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Ultraleicht Trekking

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apiko

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf zeank in Impressionen von Touren   
  2. Gefällt mir!
    Wild campen ist ja in einigen Bundesländern schon seit einer Weile erlaubt, Brandenburg, Meck-Pomm und Schleswig-Holstein:
    https://www.zitty.de/wildes-campen/
    Was mir in Deutschland auffällt ist, dass Natur immer als Abwesenheit des Menschen definiert zu sein scheint. Als ob Natur irgendeinen Selbstzweck hätte. Wird besonders deutlich, wenn wild campen ausgerechnet in Naturschutzgebieten nicht erlaubt ist. Man könnte dort ja Campingzonen einrichten mit einer Feuerstelle und (halt dich fest) ein kleines Shelter, so wie es hier in Skandinavien halt auch üblich ist. 
  3. Gefällt mir!
    "Fast 80 Prozent der Menschen in Deutschland leben in Städten. Damit sie in der Pandemie Luft schnappen können, brauchen wir jetzt ein Jedermannsrecht wie in Skandinavien."
    https://www.zeit.de/kultur/2020-04/zelten-coronavirus-krise-tourismus-umweltschutz-jedermannsrecht
  4. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf ThomasK in Impressionen von Touren   
    ... und nach Bhutan ging's 12 Tage zum Trekking nach Nepal. Hilumbo-> Langtang -> Timure (Teil 1):












































     
    Meine Meinung zu Hilfsprojekten:
    https://www.thomas-koegl.de/projektmanagement-entwicklungshilfe/entwicklungshilfe/
  5. Gefällt mir!
    apiko hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Auftragsnäharbeiten im Forum   
    Liebe Leute,
    wenn man nicht selbstständig arbeitet, kann man leider solche Preise nicht verstehen. Wie Andreas K. geschrieben hat, bitte denken Sie daran, dass die Menschen Ihre Brötchen verdienen müssen. 
    Es gibt sehr viele unsichtbare Ausgaben. Ich finde das 70,- völlig in Ordnung.
  6. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf ThomasK in Impressionen von Touren   
    Beste Skitourenbedingungen am Freitag in Leogang. Ein paar Impressionen:




     






     
    Bildschirmfoto 2020-01-26 um.textClipping
  7. Witzig!
    apiko reagierte auf wilbo in Regenjacke UL-Gewicht vs. Regenschutz   
    Dank Dir!
    (Damit ist auch klar, warum die Konfektionsgrößen bei frogg-toggs etwas üppiger ausfallen. )
    VG. -wilbo-
  8. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Konradsky in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Korrosionschutzschichten ist auch Eloxieren, was kein Lack ist,
    sondern elektrolytisch geschieht.
    Da Titan auch einen Anteil Aluminium enthält, ist dies also möglich.
     
    Gruss
    Konrad
  9. Danke!
    apiko reagierte auf A.d.i in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ich habe gestern mit meinem Lixada Topf Wasser auf einem Hobo erhitzt. Allerdings zog der Hobo dermaßen gut, dass sich außen am Topf blasen bildeten und ein extremer chemischer Geruch aufstieg. Ich habe den Topf heute bei Licht nochmal genauer in Augenschein genommen. Innen sieht er noch gut aus. Außen ist jedoch auf einer Seite eine Lackierung komplett weggebrannt. Hätte vorher nicht gedacht, dass der Topf lackiert ist. Verwenden werde ich den auf jeden Fall nicht mehr, da er auch noch extrem nach Chemie stinkt.
  10. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf cergol in Münchner Stammtisch   
    Euch allen ein gutes Neues Jahr.
    Grüße aus dem Piemont


  11. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf ThomasK in Wasserdichte Überziehsocken mit 23 gr - einfach zu nähen   
    Hallo @apiko,
    wegen des Stoffbedarfs mess doch einfach an Dir: 
    Länge: Kniekehle über die Ferse bis zur Zehenspitze +NZ Breite: Wadenumfang + NZ .. und das zweimal.
    Noch zwei Verbesserungen:
    Der von mir o.g., verwendete Stoff ist zu rutschig. Ich werde an der Ferse noch eine "Rutschbremse" aus Stoff anbringen. Die Naht könnte noch abgedichtet werden. Da sie unten liegt und bei mir das Spritzwasser von der Seite und oben in die Schuh kommt, hab ich beim ersten Tragen noch kein Problem gehabt. Willst Du aber durch Bäche laufen, solltest Du abdichten. Viel Erfolg beim Nachbau !
    P.S.: Ich hab das jetzt mal auch in den Thread gestellt für die anderen Nachbauer.
  12. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf ThomasK in Wasserdichte Überziehsocken mit 23 gr - einfach zu nähen   
    Wasserdichte Übersocken 23gr
     
    Jahrelang habe ich Gefrierbeutel zwischen Socken und Schuhen (Rad, Trailrun) getragen, wenn es naß wurde.
    Ein regendichter Socken ist aber ganz leicht zu nähen.
     

      Verwendet wurde Regenstoff von Funfabrik mit 60 gr/m2.
    Vorbereitend schneidet man eine Sohle aus Karton oder nimmt eine Einlegesohle aus einem Schuh.

    Am leichtesten hält der Übersocken am Fuß, wenn man ihn bis über die Wade gehen lässt und mit einem leichten Gummizug fixiert. Das gibt das Maß Ferse-oberer Abschluß
     
    Da das Material unelastisch ist und damit man trotzdem den Socken gut anziehen kann, wird es auf den "halben Wadenumfang + Nahtzugabe" zugeschnitten.
    Der Faltenwurf lässt sich bei dem dünnen Material verkraften und führt zu keinen Druckstellen.
    Die Sohle wird unter 45 Grad von Ferse bis zur Zehenspitze mittig aufgelegt und die Kontur auf den Stoff übertragen.
    Damit liegt die Lage für die Naht fest.
    Am leichtesten lässt sich die Naht von der Zehenspitze zur Wade mit der Overlock nähen. Natürlich geht es auch mit Geradestich und versäumen.
    Oben wird der Übersocken mit einem Saum für das Gummiband abgeschlossen.
    Die zwei Socken wiegen 23 Gramm und könne sich auch als Packsäcke verwenden lassen.
       
  13. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Zippi in 3F Lanshan 2   
    Ja natürlich, ein paar Eindrücke gibt es. Auch wenn eine Nacht sicher nicht ausreicht, um ein qualifiziertes Review zu schreiben
    Im groben und Ganzen haben sich meine ersten Eindrücke bestätigt. Das Zelt ist für eine Person ein Palast. Nicht nur die Breite, die ja auf 2 Personen ausgelegt ist, sondern auch die Länge und Bewegungsfreiheit im oberen Bereich sind genial. In der Testnacht haben Bedingungen geherrscht, die schon an der Grenze der 3 Jahreszeiten-Nutzung sind. Ich habe an einer exponierten Stelle bei Windgeschwindigkeiten (laut meiner App) zwischen 25 und 55 Km/h bei knapp über 0 Grad und Dauerregen gezeltet. Dadurch war ich gezwungen im Vorzelt zu kochen, wofür auch mehr als genug Platz war und ich hatte keinerlei Probleme mit dem Wasserdampf. Das mag natürlich auch den Windgeschwindigkeiten geschuldet sein. Allgemein hatte ich keinerlei Probleme mit Kondens, die Zeltinnenwände waren auch morgens noch absolut trocken. Nässedehnung ist definitiv vorhanden, hält sich aber sehr in Grenzen. Ich bin noch mal zum Nachspannen raus, habe dabei aber festgestellt, dass ich kaum noch nachspannen kann. Ich war vor dem Trip nur in der Lage einen kurzen Testaufbau zu machen, daher habe ich es auch nicht geschafft alle Nähte abzudichten. Ich habe nur schnell zu Hause die Punkte an denen man die Trekkingstöcke einhängt und die Flächenabspanner mit Seamsealer gedichtet. (Siltec von Vaude, mit Benzin verdünnt)
    Die Hauptnähte an den Seiten sind demnach nicht abgedichtet wurden, waren aber bis auf einen Punkt die ganze Nacht dicht. Der Punkt wo es durchgekommen ist, ist die Stelle wo das elastische Band eingenäht ist, welches zum Halten des aufgerollten Vorzeltes / der Meshtür gedacht ist. (siehe Foto)
    Die unteren Eckpunkte des Innenzeltes sind mit Shockcord an den Heringen für das Außenzelt eingehangen, genauso wie bei den anderen Lanshanmodellen. Diese Lösung bietet natürlich eine gewisse Flexibilität im Aufbau, bei windigen Nächten wie meiner ist das natürlich nicht die optimalste Lösung. Wenn eine starke Böe kommt dehnt sich der Shockcord so sehr, dass der Wind unter die Bodenwanne fährt und dadurch im Innenraum nichts mehr an seinem Platz bleibt...außer man selbst.
    Ich überlege, diese Befestigungen durch normales 1,12mm Dyneema-Cord zu ersetzen. Das ist am Ende leichter und sollte auch den Aufbau vereinfachen, indem man als erstes die Bodenwanne in einem sauberen Rechteck abspannt.
    Was mir noch aufgefallen ist, ist dass die Abspannungen zu den Seiten am Lüfter angebracht sind. Wenn man kurz abspannt (so lang ist die Leine gar nicht), ist der Lüfter nicht ganz aufgestellt bzw. wird eher Richtung Boden gezogen. Bei Gelegenheit mache ich auch davon noch ein Foto.
    Alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Kauf, und die paar negativen Eindrücke können durch kleinere Anpassungen auch selbst behoben werden.

  14. Danke!
    apiko reagierte auf wilbo in Regenjacke UL-Gewicht vs. Regenschutz   
    Hier gibt es einen sehr ausführlichen Bericht über die Funktionsweise von Gore-Tex und Co:
    https://www.trekkinglife.de/gore-tex-wundermaterial-oder-chemiekeule/
    Ich kann mich noch daran erinnern wie Gore-Tex auf den Markt kam. Erstaunlicherweise hat sich der Marketing-Mythos, dass man in einer Membran Jacke weniger schwitzt bis heute gehalten. (Da hat jemand in der Werbung mal was "richtig" gemacht.)
    Schon damals wurde ich etwas stutzig bei der Aussage, dass ein Textilprodukt meine physiologischen Reaktionen derart beeinflussen könnte. Bei näherer Auseinandersetzung mit dem Material sind mir die physikalischen Grenzen bewusst geworden und es war mir ein bisschen peinlich, dass ich so naiv gewesen sein konnte...
    (Die Details sind im oben genannten Text viel besser erklärt als ich es je könnte.)
    Für mich ergibt sich, neben dem Faktor, dass ich weniger Sondermüll produzieren möchte, eine simple Schlussfolgerung. Eine wasserdichte Jacke muss von außen und innen wasserdicht sein, wenn sie funktionieren soll. Die meisten Membranen machen zwar zu Anfang ihren Job ganz gut, aber mit der Zeit wird das Material brüchig oder klebt zu. Damit gehen beide Funktionen den Bach runter, sodass man am Ende mit einer rein wasserdichten Jacke doch besser bedient ist.
    Meine Materialien bewegen sich in der Funktion zwischen einer sehr leichten Windjacke, (nicht wasserdicht) und einer richtig wasserdichten, aber wenig bis gar nicht atmungsaktiven Jacke / Poncho-Jacke. Darüber hinaus experimentiere ich mit wasserdichtem Baumwollstoff, der allerdings in einem ul-Konzept nur begrenzt einsatzfähig wäre.
    Nicht unerheblich sind die Schichten unterhalb der Regenjacke. Hier kann man mit einem sinnvollen Mix aus Kunstfaser und Wolle einiges am Mikroklima optimieren.
    ... und ja, wenn man sich sehr anstrengt, schwitzt man!
    Da hilft nur, sich aus den Zwiebelschichten zu pellen. 
    VG. -wilbo-
     
     
  15. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Waldlaeufer in Regenjacke UL-Gewicht vs. Regenschutz   
    Folgende Infos beziehen sich nur auf den Stoff. Möglichkeiten für Wassereintritt über Reissverschlüsse, sich lösende Tapes oder einen nicht passenden Schnitt der Jacken lasse ich (bei den schweren Modellen) mal aussen vor.
    Kurze allgemeine Anmerkungen zu verschiedenen schwereren Regenjacken:
    Forstregenjacke von KOX, (vor 20 Jahren) von Innen genauso dicht wie von aussen, keinerlei "Atmungsaktivität".
    Fjaellraven (Modell ?) vor 18 Jahren, war nicht lange dicht.
    Jack Wolfskin (Modell ?) vor 16 Jahren mit GoreTex, war ca. 1 Jahr dicht.
    Berghaus Extreme vor ca. 14 Jahren mit GoreTex XCR, war ca. 3 Jahre dicht.
    Berghaus Extreme Smock vor ca. 10 Jahren mit GoreTex Proshell, war ca. 2-3 Jahre dicht.
    Forstregenjacke von KOX, Modell Duro, (vor ca. 9 Jahren) komplett dicht, kaum "atmungsaktiv".

    Nun zu den leichteren Regenjacken:
    Berghaus Hypershell (ca. 100g), die wenigen Tage wo ich sie getragen habe war sie dicht. "Atmungsaktivität"?
    FroggToggs (ca. 200g) absolut dicht bisher. An vielen Regentagen getestet. Robustheit? Schnitt (Kapuze, bei sehr stürmischen Wetter könnte Regen durch den Reissverschluss gedrückt werden (theoretisch), oder durch den recht weiten Kragen eindringen)?
    Gore Shakedry, absolut dicht, Rucksacktauglichkeit ist fraglich -> Es gibt welche die einen leichten Rucksack (wird nicht weiter spezifiziert) vertragen. Preis? Robustheit?
    Zumindest bei mir sind drei leichte Jacken durchaus auch absolut wasserdicht.
    Hier stehen aber Schnitt, oder "Atmungsaktivität", oder Robustheit, oder Preis, oder... auf der Gegenseite.
    Ich trage zum rennen die Shakedry, beim Trekking die FroggToggs (mit Schildkappe), und für alles andere Regenschirm, oder schwere weniger "atmungsaktive" Jacken.
    VG 
     
  16. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf bri in Scottish National Trail   
    10.9.2018, 18 km
    Morgens wache ich bei Regen und Wind auf. Das weckt in mir nicht wirklich die Lust, aus meinem warmen Schlafsack zu krabbeln. Deshalb trödele ich erst mal rum und komme erst gegen halb elf los. Es ist sehr windig, aber der Regen hat netterweise aufgehört.

    Mein Zelt im Wind
    Nach einem Linksknick des Weges ist vom Wind kaum noch etwas zu spüren und sogar die Sonne lässt sich blicken. Die Strecke am Geldie Burn entlang ist toll zu gehen. Ein Trampelpfad schlängelt sich zwischen Heidesträuchern am Berg entlang durch ein enges Tal. Langsam wird das Tal breiter und gibt dem Fluss Platz, in wilden Kurven durch frisches Grün zu mäandern. Ab und zu muss ich kleine Aufgaben bewältigen, wenn Nebenflüsse aus dem Berg direkt über meinen Weg fließen. Meistens finde ich genügend Steine und kann ein Fußbad vermeiden. Meistens …

    Auf schmalem Pfad am Geldie Burn entlang

    Kleine Aufgaben, damit es nicht langweilig wird

    Meist problemlos lösbar

    In der Ferne kann man schon ahnen, dass Tal bald endet

    Das Tal wird breiter und der Weg nasser

    Das Gras wird grüner

    und der Fluss nutzt den Platz, den er bekommen kann.
    Am frühen Nachmittag ist die Sonne offensichtlich der Meinung, sie hätte mich jetzt lange genug begleitet und tritt wieder vornehm hinter den Wolken zurück. Mein Weg stimmt nicht mit den geladenen GPS-Daten überein. Der eigentliche Weg führt auf der anderen Seite des Flusses entlang. Es ist mir aber egal, die Richtung stimmt. Das führt allerdings dazu, dass ich den Geldie Burn in der Nähe der Geldie Lodge überqueren muss. Der Fluss ist etwas breiter als die, die bisher meinen Weg kreuzten. Hier muss ich einige Zeit suchen, bis ich mich für eine Möglichkeit entscheide. Ich nehme den langen Weg im Fluss entlang, weil ich hier möglichst lange auf Steinen in relativ flachem Wasser gehen kann. Am Ende muss ich dann doch noch ein Stück mit starker Strömung überwinden. Hochkonzentriert, sehr langsam und mit Hilfe meiner Wanderstöcke komme ich - zwar mit nassen Füßen - aber unfallfrei auf der anderen Seite an und bin ein bisschen stolz, diese hochgefährliche Hürde bewältigt zu haben. Also, äh - hochgefährlich im Verhältnis zu dem, was ich bisher in meinem Leben überwinden musste.

    Gegenüber geht mein Weg weiter

    Diesen "Steinweg" habe ich mir ausgesucht


    Wieder auf meinem Weg
    Leider setzen ab jetzt wieder Wind und Regen ein. Schräg von vorne peitscht es unangenehm ins Gesicht, so dass ich nur ab und zu den Kopf hebe und die Landschaft nicht so würdigen kann, wie sie es verdient hat. Langsam folge ich dem Weg bergauf.
    An einer Stelle ist der Blick auf die andere Talseite sehr interessant.  Dort kommen der Geldie Burn und der River Feshie parallel den gegenüberliegenden Berg herab. Nahezu auf gleicher Höhe biegt der Geldie Burn nach links und der River Feshie nach rechts ab. Leider lassen das Wetter und meine klammen Finger kein Foto zu.
    Schließlich erreiche ich die Eidart Falls. Hier darf ich eine Brücke benutzen, um auf die andere Seite zu kommen. Längeres Stehenbleiben ist leider nicht drin, weil es erstens kalt und zweitens schon spät ist. So mache ich nur zwei Bilder und gehe schnell weiter, weil ich noch die Ruigh-aiteachain bothy erreichen will.

    River Feshie

    Die Brücke über die Eidart Falls

    Die Eidart Falls
    Ich eile weiter, aber der Weg zieht sich. Das ist wohl die Strafe für den späten Start heute Morgen. Durch das schlechte Wetter wird es früher dämmrig als erwartet. Ich schaue auf die Füße und gehe zügig voran. Der Pfad führt jetzt durch ein Birkenwäldchen und ist fast zugewachsen, was dazu führt, dass alles, was an mir noch trocken war, jetzt auch vor Nässe trieft. Naja, viel war es ja nicht.
    Auf einmal stehe ich vor einer Weggabelung. Ich kann mich nicht erinnern, diese auf der Karte gesehen zu haben. Intuitiv gehe ich nach links, nur um kurze Zeit später in einem steinigen Flussbett zu landen. Das Wasser fließt auf der anderen Seite entlang. Auf den Steinen kann ich keinen Weg erkennen. Auf gut Glück weitergehen? Und wenn es falsch ist? Bevor es ganz dunkel ist, muss ich noch die Bothy erreichen oder einen geeigneten Zeltplatz finden. Und viel Zeit ist nicht mehr. Zumindest nicht genug Zeit, um sich noch mal eben zu verlaufen.
    Ich hole das zusammengefaltete Papier mit dem aktuellen Kartenabschnitt aus der Jackentasche, kann es aber nicht auseinanderfalten, weil es völlig durchweicht ist. Also Handy an. Und jetzt mache ich eine neue Erfahrung: Meine Hände sind so nass und aufgeweicht, dass ich mein Handy nicht anbekomme. Es reagiert weder auf Fingerabdruck noch auf das Eintippen des Zahlencodes. Ich versuche, meine Hände trockener zu bekommen, indem ich sie an den am wenigsten feuchten Kleidungsstücken abwische, aber das Handy verweigert die Mitarbeit. Und die Zeit vergeht. Und es wird dunkler. Dann versuche ich, die nötigen Erkenntnisse aus meinem Garmin zu ziehen, auf das ich auch die GPS-Daten geladen hatte. Es verfügt aber nicht über eine Kartenanzeige. Mit den drei Linien, die es mir anzeigt, kann ich gar nichts anfangen. Da es mir zu riskant ist, jetzt noch weiter zu gehen, schaue ich mich nach einem geeigneten Platz für mein Zelt um und finde ihn in der Nähe am Rand eines Waldes. Das weiche Moos sieht sehr einladend aus, jedenfalls, soweit ich es noch erkennen kann.
    In dieser Nacht schlafe ich ziemlich gut.
  17. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Stromfahrer in Stormin Stove System Erfahrung / Empfehlung   
    @Mario294 und ich besitzen beide seit März 2017 die Kombination aus Alu-Split-Cone und Toaks 650er-Tasse und haben das System auch schon gemeinsam auf dem GR221 eingesetzt.
    Ohne Mario vorzugreifen: Wir sind beide sehr zufrieden. Insbesondere der mitgelieferte Brenner ist sehr effizient. Wir haben seinerzeit auch einen Küchenvergleich mit dem F-Keg gemacht und der kam hinsichtlich Verbrauch und Handhabung nicht ganz mit. Und alles passt wunderbar in die Tasse.
    Ich benutze nun seit Jahren die 650/Ø95er Taoks und mir reichte das mengenmäßig auch auf der HRP (dort aber statt Stormin mit ESBIT und CF-Windschutz). Wenn ich etwas Größeres wollte, dann würde ich wohl statt einer 750/95er Tasse eher einen Toaks 900/Ø115er-Topf wählen. Grund: Der Split-Cone ist in dieser Topfhöhe exakt unterzubringen. Mehr Topfhöhe benötigt eigentlich nur mehr Cone (= mehr Gewicht), ohne den Nutzen beim Kochen zu erhöhen.

    Tatsächlich aber nutze ich den für die 650/Ø95er-Tasse bemaßten Split-Cone auch mit der 750/Ø95er-ESBIT-Tasse. Dazu habe ich einfach unterhalb des Tassenrandes einen 10mm-Silikonring aufgezogen. So brauche ich für unterschiedliche Tassengrößen nur einen Cone.

    ACHTUNG:
    Wenn ihr so etwas nachmacht, dann müsst ihr die zu bestellende Bemaßung für beide Tassenhöhen prüfen, damit der Griff im Cone nicht aufsitzt. Zum Verständnis: Eine höhere Tasse muss in einem für einen flachere Tasse konfektionierten Cone passend erhöht eingesetzt werden (mit Ring), sonst ist der Abstand nach unten zu gering. Eine flachere Tasse kann zwar in einem für eine höhere Tasse konfektionierten Cone eingesetzt werden, dass System ist aber weniger effizient, weil der Abstand zur Flamme unnötigerweise zu groß wird und unterhalb des Griffs mehr Wärme entweichen wird.
      Das ist allein eine Frage, welche Geld/Gewicht-Ratio für dich akzeptabel ist. Technisch ist Titan für den Brenner nicht erfoderlich. Mario und ich verwenden beide Alu.
    Man sollte übrigens den Stormin tatsächlich mit dem mitgelieferten Brenner verwenden. Ich habe testhalber einmal einen üblichen Red-Bull-Dosenkocher verwendet. Der geht im Stormin Cone dann ab wie sonst was und ist weder effektiv noch gesund fürs Material (Das Bild zeigt RB-Dosenkocher im Cone-Betrieb):

    Verwendet man hingegen den mitgelieferten „Schweppes“-Brenner, dann bleibt der Griff gefahrlos benutzbar und die Flamme brennt „stealthig“. Mit der Simmer-Kappe lässt sich das dann zur Warmhalte-/Backtasse umnutzen.
        
  18. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf SouthWest in GR5 Genf-Nizza vs. italienische GTA   
    +1 für die Idee des "sanften Tourismus". Wandern auf dem GR5 ist aber genauso "sanft" 
    GTA ist glaube ich reizvoll weil es ein wenig noch etwas besonderes ist. Ich war damals oft ganz allein auf den Hütten. Alles ist klein und einfach. Das Essen ist super. Man kommt durch viele verfallene Dörfer. Nur sehr selten ist mal in einer Gegend mehr los (MonViso zB). Das ist schon eine spezielle Atmosphäre.
    Italiener gehen nicht GTA wandern sondern fahren allesamt im Sommer ans Meer. Franzosen gehen gerne wandern. Das merkt man auf dem GR5. Dort sind die Hütten grösser und voller. Es sind mehr Leute unterwegs. Man ist mehr in bekannten Nationalparks unterwegs.
    Den GR5 will ich dann bald auch mal gehen. Geht ja quasi an der Haustür los. Ein paar Schlenker nach F hatte ich damals von der GTA schon gemacht.
    Landschaftlich ist es mal hüben und mal drüben toller. Das ist aber natürlich auch geschmacksache.
  19. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Madame_Anne in GR5 Genf-Nizza vs. italienische GTA   
    @JanF
    wenn sich während der Tourplanung noch Fragen ergeben, dann meld Dich jederzeit gerne!
    würde gerade gerne sofort selbst wieder losziehen




  20. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Madame_Anne in GR5 Genf-Nizza vs. italienische GTA   
    Es waren ca. 650 km und etwas über 30.000 Höhenmeter (Aufstieg). An 2 Tagen musste ich aufgrund von Gewittern den Gipfel umgehen und Landstraße laufen. Man hätte auch den Bus nehmen können...aber da mein Projekt hieß "zu Fuß über die Alpen", kam das für mich nicht in Frage...
    Die Etappen im Cicerone sind anspruchsvoll - aber wenn man fit ist machbar. Ich mach generell viel Sport und bin in den Wochen vorher regelmäßig mit befülltem Rucksack aufs Laufband oder den Stepper. Da ich in Hamburg lebe, ist ein Bergtraining anders leider nicht möglich.
    Allerdings war ich den ersten Tagen schon an meinen Grenzen. Nach der ersten Woche wurde ich aber schneller als der Führer und konnte dank des Trainings auch Etappen zusammenfassen.
    Verpflegung ist kein größeres Problem. Spätestens alle 3 Tage kommt man in einen Ort mit Einkaufsmöglichkeiten (kleinere Supermärkte oder Epiceries). Ich hatte eigentlich immer nur meinen Müslisack mit Milchpulver und Riegel als Reserve dabei und habe dann immer alle 2 Tage nachgekauft. Allerdings bin ich da auch relativ anspruchslos und habe auch mal Müsli zum Abendessen gegessen und war am Ende doch ein paar Kilo leichter. Aber man kommt auch regelmäßig an frische Lebensmittel. Allerdings kann es natürlich im September mit den Öffnungszeiten der Geschäfte manchmal schwieriger werden, da dann die Hauptsaison dann vorbei ist. Ich würde dann vielleicht ein ganz bisschen mehr Reserven einplanen.
  21. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Madame_Anne in GR5 Genf-Nizza vs. italienische GTA   
    Ich war im Sommer auf dem GR5 (mit der Variante GR55 und GR52 - unbedingt empfehlenswert!!!). Ich hatte auch zwischen ital. GTA und GR5 geschwankt, mich dann aber für den GR5 entschieden.
    Gründe waren für mich meine recht guten französischen Sprachkenntnisse und Zelten/Biwakieren ist dort (bis auf den parc national de Vanoise  und teilweise im Herzen des Mercantour) erlaubt. Und auch die An- und Abreise war deutlich einfacher (v.a. nach Genf kommt man sehr gut).
    "Voll" war es nur auf der Teilstrecke, wo sich der GR5 mit der Tour du Mont Blanc überlappt, aber auch das war okay und nur auf einen sehr kleine Bereich beschränkt. Gerade auf dem GR55 war ich manchmal Stunden unterwegs ohne jemanden zu treffen. Vor allem, wenn man früh unterwegs ist, hat man die Natur für sich. Und auch die Hütten waren jetzt nicht riesig, vor allem wenn man in private Hütten geht und nicht die des französischen Alpenvereins (obwohl auch die in Ordnung waren).
    Ich würde die Strecke jederzeit wieder laufen.
    Ich hatte auch den Cicerone und bin damit sehr gut klar gekommen. 
    Der Weg ist übrigens sehr gut markiert. Ich hatte ein GPS dabei, was völlig überflüssig war. Super war die APP IGN Rando, die auch offline nutzbar ist. Da kann man sich die Karten des französischen geographischen Instituts runterladen mit Markierung aller Wanderwege.
  22. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf ThomasK in Tour im Februar - nur wo? :-)   
    Ich muss auch immer Mitte Februar bis Mitte März Urlaub nehmen.
    Als Nahziele stehen schon länger auf der Wanderliste:
    Sizilien: Teile E1, Rest Kommod: https://e1.hiking-europe.eu/e1/etappen/italien/sizilien
    Sardinien: https://www.trekkingguide.de/wandern/italien-sardinien.htm
    und natürlich der E4 auf Kreta: https://www.fernwege.de/gr/e4-kreta/etappen/index.html
    2020 ist aber mal wieder ein Freunde-treffen-Fernziel dran.
  23. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Matthias in Impressionen von Touren   
    Zentral Pyrenäen August 2019


  24. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf mosven in Impressionen von Touren   
    Heute,
    eine Tour auf's Demeljoch, 1923m (Karwendel) von Fall via Schürpfeneck über den Kamm und das Dürrnbergjoch. Ab ca. 1500m lag knietief Schnee, zum Glück hatte der Föhn der letzten Tage schon einiges weggenommen. Super Wetter und eine tolle Tour!
    Beim Abstieg dann auf dem Demelalm-Niederleger erstmal Mittagessen: Porridge und Kaffee... natürlich mit der leichten Küche  

    Viele Grüße,
    mosven
  25. Gefällt mir!
    apiko reagierte auf Trekkerling in Zwei Tage auf dem Nibelungensteig   
    Bilder in Absprache von @Volker

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