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Ultraleicht Trekking

ChristianS

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Alle erstellten Inhalte von ChristianS

  1. Nein, noch nicht. @Nature-Base: Hast du den Preis vom Supernewflex 6mm in schwarz? thx christian
  2. Habe jetzt nochmal durch den Katalog geschaut. Also bei der Supernewflex 10473260 hätte ich Bedarf, was soll denn so eine Platte kosten? Mir würde ja eigentlich eine halbe reichen... Braucht noch jemand was davon? Ist super leicht und hat einen top Nässe-Grip!
  3. Also Andrew Skurka und Joe Brewer sind positiv angetan von den Teilen. Kennt jemand eine Bezugsquelle in Deutschland? Bisher finde ich nur ähnlich aussehende Modelle, z.B. hier.
  4. Ahh - nicht so schnell Ich habe evtl. noch Bedarf an Supernewflex, habe hoffentlich am WE mal Zeit mir das in Ruhe anzuschauen. Danke für deine Initiative!
  5. Sehr interessant! Das ist einer der Knackpunkte. Wobei auch interessant wäre, wie die Werte für Daune bei üblichen Luftfeuchtigkeiten (also nicht richtig nass) aussehen. Und der Unterschied zwischen 800 und 850 cuin erscheint mir unplausibel hoch.
  6. Was die Abspannung eines fertigen Tarps/Zeltes angeht: ja. Was die Verarbeitung von diagonalen Schnittkanten beim Nähen angeht: nein.
  7. Ich habe mir für den Herbst diese Lampe hier gekauft. Unter 30€, hell, leicht (42g ohne Akku), gedichtet, mit dem Clip auch am Cap zu befestigen. Als Lichtfarbe kann man auch "neutral white" wählen, aber leider stehen die Farbtemperaturen nicht mehr dabei (bei meiner Bestellung damals meine ich schon).
  8. Nein, das Material kannte ich noch nicht. Hast du damit Erfahrung und es evtl. auch schon mal verarbeitet? Das Video vermittelt ja schon einen ganz guten Eindruck, aber wie stark der Zug ist, kann man schwer daraus ableiten... Gut, Preis und Gewicht ist auch nicht ohne, aber man braucht ja nur eine Mini-Menge für so eine Bodentasche.
  9. Kleines Erfahrungs-Update: Auf meinem Herbst-Trip auf dem E6 durch den Harz musste sich der Rucksack in der Praxis beweisen. Und das hat er sehr gut gemacht! Beladen mit ca. 4,2kg Ausrüstung, 1,5l Wasser und ca. 3kg Essen ließ er sich sehr angenehm tragen. Die Wasserflaschen in den Seitentaschen lassen sich im Laufen gut erreichen, die Taschen an den Schulterträgern sind super praktisch. Das Volumen passt auch und Voll-Mesh-Träger sind ein Traum Einziger Schwachpunkt: Die Bodennetztasche. Dort hatte ich neben Windjacke- und hose auch ein paar Beutel Tages-Snacks untergebracht, aber der Netzstoff ist etwas zu schwach, um die Ladung schwingungsfrei an den Boden zu drücken. Hier werde ich wohl noch Elastikband nachrüsten, denn der schnelle Zugriff auf dieses Fach beim Laufen ist top und ich möchte mich nicht nur auf die Windkleidung dort beschränken.
  10. OT: Moment, das Krümelmonster hat Hände! -klick-
  11. Aber da passen ernsthaft nicht mal 2 Erwachsene plus ein mittelgroßes Kind rein, wenn ich mir das Bild mit den Isomatten so anschaue. Ist das beim Original auch so?
  12. Kurze Frage zu Kondenz und Cuben: Da nun schon so einige von euch Erfahrungen mit Cuben gesammelt haben, würde ich gerne wissen: Gibt es an Cuben bei feucht-nasser Witterung auch Kondenz an der Innenseite des Tarps/Tarptents wie bei SilNylon? Laut Gerücht soll es an Cuben ja kaum Kondenz geben, was ich mir aber nicht recht erklären kann.
  13. Danke für dein ausführliches Review! Aber das mit den EU-Kreditkarten höre ich das erste mal... In anderen Reiseberichten hieß es immer, dass man heutzutage alles problemlos online auf den Trail ordern kann...?
  14. Der Schenkel des Trapezes ist durch die Schräge etwas länger. Die Stoffbahnbreite bestimmt die Höhe des Trapezes.
  15. Nur leider investiert man am Ende oft mehr Geld (und Zeit), als wenn man gleich ein professionelles Produkt gekauft hätte. Bei Neuentwicklungen, die es so nicht zu kaufen gibt, kann man es aber nicht so betrachten.
  16. ChristianS

    Blasen

    Ja, das mag stimmen. Ich persönlich habe eher lange Zehen und komme mit Injinjis gut klar. Andere Zehensocken-Fabrikate sind evtl. auch anders geschnitten.
  17. ChristianS

    Blasen

    Nylon ist nur ein Markenname für Polyamid. Und ja, die Anprobiersocken sollten funktionieren, wenn sie eng sitzen. Alternativ kannst du auch mal Zehensocken probieren, z.B. von Injinji, die sitzen mehr wie eine zweite Haut und es gibt weniger Reibungspunkte.
  18. Interessante Idee, mal sehen, ob ich das mit dem festen Gurtband "versenkbar" hinbekomme. Hast du dazu mehr Infos? Z.B. Bilder vom Profil? Ist die Gummimischung genauso schön weich und "schaumig" wie bei der Supernewflex? Wurde das Profil bei der Stärkenangabe 6mm schon mit eingerechnet? (6mm dämpfende Sohle zzgl. grobes Profil erscheint mir für Offroad optimal).
  19. Ja, PE-Gurtband hätte ich auch ausprobiert, habe aber keine Quelle für passend dimensioniertes Gurtband gefunden. Außerdem sollte es für den Fußkontakt nicht zu hart und fest sein. Polyester ist evtl. an der Stelle des Bodenkontakts auch nicht abriebfest genug. Nun, ohne jetzt wirklich Erfahrung mit normalen Huaraches zu haben: Vom Gurtband verspreche ich mir, dass es weniger stark einschneidet als die übliche Schnur und es ist komfortabler per Leiterschnallen einstellbar.
  20. Weiter geht´s: Auf der Suche nach geeignetem Gurtband, das robust ist und keine Nässedehnung aufweist, wurde mir im Forum von @Nature-Base das 10mm Rollladenband aus Dyneema und Kevlar empfohlen. Dieses habe ich mir dann auch bestellt und nun eingefädelt: Beim Polyamidband konnte ich mit Hilfe eines Feuerzeuges eine Art Pilzkopf anschmelzen, der das Durchrutschen verhindert. Dies geht nun nicht mehr, insbesondere die Kevlar-Faser schmilzt überhaupt nicht, sondern verkohlt nur. Hier musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen. Schließlich habe ich mir aus Krampen einen kleinen offenen O-Ring gebogen und geschnitten, den ich dann wie eine Crimpung um das Gurtband gequetscht habe. Ich hoffe, das hält... Das überstehende Band habe ich dann etwa 2mm über dem Quetschring abgeschnitten und die Dyneemafasern angeschmolzen und an den Ring festgedrückt. Fertig sind die neuen Latschen! 155g pro Stück sind es geworden. Erster Praxistest: Heute bin ich dann mal ein paar Stunden mit den Sandalen rumgelaufen, u.a. auch ein paar Kilometer Schotterwege. Die gute Nachricht zuerst: Durch die festere Sohle werden einzelne Schottersteine, Kiesel o.ä. entschärft. Trotzdem merkt man die Untergrundbeschaffenheit noch ziemlich deutlich. Der Grip scheint auch top zu sein. Das Band fühlt sich angenehm glatt und geschmeidig an. Nun die Kehrseite der Medallie: Es läuft sich recht hart und ungedämpft, mehr wie mit Brettern unter den Füßen. Die Sohle schmiegt sich nicht so schön an den Fuß an, so dass man mehr "Schlappt" und mehr auf der Sohle rumrutscht. Das könnte langfristig Blasen provozieren. Unter dem Strich überwiegen für mich die Nachteile. Die etwas bessere Abdämpfung unangenehmer Untergründe ist mir der Verlust an Geschmeidigkeit und Dämpfung und insbesondere auch das deutlich höhere Gewicht nicht wert. Meine Wunschvorstellung wäre also eine 6mm Supernewflex-Sohle mit grobem Profil, in das die Gurte besser eingebettet werden können. *träum*
  21. Sind beide aus eher schwerem, dichtem Gummi. Das Gummi der Supernewflex ist mehr "schaumig". Zu Beginn bin ich natürlich wie mit Schuhen über die Ferse gelaufen. Insbesondere beim Joggen habe ich dann festgestellt, dass das Laufen über Mittel-/Vorderfuß mit den dünnen weichen Sohlen viel besser funktioniert. Wie du beschrieben hast, kann ich so unangenehme Unebenheiten besser ausgleichen. Diese Art der Fortbewegung erfordert bei mir aber noch viel Training. Ja, auf dem Beipackzettel ist ausdrücklich das Verkleben von Leder mit Gummi genannt.
  22. Sandale V2.0: Aktuell bastele ich am Nachfolger, der eine festere Sohle bekommen soll. Ich möchte ohne Schmerzen auch mal auf einen Schotterstein treten können. Als Sohlenmaterial kommt diesmal das steifere Vibram Claw zum Einsatz. Da dieses nur 4,5mm dick ist (incl. Profil), habe ich noch zusätzlich eine zweite 1,8mm Sohlenplatte ohne Profil aufgeklebt (mit KÖVULFIX): Die raue Oberfläche der 1,8mm Sohlenplatte zeigt nach oben, für guten Grip des Fußes auf der Sohle. Dann habe ich wieder mit meinen Flipflops die Umrisse aufgezeichnet: Und dann mit einem scharfen Cuttermesser ausgeschnitten: Dann wurden die Durchbrüche für die Riemen angezeichnet, jeweils Anfang und Ende des Durchbruchs ein Loch gebohrt und dann mit dem Cutter ausgeschnitten: Schließlich habe ich noch die Profilnoppen neben den Durchbrüchen weggeschnitten, um das Gurtband später möglichst gut im Profil "einzubetten" und vor Abrieb zu schützen. Die Waage offenbarte dann aber den großen Nachteil meiner Materialwahl: Eine Sohle wiegt etwa 150g bei Größe 42, gut doppelt so viel wie bei der Supernewflex-Sohle. Ich bin gespannt, ob die zusätzliche Robustheit das Gewicht für mich wieder aufwiegt. Immerhin werden die Sandalen dann immernoch nur die Hälfte meiner Trailrunner wiegen... To be done...
  23. Was zeichnet denn so ein MGT-Fussbett aus? Die Lunas haben doch zumindest auf den ersten Blick auch nur eine geriffelte ebene Gummifläche...
  24. Verehrtes Kollegium, diesen wunderbaren Abend möchte ich nutzen, um einmal über meine Erfahrungen mit dem Nachbau der Exodus sandals zu berichten. Inspiriert durch diesen Thread stieß ich vor einiger Zeit auf die Exodus sandals und fand das Konzept überzeugend und einfach genug, um einen Nachbau zu wagen. So habe ich mir bei Extremtextil ein paar 12mm Leiterschnallen, 10mm Polyamidgurtband und Vibram Supernewflex 6mm Sohlenplatte bestellt. Als Formschablone haben dann ein Paar Flipflops hergehalten, die Sohlendurchbrüche für das Gurtband habe ich mittels Bohrmaschine und Cuttermesser hergestellt. Das richtige Einfädeln vom Gurtband in Leiterschnallen und Sohle war dann etwas tricky und hat ein paar Versuche gedauert Doch dann waren sie schon fertig, Gewicht 62g pro Schlappe in Größe 42: Seit der Fertigstellung habe ich sie viele Wochen im Alltag getragen, zuletzt auch auf der Urlaubs-Schwedentour. Die Dämpfung der 6mm-Sohle ist angenehm. Das Sohlenmaterial ist sehr weich und flexibel, so dass sich ein tolles Barfuß-Gefühl einstellt. Ich war überrascht, wie angenehm ich das finde. Inzwischen mag ich kaum noch andere Schuhe tragen. Nur bei grobem Schotter, bzw. einzelnen Kieselsteinen, kleinen Tannenzapfen o.ä. drückt es sich schmerzhaft durch. Offroad habe ich daher nun mehr den Blick auf den Boden gerichtet als vorher. Der Grip der Supernewflex-Sohle ist top. In Schweden konnte ich prima über feuchte Wurzeln und bemooste Steine klettern, da saßen meine Frau mit Meindl und mein Sohn mit Keen schon auf dem Hintern. Die Schnürung hält den Fuß auch gut auf der Sohle. Nur matschige Stellen konnte ich noch nicht testen. Auf Schotterwegen u.ä. sammelt man gelegentlich kleine Steinchen auf, die dann störend drücken. Da die Sandale aber kein klassisches Fußbett hat, fallen die kleinen Steinchen auch recht leicht wieder raus, so dass ich nur recht selten mit der Hand nachhelfen musste. In nasser Umgebung, z.B. bei Regen oder nach einer Furt, zeigen sich ein paar Nachteile. Zum einen nimmt die Haftreibung zwischen Fuß und Sohle ab, so dass man mehr "in der Schnürung hängt". Zum anderen dehnt sich das Polyamidband deutlich, so dass die Sandalen zu locker sitzen. Wenn die Umgebung wieder trocken ist, sind die Füße auch extrem schnell wieder trocken (auch mit Socken). Viel schneller als in Trailrunnern. Aktuell baue ich an einem Nachfolge-Modell mit etwas steiferer Sohle und Dyneema/Kevlar-Gurtband, um die aufgeführten Schwachstellen noch auszumerzen. Aber dazu später mehr
  25. Diesen Netzstoff habe ich verarbeitet. Sieht fein aus, macht aber einen robusten Eindruck, wenn man versucht ihn zu zerreißen. Und dann ganz richtig mit kräftigem elastischem Einfassband eingefasst.
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