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nitram

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Alle erstellten Inhalte von nitram

  1. OT: Ich habe in Deiner Lighterpack-Liste gesehen, dass Du einen Cumulus Xlite 300 mit einem Gramxpert Simplite kombinierst. Ich vermute mit Apex100, richtig? Die Isolationswerte scheinen sich gut zu addieren und den Temperaturereich bis unter -5 Grad abzudecken. Inwieweit spiel das Thema Kondens für Deine Entscheidung Daune innen und Kunstfaser aussen eine Rolle? Und, falls dies eine Rolle spielt, wie sind Deine Erfahrungen mit dem "Verlagern des Taupunktes in die äußere Kunstfaserschicht"? Ich habe mir gerade aus Apex67 einen Kunstfaser-Over-Quilt genäht und bin sehr an Erkentnissen diesbezüglich interessiert.
  2. OT: Bin erstmal erschrocken, klang für mich nach anaphylaktischem Schock oder epileptischem Anfall oder so. Für alle die auch nicht wissen, was GAS Anfall bedeutet: GAS (Gear Acquisition Syndrom): Das stetige Verlangen, neues Equipment zu kaufen. Das könnte hier in Forum ein weit verbreitetes Phänomen sein.
  3. Könnte tatsächlich ein berechtigter Einwand sein, bin mir auch nicht sicher, wie Mallorquiner mit dem Wildzelten umgehen, da könnte sich vielleicht bei einer "Mal schauen ob mir das überhaupt gefällt"- Tour ein anders Terrain empfehlen, eventuell eine Tour in Dänemark, Schweden, etc., dort gäbe es ja auch ein ausgezeichnetes Shelter-Netzwerk und eine möglicherweise entspanntere draussen-übernachten-Kultur.
  4. Habe mir die Verbindungen auf den Seiten von DB und SNCF zusammengestellt und dann im Reisezentrum am Bahnhof gebucht. Da sollte man etwas Zeit mitbringen und auf einen routinierten Mitarbeiter hoffen. Haben schon unterschiedliche Erfahrungen (zB. nach Schottland oder Apulien mit einigen zu passierenden Ländern) gemacht, geklappt hat's aber immer.
  5. Da wir in Karlsruhe starten und schnell Anschluss an das TGV-Netz haben sind wir nach 12 Stunden Zugfahrt in Barcelona. Andere Startpunkte könnten "unbequemer" sein.
  6. Sind wir vor 10 Jahren im Mai mit unseren damals 10 und 8 Jahre alten Kindern ein Stück gelaufen, allerdings mit festen Unterkünften. Es war wunderschön und eine gute Mischung aus schönen Wegen, toller Natur und Zivilisationsnähe. Könnte was sein ...
  7. Habe gerade letzte Woche die Zugtickets bis Barcelona und die Nachtfähre bis Palma für Ende März gebucht. Werden dort den GR221, auch Trockenmauerweg genannt, wandern.
  8. Micropur existiert in zwei Ausführungen (lt. Katadyn-Homepage): 1. Zur Trinkwasserkonservierung das blaue Micropur Classic MC mit Silberionen. 2. Zur Wasserdesinfektion das rote Micropur Forte MF mit Silberionen kombiniert mit Chlor. Vielleicht ist diese Information nützlich.
  9. nitram antwortete auf Wanderlust_'s Thema in Ausrüstung
    Gab es denn (hoffentlich nicht!) einen konreten Anlass oder haben Dich grundsätzliche Zweifel beschlichen? Ich konnte gerade auf die schnelle keine Studie finden, die eine nicht ausreichende Wirkung aufzeigen würde.
  10. nitram antwortete auf Wanderlust_'s Thema in Ausrüstung
    Ich auch ... Ich nutze ebenfalls den Steripen und als Gefäß zum Aufbereiten eine Nalgene Faltflasche. Der weite Hals macht das Befüllen leicht und das Einbringen des Steripens und das Umrühren möglich. Meine erste Option ist immer in Zivilisationsnähe nach Wasser zu fragen und es wurde mir auch noch nie verweigert, auch in Coronazeiten nicht. Plan B ist das UV-Licht-Aufbereiten. Sollte das Wasser zu trübe sein, käme als Backup erst ein einfacher Papierkaffeefilter zum Einsatz (noch nie nötig gewesen) und bei technischen Defekten oder leerem Akku als worst-case Micropur forte in Tablettenform (ebenfalls noch nicht gebraucht). Okay und Abkochen ginge ja auch noch. Schwermetalle und Chemikalien bersorgen mich (in diesem Zusammenhang) nicht sonderlich. Ich gehe beim Wasser nach Gefühl, bin grundsätzlich aufmerksam und vorausschauend und habe zum Glück bisher keine schlechten Erfahrungen machen müssen.
  11. Ich habe mal ein wenig recherchiert über die Temperaturbereiche von Apex. Hier im Forum sind einige Tabellen und Formeln zu finden. Meist hören die Informationen bei Apex100 auf. Und hierfür wird ein Temperaturrating von ca. 20 Grad Celsius genannt. Interessanterweise nennt Adventurexpert auf seiner Seite für Apex67 ein temperature rating von 11 Grad Celsius und As Tucas für seinen Sestral Quilt aus Apex100 8 Grad Celsius. Apex67 wird bei Extremtextil mit einer Dicke von 7mm angegeben, wenn ich meine Reststücke nachmesse sind das ca. 10mm im Durchschnitt. Setze ich das in WILBOs Faustformel 17,5-(3,5 x Loft in cm) ein ergibt sich als T lim ein Wert von 14/15 Grad Celsius und nach 23,5-(3.5 x Loft in cm) für T comf 20/21 Grad Celsius. Ich würde schätzen bei Nachttemperaturen unter 20 Grad wird es schnell eng mit Apex67. Das Gewicht würde für einen klassisch geschnittenes Quilt mit seitlich Reserven zum unterschlagen eher zunehmen, allerdings wäre die für mein vorgestelltes Overquilt verwendete Fußbox für ein "Sommerquilt" wohl nicht zwingend notwendig. Vielleicht hift das ja ein weinig.
  12. Die Idee, einen Daunenquilt bei Kälte mit hoher Luftfeuchtigkeit durch einen Overquilt aus Kunstfaser vor Kondens zu schützen, hat mich angesprochen. Die Vorstellung, daß die warme, feuchte Luft aus dem Daunenquilt erst im außen gelegenen Overquilt in der weniger empfindlichen Kunstfaser kondensiert, klingt verlockend. Da ich nur spärliche Erfahrungsberichte finden konnte, habe ich den Entschluss gefasst, mir einfach einen selbst zu nähen, um es auszuprobieren zu können. Heute möchte ich das Nähergebnis vorstellen, testen konnte ich es noch nicht. Inspiriert hat mich das Modell, das leomax96 vor einiger Zeit hier im Forum vorgestellt hat. Materialen von Extremtextil Außenstoff Ripstop-Nylon, daunendicht, m. Kisscoating, ultraleicht, 7den, 22g/qm schwarz, Innenstoff Ripstop-Nylon, PTX Quantum AIR, 45g/qm gelb, Isolation Climashield Apex Endlosfaser Isolation 67g/qm. Die Wahl für den eher schweren Innenstoff habe ich aufgrund der hohen Atmungsaktivität getroffen, ein Mesh als Alternative schien mir weniger geeignet. Ich habe mich für eine kurze geschlossene Fußbox entschieden, um den Loft der Daunen nicht zu gefährden und seitlich je fünf kleine Schlaufen angebracht, um den Overquilt, je nach eingesetzem Daunenquilt, am jeweiligen Matratzenbefestigungssystem lose zu fixieren. Ob das überhaupt notwendig sein wird, muss die Praxis zeigen. Der Overquilt endet seitlich direkt auf der Isomatte, ich habe keine Reserve für ein „unterschlagen“ eingeplant. Die Maße sind 180 cm in der Länge, 120 cm in der Breite an der breitesten Stelle, die Fußbox hat einen Durchmesser von 34 cm und wiegen tut das Ganze inkl. Packsack 266 Gramm. (Und ja, ich befürchte, dass ich am Ende doch bei einem VBL lande.)
  13. nitram antwortete auf knitty's Thema in Leicht und Seicht
    Hallo Knitty, das ist ja mal ein Einstieg ins Forum, Respekt. Also entweder bist Du Ultraleicht Next Level und wir sind dafür alle einfach noch nicht reif oder Du sitzt gerade mit einem schelmischen Grinsen zuhause und freust Dich, dass wir auf Deine Finte eingehen oder es ist einfach eine äußerst kuriose Idee.
  14. Der Einschätzung schließe ich mich an.
  15. OT: Das finde ich sehr anständig und sollte zur Nachahmung anregen.
  16. Ich habe mich für die Micro Puff entschieden und habe unter anderem dieses Video mit einer Gegenüberstellung zur Nano Puff zur Entscheidungsfindung genutzt. Die Hintergrundmusik muss man allerdings ertragen können. https://www.youtube.com/watch?v=TrUqGN92XmY Bin mit der Jacke sehr zufrieden, Wärmeleistung super, Packmass gut.
  17. Für mich wäre diese "ungesicherte Befestigung" von Griffsegment zum Rest, nur gehalten durch eine Klemmung, viel zu riskant Ich sehe hier ein mögliches Verletzungsrisiko oder zumindest eine großes Unsicherheitspotential, besonders in schwierigem Gelände und Stabilisierung über die Stöcke. Die Vorstellung, bei sich lösender Klemmung plötzlich nur mit Griff in der Hand "dazustehen" finde ich beunruhigend. Für mich wäre das (neben den anderen genannten Gründen) ganz klar ein Kick-Out-Kriterium. Vielleicht meldet sich Marcella ja noch einmal und kann die konstruktiven Unklarheiten klären und hoffentlich von gelungenen Trekkingtouren berichten.
  18. Großartig! Dazu fällt mir die Fotostrecke MUCH LOVED von MARK NIXON ein. https://www.marknixon.com/much-loved
  19. Ich würde ein auf Gewicht getrimmtes Tarp nicht als Picknickdecke zweckentfremden, wäre mir zu heikel. Ich selbst besitzte von Hilleberg das Tarp5 und obschon ich es als hochqualitativ einschätze, ist es bei mir definitiv ausschließlich dem Schutz vor Regen und Wind vorbehalten, selbst den Kontakt zu Ästen und Felsen im abgespannten Zustand vermeide ich, wenn irgendwie möglich, um Beschädigungen durch Scheuern zu vermeiden. Ein kleineres Stück Polycrofolie könnte für diesen Zweck doch geeignet sein, ohne gewichtsseitig zu sehr zu belasten.
  20. Hallo Julia, Du hast offensichtlich die Zebru Durastretch Responsive Hose gegoogelt, die würde ich nachts auch nicht haben wollen, gemeint habe ich ohne Durastretch, also nur Zebru Responsive Hose, eigentlich gedacht als Baselayer.
  21. Guten Morgen Dokmai, ich besitze das Nallo 2 und bin von den Nehmerqualitäten des Hilleberg-Bodens sehr überzeugt. Als Footprint MYOG-Material würden mir einfallen Polycro (wohl ca. 60 Gramm) oder stabiler: Extremtextil Ripstop-Nylon, 40den, TPU-beschichtet, schweißbar, 70g/qm (zur Zeit vergriffen, wohl ca 220 Gramm, wenn Du nur das Innenzelt ohne Apsis unterlegst), ich finde dieses Material super, sollte es neben Nässe- und Schmutzschutz auch eine zusätzliche mechanische Sicherheit bieten. Zum Aufbau des Innenzelts solo benötigst Du noch 4 Stangenhalter (ca. 20 Gramm). Hilleberg zeigt auf seiner Homepage einen Aufbau Innenzelt (Nammatj) mit Tarp und verwendet offensichtlich das Tarp 10 (290 x 350 cm), welches in der UL-Version 750 Gramm (wohl inkl. Abspannleinen) wiegt. Zum gezeigten Aufbau werden allerdings zusätzlich zwei Trekkingstöcke eingesetzt. Zu bedenken wären noch Themen wie Wind/Sturm und Privatssphäre. Zur Thematik Temperaturbereich und Schlafsack wird auch gerne die verwendete Matte mit ins Spiel gebracht, was verwendet denn Deine Frau und ist der R-Wert passend? Zu Tyvek weiss ich nichts. Oh ja, viel Sonne ... nitram
  22. Ein guter Freund und ich planen für diesen März zum dritten Mal in Folge den Trockenmauerweg GR221 auf Mallorca, nachdem die letzten beiden Male ins Corona-Wasser gefallen sind (können wir diese Jahr optimistischer sein?). Anreise mit dem TGV morgens von Karlsruhe über Paris (ich emfinde das Wechseln der Bahnhöfe nicht als stressig, eher als willkommene Reisevariante), Alternativ über Lyon, nach Barcelona (ca. 11h Reisezeit), dann über Nacht mit der Fähre nach Mallorca. Kosten für Zug und Fähre in einer Zweierkabine ca. 500 Euro pro Person für beide Wege (Stand 2020, frühzeitig gebucht). Dieses Jahr werden wir eher kurzfristig buchen, da kann ich noch nichts zu den Preisen sagen. Hoffentlich klappt's dieses Mal.
  23. Auch meine Lösung, nur nutze ich eine elastische Schnur. Die seitlichen Schlaufen am Exped Air Pillow Ul waren für mich kaufentscheident, eine selbstgenähte Hülle zum "Sachenreinstopfen" hat sich bei mir nicht bewährt. Zum Thema Schlafklamotten: ich nutze auch gerne Quilts und mag auch keine Liner und habe nachts auch gerne bekleidete Beine und habe mich für die Salewa Zebru Responsive Hose (130 Gramm) entschieden, bin damit sehr zufrieden. Ob die willentliche Metamorphose von Seiten- zum Rückenschläfer wirklich gelingen kann? Als latenter Schnarcher versuche ich übrigens eher die umgekehrte Richtung und finde die Seitenlage gar nicht so ungemütlich.
  24. Ich nochmal. Da die Erkenntnis, bei der Reinigung eines Schlafsacks 130 Gramm herzuwaschen zu können, ja durchaus kontrovers diskutiert wurde, wollte ich Weiteres zur möglichen Erklärung beitragen und habe die Hauptakteure (die Spezialwäscherei Meyer und Kuhl und den Schlafsackhersteller Yeti/Nordisk) mit dem Thema konfrontiert. Beide haben dankenswerterweise zeitnah und individuell geantwortet. Hier der Wortlaut ihrer Antworten, Meyer und Kuhl: "Guten Tag Herr xxxxx, vielen Dank, dass Sie mit diesem Thema an uns heran getreten sind. Ihren Zweifall an so viel Schmutz, Schweiß oder Fette können wir absolut teilen, das ist in dieser Größenordnung eher unwahrscheinlich. Wir haben uns mit diesem Thema aber intensiv auseinander gesetzt und auch noch einmal unser Textillabor zusätzlich befragt. Hier haben wir bestätigt bekommen, dass die Gewichtsdifferenz sehr wahrscheinlich mit Feuchtigkeit in Verbindung steht. Die guten Lagerbedingungen bei Ihnen haben dafür gesorgt, dass der Wert stabil blieb. Versuche im Labor haben dies auch bestätigt, so wurde beispielsweise bei Daunenbettwäsche eine anhaltende Gewichtzunahme von bis zu 800g durch aufgenommene Feuchtigkeit festgestellt. Des Pudels Kern und daher gar nicht so mysteriös liegt im Trocknungsprozess. Hier wurde diese Feuchtigkeit nun entzogen, sodass Ihr Schlafsack wieder an das vom Hersteller angegebene Gewicht heran kommt. Ich hoffe, dass Ihnen unsere Einschätzung weitergeholfen hat. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern weiterhin zur Verfügung. Mit freundlichem Gruß xxxxxxxxxxxxxxxxxxx" Yeti/Nordisk: "Hallo lieber Herr xxxxxxx, da wir hier in Görlitz einen professionellen Wasch- und Reparaturservice betreiben und vor sowie nach jeder Wäsche die Schlafsäcke wiegen, kann ich ein wenig zur Enträtselung beitragen. Bei jeder Wäsche werden ca. 50-80g (durchschnittlich) Schmutz und Schweiß etc. heraus gewaschen. 130g „Gewichtsverlust“ ist jetzt schon am oberen Ende, was man so herauswaschen kann, aber Salze oder andere Erklärungen kann ich ausschließen. Ich hoffe ein wenig zur Aufklärung beigetragen zu haben und wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein erlebnisreiches neues Jahr. Viele Grüße xxxxxxxxxxxxxxx General Manager - Service & Manufacturing" Sind wir jetzt schlauer? Immerhin scheint ein Vorher/Nachhereffekt denkbar. Liebe Grüße nitram
  25. Schwäbischer Alb-Nordrand-Weg HW1, Etappen 8, 9 , 10, 11 (modifiziert), ca. 100km, 01.01. - 04.01.2022 Bildteil II

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