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Ultraleicht Trekking

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MiaTravels

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    MiaTravels hat eine Reaktion von khyal erhalten in Minimalismus vs. Komfort.   
    Ich taste mich auch immer noch an dieses Thema heran. (Soll heißen, meine Packlisten sind im besten Fall leicht, aber nicht ultraleicht). Für mich ist UL aber kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit, um bestimmte Touren überhaupt zu machen. Mit einem zu schweren Rucksack riskiere ich, dass ich wegen körperlicher Überlastung ggf. abbrechen muss.
    Unter der Prämisse "das Beste für meinen Körper" wähle ich vor allem hier bewusst keine UL-Variante:
    Rucksack (wiegt um die 1,3 kg, Bach Daydream) >> Gewicht wird perfekt auf die Hüfte gelenkt, wodurch ich keinerlei Schulterschmerzen bekomme Sitzkissen (UL wäre wohl weglassen) >> Kälte-Prävention als Schutz vor Folge-Erkrankungen einige Kleidungsstücke aufgrund ihrer Wärmeleistung >> Wärmeerhalt ist für mich kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für alles ich habe sicherlich mehr Cremes/Pflegeprodukte mit als andere (ich war bisher aber auch immer in Unterkünften mit Duschen - beim Wildcampen würde ich vermutlich anders packen, weil dann mehr die Hygiene als die Hautpflege im Vordergrund stünde) Jetzt steht bei mir das erste Mal eine Tour mit Zelt an. Das sind gut 2 kg mehr allein für Zelt, Isomatte und Schlafsack. Da spielt dann neben dem Gewicht auf einmal - bei gleichem Rucksack - auch das Packvolumen eine sehr große Rolle.
    Was ist denn dein persönlicher Antrieb, für die geplante Tour ggf. Gewicht einzusparen?
     
  2. Gefällt mir!
    MiaTravels reagierte auf Biker2Hiker in Minimalismus vs. Komfort.   
    Selbst wenn - kann doch jeder machen, wie er will!
  3. Gefällt mir!
    MiaTravels reagierte auf Blaumeise in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ich meine, mich erinnern zu können, dass es auf einem Platz tatsächlich auch Geschirr gab, aber in der Regel ist das eher nicht der Fall.
  4. Danke!
    MiaTravels hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Deo - klein, leicht, und ohne Aluminium?   
    Ich hab Natron jahrelang "pur" verwendet. (Anfangs noch mit einem Tropfen Teebaumöl, den ich dann aber bald überflüssig fand). Meine Erkenntnisse: amerikanisches/russisches Natron (Backpulver/Soda) ist am besten, weil besonders fein. Bekommt man in Deutschland in rot/weiß/gelben bzw. orangen Papp-Packungen in Supermärkten mit "Russland-Regal" oder auch im Asia-Laden.
    Ich habe das Natron in Pulverform transportiert und dann vor der Verwendung etwas in meine Hand gefüllt, mit ein paar Tropfen Wasser angerührt und dann aufgetragen (nicht verreiben, falls das Natron sich noch nicht aufgelöst hat), trocknen lassen, ggf. Natronreste vorsichtig von der Haut entfernen.
    (Mittlerweile nutze ich aber Creme-Deo (Ben & Anna, Dose, nicht Stick), das ich je nach Reise-Länge abfülle. Pro Anwendung rechne ich 0,4 ml - ein 10 ml Apotheken-Döschen reicht also gut für zwei Wochen/15 Anwendungen).
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    Hallo @Luna333
    wenn ich deine Beschreibung so lese, muss ich da an den cs. 1000km langen Országos Kéktúra in Ungarn denken. Ich bin ihn selbst leider noch nicht gegangen, aber Christine Thürmer hat ihn in ihrem Buch für Anfänger empfohlen. Er passt gut zu deinen Kriterien:
    - wild zelten erlaubt
    - im Sommer warme Temperaturen. Start daher problemlos Anfang Juni möglich. 
    - häufige Resupply-Möglichkeiten + günstige Unterkünfte am Weg. Soll sogar viele Thermalbäder geben!
    - Mittelgebirgslandschaften mit mäßigen HM
    - wohl gut markiert und überwiegend auf Wanderwegen (vielleicht ist hier jemand den Weg schon gegangen und kann berichten?)
    - gut mit Öffis erreichbar 
    Ich schätze, er ist eher einsam, aber da der EB Fernwanderweg der Freundschaft von Eisenach nach Budapest auch diesen Weg nimmt, vielleicht nicht zu einsam. Dieser gilt als Kult. Wenn 1000km nicht reichen, kannst du auf dem EB weitergehen und so "deinen Trail" verlängern. 
  6. Gefällt mir!
    MiaTravels hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Deo - klein, leicht, und ohne Aluminium?   
    Ich hab Natron jahrelang "pur" verwendet. (Anfangs noch mit einem Tropfen Teebaumöl, den ich dann aber bald überflüssig fand). Meine Erkenntnisse: amerikanisches/russisches Natron (Backpulver/Soda) ist am besten, weil besonders fein. Bekommt man in Deutschland in rot/weiß/gelben bzw. orangen Papp-Packungen in Supermärkten mit "Russland-Regal" oder auch im Asia-Laden.
    Ich habe das Natron in Pulverform transportiert und dann vor der Verwendung etwas in meine Hand gefüllt, mit ein paar Tropfen Wasser angerührt und dann aufgetragen (nicht verreiben, falls das Natron sich noch nicht aufgelöst hat), trocknen lassen, ggf. Natronreste vorsichtig von der Haut entfernen.
    (Mittlerweile nutze ich aber Creme-Deo (Ben & Anna, Dose, nicht Stick), das ich je nach Reise-Länge abfülle. Pro Anwendung rechne ich 0,4 ml - ein 10 ml Apotheken-Döschen reicht also gut für zwei Wochen/15 Anwendungen).
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    MiaTravels reagierte auf Cullin in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Übernachten im Zelt bringt mir keinen Mehrwert bei einer Tour.
    Bedeutet ich nutze feste Unterkünfte so oft es sich für die gewählte Tour gerade anbietet.
    Je nach Tour und Verfügbarkeit kann das dann natürlich stark variieren. Ich habe da für mich selbst keine strikte Vorgabe nach wie vielen nächten ich unbedingt im Hotel sein muss. Oder ganz ohne Zelt z.b. geht es bei mir bald mal auf den Fishermans trail und da bleibt das ganze Schlafsetup zu Hause. Jeden Tag ein Bett zu haben kommt mir mit zunehmendem Alter entgegen.
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    MiaTravels reagierte auf kai in erster Versuch im UL   
    Bei @khyal klingt immer erstmal alles so negativ. Nimm das nicht persönlich. 😉
    Dir auch ein herzliches Hallo @Susanne und willkommen im Forum. Ich finde es schön, dass du dich so intensiv mit dem Thema UL beschäftigst und demnächst auf deine erste Tour startest. Das wird dann auch der Punkt sein, an dem du erkennst, ob das gewählte Setup für dich passt oder ob du hier und da noch etwas ändern möchtest. Learning by doing eben. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du auch schon vorab dein Equipment eine Nacht lang auf einem Campingplatz oder auf einem Waldgrundstück von Freunden testen. Dann weißt du wie es sich tatsächlich verhält und worauf du achten musst... Hier im Forum kommt viel Wissen und viel persönliche Erfahrung zusammen. Wichtig ist es aber, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Es liegt also ganz bei dir, was du von all dem für dich übernehmen möchtest. Ich wünsche dir eine schöne erste Tour und ganz viel Spaß mit deiner Tochter.
     
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    MiaTravels reagierte auf r0bin in Quilt   
    Ich bin zwar erst 3 Jahre in der "UL-Szene" unterwegs aber meiner Meinung nach wird das Thema Volumen auch ein bisschen überbewertet. Ich hab nen zpacks Arc Haul in der 70 Liter Variante (ist inklusive Seitentaschen und Mesh gerechnet). Der Rucksack selbst wiegt dabei kaum mehr als seine kleineren Varianten:
    Arc Haul 40l = 545g
    Arc Haul 50l = 584g
    Arc Haul 60l = 592g
    Arc Haul 70l = 602g
    Durch das größere Volumen kann ich aber auf die ganzen Kompressionssäcke und deren Gewicht verzichten. Schaummatte (Z-Lite Sol), Apex Quilt, Kunstfaser-Puffy-Jacke etc. passen einfach so ins innere des Rucksacks und man hat auch genug Puffer für Resupply. Nicht falsch verstehen: Natürlich ist ein geringeres Volumen besser als ein höheres aber es ist aus meiner Sicht keine Voraussetzung zum Gewichtsparen. Und Daune käme für mich persönlich nicht in Frage.
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    MiaTravels hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Übersicht der leichtesten Gegenstände   
    Ich hab das weiße Modell. Daher sieht er schon sehr verranzt aus. Quasi wie ein weißes T-Shirt, mit dem man fünf Monate unterwegs war. Die sich ablösende Beschichtung tut da optisch ihr übriges. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem farbigen Modell optisch noch etwas ansprechender wäre. - Ich habe mir übrigens die Stellen mit der Ablösung gerade noch mal angeguckt. Es könnte sein, dass es auch produktionsbedingt ist und nicht nur auf meinen sorglosen Umgang zurückzuführen ist. Die Ablösung ist größflächig jeweils ca. drei cm unter dem Reißverschluss. Vielleicht löst sich die Beschichtung hier besonders schnell, wegen stärkeren Belastung durch den Reißverschluss.
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    MiaTravels hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Übersicht der leichtesten Gegenstände   
    ob es effektive 18 l sind, kann ich leider nicht beurteilen. Für mich hat das Volumen für Einkäufe oder alles, was ich zum Duschen brauchte (inkl. Klamotten) gereicht.
    Bei mir war der Rucksack fünf Monate im Dauereinsatz (Wandern/Hostels/Städtetouren). Die Nähte haben gehalten, der Reißverschluss läuft noch gut. Aber da ich mich auch mal mit dem Rucksack z. B. an Mauern angelehnt habe (ich vermute, dass ist die Ursache), hat sich die Beschichtung doch sehr großflächig gelöst. Durch die Beschichtung war der Rucksack leicht bzw. für meine Zwecke ausreichend wasserabweisend (Einkäufe in leichtem Regen, trockene Klamotten in der Hostel-Dusche) - ohne Beschichtung dann nicht mehr so...
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    Hinter Gangi ging es zunächst an weiteren Ackerflächen vorbei, bis ich endlich den Madonie-Nationalpark erreichte. Vor meiner Wanderung durch Sizilien hatte ich noch nie etwas von diesem Nationalpark gehört, schade eigentlich. Dieses Gebiet eignet sich super zum wandern und zudem habe ich sehr viele wilde Hirsche gesehen. 




    Insbesondere die herbstlichen Buchen gefielen mir mehr als gut:

    Das Wetter war zwischenzeitlich auch wieder angenehmer, auch wenn auf der Höhe die Abende doch etwas frisch waren. Bergab ging es ins Dorf Scillato, in welchem ich eine Unterkunft gebucht hatte. Die meisten Nächte auf meiner Wanderung verbrachte ich im Zelt, doch das wilde Zelten wurde auf Sizilien schwieriger und bedarf einer besseren Vorausplanung als auf dem Festland. Im ersten Teil bis incl. dem Nebrodi-Park war es meistens gut möglich, einen Zeltplatz zu finden. Dahinter wurden die Waldgebiete seltener und die zivilisierten Gebiete häufiger. Zum Glück gibt es auf Sizilien in vielen Dörfen und Städten günstige Unterkünfte, sodass dies zumindest finanziell kein Problem darstellt. Und der Komfort einer warmen Dusche nach einem anstrengenden Wandertag ist auch nicht zu verachten. 
    Hinter Scillato ging es teils auf Wanderwegen, teils auf Straßen bis ins Dorf Sclafani Bagni. Das Highlight erwartete mich unterhalb auf einem etwas zugewachsenen Wanderweg: Dort gibt es eine (kostenlose) heiße Quelle, direkt am Wegesrand. Natürlich verbrachte ich dort eine ausgiebige Pause von mehr als einer Stunde. Obwohl Wochenende war, blieb ich alleine. 

    Die Nacht daraufhin verbrachte ich somit halbwegs sauber in meinem Zelt, an einer Stelle, die ich mir vorher auf der Karte ausgesucht hatte. Nachts wurde ich dann noch von einem (zum Glück) harmlosen Gewitter überrascht. 
    Die beiden Tage danach waren landschaftlich wenig spektakulär, es ging überwiegend an Ackerflächen vorbei. Mir persönlich gefällt dies nicht so sehr, da ich nackte Ackerflächen ziemlich unschön finde. Die Wege waren zudem abschnittsweise matschig. Mit jedem Schritt sank ich ein bisschen in den Erdboden ein. 

    Zudem musste ich unzählige Weidegatter öffnen und wieder schließend. Leider sind die Weidegatter auf Sizilien vielerorts nicht sehr benutzerfreundlich, da sie sich teilweise nur schwer oder gar nicht öffnen lassen. 
    Zwischendurch wurde der Weg für ein paar Kilometer aber wieder ganz schön.

    Bevor ich das Dorf Piana degli Albanesi erreichte, durchquerte ich den letzten größeren Wald. Dort gefiel mir das Wandern gleich viel besser als zuvor. Wenn es den halben Tag nur an Ackerflächen vorbei geht, sinkt meine Stimmung doch ein bisschen ab. Die Luft im Wald ist feucht und würzig und die Natur belebt irgendwie doch mehr als die Zivilisation. 
    Hinter Piana degli Albanesi musste ich zu einem Pass hochlaufen, wo die Natur überraschend wild wirkte. In der Steinhütte hätte ich sogar schlafen können... Doch auch aufgrund der kurzen Tage in Verbindung mit der langen Siesta der Supermärkte, ging ich auf Nummer sicher und hatte in einer Unterkunft übernachtet. 

    Die ersten Stunden ging es immer mal wieder bergauf und dann wieder bergab durch schöne Natur mit kargen Bewuchs, die ich sehr genoss. 

    Im Anschluss hatte ich eine lange Passage auf Wirtschaftsstraßen bis in die Stadt Alcamo vor mir. Die Strecke war einfach und langweilig, sodass ich immerhin Strecke machen konnte und die 38,5km des Wandertages hinter mich bringen konnte. 

    In Alcamo angekommen legte ich noch einen drauf und lief noch einen Umweg zum Lidl. Der macht nämlich keine Siesta!
    Hinter der Stadt Alcamo wartete noch ein tolles Highlight auf mich, denn es gab ganz in der Nähe die heißen Quellen von Segesta, denen ich einen Besuch abstattete. Um dorthin zu gelangen musste ich einen Bach überqueren, der mir bis zu den Knien ging. Der Aufwand hatte sich aber gelohnt, denn das Becken mit dem schwefelhaltigen Wasser war richtig schön heiß und sehr angenehm. Blöderweise vergaß ich ein Foto davon zu machen...

    Bevor ich im Dorf Calafafimi ankam, durchquerte ich ein kleines Waldgebiet. Die Ferienwohnung in Calatafimi gefiel mir extrem gut, so lieblich wie sie eingerichtet war. 
    In der Nacht und am nächsten Morgen goss es in Strömen. Eigentlich hätte ich mir an dem Tag den am Wegesrand befindlichen Tempel von Segesta anschauen wollen, aber da hätte man Eintritt bezahlen müssen. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte sich das wahrscheinlich gelohnt, aber bloß für einen Foto-Stop hatte ich keine Lust darauf. Denn an diesem Tag wollte ich meine letzte Nacht im Zelt verbringen, was aber nur mit einem gewissen Aufwand bei der Suche möglich war. Zuvor ging es erneut an zahlreichen Ackerflächen entlang. Die konnte ich inzwischen nicht mehr sehen. 

    Erst in der Nähe von Visicari wurde die Landschaft und die Natur wieder ansprechender, hier wollte ich auch meinen Zeltplatz suchen. 

    Auf dem Foto sieht das noch ziemlich einfach aus, doch der Boden ist dort uneben und zudem wachsen dort viele stachelige Pflanzen. Irgendwann fand ich dann doch noch ein geeignetes Plätzchen. 
    Am nächsten Tag stand der Besuch des Zingaro-Naturreservat an. Dies ist eines der wenigen Gebiete, wo man in Italien Eintritt bezahlen muss. Der Sentiero Italia nimmt hier den Pfad, der oben am Hang entlang führt und somit viele grandiose Ausblicke ermöglicht. Auffällig ist die karge Vegetation. Mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen. 


    Am Ende des Naturreservats ging es bergab in Richtung dem Dorf Macari. Dieses durchquerte ich bis zur Küste und bezog das Tiny-House in Casteluzzo, welches ich mir für die Nacht gemietet hatte. Eine sehr gute Wahl!

     
    An meinem vorletzten Wandertag wurde es noch mal so richtig regnerisch und gewittrig. Mehrere Stunden lang blitzte und donnerte es immer wieder. Trotzdem genoss ich den Wandertag sehr, denn es ging durch das Naturreservat Monte Cofano, welches meiner Meinung nach genauso schön ist, wie das beliebte Zingaro-Reservat. 


    In Custonaci machte ich einen Umweg zum Supermarkt und saß einen weiteren heftigen Regenguss in einer Bar aus. Am Nachmittag stand nur noch der steile Anstieg hoch nach Erice an.

    Bereits in der Dämmerung kam ich in dem auf einem Berg gelegenen Ort an und konnte mein Ferienhaus (ja, richtig) beziehen. Vom Fenster aus sah ich in der Ferne weitere Blitze am Himmel zucken. Und da könnte man meinen, Ende November sollte die Gewittersaison vorbei sein...
    Am letzten Tag standen mir bloß noch 10,5km bergab zur Promenade nach Trapani bevor. Schon von weitem konnte ich mein Ziel erkennen. 

    Als ich in der großen und lauten Stadt angekommen war, beeilte ich mich zum Ziel zu kommen. Doch am Ende des Trails befand sich nichts außer dem Mittelmeer. Kein Monument, keine Statue, nichts. Irgendwie enttäuschend. So setzte ich mich alleine auf eine Bank und aß eine Pizza. 

    Es war ein komisches Gefühl nach einer solch langen Wanderung am Zielort angekommen zu sein. Nun hieß es den Heimweg antreten. Mit Bahn und Fähre ging es in den nächsten Tagen zurück nach Deutschland. Zuhause vermisste ich schon sehr bald die beeindruckende Natur und die angenehm milden Temperaturen. 
     
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    MiaTravels reagierte auf ma11hias in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Ich selber verwende kompadell carbon Stöcke. Die Dinger sind sicher von gleicher Qualität wie das restliche high end Produktportfolio von kompadell.
    Eigentlich setzt durston nur das um was ich schon länger suche um Gewicht zu sparen. Einzig das komplette Fehlen einer Schlaufe finde ich als no go. Wenn man die richtige Technik verwendet ist eine Schlaufe Pflicht. Eine minimalistische Schlaufe ähnlich der Fizan Stöcke wäre optimal ohne das Gewicht groß zu erhöhen.
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    MiaTravels reagierte auf HolyMole in Isomatten-Kaufberatung 24   
    Bin ein bisschen spät zur Party, aber ich wollte zum Thema "XTherm oder XLite" noch die Punkte nennen, die für mich ausschlaggebend waren:
    - XLite NXT als einzige Matte, weil sie deutlich leiser als die XTherm NXT ist. Früher war's andersrum. Die Lautstärke der alten Xlite war für mich ein Dealbreaker (ich kannte sie von meinem Bruder im Nachbarzelt, haha), die neue XTherm habe ich zugegebenermaßen nie getestet, aber auf Youtube einen Vergleich gesehen/gehört.
    - Für die XTherm allein habe ich eigentlich gar keinen Verwendungszweck. Bei Temperaturen über -10 °C schlafe ich warm auf der Xlite, bei erwarteten Temperaturen unter 0 °C würde ich ohnehin eine Schaummatte für die Ausfallssicherheit einpacken. Xlite + Zlite-Klon habe ich in Lappland bei -20 °C getestet, war kuschelig warm.
    - Größe: RW Mumie. Breit, damit die Arme nicht von der hohen Matte fallen. Mumie, damit die Matte gut in Biwaksäcke passt. Die Ecken fehlen mir bisher nicht.
    Ansonsten bin ich auf Sommertouren weiterhin ein Fan von Torsomatten. Aber warum haben die immer Mumienform? Torsos sind oben breit! Eine obenrum etwas leichter gebaute TAR Prolite XS als Rechteck wäre perfekt. Sieben Segmente Zlite-Klon sind gut und günstig, einziger Nachteil ist das Packmaß.
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    MiaTravels reagierte auf Stepston in Bezugsquellen für MYOG-Stoffe   
    Das Ladengeschäft von Extremtextil in Berlin ist ja leider seit dem 20.04.2024 geschlossen... gibt es in Berlin noch weitere Läden, in denen es "outdoortauglichen" Nähbedarf gibt? Ich kenne sonst nur noch Tacticaltrim...
    Musste grad (leider?) in die Hauptstadt ziehen und hatte mich wenigstens gefreut, nicht mehr jede Steckschließe bestellen zu müssen... und da musste der Extremtextil Laden grad schließen
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    MiaTravels reagierte auf Mia im Zelt in Konischer Hüftgurt für meinen Atompacks   
    Hallo zusammen,
    leider bieten die UL-Cottages üblicherweise keine Damenvarianten von ihren Rucksäcken an, dies gilt insbesondere für die Hüftgurte. Der Standard-Hüftgurt der UL-Cottages ist quasi ein breites, gerades und gepolstertes Band, welches in der Mitte mit einer Schnalle zusammengehalten wird. Dadurch ergibt sich, dass der Umfang an der Ober- und Unterseite gleich ist. Da ich festgestellt habe, dass mir die gerade geschnittenen Unisex-Hüftgurte allesamt nicht passen, habe ich nun selber einen nach meinen Vorstellungen angefertigt. 
    Als Grundlage zum Verständnis hänge ich diese sehr grobe Skizze an: 

    Bei den Damen besteht im Vergleich zu den Herren ein deutlich größerer Unterschied zwischen Hüft- und Taillenumfang. Ein passender Hüftgurt soll idealerweise zu 1/3 über dem Beckenkamm (grün) anfangen und diesen fest umschließen. Bei einem gerade geschnittenen Hüftgurt (roter Strich links) bildet sich oberhalb vom Beckenkamm eine größere Lücke. Damit der Hüftgurt einigermaßen an Ort und Stelle bleibt, muss er sehr stramm gezogen werden und sitzt trotzdem nur suboptimal. Ein konischer Hüftgurt (dunkelroter Strich rechts) hingegen hat an der Oberseite einen kleineren Umfang als an der Unterseite und ist dadurch viel besser in der Lage, sich am Beckenkamm abzustützen.  (Bitte entschuldigt meine miserablen Zeichenkünste.)
    Als Ausgangspunkt von meinem Projekt diente der originale Hüftgurt von meinem Atompacks The Mo in Größe M. Die Mitte besteht aus einem 15x11,5cm geradem Stück, welches in die dafür vorgesehene Tasche beim The Mo geführt wird.  Um ein Schnittmuster für die Flossen zu erstellen, fertigte ich mehrere bogenförmige Zeichnungen auf Papier an, bis ich ein passendes Schnittmuster hatte. Für den oberen Umfang zog ich von der Länge vom Original ein paar cm ab, unten fügte ich ein paar hinzu. Der Unterschied zwischen oben und unten sollte für mich mindestens 10cm betragen.
    Anschließend schnitt ich 3D-Mesh (z.B. hier) sowie ein Reststück eines robusten Rucksackstoffs (genaue Stoffbezeichnung weiß ich nicht) zu. Die äußeren Enden der Flossen wurden aus einem extra Stück Stoff ausgeschnitten, da dazwischen die Gurtbänder für die Schnallen eingenäht wurden. Zudem nähte ich für die Atompacks Hüftgurttaschen passende Schlaufen ein. 

    Statt einer Schnalle wähle ich zwei Schnallen und 40mm breites Gurtband, da ich mir so eine noch bessere Passform erhoffe. Beim originalen Hüftgurt werden deutlich schmalere Gurte verwendet, die mehr einschneiden als breite Gurtbänder. 
    Im Mittelstück wurden zudem an jeder Seite ein großes Stück Klett angenäht, damit der Hüftgurt später am Rucksack befestigt werden kann. 

    Im nächsten Schritt wurden beide Stofflagen mit der falschen Seite außen vernäht. In der Mitte ließ ich eine 15cm breite Öffnung, denn diese ist im weiteren Verlauf noch sehr wichtig. So konnte ich den Hüftgurt problemlos umstülpen. Dabei leistete ein Kochlöffel Abhilfe. 
    Als Polsterung schnitte ich 10mm Evazote für jede Hüftflosse passend zu. Diese schob ich in beide Flossen hinein, was ziemlich mühselig war. Atompacks hat im hinteren Teil vom Hüftgurt noch ein steifes Verstärkungsmaterial eingebaut, welches nur zum Teil in die Flossen rein ragt. Dieses versuchte ich zunächst mit Aramid-Folie nachzubilden. Die war für meinen Geschmack jedoch zu labbrig. Kurzerhand kaufte ich bei Tedi ein Platzset aus Plastik (so eine Unterlage für den Esstisch) und schnitt dieses entsprechend zu. Und siehe da: Es ließ sich ganz einfach einschieben und ähnelt dem Original vom Anfassgefühl her sehr. 
    Die nächste Herausforderung war es, dies alles mit ein paar Nähten zu fixieren. Dies funktionierte bei meiner Nähmaschine nur mit dem Handrad. Nutzte ich das Fußpedal, bildete sich Fadensalat oder die 100er Nadel brach ab. Mit einem Nylbond-Faden ging es gefühlt ein bisschen reibungsloser, trotzdem zerbrachen mir insgesamt drei Nadeln. 
    So sieht das fertige Teil aus: 
    Innenseite: 

    Außenseite: 

    Die konische Form ist deutlich erkennbar: 


    Am Rucksack befestigt: 

     
    Die Gewichtsangabe ergänze ich bald. Zuvor muss ich noch die zu lang geratenen Gurtbänder kürzen. 
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    MiaTravels reagierte auf bandit_bln in Isomatten-Kaufberatung 24   
    Ich habe mit 190cm und 100kg die XTherm NXT Mumy  in XL. Es funktioniert auch in meiner Größe und als unruhiger Bauchschläfer wunderbar in Mummy. Über Regtengular hab ich nur die ersten Nächten nachgedacht, danach nie wieder.  Wenn du aber auf einer Mumy nicht schlafen kannst, dann nimm eine Reg, denn die Gewichtsersparnis hilft dir dann nichts.

    Am Anfang bin 3 mal von der Xtherm gerutscht. Aber davon zwei Mal in Richtung Fußende. Also hätte die Breite da keinen Unterschied gemacht. Es war auch kein Runterrollen, sondern wirklich ein Rutschen. Gegen Runterrutschen hilft, dass man einfach den Schlafsack auf die Seite packt, wo man vielleicht runterrutschen könnte. Inzwischen funktioniert auch Schräglage, ganz ohne Rucksack oder was anderes davor. Ich habe keine Ahnung, warum ich nicht mehr runterrutsche . Ich vermute, dass die Matte an Haftreibung gewinnt, wenn sie nicht mehr ganz neu ist.
    Klar wäre eine Max noch bequemer, aber ich gehe davon aus, dass du mit einer Regular Wide auch glücklich werden würdest. Eine schmale oder zu kurze Matte würde würde ich nicht nehmen. Die NXT sind auch deutlich bequemer als die Vorgängerversionen, wenn man den Luftdruck richtig einstellt und die Matten nicht zu hart aufpumpt.
    Als Optionen fallen mir ein:
    - Xlite RW, solange es nicht unter 0 geht und Gewicht oder Packmaß hohe Priorität haben. Ist definitiv nich so warm wie eine X-therm, kann man aber für den seltenen Frosteinsatz auch noch um eine dünne EVA/Schaumstoff ergänzen. Wer nur im warmen Wandern geht für den reicht die aber vollkommen aus. Wegen dem Packmaß werde ich mir die auch nochmal fürs Radwandern holen.
    - Xtherm RW, sobald es unter 0 geht oder häufig an der Frostgrenze geschlafen wird und Robustheit auch wichtig ist. Ist auch über 0 Grad von Vorteil, da sie einfach besser isoliert. Wenn es in die Tropen gehen soll (+20 Grad nachts), dann würde ich davon Abstand nehmen, aber bis dahin ist die Isolation ein Mehrwert.
    - big agnes rapide sl insulated, solange es nicht unter 0 geht und Komfort wichtiger als Gewicht und die beste Isolation ist. Durch die höheren Seiten rutscht man auch nicht so leicht runter und die gibt es nur in eckig. Müsste auch günstiger sein, als die TAR Matten.
    Den Vergleich zwischen den Matten kenne ich nur aus dem Laden, aber wenn man den Arm für 20-30 Sekunden auf die Matten legt, dann kann man sofort den Isolationsunterschied zwischen einer Xtherm und den anderen Matten feststellen. Ich habe bestimmt 20 Minuten alle möglichen Matten so verglichen. Auch die Bequemlichkeit man beim kurzen Probeliegen schon ganz gut abschätzen.
     
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    MiaTravels reagierte auf dani in Quilt-Befestigung an Isomatte   
    so, hab mal ein paar bilder hochgeladen. hoffe sind selbsterklärend.






  19. Gefällt mir!
    MiaTravels reagierte auf York in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Sofern du länger im Camp rumlümmelst und nicht direkt in den Schlafsack kletterst, würde ich die puffy mitnehmen. Gerade beim Westweg sind viele Hütten/Übernachtungsgelegenheiten eher hoch gelegen und dort wird's dann zum Abend hin eben doch schnell frisch. Je nachdem wie dein Setup bzw im speziellen deine active layer aussehen würde ich persönlich eher auf Fleece als auf puffy verzichten.
    12,5 kg sind zwar ne Ansage, aber die kannst du vielleicht woanders besser einsparen.
  20. Gefällt mir!
    MiaTravels reagierte auf Antonia2020 in MYOG Isolationssocken mit Apex-Füllung   
    Vielleicht hat jemand Interesse? Ich habe mir kürzlich aus Resten ein paar Iso-Socken genäht. Sie waren noch nicht im Einsatz, da die geplante Tour kürzlich wegen Corona ausgefallen ist. Aber ich freue mich auf warme Füße irgendwann mal draußen.
    Genutzt habe ich diese Anleitung: MYOG Goose Down Sleep Socks und für Kunstfaser einfach so abgewandelt, dass ich vor dem Zusammennähen auf den Innenstoff an den Kanten Apex aufgesteppt hab (auseinandergezogenenes 200er, dürfte also in etwa 100er Apex entsprechen, auch wenn es dann doch relativ unregelmäßig war).
    Mit der Anleitung und dem Video dazu hat es gut geklappt. Mir hat der Schnitt gefallen, weil man jeweils nur ein Schnittteil nutzt, das man 4x zuschneidet (2 Socken und dann jeweils innen und außen). Der Knick für das Sprunggelenk entsteht durch Abnäher. Falls jemand die Socken auch nähen will und nicht selbst das Schnittmuster beim Nachkonstruieren von inch in cm übertragen möchte: Unten ist ein bemaßtes Foto dazu.
    Die Socken wiegen zusammen 80 Gramm, der Stoff hatte 20 den / 40 g pro QM. Es geht also sicher noch leichter mit leichterem Stoff und vielleicht Apex 67. Bitte nicht wundern über die Farbigkeit bei den Fotos unten, ich musste meine Stoffreste zusammennähen. Eigentlich hätte alles eine Farbe / nur ein einziges Stoffteil.
     




    Hinweis zum Schnittmuster: Die lange Kante unten liegt im Stoffbruch.
  21. Gefällt mir!
    MiaTravels reagierte auf waldradler in MYOG Isolationssocken mit Apex-Füllung   
    Hallo @Antonia2020, da hatten wir wohl die gleiche Beschäftigung im Winter! Im Januar habe ich auch Apex-Isosocken genäht und das kurz für Euch dokumentiert. Das Schnittmuster habe ich selbst gemacht, es besteht aus drei Teilen (links, rechts, unten). Hier als PDF in Schuhgröße 46:
    a.pdfb.pdfc.pdf
     
    Das ganze mit Nahtzugabe auf leichtem Nylonstoff (unbeschichtet) ausschneiden. Die je drei Teile für die Außensocken dann auf Apex 67 legen und auch das ausschneiden, anschließend zu einem Socken zusammennähen:

    Die Teile für die Innensocken ohne Futter zusammennähen:

     
     
     
    Anschließend den Innensocken in den Außensocken stopfen, per Hand an ein paar Stellen der "Sohle" an den Nahtzugaben zusammennähen und zum Schluss noch oben zusammennähen und einen Kordelzug anbringen. Fertig!

    Insgesamt nur 70g!
     
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    MiaTravels reagierte auf ULgeher in Die Maximierung des Kakwa 55   
    Grundsätzlich ist mein Kakwa 55 der bequemste Leichtrucksack, den ich je gehabt habe. Die Schultergurte liegen sehr bequem auf, ohne abzurutschen, und das Gewicht ist so verteilt, dass der Rucksack selbst in vollem Zustand kaum nach hinten zieht. Das ist wohl dem Gestell geschuldet, und daran, dass er von unten nach oben immer weiter wird.
    Also eigentlich der ideale Rucksack...
    ...wenn mich nicht das unnötig eingeschränkte Volumen tierisch nerven würde !
    Für eine Wochenendtour in den Alpen mit warmer Kleidung und vielleicht etwas mehr Gepäck als üblich reicht es gerade so knapp. Für eine längere Solotour in kühlen Gefilden und mit Proviant für mehrere Tage reicht mir das Volumen aber definitiv nicht.
    Das Problem ist, dass der Rollverschluss ein, zwei Umdrehungen benötigt, um zu schliessen, und dann die Enden erst noch nach innen zusammengezogen und mit dem Schnellverschluss verbunden werden müssen. Dadurch lässt sich der Rucksack kaum in die Höhe packen. Zwar kann man Dinge oben draufschnallen. Viele Leute (z.B. auf dem PCT) tun das ja auch und binden Isomatten, Bärentonnen, und sogar Zelte auf oder sonstwie an ihre Rucksäcke. Ich habe aber noch nie verstanden, weshalb man das freiwillig tun würde, ausser eben der Rucksack ist zu klein. Ich jedenfalls mag es, die Dinge im Rucksack drin zu haben. So kann nichts hängenbleiben, runterfallen, rumwackeln, oder verregnet werden.
    Also habe ich den Verschluss meines Kakwa umgebaut. Im Wesentlichen habe ich den Verschluss abgeschnitten, und einen längeren Kragen angenäht. Dazu habe ich erst einen Schlauch aus dem grauen Ultra  200 von AdventureExpert angefertigt (mit einer Kappnaht verschlossen), und diesen Schlauch dann mit einer französischen Naht an der abgeschnittenen Rucksackoberkante angenäht. Den Verschluss oben habe ich wie bei meinem letzten Rucksack ausgeführt (im wesentlichen von Huckepacks abgekupfert).
    Hier der Kragen in voller Länge (man sieht gut, welches Stück angesetzt wurde):

    Hier die französicher Naht von innen (oben der neue Kragen, unten der Original-Rucksack). Die Naht legt sich automatisch flach. Ich habe kurz erwogen, sie flach anzunähen, aber am Ende davon abgesehen, da so der Kragen schön flexibel bleibt.

    Das Ergebnis ist eine Rucksack, der vollgepackt meinen Kopf knapp überragt (ok, ich geb's ja zu, vielleicht habe ich da ein wenig übertrieben ... aber falls ich das mal benötige [viel Essen, oder nasser Quilt, der nicht zusammengedrückt werden soll], habe ich diese Möglichkeit).

    Er lässt sich aber weiterhin auch schön kurz zusammenrollen...

    Hier noch von der Seite:

    Der Verschluss ist super-einfach zu handhaben, und um kleine Dinge zu entnehmen, muss man den Haken nicht mal aushängen:

     
    Der Rucksack wiegt jetzt 840 g. Ich habe ihn vor dem Mod nicht gewogen, aber laut Herstellerangaben sind das 20g mehr als zuvor. Interessanterweise sind das aber immer noch 50g weniger als der aktuelle 2024er Kakwa55.
    Das Gestell haben ich zum Nähen rausgenommen, da ich den Rucksack für die franz. Naht gewendet habe. Was mich überrascht hat, war, dass die Rohre des Gestells einen Durchmesser von 7mm haben. Ich dachte eigentlich, irgendwo auf BPL oder in einem Post von Dan Durston gelesen zu haben, diese seinen dicker, kann aber gerade nichts finden...
     
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    Wir waren letztes Jahr auf dem SWCP unterwegs, aber auf anderen Teilabschnitten. Ende Juli, Anfang August. Zeltplätze waren nie ein Problem. Es gab immer noch Platz für ein Duplex. Haben auch öfter gesagt bekommen, dass Wanderer nicht weggeschickt werden. Die Plätze waren oft ausgebucht. Da ging es aber um reguläre Camper mit 6+ Personen Zelt-Bunkern. Die Plätze auf denen wir waren, hatten immer eine große Wiese oder einen Bereich für Wanderreisende ohne besondere Ansprüche. Lauf einfach los, es wird super werden.
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    MiaTravels reagierte auf wilbo in Lanshan 1   
    Ich glaube, das ist vollkommen zu vernachlässigen. Bei uns im Wald leben reichlich viele Zecken und bisher haben sie den Durchschlupf noch nicht gefunden.
    VG. -wilbo-
     
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    Das ist halt der Unterschied zwischen "leicht" und "ultraleicht", zumindest empfinde ich es so. Bei ultraleicht ist der Kompromiss immer noch leichter.
    das ist auch der Grund, warum ich mir von ultraleicht seit Jahren zwar einzelne Dinge abschaue, das aber so im Gesamten für mich nicht umsetzen will und werde. Ob ich 3,5kg oder 4kg im Rucksack habe (+ Nahrung/Wasser) ist mir tatsächlich scheißegal. Nicht egal ist mir, ob ich warm, bequem und gut schlafen kann oder nicht.
    Die ultraleicht Leute (und wohl die meisten in diesem Forum) stimmen mir nicht zu und sind der Ansicht, dass es das unbedingt wert ist, auch die letzten 500g zu reduzieren. Finde ich auch okay, jede(r) wie er mag.
    Ein weiterer Aspekt ist Gewicht zu Geld beim kauf neuer Ausrüstung. Ich kaufe auch Zeug um für 1 Euro dann nur 1g einzusparen. ich selbst finde das schon etwas freakig.
    Bei den meisten Sachen geht bei mir der Neukauf bei ansonsten noch tauglicher Bestandsausrüstung mit der Frage einher: Wird das Teil damit um wenigstens ca. 1/3tel leichter (oder wird es leichter und zugleich auch noch besser). Wenn ja, finde ich das spannend, wenn nein, kann es meist auch noch warten.
    1/3 leichter ist schon eine ziemliche Hürde.

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