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Ultraleicht Trekking

cico

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    cico hat eine Reaktion von Fishmopp erhalten in Gebrauchte günstige Zelte wo kaufen? (Auf Rechnung)   
    Vielleicht reicht dir auch ein Kaufvertrag als Quittung. In Bereichen, wo man immer mal wieder von Helerware hört (z.B. gebrauchte Fahrräder) schließe ich mit dem Verkäufer einen expliziten, schriftlichen Kaufvertrag ab, um mich etwas abzusichern. Zelte gehören vermutlich nicht zu der Kategorie, aber da kannst du das ja auch machen. Wie hier schon schrieb, solltest du aber den Papierkram und Stifte, am besten noch eine  Klemmbrett, mit zur Übergabe nehmen.
  2. Danke!
    cico hat eine Reaktion von grmbl erhalten in ca 3 Tage mit Hunden wandern und zelten so wild wie möglich?   
    Ich vermute, dass frei laufende Hunde in der Natur nirgendwo gerne gesehen werden.
    Für drei Tage fände ich es umweltfreundlich, in der Gegend zu bleiben und nicht groß weg zu fahren, dann hat man auch weniger Reise- und mehr Wanderzeit. Offiziell ist das Wildzelten z.B. durch das Jedermannsrecht in Schweden geklärt. In Deutschland gibt es z.T. auch offizielle Übernachtungsstellen, die allerdings normalerweise in Nationalparks liegen, wo die Hunde definitiv nicht frei laufen dürfen.
  3. Witzig!
    cico hat eine Reaktion von Cyco2 erhalten in Transport von Akkus/Batterien   
    @Cyco2
    OT: So ungefähr. Ich benutze inzwischen einen Tyrek-Footprint als Hintergrund für Fotos von kleineren Dingen. Klassischer Multiuse
  4. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Thomas-TT erhalten in Transport von Akkus/Batterien   
    Dagegen ist meine Variante eher ultraleicht

    Wenn man eine kleinere Tüte nimmt, spart man noch mehr Gewicht. Die Tüte verhindert Kurzschlüsse im Packsack. Zum Transport wickeln ich die Tüte um die Batterien/Akkus und bekomme so ein kompaktes Packmaß.
    Die von dir vorgestellte Lösung könnte man mit einem 3D-Drucker bestimmt noch leichter bekommen.
  5. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Transport von Akkus/Batterien   
    Dagegen ist meine Variante eher ultraleicht

    Wenn man eine kleinere Tüte nimmt, spart man noch mehr Gewicht. Die Tüte verhindert Kurzschlüsse im Packsack. Zum Transport wickeln ich die Tüte um die Batterien/Akkus und bekomme so ein kompaktes Packmaß.
    Die von dir vorgestellte Lösung könnte man mit einem 3D-Drucker bestimmt noch leichter bekommen.
  6. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Jan erhalten in Schnäppchen   
    Da muss man genau schauen, welche Version das ist. Es gibt
    SilNylon (alt) Silpoly mit dem Schnitt von SilNylon (kam 2018/2019 auf den Markt) - ungünstig Silpoly mit einem neuen Schnitt (aktuelle Version, wird als 2019 oder 2020 verkauft) - evl. besser als die davor SMD hatte da ja das Material einfach so getauscht...
     
     
  7. Witzig!
    cico hat eine Reaktion von Painhunter erhalten in Wintermatte   
    Du könntest eine Evazoten mit einer Luftmatte kombinieren, z.B. relativ dicke Eva mit der Uberlite oder xlite
  8. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von kra erhalten in Windschutz -> richtig runde Löcher in Titanblech bohren   
    Mit einem Locheisen kannst du auch zu Hause Löcher stanzen. Den Grat kannst du mit etwas aufgerolltem Schleifpapier entschärfen.
  9. Danke!
    cico reagierte auf Nimrod in Wachskocher   
    So hier die Versprochenen Daten und Versuchsaufbauten
    Jeder Aufbau wurde 3 Mal von 3 Personen gemacht danach wurde der "Windfang gewechselt"
    1. Wachspads gehen nach dem Brechen mit dem Feuerstarter leichter an als Stearin
    2. Brenndauer 2-Pads:
    ohne Windfang - 7:10
    mit Windfang Alufolie - 15:01
    mit Windfang Esbit - 12:08
    3. 530ml Wasser kochten nach (mit 2 Pads):
    ohne Windfang - gar nicht
    mit Windfang Alufolie - 10:03 
    mit Windfang Esbit - 11:08
    4. Brenndauer 3-Pads:
    ohne Windfang - 11:07
    mit Alufolie - 23:XX schrift nicht lesbar
    mit Windfang Esbit -19:34
    5. 530ml Wasser kochten nach (mit 3 Pads):
    [Bei 3 Pads war fast die ganze Tasse mit züngelnden Flammen umgeben]
    ohne Windfang - 7:35
    mit Alufolie - 7:02
    mit Windfang Esbit - 7:10
    6. "Zunderstäbchen"
    mit Windfang Alufolie 13 Minuten
    mit Windfang Esbit 13 Minuten
    7. 530ml Wasser kochten nach
    das war was mich am meisten verblüffte immer 38 Sekunden schneller als mit 2 Pads.
    Die Wasserflaschen standen alle die Nacht über draußen, es wurde jedesmal ein neuer Toaks verwendet, damit die aufgewärmte Tasse nicht das Ergebnis verfälscht.
    Das Wetter:

    Der Standard Aufbau für Fotos

    Der Windfang

    Esbit-Windfang
    Ohne Windfang am Boden

    Das Standard Flammenbild


    Der Brennstoffrest

    Ich für mich bleibe bei 2 Pads, da selbst ohne Windfang das Wasser heiß genug wird um damit zu "kochen".
    Das sind 8g Brennstoff pro Mahlzeit, bei 3 warmen Mahlzeiten sind das 24g
    ergibt bei 7 Tagen 168g.
     
    Liebe Grüße
    Timm
  10. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  11. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Harakiri erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  12. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von masui_ erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  13. Danke!
    cico hat eine Reaktion von A.d.i erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
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    cico hat eine Reaktion von cafeconleche erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  15. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Konradsky erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  16. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von iggyriggy erhalten in mal wieder eine Zeltfrage   
    Bei der Zeltfrage ist deine Körpergröße und auch deine bevorzugte Mattenhöhe wichtig.
    Das Lunar Solo Der Link führt zu meinem beendeten Gebot. hatte ich in der 2018er Version aus Silpoly mit dem Schnitt für Silnylon. Inzwischen wurde der Schnitt laut der Beschreibung bei TLS angepasst und der Preis um ca. 15€ erhöht. Als ich es gekauft habe, waren 235€ normal, inzwischen kostet es 250€. Das Raumgefühl war bei einem perfekten Aufbau in Ordnung, bis ich das Zelt in der nicht perfekten Natur einigermaßen aufgebaut hatte, verging für meinen Geschmack zu viel Zeit. Beim Lunar Solo (wenn du die Suchfunktion nutzt, auch nach "Luna Solo" suchen) ist die Verarbeitung eher als einfach zu beschreiben. Kontakt mit dem Fly waren in der Praxis eher die Regel aus die Ausnahme, ich lag aber auch auf einer glatten TAR xLite. Ich bin froh, dass ich keinen Sturm im Lunar erlebt habe, dann hätte die Liegelänge für mich definitiv nicht mehr gereicht.
    Zu den 810g ( Skyscape Trekker) bzw. 700g (Lunar Solo) kommen noch 6 Heringe dazu, bei mir wären das MSR Groundhogs mit einem Gewicht von 6x14,8g =88,8g. Ich behaupte, dass du die ca. 260-280€ (250€ für ein Lunar Solo / 270€ für ein  Skyscape Trekker + 10 € für SilNet) für ca. 120-220g besser in andere Gegenstände investierst, vor allem, wenn du mit deinem Zelt, welches für mich ein akzeptables Gewicht hat, zufrieden bist.  Wenn du ansonsten schon gute und leichte Ausrüstung hast, kannst du das Geld natürlich auch in Urlaub o.ä. investieren
  17. Danke!
    cico hat eine Reaktion von ptrsns erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
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    cico hat eine Reaktion von Schwefelfell erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
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    cico hat eine Reaktion von ALF erhalten in Lixada Titanium Töpfe   
    Durch den Beitrag von @A.d.i bin ich dazu gekommen, meinen Lixada Titanium 350 ml "Topf" mit Deckel mal nicht ganz artgerecht zu  testen. Nebenbei stelle ich noch die 750 ml Variante vor.
    Die Töpfe habe ich mir von meinem eigenen Geld bei Aliexpress bestellt. Ich teile meinen Eindruck einfach so, ohne dafür gesponsort zu werden o.ä. Deshalb verlinke ich die Töpfe auch nicht.
    Zu den Fakten:
    Lixada Titanium 350 ml "Topf"

    Gewicht: 63g (Topf) + 20g (Deckel) Effektives Volumen: 290 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 79,5mm Topfkörper innen: 78,5mm Topfrand: 85,5mm Drahtbügel/Griff: 2,9mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 78,4mm Deckelrand außen: 85,2 Deckelgriff: 2,0 mm Höhe: Topf: 76,4mm Deckel: 7,9mm Lixada Titanium 550 ml Topf

    Gewicht: 78g (Topf) + 22g (Deckel) Effektives Volumen: 450 ml (gefüllt bis 15mm unter dem Topfrand) Durchmesser: Topfkörper außen: 94,9mm Topfkörper innen: 94,4mm (siehe unten) Topfrand: 100,3mm Drahtbügel/Griff: 3,0mm Deckel, wo er in den Topf kommt: 93,8mm Deckelrand außen: 99,9mm Deckelgriff: 2,0mm Löcher im Deckel: 2,0mm Höhe: Topf: 84,5mm Deckel: 7,5mm Besonderheit: 3 Dampflöcher sind in den Deckel gestanzt. Die Löcher sind nicht entgratet. Eine Gefahr, sich an dem Blech zu schneiden, ist quasi nicht vorhanden. Da kann man ja keinen Finger rein stecken. OT: Wer misst, misst Mist? Ja, den Außendurchmesser des Topfes habe ich am Boden gemessen, während ich den Innendurchmesser an der Topfkante gemessen habe. Da kann sich leicht ein Messfehler einschleichen. Übrigens: Die Waage wiegt auf 1 Digit/plus-minus 1g genau, der Messschieber müsste auf 1/10 mm genau sein. Messfehler durch Verkippung des Messschiebers nicht beachet - somit würde ich die Maße auf plus-minus 1mm genau ansehen
    Bei @A.d.i kam im "Kurze Frage, kurze Antwort"-Faden die Vermutung auf, dass sein Topf lackiert sein könnte. Da ich mir selbst die beiden oben beschriebenen Töpfe gekauft habe, ließ mich die Frage nicht los, weshalb ich kurzerhand die "350ml"-Version ohne Füllung auf das Evernew-Kreuz auf einen Toaks Spiritusbrenner stellte.
    Zum Geruchserlebnis: Mir ist kein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen. Es roch nach Spiritus und verbranntem Nudelwasser, welches noch am EOE Titan-Windschutz anhaftete. OT: Draußen stört es mich nicht, wenn die Nudeln überkochen. Zuerst habe ich den Deckel auf das Kreuz gelegt, danach habe ich den Topf ohne Inhalt erhitzt. Hier die Bilder:

    Der (ausgebrannte) Toaks-Titanbrenner mit dem Evernew Titankreuz, welches während des normalen Betriebes rot glüht. Auf dem Brenner habe ich Topf und Deckel erhitzt.

    Versuchsaufbau Deckel

    Versuchsdurchführung Deckel

    Versuchsauswertung Deckel
    Zum Deckel: Es ist nur die normale und übliche Verfärbung zu erkennen. Es waren keine Blasenbildung erkenntlich. Der Deckel glühte während des versuches dunkelrot. Eventuell vorhandener Lack wäre auf alle Fälle als Ruß oder Blase sichtbar gewesen. Inwieweit die Materialeigenschaften durch das "spannungsarm Glühen" verändert wurden, kann ich, aufgrund fehlender Testeinrichtung, nicht beurteilen. Auch habe ich nicht die Möglichkeit, die genaue Materialzusammensetztung mithilfe von Röntgenfluoreszenzanalyse zu bestimmen. Mit Hilfe der Anlauffarbe kann man die ungefähr erreichte Temperatur im Material schätzen.

    Versuchsaufbau Topf

    Versuchsdurchführung Topf I (Titan-Folie und Topf glüht rot)

    Versuchsdurchführung Topf II (Titan-Folie und Topf glühen rot, Spiritusflamme sichtbar)
     

    Versuchsauswertung Topf
    Beim Topf komme ich zum gleichen Ergebnis wie beim Deckel. Der Topf scheint nicht mit einer reaktiven Schicht beschichtet zu sein.
    Zum Schluss noch jeweils ein Bild nach eienr Benutzung ("550ml") bzw. dem Test ("350ml").

    "350ml Topf" nach der "Feuertaufe"

    "550ml" Topf nach 1x Benutzung (Erneutes Erwärmen von Reis mit Bohnen & Co)
    Bei meiner nächsten Solotour wir vermutlich einer der beiden Töpfe, zusammen mit dem Toak-Brenner und dem Evernew-Kreuz, im Rucksack landen, damit ich mir zur Not Tee kochen kann. Natuürlich wird der Behälter im Sinne von Multiuse auch als Müslischale und Co dienen. Ich vermute, dass die Täpfe wirklich aus einer Titan-Legierung gefertigt sind. Die genaue Legierung kann z.B. mit einer Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmen.
     
  20. Danke!
    cico reagierte auf cafeconleche in Patagonien - jetzt im Dezember - Zeltauswahl und mehr   
    So, nun bin ich wieder zurück. Ich berichte hier über meine  / unsere Erfahrungen in bezug auf die Zeltwahl:
    Zur Wahl standen BA Tigerwall, ganz neu und unser norwegenradtourenerprobtes Hilleberg Nallo3GT, für das wir uns letzendlich entschieden haben.
    Auf der Tour an der Magellanstraße in Richtung Cabo Froward sind wir nur bis zum Leuchtturm San Isidoro gegangen. (Viel weiter hatten wir aber auch nicht geplant). Patagonischer Starkwind aus Westen, aber wir hatten ein total windgeschütztes Plätzchen fünf Meter hinterm Strand. Da hätte alles gereicht, was Regen abhält.
    Auch auf der Torres del Paine - Runde (8 Übernachtungen, "W" plus "O" plus rauswandern zur Administration) war es der overkill, schon weil alle Nächte nur auf bewirtschafteten Campingplätzen, OT: meist sogar mit warmer !!! Dusche!!!!! übernachtet werden darf. Immer gab es auch windgeschützte oder wenigstens weniger windausgesetzte Plätze. Außerdem waren nicht alle Mietzelte ausgebucht, und wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätten die einen bestimmt auch dort vor Ort eins mieten lassen (40 USD pro Nacht hätte das gekostet für so eine Art Geodät von North Face). Ausgebucht waren eher die Plätze für Leute mit eigenem Zelt. Es hat aber bestimmt auch eine gewisse Rolle gespielt, dass wegen der politischen Situation im Oktober / November viele Leute sich andere Reiseziele als Chile gesucht haben. Und das "W" ist natürlich noch viel komfortabler, die haben sogar Bunkrooms für den der so was mag (und bezahlt). Wir haben ein Pärchen gesehen, das den ganzen Weg mit einem STS Tarp gegangen ist (in dem Wissen, dass es Backupmöglichkeiten gibt).
    Auch zu Weihnachten auf dem Circuito de los Dientes de Navarino hätte das neue Tiger Wall im Prinzip gereicht - und war das Nallo GT nicht absolut ideal, (aber toll, weil wir relativ kurze Etappen gemacht haben). Dort war es dann auch einsamer. Bis auf die erste Nacht haben wir alle von uns genutzten Zeltmöglichkeiten für uns alleine gehabt. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, es regnete fast nur nachts. Oder jedenfalls, wenn wir schon oder noch im Zelt waren. Zum Teil war es sehr windig, was in den Tälern an den Seen zu unberechenbaren Starkwindböen aus wechselnden Richtungen führte, und der Boden ist zum Teil sehr moorig und durchweicht. Einerseits wegen Schneeschmelze und andererseits wegen der  nordamerikanischen Biber, die die Tallandschaften mit ihren Dämmen umgestalten. Ein echtes Problem dort.
    Warum unser Zelt nicht ideal war? Ich meine natürlich zusätzlich zu seinem Gewicht von 2,9kg? Wegen seiner Grundfläche. Man braucht für das Zelt mit der riesigen Apsis ungefähr so viel Platz wie für einen Mittelklassewagen. Wir haben jedesmal einen gut bis sehr gut geschützten Platz auf nichtdurchweichtem Boden gefunden - aber dreimal wirklich nur deswegen, weil wir die einzigen waren (und zusammen zwei ziemlich gutes Näschen für schicke Plätze haben).
    Das TigerWall wäre auch ok gewesen, weil man für kleine Zelte eher windgeschützte Plätze findet. Oder auch ein Duplex, oder eben alles, was Wind abkann und unten hinreichend dicht ist. Alles, was Skandinavien und Schottland kann. Dann hätte ich mir aber bei der geringen Wassersäule des TigerWall-Bodens mit meinem Daunenquilt lieber eine Ganzkörpermatte, nicht die 90-cm-Prolite, mitnehmen sollen.
    Wir hatten übrigens keine Mücken - aber vielleicht waren wir eine Woche zu früh. In ein paar stehenden Pfützen wimmelte es.
     
  21. Witzig!
    cico hat eine Reaktion von wilbo erhalten in mal wieder eine Zeltfrage   
    Vielleicht bekommst du eine Anregung, wo du das Geld besser anlegen kannst (Erspartes Gewicht/Euro), wenn du eine Packliste postest. Da findet bestimmt irgendwer irgendwas
  22. Danke!
    cico hat eine Reaktion von hiker erhalten in mal wieder eine Zeltfrage   
    Bei der Zeltfrage ist deine Körpergröße und auch deine bevorzugte Mattenhöhe wichtig.
    Das Lunar Solo Der Link führt zu meinem beendeten Gebot. hatte ich in der 2018er Version aus Silpoly mit dem Schnitt für Silnylon. Inzwischen wurde der Schnitt laut der Beschreibung bei TLS angepasst und der Preis um ca. 15€ erhöht. Als ich es gekauft habe, waren 235€ normal, inzwischen kostet es 250€. Das Raumgefühl war bei einem perfekten Aufbau in Ordnung, bis ich das Zelt in der nicht perfekten Natur einigermaßen aufgebaut hatte, verging für meinen Geschmack zu viel Zeit. Beim Lunar Solo (wenn du die Suchfunktion nutzt, auch nach "Luna Solo" suchen) ist die Verarbeitung eher als einfach zu beschreiben. Kontakt mit dem Fly waren in der Praxis eher die Regel aus die Ausnahme, ich lag aber auch auf einer glatten TAR xLite. Ich bin froh, dass ich keinen Sturm im Lunar erlebt habe, dann hätte die Liegelänge für mich definitiv nicht mehr gereicht.
    Zu den 810g ( Skyscape Trekker) bzw. 700g (Lunar Solo) kommen noch 6 Heringe dazu, bei mir wären das MSR Groundhogs mit einem Gewicht von 6x14,8g =88,8g. Ich behaupte, dass du die ca. 260-280€ (250€ für ein Lunar Solo / 270€ für ein  Skyscape Trekker + 10 € für SilNet) für ca. 120-220g besser in andere Gegenstände investierst, vor allem, wenn du mit deinem Zelt, welches für mich ein akzeptables Gewicht hat, zufrieden bist.  Wenn du ansonsten schon gute und leichte Ausrüstung hast, kannst du das Geld natürlich auch in Urlaub o.ä. investieren
  23. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Tarp - Poncho   
    Den Wetterschutz könntest du noch über ein einknüpfbare Wand verbessern oder diese im optionalen Mesh-Inner integrieren, so wie hier

    Das Bild ist von mir.
    Ich fände es gut, wenn du auch eine Version für lange Leute baust. Wenn man sich in Norddeutschland umsieht, laufen da viele herum, die auch nicht in die meisten Zelte oder das GWC passen.
  24. Danke!
    cico reagierte auf hmpf in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Je besser die Werkzeuge, desto besser das Ergebnis, daher soll hier eine kleine Sammlung von Hilfsmitteln für MYOG Projekte an der Nähmaschine entstehen.
    1           Planung
    1.1         Software zum Erstellen eigener Schnittmuster
    Zwar habe ich 13 Jahre lang Mathe-Unterricht genossen aber dennoch gehören Algebra und Geometrie nicht zu meinen Stärken. Deswegen bin ich auch Geisteswissenschaftler :D. Zum Glück gibt es Software, mit der man dieses Defizit ausgleichen kann.
    Leider kann ich für die Erstellung von Schnittmustern nur kostenpflichtige Software empfehlen, weil ich mit anderen Programmen keine Erfahrung habe und diese auf den Rechner im Digilab der Bibliothek verfügbar sind.
    Zunächst ist da SketchUp von Google. Dieses Programm ist übersichtlich und bietet sich für den Einstieg an. Es lassen sich einfache geometrische Formen einfügen, Längen und Winkel bestimmen. Es ist für MYOG Projekte mit geraden Linien vollkommen ausreichend und die erstellten Modelle lassen sich auch maßstabsgetreu ausdrucken.
    Wesentlich komplexer und daher auch mit mehr Möglichkeiten ausgestattet ist Rhino 3D. Auf dieses Programm hat mich @Andreas K. gebracht und bin ich nachhaltig beeindruckt. Es erfordert m.E. eine intensivere Einarbeitung, dafür lassen sich aber auf professionelle Ergebnisse erzielen.
    1.2         Software zum Skalieren von Vorlagen
    Für viele Projekte liegen Anleitungen mitsamt Schnittmuster vor, die man getrost übernehmen kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass bereits alles durchdacht ist und Denkfehler und Schwierigkeiten dokumentiert sind. Weiterhin hat man mit Glück jemanden zum Ansprechen bei Problemen mit der Umsetzung.
    Gerade bei Kleidung und Schlafsystemen gibt es unterschiedliche Größen und es lohnt sich die Vorlage zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein hilfreiches kostenfreies Programm dazu ist Poste Razor Link zu Chip. Hiermit lassen sich Bilder in beliebiger Größe ausdrucken und eine Vorlage auf mehrere Blätter verteilen, die im Anschluss nur noch zusammengeklebt und beschnitten werden müssen.
    1.3         Papiermodelle und Schnittvorlagen
    Nicht immer gelingt es, von einem Bild auf dem platten Bildschirm auf das fertige Projekt in 3D zu schließen. Gerade, wenn nur ein Schnittmuster vorliegt lohnt es sich Papiermodelle im Maßstab von 1:10 anzufertigen. Auf die Idee bin ich durch den Blog von @HAL23562 (Link zu plünnenkreuzer) gekommen.
    Ist der Schnitt dann optimiert bietet es sich an, eine Schablone herzustellen. Zum einen lässt sich schwieriges Material wie dünnes, silikonisiertes Nylon wesentlich besser schneiden und zum anderen geht die Herstellung eines zweiten Modells schneller.
    Wenn die Projekte etwas größer sind, wird dementsprechend mehr Pappe benötigt (falls man nicht wie @Southern Flyer alte Seekarten oder wie @wilbo 150 x 5000 cm Backpapier am Start hat). Anfangs habe ich aus runtergerockten Umzugskartons eine Patch-Work Pappe zusammengebastelt. Inzwischen gehe ich aber zum Fahrradladen um die Ecke, der hat immer riesige Versand Kartons parat und ist froh, wenn er nicht immer die Altpapiertonne stopfen muss. Alternativ war ich auch schon mal beim Möbel-Laden an den Containern und hatte ebenfalls eine riesige Auswahl.
    2           Abmessung und Anzeichnen
    2.1         Gerade Linien
    Damit die Linien auch wirklich gerade werden lohnt sich ein Besuch im Baumarkt, um folgendes zu kaufen:
    Trapez-Kartätsche: wird eigentlich zum Verputzen benutzt und hat eine abgeflache Kante, an der man wunderbar den Stift, den Rollschneider und den Heißschneider entlangführen kann. Ich selbst habe eine 2m lange aus Alu von Obi für 25€ und würde beim nächsten mal auch 2,50m kaufen, da gerade die Schnittkanten bei Tarps so lang sein können.
    Kreuzlinien-Laser: Am Anfang ein Strich und am Ende, dann den Laser angelegt und die Linie nachgezeichnet, das wars. Super praktisch. Kostenpunkt sind 10-25 €. Gibt es manchmal auch beim Discounter.
    Winkel: Alternativ zum Laser gibt es im Baumarkt auch zahlreiche Winkel, in verschiedenen Größen und Materialien, von denen sollte auch einer in den Einkaufswagen
    Neben dem unerlässlichen Zollstock komnmen weitere Messwerkzeuge hinzu: Messschieber (nützlich, um die Nähbreite abzumessen), Geo-Dreieck, 360Grad Winkelmaß (hab ich eigentlich noch nie gebraucht) , extra breiter Messschieber (damit lässt sich gut die Nahtzugabe einzeichen). 
    2.2         Kurven
    Erneut gebührt der Dank @HAL23562 der eine einfache Methode zur Anfertigung von catenary cuts veröffentlicht hat (Link zu plünnenkreuzer). Voraussetzung dafür ist eine vorhandene originalgetreue Schablone. Dazu werden noch Bleischnur, eine Wasserwaage und ein paar Pinnwand – Nadeln benötigt.
    2.3         Anzeichnen
    Für das Anzeichnen selbst sind auch verschiedene Hilfsmittel nötig, da nicht überall die Universal Schneiderkreide (Stichwort für den Onlineshop: Schneiderkreidestift oder Kreidestift, Kosten: 3- 5 €) deutlich zu sehen ist. Gerade bei beschichteten Stoffen muss man nur einmal darüberwischen(wie es bspw. @doman bei der Anfertigung seines Kältebrücken freien Schlafsacks passiert ist) und schon ist nichts mehr zu sehen.
    Für kurze Linien hat sich beim mir ein Stück Seife bewährt, was mit dem Messer angespitzt auch sehr fein malt. Leider ist der Abrieb sehr hoch und die Seife wird schnell unpräzise.
    Wenn die Striche hinterher eh in der Naht verborgen sind, geht auch ein schmaler Edding, der hat bisher auf jeder Beschichtung gehalten.
    Für unbeschichtete Stoffe habe ich in verschiedenen Farben Magic Marker (Kosten: 2 -5 € pro Stück), dessen Füllung an der Luft oxidiert und damit nach einiger Zeit verschwindet. Daher sind diese nicht dafür geeignet, wenn auf die Anzeichnung nicht unmittelbar der Zuschnitt folgt. 
    Für meinen letzten Rucksack habe ich Cordura und Nylon mit PU Beschichtung verwendet, hierbei haben sich Buntstifte aus dem Grundschul-Etui absolut bewährt. 

    Damit der Stoff beim Anzeichen nicht verrutscht, sollte er beschwert werden. Dazu eignet sich alles Mögliche: Reissäcke, Dosen, Kissen, Einmachgläser, Unterlegscheiben M6 (Tipp von @ThomasK), 10 Kg Gewichte vom Flohmarkt (wie @wilbo sie verwendet).
    3           Zuschnitt
    Eine der nervigsten Eigenschafften von dünnem Nylon ist das Ausfransen der Ränder (Hier sieht man, was bei unversiegelten Nähten passieren kann). Gerade, wenn der Stoff noch mehrfach verschoben oder nach dem Zuschnitt noch gelagert wird, lösen sich die Ränder auf und die Schnittkante ist nicht mehr einheitlich gerade. Der Versuch mit dem Feuerzeug, die Kanten zu versiegeln ist bei mir stets gescheitert. Wesentlich besser lässt sich mit einem einfachen Lötkolben arbeiten (gibt es auch oft im Discounter oder massenhaft auf Ebaykleinanzeigen: 10-15 €). Einfach an der Trapezkartätsche entlanggeführt ist die Kante gerade und versiegelt.

     
    Präziser und professioneller aber auch teurer ist ein Heißschneider (70-90 €) mit spezieller  (20 - 30 €) Schneidespitze. Damit lässt sich auch Gurtband sehr gut versiegeln. Damit die Spitze nicht wegen der Unterlage abstumpft und die Hitze verlustfreier übertragen wird, empfiehlt sich ein spezieller Schneidefuß, der entweder für 30 Euro erworben oder mit einem U-Profil aus dem Baumarkt für 5 Euro nachgebaut werden kann (Der Dank geht für dieses Idee geht an @doman von crosshammock.com).

     
    Sofern ohne Schneidefuß gearbeitet wird, sollte eine möglichst flache Ebene untergelegt werden. Bei mir sind es einfach zwei Laminatteile vom Sperrmüll. Von @kra kam aber auch noch der Tipp Linoleum-Bodenbelag vom Bodenleger aus dem Restelager zu besorgen.
    Eine weitere Alternative, die @khyal im Nähkoffer hat (aber hauptsächlich Seile damit schneidet), ist eine Lötpistole mit entsprechender Seilschneidespitze. Dieses Set liegt im Preisbereich von 20-30€ und bietet gegenüber dem einfachen Lötkolben den Vorteil, Hitze auf Knopfdruck zu liefern und ergonomisch besser in der Hand zu liegen. (Ein klassischer Brennpeter wird quasi wie ein Stift geführt)
    Für alle anderen Stoffe lohnt sich die Anschaffung einer ordentlichen Schneider-Schere  (> 20€) und eines Rollschneiders (15 -25 €)Gerade mit dem Rollschneider lassen sich Rundungen besser schneiden. Das ist zumindest mein Empfinden. Was besser geeignet ist, hängt eigentlich nur von den Skills und den Vorlieben ab. Damit die Rollschneider-Klinge scharf und das Parkett makellos bleibt, bietet sich eine Schneidematte an (ab 20 €), sonst macht das Schneiden keinen Spaß. Es sollte eine Matte mit mehrere Schichten sein, diese schont die Klinge und die Nerven.

    4           Nähen
    4.1         Fixierung
    Nachdem nun alle Teile natürlich fein säuberlich zugeschnitten sind, kommt die nächste Herausforderung: das eigentliche Nähen. Doch bevor die Nadel den Stoff durchlöchern darf müssen die einzelnen Teile aufeinander fixiert werden.
    Stecknadeln und Wonder Clips: Über lange Zeit haben sich Stecknadeln zum Abstecken bewährt. Sie sind günstig und universal und wenn sie exakt im 90 Grad Winkel zur Naht stecken,  lässt sich auch direkt darüber nähen (auch wenn ich das nicht empfehle, da die Nähmaschine Nadel dadurch Schaden nimmt). Ein gewichtiger Nachteil ist, dass die Nadeln weitere Löcher verursachen und den Stoff unnötig schwächen, deshalb gibt es als Alternative sogenannte Wonder Clips. Mit ihnen lässt sich alles, was am Rand liegt mühelos fixieren ohne den Stoff zu beschädigt. Stecknadeln und Clips sollten in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, für einen Quilt habe ich bspw. 50 Clips (15 €) benötigt, damit auch ja nichts verrutscht.

    Klebe– Stift, wenn’s mal rutschig wird: Bei glatten, rutschigen Stoffen hilft es sie vor oder beim Abstecken zusätzlich mit einem Klebestift zu fixieren. Dadurch können beide Stofflagen nicht so einfach gegeneinander verrutschen und die Maschine hat es leichter mit dem Transport. Etwas aufwendiger, dafür genauer hat auch @ULgeher einen Tramplite Klon angefertigt und eine bebilderte Anleitung geliefert.
    Vielfach wird bei der Buffle-Herstellung eines Daunenquilts Maler-Klebeband verwendet, um die Moskitonetz Streifen auf Position zu halten. Beispiele dazu:
    03.2016 Karo Step von @Raeuberin, 02.2018 Querkammern von @bergziege, 01.2018 Karo Step von @Southern Flyer,  06.2019 Karo Step @Jonathan,  11.2019 Schlafsack mit Querkammern von @doman Deshalb sollte auch Maler Klebeband in keinem MYOG-Nähkoffer fehlen.
    4.2         Maschine
    Nadel und Garn: Die richtige Kombination von Nadel, Faden, Stoff und Maschine ist essentiell und eine Wissenschaft für sich. Daher soll an dieser Stelle kein Ratgeber für die richtige Auswahl stehen, sondern nur auf die in diesem Forum geläufigsten Garne eingegangen werden. Als Nadeln wird stets die Microtex Variante (ab 4€ für ein 5er Paket)empfohlen (wie hier von @micha90 in seiner grandiosen Anleitung für einen Kunstfaser Quilt), da diese mit ihrer dünnen Spitze dem Stoff am wenigstens schaden.

     
    Und als Garn gibt es die Wahl zwischen einem Polyester Garn von Alterfil  (4€) und einem Polyester Garn mit Baumwollkern, beim Hersteller Rasant bekannt unter dem Namen Corespun. Dieses empfiehlt der Profi Waldschneider @Andreas K. in seinen zahlrreichen, detaillierten Anleitungen zur Rucksackherstellung, weil bei Nässe der Kern aufquillt und die Nahtlöcher abdichtet.
    Die Anleitungen von @Andreas K. in chronologischer Reihenfolge: 
    08.15 Ein Rucksack mit Rollverschluss,  12.2015 Ein robuster Rucksack für Wintertouren, 07.2016 und noch ein Rucksack, 07.2016 Und noch ein Rucksack... UPDATE, 09.2016 Ein Rucksack mit Frontöffnung, 01.2018 Ein robuster großvolumiger Rucksack für Wintertouren, 01.2018 Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version Wenn man mehrere Garne zur Auswahl hat und diese sortieren will, kann man einfach wie @ThomasK (Link zum Beitrag) und @ALF (Link zum Beitrag) Nägel auf ein Brett schlagen und die Spulen daraufstecken. @doman empfiehlt, das Garn nicht offen zu lagern, um Verschmutzungen, die die Funktion einschränken zu vermeiden. 
    Einfädler und Fadenschere: um den Faden durch das Nadelöhr zu führen braucht es eine ruhige Hand oder eine Einfädel-Hilfe. Einige Maschinen haben solch ein Teil integriert, ansonsten gibt es Nadeleinfädler, die man im Multiuse auch zum Zeckenentfernen nutzen kann, falls man mal eine Nähmaschine samt Zubehör mit auf Tour nimmt :D.
    Eine scharfe Fadenschere macht richtig Spaß, am Anfang habe ich entweder den integrierten Faden Abschneider oder eine Nagelschere benutzt. Seitdem ich eine Fadenschere habe, freue ich mich auf jedes Nahtende. Wichtig ist dabei, entweder eine mit ab montierbaren Klingen zum Schärfen zu kaufen oder mehrere parat zu haben. Eine stumpfe Schere macht weder beim Stoff, noch beim Faden Spaß. (Die weiße Schere war schnell stumpf und quietscht, die schwarze hält schon länger und lässt sich schleifen) 

    Nahtauftrenner: Ebenfalls unerlässlich ist ein Nahtauftrenner, am besten gleich mehrere, denn ein stumpfer Trenner richtet mehr Schaden an, als er behebt.

    Nähfüße: Grundsätzlich lässt sich alles mit dem Universalfuß der Nähmaschine bewerkstelligen. Welcher Fuß eine sinnvolle Ergänzung ist und arbeitserleichternd wirkt ist abhängig von der Maschine und vom Fuß selber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kapper für meine Pfaff 90 gemacht (Hier ein Video zur Funktion von Bernina). Immer wieder kommt die die Frage auf (wie jüngst in diesem Thread) ob ein Obertransportfuß sinnvoll ist. Dies ist eine gute Lösung, wenn kein Geld für eine teurere Maschine mit nativen Obertransport ausgegeben werden soll. Allerdings ist es auch umständlicher damit zu arbeiten, weil er laut rattert, das Sichtfeld auf die fertige Naht versperrt und nur vorwärts nähen kann.

    Stichplatte: Für richtig dünne Stoffe (10D abwärts) kann sich auch eine Geradstichplatte für die Nähmaschine lohnen. Das Loch in der Platte ist genau auf den Geradstich angepasst und der Stoff wird nicht mehr in das Unterfadengehäuße hineingezogen. Leider gibt es diese nicht für jedes Modell, deswegen verweise ich erneut auf die Quilt Anleitung von @micha90, wo jene Platte empfohlen wird.
    Anschiebetisch: Bei langen Nähten, wie sie beim Tarp-, Rucksack- und Quiltbau des Öfteren vorkommen sollen, ist Anschiebetisch sehr nervenschonend. Hierzu benötigt es eigentlich nur eine Stichsäge und ein rechteckiges, ebenes Stück Holz vom Sperrmüll und irgendwas als Füße.


    Weiteres Zubehör für die Maschine: Wenn die Naht exakt werden soll kann man auch einen Seitenanschlag zur Hilfe nehmen, an dem die Stoffkante gleichmäßig entlanggeführt wird. Bei meiner Maschine ist ein Anschlag zum anschrauben mit dabei, es gibt aber auch magnetische Hilfen, die sich auf mechanischen (keine computergesteuerten) Maschinen befestigen lassen.
     
    Reinigung und Wartung: Mit der Zeit sammeln sich allerhand Flusen und Fadenreste an und verstopfen die Mechanik der Maschine, daher sollte sie regelmäßig mit einem Pinsel gereinigt werden. Dazu schraube ich mit einem passenden Schraubendreher oder einer passenden Geldmünze die Stichplatte ab und pinsele alles weg, wo ich rankomme, danach puste ich mit einem Blasebalg, der früher der Objektivreinigung diente hinterher (das mit der Druckluft ist allerdings ein umstrittenes Thema und wird oft abgeraten).
    Bei mechanischen Maschinen darf alle paar Nähstunden ein Tropfen Nähmaschinen Öl nicht fehlen.

    Einige Stoffe lassen sich auch komplett Kleben, dazu wird dann noch ein Tapetenroller oder eine Andrückrolle, sowie ein Spatel zum Verteilen des Klebers benötigt. Tipps zum Kleben von silikonisierten Stoffen finden sich hier im Forum und bei Plünnenkreuzer, für Dyneema gibt es hier im Forum auch einen Thread.
    Welche der gezeigten Helferlein findet ihr überflüssig und was fehlt noch in meinem Nähkoffer? 
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    cico hat eine Reaktion von ultraleichtgeher erhalten in China Hexagon Tarp mit Mesh-Inner - 3F UL Shanjing 2   
    Auf der Suche nach einem neuen Zeltkonzept bin ich auf diese Kombination bei Aliexpress gestoßen. OT: Das Zelt ist auch bei anderen Händlern erhältlich, einfach selbst suchen. Einen richtigen Namen habe ich für das Zelt nicht gefunden, ich bin mir noch nichteinmal sicher, ob es wirklich von 3F UL ist. @wilboKennst du zufällig den richtigen Namen?  Danke, ich habe den Namen (3F UL Shanjing 2) im Titel ergänzt.
    Das Set besteht aus einem Mesh-Inner und einem Flattarp in Form eines Hexagons. Mit dabei sind auch Heringe, die ich bis jetzt aber noch nicht verwendet habe. Ich bin mit meinen bisherigen Heringen (MSR Groundhog und die Easton Tent Pengs, die beim Tarptent Scarp 2 dabei waren) zufrieden. Die Maße vom Inner kommen hin, nutzbare Innenlänge liegt bei 2,0-2,1 m, jenachdem, wie gut man das Inner aufgebaut hat. Heute bin ich dazu gekommen, das Zelt im Park aufzubauen. Der Footprint ist von Tarptent und für das Scarp 2 zugeschnitten. Die Isomatte ist eine Therm-a-Rest NeoAir XLite Large, der Schlafsack wäre für das aktuelle Wetter zu kühl, es ist ein 15€-Schlafsack vom Lebensmittel-Discounter. Wenn man einen Zollstock (dünner weißer Stab) auf den Bildern sieht, ist er entweder auf einen oder zwei Meter ausgeklappt. Als Stöcke habe ich 3 Elemente 9er Easton Featherlite von Extremtextil genommen. Die biegen sich beim Aufbau allerdings schon durch, Trekkingstöcke wären da vermutlich besser geeignet.

    Auf der Seitenansicht kann man den "Dachüberstand" zu den Stangen hin, laut Ali-Produktbeschreibung sind es auf jeder Seite 30 cm.

    Das Innenzelt habe ich einfach mit dem Tarp auf den gleichen Hering gelegt. Auf dem Bild ist es noch nicht richtig mittig positioniert. Die oberen Leinen werden unter dem Tarp eingeklipst. Durch die Firstlänge von 3,2m (Ali-Angabe) mit dem Innenzelt kommt selbst bei Windstille schon ordentlich Druck auf die Heringe, die die Stangen abspannen. Man benötigt mit dem aktuellen Setup mindestens 6 Heringe (so habe ich es für die Bilder aufgebaut), kann aber bis zu 12 Heringe verwenden.

    Vielleicht ist diese Befestigungsmethode für MYOG-Projekte interessant. Ein einfacher Haken wäre vermutlich leichter... Die Höhe des Innenzeltes ist variabel, mit zusätzlichen Schnüren ließe es sich auch getrennt aufbauen.

    Die Innenzeltlänge liegt bei ungefähr 200 bis 210 cm, jenachdem, wie man den Zollstock anlegt. Es fühlte sich im Schlafsack liegend eher nach 2 m an, auch wenn der Zollstock ungefähr 2,1 m verspricht

    Die Höhe es Innenzeltes beträgt ungefähr 1 m, der Eingang lässt sich auch zur Seite rollen. Durch den halben Meter zwischen Stange und Eingang hatte ich auch nicht so doll das Gefühl, dass die Stange im Weg wäre.

    Durch den halben Meter zwischen Stange und Eingang hatte ich auch nicht so doll das Gefühl, dass die Stange im Weg wäre (auch wenn hier grade die Rückseite fotografiert ist).

    Auf jeder Seite des Innenzeltes sind Haken für eine Wäscheleine eingenäht. Außerdem kann man hier erkennen, wie die Ecke es Inners konstruiert ist.

    Das Problem, mit den Füßen oben an die Zeltwand zu stoßen, konnte ich bei der Innerhöhe nicht haben. Dennoch hatte ich bei meiner Länge trotz Sommerschlafsack Berührung mit der Innenzelt-Wand am Kopf- und Fußende gleichzeitig. Damit habe ich beim Kauf schon gerechnet. Ob das negativ ist, hängt vom Wetter ab - bei zu schrägem Regen und Wind könnte es ungemühtlicher werden.

    Das Zelt ist alleine bequem Nutzbar, zu zweit hat man, je nach Schlafvorlieben, auch mal Kontakt mit dem Innenzelt. Das ist das Kopfende der Therm-a-Rest NeoAir XLite Large, die breiter ist als die normalen.

    Bei recht prall aufgepumter Therm-a-Rest NeoAir XLite Large bleiben ungefähr 10 cm "Bewegungsfreiheit" ürbig. Die Isomatte lag so weit unten, wie ich sie zum Schlafen maximal nutzen würde, schloss also ungefähr lotrecht mit dem Fußende es Inners ab. Vielleicht bekomt man durch einen besseren Aufbau noch ein paar Zentimeter raus, das empfinde ich aber nicht als Tourengerechtes Maß, das man auf Tour oft mit nicht perfekten Bedingungen klarkommen muss. Ich habe auch keine Lust, on Tour viel Zeit in den Zeltaufbau zu stecken.
    Als Extra, dass sicherlich durch den langen Reißverschluss auch das Gewicht in die Höhe treibt, kann man eine komplette Seite des Inners öffnen. Das wird interessant, wenn man zu zweit unterwegs ist und vier Stöcke zum Aufbau nutzt. Dann könnte man eine Seite als Terasse nutzen und macht aus dem Längs- einen Querlieger. Aufgrund mangelnder Stangen habe ich bis jetzt nur einmal das Zelt als A-Frame aufgebaut.

    Der Bathtubefloor des Mesh-Inners wird durch eingenähte Stangen automatisch beim Aufbau aufgestellt. Diese Lösung gefiehl mir spontan gut, sodass ich sie euch nicht vorenthalten wollte.
    Das Zelt hat mich ungefähr 110€ gekostet. OT: Ich wurde nicht gesponsert und stehe weder mit dem Händler noch mit dem Hersteller in Verbindung. Die Bilder habe ich selbst fotografiert.
    Es ist mein erstes China-Zelt, mein Eindruck ist bis jetzt gut. Bis jetzt habe ich es nur einmal im Park aufgebaut. Die Gewichtsangaben poste ich morgen, wenn das Zelt wieder richtig getrocknet ist. Die Nähte sind noch nicht abgedichtet. Wenn jemand Fragen hat oder Detailfotos haben möchte, kann ich die gerne ergänzen.
    Was haltet ihr von der Konstruktion?
     
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