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Ultraleicht Trekking

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adriandoide

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    adriandoide reagierte auf daniel. in 3F Lanshan 2   
    Servus,
    meine Partnerin und ich konnten mitte Juli, zum ersten Mal, das Lanshan2 pro in freier Natur ausprobieren. Die Orte der vier Übernachtungen waren Trekkingplätze im Pfälzerwald. Übrigens wurden wir an jedem Platz von zumindest einer Person auf das Zelt (wie kommt man auf sowas, wie viel wiegt das, wo kann man das kaufen) angesprochen. Selbstverständlich habe ich auch immer auf dieses Forum verwiesen.
    Nun aber zu unseren/meinen Eindrücken: Für zwei Personen (1,72m und 1,68m - Normalgewicht) ausreichend Platz, wenn man schon mehrmals gemeinsam in einem 1,2m breiten Bett geschlafen hat. Anfangs hatte ich noch ein paar Bedenken, die dann nach der ersten Nacht beseitigt waren. Am ersten Morgen haben wir problemlos im Zelt gefrühstückt. Es ist auch noch für einigen Kleinkram Platz. Unsere Rucksäcke haben wir draussen bzw. unter den Apsiden aufbewahrt.
    Man bekommt relativ schnell Routine im Aufbau, welcher dann in kürzester Zeit erledigt ist. Bei der Höhe der Stecken habe ich mich an die vorgeschlagenen 115cm von FlowerHiker orientiert, was zu einem guten Ergebnis geführt hat.
    Wie schon im Thread erwähnt, dürften sich die Plastikhaken, in dem die Apsiden eingehängt werden, als Schwachstelle erweisen. Vielleicht sollte ich sie gleich prophylaktisch austauschen.
    Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden und glücklich. Es wird uns bestimmt noch viele schöne Nächte bescheren.
    Hier noch ein paar Impressionen:




  2. Gefällt mir!
    Hallo zusammen,
     
    hier mal wieder eine Bauanleitung, vielleicht hat ja der/die ein oder andere schon mal mit einem Zeltbau geliebäugelt …….
    Nach dem X-Pac 37+9L Rucksack und dem Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox ging es im letzten Winter an die dritte MYOG-Großbaustelle: dem Zelt. Da sich die beiden ersten Projekte durchaus sehen lassen konnten, war ich guter Dinge, dies auch bei einem Zeltbau entsprechend umsetzen zu können. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass das erste selbstgenähte Zelt in der Regel für die Tonne ist, machte ich mich an die Planung und schrieb dazu im Vorfeld eine detaillierte Bauanleitung (s. unten). Zudem machte ich zu den Zeichnungen der einzelnen Baugruppen noch Zeichnungen der wichtigsten Nähte (alle letztendlich als Kappnähte ausgeführt), um später während des Zuschnitts und des Nähens den Überblick zu behalten, auch wegen der vielen unterschiedlichen Nahtzugaben. Der Entwurf ist als ‚single piece - single wall - A-frame‘ ausgelegt und orientiert sich an bewährten Zelttypen. Die Bauanleitung habe ich dann Schritt für Schritt abgearbeitet, was ausgesprochen gut funktioniert hat.
    Als Stoff kam das sehr dehnungsarme Chikara zum Einsatz. Das Chikara ließ sich sehr gut nähen (80er Microtex Nadel, Rasant 75 Garn) und erinnert in Haptik und Geräuschentwicklung am ehesten an Backpapier, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war.
     

     
    Die wichtigsten Daten:
             2-Personen Zelt mit Platz für 2 TAR NeoAir Xlite (Regular) Isomatten          2 Eingänge, 2 Apsiden           alle Dachnähte abgedichtet          Trapez-Bodenwanne: 110/90cm Breite , 220cm Länge, Höhe 12 cm          First: Höhe mittig 120cm, Breite mittig 120cm, Höhe im Kopf-/Fußbereich >38cm          Material: Chikara 41g/m², Mosquitonetz 25g/m², 200den Diamond Ripstop 120g/m², Reißverschluß YKK 3C          Catenary cut: 2cm/m          Packmaß: Ø 14cm x 40cm (6L)          Materialkosten: ca. 190€       Gesamtgewicht: 716 g (incl. sämtlicher Abspannleinen)  

     
    Vorbereiten der Baugruppen
    Für alle Stoffstücke habe ich im Vorfeld Pappschablonen (1:1) angefertigt, da die meisten Kanten einen Catenary cut haben. Das hat sich für das Anzeichnen auf den Stoffen später als sehr hilfreich erwiesen. Eine sehr gute Catenary cut-Anleitung findet man hier. Bei den kürzeren Mesh-Dachkanten (155cm) ist darauf zu achten, dass der Cat cut vom Dach (175cm) genommen wird, da sie später eine gemeinsame Naht bilden und somit die längere Naht den Cat cut vorgibt (die tiefste Stelle des Mesh-Cat cut ist daher leicht asymmetrisch versetzt). Für die Ecken der Bodenwanne sollte man sich vorher mal aus einem DIN A4 Blatt ein Papiermodell machen, um die einzelnen Bauschritte zu verstehen. Hintergrund für die etwas aufwendigere Eckkonstruktion ist die Tatsache, dass ich die Bodenwanne bis zu einer Höhe von mindestens 3 cm nahtfrei bauen wollte. Somit müssen die Ecknähte nicht versiegelt werden und man hat zudem saubere und stabile Stofffahnen, an denen die D-Ringe für die elastische Kordel angebracht werden können. Es geht natürlich auch anders ……

     
    Mesh-Giebelseiten (2x)
             ausschneiden mit 3cm (unten) bzw. 2,5cm (Giebel/Traufe) Nahtzugabe          Spitzenverstärkung einschließlich Saumzugabe von außen auf die Giebelspitze aufnähen. Radius ca. 15cm. Alle Spitzen-/Eckverstärkungen sind aus 200den Diamond Ripstop Reststücken, es geht aber auch Zeltbodenstoff o.ä.          Vorderkante der Ecktasche einfassen, dann Ecktasche einschließlich Saumzugabe von innen aufnähen          Reißverschluss auf Länge kürzen, Schieber einsetzen, und an den Enden mit kurzen Stofffahnen versehen. Auf die Laufrichtung des Schiebers achten (unten zu, oben auf)!          RV von innen aufnähen (2mm vom Rand), dann mittig das Mesh auftrennen, einfach nach innen umschlagen und vernähen. Beim RV habe mich für die L-Form entschieden, da ich den Sinn und Zweck der Rainbow-Form nicht verstehe solang das Zelt mit Trekkingstöcken aufgebaut wird und das Mesh beim kompletten Öffnen zudem immer auf den (dreckigen) Boden fällt          untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen          Dachschrägen nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.          elastische Kordel (für die T-Stopper) mit Hilfsfahne (die verschwindet nachher in der Nahtzugabe) versehen und auf der RV-Seite von innen an der Giebelseite in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen, (s. re.Bild)          Traufseite nach innen doppelt versäumen  

     
    Mesh-Traufseiten (2x)
              ausschneiden mit 2,5cm (oben, Seiten) bzw. 3cm (untern) Nahtzugabe           Traufoberkante nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.           untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen           Seitenkanten nach außen doppelt versäumen  

     
     
    Dach
              ausschneiden mit 1,5cm (schmale Dachhälfte) bzw. 2,5cm (breite Dachhälfte) Nahtzugabe am First, 2,5cm an den Seiten und 2cm unten           Dachhälften am First links auf links (knapp) zusammen nähen, dann rechts auf rechts (auch rel. knapp) zur französischen Naht           Schlaufen auf der franz. Naht mittig bei 5(7,5)cm, 60(62,5)cm, und115(117,5)cm annähen (an den Schlaufen kann man später eine Schnur befestigen zum Aufhängen von Sachen im Zelt).           Franz. Naht zur Kappnaht umnähen, Naht von außen mit 25mm breitem DCF Tape + Chikara versiegeln (s. Bild)           rechts auf rechts Traufsäume (1cm) abnähen           Mesh-Traufseiten mit deren Oberkanten auf die Innenseite der Traufsäume nähen           Saum zur Mitte hin umklappen und als Kappnaht vernähen (s. li. oben Bild), Naht von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           2 Abspannpunkte (Radius 5cm) erstellen und jeweils in Dachflächenmitte mit DCF Tape von außen aufkleben  

     

     
    Doppel-Türen (Apsiden) (2x)
              ausschneiden (4x) mit 1cm (Giebelseiten), 2cm (Mittenkanten; unten) Nahtzugabe           Türen an den unteren Mittenecken mit Verstärkungen versehen           Verstärkung in 2 der 4 Giebelspitzen auf den Innenseiten einnähen (s. li. Bild). Radius 12-15cm.           Mittenkanten doppelt umsäumen           die jeweils anderen Flügel im Giebelspitzenbereich auf die Außenseiten auf der Nahtzugabe annähen, auch über die Verstärkung (s. mi. Bild)           LineLoc mit 15mm Gurtband von außen mittig auf die verstärkte Giebelspitze aufnähen           Mittenkanten in ca. 1/3 Höhe mit Druckknöpfe versehen (Stoff vorher verstärken, s. re. Bild)           Elastische Kordel (für die T-Stopper) von außen an den Giebelseiten mit Hilfsfahne in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen)  

     
    Boden
              Boden ausschneiden mit 2cm Nahtzugabe           nach außen einmal (1cm) umsäumen           Seiten hoch klappen und in den Ecken in das nach außen stehende Dreieck von oben 9cm nach unten eine Naht setzen. Diese doppelt verriegeln, von 1-2cm, von 2-3cm und von 8-9cm.           in einem Abstand von 2cm parallel dazu von oben einen 2cm-Schnitt machen           parallel zur Oberkante die obersten 2cm der Ecke abschneiden           die 2x2cm Stofffahne zur Seite umschlagen und an den Saum annähen           in 5cm Abstand parallel zur ‚9cm Naht‘ die Dreiecksspitze abschneiden           den Stoff nach innen einstülpen und entlang der Innen- und Außenkante je eine Naht setzen (innen nicht länger als die ‚9cm-Naht‘)           Stoff auch oben einstülpen, dazu Spitze nach innen umklappen und vernähen          15mm Gurtband mit D-Ring mittig leicht schräg nach unten zeigend an die Eckfahnen annähen (s. Bild)  
    Zusammennähen von Dach mit Türen und Mesh-Giebelseiten
              Giebelnähte (von Dach u. Türen) erst links auf links knapp zusammen nähen, dann rechts auf rechts (franz. Naht)           T-Stopper von innen an den Saum annähen           Saum der Mesh-Giebelseiten von innen mittig an den Dach-/Türsaum nähen, dann Saum nach innen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen           alle 4 Eckverstärkungen annähen           alle Bodenkanten von Dach und Türen (vorher ev. angleichen) doppelt umsäumen           Dachnähte von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           LineLocs (Ecken) bzw. D-Ring (Mittenecken) mit 15mm Gurtband an die Verstärkungen annähen (s. re. Bild)           alle Mesh-Trauf-Seitensäume miteinander vernähen (s. li. Bild)  

     
     
    Zusammennähen mit der Bodenwanne
             Mesh-Saum von außen auf den Saum der Bodenwanne (mittig) aufnähen. Vorher die beiden Reißverschlüsse aufmachen, denn je mehr Naht vernäht ist, desto mehr steht die Nähmaschine im Zelt (ein riesiger Stoffwust von insgesamt 14m², aber es geht)           nach außen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen (wieder Stoffwust)           abschließend für’s Abspannen alle Schnüre und elastische Kordeln anbringen  
    FERTIG! (50 Arbeitsstunden später)
     

     
    Fazit
    Da das Endergebnis einen brauchbaren Eindruck macht, sollte man mit dieser detaillierten Bauanleitung in der Lage sein, schon beim ersten Zeltbauversuch relativ erfolgreich zu sein. Ich hoffe, es ist alles halbwegs verständlich beschrieben und gezeichnet.
    Im März ging es mit dem Zelt dann gleich auf den GR221. Dank ‚single-piece‘ geht der Aufbau mit Trekkingstöcken innerhalb von 1-2 Minuten. Unterschätzt habe ich zunächst die extreme Dehnungsarmut vom Chikara, aber nach 3-4 Aufbauversuchen hatte ich den Dreh raus, das Zelt annähernd faltenfrei aufgestellt zu bekommen (leider kommen in dem Moment, wo ein Apsidenflügel geöffnet wird, an irgend einer Stelle doch wieder leichte Falten rein). Steht es stramm und faltenfrei entwickelt es auch bei kräftigem Wind kaum Geräusche. Durch die zahlreichen Lüftungsmöglichkeiten war Kondenzbildung trotz kalter Nächte in den Bergen mit wenigen Grad über Null kein Thema. Bewährt bei dem steinig-felsigem Untergrund haben sich auch die MSR Groundhook Mini (6 Stück, 57g).
    Natürlich ist das Zelt mit seinen 716 g nicht wirklich ultraleicht, man bekommt dafür aber ein richtiges Zelt. Soll es leichter sein, muss man schon auf Cuben Fibre zurück greifen, erkauft sich dann aber jedes Gramm Gewichtsersparnis mit mehr als einem Euro (Materialkosten dann ca. 430 €). Für das erste Zeltprojekt war das Chikara daher ein guter Kompromiss aus Dehnungsarmut, Handling, Gewicht und Preis. Natürlich geht es auch mit Silpoly oder Silnylon, mit den bekannten Vor- und Nachteilen.
     
    Viel Spaß beim Nachbauen!!
     
     

  3. Gefällt mir!
    Es gibt ja eine richtige Umfrage Funktion in der Forumssoftware. Die hätte man benutzen können. Dann ist die Teilnahme einfacher und die Ergebnisse werden automatisch ausgewertet.aber weil nun schon so viele geantwortet haben ist es vielleicht zu spät das zu aktivieren.
  4. Gefällt mir!
    adriandoide reagierte auf khyal in UL Zelt - 2 Personen - Sommer - Norwegen   
    Letztes Jahr hatten die das europaeische Lager in GB ziemlich neu und hatten solche Feinheiten, wie, dass sie gegenueber dem US-Lager die EU bzw  D-Abgaben einrechnen muessen, noch nicht so drauf

    Das scheinen sie inzwischen im Griff zu haben, siehe die kalkulierten Preise...

    Man kann natuerlich, obwohl man ja ueber die Website einen klar kalkulierten Preis angezeigt bekommt, via Email zusaetzlich nachfragen, wieviel das Zelt inkl Versand nach D kostet, aber ich vermute mal, man bekommt entweder einen hoheren Preis genannt, oder es wird der Preis genannt, der auch der VK-Vorschlag des Herstellers fuer die EU ist, was, wenn ich mich grad richtig erinnere, 570 € sein muessten, wofuer Du es dann aber auch bei einem Haendler in D bekommst.

    Btw bloss nicht auf irgendwelche voraussichtlichen Liefertermine beim 1 Plus verlassen, was da laeuft, ist recht abenteuerlich und braucht mit hoher Sicherheit deutlich laenger, als vorhergesagt...
  5. Gefällt mir!
    adriandoide hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in UL Zelt - 2 Personen - Sommer - Norwegen   
    Hallo Leute,
    letzte Jahr habe bei diese Webseite das Chinook 2 für weniger als 500 Euro gekauft. Das Zelt war schon in Europa (also kein Zoll) und musste nur ein paar Tage warten.
    Vielleicht einfach ein email schreiben und nachfragen (damals habe ich gefragt, welche Farbe in Lager hatten und haben ziemlich schnell beantworten)
    LG
    Adrián
     
    Bild: Chinook 2 in Dientes de Navarino (Chile)

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    Dies scheint das gleiche zu sein, wie ich oben verlinkt habe.
  7. Witzig!
    OT: https://www.youtube.com/watch?v=4AC0B7JBTV8
  8. Danke!
    Mittlerweile habe ich ein paar Touren mit dem zu einem früheren Zeitpunkt im Forum vorgestellten Wintertourenrucksack machen können.
    Aus diesen Erfahrungen heraus ist das Anforderungsprofil eines solchen Rucksacks noch einmal präziser hervorgegangen, wodurch dem ursprünglichen Konzept eine Weiterentwicklung widerfuhr und ein neuer Rucksack entstand, den ich im folgenden Beitrag vorstellen möchte.
    Zuerst die obligatorischen Details:
    Das Design des Rucksacks ist auf wesentliche Merkmale reduziert. Dadurch wirkt dieser minimalistisch und clean. Der Schnitt ist weitestgehend gerade, und die Linien und Kanten der einzelnen Komponenten folgen harmonisch dem Webmuster der verwendeten Stoffe. Von vorne und hinten betrachtet erscheint der Rucksack symmetrisch. Dem Auge gefällig sind Kanten sowie Ecken der Vorderseite verrundet.. Bei der Farbwahl wurde auf harte Kontraste verzichtet, die Farben der einzelnen Materialien sind weich aufeinander abgestimmt. Durch die eben beschriebenen stilistischen Mittel stechen die vielen funktionalen Elemente nicht hervor, sondern heben sich nur dezent vom Hintergrund ab. Die Rückenlänge dieses Rucksacks beträgt anders als bei den von mir vorgestellten Vorgängerversionen 57,5 cm und ist damit hauptsächlich für größere Wanderer geeignet. Mittels Rollverschluss ist eine Höhen- und dadurch Volumenregulierung des Rucksacks möglich. Der Umfang des Rucksacks beträgt 110 cm, bei einer Grundfläche von 32 x 26 cm. Bei einer Rucksackhöhe von maximal 70 cm ergibt sich aus den genannten Maßen ein maximales Volumen des Rucksackkorpus´ von 55 l. Zwei seitliche Außentaschen zu je 2 l und eine große Netzaußentasche auf der Rucksackvorderseite mit ca. 4 l schaffen zusätzlichen Stauraum. Die seitlichen Außentaschen, aus robustem Stoff, bilden zusammen mit den bodennahen Teilen des Hauptsacks eine stabile und abriebfeste Wanne für den Rucksack. Da das Material der Seitentaschen wasserdicht ist, sind in den Taschenfalten Drainageöffnungen versteckt, damit Wasser, dass sich bei Regen eventuell im Inneren der Taschen sammeln könnte ungehindert abfließen kann. Auf der Netzaußentasche verläuft eine elastische Schnürung. Die Funktion der Tasche wird hierdurch keineswegs einschränkt. In der Grundkonfiguration verläuft die Schnürung geradlinig über vier Eckpunkte und umrahmt somit die Tasche. Weitergehend kann die Schnürung über Kreuz gelegt werden, indem man jeweils die Mitte eines vertikal verlaufenden Kordelabschnittes in den gegenüberliegend angenähten Kordelhaken einhängt. Der Vorteil der fest verbauten Haken liegt darin, dass die gekreuzte Schnürung, anders als bei aufgefädelten, frei beweglichen Kordelhaken, immer gleichmäßig und perfekt aussieht. Das Kordelkreuz lässt sich schnell und komfortabel lösen bzw. schließen und bietet sich dadurch zum unkomplizierten Anbringen der Isomatte auf der Außenseite des Rucksacks an. Mithilfe eines Tankas lässt sich diese Schnürung noch straffen. Der obere horizontale Abschnitt der Schnürung kann über die Rucksackoberseite gespannt und mit dem Tanka an der Lasche auf der Rückseite fixiert werden. Dadurch wird der Rollverschluss vor ungewolltem Öffnen gesichert, was z.B. bei unzureichender Rucksackfüllung passieren kann. Es finden sich zwei längenverstellbare Riemen je Rucksackseite, die mittels Blitzverschlüssen geschlossen werden können. In erster Linie dienen diese Riemen der Befestigung von Schneeschuhen oder Skiern am Rucksack, aber natürlich kann damit auch eine Kompression des Rucksackinhaltes stattfinden. Das Tragesystem besteht aus ergonomisch geformten Schulterträgern, die sich angenehm den Rundungen des Trägers anpassen. Diese Form und die mit 8 cm relativ breiten Schulterträger machen eine Polsterung aus 2-3 mm 3D-Netz ausreichend. Komplettiert wird das Ensemble durch einen höhenverstellbaren Brustgurt und einem einfachen 4 cm breiten Hüftgurt. Der Gurt dient in erster Linie der Stabilisierung - das Rucksackgewicht wird geschultert. Meiner Erfahrung nach sind auf diese Art bis zu 14 kg gut tragbar. An Materialien wurden nur hochwertige, durchwegs robuste und wenn nötig Stoffe mit wasserabweisenden Eigenschaften verwendet. Auch die verwendeten Bänder und alle Plastikkleinteile sind hochwertig ausgeführt. Hier nur beispielhaft einige Materialien: DxG, 100 DEN Nylon mit PU-Beschichtung, ITW Nexus Schnallen, Nifco Kordelhaken, usw. Zum Schluss noch das Gewicht: 475g - Durchaus akzeptabel bei dem Volumen und der Robustheit, wie ich finde. Und nun das Werk in Bildern:

























  9. Danke!
    adriandoide reagierte auf roli in Flasche für Olivenöl   
    In diesem Shop gibt es übrigens sehr viele Flaschen für Lebensmittel. Eventuell kennt Ihr den Link noch nicht: KLICK.
  10. Danke!
    adriandoide reagierte auf BohnenBub in Autarke Touren   
    Moin Jungs,
    21 Tage Proviant waren das. 32 kriege ich in den mir zur Verfügung stehenden Packs nicht mehr unter. Bei den 21 Tagen ist mit Eisausrüstung für mich auch die Grenze des Volumens des 4400er Porter erreicht.
    Zur Eisausrüstung für Gletschertouren (kein Steileis):
    Pickel Camp Corsa Nanotech 250g Steigeisen Petzl Irvis Hybrid 540g 2x Ersatzschnüre Steigeisen 22g Gurt: Petzl Altitute 170g 1x Petzl Microtraxion 85g 2x Petzl Tibloc 78g 3x Karabiner 130g 60m Petzl RAD Line anteilig 366g 1x Eisschraube 130g 4mm Cordelette 3m ?g 2x 120cm Schlinge 70g Macht unterm Strich ziemlich sehr genau 1,9kg. 
    Das Baseweight war exklusive Eisausrüstung und Fotokram ziemlich genau 5kg: Solomid Cuben, Superlight Bivy, EE Revelation 20 Quilt, TaR Prolite Small und Relags Kanchen Junga im HMG Porter 4400. Dazu dann Klamotten und der ganze Kleinkram. Ich hatte auf der Tour zwei paar Schuhe dabei. Wollte für steilere Firnaufstiege die Sicherheit von Stiefeln mitführen, war aber Overkill, daher zähle ich die nicht auf. D.h. statt der Irvis Hybrid hätte ich auch einfach die leichteren Petzl Leopard an den Trailrunnern nutzen können. 
    Kocher hatte ich nicht dabei, da es sowieso zwei Kocher bei den Partnern gab. Ich bin es eigentlich gewohnt kalt zu essen aber da ich mir auf der Tour bei einer Nomadenfamilie ein ganz fieses Bakterium eingesammelt habe und übel krank wurde, war ich sehr froh auch mal einen warmen Tee trinken zu können.
  11. Danke!
    adriandoide reagierte auf BruderLeichtfuss in Schnäppchen   
    Ich öffne jetzt gefühlt zum 20ten Mal den Schnäppchen-Faden und hoffe, neue Tipps zu bekommen ... Fehlanzeige, wieder Stock-Retoure. Könntet Ihr das Thema bitte mal abschließen, oder einen eigenen Faden zur Retourenabwicklung aufmachen? Danke
  12. Gefällt mir!
    adriandoide reagierte auf ChristianS in Nachbau Exodus Sandale   
    Verehrtes Kollegium,
    diesen wunderbaren Abend möchte ich nutzen, um einmal über meine Erfahrungen mit dem Nachbau der Exodus sandals zu berichten. Inspiriert durch diesen Thread stieß ich vor einiger Zeit auf die Exodus sandals und fand das Konzept überzeugend und einfach genug, um einen Nachbau zu wagen. So habe ich mir bei Extremtextil ein paar 12mm Leiterschnallen, 10mm Polyamidgurtband und Vibram Supernewflex 6mm Sohlenplatte bestellt. Als Formschablone haben dann ein Paar Flipflops hergehalten, die Sohlendurchbrüche für das Gurtband habe ich mittels Bohrmaschine und Cuttermesser hergestellt. Das richtige Einfädeln vom Gurtband in Leiterschnallen und Sohle war dann etwas tricky und hat ein paar Versuche gedauert
    Doch dann waren sie schon fertig, Gewicht 62g pro Schlappe in Größe 42:




    Seit der Fertigstellung habe ich sie viele Wochen im Alltag getragen, zuletzt auch auf der Urlaubs-Schwedentour.
    Die Dämpfung der 6mm-Sohle ist angenehm. Das Sohlenmaterial ist sehr weich und flexibel, so dass sich ein tolles Barfuß-Gefühl einstellt. Ich war überrascht, wie angenehm ich das finde. Inzwischen mag ich kaum noch andere Schuhe tragen. Nur bei grobem Schotter, bzw. einzelnen Kieselsteinen, kleinen Tannenzapfen o.ä. drückt es sich schmerzhaft durch. Offroad habe ich daher nun mehr den Blick auf den Boden gerichtet als vorher. Der Grip der Supernewflex-Sohle ist top. In Schweden konnte ich prima über feuchte Wurzeln und bemooste Steine klettern, da saßen meine Frau mit Meindl und mein Sohn mit Keen schon auf dem Hintern. Die Schnürung hält den Fuß auch gut auf der Sohle. Nur matschige Stellen konnte ich noch nicht testen. Auf Schotterwegen u.ä. sammelt man gelegentlich kleine Steinchen auf, die dann störend drücken. Da die Sandale aber kein klassisches Fußbett hat, fallen die kleinen Steinchen auch recht leicht wieder raus, so dass ich nur recht selten mit der Hand nachhelfen musste.
    In nasser Umgebung, z.B. bei Regen oder nach einer Furt, zeigen sich ein paar Nachteile. Zum einen nimmt die Haftreibung zwischen Fuß und Sohle ab, so dass man mehr "in der Schnürung hängt". Zum anderen dehnt sich das Polyamidband deutlich, so dass die Sandalen zu locker sitzen.

    Wenn die Umgebung wieder trocken ist, sind die Füße auch extrem schnell wieder trocken (auch mit Socken). Viel schneller als in Trailrunnern.
    Aktuell baue ich an einem Nachfolge-Modell mit etwas steiferer Sohle und Dyneema/Kevlar-Gurtband, um die aufgeführten Schwachstellen noch auszumerzen. Aber dazu später mehr
     
     
     
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    WOW! Bin gerade erst hier eingestiegen; mit so einer Diskussion hier hätte ich nicht gerechnet.
    Ich habe vor 2 Wochen montag einen Kilt bei gramXpert geordert (habe lange gezögert, ob ichs mir leisten kann) und nachdem ich @kamov kontaktiert habe, hatte ich den Quilt tatsächlich schon Do. morgen in der Post. Noch dazu mit allen Rabatten und ohne Premiumversand.
    Hätte ich ein ähnliches Modell bei EE bestellt würde ich wahrscheinlich jetzt noch einige Wochen warten bis er ankommt, dann kommt Zoll drauf und dann schickt man den doch nicht mehr zurück  (falls EE den überhaupt annimmt). Von daher bin ich verdammt glücklich, dass es Manufakturen wie GramXperts gibt.
    Natürlich hast du @Lookas ggfs. recht, dass das gegen EU-Recht verstößt, wenn es ein Stangenartikel ist (was ich infrage stelle) und ich verstehe auch ein wenig deine Grundhaltung (Amazon und Zalando machens einem halt jeden Tag vor); ich fürchte nur, wenn Läden wie GramXPerts ihr Geschäft nach diesem Muster machen müssten, dann würde so ein Quilt locker das Doppelte kosten. Der zurückgesandte Quilt kann ja nicht mal mehr als neu verkauft werden. 
    Ich arbeite seit 16 Jahren unter anderem für einen Laden, der Online-Handel betreibt und wir stellen immer wieder fest, das die Gesetze im Grunde nur den Großen zugute kommen mit dem Deckmäntelchen des "Dienst am Kunden". Manchmal kostet die Rücknahme mehr, als du am Artikel überhaupt verdienen kannst. Ich kann sehr gut verstehen, wenn da mal jemand die Hutschnur platzt. 
    Wenn es das Ziel ist, die Konkurrenz von Amazon und Co. auszuschalten, dann weiter so, immer feste drauf auf die Kleinen, die was auf die Beine stellen wollen. Aber dann auch bitte nicht wundern, wenns iwann nur noch China-Schrott gibt.
    @kamov Thanks again for the Quilt, slept cozy and warm at the weekend, hope to review the quilt as soon as possible
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    Hello everyone,
    This is some kind of misunderstanding. Maybe because you were talking with me and my brother Maj separately. We don't have any problems with returns, neither with deffective items or if customer is not satisfied with our product as @BruderLeichtfuss already mentioned, we even offered him a free return shipping in case he wouldn't be satisfied with his eLite.
    Generally ordering from such small custom gear cottages includes a lot of communication between customer and gear maker. I think that's the reason why it is called custom gear and I am glad you @Lookas called me yesterday and we talked almost one hour to clarify what you need. We didn't finish our talk because it was a late afternoon and I promised we will continue discussion today to find the right fitting product for you. The change of our return policy mentioned in the email you received, was an immediate response of Maj to your idea of buying 2 custom quilts of the same length just different widths just to test them and then sending one back. We are a micro company which just started, and we can't afford yet to purposely make items in stock because we are very limited in our resources. We can't operate this way like big corporations do and we don't even want to be like them. Maj just meant to update the policy which would prevent such orders where the 14 day return policy is purposely used to return one item and keep other one, that was all he wanted to do. That's why is important to talk with us into details before purchase and then buy item that we recommend. Running such bussines is not an easy task which also Marco of As Tucas pointed out when he wished us good luck. I think this is also the charm of the cottage gear makers; sharing gear advices and creating some interesting products.Iit is a win-win combination.
    We have good and friendly relations with all our buyers and they can confirm that. We consider ourselves as a part of european UL community and we prefer to be on a more personal level with costumers than just ordinary buyer-seller relation. That's why we would never do things that would harm our customer.
    Please be reasonable and understand our point of view. But to make it clear we do accept returns.
    LG
    Kajo
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    adriandoide reagierte auf BuboBubo in Proteinpulver auf Tour   
    Als Veganer sollte man kombinieren: Hülsenfrüchte + Getreide/Nüssen. Alternativ hat Soja, Hanf und Lupine alle essenziellen Aminosäuren. Ich nehme zB. Erbsenpulver mit Haferflocken (+was für den Geschmack) mit auf Tour und kann mich nicht beklagen.
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    adriandoide hat eine Reaktion von mtp erhalten in Proteinpulver auf Tour   
    Bio Mandelprotein von Piowald (Eiweißgehalt von 50%)
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    adriandoide hat eine Reaktion von dani erhalten in Erfahrung mit den Schuhe Inov-8 Roclite 325 GTX?   
    Hallo,
    Hat jemand Erfahrung mit den Schuhe Inov-8 Roclite 325 GTX?
    Ich hatte die Inov-8 Roclite 286 GTX, aber leider nach nur 5 Tage Wanderung in dem Valdivianischer Regenwald – Chile (an den Rand der Andenkette, von Lago Tagua Tagua bis Cochamo = Schwierig) waren die Schuhe beschädigt (Siehe Bild). Zum Glück könnte ich mit den Schuhen bis zum Ziel weiter wandern und danach habe ich die Schuhe zurückgeschickt und mein Geld zurückbekommen (bike24.de). Ich fand die Inov-8 Roclite 286 GTX sehr bequem.
    Jetzt frage ich mich, ob die Inov-8 Roclite 325 GTX sich länger halten als die Roclite 286
    Vielen Dank
    Adrián
     






     
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    Ich bin mit dem 325 GTX schon einige Bergtouren gegangen und hab bisher keinen Verschleiss erlebt. Das Ding ist ja eigentlich ein Trail Laufschuh hat aber bei mir die Hanwag Bergschuhe ersetzt, da das Gewicht nur 350 Gramm beträgt und die Dämpfung spitze ist. Würde ich in England bestellen da dort ca. 30 % billiger. Wegen Gore Tex mindestens eine halbe größer.
     
    Gruß Ek
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    adriandoide reagierte auf Stromfahrer in Pyramiden Inner (China)   
    Ich habe gerade mal Serenity und China Solid Inner nebeneinander aufgebaut, gemessen und meine Erinnerung von der letzten Nutzung verifiziert:
    SD Serenity Net Tent: B 67 × L 210 × Wanne 18,5
    (324 g inkl. Bodenleinen wie im von mir propagierten Aufbauschema) 3F UL Gear Solid Inner: B 71× L 220 × Wanne 12
    (333 g ohne Bodenleinen, 352 g mit. Für die Nutzung mit einem hoch augestellten GWC sind Bodenleinen erforderlich, um das Cape sauber auf dieselben Heringe zu stellen.) Raum subjektiv:
    Länge: Durch die niedrigere Wanne ist das Liegegefühl in beiden indentisch. Auf dem Rücken liegend ohne Matte mit senkrechten Füßen berühre ich mit den Fußspitzen das Innenzelt und habe über dem Kopf noch senkrecht 5 cm Luft. Bin 183 und überwiegend Bauchschläfer. Breite: Der Unterschied in der Breite ist subjektiv bedeutungslos, weil die höhere Wanne des Serenity das Nutzvolumen erhöht. Allerdings merkt man am Boden schon, dass einfach noch etwas neben die Matte passt und die Ellenbogen beim Liegen nicht oder weniger gegen die Seitenwände drücken. Meine Empfehlung: Für das Gatewood Cape eher das China-Inner (Mesh oder Solid). Warum?

    Es ist sehr gut verarbeitet. Es steht sauber und die Bodenwanne steht durch die Dreieckspanner schön fest und gerade. Das kann man vom Serenity nicht behaupten. Alle Bodennähte sind von innen abgeklebt. Der Boden ist deutlich fühlbar robuster, etwa vergleichbar mit den laminierten Böden der 2013er PowerLizards. Mit Blick auf die evtl. eingesparte Unterlage von Vorteil. Der Boden rutscht weniger als das SilNylon des Serenity. (Mit letzterem bin ich schon mehrfach mit dem ganzen Serenity bis unter die Tropfkante nach draußen gerutscht, weil es ja auch seitlich nur an Gummis hängt. Das schreit nach einer Modifikation!) Es gibt eine IZ-Tasche (kann man rausschneiden). Es gibt eine Lampenaufhängung. Die untere Stockschlaufe ist von Haus aus gleich richtig. Der T-Zip ist ein tolles Komfortmerkmal. Vor allem kann ich als Linkshänder damit in meiner bevorzugten Seitenlage unter der Apsis hantieren. Das Serenity will mich zum Rechtshänder machen. Die Türbinder sind größer und daher weniger frickelig zu bedienen.
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    adriandoide reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    test, teil 1
    trockengewicht normale daune, 14,66 g
    trockengewicht imprägnierte daune, 14,03 g
    die daunenkissen haben die öffnungen der gefäße zu 99% geschlossen.

    den ersten testdurchlauf habe ich zuhause gemacht, um zu ermitteln wie warm das heizkissen einzustellen ist. (man beachte den geblümten bezug!) dabei habe ich als referenzwert ebenfalls die feutigkeitsaufnahme der daunen gemessen.
    raumtemperatur, 25-27 grad
    wassertemperatur, 40 grad
    testdauer, 9 std.
    feuchtgewicht normale daune, 15,75 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,04 g
     

    test im kühlhaus.
    (gleicher aufbau wie oben)
    raumtemperatur, 12 grad
    wassertemperatur, 30 grad
    testdauer, 9 std.
    feuchtgewicht normale daune, 16,13 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,31 g

    nach der ersten messung wurden die daunen feucht eingepackt und 3 std. komprimiert gelagert. das entspricht in etwa dem prozedere, wenn ich morgens auf tour sofort aufbrechen und erst später den daunensack zum trocknen auspacken würde.

     
    trocknungszeiten:
    1 stunde nach auspacken, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 15,13 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,40 g
    nach 2 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,95 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,26 g
    nach 3 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,81 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,17 g
    nach 4 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,75 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,12 g
    nach 5 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,72 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,10
    nach 10 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,50 g
    gewicht imprägnierte daune, 13,95 g
     
    in den ersten 1,5 std. des trocknens, habe ich alle 15 min. ein foto beim loften gemacht.
    links die imprägnierte daune, rechts die normale.
    (bild 1, kurz nach dem auspacken.)

     
    zum vergleich hier eine serie mit den trockenen kissen. ebenfalls nach 3 std. kompression.
    (bild 1, kurz nach dem auspacken.)

    ... nach 15 min.

    ... nach weiteren 15 min.

    ... soweit meine ersten pseudowissenschaftlichen erkenntnisse.
     
    vg. -wilbo-
     
     
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    adriandoide reagierte auf Andreas K. in HMG Echo II Tarp Schnäppchen   
    Finde ich jetzt auch ein wenig übertrieben gleich Anklage zu erheben. Auch wenn viele Erfahrungen mit Neulingen in letzter Zeit sehr negativ waren, ist es nicht gerechtfertigt jetzt eine Hexenjagd zu betreiben. Zuerst gilt immer die Unschuldsvermutung.
    @Perseus83: ich hoffe du lässt dich durch die ein, zwei kritischen Stimmen nicht vergraulen. Das Forum ist zur Zeit Moderatorenlos, da läuft einiges aus dem Ruder... 
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    adriandoide reagierte auf bansaim in HMG Echo II Tarp Schnäppchen   
    Kann ich gut verstehen. Du bist nicht der erste Neuling, der hier gleich vergrault wurde.
    Vielleicht kann Nats sich zukünftig mehr damit zurückhalten, die "Das ist kein Marktplatz!"-Keule zu schwingen. So ein Schnäppchenthread kann man schon mal übersehen, dann muss ein Admin das eben verschieben. 
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    adriandoide hat eine Reaktion von Durchdiewelt erhalten in Hüttenschuhe   
    Hallo, ich habe noch ein paar Alternativen gefunden:
     http://www.gofastandlight.com/    search= camp shoes
    https://www.aliexpress.com/item/Women-Men-Flats-Sandals-Shoes-Swimming-Shoe-For-Unisex-Summer-Spring-Autumn-Solid-Color-Comfort-Breathable/32529811633.html?spm=2114.13010308.0.0.Jbsl2M
    Adrián
  24. Gefällt mir!
    adriandoide hat eine Reaktion von mtp erhalten in Hüttenschuhe   
    Hallo, ich habe noch ein paar Alternativen gefunden:
     http://www.gofastandlight.com/    search= camp shoes
    https://www.aliexpress.com/item/Women-Men-Flats-Sandals-Shoes-Swimming-Shoe-For-Unisex-Summer-Spring-Autumn-Solid-Color-Comfort-Breathable/32529811633.html?spm=2114.13010308.0.0.Jbsl2M
    Adrián
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    adriandoide reagierte auf basti78 in Tarpschnüre - was und wie lang?   
    Ich benutze 2x4m und 6x2m, damit ist man flexibel und die Schnur wiegt trotzdem weniger als 12g.
    Leinenspaner braucht man meiner Meinung nach nicht.

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