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Ultraleicht Trekking

r0bin

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Alle erstellten Inhalte von r0bin

  1. Dank dieses kleinen Helferleins konnte ich mir den Blick auf den Wetterbericht an diesem Tag sparen.
  2. Hallo zusammen, ich bin bis jetzt noch nie mit Trekkingstöcken gelaufen. Nach einer längeren Tour in den Alpen mit vielen längeren Abstiegen, möchte ich es aber gerne mal ausprobieren. Meine Hoffnung, wäre dass ich dadurch etwas die Gelenke, insbesondere die Knie, entlasten kann. Da der Thread hier schon fast 3 Jahre alt ist: Gibt es hier zwischenzeitlich Neuerungen am Markt zu empfehlenswerten Trekkingstöcken? Stabilität und geringes Gewicht haben für mich Priorität vor dem Preis. Ich bin 192 cm groß und wiege circa 90 kg. Welche Stocklänge wäre für mich da zu empfehlen? Viele Grüße, Robin
  3. Falls du eher gegen Ende des Winters starten kannst (Februar z.B.) könntest du auch auf den kanarischen Inseln mit dem GR131 starten. Der erstellt sich über La Gomera, La Palma, El Hierro, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote. Ich bin nur Teilstücke davon gelaufen, fand ihn aber sehr abwechslungsreich und schön. Sind 400-500 Kilometer, die man prinzipiell ganzjährig machen kann. Der GR131 bildet den Start des europäischen Fernwanderwegs E7, der durch ganz Europa bis in die Ukraine führt. Durch den späten Start im Februar könntest du also, sobald du auf den Inseln fertig bist, auf dem portugiesischen bzw. spanischen Festland weiterlaufen. Sozusagen zusammen mit dem anbrechenden Frühling/Sommer.
  4. Ich habe mir vor ein paar Monaten die Topo Athletic Pursuit bestellt als leichtere Alternative zu meinen Adidas Trailrunnern (Terrex Race GTX). Bezahlt hatte ich circa 100€. Für mich waren die leider ein kompletter Griff ins Klo. Ich laufe ebenfalls sehr gerne in Barfußschuhen (am liebsten Merrell Vapor Glove) und hatte gehofft im Topo eine etwas gebietstaugliche Version zu finden. Die Sohle hat zwar 0 mm Sprengung aber ist für mein Empfinden ziemlich dick und starr. Die Beweglichkeit der Füße wird da ziemlich eingeschränkt. Und was noch viel schlimmer ist: die Seitenwände der Schuhe sind so weich und wabbelig, dass man bei klettrigen Stellen seitlich über die dicke Sohle rutscht. Wenn ich normal im Schuh stehe, passt er mir perfekt. Wenn ich aber auf Zehenspitzen von Stein zu Stein hüpfe oder seitlich entlang eines Hanges laufe, habe ich wirklich kaum Halt in dem Schuh. Hatte dann auch mal testweise die Outdoor-Einlagen von FootActive (circa 25€) reingepackt. Damit wurde der Seitenhalt etwas besser, da die Sohle aber noch dicker und starrer wurde, war die Fußfreiheit entgültig dahin. Nach mehreren Testwanderungen gab ich dann auf und habe mir mal als Alternative die Altra Lone Peak 7 bestellt. Kannte ich bislang noch nicht und habe es einfach mal versucht, da die viele Fans zu haben scheinen. Und was soll ich sagen: ein völlig anderes Laufgefühl - ein Traum im Vergleich zu Topo und 200g leichter als meine alten Adidas. Leider konnte ich sie erst circa 20km ausprobieren aber für mich war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Natürlich sind alle Füße verschieden und das Empfinden ist sehr subjektiv. Zumindest bei den bei dem genannten Topo-Modell kann ich mir aber nicht vorstellen, dass ein Lone Peak Läufer hier eine gute Alternative finden wird. Dafür fühlen sie sich zumindest für mich viel zu verschieben an. Viele Grüße, Robin
  5. Nicht wirklich Stoff aber auch nicht wichtig genug, um einen eigenen Thread aufzumachen: Kennt jemand eine deutsche Bezugsquelle für die Mini-Kordelstopper und die dünnen Leinen von zpacks? Die Rucksäcke gibt's ja teilweise bei den hiesigen UL-Shops, das Zubehör habe ich aber noch nicht gefunden. Oder kann man da irgendwo vielleicht was mitbestellen? Alternativ nehme ich auch gerne einen anderen Hersteller, falls es da eine würdige Alternative gibt. Diese Artikel hatte ich im Auge: https://zpacks.com/products/tiny-cord-lock-5-pack https://zpacks.com/products/50-feet-1-2-mm-z-line-cord https://zpacks.com/products/50-feet-1-mm-polyester-cord Viele Grüße, Robin
  6. Bin vor ein paar Jahren durch den Peak District gelaufen und mit deinen Bildern und Beschreibungen bekommt man gleich wieder richtig Lust auf England!
  7. Das find ich ne super Idee! Das sollte ja nicht nur als Indikator für "zu heiß" dienen, sondern auch aktiv verhindern bzw. hinauszögern, dass es so weit kommt. Danke für den Tipp. Welchen Windschutz verwendet du denn mit dem BRS? Ich habe zwischenzeitlich auch noch den Tipp gefunden, die Kartusche mit einem Hitzeschild (aus Karbonfilz o.ä.) abzuschirmen. Vielleicht bastele ich mir noch was kleines in diese Richtung. Ansonsten habe ich mir den BRS auch gerade erst vor ein paar Monaten gekauft, nachdem er mir hier im Forum explizit empfohlen wurde. Ich hatte vorher einen 99g schweren Kocher und der wurde als viel zu schwer gebrandmarkt. Um den Preis ging es mir dabei überhaupt nicht. Ein Soto wiegt ja gerne mal das dreifache. Selbst mit zusätzlichem Windschutz ist der BRS mit seinen 25g noch deutlich leichter. Und da ich nur Wasser erwärmen will, dachte ich, das sei eine gute Wahl.
  8. Danke für deine Einschätzung. Wir planen - wenn der Wetterbericht so bleibt - Dienstag anzureisen und dann Mittwoch früh zu starten. Da wir bei Etappe 3 sowieso die "Classic"-Variante wählen wollen, dürfte uns die ggf. problematische Stelle an den Churfirsten nicht betreffen, oder? Der Schweizer Wetterdienst (MeteoSwiss) hat mittlerweile für das gesamte Gebiet des B1 eine Unwetterwarnung der Stufe 4 herausgegeben. Darin wird nun auch explizit vor Hangrutschen und Murgängen gewarnt. Die Warnung gilt für den Zeitraum von Sonntag bis Montag. Heißt das dann, dass ab Dienstag das Erdrutschrisiko wieder vertretbar ist? Oder denkst du/denkt ihr, dass die Hänge durch das viele Wasser der Vortage noch weiterhin matschig und gefährdet sind? Gibt es irgendwo eine Übersicht, wo in letzter Zeit Erdrutsche passiert sind, damit man betroffene Wanderwege ggf. weiträumig umlaufen kann? Taugt z.B. die Funktion "Sperrungen Wanderwege" in der swisstopo-App für diese Zwecke? Viele Grüße, Robin
  9. Hallo zusammen, ich habe mir aus einer alten Bierdose einen primitiven, halbseitigen Windschutz gebastelt. Einfach das Blech rundum umgefalzt, ein paar Löcher für den Luftstrom und ein Gummiband ran, um es an der Kartusche zu befestigen. Gewicht liegt bei 8,3g und im ersten Balkontest war das Ergebnis soweit zufriedenstellend. Zwischenzeitlich habe ich allerdings bei Reddit und auch hier im Forum einige Beiträge gefunden, die explizit vor der Verwendung eines Windschutzes mit dem besagten BRS-3000 Kocher warnen, da durch die reflektierte heiße Luft der Kocher und die Kartusche so heiß werden können, dass es zur Explosion kommen kann. Meist ging es in diesen Diskussionen aber eher um 360° Abschirmungen mit Cone o.ä. Nach meinem Testkochen von 250ml Wasser war die Kartusche an dem goldenen Ring (wo der Lack aufhört) zwar noch anfassbar aber schon ziemlich heiß geworden. Ich habe leider kein Thermometer da aber ich würde schätzen so 60-80°C. Am Rand war die Kartusche nicht sonderlich warm geworden. Denke ihr man kann diese Konstruktion gefahrlos benutzen oder hättet ihr da bedenken? Viele Grüße, Robin
  10. Beim Aufräumen im Keller bin ich diese Woche auf eine alte Windschutzscheibenabdeckung gestoßen, die schon bis zur Hälfte eingerissen war. Bevor die also in den Müll wandert, dachte ich mir, da bau ich mir doch einen Potcozy für meinen Toaks 700 ml draus! Da die Abdeckung nur einseitig mit Metall bedampft war, habe ich den gesamten Potcozy doppelwandig ausgeführt und mit Aluminumgewebeband zusammengeflickt. Der reine Potcozy wiegt genau 14,0g. Für eine geplante größere Tour werde ich darin den Toaks-Topf selbst nebst Deckel (88g), zwei PET-Schüsselchen (je 13,4g) einen dafür passenden Deckel (5,9g) verstauen. Im inneren PET-Behälter kann man dann noch den Kocher, Röstzwiebeln o.ä. aufbewahren. Der gesamte Stapel wiegt dann 133,7g und erlaubt uns Kochen und Essen nach dem Kanban-Prinzip: Der Toaks wird zum Wasserkochen benutzt. Wenn das Wasser kocht, wird damit Essen in PET-Behälter 1 übergossen. Der wird zugedeckelt und kommt ins Potcozy zum ziehen. Der Toaks wird wieder aufgefüllt und nochmal gekocht. Sobald die zweite Ladung Wasser kocht, ist PET-Behälter 1 fertig mit ziehen. Während der fertige Inhalt von PET Behälter 1 verspeist wird, kann dann die Portion 2 im zweiten PET-Behälter im Potcozy ziehen und im Toaks-Topf kocht schon das Wasser für Portion 3. In der Fertigungsstraße ist also immer ein Behälter zum Erhitzen, ein Behälter zum Ziehen und einer zum Essen im Einsatz. Kann je nach Hunger beliebig wiederholt werden, ohne dass man zwischendurch warten müsste. Alternativ kann natürlich auch ein Behälter für Beilagen, Suppe, Salat o.ä. genutzt werden.
  11. Das ist aus der MeteoSwiss App. Die wurde von @Jever in der Textbeschreibung unseres Wanderweges (B1) empfohlen. Er hat ja denk ich ziemlich viel Erfahrung in dieser Gegend, deshalb haben wir diese als primäre Quelle genutzt. Wenn man alle Wetterberichte auf verschiedenen Webseiten anschaut, kann man sich ja leider von "Super Wetter", "Hitzewarnung" und "Achtung Schnee" raussuchen, was man gerne hätte. In der MeteoSwiss kann man sich auch diverse Orte/Berggipfel/Hütten als Favoriten speichern und so z.B. alle Stationen der Tour auf den Startbildschirm der App legen. Finde ich sehr angenehm, um die Entwicklung für die gesamte Route im Blick zu behalten. Für einzelne Orte finde ich noch Weawow super, die wurde irgendwo hier im Forum mal empfohlen. Dort kann man sich für einen einzelnen Ort direkt die Prognosen von verschiedenen Wetterdiensten untereinander anschauen.
  12. Ganz abgeschrieben haben wir die Tour noch nicht aber wir haben jetzt schon mal definitiv entschieden, dass wir nicht vor Dienstag loslaufen, da es da zwar immer noch regnen soll aber nicht mehr so heftig wie an den Tagen davor. Für Samstag/Sonntag/Montag werden die Wetterberichte aktuell allerdings immer schlimmer. An der Bifertenhütte sind jetzt für Sonntag 72mm und an der Scaletta-Hütte (eher gegen Ende der Tour) sogar 94mm Regen. Und damit sind wir ja laut @khyal in der Kategorie schwester Unwetter. In den Bergen sind 94mm ja denk ich auch nochmal deutlich heftiger, da sich da Wasser ja in den Tälern konzentriert. Meint ihr, dass das in den Tagen danach noch Nachwirkungen hat (Schlamm, Erdrutsche o.ä.)? Oder denkt ihr, dass da 1-2 Tage später wieder alles normal ist, wenn der Regen nachlässt?
  13. Nicht falsch verstehen. Ich finde es völlig i.O., wenn es aus Sicherheitsgründen irgendwelche Einschränkungen gibt, solange diese Richtlinien dann aber auch klar kommuniziert und einheitlich durchgesetzt werden. Ich habe das eher als Willkür wahrgenommen. Meine Erlebnisse mit Nagelschere und Löffel waren beide in Frankfurt und zu dem Zeitpunkt stand auf der Webseite des Frankfurter Flughafens explizit, dass Nagelscheren erlaubt seien. Löffel werden zugegebenermaßen nicht erwähnt, weder als explizit verboten noch als erlaubt aber dass damit ein Spinner mehr Schaden anrichten kann als mit den an Bord ausgegebenen Bierflaschen wage ich zu bezweifeln.
  14. Das Problem bei diesen Regeln ist leider immer, dass dir der sture Flughafenmitarbeiter im Zweifel einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ich musste auch schon einen Edelstahllöffel und eine normalgroße Nagelschere wegwerfen, da ja so gefährliche Waffen, obwohl das laut Richtlinien eigentlich erlaubt sein sollte. Hatte es dem Kollegen an der Security auch auf dem Handy gezeigt aber hat ihn leider nicht zum umdenken bewirken können.
  15. Hallo zusammen, vielen Dank für die zahlreichen hilfreichen Antworten. Unsere alpine Erfahrung ist noch sehr begrenzt. Wir haben in Norwegen einige anspruchsvolle Wanderungen (>20-30 km, > 2000 Hm) gemacht und auch in den Alpen mal hier und da aber das alles immer nur als Tagestouren mit Zelt und Auto. Mehrtagestouren haben wir bis jetzt nur im Mittelgebirge und auf La Gomera gemacht. Der geplante B1 wäre unsere anspruchsvollste Tour, obwohl wir nur den Hauptweg ohne die alpinen Varianten laufen wollen. Wenn wir also trotz schlechtem Wetterbericht loslaufen und der sich dann als "wahr" herausstellt, würde es wohl ziemlich sicher auf einen Abbruch hinauslaufen. Wenn es mal einen Wolkenbruch gibt oder auch mal ein paar Tage nieselt, stehen wir das schon durch. Tagelangen Dauerregen eher nicht. Auf noch schlechtere Bedingungen mit Eis & Schnee sind wir definitiv nicht vorbereitet. Wenn jetzt am Sonntag 30mm Niederschlag als Schnee (d.h. dann 30cm+) an der Bifertenhütte fallen, dann überfordert das sowohl unser Können als auch unsere Ausrüstung. Ich kann nicht einschätzen, wie lange der dann liegen bleibt aber das würde das Durchkommen für uns ja vermutlich mehrere Tage verhindern. Objektiv ist aktuell vermutlich eine andere Route viel weiter südlich die bessere Wahl für uns. Andererseits haben wir uns jetzt auf genau diese Route intensiv vorbereitet und auch wirklich mega drauf gefreut. Bei einer Alternative stehen wir jetzt wieder komplett bei Null da. Wir müssten vermutlich auch wirklich in eine ganz andere Gegend, da das Tief wohl halb Europa überzieht. Wir hatten ursprünglich mal noch die Dolomiten, die Picos de Europa und die Sierra de Gredos in die engere Auswahl für diesen Urlaub gefasst. Dolomiten sehen noch abschreckender aus (Sonntag 75l/m²). Picos de Europa sind zwar besser (< 10l/m²) aber trotzdem jeden Tag Regen und die Sierra de Gredos fanden wir von Anfang an nicht sooo toll im Vergleich (zudem 17 statt 4 Stunden Anfahrt). Falls jemand noch einen konkreten Tipp hat für eine schöne Route mit Zelt, bei der man kaum planen muss, nehmen wir das auch gerne entgegen. Uns fällt es wirklich schwer zu entscheiden, wie lange wir an Plan A festhalten bzw. ob und wann wir jetzt die Reißleine für Plan B ziehen sollen. Wir haben 3 Wochen Urlaub, könnten also ggf. auch ein paar Tage später starten, nach Hinten haben wir aber keine Möglichkeit zu verlängern. D.h. wenn wir jetzt 1 Woche warten und es hat sich dann immer noch nicht gebessert, wird es je nach Alternativroute schon knapp. Bzgl. "früh morgens starten": Das machen wir sowieso immer bei anspruchsvollen Touren, teils schon um 4:00 oder 5:00 Uhr morgens, um nach Hinten ausreichend Puffer zu haben. Viele Grüße, Robin
  16. Hallo zusammen, meine Freundin und ich wollten eigentlich am Samstag unsere erste größere Tour mit Zelt und Rucksack starten: den B1 von Brülisau nach Airolo. Wir haben wir uns jetzt wochenlang darauf vorbereitet (Ausrüstung, Route, Übernachtungsmöglichkeiten, Re-Supply usw.), damit auch ja nichts schief gehen kann und sind schon voller Vorfreude. Doch wie es aussieht, will uns jetzt das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Nachdem jetzt wochenlang gute Bedingungen herrschten sind jetzt für unsere erste Woche massig Regen, Gewitter und sogar Schnee gemeldet. Die längeren Wettertrends (14 Tage) sind zwar erfahrungsgemäß kaum zu gebrauchen aber auch hier ist die Tendenz schlecht. Wie geht ihr mit sowas bei euren Touren um? Startet ihr trotz erschwerten Bedingungen, wenn's nicht gerade auf dem Kamm gewittert? Schmeißt ihr in der letzten Minute alle Pläne über Bord und sucht euch eine andere Destination? Viele Grüße, Robin
  17. Du hast dann vermutlich an der Talstation des hohen Kasten geparkt, oder? Dort wäre die Lage perfekt, allerdings darf man dort wohl zumindest offiziell nicht länger als 7 Tage parken, was für uns nicht ausreichen wird. Weißt du, ob man dort die Parkgebühr per App zahlen kann und so ggf. von unterwegs nochmal nachlösen kann?
  18. Ich cold-soake nicht aber ich nutze neben meinem 700ml Toaks Topf noch ein hitzebeständiges 500ml Plastikgefäß, in dem mir mal ein China-Lieferservice eine Suppe gebracht hat. Der Deckel sitzt sehr fest. Lose ins Hauptfach des Rucksacks stecken würde ich es wohl nicht, aber in der Seitentasche halbwegs senkrecht hätte ich keine Bedenken, dass da was ausläuft. Der Toaks-Topf inklusive Deckel wiegt 87,9g, das Plastikgefäß inklusive Deckel 19,2g. Da hitzebeständig ist das für mich eine super Möglichkeit, für zwei Personen zu kochen. Portion 1 im Plastikgefäß mit heißem Wasser übergießen und während es zieht, Portion 2 im Toaks-Topf zubereiten.
  19. Meine in Größe L wiegt 290g. Vor circa 6 Monaten gekauft. Scheint also zumindest häufiger vorzukommen, dass sie schwerer sind als angegeben.
  20. Hallöchen @Jever, meine Freundin und ich befinden uns gerade in den letzten Zügen unserer Tourvorbereitung für den B1. Nächste Woche soll es losgehen. Wir haben dann maximal 3 Wochen Zeit und lassen mal auf uns zukommen, wie viel wir pro Tag wirklich schaffen. Wir freuen uns schon riesig deinen Weg und finden wirklich toll, was du uns allen da zur Verfügung gestellt hast. Ein paar kleine Fragen hätten wir noch. Wäre toll, wenn du uns da noch ein paar Tipps geben könntest. Kennst du eine gute Parkmöglichkeit für PKW in oder möglichst nah an Brülisau? Darf auch kostenpflichtig sein, sollte aber keine Zeitbegrenzung haben (haben z.B. einen gefunden, auf dem man kostenpflichtig aber maximal 5 Tage stehen darf). In der PDF schreibst du, Handschuhe seien auf der Strecke unverzichtbar. Würdest du das auch so sagen, wenn man gar keine der alpinen Varianten macht? Würdest du irgendwo auf der Route aktuell bis Mitte September irgendwo Schnee erwarten? Wenn ja, welche Stellen / Etappen siehst du am kritischsten? Wir haben schon viele Webcams entlang des Weges gecheckt und dort sieht alles schneefrei aus. Anderorts in den Alpen liegt aber wohl in ähnlichen Höhen noch ordentlich Schnee (siehe z.B. Caperes letzte Tour auf ~2500 Meter in den Tourberichten). Wir haben uns sehr ausführliche Unterlagen erstellt (z.B. komplette Route in Komoot geplant, GPX Dateien erstellt, Excel-Tabelle wichtigsten Fakten usw.), die sicher auch für den ein oder anderen nochmal nützlich sein könnten. Bist du einverstanden, wenn ich das hier irgendwo hochlade oder möchtest du lieber selbst die Informationshoheit über deinen Weg behalten? Viele Grüße, Robin
  21. Hallo @Jever, zunächst mal vielen Dank für die tolle Route, die du da gebastelt und der Welt einfach kostenlos zur Verfügung gestellt hast. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viel Zeit da insgesamt reingeflossen ist über die Jahre der Entwicklung. Ich befinde ich ebenfalls gerade in der Tourenplanung für 8-16 Tage im Zeitraum Ende August bis Mitte September und bis jetzt ist der B1 unser Favorit. Wir möchten gerne zu Zweit - wenn das Wetter halbwegs mitspielt - ausschließlich im Zelt übernachten und auf Hilfsmittel (Bergbahnen, Fähren etc.) wenn möglich verzichten. Habe die letzten Stunden deine PDF durchgearbeitet und bis jetzt scheint die Route wirklich alles zu erfüllen, was wir gesucht haben. Einige Fragen hätte ich allerdings noch: Wo finde ich die offizielle GPX-Datei zu deiner aktuellen / finalen Route? In der hier verlinkten ZIP-Datei auf Dropbox, in der sich auch die PDF befindet, sind bei mir nur zwei GPX Dateien mit ganz kleinen Teilabschnitten der Route und bei Weitem nicht der gesamte Weg. Bei OutdoorActive hat jemand eine GPX hochgeladen, die jedoch von deiner "offiziellen" / aktuellen Route abweicht. Bspw. führt dort diese Route gar nicht an Murg vorbei. Von welcher Kondition gehst du circa aus bei den Zeitangaben? Wir haben wenig Erfahrung im alpinen Gelände aber bspw. Etappe 10 - Terrihütte – Cap. Bovarina kommt mit 10,5 Stunden für 18,80 km / T3 relativ langsam vor. Kommt man hier aufgrund der Wegbeschaffenheit nur langsam voran oder sind die Zeiten relativ großzügig kalkuliert? Worauf beziehen sich die im Text referenzierten Wegpunkte (z.B. "P1897")? Laut deiner PDF gibt es auf jeder Etappe mehrere Möglichkeiten unterwegs Wasser aufzufüllen, was wirklich super angenehm wäre. Ist hier mit starken jahreszeitlichen Schwankungen zu rechnen? Sind insbesondere im August/September auch Trockenetappen zu erwarten? Zusätzlich noch drei Anmerkungen zur PDF: Bei Etappe 7 steht in Kapitel 11.1 unter Übersicht die Route von Etappe 6 (Elm nach Panixerhütte) statt der eigentlichen Eckpunkte. Bei Etappe 8 - Bifertenhütte – Trun (also nicht die alpine Variante) fehlen Angaben zu Distanz, Höhenmeter, Gehzeit, Schwierigkeitsniveau (Wäre super, wenn du die noch ergänzen könntest). Im letzten Kapitel mit den Bildern scheinen nur Aufnahmen von der ersten Etappe zu sein. Im Entwicklungsfaden bei Outdoorseiten gibt es aber noch sehr viele tolle Fotos von den einzelnen Etappen. Weiß nicht, ob die absichtlich weggelassen wurden, das Kapitel noch in Arbeit ist oder da durch einen Fehler was verloren gegangen ist. Ich habe mal damit angefangen, den B1 anhand der PDF etwas tabellarisch zusammenzusassen (Excel Datei anbei). Ist noch ein sehr frühes Stadium aber ggf. ist das ja für andere bei der Planung ebenfalls hilfreich. @Nero_161: Ich hoffe, es ist in Ordnung für dich, dass ich denen Thread hier verwende. Hatte erst überlegt, ob ich Jever per PN schreibe aber dachte, die Infos sind ja vielleicht zukünftig auch mal für andere interessant. Viele Grüße, Robin B1 Wanderweg.xlsx
  22. Apotheken sollten sowohl Ethanol (das ist Spiritus) als auch Isopropylalkohol/Isopropanol/2-Propanol haben. Letzteres dürfte günstiger sein, da Ethanol höher besteuert ist. Funktionieren sollte prinzipiell beides.
  23. @trekkingBär: Sorry, super detaillierte Messreihen konnte ich leider noch nicht durchführen. Die Versuche lassen sich leider schlechter in den Alltag integrieren als ich ursprünglich gedacht hatte, da ich meistens über Nacht lade und dann nicht beaufsichtigen kann, wie lange es gedauert hat. Was ich schon mal sagen kann: Sowohl das Pixel 6A als auch das Xioami Mi 9 können am USB-C Port schnelladen. Dieser unterstützt USB Power Delivery. Am USB-A Port wird nur Quickcharge unterstützt und das kann mein Pixel 6A anscheinend nicht. Das lädt dort nur sehr langsam (vermutlich mit den 5W Basisgeschwindigkeit). Handy Akku mAh gesamt Ladeport Startladestand Endladestand Startladezeit Endladezeit Ladedauer Minuten % pro Min. mAh pro Min. Pixel 6A 4410 USB-A 4% 40% 19:57 21:26 89,00 0,40% 17,84 Pixel 6A 4410 USB-C 19% 64% 07:51 08:45 54,00 0,83% 36,75 Pixel 6A 4410 USB-C 64% 87% 08:45 09:16 31,00 0,74% 32,72 Pixel 6A 4410 USB-C 87% 98% 09:16 09:46 30,00 0,37% 16,17 Xioami Mi 9 3300 USB-C 2% 96% 09:00 10:30 90,00 1,04% 34,47 Xioami Mi 9 3300 USB-C 15% 100% 17:13 18:58 105,00 0,81% 26,71 Erwartungsgemäß laden beide Handys im unteren Prozentbereich etwas schneller und oberhalb der 80% relativ langsam. Das ist aber meines Wissens bei allen Ladegeräten so und soll den Akku des Handys etwas schonen. 2 Geräte gleichzeitig laden funktioniert auch, da hatte ich aber noch nicht die Gelegenheit die Zeit zu überwachen. Das Netzteil wird beim Laden - egal ob mit einem oder zwei Geräten, die laden - spürbar wärmer als meine sonstigen Netzteile, allerdings auch nicht so heiß, dass man es nicht mehr anfangen könnte o.ä. Mit dem Stirn-Fiebertemperatur ließ sich das aber leider nicht messen, deshalb gibt's hier leider keine objektiven Werte. Einmal ist es mir passiert, dass ich das Pixel 6A mit 0% ausgeschaltet angeschlossen hatte und es sich dann auch nach mehreren Stunden immer noch nicht einschalten ließ. Ich dachte dann erst, ich hätte ein Kabel nicht richtig drin aber auch nach Ruckeln an allen Buchsen wollte das Handy partout nicht laden. Ich habe es dann mit einem anderen Ladegerät über nacht geladen und hatte seitdem keinerlei Probleme mehr, d.h. jetzt lädt das Handy immer sofort an der Pipestation. Sollte das ein dauerhaftes Problem sein, wäre mir das für unterwegs zu riskant. Wirklich technisch erklären kann ich mir dieses Verhalten aber nicht. Selbst wenn die Power Delivery Aushandlung bei ausgeschaltetem Handy nicht funktioniert, sollte es doch trotzdem zumindest mit 5W langsam laden und nicht "gar nicht". Falls es nochmal auftritt, schreib ich auf jeden Fall ein Update.
  24. Hallo zusammen, @Capere hat das oben erwähnte Pipestation-Ladegerät aus UK importiert und war so freundlich eines für mich mitzubestellen. Habe es heute erhalten, es wiegt tatsächlich nur 36g (laut Küchenwaage) bzw. 36,9g (laut Briefwaage). Da gerade sämtliche Handys des Haushalts voll sind, kann ich es noch nicht vollumfänglich testen aber zumindest auf den ersten Blick funktioniert an beiden Ports das Schnellladen, sogar gleichzeitg. Am USB-A Port nur über Quickcharge, am USB-C Port nur über Power Delivery. Mein Pixel 6A (über USB-C / Power Delivery) und das Xioami MI9 (über USB-A / Quickcharge) meiner Freundin zeigen zumindest beide "wird schnellgeladen" auf dem Display an. In den nächsten Tagen werde ich dann mal testen, wie lange es tatsächlich dauert die beiden Handys einzeln und beide gleichzeitig zu laden. Werde auch mal darauf achten, wie es mit der Hitzeentwicklung beim Laden ausschaut. Poste dann nochmal ein Update. Sollte das Schnelladen tatsächlich funktionieren (selbst wenn nur für ein Handy gleichzeitig), wäre das für mich das ideale Ladegerät für unterwegs.
  25. @Nero_161 Sind die 45g Drybags die Kompressionstaschen, die für 6,99€ unter Campingzubehör stehen? Kannst du davon ggf. Größe/Volumen schätzen, falls du die gesehen oder vielleicht sogar ein Foto schicken, falls du sie gekauft hast? Im Prospekt kann man leider überhaupt nicht die Größe von den Dingern einschätzen. Würde die ggf. als leichtere Alternative zu meiner Carinthia Schlafsackhülle nehmen, falls der da reinzwängbar wäre.
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