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Ultraleicht Trekking

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micha90

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Alle erstellten Inhalte von micha90

  1. Hi, leider kann ich zum GR221 nichts sagen, aber generell zu Campspots: Meide am besten Wasser so gut du kannst. In der Nähe von Flüssen und Seen ist es nachts kälter und wesentlich feuchter (mehr Kondens). Solche Orte eignen sich hervorragend um seine Mahlzeiten einzunehmen, aber sind zum nächtigen ungeeignet. Hier bietet sich das klassische "Stealth-camping" an: Wenn du gegen Abend an einer Wasserquelle vorbeikommst, mach dort dein Abendessen, koche, iss und trink, aber pack danach nicht den Rucksack aus, sondern lauf nach dem Essen einfach noch ein Stück weiter, bis sich ein geeigneter Schlafplatz finden lässt (weg vom Wasser). So musst du wenig Wasser tragen, hast keinen Stress ein Camp einzurichten, gesehen zu werden ist unwahrscheinlicher und vorallem kannst du dich in den Schlafsack legen, solange dein Körper noch vom Laufen aufgeheizt ist. Somit ist der Schlafsack sofort warm und wird es auch bleiben. schöne Grüße Micha
  2. micha90 antwortete auf Beitrag im Thema in MYOG - Make Your Own Gear
    Bitte auch Bilder, falls es (wider erwarten) nicht klappt. Aus eventuellen Fehlern lernt man mehr, als bei Projekten, die glatt laufen
  3. Laut Hersteller ist es weniger sinnvoll, den Filter mit wenig Druck zu spülen, da dadurch nur wenige der Kanäle/ Poren geöffnet werden durch die das Wasser gefiltert wird so läuft das Wasser beim Backflush zwar durch, aber reinigt nicht viel. Die Beste Wirkung hat es, wenn man mit kurzen, heftigen Druckimpulsen spült. Man sieht auch in dem Video, dass nur in der ersten Sekunde Dreckwasser rauskommt, danach nur noch klares. Als er beim zweiten Mal ansetzt kommt trotzdem wieder erst Dreckwasser. Das Phänomen hab ich zu genüge selbst gesehen und erlebt. schöne Grüße Micha
  4. Die Inertia ist doch schon mehrere cm dick, da wirds ganz schön eng im Schlafsack. Die Angedachte Funktion (die untere Fütterung des Schlafsacks zu nutzen) tut sie ja auch, wenn man draufliegt.
  5. Das ist absolut logisch Das vereinfacht die Sache zudem noch um einiges Vielen Dank für die Hilfe! Was daraus wird, siehst du am Wintertreffen.
  6. Die Isolationsschicht ist aus genau dem Grund ungenutzt, den du hier nennst: die Schicht wird zusammengedrückt und verliert somit ihre Isolationswirkung. Deshalb eben Quilt oder Topbag.
  7. Achso okay, danke! Warum denkst du, dass die so keinen Sinn machen? Die Kettenlinien auf dem Bild sind natürlich übertrieben, aber generell müsste sich das doch dadurch ganz gut abspannen lassen, oder nicht?
  8. Die Abspannungen laufen eben nicht von Ecke zu Ecke, dazwischen sind (je nach länge) noch ein bis zwei Abspannpunkte angebracht, hier ist zu erkennen, was ich meine.
  9. Hi P4ul0, ich weiß, dass einige Leute hier ihre Isomatten mit in den Quilt nehmen und diesen daran befestigen, aber eher um Zugluft zu vermeiden. Allerdings verwenden die Meisten hier (soweit ich das beurteilen kann) ohnehin keine ganzen Isomatten, sondern nur welche in Torsolänge, vielleicht meldet sich hier noch einer aus der "Matte im Sack"-Fraktion. Was das herumdrehen betrifft, solltest du dir ohnehin versuchen anzugewöhnen, dich IM Schlafsack/ Quilt zu drehen und nicht MIT dem ganzen Teil, da das viel eher zu Kalten Stellen fürt, weil die vom Körper zerdrückte Isolation nach oben kommt und erstmal loften muss. Hast du die Isomatte wie von dir beschrieben im Schlafsack ist auch die untere Isolation 100% ungenutzt, so dass eventuell doch lieber ein Quilt oder ein Topbag (normaler schließbarer Schlafsack, der allerdings keine Füllung auf der Unterseite hat) genutzt werden sollte. Letzten Endes denke ich, dass das zum Großteil persönliche Vorlieben basierend auf dem Schlafverhalten sind. Probier es einfach mal aus wie es sich anfühlt, dann merkst du recht schnell ob es besser ist oder eher stört. schöne Grüße Micha
  10. Sorry, das war ungünstig formuliert. Da an den Außenseiten des Tarps Abspannpunkte angebracht werden, wird an diesen Stellen die Kurve quasi gebrochen/ aufgeteilt, also statt einer 2,90m langen Kurve entstehen dadurch zwei 1,45m lange Kurven an dessen Stelle (oder drei 0,97m lange Kurven). Wird die Bogenhöhe dieser Kurven dann flacher, da ja die Kurvenlänge abnimmt, oder ist es sinnvoller die Bogenhöhe für eine 2,90m Kurve beizubehalten, da das ja dennoch die Gesamtlänge der zu spannenden Seite ist? Ich hoffe das ist verständlicher Wenn du davon redest, nur noch einen "einfachen Bogen" zu verwenden, heißt das Parabel, Ausschnitt eines Kreises oder ist das wieder eine andere Form? Vielen Dank für die Geduld! Micha
  11. Das Material ist Ripstop-Nylon, PU beschichtet 2. Wahl. Zum Wintertreffen nehm ich das fertige Tarp mit, ich hatte eigentlich vor dann darin zu schlafen Das ganze ist wie gesagt nur ein Testprojekt und ich möchte es einfach versuchen, wie es sich mit den Kettenlinien verhält. Also wie ist das: sollte die Kettenlinie flacher werden, wenn man sie aufteilt?
  12. Ich hätte PU-Nylon sagen sollen, nicht SilNylon! Das Zeug ist ziemlich starr und dehnt sich (gefühlt) absolut garnicht! Ich versuchs einfach mal es auf den Stoff zu zeichnen um es in originaler Größe zu sehen.. Das ist ohnehin nur ein Testtarp umd ein bisschen zu experimentieren
  13. Das billige 55g Ripstop Nylon von extex. Sieht die Formel bei dir so ähnlich aus? Ich habe (offensichtlich) noch nie mit Cat-Cut gearbeitet und kann nicht einschätzen, wie steil die Kurve aussehen muss.. Edit: Wie verhält sich das bei den Außennähten? ZB am vorderen Ende wird die Kettenlinie ja durch 2 geteilt, da sie nur von der Ecke bis zur Firstnaht läuft, also sind das nur noch 1,45cm. Wird dadurch der Cat-Cut auch weniger tief (zB nur noch 2,5cm statt 5 wie bei einer 2,9m langen Linie) oder bleibt es bei den 5cm für die gesamte Länge?
  14. Kann einer von euch mal ein konkretes Zahlenbeispiel für die Berechnung einer Kettenlinie nennen? Ich bin nicht sonderlich begabt was Mathematik angeht und es fällt mir echt schwer zu verstehen welche Zahlen ich größer/kleiner machen muss, um die Formel an meine Wünsche anzupassen.. Mein Versuch für eine 290cm Kettenlinie sieht folgender Maßen aus: y=x*cosh(x/3500) bei x von -145 bis 145 ergibt das eine 3cm "tiefe" Kettenlinie, senkt man die 3500 auf eine 2100 komme ich auf eine 5cm "tiefe" Kettenlinie. Wirklich verstehen tu ich die Formel nicht, sondern hab einfach mit verschiedenen Werten probiert, bis ich auf die entsprechende Tiefe kam.. ist das richtig,werd ich mein Tarp mit diesen Werten schön Spannen können? Vielen Dank! Micha
  15. Sieht nicht schlecht aus! (zumindest die Werte, das Popelgelb find ich jetzt nicht so scharf). Mit ner 5000er Wassersäule und trotzdem 40000g (ich vermute mal pro m² pro Stunde?) Atmungsaktivität klingt das nach ner Regenjacke um die 100g Gesamtgewicht
  16. Sehr schön, danke für die detaillierte Beschreibung Das sind genau solche Details, die ein fertiges Teil gut aussehen lassen (oder wenn man die nicht so schön hin bekommt eben nicht).
  17. Draußen zu schlafen ist natürlich immer aufregend, für Hunde noch mehr als für uns Zweibeiner. Bevor du dir ein Tarp nähst/ kaufst versucht doch einfach mal ohne Dach zu schlafen (bei gutem Wetter natürlich und nicht zu abseits, so kann man im worst case einfach nach Hause gehen). Vielleicht erstmal im Garten, wenn das funktioniert mal irgendwo anders, in einer Umgebung die der Hund nicht kennt. Das ist auch generell eine gute Übung um sich daran zu gewöhnen etwas "exponierter" zu schlafen und auch wenn dein Hund anfangs nicht so zur Ruhe kommen wird nachts, werdet ihr euch beide daran gewöhnen Persönlich finde ich das inzwischen viel schöner als im Zelt und baue mein Tarp nur noch auf, wenn es sein muss.
  18. Ich weiß nicht ob ich zu doof bin, aber ich finde da nur Längenangaben für Reißverschlüsse, Klett etc, aber nicht für das Material an sich. Den billigen Stoff nutze ich einfach zum testen, das wird mein erstes Kleidungsstück, deshalb gehe ich nicht von einem all zu überragendem Endergebnis aus und möchte keinen 14€ Stoff dafür verbraten
  19. Hi Steffen, erst mal schön, dass du zu uns gefunden hast Tarptents sind auf jeden Fall keine schlechte Wahl, wenn man noch ein geschlossenen Raum haben möchte und das Rainshadow sollte von den Maßen her problemlos für 2 Leute und Hund ausreichen. Hast du denn schon mal mit Hund draußen übernachtet? Wie schlaft ihr denn: alle zusammen im Zelt, oder Hund im Vorzelt? Kommt der Hund damit klar die Nacht über in dem kleinen geschlossenen Raum zu sein? Persönlich würde ich definitiv für EVA-Matten plädieren (oder eben auch Z-Lite). Der Hund kann eine eigene kleine Matte haben, wenn die Nächte kalt sind und zB ein Stück aus einer billigen Fleecedecke zum draufliegen oder auch zudecken, falls er friert. Die kleinen Hundesachen einfach mit einer Küchenschere auf die passende Größe schneiden und fertig. Die Sachen kann Mali vielleicht auch selbst tragen Eine Neo-Air oÄ wäre mir mit Hund auch zu riskant und ein Überzug würde glaube ich auch nicht allzuviel bringen, wenn er aus halbwegs leichtem Stoff ist.. Den Komfort bei einer festen Schaummatte zu steigern, geht am besten mit guter Schlafplatzwahl! Einfach mal auf den Boden legen bevor man das Zelt aufbaut und ruhig ein wenig hin und her rutschen, bis man eine schöne Stelle findet. Häufig findet man Plätchen, die sogar ohne Isomatte schon sehr bequem sind (Tannennadeln, Laub, Gras etc sind ein super Polster!). Edit: Falls du auch häufiger ohne Freundin unterwegs bist und selbst nicht unbedingt ein Zelt haben willst, wäre ein zusätzliches Tarp auch kein Halsbruch. Ein 1-2 Personen Tarp lässt sich für wenige Euros schneidern und wird kaum über 500g gehen schöne Grüße Micha
  20. Danke Tappsi! Ich würde nur gerne das Schnittmuster gleich zusammen mit dem Stoff bestellen und bei extex steht keine Angabe über die benötigte Menge Stoff.. Dann pack ich einfach sicherheitshalber 3m ein und gut ist. schöne Grüße Micha
  21. Hat jemand eine Daumenregel, wie viele Laufmeter Material in etwa für eine Jacke (Windshirt) notwendig sind? Reichen 2m oder doch lieber 3m? Danke Micha
  22. micha90 antwortete auf Vandrer's Thema in Ausrüstung
    Soweit zumindest die Theorie.. Leider ist das Angebot an Daunenwesten wie bereits angemerkt ja doch eher schmal.. Vielleicht customized Cumulus ja sowas . Ich muss sagen, dass je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich die Idee, aber andernseits möchte ich auch keine Daunenjacke dafür schlachten Hat vielleicht einer von euch ne alte rumliegen, die eh nicht gebraucht wird?
  23. micha90 antwortete auf Vandrer's Thema in Ausrüstung
    So weit bin ich ehrlich gesagt in meiner Planung noch nicht Bei Montbell habe ich noch welche gesehen.. Sonst muss eben eine Daunenjacke unters Messer (oder eher unter die Schere).
  24. micha90 antwortete auf Vandrer's Thema in Ausrüstung
    Wie wäre es mit einem goldenen Mittelweg? Man muss sich ja nicht sofort zwischen "Geodät oder Cubentarp" entscheiden. Bei Westen habe ich auch das Gefühl exponierter zu sein als mit einer Jacke, wobei ich glaube, dass hier nicht nur die Psyche eine Rolle spielt. Bei der Weste zieht es gerade um die Armlöcher leichter mal kalt rein (oder warm raus) sodass die Kälte Luft direkt an den Torso kommt. Die Ärmel einer Jacke verhindern dieses Problem effektiv. Aus diesem Grund wird meine nächste Anschaffung ein Daunen T-Shirt. Da konzentriert sich die Isolation auf den Torso, deckt aber die Armlöcher und einen Teil des Oberarmes ab. Zumindest theoretisch halte ich das für die beste Lösung was Gewicht/Wärmeleistung angeht. Schöne Grüße Micha
  25. Habe ich bisher erst einmal gesehen: Ein Australier hat sich vor einen der Trekkingstöcke einen großen Stein gelegt, so dass der Stock nicht mehr vom Boden Wegrutschen könnte und hat sich dann einfach mit der Isomatte (ich glaube ne Neo-air All season) unter seinem Tarp gegen den Stock gelehnt. Persönlich würde ich das weder meinem Tarp noch Stöcken so 100% zutrauen, aber es sah auf jedenfall gemütlich aus! Bei gutem Wetter kann man sich alternativ auch gegen einen Baum lehnen. Beim Campen (nicht beim Wandern!) habe ich meist den TaR Compack Chair dabei in den die Prolite+ oder eigentlich jede Matte mit 50cm breite passt. das Ding ist super bequem, man kann sich anlehnen und es ist vergleichsweise kompakt. wiegt aber etwa 180g. schöne Grüße Micha

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