Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

crestfallen

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    crestfallen hat eine Reaktion von DerDirch erhalten in Quick & Dirty: Tarp   
    Dann will ich auch mal.
    Maße 305x148, Gewicht 167g (156g der Stoff, 161g mit den Zeltboden-Verstärkungen ohne Ösen.) 
    Material ist das bekannte Aliexpress-Silnylon. (28,68€), etwas 90g Zeltboden und 10mm Gurtband.
    Soll Ende März auf Mallorca zum Einsatz kommen.
    Hat Spaß gemacht.








  2. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf atair1972 in Vorstellungsthread   
    Hallo,
    angemeldet bin ich, mit 50 Jahren, schon seit einiger Zeit. Das Thema Wandern und UL interessiert mich sehr. Eigentlich bin ich ja ein Kleingärtner mit Schrebergarten, aber es zieht mich auch immer wieder auf den Trail.
    Es war schwer die erste Ausrüstung auszuwählen und zu kaufen, aber ich habe es geschafft und einige mehrtägige Wanderungen durchgeführt. Was habe ich gebastelt damit der erste Spirituskocher funkioniert (hach). Meine erste Wanderung war der Rennsteig und danach sind dann auch der Mauerwanderweg, die Niedere Tatra und unzählige Wanderungen auf Kreta hinzugekommen. Ich gehe auch gerne Tageswandern in meiner Potsdamer Heimat.
    Mit staunen habe ich hier die Berichte über die Thruhikes über den PCT oder AT im Forum gelesen und der Keim einer Idee auch einmal eine Auszeit zu nehmen wurde gelegt. Im Yosemite war ich jetzt schon zweimal und ich habe nicht geglaubt das die Landschaft auf den Bildern in der Wirklichkeit noch viel schöner ist. Was soll ich sagen... Die Frau wurde "überzeugt" (du bist ja verrückt), der Sabbatical wurde beantragt, genehmigt und die Ansparzeit ist für 04/2023 beendet und ich werde dann einen PCT Thruhike "versuchen". Natürlich hoffe ich hier den einen oder anderen Tipp für dieses Erlebnis zu bekommen, aber ich kann dann vielleicht auch später etwas davon zurückgeben.
    Viele Grüße!
    Marko
  3. Gefällt mir!
    14 g- für einen Pappbecher?  und den dann 3-4 mal wegwerfen? Und auch noch diese unsäglichen Coffee-o-go- Manie unterstützen?
    Was bist du im Nebenberuf - Gewichtheber?  Wenn du schon Glamping mit eigenem Kaffeebecher betreibst, dann doch wenigstens leicht.
    Kauf dir einen Schokopudding (35 cent, mit den lebenswichtigen Vitaminen B,A,S und F) ...

    ...und schon hast du einen leichten, auswaschbaren, wiederverwendbaren , lebensmittelechten 0,2l  Becher: 

    6,6 g 
    Selbst, wenn du daraus einen Thermobecher mit abnehmbarer Hülle baust...

    ...bleibst du unter 14 g. Guck: 

    7,5 g. Den musst du auch nicht wegwerfen. 
    LG schwyzi
    PS Den Becher kannst du mitnehmen, wenn du hier vobeikommst.  ich hab den eben nur gebaut, weil ich so von den 14 g geschockt war - und weil ich einen Grund brauchte, den leckeren Schokopudding jetzt zu essen
  4. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf schrenz in Meinungen zu Felgen/ Reifengröße für Gravelbikes   
    Im Zulauf , das waren mal schnelle Bilder im Auslieferungszustand, Schutzbleche sind die SKS Blümle angedacht (meine ersten echten Schutzbleche seit 35 Jahren ). 
  5. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Socke in Mein erster Rucksack   
  6. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Capere in Impressionen von Touren   
    Ein paar Impressionen aus Norwegen. Urlaub im Wohnmobil mit Tagestouren, wobei das Wetter von Süd nach Nord immer ruppiger wurde. 
    Vøringsfossen bei Kaiserwetter

    Per Via Ferrata (leider viel Eisen...) zur Trolltunga - definitiv der angenehmste Weg dahin und dann "klassisch" zurück.

    Via Ferrata Loen - tolle Kletterei bis E/F und die längste Seilbrücke Europas (alles bei entsprechendem Können auch bei Regen machbar)

    Trollstigen und dann...

    ... Trollveggen - Stabbeskaret (Europas höchste senkrechte bis leicht überhängende Bergwand)

    Galdhøpiggen von Juvasshytta als leichte Gletschertour (Gehen am Seil dennoch ratsam - siehe Spalte letztes Bild)

  7. Gefällt mir!
    Ich habe ein Tarp im Programm, das dem Anwendungsprofil am nächsten kommt.
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/9005-china-hexagon-tarp-mit-mesh-inner-3f-ul-shanjing-2/?do=findComment&comment=157146
    (Diesen Schnitt gibt es demnächst auch in DCF)
    Beim Testen war ich beim niedrigen Aufbau nicht so glücklich mit den schlaffen Wänden des inners.
    Heute würde ich auch eher ein oder zwei Bivy’s nehmen und fertig.
    Als "universal-inner" wurde von mir gerade ein total simpler Netz-Kegel genäht.

    Nur mit einer Verstärkung mit Schlaufe an der Spitze. Kein Reißverschluss oder sonstige Extras.
    Sowas kann man so ziemlich in allen Tarps verwenden. Ich werde das einmal in Baumwolle und in Kunstfaser testen und im Laufe des Jahres berichten.
    VG. -wilbo-
  8. Witzig!
    crestfallen hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Kapuze für Windjacke   
    @Wanderfalter Bescheid!
    crestfallen 
  9. Danke!
    crestfallen hat eine Reaktion von cafeconleche erhalten in Kapuze für Windjacke   
    @Wanderfalter Bescheid!
    crestfallen 
  10. Witzig!
    crestfallen hat eine Reaktion von ptrsns erhalten in Kapuze für Windjacke   
    @Wanderfalter Bescheid!
    crestfallen 
  11. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Lugovoi in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Aus Beinzelt wird Karottenhose...

    Jeder der die klassische Ultralite2 Rainsuit-Hose von FroggToggs kennt weiß, dass sie nur unter Peinlichkeit zu tragen ist. Die Beine sind absurd weit geschnitten. 
    Ich habe die Hose kurzerhand zurechtgeschnitten und die Schnittkanten verschweißt. Die Alternative wäre Nähen gewesen, mit anschließendem Versiegeln mit einem für das Material geeigneten Klebstoff.
    Für das Verschweißen kann man ein Bügeleisen verwenden, muss dazu ein wenig mit der Temperatur experimentieren. Das Material Stoff auf Stoff zu verschweißen war zu fehleranfällig (schnelles Verbrennen). Ein einfacher dünner Fliesstoff aus der Gärtnerwelt, den man über die zu verbindenden Lagen legt, hat hier für mich gut funktioniert. Die verschweißte Verbindung dürfte absolut wasserdicht und stabil sein.  Das Material reißt bevor die Verbindung reißt. Der neue Schnitt ist jetzt gut tragbar, 20 Gramm Material wurden entfernt. Endgewicht der Hose jetzt 93 Gramm. 
     
    edit: die Bilder sollten eine andere Reihenfolge haben.
    Bild 1: die neue verschweißte Naht.
    Bild 3: blaue Hose vor der Korrektur. Kakihose bereits verschmalt.





  12. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf heff07 in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Hallo,
    da ich mein wasser oft bei friedhöfen wieder auffülle, habe ich mich jedesmal darüber geärgert, das ich das wasser aus dem hahn erst in den beutel für den sawyer füllen muss um es dann durch den filter wieder in eine flasche zu pressen.
    damit ist jetzt ( hoffentlich, denn ich habe es noch nicht probiert) schluss:
     
    tätä ( fanfare) : hier ist der wasserhahn anschluss für meinen sawyer filter (kärcher universalanschluss)
    daten: gewicht 10gr ( optional:; reduzierstück auf 3/4 zoll gewinde nochmal 7 gramm), passt stramm ( out of the box), sitzt gut.
    weiterer vorteil: durch umkehrung (aufsetzen auf das andere ende) kann jetzt auch damit direkt mit dem hahn rückgespült werden. ich teste das ganze mal morgen durch.
    schönen gruss
    heff
     


  13. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Lugovoi in Leicht und günstig   
    Spaßeshalber und im Sinne von @icefreak möchte ich mal eine spontane Liste für "schmaler Taler aber leicht" zum besten geben. Ich stelle mir vor mein gesamtes Gear wäre geklaut oder abgebrannt und ich müsste mich mit (relativ) wenig Geld und 1 1/2 Monaten Zeit (Lieferzeit) neu ausstatten. Ich beschränke mich aber mal lieber auf die Big 3-5.
    Ethische Einwände (Transportweg, mir unklare Arbeitsbedingungen, Daunenzertifikat, Zollpflichten, Designklau) lasse ich hier außen vor. Warnung: es ist eine China-Liste 
     
    Rucksack: 3F UL Gear - Qi Dian Pro 46+10Liter 880gr (reduzierbar auf ca 860gr), 73,82€, link
    Quilt: Ice Flame - 360gr Daune, 615gr, 5Grad Komfort, 87,70€, link
    Tarp: Aricxi - 15d MLD-Patrol-Clon, 350gr plus Leinen, 26,91€, link
    Schlafmatte: 3f UL Gear - Zlite-Clon, 410gr, 22,19€, link
    Bivy: 3F UL Gear - Tyvek-Bivy Version a oder b, 135gr oder 200gr, 16,81€ oder 22,69€, link
    Groundsheet: Polycro, ca. 50gr, 5€
     
    Gesamtgewicht 2420gr
    Preis (aktuell am 23.02.2021): 233€
     
    Kleidung würde ich bei Schuhen nicht sparen, Wahrscheinlich zu FroggToggs Regenjacke und secondhand Uniqlo UltralightDown-Jacke greifen, ansonsten bei Decathlon umsehen und übliche Verdächtige in Erwägung ziehen (Raincut, Merino Baselayer, Waffelfleece, Daune- oder Synthethikjacke, etc)
     
    Grüße
    Lugovoi
     
  14. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf schrenz in Leicht und günstig   
    Die Budget Treads oben sind eigentlich schon ein ganz guter Ansatz. 
    Wichtig wäre in meinen Augen zu klären, ob sie länger am Ball bleiben wollen und somit nicht unbedingt jeder Gegenstand am alleruntersten Rand liegen muss. Um es an Beispielen klar zu machen, mit Evazote Meterware von Extex oder einer Z-Rest (Kopie) kann man auch langfristig glücklich werden, beim oben genannten Aldischlafsack wird schon nach kurzer Zeit der Wunsch nach was besserem aufkeimen, da wäre es in meinen Augen besser gleich ein paar Euro in die Hand zu nehmen und z. B. nach einem gebrauchten Cumulus zu suchen. 
  15. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf yoggoyo in Musik die euch auf den Wanderungen begleitet   
    Komisch, mir erschließt sich gar nicht warum man sich beim Wandern die Ohren mit Musik "verschließt". Ich bin immer froh alle künstlichen Geräusche hinter mir lassen zu können.
    Für nen langen Truhike ja, aber für alle anderen Touren verstehe ich es nicht 
  16. Gefällt mir!
    crestfallen hat eine Reaktion von Nero_161 erhalten in Und noch ein Rucksack... UPDATE   
    Vier Beiträge über diesem wird dir geholfen.
    crestfallen
  17. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Capere in Video-Reiseberichte   
    Highlighttour auf dem Goldsteig mit @Ronsn:
     
  18. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf mawi in Impressionen von Touren   
    OT: Klingt für mich etwas planlos/kopflos. Vielleicht solltest du Mal über so was wie eine Art Wanderbuddy nachdenken, mit dem du Mal eins, zwei Touren planst und gehst.
    Soweit ich das richtig sehe, kommst du aus Berlin? Am Freitag ist Stammtischtreffen bzw. Wanderung:  https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5032-berliner-stammtisch/?do=findComment&comment=200940
     vielleicht ist das ja was für dich?
  19. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Mars in Jura Höhenweg 2021   
    Da stehe ich nun, nicht wesentlich klüger als zuvor, aber eben auch nicht so frei in meinen Bewegungen, wie ich mir dies wünschte. Zugang in die USA soll bis Weihnachten nicht erlaubt sein, sagen die Reiseexperten von Lufthansa, nun hat aber offenbar Joe beschlossen, im November wieder zu öffnen. In Kalifornien waren ausserdem zeitweise alle “National Forests” wegen Zu geschlossen. Das Zu hatte einen ernsten Hintergrund: Die Feuerwehren waren absolut am Limit, es gelingt ihnen kaum, die Dörfer vor den Waldbränden zu schützen (was grundsätzlich echt schwierig ist, die Häuser dort sind eigentliche Molotowcocktails, gebaut aus Holz, dass während Jahren schön nachtrocknen konnte, oftmals komplett mit hübschem Gastank im Garten, romantisch gebaut unter fetten Tannen. Leider können sich die wenigsten da Häuser wie in Australien leisten, weil feuerfeste Bauweise eher teuer ist). Alleine am Dixie Feuer waren zeitweise ein Viertel aller Ressourcen, die in Kalifornien zur Verfügung stehen, gebunden - und der PCT dort ist bis auf weiteres geschlossen.
    In Europa kaum vorstellbar, aber wegen Covid wurden Häftlinge entlassen, die fehlen nun bei der Brandbekämpfung. Seit letztem Jahr können sich immerhin ehemalige Häftlinge auch in Freiheit bei den Feuerwehren bewerben. Zuvor ging das nicht. Der PCT war bis am 15. September in ganz Kalifornien faktisch geschlossen. Die armen SOBOs, die sich durch Washington und Oregon gekämpft hatten, kamen auf dem PCT nicht mehr weiter. Einige wichen auf den Colorado Trail aus. Gemäss sicherlich hoch objektiven Einträgen auf IG kamen sie dort wenigstens gut voran. Ich sitze also in der Schweiz und mache nicht sonderlich viel. Nichts wie los auf meinen Haustrail, den Jura Höhenweg. Es gab dort immerhin einen echten Waldbrand, gebrannt haben jedoch ca. 50 mal 20 Meter. Innerhalb einer Stunde war das gelöscht.   
    Zunächst brauche ich aber neue Schuhe. Ich entscheide mich für einen Hybridschuh: Den Hoka One One Challenger ATR 6. Speedgoats sind wie immer ausverkauft, die Leute reisen sich die Schuhe in den Läden aus den Händen. Wer etwas von sich hält, führt diese Schuhe nun in den Bergen spazieren. Der Schuh ist zumindest hier nun ähnlich verbreitet wie früher der Scarpa Mojito. Das harte Los der SUL-Avantgarde: Die Nachahmer kaufen uns unsere Produkte vor der Nase weg. Ich wollte aber ohnehin gerade keine Speedgoats, weil es doch etliche Abschnitte an Waldstrassen und auch mal geteerte Hauptstrassen gibt. Eine suboptimale Entscheidung, wie sich später herausstellen wird.
    Die erste Nacht verbringe ich keine fünf Kilometer vom Start des Trails entfernt. Ein Fluch meiner Faulheit, ich war erst um 19:00 Uhr dort. Ich finde jedoch eine Lichtung, sehr wohl gut verborgen. Der Quilt ist fast zu warm. Am nächsten Tag geht es heiter weiter. Der Tag verläuft unspektakulär, tief im Kanton Aargau. Motorradfahrer lärmen, Hunde bellen.

    Unsere Mini-AfD. Die beiden wurden abgewählt, sicherlich äusserst schade.
    Ich habe aber Mühe, einen gescheiten Schlafplatz zu finden - es ist einfach alles ziemlich steil und so laufe ich immer weiter, 42 km weit. Ich finde schliesslich was tief im Wald aber von den Wegen dennoch erkennbar. Meine Horrorvorstellung ist immer ein Hundehalter, der seinen Hund laufen lässt. Ein Blick auf die Karte würde mich beruhigen. Auch bei seniler Bettflucht wird kaum jemand 1.5 Stunden zu meinem Standort laufen, es gibt nur ein paar Bauernhöfe in der Nähe. Am nächsten Tag freue ich mich bereits geistig auf eine fette Bratwurst und Rösti auf dem Hauenstein. Pustekuchen, alles ist geschlossen, deshalb ziehe ich weiter, nach Balsthal hinunter.

    Man gibt sich ja hoffentlich Mühe, alle Regeln und Vorschriften einzuhalten...
    Spontan gehe ich meine Eltern besuchen, nach zwei Nächten in der tiefsten Wildnis habe ich das ganz sicher verdient. Mein Vater macht eine Bemerkung wegen meinem Gewicht. Frechheit, soll doch grad selber in der Spiegel schauen. Am nächsten Tag geht es am Nachmittag wieder zurück nach Balsthal und von dort aus den Hügel wieder hoch. Ich finde einen genialen Schlafplatz, bereitgestellt von der tapferen Schweizerarmee. Ein riesiges Schild mit dem Datum des WK’s im 2016, eine Bausappeur-Kompanie hatte gerade nichts besseres zu tun, also haben sie einen Picknickplatz erstellt. Es gibt ein kleines Kies-Plätzchen, ein Tisch sowie eine kleine Trockensteinmauer. Die Steine wurden jedoch lieblos aufgeschichtet, der Zivildienst baut die viel schöneren Mauern. Natürlich ist der Platz nicht auf der Karte verzeichnet und entsprechend bereits halb zu gewuchert (und er liegt unterhalb der Krete im Wald, die Picknickplätze oben auf der Krete erfreuen sich grosser Beliebtheit und ich hatte gerade keine Lust alle Schweizerbegriffe in verständliches Deutsch zu übersetzen, Entschuldigung).
    Am nächsten Tag geht es nicht sonderlich weit, ich will eigentlich an einem bekannten Schlafplatz auf dem Grenchenberg übernachten. Kaum habe ich mein Lager aufgestellt, höre ich Motorengeräusche und natürlich hält der Traktor genau auf der Wiese vor meinem Lager. Jugendliche kommen in den Wald. Ein Dickicht schütz mich, sie lärmen jedoch herum und sind zeitweise auch in diesem Dickicht. Vorsichtshalber baue ich meine Trekkingstöcke aus dem Zelt aus. Es ist eine dumme Situation. Suchen die mich? Möglich ist es. Nach einer Stunde habe ich genug. Es steht wohl ein längerer Nachtmarsch an, weil es nun viele private Ferienhäuschen gibt. Doch ich habe Glück. Eine Hundertschaft von Motorradfahrern hat sich an der nächsten Kreuzung niedergelassen. Genau was ich jetzt brauche. Ich frage um Erlaubnis, dann stelle ich mein Zelt auf. Nicht ohne Schwierigkeiten: Der Boden ist super steinig, ins hohe Gras wollte ich eigentlich nicht. Natürlich bietet mir der Oberkradfahrer sofort einen Hammer an. Ähem, meine Heringe sind aus Carbon, ein Hammer ist da eine sehr schlechte Idee. Alle tragen übrigens Flecktarn-Hosen, eher suspekt. Immerhin, am nächsten Morgen trägt der Chef ein “Die-Toten-Hosen” Shirt, also eher auf der sympathischen Seite. Die Motorräder sind auch eher auf der preiswerten Seite, ich sehe keine 70k Harleys aber natürlich viele BMW GS und ältere Japaner. Zunächst muss ich jedoch alle Schnecken von meinem Zelt entfernen.
    Dann steht aber eine anstrengende Etappe an: Auf den Chasseral hinauf. Es regnet leicht, aber immerhin ist die Schlucht hinunter wieder offen, wegen Steinschlag war sie längere Zeit zu. Meine Schuhe rutschen auf nassen Steinen. Dies ist weniger ideal. Unten an der Schlucht treffe ich auf einen Langstreckenwanderer. Er hat seine Mitbringsel um einen Brunnen herum ausgebreitet. Ich registriere aus den Augenwinkeln einen halbwegs tauglichen Rucksack und ein Sitzpad. Aber auch eine riesige Nalgene-Flasche. Nichts wie weg hier, mit solchen Menschen will ich nicht gesehen werden. Abgesehen davon, tropft der Brunnen nur, weshalb ich mich mit dem Spruch “C’est pas grande chose” rasch davon mache. Ich nehme noch eine Verbindungsetappe durch Le Paquier mit. In diesem Dorf ist der Zivildienst daran, die alten Trockensteinmauern wieder herzurichten. Das Resultat ist wunderschön, der ganze Ort sieht schon viel besser aus. Übernachtet wird wieder tief im Wald, den Kuhglocken-Soundtrack trotzdem stets fest am Ohr.

    Endlich: Trail-Magic auch in der Schweiz! 
    Am nächsten Tag geht es zum Creux du Van, einer hohen halbkreisförmigen Felswand. Dort gibt es sogar Steinböcke und es gibt auf IG eigentlich kein Foto von der Location ohne Steinböcke. Wer diese nicht sieht, ist folglich sicher ein grosser Idiot, IG hat bekanntlich immer recht.
    Der Tag verläuft richtig gut. Ich stehe erst um 8 Uhr morgens auf und ich gönne mir eine lange Pause auf dem Vue des Alpes. Mein Sportkollege trifft auch ein, er spricht kein Französisch, jedenfalls muss er der Verkäuferin mit Gesten erklären, was er will. Ich wette, er kennt nicht mal den Wasserhahnen neben den WC’s. Seine riesige Nalgene Flasche ist jedoch gefüllt, wahrscheinlich hat er eine Viehtränke benutzt.
    Mittlerweile trage ich einen Seitenschneider und Baustellen-Handschuhe mit, jedoch traue ich mich nicht, einen riesigen Steinhaufen auf dem Mont Racine umzuwerfen. Es hat zu viele ältere Menschen hier, ich will nicht negativ auffallen. Ich sammle aber fleissig alle Kleber mit “Irgendwer le chemin” und “Irgendwer ton createur” ein. Wanderwegschilder sind für alle da, auch für jene, die nichts mit diesem Glauben am Hut haben, die Kleber sind hässlich und manchmal sogar über die Hinweise gepappt. Der Seitenschneider kommt übrigens auch zum Einsatz, aus rechtlichen Gründen ist mir aber gerade entfallen, wann, wie und wo.
    Wie schon andere Foristen berichtet haben, gibt es nun tatsächlich riesige Schilder, z.B. auf der Hasenmatt, dem höchsten Punkt im Kanton Solothurn, mit Werbung für eine dümmliche Tageszeitung und einem Sportgeschäft, irgendeine “Challenge”. Diese Schilder sind aber wie gesagt riesig und lassen sich nicht so leicht demontieren, geschweige denn abtransportieren. Dummerweise hatte ich gerade keine GWS 12V-76 Professional von Bosch zur Hand. Abgesehen davon, hatte es dutzende andere Menschen und ich will niemandem den Tag verderben.  
    Ich halte es dennoch für eine Frechheit, sogar die Berggipfel mit Werbung zu verunstalten. Bitte kauft nicht mehr bei Ochsner-Sport ein (immer in der Schweiz), deren Sortiment ist ohnehin für UL wenig geeignet. SportXX von Migros ist aber auch nicht ideal unterwegs. In ihrer Werbung für Regenjacken ist eine Familie zu sehen, die glücklich und zufrieden einen Steinturm baut. Liebe Freunde, habt ihr schon mal was von LNT gehört? 

    Herr Steinbock nimmt mich ins Visier...
    Der Abstieg nach Noiraigue ist nichts für schwache Nerven, ich treffe gerade noch rechtzeitig ein, um mir im Laden ein paar Power Rades und eine Eiscreme zu kaufen. Dann beginnt der beschwerliche Aufstieg zum Creux du Van. Ich wandere stets in den letzten Sonnenstrahlen und der Weg hat mehr nasse Steine und Platten, als mir mit diesen Schuhen lieb sein kann. Mit Vibram Megagrip unter den Speedgoats wäre das nicht passiert.
    Oben angekommen, sehe ich mich erneut gebremst: Die Steinböcke sind da! Ich fotografiere wie wild, natürlich mit entsprechendem Abstand. Ein grosser Bock kommt trotzdem auf mich zu, wahrscheinlich mag er es nicht, wenn ich seine Kinder oder Partnerinnen fotografiere. Rasch tauche ich im Schutz einer Kuhherde unter. Der Bock könnte locker über die Mauer springen, ich will nicht als Steinbockbelästiger in der Zeitung erscheinen. Oder banaler: Herr Steinbock ist sich wahrscheinlich gewohnt, von Menschen gefüttert zu werden... 
    Eine junge Dame hat es immerhin in besagte dümmliche Zeitung geschafft, indem sie sich nackt auszog und Kälbchen streicheln gegangen ist. Es gibt wirklich überall Hinweisschilder auf Mutterkühe, entsprechende Unfälle und sogar Todesfälle, auch unter Bauern. Die Dame ist aber gleichzeitig stolze Impf- und Massnahmengegnerin. Da kann traut mensch natürlich überhaupt keinen Warnungen mehr, wahrscheinlich denkt sie, diese seien von Bill G. hingestellt worden, um die Menschen zu manipulieren. Da sie den kompletten Durchblick hat, fällt sie natürlich nicht darauf rein. Sie wurde prompt von einer Mutterkuh aus dem Feld vertrieben. Bevor jemand fragt: Ich halte Impfskeptiker zumindest teilweise für bescheuert.  
    Es gibt wirklich sehr viele Kuhherden auf diesem Trail, manchmal muss man mitten durch. Ich kapituliere nur einmal und folge dem Zaun auf der Aussenseite. Die Kühe stehen so dicht, dass wenn eine sich erschrickt, eine andere mir auf die Pfoten stehen könnte. Danach müsste ich ein Spital aufsuchen, keine Lust. 
    Gleich oberhalb der Felswand am Creux du Van stellen zwei junge Damen ihr Zelt im Naturschutzgebiet auf (ja, es ist Naturschutzgebiet, sie hätten ihr Zelt auf der anderen Seite der Mauer aufstellen können, aber da sind schon wieder Kühe). Wohl bekommts, das Zelt ist aus dem Grossverteiler, mit solchen Menschen will ich nicht gesehen werden. Hoffentlich gibt es einen schönen Wind, damit das Zelt die ganze Nacht angenehm und vor allem sehr laut flattert. Als vorbildlicher LNT Vorkämpfer steige ich brav in den nächsten Wald ab. Schon wieder 43 km. Zwecks Schonung meiner Knie reise ich dann nach Zürich zurück, damit ich den Mittwoch auf dem Zürisee verbringen kann. Es gibt da ein privates Boot, in der für mich angemessenen Grösse (der Grill ist eben fest eingebaut, auf dem Heck und wir waren nur 15 Personen, wodurch es auf diesem Kahn aufgrund der Länge sehr angenehm ist), ausserdem muss ich auch mal duschen.
    Am nächsten Tag geht es zurück nach Noiraigue, wieder an den Fuss der Felswand des Creux du Van. Ich trage zwar immer noch keine Speedgoats, aber immerhin Topo’s mit Vibram Sohle. Wesentlich rutschfester. Ich nehme nun eine andere Route hinauf, weniger spektakulär aber im Regen genau was ich brauche. Natürlich ist es wieder 17:00 Uhr bis ich da bin, dafür finde ich wiederum einen guten Schlafplatz. Die Armee übt allerdings mit automatischen Waffen. Sie müssen mit Fahrzeugen unterwegs sein und schiessen kleine Salven. Irgendwann haben sie aber auch genug geübt. Längst habe ich sogar die Einstellung für diffuses und rotes Licht an meiner Lupine Penta gefunden. Für die nötige Diskretion beim Beziehen von Lagerorten. Ich traue mich mittlerweile auch, mein Tarptent Notch auf einer Seite offen stehen zu lassen. Ich habe das partial solid Inner, es ist wirklich ein Traum. Leider aus dem alten traditionellen Dyneema, ich bin gespannt wann es die ersten Zelte aus Ecopac oder Ultra geben wird (Tarptent belehrt mich jedoch, dass diese neuen Laminate immer noch viel schwerer sind als das gegenwärtig verwendete Dyneema, sie beobachten die Situation jedoch und werden sofort wechseln, sobald die Firma Challenge ein leichteres Laminat zusammen geklopft hat. Dies ist höchstens wegen der Erfahrung von Tarptent dumm, die dann natürlich wieder bei null anfängt - und natürlich soll man sein Zelt gemäss LNT verwenden, bis es wie ein Fischernetz aussieht).
    Ausserdem liegt mein Aeon Li immer noch bei einem Bestatter in Boston. Saudumme Idee gewesen, wegen dem Porto und so, in meinem grenzenlosen Optimismus hatte ich halt gedacht.... Wenigstens bin ich nun stolzer Besitzer und nicht nur Eigentümer einer echten Therm-A-Rest XLite. Für die Gewichtsersparnis gegenüber der XTherm, wenn es für die Uberlite bereits zu kalt ist. Ich schlafe zu Hause auf einer 4 mm CCF, da will ich es wenigstens im Wald bequem haben. Beim Abstieg nach Ste-Croix überhole ich zwei Damen, sie sprechen Rätoromanisch. Ohne mit der Wimper zu zucken grüsse ich sie mit “Bun Di”. Sie schauen einigermassen verwundert und grüssen auf Deutsch zurück. Wir sind eben multikulturell genug, um uns im französischen Teil der Schweiz auf Deutsch zu grüssen aber eigentlich eine Drittsprache zu sprechen.  
    In Ste-Croix geschehen noch Zeichen und Wunder. Schweiz Mobil hat vor einiger Zeit die Route geändert. Früher durfte man ca. 4 Kilometer auf einer hübschen Teerstrasse wandern, durch offenes Gelände. Für die Freunde von militärischen Bauten ein Leckerbissen, es gibt dort viele Bunker. Im Sommer war dies trotzdem eher mässig schön. So auf einer asphaltierten Strasse in brütender Hitze wandern bekanntlich alle Leute sehr gerne. Letztes Mal wurde ich dort auch von einem Hund belästigt. Nun verlässt man Ste-Croix in eine andere Richtung und kann nach einem kurzen Aufstieg im Wald einer Krete entlang wandern. Ich sehe wegen Nebel und Wolken gar nichts, aber bei gutem Wetter sieht man wohl auf den Genfersee hinunter. Es gibt sogar eine historische Panoramatafel aus dem 18. Jahrhundert.
    Nur übernachten kann man auf der neuen Route nicht, da Naturschutzgebiet. Immerhin sehe ich eine echte Gams. Schlafplatzsuche ist eine Challenge aber ich finde dann doch einen wunderbaren Schlafplatz. Es ist immer dasselbe: Einer nicht mehr genutzten Waldstrasse folgen, bis es keine Fussspuren mehr gibt, dann nach rechts oder links in den Wald. Ich liege also im offenen Wald aber eben trotzdem wunderbar verborgen. So ist es mir wirklich am liebsten. Auch grössere Viecher können wunderbar ausweichen, falls sie überhaupt des Weges spazieren. Am nächsten Tag steht dann trotzdem Asphalt auf dem Programm, hinunter nach Vallorbe. Dort wurde auch gebaut, der Dorfkern wurde aufgehübscht, es gibt nun ein kleines Museum zur ehemaligen Metalproduktion. Ich freue mich vor allem auf den grossen Lebensmittelladen. Nach ein paar Tagen wandern habe ich auch Gewicht verloren. Es ist ein grosser Unterschied ob man bei 180 cm Körpergrösse 95 oder 86 Kilo durch die Gegend wuchten muss. Ich fliege fast zum Dent de Vaulion hinauf. Ein Herr Goethe war auch mal da, natürlich kann man fast bis nach oben mit dem Wagen. Eine Familie hat es sich mit der Weissweinflasche an einem Tisch gemütlich gemacht.
    An meinem Stammplatz in Le Pont wird gerade geholzt. Vorsichtig ist die Porzellankiste, ich mag es nicht, mitten in der Nacht aufgeweckt zu werden. Also mache ich es mir ausser der Sichtweite tiefer im Hang bequem. In der Nacht umkreisen Wildschweine mein Zelt. Keine Sau ist frech genug mein Zelt zu inspizieren, aber sie graben den Waldboden auf. Und morgens um 4 Uhr befinden die Kuhhirten auf dem Feld unten am Hügel, es sei jetzt Zeit, die ganze Herde zu verschieben. Ein riesiger Krach. Am nächsten Morgen steige ich nach Le Pont hinunter, da ich am nächsten Tag im Bündnerland sein muss. Damit verpasse ich schon wieder das letzte Stück des Trails, aber wie immer, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
    Also bin ich bald wieder auf dem Weg nach Le Pont. Ich wandere ca. 1 Stunde und schon wieder muss ich mir einen Schlafplatz suchen. Ich steige tief in den Wald hinab und folge einem nicht mehr genutzten Weg. In der Nacht habe ich Migräne. Das ist dumm, weil mit Migräne kann ich nicht schlafen und damit nicht richtig wandern. Natürlich habe ich nicht einmal ein Alcacyl dabei. Wenigstens höre ich in der Nacht seltsame Geräusche. Entweder ist es eine Kuh im Stimmbruch, die in der Nacht das melodiöse Muhen übt oder ein röhrender Hirsch. Ich tippe auf letzteres. Dennoch schaffe ich es am nächsten Tag bis nach St-Cergue und auf den La Dôle. Ein Wanderer kreuzt vor mir den Weg, er lässt seinen Hund laufen und trägt einen HMG Rucksack. Keine 100 Meter weiter huscht ein hundeähnliches Tier unter einem Zaun durch. Entweder ein junger Säbelzahntiger oder der übliche Beutelwolf im Urlaub aus Tasmanien. Es war kein Fuchs, ich bin mir gänzlich, 100 %, sehr sicher. Im Nebel kann ich leider nicht genau erkennen, was es ist.

    Aussicht gibts auch
    Vom La Dôle aus geht der Trail bis nach Nyon hinunter. Oder von 1677 auf 400 Meter. Darauf habe ich beim besten Willen keine Lust und die Strecke ist hässlich. Ich muss diesen Abschnitt von Le Pont bis nach St-Cergue möglichst bald in der Dämmerung begehen, wenn die Kühe von den Weiden verschwunden sind. Mit etwas Glück werde ich dann hoffentlich Luchse sehen und Wölfe heulen hören. Es gibt ein Rudel hier, benannt nach dem Marchairux aber ich könnte auch in Le Pont einen Schlenker durch den Risoux machen, dem grössten zusammenhängenden Wald in der Schweiz. Als Wolf würde ich mich hier auch zu Hause fühlen. Leider kostet alleine die Fahrt hin und zurück über 80 Euronen (mit der Bahn).
    Wer mag, kann übrigens auch Eurotrek um die 1000 Franken bezahlen und dann die Strecke von Couvet nach Nyon in 7 Tagen zurücklegen. Der ganze Trail mit Eurotrek dauert 22 Tage und kostet an die 3000 Franken (Übernachtet wird nur in Hotels). Das kann ich mir beim besten Willen nicht leisten.
    Zurück in Zürich suche ich den Bächli Bergsport auf. Ich will neue Speedgoats und schaffe es sogar, mir ein Paar zu sichern. Mit demselben Schuh ist auch Herr Spielberg (Trailname) auf dem PCT unterwegs, es kann also überhaupt nichts schiefgehen. Die Arc’teryx Aerios FL (ohne GTX!) gibt es auch, in der Arc’teryx Boutique, leider nur für Frauen. Hätte ich sofort gekauft aber es gibt sie nur bis Grösse 42. Eine Teillieferung aus Kanada sei unterwegs, da seien dann auch welche für Herren darin.
    Ich will jetzt mal so richtig in die Berge. Die gibts auch, beispielsweise im Engadin.         
  20. Gefällt mir!
    crestfallen reagierte auf Cyco2 in Suche Tipp Ultraleicht Schlafsack Daune   
    Hallo Laura, 
    zum Thema Zpacks Schlafsäcke: würde ich eher von Abstand nehmen. die Zelte sind super, aber von den Schlafsäcken oder Quilts hört man gemischte Bewertungen.
    Wenn es ein klassischer Schlafsack der obersten Güteklasse sein soll: dann Western Mountaineering (in D erhältlich) oder Feathered Friends (nur per Import aus den USA (super Kundenservice - war mehr als zufrieden). 
    Wenn es ein Quilt sein soll, dann z.B. mal bei Katabatik, Enlightend Equipment, etc. vorbeischauen (Gibt es beide in Deutschen oder EU Shops). 
    Zum Gewicht: es kommt natürlich auf deine Größe, Figur und den Platzbedarf an (auch wenn man eine Dame das eigentlich nicht fragt). 
    Je kleiner und und zierlicher man ist, desto kleiner und enger (= leichter) kann auch der Schlafsack sein. 

    Thema Temperatur:
    Ich gehe davon aus, dass du von 0 Grad Komforttemperatur sprichst?
    Western Mountaineering & Feathered Friends raten ihre Schlafsäcke recht konservativ.
    Dennoch: 0 grad sind nicht gleich 0 grad in der realen Welt: Frauen frieren in der Regel schneller als Männer, ist es nass draußen, dann ist es gefühlt kälter, ist man erschöpft oder leicht angeschlagen, dann friert man schneller, hat man nicht richtig gegessen, dann friert man schneller, etc. 
    Bevor man dir einen richtigen Tipp geben kann, müssten wir wissen was für Touren du geplant hast. 
    Ach und noch was: ein paar Gramm mehr Daune beim Schlafsack haben noch nie jemanden geschadet. Lieber 50 oder 100g mehr im Schlafsack und dafür einen angenehmen, warmen Schlaf als zu frösteln. 
    Es gibt eine Umfrage zum Gear, welches die Leute auf dem PCT benutzt haben und wie zufrieden sie damit waren. Bei den Damen war es bei den Schlafsäcken, glaube ich, der Western Mounteneering Versite 10f. Dieser hält aber auch deutlich unter 0 Grad warm. Wiegt z.B. in Größe bis 165cm 850g (mit 510g 850er Daune). Der etwas enger geschnittene und etwas weniger warme WM Ultralight 20f wiegt in der selben Größe 795g (mit 425g 850er Daune).
    Bei Feathered Friends wäre der Petrel UL 10f das Pendant zum Versalite. 
    Der Petrel wiegt in Größe bis 160cm 857g (mit 567g 950er Daune). Dürfte von daher sogar noch ein wenig wärmer als der Versalite sein. Ebenso der Elgret UL 20f, der das Pendant zum Ultralight ist. Dieser wiegt in Größe bis 160cm 726g (mit 463g 950er Daune). Zudem sind die FF Schlafsäcke spezielle Damenmodelle, also der Anatomie angepasst und an bestimmten Stellen mit mehr Daune versehen. 
    Alle vier genannten Modelle haben eine durchgehenden Reißverschluss (hatte mal nen Vergleich gesehen, wo die FF einen hauch weiter zu öffnen waren...) 
    Soll es aber z.B. ein Schlafsack ohne Kaputze sein (Pendant zu den Zpacks Säcken), dann wäre z.B. der Feathered Friends Flicker ein interessanter Kandidat (ist oder war auch neulich einer hier im Biete Bereich). 
    Wiegt in der normalen Version (gibt noch eine weitere (vom Umfang her)) in der Größe bis 183cm 715g bei 417g Daune. 
    Ohne auf einen Quilt umzusteigen und ohne Komforteinbußen (hält zuverlässig bis 0 grad warm, "egal" welche o.g. äußeren Faktoren) kommst du, m.M.n. nicht auf 500g Gesamtgewicht. Nicht als Frau (nicht böse gemeint) und nicht ohne extra Klamotten (klar kann man nen z.B. 400g Schlafsack kaufen und darin ne Dicke Daunenjacke, Hose und Schuhe anziehen....) 
    ABER: es gibt natürlich auch günstigere Säcke (wenn oftmals der Unterschied auch gar nicht so groß ist), die ihren Dienst erfüllen. Dann aber halt nicht in der Liga (Gewicht, Qualität, Haltbarkeit, etc. irgendwo wird man dann Abstriche machen müssen). 
        
  21. Danke!
    crestfallen hat eine Reaktion von ChristianS erhalten in Messer + Scheide   
    Würde mir nur einen Schutz für die Schnittkante basteln, wo sie dann eingeklemmt ist. z.B. einen flexibles Plastikröhrchen aufschneiden und drauf stecken. Ist natürlich nichts für ständiges Aus- und Einpacken.
     
    crestfallen
  22. Gefällt mir!
    crestfallen hat eine Reaktion von ULgäuer erhalten in Laptop auf dem Fahrrad transportieren   
    Wechselklamotten nehme ich an den Tagen mit zur Arbeit, wo ich nicht das Rad nehme. Alles eine Frage der Planung. 
    crestfallen
  23. Danke!
    crestfallen hat eine Reaktion von Joe_McEntire erhalten in Laptop auf dem Fahrrad transportieren   
    Wechselklamotten nehme ich an den Tagen mit zur Arbeit, wo ich nicht das Rad nehme. Alles eine Frage der Planung. 
    crestfallen
  24. Gefällt mir!
    crestfallen hat eine Reaktion von Matzo erhalten in Shakedown 4 Wochen wandern Koblenz - Paris im September   
    Hab ja keine Ahnung, aber für was ist so eine Drohne gut?
    Bisschen viel als "worn" markiert, aber sonst schöne Liste.
    crestfallen
     
     
  25. Gefällt mir!
    crestfallen hat eine Reaktion von Matzo erhalten in Shakedown 4 Wochen wandern Koblenz - Paris im September   
    Handy usw. ist alles BW. Wie soll man sonst hinterfragen, ob es evtl. leichter geht, wenn das BW ja schon bei 3,8 kg ist? Genauso Sonnencreme als Food ist doch Käse. Bzw. kein Käse

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.