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Kaufberatung Rucksack 50-65 Liter Trekking mit Zelt (auch mehrtägig)
r0bin antwortete auf JonnyB23's Thema in Schwerer als UL
Ich hatte mir als ersten leichten Rucksack den Exped Lightning mit 60 Liter gekauft. Wenn man da noch das ein oder andere modifiziert (Gurte durch leichtere Kordeln ersetzt, Etiketten ab, Fach für Trinkblase raustrennen, ...) kommt man auf 1000-1100g. Ich finde das einen ziemlich soliden und robusten Rucksack. Trägt laut Hersteller auch über 20 kg, wenn's sein muss. Ich bin jetzt diesen Sommer auf ein leichtes Modell von Zpacks umgestiegen, aber ich könnte mir vorstellen, dass du der Exped in die Richtung gehen könnte, was du suchst. -
Hallo @Haik, Mir haben die YouTube-Kanäle von Robert Klink und Stefan Berger am Anfang sehr viel geholfen. Die stellen sowohl ganze Beispiel-Packlisten für kleines/mittleres und großes Budget vor, machen aber auch ausführliche Videos zu einzelnen Kategorien (Trailrunner VS. Wanderschuhe, Quilt VS. Schlafsack, Zelt VS. Tarp VS. Hängematte VS. Biwaksack usw.). Zusätzlich kannst du dir mal noch den Kanal von Martin von Dannen anschauen. Der macht viele Videos, die in Richtung Trash Craft gehen. Also zum Beispiel altes Verpackungsmaterial aus dem Supermarkt verwenden statt teurer Spezialausrüstung. Das ist ein guter Weg, viel Geld zu sparen ohne Kompromisse zu machen. Oft ist diese Art der Ausrüstung sogar leichter als das High-End-Zeug. Packsäcke, Handtuch, Topf, Besteck, Groundsheet, etc. gibt's alles auch bei Aldi und DM. Du wirst relativ schnell feststellen, dass es (wie in fast allen Sportarten) zu jeder Frage ganz unterschiedliche Antworten gibt und ich denke, es ist sehr schwer, gleich auf den ersten Versuch die perfekte Ausrüstung für dich zu finden. Vielleicht findest du das ein oder andere gebraucht (Kleinanzeigen, Vinted, Alpinflohmarkt, in Foren etc.). Kauf dir eine halbwegs brauchbares Waage, falls du noch keine hast und nimm die immer mit, wenn du was kaufst. PS: Die leichteste Ausrüstung überhaupt ist die, die man gar nicht mitnimmt. Also nicht alles einpacken, wo ultraleicht draufsteht, weil man es ja eventuell mal gebrauchen könnte. Viele Grüße, Robin
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Handtuch & Waschlappen, plastikfrei, kompostierbar, 3 g
r0bin antwortete auf Jan234's Thema in Ausrüstung
@Jan234: Vielen Dank für den Test! Ich habe ebenfalls mal einen spontanen Versuch durchgeführt. Ich nutze ein halbes Allzwecktuch von DM als Handtuch. Ein ganzes wiegt trocken zwischen 14 und 16 Gramm (schwankt ein wenig). Ich habe einen solchen Lappen... 1. 3 mal gefaltet 2. Trocken gewogen (16g) 3. Komplett in Wasser untergetaucht und einweichen lassen 4. Den Lappen vorsichtig hochgehoben und 25 Sekunden abtropfen lassen ohne zu drücken (danach kamen nur noch sehr langsam Tropfen) 5. Den nassen Lappen gewogen (164g, d.h. trocken <> nass = ungefähr Faktor 10) 6. Den Lappen ordentlich ausgewrungen 7. Den noch feuchten Lappen nochmal gewogen (40g, d.h. feucht <> nass entspricht ungefähr Faktor 4 und trocken <> feucht ungefähr Faktor 2,5) Die Abtrocknungskapazität deines Schwammes und meines Lappen ist also ab dem ersten Auswringen fast identisch, in komplett trockenem Zustand ist dein Schwamm aber nur halb so schwer pro Wasseraufnahmekapazität. Vorteil des Lappens dürfte wiederum sein, dass er aufgrund der viel größeren Oberfläche vermutlich wesentlich schneller trocknet. -
Handtuch & Waschlappen, plastikfrei, kompostierbar, 3 g
r0bin antwortete auf Jan234's Thema in Ausrüstung
Danke für den Test! Hast du zufällig Lust mal zu testen, wie viel ml / g Wasser du mit dem Schwamm aufnehmen kannst? Also z.B. komplett unter Wasser tauchen, grob abtropfen lassen ohne auszuwringen und dann wiegen? Ich nutze bislang einen Allzwecklappen von DM als Handtuch. Der wiegt 14g und ist echt super für meine Begriffe. Aber wenn's auch ein Schwamm für 3g tut, wäre ich durchaus bereit, das zu überdenken. -
Bei DM gibt es Cous Cous aus roten Linsen und Kichererbsen. Ist das zwar immer noch eine ähnliche Konsistenz wie bei normalem Cous Cous aber zumindest mehr Proteine drin als bei reinem Weizen. https://www.dm.de/dmbio-couscous-kichererbsen-und-roten-linsen-p4058172824616.html
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Hallo zusammen, ich war vor einigen Wochen ebenfalls auf der Suche nach neuen Schlüppis für den Trail. Nach Durchlesen dieses Fadens war ich kurz davor die Uniqlo Aerism zu ordern, dann aber doch wieder verunsichert, da man in letzter Zeit vermehrt sehr negative Beiträge im Netz findet findet. Bei Reddit schreiben einige, dass seit einiger Zeit ein völlig anderer Stoff verwendet würde. Seitdem sind angeblich sowohl die Verarbeitung als auch das Tragegefühl schlechter geworden und schwerer als früher sind sie wohl auch noch. Ich kenne weder die alte noch die neue Version, ist also nur Nachplappern von dem, was ich andernorts gelesen habe. Zu den T8 Commandos, die @Sastom oben erwähnt hat, habe ich dagegen überall nur Gutes gelesen und deshalb zwei Stück in XL bestellt. Normalerweise trage ich mit circa 1,90 m / 90 kg eher L (selten auch M) aber es handelt sich bei T8 um asiatische Größen und laut Tabelle war für mich XL bzw. die größte Größe empfohlen und das kann ich so auch bestätigen. Passen gut. Laut meinen beiden Waagen haben sie leider nicht die überall versprochenen "unter 40", sondern 43 Gramm, obwohl der Stoff ziemlich dünn ist. Im Schritt vorne ist der Stoff gedoppelt, weshalb sie dort ziemlich blickdicht sind. An den Beinen und am Poppes ist die Transparenz aber eher wie eine in etwas dickere Strumpfhose. An einem gut besuchten See baden oder damit ohne Überhose in einer Hütte rumlaufen würde ich eher nicht, wenn's nicht explizit eine FKK-Hütte ist. Dieses Wochenende konnte ich sie auf einer 40 km Tagestour in Deutschland erstmalig testen. Sie war sehr angenehm zu tragen, ist kein einziges Mal hochgerutscht und man fühlt sich gleichzeitig gut gestützt als auch frei und luftig. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass sie nach dem Waschen sehr schnell wieder trocken war. Mein Vorgängermodell von Under Armour (69 g, L) war morgens oft noch feucht, die T8 nach einer halben Stunde im Wind trocken. Die Beine der T8 sind etwas länger als bei den meisten anderen Boxershorts, weshalb der Hersteller sie auch mit einer "No Chafing"-Garantie bewirbt, dazu kann ich aber noch nichts belastbares sagen. Einen Eingriff vorne hat die T8 übrigens nicht, falls das für jemanden relevant ist. Es gibt einen deutschen Vertriebspartner (Sporthunger). Da der aber leider damals meine Größe nicht hatte, habe ich direkt bei T8 aus Hong Kong bestellt. Nimmt sich preislich fast nichts, dauert aber länger, man muss ggf. zum Zoll und für die Umwelt ist es vermutlich auch etwas schlechter als Sammelversand. Also wenn verfügbar lieber in DE bestellen.
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Schönes kleines Projekt. Hat aus meiner Sicht auch den netten Nebeneffekt, dass es im Fall der Fälle ein gutes Ersatzteillager ist. Wenn ein Schnürsenkel oder eine Schlaufe am Zelt oder Rucksack reißt, kann so eine stabile Kordel durchaus nützlich sein. Für ein Mesh-Beutelchen sehe ich da zumindest weniger Anwendungsfälle.
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WhatsApp auf Fernreisen, wie handhabt ihr das?
r0bin antwortete auf croco's Thema in Leicht und Seicht
eSIMs mit weltweit nutzbarem Datenvolumen gibt es sogar ziemlich regelmäßig kostenlos oder für sehr wenig Geld im Rahmen von Werbeaktionen. Einfach mal bei MyDealz.de nach eSIM suchen. Spart zudem Stress und Müll im Vergleich. Aktuell gibt es beispielsweise dieses Angebot: https://www.mydealz.de/deals/eskimo-esim-1-gb-datentarif-weltweit-gratis-gultig-fur-2-jahre-2425545 Bezüglich WhatsApp: Das braucht theoretisch gar keine SIM-Karte. Man muss nur einmalig zum freischalten Zugriff auf die Telefonnummer haben, um die SMS oder den Anruf zu empfangen. Das kann man aber auch mit einem zweiten Gerät machen. Du kannst auch problemlos WhatsApp auf einem Tablet ohne SIM installieren und es über ein Festnetztelefon oder eine reine Online-Telefonnummer (gibt es auch kostenlose SIP-Anbieter) freischalten. Eine lokale SIM oder eSIM kannst du also bedenkenlos nutzen, wenn dir WhatsApp reicht. Nur reguläre Anrufe und SMS brauchen deine eigentliche SIM-Karte. -
Leave No Trace - Wie interpretiert ihr die Situation in Europa
r0bin antwortete auf viking's Thema in Philosophie
Hat zwar nichts mit menschlichen Fäkalien zu tun aber hier ein interessanter Artikel über den Einfluss von Chipskrümeln auf das sensible Ökosystem einer Höhle: https://www.spektrum.de/news/oekosysteme-wie-eine-snacktuete-eine-hoehle-veraenderte/2232342 Selbst als bereits einigermaßen sensibilisierter Mensch unterschätzt man leicht die Auswirkungen, die schon kleinste Stoffmengen auf die Umwelt haben können.- 57 Antworten
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
r0bin antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ich habe die kleinsten von extremtextil hier rumliegen aber mit 1 mm Schnüren halten sie leider nicht. Die Öffnung ist 3 mm groß und ich würde schätzen, dass die Schnur 2 mm haben sollte. Ich verwende sie mit 1,5 mm Polyesterkordel (auch von dort) und da sind sie auch schon recht locker. https://www.extremtextil.de/mini-tanka.html -
Ist doch eigentlich eine schöne Sache, für die, die es medizinisch brauchen. Wird ja voraussichtlich die meisten irgendwann treffen. Dass jetzt durch Exoskelette plötzlich sämtliche Gipfel und Trails überlaufen werden, kann ich mir für die nächsten zwei Jahrzehnte eher nicht vorstellen. Falls doch werden das ganz neue Herausforderungen für die Bergwacht. Neben Schlechtwetter und genereller Überforderung müssen sie dann auch noch bei leeren Akkus ausrücken.
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Also laut des deutschen Hauptartikels zu Parmesan bei Wikipedia wird der schon seit über 800 Jahren quasi unverändert in Italien hergestellt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Parmesan# OT: Wer Bedenken bzgl. der Haltbarkeit von geriebenem Parmesan auf längeren Touren hat, kann auch mal Hefeflocken ausprobieren. Das sind extra inaktivierte Hefen (also nicht mehr zum Backen oder Brauen zu gebrauchen). Die erfreuen sich großer Beliebtheit in der veganen Küche, sind sehr gesund (viele Vitamine, Mineralstoffe, sehr viel Eiweiß) und haben einen käseähnlichen Geschmack. Mit dem hier gesuchten GI-Originalrezept hat das dann aber natürlich nicht mehr viel zu tun.
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Die 60 Liter Variante wiegt ab Werk / unmodifiziert 1220 g, die 45 Liter Variante 1180 g. Wir sprechen also über 40g respektive 3% mehr Gewicht bei 33% mehr Stauraum. Klar, wenn einem 45 Liter sicher reichen, kann man ruhig den nehmen aber ich würde definitiv deutlich früher die 45 Liter reißen als die 16 Kilo. Mit dem Großen kann man auch mal den ein oder anderen Kompressionssack Zuhause lassen oder als Ergänzung zum Trekkingessen mal noch eine Packung Reiswaffeln mitnehmen. Mein 60l Exped war schon oft nach dem Re-Supply randvoll aber noch nie schwerer als 12 kg.
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Tyvek Biwaksack ohne Nähen?
r0bin antwortete auf DerLandstreicher's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ausfransen tut Tyvek zwar nicht aber wenn man es unsanft behandelt kann es von der Seite schon ausreißen. Mein Footprint ist relativ groß (ca. 4 m2) und ich wollte nicht, dass er kaputt geht, wenn man ihn am Morgen beherzt ausschüttelt. Durch die Verstärkung am Rand kann man ihn auch mal wie ein Behelfstarp als Wind- oder Regenschutz aufspannen. Viel Arbeit war das falten und kleben nicht und ich glaube auch nicht, dass das gewichtsmäßig viel ausmacht. -
Mit dem selbstgenähten Tarp über der Eiswelt des Fornogletschers
r0bin antwortete auf PhilippPhoenix's Thema in Reiseberichte
Schön geschrieben und sehr gelungene Fotos (wenn auch schade, dass du nicht mehr auf den Mond gewartet hast ). Danke für's mitnehmen, freue mich auf Teil 2! -
Ich habe keine Erfahrung mir derartigen Zusatztaschen an den Schultergurten aber es gibt sehr leichte 10l-Rucksäcke von Decathlon, die nur 45g wiegen. Ggf. könnte man die ja etwas modifizieren und die Schultergurte durch ein anderes Befestigungssystem ersetzen. https://www.decathlon.de/p/rucksack-faltbar-travel-compact-10-liter/_/R-p-309861 Das Modell gibt es schon ziemlich lange in der Form. Vielleicht findest du ja sogar bei Kleinanzeigen oder Vinted.
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Ich hatte vor einiger Zeit genau diese beiden Modelle ausprobiert, wenn auch in jeweils einer Nummer größer (~60l) und mich schlussendlich für den Exped entschieden. Als recht großer Mensch mit 1,92 m gelang es mir einfach nicht den Osprey vernünftig einzustellen. Stellte ich ihn so ein, dass sowohl die Rückenlänge und Schultergurte angenehm zu tragen waren, hing er mir mit entsprechender Beladung so tief nach unten, dass der Rucksackboden bei hohen Schritten auf dem Po aufsetzte. Ich habe am Exped noch diverse Modifikationen vorgenommen: Polsterung des ohnehin schon bequemen Hüftgurtes mit Evazote noch weiter verstärkt, diverse unnötige Schlaufen und Etiketten entfernt, Teile der Bänder durch leichtere Kordeln ersetzt und den Beutel für die Trinkblase herausgetrennt (benutze ich eh nicht). Konnte damit circa 100g sparen, ohne die Evazote-Erweiterung wären es nochmal ca. 50g weniger. Für mich hat sich die Entscheidung sehr bewährt und ich finde den Exped einen super Einsteigerrucksack. Meine Freundin läuft mit dem Damenmodell des Osprey (heißt das Eja statt Exos). Da sie deutlich kleiner ist, hat sie mein Problem mit der Passform nicht und ist ebenfalls zufrieden. Der Eja hat unten am Rucksack zwei Riemen, die sie in der Regel zum befestigen ihrer Faltmatte nutzt. Die sind aber auch stabil genug, um ein Zelt dran zu hängen. Das hätte aus meiner Sicht auch den Vorteil, dass man morgens besser zusammenpacken kann, da das Zelt ja immer erst zum Schluss fertig ist. Die Befestigungsmöglichkeiten am Exped außen finde ich nicht so toll. Da ich das 60l Modell habe, brauche ich sie auch nicht aber ich würde da weder ein Zelt noch die Faltmatte festmachen. Höchstens mal ein paar Klamotten, die noch trocknen sollen. Wenn würde ich mir wahrscheinlich analog zum Osprey zwei zusätzliche Riemen am Boden nachrüsten. Meine Rucksacksuche von damals findest du in diesem Thread, vielleicht ist das für dich noch nützlich. Dort werden auch noch diverse, wesentlich leichtere Rucksäcke genannt. Zukünftig will ich mir auf jeden Fall mal noch bei Gelegenheit den Zpacks Arc Blast anschauen, der ist aber preislich in einer anderen Größenordnung als Osprey und Exped.
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Reißfestigkeit von Geweben und Textillaminaten
r0bin antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Vielen Dank für die tolle Idee und die hoffentlich baldige Umsetzung! Kann man dir eigentlich für deine Testreihen mal eine kleine Spende zukommen lassen? Wenn du schon so viel Zeit rein steckst, um für uns alle neues Wissen zu ergründen, könnten wir uns ja vielleicht wenigstens ein wenig mit den Kosten für Material und Messtechnik beteiligen. :) -
Tyvek Biwaksack ohne Nähen?
r0bin antwortete auf DerLandstreicher's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ich hab für ein Footprint Tyvek Hardstructure mit "Ponal Wasserdicht" geklebt und die mit Kleber bestrichenen Kanten zwei mal umeinander gefalzt. Analog habe ich auch die außenliegenden Kanten durch zweimaliges nach innen falten und kleben versäumt. Sieht für meinen Geschmack sehr ordentlich aus und hält bombenfest. Softtyvek habe ich auch mal mit Ponal gelebt und das hat prinzipiell auch gut gehalten. Man sollte aber bedenken, dass es an den Stellen mit dem Kleber danach nicht mehr sonderlich soft ist. Bei einem Bivy halb so wild aber bei Kleidung u.U. störend. Bzgl. Wasserdichtigkeit würde ich auch beim Softtyvek zumindest von sehr stark wasserabweisend sprechen. Ich kann nichts zur Wassersäule sagen aber es gibt ja auch Regenkleidung aus Softtyvek zu kaufen. Wenn es dir primär um Windschutz geht, hätte ich da defintiv keine Bedenken. -
Wir nutzen momentan beide (relativ bescheiden) eine Z-Lite Sol Faltmatte von Thermarest mit 183 x 51 x 2 cm. Ich winkele aber auch oft die Beine an, liege auch mal kreuz und quer im Zelt, wache auch manchmal komplett neben der Matte auf etc. Wenn ich meiner Freundin auch noch etwas Platz im Zelt zugestehen will, braucht es also eine Pufferzone zwischen den Matten. Oder ich muss mich nachts auf meiner Seits mit Heringen festbinden. Sowohl Triplex als auch Offset Trio sind schon gut 20 cm schmaler. Ich glaube noch mehr ist zu viel auf einmal, vielleicht in ein paar Jahren dann. Ich nutze sowieso einen halben Spüllappen aus dem Supermarkt anstellt eines Handtuchs. Der wiegt sogar nur 14g und wenn der Ausrüstungsgegenstand mit dem DCF-Zelt jetzt eine zweite Nutzungsmöglichkeit erhält, soll mir das recht sein. Morgens brauch ich kein Handtuch und bis am Abend ist es dann i.d.R. ja wieder halbwegs trocken. Das DuplexL wurde von Zpacks eingestellt. Der offizielle Nachfolger ist das Offset Duo, welches es wahlweise eben auch als 1- oder 3-Personen-Variante gibt. Das Offset Trio ist also gewissermaßen ein TriplexL v2. Bzgl. Zipper habe ich auch öfter von Vor- als von Nachteilen gelesen, gerade auch in Bezug auf Wind. Außer, dass ein Zipper (wie alles andere auch) kaputt gehen kann, sehe ich auch nicht so recht, was daran schlechter sein soll. Sollte das wirklich unterwegs passieren, kann man ja mit zusätzlichen Heringen, DCF-Band, Sicherheitsnadeln, Nadel & Faden o.ä. die defekte Seite notdürftig verschließen und bis zur ordentlichen Reparatur nur noch die andere Tür nutzen. Würde mich daher immer noch stark interessieren, wieso hier so oft vom Reißverschluss am Zelt abgeraten wird. Ist ein sehr schönes Zelt, keine Frage. Aktuell ist mir das aber leider zu schmal und ein XMid 3 o.ä. ist laut Dan Durston auf Reddit für die nächsten Jahre leider nicht in Planung.
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Ich habe jetzt nochmal gefühlt zweitausend Videos, Blogbeiträge usw. geschaut und bin letztlich wieder bei der ursprünglichen Entscheidung zwischen Zpacks Triplex und Offset Trio gelandet. Offset Trio + Mehr Platz im Innenraum (Kopfhöhe und Liegefläche) + Durchdachtere Tür + Weniger Gesamtgrundfläche (einfachere Platzsuche) + Schönere Farbe (gibt's auch in Burnt Orange neben Spruce Green als 0,75er DCF, was im Vergleich weniger durchsichtig wirkt) - Komplexerer Aufbau - Kleinere Apsiden (wäre mir nicht so wichtig) Triplex + Schon länger am Markt und bewährt + Simplerer Aufbau + Windstabiler (warum eigentlich?) - Ohne Reißverschluss muss man auf die richtige Ausrichtung zum Wind achten, damit die Tür nicht flattert und sich das Zelt nicht aufbläht - Geöffnete Meshtür hängt nach unten (nachteilig bei Schmuddelwetter und Viehzeug) - Weniger blickdicht (gibt's nur in Spruce Green; wirkt bei gleichem Gewicht transparenter als Burnt Orange bei Offset Trio) Kannst du vielleicht nochmal sagen, wo du die entscheidendenen Nachteile beim Offset sehen würdest? Insgesamt tendiere ich aktuell eher zum Offset, bin aber auch immer noch ziemlich unsicher, was die bessere Wahl ist. Und worin siehtst du den Nachteil beim Reißverschluss? Nur, dass er potentiell kaputt gehen kann oder noch einen anderen Aspekt? Sehr interessanter Hinweis, danke! Nässe relativiert den Gewichtsvorteil von DCF also weitgehend. Bin aber trotzdem sehr neugierig und würde das Material gerne mal ausprobieren. Interessierte können sich @wilbo's Testreihe hier anschauen: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/983-nur-ein-tarp/page/3/#comment-517716 https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/983-nur-ein-tarp/page/4/#comment-532594 Von Pyramidenzelten bin ich zwischenzeitlich wieder abgekommen. Ich glaube, um da zweit mit Gepäck ausreichend Platz zu haben, müsste ich im Endeffekt so groß dimesionieren (Richtung Ultamid 4), dass man vom Gewicht mit Innenzelt wieder deutlich schwerer als die Z-Packs-Modelle ist.
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OT: Und durch den Materialabtrag sparst du am Ende sogar noch Gewicht!
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@fatrat: Danke für den Tipp, den Hersteller hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Leider ist das Aston XL aber schwerer als das vergleichbar große Zelt von Locus Gear (Khafra), vermutlich dem Material geschuldet. Neben dem Gewicht wäre mir DCF auch lieber, da es sich bei Feuchtigkeit weniger vollsaugen soll. @mochilero: Von Locus Gear gibt es einen 84g schweren Carbon-Adapter, mit dem sich zwei Trekking-Stöcke zu einem V zusammenstecken lassen. Dieses V wird dann mit der Spitze nach oben aufgestellt, wodurch statt eines Stocks in der Mitte dann jeweils ein Stock entlang der Seitenwände stehen. Ob uns die Stange in der Mitte wirklich stören würde kann ich nicht sagen. https://locusgear.com/en/products/dpte?pr_prod_strat=jac&pr_rec_id=6d567e76f&pr_rec_pid=8418263105826&pr_ref_pid=8378394640674&pr_seq=uniform Ich bin aber nach wie vor unentschlossen, ob Pyramidenzelt oder doch ein Firstzelt die bessere Wahl ist. Und wenn Firstzelt, ob das Triplex wirklich noch genug Platz für meine Freundin lässt, wenn ich da diagonal liegen muss.
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Nach allem was ich bislang so gelesen habe, schließen sich diese Eigenschaften leider weitgehend aus. Regenjacken mit Membran (dicht von außen, durchlässig von innen) sind ziemlich teuer, meistens nicht dauerhaft dicht und funktionieren nur, wenn es außen deutlich kälter ist als innen. Im Sommer funktioniert der Membraneffekt also eher nicht. Ich hatte mich nach einigem hin und her schlussendlich gegen eine Regenjacke und stattdessen für diesen leichten Poncho entschieden. https://seatosummit.eu/de/products/ultra-sil-nano-poncho Sieht zwar aus wie ein Müllsack aber auch bei länger anhaltendem Regen sehr angenehm zu tragen und ist von unten immer gut belüftet. Netter Nebeneffekt ist, dass auch der Rucksack mit abgedeckt ist. Als luftige Alternative zur Regenhose, kann man auch einen Regenrock tragen. Habe auch schon öfter gesehen, dass Regenrock und ein ultraleichter Regenschirm kombiniert werden. Für anspruchsvolle Routen mit hohem Kletteranteil oder bei sehr starkem Wind ist das aber nichts. Und zum Fahrradfahren auch ungeeignet.
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Vielen Dank für eure bisherigen Einschätzungen! Nach einiger weiterer Recherche bin ich noch auf einen dritten, potentiell interessanten Kandidaten gestoßen: Das Locus Gear Hapi Grande. Locus Gear ist ein kleiner japanischer Hersteller und das Hapi Grande ist ein Pyramidenzelt aus DCF mit Außenmaßen von 300 x 180 x 145 cm und Innenmaßen von 270 x 165 x 140 cm. Das Gewicht startet bei 781g ohne Heringe: 356 g für das Außenzelt (DCF 0.75) und 425 g für das leichteste Innenzelt (15D Ripstop-Nylon). Laut der von @ollonois verlinkten Seite ist aber auch dieses Zelt trotz der deutlich größeren Grundfläche im Vergleich zum Triplex zu kurz für mich. Schlagen die schrägen Wände beim Pyramidenzelt wirklich so stark ins Gewicht oder bediene ich FitMyTent falsch? Ich habe die Maße des Innenzelts in Kombination mit "Generic Pyramid" ausgewählt. https://locusgear.com/en/products/hapi-dcf-b (Außenzelt; die "Grande"-Version gibt es nur auf Anfrage per Mail) https://locusgear.com/en/products/hapi-mesh (Innenzelt) https://wieweitnoch.de/locus-gear-hapi-dcf-b/ (Blog-Beitrag zur "Grande"-Version) Da Pyramidenzelte keine Apsiden haben, müsste hier auch noch das ganze Gepäck nach Innen. Noch größere Pyramidenzelte wären das Locus Gear Khafra oder das HMG Ultamid 2 aber da ist die Grundfläche dann so groß, dass ich mir kaum vorstellen kann, dafür im Gebirge bei Bedarf einen Platz zu finden. @khyal: Hattest du auf Tour im Triplex alleine geschlafen oder zu zweit? Dass ich diagonal da gut liegen könnte, habe ich keine Zweifel, weiß aber nicht, ob auch das halbe Zelt bei Schmuddelwetter noch ausreichend groß ist, ohne dass mit Kopf und Füßen das Zelt flute. Beziehen sich deine Aussagen zum Offset auf Erfahrungen oder schließt du das schon aus dem Aufbau des Zelts? Und vielen Dank für die Einladung! Vielleicht lässt sich das ja tatsächlich mal einrichten, wenn du nicht auf Tour oder in der Toskana bist. @ollonois: Das DupleXL hab ich ebenfalls häufig als Tipp für große Menschen gelesen. Dieses wird aber nicht mehr hergestellt. Die offiziellen Nachfolger sind das Offset Duo für 1-2 und das Offset Trio für 2-3 Personen. Die beiden Modelle von Tarptent hatte ich mir auch schon angeschaut. Sind sicher schöne Zelte aber ich möchte gerne etwas Gewicht einsparen und diese spielen beide (auf das Gewicht bezogen) in derselben Klasse wie das MSR, auch wenn sie von allem was ich so lese deutlich stabiler und hochwertiger sind.