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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.09.2026 in allen Bereichen

  1. sirm3rl1n

    Nordkalottleden 2027

    Hallo Gerd, ich bin den Nordkalottleden Solo teilweise von Kilpisjärvi bis Abisko, also den Mittelteil, in den ersten beiden Septemberwochen 2024 gelaufen. Ich bin nach Tromsö geflogen und von dort mit dem Bus nach Finnland gefahren, die Rückreise erfolgte dann per Zug ab Abisko. Auf diesem Abschnitt gibt es 7 eingerichtete Brücken, die auch jeweils notwendig sind. Diese waren bei mir alle noch installiert und problemlos begehbar. Dazu gesellen sich einige flache Flussquerungen, für die man dringend brauchbare Watschuhe mitführen sollte - zwischen der Daerta- und der Dividalshytta quert man beispielsweise ein sehr weitläufiges Sumpfgebiet zwischen zwei Seen und danach den knapp 50 Meter breiten Skaktarelva-Fluss. Und auch sonst gibt es einige Stellen auf dem Trek, wo man die Wanderschuhe zum Durchwaten unweigerlich ausziehen muss. Bis auf die am Anfang hinter der schwedischen Grenze liegende Pältsastugan- und die am Altevatnet gelegene Altevasshytta hatten alle anderen Versorgungshütten Anfang September bereits geschlossen bzw. die unbewirtschafteten Hütten wären wie bekannt nur mit dem jeweiligen Schlüssel begehbar gewesen. Da ich mit Zelt und in kompletter Selbstversorgung unterwegs war, hat mich das nicht tangiert. Wettertechnisch hatte ich alle denkbaren Aggregatszustände zwischen bratender Sonne, Dauerregen, leichtem Schneefall und Sturmböen. Aber immerhin wird man so spät im Jahr nicht mehr von Mücken zerfressen, da die Nachttemperaturen teilweise stark anziehen. Ich hatte eine Basisausrüstung mit Komforttemperatur von 0 Grad dabei und bin damit sehr gut gefahren. Da ich eher entspannt unterwegs bin, hatte ich in der Regel Etappenlängen zwischen 22 bis 27km. Zusammen mit Wind und Wetter hat mir das aber auch gereicht, da mir allabendliche Erholung, der Blick auf die Nordlichter und das ein oder andere Lagerfeuer schon wichtig gewesen sind. Wie bereits erwähnt ist der Trek sehr einsam, ich habe selten mehr als ein oder zwei andere Trekker pro Tag gesehen. Der Hauptanteil sind eher Tageswanderer, welche an den größeren Selbstversorgerhütten mit Straßenanbindung kleinere Wanderungen durchführen - so fand zB. an der Rostahytta noch ein größeres Jugendzeltcamp statt. Zu den möglichen Wegvarianten kann ich nichts beitragen, da diese insbesondere im südlichen Teil entscheiden, wo du enden willst! Auf meinem Abschnitt gab es nur den Hauptweg und dem bin ich gefolgt, da meine Rückreise ab Abisko erfolgte. Nichtsdestotrotz kann ich dich aus meiner Erfahrung darin bestärken, dass du dir einen der vermutlich schönsten, da einsamsten Wanderwege in Nordeuropa ausgesucht hast - ich habe die wundervollen Weitblicke auf die Berge und Gletscher, die unzähligen, nicht scheuen Rentierherden und den wenigen, aber herzlichen Kontakt mit den Einheimischen sehr genossen. Und die Einsamkeit. Und die Blicke auf die Nordlichter. Und die Lagerfeuer an den Seen. Falls du fragen zu diesem speziellen Abschnitt hast, egal ob zu Kartenmaterial, speziell zu den Brücken oder was auch immer, dann melde dich gerne! Das Bild zeigt das Rostadalen kurz vor der Rostahytta mit Blick in westlicher Richtung auf den kleinen Gletscher unterhalb des Hoglikka. Allein für dieses kurze Erlebnis lohnt es sich, den Weg auf sich zu nehmen... Liebe Grüße Hannes
    3 Punkte
  2. Den Osprey hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Der erfüllt all deine Voraussetzungen. Für mich war der dieses Jahr eine "Offenbarung". Bis jetzt hatte ich, je länger der Tag voranschritt, auf einer Seite mehr oder weniger mit Schulterbeschwerden zu kämpfen. Bei vielen verschiedenen Modellen. Das einzige was mir grad einfällt, was ich mir anders wünschen würde, wäre dass der Gurt vorne beim Verschluss etwas breiter wäre und nicht nur 20mm. Das erinnert mich dran, dass ich eh noch einen Bericht drüber schreiben wollte.
    2 Punkte
  3. bisschen kleiner, habe ich jetzt bei den Fernwandertagen beim Stand von walk on the wild side gesehen: Symbiosis Aspen. Spezieller Rucksack für Menschen mit Brüsten von A bis wirklich ne Menge und relativ schmale Schultern. Kam dort allgemein gut an.
    1 Punkt
  4. Mein Vorschlag wäre der Osprey Eja 58L (nicht Pro), wiegt ohne Deckelklappe etwas über einem Kilogramm. Die Deckelklappe kannst und solltest du bei den Exos/Eja Modellen abnehmen können, auch bei den Pro Modellen. Ich besitze ein älteres Modell des Osprey in der Version für Männer, den Exos 58. Lässt sich gut tragen, auch mit 13 kg am Rücken. Aufgrund des Rahmens jedoch unmöglich als Handgepäck verwendbar.
    1 Punkt
  5. Osprey Eja 55 Das mit dem Handgepäck wird nicht passen, in der Regel gehen Rahmenrucksäcke von der Hüfte über die Rückenlänge. Sonst funktioniert das nicht so gut. Damit ist man aber über den 55cm.
    1 Punkt
  6. mmaddin

    Reparatur Hubba Hubba Zelt

    Den MSR Support anschreiben, den Defekt schildern und freundlich anfragen, wo du ein Ersatz-Gestänge herbekommen kannst. Beim Gestängebruch meines MSR Carbon Reflex (längst aus jeder Gewährleistung raus) habe ich daraufhin ohne weiteres und für mich völlig kostenlos das Ersatzsegment zugeschickt bekommen. Versuch's einfach ...
    1 Punkt
  7. Gibbon

    Welcher Regenponcho?

    Meine Empfehlung wäre der Poncho von 3F UL GEAR mit Ärmeln und Reißverschluss. Gibt es in Orange und Blau. Vorher habe ich einen Ultra-Sil Nano Poncho von Sea-to-the-Summit verwendet. Doch bei sehr starkem Wind hat es mir mehrmals entweder die Ärmel aufgeweht (aufgegangener Drucknopf) oder der Poncho hat sich mangels Bauchgurt über meinen Kopf gestülpt. Mit dem Poncho von 3F mit Ärmeln und Bauchgurt gab es das Problem nicht. Mit Ärmeln ist natürlich schwitziger als ohne. Anmerkung: Das sind beides Ultra Leicht Ponchos. Für Open Air und Alltag tut es natürlich auch ein preiswerter Poncho für 10€ ausm Bundeswehrshop oder von Decathlon.
    1 Punkt
  8. Kann ja (fast) jeder immer durch die eigenen Lebensentscheidungen beeinflußt bzw ausgerichtet werden. Ist bei mir ähnlich wie bei @Gerd1890 gelaufen, einfach dem eigenen Fluß gefolgt, dem was mir "Wesentlicher" ist, dann ergibt sich das je nach eigener Ausrichtung von selber. Wenn man dann noch sein Leben so eingerichtet, daß man rel wenig Lebensunterhaltskosten hat, kommt das auch gut hin, viel draussen unterwegs zu sein (z.B. bei mir 3-4 Monate / Jahr). Wenn man dann nicht wenige Wochen im Jahr im zwischen den Jobzeiten eingequetschten Urlaub draussen unterwegs ist... ..wobei man ansonsten dann meist aus dem Alltagsstress heraus das Gefühl hat, jetzt will man aber auch im Urlaub "was erleben" (evtl wenn man viel auf der "YT-Uni" unterwegs ist, dieselben Pics / Videos zu machen, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erleben, eine Urlaubsgegend nach der anderen "abzuhaken", hechelnd nach dem "Neuen", ....dann kommt man imho länger draussen dem Fluß folgend, unterwegs eher zur Ruhe, muß nicht km kloppen, irgendwelche Ziele erreichen, freut sich am "Kleinen", den Begegnungen mit Tieren, nach einer Woche ohne einem Menschen zu begegnen, an dem Gespräch mit einem anderen Menschen usw usw Die logische Folge ist dann, daß sich das auch in den Alltag überträgt, es wird mit Wohnen in der Stadt zu stressig, zu viel, zu jeder Tages/Nachtzeit, irgendwo "draussen" lebt sich dann angenehmer, ruhiger, näher an der Natur, die Grenzen zwischen unterwegs / zuhause verschwimmen immer mehr, da man ja auch draussen zuhause ist und zuhause draussen. Jetzt ist das alles ein ungeheurer Luxus, ich habe in meinem Leben schon viel in den unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet / gejobt und wenn jemand z.B. 40 std / Woche Stapler auf einem Kältelager fährt, oder in einer Eisenschmiede an Hydraulikhämmern Teile herstellt, um seine Familie zu ernähren, während seine Partnerin mit Kiddies, sich um alles Andere zu kümmern (was häufig ein stressigerer Job als Management ist) gut ausgelastet ist, kann ich gut nachvollziehen, daß die, wenn überhaupt ein Urlaub finanziell drin ist, völlig happy sind, wenn sie sich mal um nix kümmern müssen, sondern einfach auf einer Liege am Strand chillen, das Essen im Hotel für sie gekocht, die Dusche geputzt wird und ihnen auch noch Entertainement angeboten wird,. ohne daß sie sich dafür stressen müssen. Oder gehen wir noch ein Stück weiter, ausserhalb von Europa z.B. in vielen Ländern Afrikas / Asiens wo teilweise Mensch fast rund um die Uhr damit beschäftigt ist, genügend Essen ranzuschaffen, um zu überleben....klar den Zusammenhalt zu spüren (da könnten wir uns im Westen eine Scheibe von abschneiden) oder bei manchen Gruppierungen die Urverbundenheit mit der Natur zu spüren, von Diesen zu lernen, wie man dies macht, das ist toll....aber das wäre bestimmt total lustig geworden, wenn ich denen mit "Prinzipien wie Einfachheit, Selbstgenügsamkeit, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Problem der Rückkehr. Pforten der Wahrnehmung usw usw" gekommen wäre, hätte es wahrscheinlich Tage gedauert, denen überhaupt verständlich zu machen, was ich meine und dann hätten sie sich wahrscheinlich mit viel Humor Sorgen darum gemacht, daß ich irgendwas Psychoaktives aus der Natur zu mir genommen hätte, was ich nicht vetrage.... Für mich ist es rel simpel, jeder geht seinen Weg, mir gefällt mein Weg mit viel relaxed draussen in der Natur zu sein, mit / in der Natur, das wird wohl die nächsten Jahre auch noch mehr in die Richtung gehen und wenn es jemand statt desen gefällt, in einem ihn erfüllenden Technojob viel Geld zu machen, ein entsprechendes Auto zu fahren, eine Penthouse-Wohnung über den Dächern der Stadt toll zu finden, oder im Expresstempo durch die Natur imho "zu rasen" um möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, oder die Herausforderungen der Megamärsche toll findet, absolut nicht meine Baustelle, aber prima, wenn es Spaß macht, soll er doch...wie in meiner Geburtsstadt gesagt wird "jeder Jeck ist anders"... Schade ist halt, daß in unserem Land durch den Bürokratiewahnsinn (ich sage nur mal 2 Stichworte Bundesmeldegesetz und Aussenbereich) sehr schwer gemacht wird, genügsam und nachhaltig nah an der Natur zu leben, aber dafür haben wir andere Vorteile s.o. die ich auch gerne und dankbar wahr nehme...
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  9. Die Frage "Wie lassen sich in euren Augen Prinzipien wie Einfachheit, Achtsamkeit und Selbstgenügsamkeit aus der Natur auf den Alltag übertragen, um mehr Lebensqualität, statt nur Lebenszeit, zu gewinnen?" kann man m. E. nicht einfach nach dem Motto "mach dies, dann kommt das" beantworten. In meinem Fall war es eine Entwicklung, die sich bestimmt schon 10 Jahre hinzieht und auch bestimmt noch nicht abgeschlossen ist. Letztlich ist es doch so: Die Verbundenheit mit dem Leben und der Natur, die man beispielsweise beim Wandern und Draußensein erlebt, verändert einen doch so oder so. Es sind kleine Veränderungen und kleine (vielleicht auch kurzfristig unbemerkte) Schritte, die dann letztlich irgendwann (hoffentlich) automatisch zur genannten Einfachheit, Achtsamkeit (wie ich diesen Begriff hasse) und Selbstgenügsamkeit führen. Ich bin mir also gar nicht sicher, ob man aktiv die o. g. Prinzipien auf den Alltag übertragen kann, oder ob sich das nicht von sich aus entwickeln muss. In meinem Fall: Ich habe immer mehr von dem gemacht, was mir Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Beschäftigung mit Spiritualität, Zeit draußen verbringen, Hobbies) und immer weniger von dem gemacht, was mir keinen Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Arbeiten in meinem erlernten Beruf, irgendwas machen zu dem ich eigentlich keine Lust hatte). Das lief aber Hand in Hand, heißt ich habe das weniger aktiv geplant und mir Vorsätze und Pläne gemacht, es hat sich letztlich einfach so entwickelt. Der Rest kam dann von ganz alleine, aber alles war eine lang andauernde, eher kontinuierliche Entwicklung von innen heraus und hatte wenig damit zu tun, was einem irgendwelche Lebenscoaches als Rezept dafür verordnen möchten. Ich denke also, dass sich die o. g. Prinzipien eher mit der Zeit automatisch auf meinen Alltag übertragen haben. Leider muss ich feststellen, dass viele meiner Freunde und Bekannten einfach stumpf ihr Leben so leben wie schon immer, auch wenn sie dabei wirklich unglücklich sind. Aber wenn diese beispielsweise Zeit draußen verbringen, dann müssen die auch immer was machen (Schifahren, Joggen, irgendsoeine stressige Beschäftigung), die SIND dann nicht einfach draußen, die MACHEN was draußen. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine. Vielleicht wäre das ein erster Ansatz, an dem man einfach beginnen könnte. Und solche Veränderungen muss man auch immer erst zulassen. Schwer solche Gedanken schriftlich zu fixieren...
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  10. Die ultraleichte Grammatur sind ja die ca. 18g/m2 und wenn anständig verarbeitet und sorgfältig gehandhabt, hält ein Shelter aus dem Material ca. 1,5 USA-Thruhikes, 4000 Meilen, also etwa 6400km, wenn man den Berichten der Thruhiker im Internet trauen mag. Für den Durchschnittshiker mit 3-4 Wochen im Jahr auf einem Trail sind das über 10 Jahre Nutzungsdauer. Da muss halt jeder selbst beurteilen, ob einem das lange genug ist. Das ist für mich als MYOGer nicht das Problem Das ist für mich der wirklich relevante Nachteil. Das Nutzungsprofil von German Tourist würde ich jetzt mal als Parade-Nische bezeichnen Teuer ohne Frage, aber Katastrophe im Sinne der Nachhaltigkeit? Ein 1p DCF-Shelter verursacht End Of Life (EOL) vielleicht 150-500g Plastikmüll, je nach Modell. Ein SilPoly oder SilNylon Shelter hält je nach Material 2-3 mal so lange, verursacht EOL aber auch 2-3 mal soviel Plastikmüll. Unter dem Strich also das Gleiche. Und in Relation zu anderen Plastikmüll produzierenden Nutzungen sind das echt Peanuts! Wieviel Plastikmüll erzeugt man allein durch die Essenverpackungen auf Tour? Sagt auch jemand mal: "Nein, eine Schaumstoffmatte nutze ich nicht, weil nach 2 Monaten platt gelegen --> 450g Plastikmüll?" Von unserem Alltagsleben in der Industriegesellschaft ganz zu schweigen... Also mein persönliches Fazit zu DCF für Shelter als MYOGer ist immer noch ein sehr Positives! Aktuell für ULer mit moderater Nutzung das fast ideale Material. Natürlich sehr leicht und dabei sehr stark, keine Diagonaldehnung, keine Dehnung durch Nässe, leicht zu verarbeiten, leicht zu reparieren. Die Nachteile sind ja auch hinlänglich bekannt: Ziemlich teuer, nicht für die Ewigkeit, größeres Packmaß. Dazu muss man die Schwächen des Materials kennen und bei der Konstruktion und Verarbeitung berücksichtigen, Stichwort Verstärkungspunkte. Auch kann es die Bildung von Micro-Löchern geben, wenn das Laminat dauerhaft zu stark diagonal zum Faserverlauf belastet wird. Fehlt also eigentlich ein DCF mit 0, 45, 90, 135° Faseranordnung. Und ein 7DEN SilPoly mit mind. 50% UHMWPE-Faseranteil im Gewebe.
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