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Ultraleicht Trekking

cico

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  1. Gefällt mir!
    cico reagierte auf derray in derray's Zelt (Prototyp)   
    In den letzten Jahren habe ich viele Zelte und Tarps entworfen. Viele Ideen wurden wieder verworfen, einige tatsächlich genäht. Aus diesen Experimenten konnte ich die für mich wichtigsten Kriterien für „das Zelt“ für zwei Leute ableiten.
     

    Das Zelt ist ein Längslieger. Damit braucht man nur einen Eingang für beide und spart den zweiten Reißverschluss und den zweiten Beak.
    Die Front hat einen Überhang von gut 60cm. Dadurch ist der Eingang vor Regen geschützt, man kann darunter bei schlechtem Wetter kochen und die Stange steht beim Ein- und Aussteigen nicht im Weg.
    Im Inneren befindet sich ein Beak, den man bei schlechtem Wetter, oder als Sichtschutz, aufspannen kann. Dafür muss man nicht einmal die Meshfront öffnen.
     

    Der höchste Punkt vom A-Frame befindet sich am Kopfende, der niedrigste am Fußende. Dadurch strömt Luft vom tiefsten Punkt in das Zelt, erwärmt sich dort durch Atem und Körperwärme und verlässt das Zelt ungehindert am höchsten Punkt. Kondenswasser an der Innenseite entstand durch die konstante Luftbewegung so in den drei Jahren, die ich dieses Zelt nun nutze höchstens drei Male.
     

    Das Fußende wird von einem äußeren Beak vor Regen und Wind geschützt. Diese Seite stelle ich daher immer in den Wind. Das verbessert auch die Luftbewegung im Inneren noch zusätzlich.
     

    Am unteren Rand habe ich einen horizontalen Meshskirt eingenäht. Darauf liegt ein eingehängter Boden. Dieser lässt sich dadurch einfach austauschen und modular je nach dem zu erwarteten Untergrund einsetzen. Wird der Boden belastet, dichtet sich das Zelt so selbst gegen Insekten ab. Gleichzeitig hält der Meshskirt den Rand des Bodens nach oben, wodurch kein Wasser darauf fließen kann.
    Die vier Lifter sorgen für ein gutes Raumgefühl, fast wie bei einem Tunnelzelt.
     

    Dieses Zelt habe ich vor unserer Trekkingtour auf der Via Dinarica genäht. Das ist nun drei Jahre her. Seitdem nutzen wir das Zelt immer wieder in allen vier Jahreszeiten. Mit dem gesamten Konzept bin ich sehr zufrieden. Nur kleinere Details würde ich beim nächsten anders lösen.
    Gewicht: 960g (inkl. Stangen, Heringen, Leinen, … )
    Fly-Material: MEMBRANE Silpoly PU2000
    Floor-Material: Hyper D300
    Mesh: 25g/m²
    Zipper: 3C YKK
     
    mfg
    der Ray
  2. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von SirWesley erhalten in Bestimmung der benötigten Tarplänge   
    Ich habe es geschafft, die Tabelle verfünftig zu strukturieren. Hier ein Ausschnitt:

    @tib @Christian Wagner Dazu habe ich auch noch einen "Rechner" gebaut, mit dem man mir ein paar Eingaben (weißer Hintergrund) die wichtigsten Eckwerte für eine Pyramide und ein Prisma (in Anlehung an die Duplex-Form) ausgegeben bekommt. Beim Prisma werden mit den Beaks einfach die Dreiecke geschlossen. Ein Boden, Nahtzugaben oder benätigtes Garn sind bei keiner der Varianten mit eingerechnet, nur die dem Himmel zugewannte Fläche. Hier ein Beispielscreenshot der Eingabemaske:

    OT: Den Tarprechner gibt es nur per PN, es ist eine Excel-Arbeitsmappe mit allen Werten in zwei Zentimeter Schritten und der strukturierten Tabelle, die hier als Big_Tarbtab.tiff angehängt ist. Da steckt ungefähr eine Woche Arbeit inkl. Aufstellen der Gleichungen und Co drin...
    Im Anhang befindet sich eine Tabelle mit 138.600 Einträgen - also 46.200‬ möglichen Kombinationen von h0 und b0 - als Bild im TIFF-Format. Dieses Werk (die Tabelle mit dem Dateinamen "Big_Tarptab.tiff) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz. Im Gegensatz zur 1. Tabelle sind dort wesentlich mehr Werte zu finden. Jetzt sind dort auch die Aufbauhöhe und die Abmessung des Tarps am Boden mit angegeben. OT: Schaut euch die Tabelle auf dem Computer an, auf einem kleinen Handy/Tablet-Bildschirm verliert man eh die Übersicht Außerdem bekäme ich die eh nicht ohne eine zusätzliche App auf.
    Big_Tarptab.tiff
  3. Danke!
    cico hat eine Reaktion von Oska erhalten in TA 2021/22   
    Da soll Apex eine gute Alternative sein, gibt es von verschiedenen Herstellern und auch für MYOG einzeln.
  4. Danke!
    cico hat eine Reaktion von janphilip erhalten in 1 Personen Zelt   
    Da hab ich mich auch schon mal mit dem MYOG-Fokus mit beschäftigt:
    Vielleicht hilft dir das auch weiter.
  5. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Bestimmung der benötigten Tarplänge   
    Das wurde hier geschrieben, und passt auch hier zum Thema.
  6. Danke!
    cico reagierte auf fatrat in 1 Personen Zelt   
    Nachtrag: eben bei Andrew Skurka diesen neuen Blog Beitrag entdeckt über die Berechnung der Liegeflächen für große Leute + zugehörigen Excel Sheets... vielleicht ist das ja von Interesse für den ein oder anderen:
    https://andrewskurka.com/backpacking-shelters-big-tall-sprawwwl/
  7. Danke!
    cico reagierte auf UL-MUC in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Soeben gekauft: 152 gr komplett inkl. Hülle bzw. 146 gr ohne Hülle. 
  8. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von izaax erhalten in Zelt+Schlafsack Nordkungsleden im September   
    Hier findest du weitere Anregungen zum Zeltthema:
     
  9. Danke!
    cico reagierte auf Carsten K. in 1-Personen-Zelt für Anfänger   
    Hallo!
     
    Ich möchte noch eine kleine Rückmeldung geben.
    Ich habe mich nun für das Six Moon Design Lunar Solo entschieden, auch wenn es nicht freistehend ist. Bisher konnte ich das immer ganz gut lösen. Das Platzangebot ist ziemlich komfortabel. Man kann bei Regen seinen Krempel bequem im Zelt zusammenpacken und sich umziehen. Geköchelt habe ich ich in der Apside auch. Geht gut. Es ist ziemlich luftig. Bei starkem Wind würde ich es zum Boden abspannen. Allerdings ist der Zeltboden dann nicht mehr wirklich hochgezogen. Bisher finde ich das Zelt ganz gut. Ein Tarp kommt bisher wegen den Krabbelviechern (Zecken und Mücken) nicht in Betracht. 
     
  10. Gefällt mir!
    cico reagierte auf paddelpaul in Rucksack   
    1+
    Die Diskussionen Rucksäcke betreffend hier im Forum zeigen ja schon die Vielfalt der möglichen Lösungen auf, Beispiele Trailrunning Rucksäcke, STS Silpack, Arc Haul etc.etc.
    Bin grad dabei für den Sohn meiner Frau, junger Mann mit schmalem Einkommen, den "Einer-für-Alles" Pack zu suchen; und schiess mich mehr und mehr auf den Flex Capacitor 40-60 ein. Für Overnighter u.ä. tuts ja dann bitte schön auch irgend ne Alternative von Aldi etc., die weder Geldbeutel noch Rücken zu sehr belastet.....oder irgendwas was der "Stiefvater" noch so rumliegen hat. 
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    cico reagierte auf khyal in Rucksack   
    Von irgendwelchen dogmatischen Aussagen halte ich ja gar nichts, jede(r) ist ein anderer Mensch und ist anders unterwegs.

    < 500 g mag fuer viele gut gehen, wenn man einen kleinen Overnighter macht, auf geschuetzten Strecken unterwegs ist, wo man jede 1-2 Tage einen Re-Supply hat, nicht zuviel Ausruestung fuer richtig mieses oder kaltes Wetter mitnehmen muss.
    Und natuerlich entsprechend kleine & leichte Ausruestung hat.
    Ich kenne auch ein paar, die mit so etwas mal weite Strecken gelaufen sind.

    Ich kenne / berate ja recht viele Leute, die auf den Weitwanderwegen in US, EU und anderswo unterwegs sind (bin ja selber seit > 40 Jahren im Schnitt 3-4 Monate "draussen").
    Auch wenn die dann meist ein leichtes Zelt wie z.B. das Duplex, Schlafsack von WM, entsprechendes Titankochzeug usw bei haben, waehlen sie praktisch alle einen Rucksack mit Rahmen, zum groessten Teil entweder HMG oder Zpacks, womit wir bei 0,6-1,2 kg sind.

    Und gerade, wenn man nicht doppelt kaufen will, sollte man da erstmal gut austesten, wieviel die Ausruestung wiegt, wieviel Platz sie einnimmt und was man so an Touren vor hat, sonst kauft man evtl schnell doppelt, weil eben der tolle < 500 g Rucksack fuer die naechste Tour bzw das Gewicht der Ausruestung dann doch nicht geeignet ist.

    Wobei ich es, wenn man wirklich viel unterwegs ist, fuer schwer halte, mit einem Rucksack hinzukommen (es sei denn, man geht auch bei einem kleinen Overnighter mit einem halb gefuellten, grossen Rucksack los).
    Bei mir ist es z.B. je nach Tour ein GG Kumo (yes der Alte, der dann wirklich < 500 g ist), der GG Mariposa (auch der Alte mit ca 800 g) und ein HMG 5400 Porter (mit gut 1,3 kg, ok der kam erst ins Rennen, nachdem ich bei Hybrid-Touren mit sehr grossem Re-Supply Abstand viel Ausruestung aussen auf dem 4400 Porter haengen hatte und mich die Anschnallerei genervt hat).

    Und das Wichtigste, der Rucksack muss zum Ruecken passen, alles wiegen, was man mitnehmen will, Lebensmittel, Wasser, Brennstoff drauf rechnen, wenn man das nicht schon x mal gemacht hat 1 kg fuer die Sachen drauf rechnen, die man nicht in der Liste hat , in einen guten Outdoorladen gehen, sich das Gewicht in die Ruecksaecke packen und perfekt zum eigenen Ruecken passend einstellen lassen , die man in der Auswahl hat und den Rest entscheidet der eigene Ruecken.
    Aber dabei schoen fair bleiben, dann auch da kaufen...
  12. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von khyal erhalten in Rucksack   
    Zum Einstieg würde ich es eher bei <1,1 kg lassen, aber das ist halt alles eine persönliche Auslegung und hängt vom geplanten Einsatz ab. Wenn noch nicht alles auf UL getrimmt ist, sind Tragesysteme hilfreich. Das Volumen bestimmt man am besten mit der eigenen Ausrüstung, wenn sie vorhandenen ist. Manche haben lieber um 60 Liter, andere kommen im Sommer mit unter 30 Litern aus. ZPacks Arc Blast wiegt beispielsweise ungefähr 600g und dürfte auf manchem Fernwanderweg zu sehen sein. Wichtig ist, dass der Rucksack gut passt.
    OT: Die Diskussion, was UL ist, gibt es schon in älteren Beiträgen und Fäden, sie muss nicht neu geführt werden. Jeder befindet sich in (s)einem Stadium der UL-Evolution
  13. Gefällt mir!
    cico reagierte auf hmpf in [Erledigt][Biete] MYOG Pyramiden-Tarp Kingsize 2 x 2,80 x 1,60   
    Maße: 200cm breit, 280 cm lang, 160cm hoch Gewicht: 510 Gramm Preis: 100€ Silnylon 30den
    1         Genesis
    Nachdem die ersten Versuche an der Nähmaschine so erfolgreich waren, dass dabei ein ganzer Rucksack entstanden ist, hatte ich Blut geleckt und wollte ein Tarp nähen. Es sollte groß genug für zwei Menschen sein, nicht groß auffallen, Wetterschutz von vier Seiten bieten und beim Aufbau keine Knotenkunde oder Origami-Kenntnisse voraussetzen.
    Dank der ausführlichen Anleitung auf bergreif.de von Alex ist es dann ein Pyramiden-Tarp geworden. Allerdings habe ich es ein bisschen modifiziert und wie bei der Waldschneider Duo-Pyramide die Abspannpunkte mittig der Flächen gesetzt. 
    2         Erfahrungen
      Positives: Der Aufbau braucht maximal 2 Minuten, wenn eine passende Grundfläche gefunden ist Die Größe ist gigantisch. Probeweise habe ich mal mein Fahrrad ans Fußende gelegt, selbst dann war noch genug Platz. Die Farbe ist sehr dezent, fürs Wildcampen gut geeignet Belüftung war trotz fehlendem Lüfter oben kein Problem (Hängt aber aber bestimmt an der Jahreszeit – wir waren im März und Oktober damit unterwegs. Niedrigste Temperatur waren 9 Grad) 4 Heringe für den Grundaufbau Maximal 12 im Sturmmodus (Wenn abgespannt wie beim Waldschneider auf dem dritten Bild)  
    Negatives: Nur ein Ausgang mindestens 155cm Aufbauhöhe 135cm Trekkingstock muss verlängert werden 3         Verarbeitung und Material
    Gerade weil ich nicht soviel Näherfahrung hatte, habe ich mir Zeit gelassen und nur wenn ich konzentriert war, an dem Tarp gearbeitet. Dennoch ist die Verarbeitung deutlich als laienhaft zu erkennen. Das erkennt v.a. an einigen Nähten und an den runden Verstärkungen für die Sturmleinen.
    Schnitt erfolgte mit Lötkolben, um Ausfransen vorzubeugen Stoff ist das 30den Silnylon von Extex Es lässt sich sehr gut kleben, daher ist die Spitze auch stabil Ein sehr guter Kompromiss zwischen Robustheit, Dehnungseigenschaften und Gewicht Leider nicht mehr erhältlich Nadel: 70er Microtex Garn: Corespun Nähte sind abgedichtet Innen sind ein paar Laschen angeklebt, um ein Moskitonetz einzuhängen (hat aber nicht wirklich funktioniert)
    Der 5c Aquaduard Reißverschluss wird von einem Blitzverschluss entlastet und mit praktischem Wendeschieber bedient
    90g/qm Zeltboden dient als Verstärkung
    Die Line Loks sind von Ebay (bis auf einen in der Mitte einer Schmalseite, das ist ein Line Lok, der auch Kordeln unter 3mm hält) Schnüre An den 4 Ecken sind sie 50 cm lang und reflektierend Sturmleinen sind nicht dabei An den zusätzlichen Line-Loks ist Polyster-Schnur, die sich dehnt und ausgetauscht werden sollte Die Spitze wurde mit 4 Lagen (2 außen, 2 innen) geklebtem 30den Synlon verstärkt (Optisch kein Hingucker)
    4         Gewicht & Packmaß
    510 Gramm laut Küchenwaage, inklusive ein bisschen Heu und Erde 36 x 10 cm, locker zusammengelegt (Handy ist ein Mi A1)
    5         Mängel
    Die Verarbeitung ist wie schon beschrieben nicht optimal, das betrifft v.a. Einige Verstärkungen für Sturmabspunng (ich konnte einfach nicht vernünftig rund nähen) Einige Abspannpunkte der Ecken, welche die Naht nicht treffen. Einige Schnüre müssen ausgetauscht werden (vorne am Reissverschluss und jeweils in der Mitte der Seiten)
     
    6         Preis und Verkauf
    Ich würde mich freuen, das Geld für die Materialien zu bekommen. Gut abgerundet sind das 100€. Wenn benötigt, dann kann ich noch Heringe dabei legen (12Gramm pro Stück) und die Alu – Verlängerung (35 Gramm für Trekkingstöcke mit 135cm).
    Auch wenn mit einem selbstgenähten Tarp vielmehr Emotionen verbunden sind als bei einem gekauften, gebe ich es ab. Grund dafür ist schlicht, dass inzwischen einige Tarps hier liegen und zwei Pyramiden-Tarps brauche ich nicht.
     

  14. Danke!
    cico hat eine Reaktion von Vee erhalten in 1 Personen Zelt für Skandinavien/ Schottland   
    Eine Aluminiumstange hat den Vorteil, dass sie bei einem Defekt eher anklickt und nicht so großflächig splittert wie Carbon. Solch einen Defekt kann man unterwegs leicht reparieren. Man kann sich die Stangen auch selbst zusammenstellen, z.B. von extremtextil.de
    Das Rainbow gibt es manchmal gebraucht in dem Preisbereich. Lieber etwas sparen und dann ein gutes Zelt kaufen, das man gerne benutzt, als einen (un)günstigen Kompromiss eingehen.
  15. Danke!
    cico reagierte auf wilbo in 1 Personen shelter, XUNSHANG   
    Der Lieferumfang wiegt 885 g und setzt sich wie folgt zusammen:
    Fly, 335 g Apsis, 95 g Inner, 345 g 8 Heringe & 1 Flicken, 95 g Packbeutel, 15 g Das shelter ist, wahrscheinlich selbst bei stärkeren Winden, recht einfach aufzubauen. Nach dem Setzen der beiden hinteren Abspannpunkte, kann man Vorne gleich die Zeltstange einstellen und die Front abspannen. Jetzt braucht es nur noch die beiden vorderen Heringe und abschließend wird der hintere peak hoch gespannt.
    Damit steht das shelter ziemlich flott.

    Die Abspannschnüre haben einen Durchmesser von 2,5 mm. Durch die reflektierenden Einflechtungen ist die Oberfläche rau, sodass die Schnur in den Lineloc´s bei Nässe nicht mehr durchrutscht. Allerdings macht dies das gesamte Verstellen sehr schwergängig.
    Der Schnitt ist in der Länge recht großzügig und selbst für größere Personen geeignet.
    Die Maße vom fly sind:
    Länge, (ohne Apsis), 250 cm Apsis, 110 cm Breite, vorne: 195 cm Breite, hinten: 90 cm Höhe, vorne: 115 cm Höhe, hinten: 55 cm
    (Aufbau bodenbündig) Die Maße von inner sind:
    Länge, 220 cm Breite, vorne: 110 cm Breite, hinten: 60 cm Höhe, vorne: 90 cm Höhe, hinten: 54 cm Bei luftigem Aufbau des fly´s bekommt man im vorderen Bereich beim inner 5 cm mehr Höhe. Mich interessiert allerdings in erster Linie das Schlecht-Wetter-Setup. Ein shelter offener und höher aufzubauen ist ja fast immer möglich, beim niedrigen Aufbau wird es bei vielen sheltern meist problematisch.




    Die Apsis erweitert den überdachten Raum nochmal um 110 cm und ist überraschend gut geschnitten. Selbst beim bodennahem Aufbau des shelters bleibt an der Apsis, eine handbreit Luft unterm Saum erhalten. Dies dürfte bei Regenwetter für ausreichend Luftzirkulation sorgen.



    Die Überlappung von Apsis zu shelter ist reichlich und erfreulich passgenau. Die Spannung des beaks kann sehr gut an den verstellbaren Schnallen reguliert werden.

    Als Kritikpunkt wäre lediglich die ungünstig platzierte Aufnahme der Apsis-Schnalle in der Spitze zu nennen, sowie eine zu kurze Abspannleine die nicht bis zum Front-Hering reicht. Unnötigerweise braucht es hier zwei Heringe.
    Der hintere Peak-Abspannpunkt  bringt eine hohe Zuglast auf diese Spitze und zieht das fly in unschöne Falten. Vom Entwurf her ist, ist diese Abspannung aber schlau konstruiert, weil damit das Problem der hinteren Stange nach außen verlagert wird.

    Und für alle die keinen Mastwurf knoten können, gibt es hier übrigens eine gute Ersatzlösung. Der Ring hätte aber ruhig etwas größer ausfallen können.

    Das inner ist, wie gesagt schön lang aber ein wenig niedrig. Im Frontbereich kann ich, mit meinen 1-85, gerade mal so aufrecht sitzen, berühre dabei mit dem Kopf schon das Netz. Beim Anziehen der Schuhe und zum Kochen ist das nicht optimal aber immer noch okay.

    Das Abspannen des inners im fly finde ich nicht besonders gelungen. Die beiden hinteren Gummizüge werden auf den jeweiligen Hering gelegt und mit den vorderen Schnüren auf Spannung gebracht. Bei niedrigem Aufbau liegt der hintere Bereich des inners sehr dicht am fly an. Da man sich sowieso gerne mit dem Fußteil des Schlafsack Kondenswasser abstreift, wäre mir dort mehr Abstand lieber gewesen.

    Für einen höheren Aufbau sind die Gummibänder zu kurz, da sie den weiter entfernten Hering nicht mehr erreichen können. Mit zwei kleinen Karabinern kann man das leicht ändern.



    Die beiden vorderen Abspannpunkte des inners werden ebenfalls ungünstig fixiert. Sie ziehen die Bodenwanne mehr zur Seite als nach vorne. Das macht sich besonders beim niedrigen Aufbau bemerkbar. Wird das fly luftiger aufgebaut, wandern hier die Fixpunkte am Boden weiter nach außen und die Abspannwinkel verbessern sich.

    Stellt man die Bodenwanne zu stramm auf, bekommt man am Eingang ein kleines Problem beim Schließen des Reißverschlusses. Der 3c Schlitten kommt hierbei nur schwer um die Ecke und der Reißer wird wahrscheinlich genau hier seine ersten Macken bekommen. Nach dem Lockern der Abspannung funktioniert das Öffnen und Schließen wieder einwandfrei, die Konstruktion bleibt aber suboptimal.

    Das Einhängen des inners in der Spitze wird durch den Griff vom Trekkingstock behindert. Es wäre es sinnvoller gewesen die beiden Fixpunkte für inner und Apsis, mit etwas mehr Anstand zum peak anzunähen. (Foto kommt noch)


    Leider ist das fly ab Werk nicht wasserdicht. Besonders durch den „Naht-Raupen“ an den Spitzen dringt das Regenwasser ein, um dann hauptsächlich am Fußende abzutropfen.
    Fürs Erste habe ich nur diese beiden Bereiche, um die Spitzenverstärkung herum, von innen versiegelt. Mal sehen, ob das reicht.
    Bei Nässe dehnt sich das Zeltmaterial erfreulich wenig aus, nimmt aber einiges an Feuchtigkeit auf. Eine zusätzliche Silikonbeschichtung wäre gut gewesen, hätte aber damit den Stoff natürlich verteuert.
    Die Weiterreißfestigkeit hält sich wahrscheinlich in Grenzen, was ich aber noch testen werde.
    Im Großen und Ganzen ist dies ein gutes und günstiges, Einpersonen Schlecht-Wetter-shelter, das endlich mal für größere Leute geeignet ist. https://de.aliexpress.com/item/4000246913433.html
    Darüber hinaus könnte man das shelter mit kleinen Änderungen optimieren:
    - Um das Verstellen der Lineloc´s geschmeidiger zu machen, würde ich die reflektierenden Schnüre gegen eine simple 2,5 mm Schnur austauschen. Das als Nebeneffekt, das shelter damit bei Nacht unauffälliger wird, finde ich durchaus von Vorteil. https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/
    - Zum Aufstellen des inners wurden keine Karabiner bei den Lineloc´s eingehängt. Damit ist man beim bodennahem Aufbau weitgehend unabhängig von der Position der Heringe.
    - Um die Gummizüge in hinteren Bereich des inners verstellbar zu machen, kann man den oberen Knoten lösen, die Gummizüge durch die Schlaufen fädeln und jeweils mit einem Tanka ergänzen.
    - Die untere Abspannschnur an der Apsis könnte man verlängern, sodass diese dann zusammen mit der First-Schnur auf einen Hering gelegt werden kann.
    - Und den Ring für die Abspannung des hinteren peak´s, würde ich einfach gegen einen Größeren austauschen.
    VG. -wilbo-
  16. Danke!
    cico reagierte auf wilbo in MYOG Trailstar Planung   
    Moin!
    Zufällig gerade entdeckt:
    https://www.esvocampingshop.com/de/zeltstoff-ultra-leicht-polyamide-nylon-rip-stop-150-cm-schwarz-45-gr-m/
    In der Beschreibung wird allerdings ein grüner Stoff erwähnt.
    Hat jemand das schwarze Material getestet?
    VG. -wilbo-
  17. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von JamesRandi erhalten in Kaufberatung: 2-3P Zelt, 1,90 m Körpergröße   
    Ohne es, wie wilbo, man in echt gesehen habe, kann ich das so nur unterstützen. Die 1,90 dürfen, meiner theoretischen Einschätzung nach, im Sommer auch kein Problem sein. Ich habe mich mal ein bisschen mit den Auftauchen und Liegelängen beschäftigt, siehe MYOG.
    Eine gute Ergänzung könnte eine dünne Evazoten-Isomatte sein, die Platz für 2 Personen bietet.  So eine Matte bekommt man z.B. bei Extremtextil. Mehr als 10 mm würde ich, für den Sommer, nicht kaufen, die 4er lege ich mir eher nur unter eine Luftmatte als Rutsch- und Stichschutz. Wenn man Luftmatten drauf legt, dann rutschen die auch nicht mehr so zur Seite...
    Mit 2,2kg gäbe es da auch noch das Tschum aus Baumwolle. Das Hilleberg ist eindeutig leichter. Das Tschum kenne ich auch nur von den Bildern.
  18. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von berghutze erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ca. 4 km von der Abisko Turststation ist der erste legale, kostenfreie Zeltplatz direkt an dem Fluss, wenn zelten eine Option ist.
  19. Danke!
    cico hat eine Reaktion von wilbo erhalten in China Hexagon Tarp mit Mesh-Inner - 3F UL Shanjing 2   
    Welche Maße vermisst du? Bei mir ist ein Zollstock mit fotografiert und die wichtigen Maße stehen im Text. Wilbos hat die Maßzeichnung von seinem seinem Tarp als Bild eingefügt.
    Ich hatte oben auf ungefähr 115-120cm Höhe aufgebaut. Das Zeltgestänge ist für die Praxis zu biegsam, da kann der First nicht richtig stramm angespannt werden. Trekkingstöcke sind stabil genug.
  20. Danke!
    cico hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in China Hexagon Tarp mit Mesh-Inner - 3F UL Shanjing 2   
    Auf der Suche nach einem neuen Zeltkonzept bin ich auf diese Kombination bei Aliexpress gestoßen. OT: Das Zelt ist auch bei anderen Händlern erhältlich, einfach selbst suchen. Einen richtigen Namen habe ich für das Zelt nicht gefunden, ich bin mir noch nichteinmal sicher, ob es wirklich von 3F UL ist. @wilboKennst du zufällig den richtigen Namen?  Danke, ich habe den Namen (3F UL Shanjing 2) im Titel ergänzt.
    Das Set besteht aus einem Mesh-Inner und einem Flattarp in Form eines Hexagons. Mit dabei sind auch Heringe, die ich bis jetzt aber noch nicht verwendet habe. Ich bin mit meinen bisherigen Heringen (MSR Groundhog und die Easton Tent Pengs, die beim Tarptent Scarp 2 dabei waren) zufrieden. Die Maße vom Inner kommen hin, nutzbare Innenlänge liegt bei 2,0-2,1 m, jenachdem, wie gut man das Inner aufgebaut hat. Heute bin ich dazu gekommen, das Zelt im Park aufzubauen. Der Footprint ist von Tarptent und für das Scarp 2 zugeschnitten. Die Isomatte ist eine Therm-a-Rest NeoAir XLite Large, der Schlafsack wäre für das aktuelle Wetter zu kühl, es ist ein 15€-Schlafsack vom Lebensmittel-Discounter. Wenn man einen Zollstock (dünner weißer Stab) auf den Bildern sieht, ist er entweder auf einen oder zwei Meter ausgeklappt. Als Stöcke habe ich 3 Elemente 9er Easton Featherlite von Extremtextil genommen. Die biegen sich beim Aufbau allerdings schon durch, Trekkingstöcke wären da vermutlich besser geeignet.

    Auf der Seitenansicht kann man den "Dachüberstand" zu den Stangen hin, laut Ali-Produktbeschreibung sind es auf jeder Seite 30 cm.

    Das Innenzelt habe ich einfach mit dem Tarp auf den gleichen Hering gelegt. Auf dem Bild ist es noch nicht richtig mittig positioniert. Die oberen Leinen werden unter dem Tarp eingeklipst. Durch die Firstlänge von 3,2m (Ali-Angabe) mit dem Innenzelt kommt selbst bei Windstille schon ordentlich Druck auf die Heringe, die die Stangen abspannen. Man benötigt mit dem aktuellen Setup mindestens 6 Heringe (so habe ich es für die Bilder aufgebaut), kann aber bis zu 12 Heringe verwenden.

    Vielleicht ist diese Befestigungsmethode für MYOG-Projekte interessant. Ein einfacher Haken wäre vermutlich leichter... Die Höhe des Innenzeltes ist variabel, mit zusätzlichen Schnüren ließe es sich auch getrennt aufbauen.

    Die Innenzeltlänge liegt bei ungefähr 200 bis 210 cm, jenachdem, wie man den Zollstock anlegt. Es fühlte sich im Schlafsack liegend eher nach 2 m an, auch wenn der Zollstock ungefähr 2,1 m verspricht

    Die Höhe es Innenzeltes beträgt ungefähr 1 m, der Eingang lässt sich auch zur Seite rollen. Durch den halben Meter zwischen Stange und Eingang hatte ich auch nicht so doll das Gefühl, dass die Stange im Weg wäre.

    Durch den halben Meter zwischen Stange und Eingang hatte ich auch nicht so doll das Gefühl, dass die Stange im Weg wäre (auch wenn hier grade die Rückseite fotografiert ist).

    Auf jeder Seite des Innenzeltes sind Haken für eine Wäscheleine eingenäht. Außerdem kann man hier erkennen, wie die Ecke es Inners konstruiert ist.

    Das Problem, mit den Füßen oben an die Zeltwand zu stoßen, konnte ich bei der Innerhöhe nicht haben. Dennoch hatte ich bei meiner Länge trotz Sommerschlafsack Berührung mit der Innenzelt-Wand am Kopf- und Fußende gleichzeitig. Damit habe ich beim Kauf schon gerechnet. Ob das negativ ist, hängt vom Wetter ab - bei zu schrägem Regen und Wind könnte es ungemühtlicher werden.

    Das Zelt ist alleine bequem Nutzbar, zu zweit hat man, je nach Schlafvorlieben, auch mal Kontakt mit dem Innenzelt. Das ist das Kopfende der Therm-a-Rest NeoAir XLite Large, die breiter ist als die normalen.

    Bei recht prall aufgepumter Therm-a-Rest NeoAir XLite Large bleiben ungefähr 10 cm "Bewegungsfreiheit" ürbig. Die Isomatte lag so weit unten, wie ich sie zum Schlafen maximal nutzen würde, schloss also ungefähr lotrecht mit dem Fußende es Inners ab. Vielleicht bekomt man durch einen besseren Aufbau noch ein paar Zentimeter raus, das empfinde ich aber nicht als Tourengerechtes Maß, das man auf Tour oft mit nicht perfekten Bedingungen klarkommen muss. Ich habe auch keine Lust, on Tour viel Zeit in den Zeltaufbau zu stecken.
    Als Extra, dass sicherlich durch den langen Reißverschluss auch das Gewicht in die Höhe treibt, kann man eine komplette Seite des Inners öffnen. Das wird interessant, wenn man zu zweit unterwegs ist und vier Stöcke zum Aufbau nutzt. Dann könnte man eine Seite als Terasse nutzen und macht aus dem Längs- einen Querlieger. Aufgrund mangelnder Stangen habe ich bis jetzt nur einmal das Zelt als A-Frame aufgebaut.

    Der Bathtubefloor des Mesh-Inners wird durch eingenähte Stangen automatisch beim Aufbau aufgestellt. Diese Lösung gefiehl mir spontan gut, sodass ich sie euch nicht vorenthalten wollte.
    Das Zelt hat mich ungefähr 110€ gekostet. OT: Ich wurde nicht gesponsert und stehe weder mit dem Händler noch mit dem Hersteller in Verbindung. Die Bilder habe ich selbst fotografiert.
    Es ist mein erstes China-Zelt, mein Eindruck ist bis jetzt gut. Bis jetzt habe ich es nur einmal im Park aufgebaut. Die Gewichtsangaben poste ich morgen, wenn das Zelt wieder richtig getrocknet ist. Die Nähte sind noch nicht abgedichtet. Wenn jemand Fragen hat oder Detailfotos haben möchte, kann ich die gerne ergänzen.
    Was haltet ihr von der Konstruktion?
     
  21. Danke!
    cico hat eine Reaktion von Jonathan erhalten in MYOG Trailstar Planung   
    Angefragt hatte ich da im April schon mal. Die wollen das als Standardprodukt in ihr Sortiment aufnehmen, wenn sie einen neuen Lieferanten gefunden haben. Hier auch meine Materialsuche zum 6.6er.
    Hier noch ein 7D 6.6er aus Finnland: https://www.shelbyoutdoor.com/product_info.php?products_id=6842
  22. Danke!
    cico hat eine Reaktion von FlowerHiker erhalten in Kaufberatung: Sonnendichtes Hemd   
    Hier der Link zu den aktuell nach dem UV-Standard zertifizierten Produkten:
    https://www.uvstandard801.com/de/zertifizierte-produkte/
    Dort steht auch die Erklärung, warum Kleidung unterschiedlich stark vor UV-Strahlung schützt. Weil nicht jedes Kleidungsstück gleich gut schützt, ist die Diskussion über den Sinn von Sonnenschutzkleidung hier im Faden nicht weiter sinnvoll. Um es an einem einfachen, übertriebenen Beispiel zu verdeutlichen:
    Unter einem grobmaschigen Netzunterhemd bekommt man ohne zusätzlichen Schutz schneller einen Sonnenbrand als in einem Kleidungsstück aus dichtem, schweren Gewebe.
    Ich möchte hier keinem erzählen, dass man nur in Netzunterwäsche einen Sonnenbrand bekommt oder den Leuten, die schon einen Sonnenbrand unter Kleidung bekamen, unterstellen, sie hätten nur Netzunterwäsche getragen...
    Im allgemeinen gelten übrigens die folgenden Empfehlungen:
    https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/tipps/tipps_node.html
  23. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Trekkerling erhalten in Kaufberatung: Sonnendichtes Hemd   
    Hier der Link zu den aktuell nach dem UV-Standard zertifizierten Produkten:
    https://www.uvstandard801.com/de/zertifizierte-produkte/
    Dort steht auch die Erklärung, warum Kleidung unterschiedlich stark vor UV-Strahlung schützt. Weil nicht jedes Kleidungsstück gleich gut schützt, ist die Diskussion über den Sinn von Sonnenschutzkleidung hier im Faden nicht weiter sinnvoll. Um es an einem einfachen, übertriebenen Beispiel zu verdeutlichen:
    Unter einem grobmaschigen Netzunterhemd bekommt man ohne zusätzlichen Schutz schneller einen Sonnenbrand als in einem Kleidungsstück aus dichtem, schweren Gewebe.
    Ich möchte hier keinem erzählen, dass man nur in Netzunterwäsche einen Sonnenbrand bekommt oder den Leuten, die schon einen Sonnenbrand unter Kleidung bekamen, unterstellen, sie hätten nur Netzunterwäsche getragen...
    Im allgemeinen gelten übrigens die folgenden Empfehlungen:
    https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/tipps/tipps_node.html
  24. Gefällt mir!
    cico hat eine Reaktion von Vee erhalten in Newbee Fragen zur generellen Ausrüstung (Lone Peak 4.5 und Talon 22)   
    Beim Rucksack muss u.a. die Rückenlänge passen. Für allgemeine Tipps mal den Link zum Wiki des Schwesterforums. Wenn du dir da unsicher bist, rate ich dir zu einem Ausflug in ein Fachgeschäft, dass auch UL-Ausrüstung hat. Da kannst du viele Rucksäcke anprobieren und bekommst Hilfe bzgl. der Größe und Passform. Meines Wissens nach gibt es solche Fachgeschäfte aber nur in Krefeld, Berlin und Bonn.
  25. Danke!
    cico reagierte auf FlowerHiker in Kaufberatung: Sonnendichtes Hemd   
    Sehr gute Infos zum Thema gibt es beim Bundesamt für Strahlenschutz:
    https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/kleidung/kleidung.html
    Ich würde dringend, wenn es etwas dauerhaft wirksames sein soll etwas nach dem australischen Standard 801 kaufen. Dort wird auch der Schutz nach mehrfachen Waschen der Kleidung getestet. Es gibt zwar mittlerweile von fast jedem Hersteller UV Kleidung. Aber was nützt es UV 50 beim Kauf zu haben und nach 4 Wäschen nur noch UV 10 und im Glauben zu sein mit UV 50 rumzulaufen?
    Wir haben uns daher Sachen von zum Beispiel www.iq-uv.com gekauft. Allerdings ist das alles Kunstfaser. Zum Teil aber trotzdem angenehm. Kleidung von denen haben wir zum Teil im Hochsommer 2018 und 2019 bei praller Sonne getragen. 
    Man wird zwar in Europa immer noch doof angeschaut, wenn man im Sommer verhüllt rum lauft, da viele ja immer noch meinen Bräune stellt Gesundheit und Erholung dar. Aber leider hat die UV Strahlung auch in unseren Breiten ja in den letzten Jahrzehnten immens zugenommen.
    Neben der speziellen UV Schutzkleidung (wenn wir in die direkte Sonne müssen) tragen wir beim Wandern meist nur noch Merino Langarm. Merino hat von Natur aus einen Schutz der bei ca. 20-30 liegt. Das ist für uns der beste Kompromiss aus "nicht eincremen", "schwitzen" und Schutz.
    Ich persönlich würde daher zu einem dichten Merino Hemd raten. Das liegt nicht so eng an und bietet enorme Flexibilität.
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