutzt. Wild Zelten empfehle ich nicht, die Strafen sind enorm hoch, Belgien ist da nicht so entspannt wie es hier in D ist. Steht auch deutlich an den wenigen Unterständen. Aber wie gesagt, wir hatten einen Campingplatz und ansonsten bei Leuten im Garten übernachtet. Das war sympathisch. Einkaufen ist auch entspannt, da findet sich einiges und man kommt zudem durch viele kleine Käffer. Die drei Abschnitte sind wirklich abwechslungsreich für die 109km gestaltet. Wir sind die Trilogie allerdings südwärts gelaufen, kurz vor der offiziellen "Eröffnung" des Weges. Ist sehr gut ausgeschildert. Schönes Detail: die Markierungen sind farblich an die jeweiligen Abschnitte angepasst. Der Weg ist recht easy und eignet sich auch gut für Einsteiger. Volle Empfehlung.1 Punkt -
(Südost)belgien wer kennt sich aus?
wechsel-wild reagierte auf Bader für Thema
Hi Bücklerbande, Zum Thema Ardennen / Südostbelgien vorweg: 1. Bin keinen der Wege gegangen. 2. Bin mit der Fahrrad unterwegs gewesen. Aber: 1. Biwakieren war kein Problem (ich weiß, nicht Deine erste Option). 2. In jedem noch so kleinen Ort gibt es eine Frittenbude. Also eine wirkliche Frittenbude. Eine, die der belgischen Kultur zur Ehre gereichte. cu, Christian1 Punkt -
Wir leben in einem dicht besiedelten Land und dürfen uns (fast) überall im Wald und sonstwo frei bewegen. In vielen anderen Ländern ist alles rechts und links der öffentlichen Wege mit Stacheldraht abgesperrt und wer da drüber klettert bekommt es evtl. mit scharfen Hunden zu tun. Wer mit Verstand im Wald, außerhalb Schutzgebieten, biwakiert, wird auch keinen Ärger bekommen. Würde man das biwakieren offiziell erlauben, gäbe es halt viel Ärger mit Idioten, die das mit Campen verwechseln, Feuer machen, auf Privatgrund stehen, in Schutzgebieten campen, die Jagt stören, Müll hinterlassen ... und das ganze noch veröffentlichen damit es andere nachmachen. Ja der deutsche Wald ist meist Nutzwald, aber da leben auch wilde Tiere, die zumindest nachts ihre Ruhe brauchen.1 Punkt
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Meinungen zu Naturehike Iso-Matte
drug2 reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Verstehe ich das richtig? Du hast die Matte nackt ohne irgendwas darunter auf Wiese und Holzbänken verwendet, und nun sind 2 Löcher drin?1 Punkt -
Och nö danke - ich wunder mich nur manchmal darüber was manche Leute schreiben - ich finde es einfach nicht praktikabel komplett legal unterwegs zu pennen. Und kann mir schlecht vorstellen dass du das auf deinen langen Touren hinbekommen hast... Obdachlose trifft man doch auch eher selten auf dem Campingplatz... Aber ich glaube halt einfach dass über 90% der Weitwanderer an den allermeisten Orten nicht so ein Riesenproblem für die Welt sind wenn sie zwischendurch mal wild zelten... OT: gerade in Frankreich ist doch das Wildzelten absolut null problemo - selbst in vielen Nationalparks ist es erlaubt (Biwak Übernachtung zwischen zB 19-9 Uhr) in der Schweiz ist es ab einer bestimmten Höhe über NN außerhalb von Schutzgebieten soweit ich weiß auch okay...1 Punkt
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Wo warst du denn schon längere Zeit unterwegs, also mehrere Wochen? Meine Erfahrungen decken sich nämlich auch eher mit denen meines Vorschreibers. Für mich ist es auch eher Mittel zum Zweck. Mit meinem Ego hat es definitiv überhaupt nichts zu tun. Flexible Etappenplanung unabhängig von irgendwelchen Reservierungen usw. Je nach Lust und Laune und Wetter ist mir unterwegs wichtig. Ich habe im Alltag genug festgelegte Termine. Die de facto Reservierungspflicht auf vielen Hütten ist zB einfach nur zum k***en und hat nichts mit der Art und Weise zu tun wie ich gerne unterwegs bin. Und es ist für manche auch eine Geldfrage. wenn ich mehrere Wochen wandern gehe will ich nicht jeden Tag fürs pennen blechen. Lieber 1x/Woche oder alle 10 Tage mal n schönes Hotel oder mal schön Essen gehen... Campingplatz versuche ich definitiv zu vermeiden, weil ich mich auf den meisten Plätzen einfach nicht wohl fühle.1 Punkt