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Ultraleicht Trekking

hhourglass

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  1. Nur wie oft kommt das vor, wenn du alle wichtigen Dinge außen befestigt hast? Wenn dein Shelter aufgebaut ist holst du den Quilt doch eh raus und lässt ihn loften oder? Da du es eh anstrebst den Pack nur morgens und abends zu schließen/öffnen, sehe ich da kein großes Nervpotenzial. Am besten probierst du eh beide Varianten aus und dann stellst du ja fest, was dir besser gefällt. Jeder hat ja so seine eigenen Vorlieben. =) Ich finde diese Form der Lastverteilung im Pack optimal.
  2. Der Artikel und die Kommentare haben mich auch zum Kauf bewogen, nachdem mich Hardshells von Bergans und Simond nicht überzeugt haben. Ich fasse mal kurz meine bisherigen Erfahrungen zusammen, wenn das hier zu viel wird, können wir ja vlt. eine Diskussion zur Jacke auslagern... Ich habe die Jacke seit März, also noch keine Langzeiterfahrung (dauerhafte Belastung/Haltbarkeit). Da es in letzter Zeit kaum Regen in Hamburg gab, habe ich die wenigen Regentage für ausgiebige Spaziergänge mit der Jacke genutzt, bei moderatem, dauerhaftem Regen kein eindringendes Wasser, Ventilation bei geöffneten Pit-Zips in Ordnung aber feucht wird es so oder so. Es bleibt auf jeden Fall wärmer als ohne Jacke. Gestern bin ich dann ca. 1 Stunde durch Starkregen mit dem Rad gefahren. Hose und Schuhe komplett durch, Oberkörper trocken. Kein eindringendes Wasser und es hat ziemlich geschifft. Ich bin also zuversichtlich was den Schutz auf Tour angeht...werde demnächst auf den Heidschnuckenweg gehen...vielleicht muss sie sich da dann auf Tour bewähren. Wenn ich die Haptik des SilPoly mit meinem Rab SilNylon Tarp vergleiche fühlt es sich noch mal glatter an. Ich würde auf jeden Fall immer was langärmeliges darunter tragen, sonst klebt die Jacke schnell unangenehm auf der Haut. Kann man ignorieren aber ich mag es nicht. Als Windjacke sicher nutzbar, kommt ganz auf das persönliche empfinden an. Lightheart Gear schlägt z.B. vor, dass man die Pit-Zips öffnet und dann die Arme durch die löcher steckt, so ist der Oberkörper geschützt und über die Arme kann man etwas die Temperatur regulieren. Wenn ich weiß, dass es trocken bleibt, nutze ich die Vital Windshell von Rab. Hab die Regenjacke bislang nur im Regen getragen... Packmaß bei maximaler Kompression entspricht ca. einer 100ml Gaskartusche. Packbeutel wiegt nochmal 7g, falls man ihn nutzt. edit: Zum Schnitt kann ich noch sagen, dass die Jacke eher etwas kürzer und dafür "bauchiger" geschnitten ist, als ich es von gängigen Hardshells kenne. Aber wenn man korrekt misst, sollte alles passen. Ich kombiniere die Jacke mit dem Regenrock von Lightheart Gear. Der wiegt in L 77g und ist super, was Ventilation und Bewegungsfreiheit angeht. Passt auch mit in den Packbeutel der Jacke. So viel von meiner Seite zur Jacke. Wichtig sind die Wege! =)
  3. Wow, ein sehr ausführlicher Bericht. Ich habe vielleicht zwei Ideen für dich: Falls du dich mit dem Gedanken anfreunden kannst eine Regenjacke ohne Membran auszuprobieren, schau dir doch mal die Jacken von Lightheart Gear an. Material ist SilPoly. Meine Jacke wiegt in Größe L 166g. Bei 187cm und kräftiger Statur passt die Jacke so, dass ich 2-3 Lagen Kleidung drunter bekommen. Bin nach der Maßtabelle gegangen und es passt alles. Gelüftet wird über Unterarmreißverschlüsse. Bislang absolut dicht und nicht schwitziger vom Innenklima als meine alten Hardshells. Zum morgendlichen Packvorgang: Seit ich bei Huckepacks den Tipp gelesen habe, den Schlafsack/Quilt als letztes einzupacken, praktiziere ich das auch so und bin sehr angetan. Nachdem alles andere eingepack ist, stopfe ich Schlafkleidung und Schlafsack in meinem Pumpsack in den Rucksack und fülle die Räume vor und über der restlichen Ausrüstung. So hat der Sack maximalen Platz zum loften und füllt den Rucksack gut aus, ohne dabei den Rucksack nach hinten zu ziehen...das schwere Zeug ist ja näher am Rücken. Alles was ich tagsüber gebrauchen kann ist in den Außentaschen oder in der Bauchtasche wenn ich eine dabei habe. Mache ich tagsüber eine längere Pause und es ist trocken, hole ich den Schlafsack schnell und ohne Gewühle raus und lasse ihn lüften und loften. In Sachen Langlebigkeit sicherlich nicht verkehrt.
  4. Wenn dem so ist und du ja auch ein konkretes Ziel hast, wohin es mit der Ausrüstung gehen soll, kannst du die Packliste natürlich auch veröffentlichen und zur Diskussion stellen. Die Nachfragen zu einzelnen Dingen oder Ratschläge aus dem Forum können sich dann an dem orientieren was du bereits hast. Dadurch erübrigen sich dann eventuell auch Fragen, die du schon hast oder die dir vielleicht in den Sinn kommen könnten. Lighterpack.com ist da eine einfache Möglichkeit.
  5. Woolpower Cap 400 https://www.woolpower.se/en/shop/product/cap-400/ Habe die Mütze selbst und bin mit einem recht großen Kopf gesegnet. Wenn du sie zu einem Beanie umklappst, kannst du die komplett über die Augen ziehen und die Ohren sind absolut bedeckt. Die ist echt schön groß und warm. Wiegt 78g (leicht genug?). Material: 70% Merino/30%Polyamid
  6. 1. Ihr teilt nur das Zelt? Besteht er auf einem schweren Exemplar, dann lass es ihn tragen und du übernimmst dafür mehr Consumables. Dein Rucksack wird also zwangsläufig leichter im Verlauf der Tour. 2. Je nachdem wie viel ihr vorher testen könnt, lass ihn das mitnehmen womit er sich wohlfühlt und erinerre ihn nach der Tour an eine ehrliche Evaluation, das hilft dann für zukünftige Touren ungemein. Zitat aus dem Roten Faden (https://www.ultraleicht-trekking.com/ultraleicht-trekking-roter-faden/) Wenn du nach Hause kommst und den Rucksack auspackst, mache 3 Haufen: Kam zum Einsatz Kam nicht zum Einsatz, ist aber essentiell, z.B. Not-Apotheke Kam nicht zum Einsatz, ist nicht essentiell. Das brauchst du das nächste Mal nicht mehr mitnehmen. 3. Im Zweifel nur Dinge anschaffen, die sich gut weiterverkaufen lassen. Ich würde das eher in Kauf nehmen als, dass er sich unwohl fühlt und dieses Gefühl dann zukünftigen Touren im Weg steht. Habt ihr schon beide eine Packliste mit Gewicht erstellt und habt diese mal miteinander verglichen? Vielleicht findet ihr ja auch bei anderen Dingen wie der Küche, Kleidung etc. Einsparpotenzial, dass sich leichter umsetzen lässt. Gerade in Sachen Schlafsetup und Shelter würde ich niemanden dazu drängen mit etwas loszuziehen, was den Komfortbedürfnissen zuwider läuft.
  7. OT: 35€? Dann doch lieber ne einzelne Rasierklinge und Ducttape zum sichern...
  8. Volle Zustimmung. Sonntagmorgen, Kaffee, Erik Normark (wenn man nicht selbst unterwegs ist). Schön zu sehen, dass er auch im schwedischen Winter oft ziemlich leicht unterwegs ist.
  9. Im Sinne von "Leave No Trace" würde ich draußen überhaupt kein Waschmittel verwenden, auch kein noch so biologisch abbaubares. Abseits von Städten und Dörfern würde ich mich mit Wasser begnügen, damit kriegt man auch schon vieles raus. Wenn du Kleidung waschen willst, kannst du dies in Städten/Dörfern/Herbergen tun. Entweder in Waschsalons oder im Waschbecken/Badewanne/Dusche. Da funktioniert jede milde Seife. Dr.Bronners oder Kernseife (ich nutze gerne Alepposeife aus 100% Olivenöl).
  10. Feines Video eines CDT-Thruhikes in 2017. Ein früher Start und ein schneereiches Jahr lassen das ganze echt hart wirken. Auf dem Channel sind auch sonst ein paar schicke Videos (Lowest to Highest etc.). Und noch mal CDT (damit hatte ich es die letzten Tage irgendwie...). Zur Abwechslung mal was mit Gitarrenmusik und kein Elektrogedudel wie bei JohnZ, Jupiter und Konsorten...
  11. Stimmt, das Wort Zweikampf liegt näher. Einzelkampf bezeichnet allerdings laut meiner Suche im militärischen Kontext den Kampf zwischen Einzelnen ("Mann gegen Mann"). War zu meiner Schulzeit und generell in den letzten Jahren eine gängige Formulierung in gewissen Jugendkreisen: "Komm doch Einzelkampf". Die meisten sagen es im Spaß, manche meinen es ernst... On Topic: Die Gedanken von @questor finde ich gut und teile ich. Ich denke auch, dass es durchaus einen Versuch wert wäre.
  12. Vielleicht sollte man erstmal warten was @khyal dazu sagt bevor man ihm das unterstellt. Unabhängig von der beschriebenen Situation ist es auch immer eine Abwägungssache wen man anspricht und wen nicht. Sitzen dort ein paar Kids, die unbedarft ein Feuer machen aber so wirken, als ob man mit ihnen reden könnte oder sitzen dort ein paar Suffköppe denen man auch zutraut, dass sie unfreundlich werden. Ich hab hier in Hamburg ein längeres Praktikum beim NABU gemacht und war in der Zeit viel in verschiedenen NSG. Einmal hat mich jemand zum Einzelkampf aufgefordert, nachdem ich ihn darauf hingewiesen hatte, dass Hunde im NSG anzuleinen sind... Das sollte einen nicht prinzipiell davon abhalten Leute anzusprechen, die sich daneben benehmen aber man sollte auch immer darauf achten, dass man nicht auf einmal Stress heraufbeschwört, der unangenehm oder gefährlich wird. Bei konkreten Bedenken ist das dann manchmal doch sinniger die Polizei o.Ä. zu verständigen. Sollte aber natürlich mit Bedacht geschehen.
  13. Da ich ebenfalls eine Durchquerung Estlands auf dem Zettel habe, möchte ich hier noch diesen Link ergänzen. Dort findest du 3 verschiedene Fernwanderwege durch Estland. (2 Nord-Süd varianten und eine Ost-West) https://loodusegakoos.ee/where-to-go/hiking-route So weit ich bislang recherchieren konnte, ist das Wildcampen in Estland durchaus für eine Nacht gestattet, jedoch ist es nur erlaubt an offiziellen stellen ein Feuer zu machen.
  14. @Capere hat in meinen Augen schon das Wichtigste geschrieben. Ich habe mir vor 2 Jahren das erste Mal Schuhe von Vivo Barefoot gekauft und mittlerweile habe ich mich so sehr daran gewöhnt, dass mir alle anderen Schuhe zu eng sind. Zu Hause gehe ich das ganze Jahr Barfuß, in der Stadt trage ich dann Vivos. Anfangs dachte ich auch, dass der Ballengang (beim normalen Gehen) erstrebenswert ist aber das hat nur zu einem verkrampften Gehen geführt. Beim Gehen sind zwei Dinge entscheidend: Aufrechte Körperhaltung und kleinere Schritte als du es möglicherweise von anderen Schuhen gewohnt bist. der Rest passiert mit der Zeit von selbst. Hier zwei schöne kurze Videos zum Gehen und Joggen: https://www.youtube.com/watch?v=tUT8Fh1zGKA https://www.youtube.com/watch?v=NxmS12h4JwA Und falls du Zeit zum Lesen hast, hier ein Artikel darüber, dass der Ballengang nicht die natürliche Gangart (iSv Gehen) ist. https://www.barefoot-academy.com/2017/12/30/der-ballengang-ist-nicht-die-natuerlich-praeferierte-gangart-des-menschen/ Die Erfahrungswerte von @Mars mit den Primus Trail Firm Ground teile ich nicht. Für meinen Fuß, der recht breit ist und hinten schmal zuläuft, sind längere Strecken in diesen Schuhen ohne Scheuern und Blasenbildung standard. Aber welcher Schuh zu welchem Fuß passt, ist ja höchst individuell. Deswegen gilt wie so oft, dass dich da nur eigene Erfahrungen zu einem Urteil bringen können.
  15. hhourglass

    Merino-Baumwolle Mix?

    Annähernd 40% Baumwolle wären mir bei schweißtreibender Aktivität deutlich zu viel als Baselayer, bezogen auf Trocknungsdauer und (aus-)kühlende Wirkung. Allerdings musst du das vielleicht einfach selbst probieren. Es gibt ja durchaus Leute die bei gewissen Temperaturen auch mit reiner Baumwolle unterwegs sind und das angenehm finden. Meine Sache ist das nicht. Als Schlafshirt sollte das aber sicherlich gut funktionieren. Ein Materialmix aus Merino und KuFa ist nach meiner Erfahrung eigentlich immer langlebiger. Muss aber nicht gleich 50/50 sein. Ich trage als Baselayer z.B. sehr gerne und fast ausschließlich die Woolpower Lite Serie. 80% Merino und 20% Polyamid. Bislang bin ich damit sehr zufrieden.
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