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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Eine kleine Erinnerung saust ja jetzt am nächste Wochenende heran, ich hatte ja schon im letzten Beitrag erwähnt, faß die Fr-So Tickets alle weg sind, nun ist für Sa-So auch nur noch 1 Ticket da, das Schloß hat halt klare Obergrenzen für die Übernachtungsanzahl gesetzt. Tagestickets also ab Sa Morgen (dem Workshop und Ausstellungs/Verkaufstag) mit Ausklang abends am Community-Lagerfeuer sind wohl noch genug da, wer von etwas weiter weg kommt, kann das natürlich mit ein oder 2 Übernachtungen auf dem Camping in der Rheinaue, der easy mit ÖNV zu erreichen ist, kombinieren. Ich schätze, daß z.B. insgesamt mehr als 80 UL-Zelte stehen werden, wenn ich mal Übernachtungsgelände und Standgelände zusammen zähle, ne gute Gelegenheit mal die Zelte live zu sehen, anzufassen usw Und Walkies, ChrisPacks, Sack & Pack, Nalenko an einem Ort, ganz unten haben ich mal die Marken angehängt, die man dort min live anschauen kann... Ach was ich noch gar nicht erwähnt hatte, gibt nen Gewinnspiel bei dem Outdoor-Ausrüstung für ca 2.500 € verlost wird, mit was Glück hat man dann das Ticket & Anfahrtskosten wieder raus 😎 Die Walkies haben das Dickste gesponsert Liteway Zelt, Rucksack & Quilt, gibt auch nen Aarn Pack (schon lange nicht mehr in den Fingern gehabt, nettes Konzept), EE-Torid-Jacke, Cumulus Quilt, ein 250 € Einkaufs-Gutschein von Globi, von Sack & Pack nen PCT-taugliches (halt Gaskocher der auch bei tiefen Temps mit Normal-Kartuschen klar kommt) Kocherset GSI Pinnacle, Soto Topf, Bulbul usw und noch so Einiges mehr. Bei den ganzen Vorträgen / Workshops sind Trailtalks zu Caucasian, Kungsleben, TA, AT, PCT, GWL dabei, 1.Hilfe (der lange Workshop dazu kostet 20 €), Tourplanung, Cooking, mehrere Shake-Down-Sessions, klasse auch "Trail-Sisters, was uns bewegt" dann noch UL-Ausrüstung (da wird einer der Schwerpunkte Zelte sein halt im Vergleich die Eigenschaften der Konstruktionen an den aufgebauten Zelten sehen, deswegen am S&P-Stand) und Packrafts, gilt sinngemäß dasselbe, da stellt netterweise der PR-Store noch ein paar Demoboote, zu denen von S&P und dem Vortragenden zur Verfügung. Insgesamt, wenn ich richtig gezählt habe > 20 Einzel-Events, das Einzuige, was ich zu Motzen habe, daß ich aufgrund der Terminplanung nicht zu den Trail-Sisters kann, das hätte ich sehr gerne gehört...
  2. Und inzwischen mal genutzt ? Wenn ich mal davon ausgehe, daß vorne was Gepäck drauf ist, oder ansonsten ein kleiner Wassersack im Boot ist und man ein bisschen Paddeln kann (geht ja mit Doppelpaddel deutlich leichter als mit Stechpaddel) nein. Klare Sache, bis 100 kg Gesamtzuladung reicht ein Delta völlig und bleibt easy mnövrierbar.
  3. Danke fü die tollen Bilder, hat alte Erinnerungen wachgerufen , war da vor langer Zeit mehrfach, Kombi Motorrad & was Wandern und viel Chillen. Für GB erstaunlich gutes, waremes Wetter, viel Wild gesehen, manchmal auch hinter der Kuirve auf der Strasse oder nachts Besuch am Zelt.
  4. Was für ein Material hast Du denn ? Für solche kleineren Tarps kannst Du prima das 36 g Si-Nylon nehmen, da habe ich schon manches Tarp draus genäht. Musat Du Dir keinen Kopf drum machen, das Zelt hat doch ne Beschichtung und was das Trocknen betrifft, Morgens bei Abbau Tarp über irgendeinen Busch o.A. werfen, dann kann Beides unabhängig voneinander trocknen. Kann da @wilbo zustimmen, da passiert nichts, das liegt auf der Fläche auf, das belastet nicht, ist nicht wie ein punktuelle Scheuerstelle an einmem Stein o.A. btw ich habe mir erlaubt, den Thread-Titel etwas Allgemeiner anzupassen, das Thema Tarp-Vordach ist ja auch für andere Zelte interessant...
  5. Nöe, ich schwitze ziemlich, ich habe im Laufe der Jahre zig Rucksäcke benutzt und zumindest ich schwitze am Rücken, bekomm ein hinten nasses T-Shirt, wenn es länger bergauf geht, egal ob Rückenbelüftungssystem oder nicht, wenn es nicht gerade Winter ist Ab was mehr Gewicht, sagen wir 8 kg, ist für mich ein vernünftiger Rahmen, der das Gewicht gut auf den Hüftgurt leitet und ein guter Hüftgurt wichtig (klar habe ich auch mal mit Buritostyle Packen angefangen, damals gab es ja nix Anderes bei UL-Rucksäcken, aber auf Dauer fand ich das deutlich zu nervig, nicht so effektiv wie ein guter Rahmen und der wiegt ja nun auch nicht viel)
  6. Yes macht einen großen Unterschied ob ein Mid / Lavvu oben Lüfter hat, warme Luft (mit mehr Feuchtigkeit) steigt auf, wenn sie oben nicht abziehen kann, kondensiert die Feuchtigkeit. Ich würde nie ein Tarp am Zelt fix befestigen, wenn z.B. nachts Starkwind auf kommt, soll es mir von mir aus das Tarp umblasen, aber nicht dabei das Zelt beschädigen. Bei mir laufen die Tarps über die Zelte und sind dahinter am Boden abgespannt, bei vielen Zelten auf die Heringe vom Zelt gelegt.
  7. Für die Fugen im Bad geht auch prima Soda oder nen Kärcher mit Wasser ohne chemische Keule . So´n Chemiekram wie Antischimnel-Chlorreiniger würde ich nicht an meine Trinkflasche lassen, aber jeder hat andere Grenzen, teilweise kann man die Punkte mit feinem Schleifpapier runterholen. Du hast sicher recht, daß ich da auf einen ganz miesen Stundenlohn komme, bei derartigen Reps, aber mir geht es nicht um die paar Kröten , sondern Müllvermeidung bzw Resourcenverschwendung, ich benutze die Flaschen schon viele Jahre und da es die Stopfen nicht einzeln vom Hersteller gibt, schon etliche neue Deckel über die Jahre gekauft und einfach keinen Bock mehr. Jeder hat halt unterschiedliche Schwerpunkte, wo er mit Nachhaltigkeit ansetzt und bei mir ist es, neben einigem Anderen, eben versuchen, Sachen zu reparieren, statt wegzuschmeissen, mache ich nicht nur mit Technik, auch bei Klamotten, da sind Manche schon etliche Male genäht, ich kann bei Surfbrettern / Booten mit Harz & Matten umgehen usw, jeder hat halt andere Prios..
  8. Ach so was Nebensächliches wie Gewicht, spielt das in einem UL-Forum echt ne Rolle ? ...duck weg... Irgendwie fällt das bei meinen Reviews ja schon mal unter den Tisch , vermutlich, weil ich vor der Kaufentscheidung das mit einbezogen habe... Aber ist natürlich wesentlich, nach dem WE kann ich nochmal alle 4 Zelte, bei denen die Review schon im Forum ist bzw ich in Arbeit habe (SMD Lunar Orbiter, SMD Lunar Duo 2024, TT MesoSpire, Slingfin Cinder Dome) genau verwiegen und auch mal genauer komprimiertes Packmaß ausmessen. jetzt erstmal kann ich nur die Werte von S&P liefern... MesoSpire netto Also Zelt, Packsack, die kurzen Eckstäbe, alles was man braucht, ausser Heringen 1080 g weitere Gewichtswerte, die da stehen... 1021 g Zelt 16 g Packsack 6 g Heringsbeutel 6* 8,4 g (nachgewogen) 15,4 cm Easton® Nano Heringe 43 g 2* Carbon Kurzstreben
  9. Da hast Du natürlich recht, ich nutze die Teile fast täglich, ob jetzt EDC oder Paddeln & Segeln (beim Wandern sind sie mir zu schwer), da spielen 8 € keine Roile im Verhältnis. Aber ich finde es halt von der Nachhaltigkeit her schräg, einen kompletten Deckel mit dem ganzen Kram dran wegen der blöden kleinen Dichtung zu entsorgen. Ich versuche bei meiner Outdoor-Ausrüstung (und nicht nur da) so wenig Müll wie möglich zu "produzieren", setze also auf langlebige Sachen, pflege sie, wenn was kaputt geht, repariere ich es (auchn in Fällen, wo es vom zeitaufwand zu NP wenig Sinn macht) und da wäre mir deutlich lieber, die kleine Dichtung zu ersetzen, als den ganzen großen Deckel mit Klappbügel usw Dachte bevor ich die große Bastelei anfange, frage ich erstmal. Hatte mir schon mal überlegt, mittig an der Stelle ne Bohrung zu machen, Edelstahlschraube durch, die ihnen ne Scheibendichtung hält....ob es richtig dicht wird, läßt sich ja dann mit geschütteltem Sprudel probieren.
  10. Ah das Mittlere mit dem Mesh-Drop-In, oder das Alte mit Nylon-Inner ? Eigentlich halten die Bänder bei den alten Slingfin-Zelten, die innen noch PU hatten, bis vor ein paar Jahren gab es ja auch das 2lite noch in der Ausführung, gut. Wenn sich nun die Bänder komplett abgelöst haben, hat imho entweder der Vorbesitzer mit agressiven Reinigungs / Verdünnungsmitteln rumgespielt (kenne ein paar Fälle bei anderen Marken wo sich z.B. teilweise die Wassersäule am Boden verabschiedet hatte, oder Nahtbänder gelöst hatten, der Besitzer das reklamiert hatte und da sich daß der Hersteller nicht erklären konnte, das Zelt zur Laboruntersuchung eingeschickt hatte und das dann dabei raus kam) oder evtl, falls das Zelt über Jahre sehr viel in der Sonne gestanden hat, vielleicht auch einfach am Ende der Lebensdauer angekommen ist (da ist nun mal SI/Si, was heute von Slingfin verwendet wird, im Vorteil)... Würde ich mal jemand, der sich gut mit der Alterung von Zeltstoffen auskennt einen Blick drauf werfen lassen... Falls Du aus meiner Gegend kommst (20 km östlich Köln) kannst du gerne auf nen Kaffee vorbei kommen und ich schaue es mir an, könnten wir auch, falls grenzwertig noch ne Wassersäulen-Messung machen, oder falls Du zu den Fernwander-Tagen kommst, kann ich es mir natürlich auch da anschauen...
  11. Fazit / Einordnung Für das Gewicht und Packmaß bietet das Zelt echt viel Raum, ist auch windstabil, zur Einordnung, windstabiler als z.B. ein Firstzelt mit geradem First, Offset-Zelte, oder mit hoch angeschnittener Apside, aber etwas unterhalb von Starkwindburgen wie dem Luna Orbiter oder dem Portal 1/2. Wenn man für das Wandern zu zweit ein Zelt sucht, was schön kleines Packmaß hat, schnell aufzubauen ist, man nicht unbedingt vor hat, im Sturm zu zelten oder ausgedehnte Wintertouren zu machen, kann ich auf jeden Fall das Zelt empfehlen, ich finde es ist auch ein angemessener Preis. Im Vergleich zum Luna Duo 2024, traue ich dem Teil noch etwas mehr Starkwind zu, dafür hat das Lunar Duo durch den „Rundfirst“ deutlich mehr Headroom / Lebensraum im Zelt, was vor allem zu 2 bei schlechtem Wetter eine Rolle spielt, aber auch mir als recht großem, stämmigen Mensch sehr angenehm ist. Die etwas höhere Starkwindstabilität kommt halt dadurch, daß durch den Diagonalfirst (übernommen von Henry / Tarptent von seinem seit vielen Jahren existierenden StratoSpire) eben mehr einzelne Flächen zueinander im Winkel stehen, aber eben nicht so stark verdreht, wie bei den Durston X-Mid wodurch z.B. zum Apsidenkoche, Diese deutlich besser nutzbar bleiben. Für jemand, der möglichst viel mit einem Zelt abdecken will (ich bin ja da mehr der Gearfreak, für jeden Einsatzzweck das perfekte Zelt, man kann es sich halt schön reden ) das Zelt auch häufiger zu 2 nutzen will, eine recht hohe Windstabilität sucht und dem das Portal 2 zu schwer ist bzw der am Fußennde gerne mehr Breite möchte und das Ganze noch zu nem vernünftigen Preis, der isollte sich das MesoSpire anschauen. Wenn noch Fragen sind, her damit... Und noch ein paar Bilder... Hier steht es mit diesen Flächen in nem 6+ BF Wind ich hatte es auch mal richtig schön in einem windverstärkenden Windkanal stehen Aufnahmen vom Anfang drinnen, als es zur Nahtdichtung aufgebaut war, hier sieht man ganz gut, wie man die Lüftung variieren kann und hier wie groß die Apsiden sind bzw daß man die auch z.B. zum Kochen usw sehr gut nutzen kann, da eben die Stangen nicht in den Ecken stehen
  12. @SemmelOff prima Reviews aus der Praxis, wenn das Zelt wirklich unterwegs benutzt wurde, helfen anderen Usern bei der Beurteilung, ob es für ihre Touren geeignet ist, ungemein. Da ich es ja auch habe und schon häufiger benutzt habe, ein paar Anmerkungen, Da heute etwas im Stress, zuerst mal nur zu Deinem Text... Hmm seltsam, dadurch daß es ne Pyramide ist, eigentlich rel easy aufzubauen... Standen die 4 Ecke-Heringe wirklich im Quadrat ? mal ausgemessen, nachkorrigiert, man kann sich dafür auch ne Hilfsleine machen, mit der man zuerst die 4 Heringe setzt und dann das Zelt aufbaut. Mittelstab lang genug ?, die Liteway Zelte weichen schon mal ein bisschen von den angegebenen Maßen ab, z.B. meins braucht einen längeren Stab als angegeben... Das würde evtl auch auf einen zu kurzen Stab hindeuten, bei mir kann ich das IZ einhändig öffnen, da sind die Verbindungsschnüre auch nur "normalstramm" durchgesetzt..... hmm mag sein, daß ich Dich missverstehe ? aber das geht imho easy, ich mache es bei Full innern bei Lavvu / Mids so, beim ersten Reinsetzen des IZ auf Tour, IZ Reissverschluss weit auf, Stange was schräg ziehen, jetzt Stange mittig packen, noch schräger ziehen, daß sie an de Zeltspitze frei kommt, Stange mit der Spitze in die Spitze vom IZ, wieder aufrichten, daß Zelt steht, stange noch leicht schräg stehen lassen. das geht in ein paar sec,. das Zelt halte ich währendessen mit der anderen Hand oder meinem Kopf aufrecht. nun die leicht schräg stehenden Stange unten Tick anheben, den IZ-Boden durchziehen, bis Stange ca in der Mitte steht, geht auch in ein paar sec IZ mit AZ verbinden, im IZ Stange richtig senkrecht stellen, fertig. Weiter auf Tour lassen ich beide Zelte verbunden, baue sie in einem Aufwasch auf, geht auch bei meinem Pyraomm (bei mir half Inner)... Trennst Du jeden Morgen beim Abbau IZ vom AZ und hängst es abends wieder rein ? Faslls ja, warum ? Yes das ist wirklich toll an größeren Mids / Lavvus, auch zum Klamotten anziehen / wechseln z.B. beim WW-Packraften bei Schlechtwetter schon mal Trockenanzug o.A. an...
  13. Nicht nur da, allerdings muß man auch sagen, die Nachfrage bestimmt auch den Markt, z.B. hatte ja früher Slingfin mit dem mittleren Crossbow mit dem Storm-Pak, Mesh-Drop-in, ein Zelt für solche Settings, wo sich dann später ein Mesh Inner aufhängen lies, oder auch das SMD Owyhee hat ja ein ähnliches Setting, aber die meisten wollen dann doch lieber in einem Rutsch die komplette Hütte aufbauen, daß mangels Absatz das Slingfin beim Hersteller und das Owyhee bei den meisten Händler rausgeflogen ist. Beim Portal ist btw ein Aufbau mit der optionalen Bodenwanne bzw mit entsprechenden Schnüren rel langwierig, weil man dann sinnvollerweise die Knebel/Ring-Kombis um die Gestängebögen schliessen sollte, damit Diese sich nicht verschieben und das Zelt seine volle Windstabilität behält, ich glaube, wenn ich so etwas mit einem Zelt vorhätte, würde ich mir eher eine "Light-Version" vom Webtruss des Crossbow nähen und da die Schnüre dran knoten, dann steht das auch bei Windböen usw richtig stabil und das ist ja sinngemäß für fast jedes Zelt umsetzbar. Achja derartige Schnur-Systeme oder ne Aufbau-Hilfsschnur helfen auch, wenn man noch nicht so an ein großes Mid / Lavvu gewöhnt ist bzw den Aufbau schon häufig gemacht hat, dadurch die Heringe "falsch" stehen und dann die Zeltbahn auf einzelnen Flächen durchhängt. Beim Slingfin Cinder Dome ist deswegen schon eine Diagonalschnur dran, ich habe früher mal woanders beschrieben, wie man sich eine entsprechende Hilfsschnur für die 10eck Bergans Lavvus macht. Aber Details dazu passen doch eher in nen Lavvu/Mid--Thread oder wenn jemand Schwierigkeiten beim Aufbau desselben hat, da war doch neulich was beim Pyraomm Max...mal suchen...
  14. ich glaube ich bevorzuge das ital-Wetter Obwohl das auch im Hochsommer für Überraschungen gut ist, nach einer Woche > 40°, keine Wolke, diesiges 25° Wetter, wie man es eher aus GB oder NL kennt, dann mal zur Abwechselung ne Nacht mit 40 l oder nen Tag mit 100 l Regen, dann wieder Hochsommerwetter. Nachdem ich mehrere Tage dramatische Light-Show Nächte mit Gewitter stundenlang genau drüber mit richtig Druckwellen beim Donner von den Blitzeinschlägen hatte, daß das Zelt gewackelt hat und tagsüber "Sturzäeche" vom Himmel, gab es dann wieder nettes "Warmwetter" daß es mich runter ans Meer gezogen hatte;, an so einem Plätzchen läßt es sich dann gechillt auch bei Sideshore Wind aushalten später noch später.....🤣.....sorry...
  15. So etwas gibt es ja mit den Gestänge-Endtaschen von HB auch für deren Tunnelzelte. Ich finde es halt auch praktisch, wenn man ein AZ ohne Boden nutzern kann, wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist, dann kann man bei Schlechtwetter bzw wenn es sehr kalt ist unter dem einen AZ zusammensitzen und Kochen usw Wenn ich da mal an eine Wintertour denke da haben wir das AZ meines SL3 genau dafür genutzt.
  16. ,Ist kein Problem...war ja schon viel mit dem 2er in sämtlichen Wetterlagen unterwegs... zum Einen wenn Du vorher das Gestänge zusammen steckst und das AZ schon fertig legst, hast du nur 1 min, wenn Du geübt bist, bis das AZ drüber ist und das kannst Du noch deutlich verkürzen, wenn Du nur die oberen 4 Haken einhängst & Querstange und den Rest erst hinterher vom IZ aus unter dem AZ machst. Zum Anderen kannst Du auch den ganzen Aufbau unter dem AZ machen, gibt bei Slingfin sogar nen Video dazu, wäre mir aber zuviel Gefummel, da eh nix im IZ wesentlich nass wird. Aber ich muß Dir aus meinerb Praxis mit viel unterwegs in Schlechtwetter, sagen, Du machst Dir umsonst Gedanken, zum Einen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß Du selbst in ner Schlechtwetterphase in strömenden Regen aufbaust, obwohl ich das ganze Jahr in jedem Wetter unterwegs bin, kommt das bei mir vielleicht 1 Mal pro 150 Zeltübernachtungen vor. Dann ist es so, daß das Mesh so dicht ist, daß z.B. auch evtl beim Abbau abfallende Kondenswassertropfen nicht durchgehen, desweiteren hast Du doch bei einem Aufbau im Regen ein ganz anderes Prob, das Zelt steht und Du stehst mit klatschnassem Regenzeug davor. Wenn Du dann nicht selber beim Ausziehen naß werden willst, wird halt der IZ-Boden was nass und wenn Du das mit Deinem Handtuch wegwischt, kommt es doch nicht auf evtl 2 oder 3 dazugemogelte Tropfen vom Aufbau an. Gerade unter nassen Bedingungen finde ich Inner first deutlich angenehmer, wenn das AZ klatschnass ist, macht es ja Sinn B eides getrennt zu verpacken und das hies z.B. früher bei HB Tunneln, morgens unters AZ krabbeln gut 20 Knebel lösen, abends AZ aufbauen, gut 20 Knebel wieder einhängen, fand ich super nervig. Ich habe ausser bei MId / Lavvus und einem Exped, was aber auch demnächst weg geht, keine Outer first mehr, entweder Single Wall oder Inner first.
  17. Und was natürlich bei schwierigen Empfangslagen einen großen Unterschied macht, ist die Empfangs / Sendeleistung der eigenen Gerätschaften, da schneiden normale Smartphones schlechter ab, als gute LTE-Router mit Dual-Antennen, die man evtl noch über die externe Anschlüsse was pimpen kann. in der Kombi ist es dann wieder extrem hilfreich, wenn man Telefonier-Möglichkeiten über´s Datennetz wie mytello, satellite o.A. hat, z.B. diesen Sommer in Italien, sowohl in mancher etwas remote Region mangels Sendemast in der Nähe, als auch an volleren Strandgebieten (dort weil als Roomingnutzer an entfernteren Sendemast weitergereicht) häufiger kein Netz, egal welche Sim oder Smartphone. Mit Simcard im LTE-Router stabiles und schnelles Datennetz, nur braucht man dann logischerweise eine Möglichkeit über´s Datennetz Tel-Nummern anzurufen, deswegen s.o. So ein LTE-Router wiegt nicht viel (ca 120-140 g Gute, je nach Modell), hat nen eigenen Akku, den man via USB wieder laden kann, aber läuft auch sehr lange wenn ein vernünftige Akku drin ist. Ich bin erst vor ca 15 Jahren durch TerraNonna auf derartige Router (zuerst UMTS später LTE) gekommen und um zuhause, wenn mal wieder wie 21 durch die Überschwemmungen ein längerer FN & Stromausfall ist, ein Backup-System zu haben...hat mir bei div späteren Stromausfällen auch gute Dienste erwiesen... Aufgrund von Erfahrungen damit auf Tour, kann ich auch sagen, daß mir im Vergleich zu früher, manche nächtliche Hügel/Bergrennhoch-Aktion, um Netz zu haben, erspart blieb und ich damit häufig Netz habe, wo ich ohne keins gehabt hätte, erhöht für mich die Sicherheit und senkt den Stressfaktor diesbezüglich... Kann man natürlich auch mit Mehreren nutzen und hat die ganzen Sicherheitsfeatures, die gute Router haben...
  18. @Cullin Jysk hielt sich sicher der Preis auch sehr in Grenzen, oder ? Ich habe eigentlich mit Sandalen im Spätherst und frühen Winter gute Erfahrungen gemacht, durch die rel dicke Sohle rel gute Isolation, Ballerinas (0 praktische Erfahrung) stelle ich mir vor daß die häufig durchfeuchtet sind und durch die dünne Sohle leicht Feuchtigkeit / Kälte von unten, aber wiue schon geschrieben, nie benutzt... Ich laufe das ganze Jahr in wassertasuglichen Sandalen rum, wenn ich nicht kletter/wander/Motorradschuhe an habe, kann mich nicht dran erinnern, daß ich deswegen mal "schief angeschaut worden wäre" und wenn wäre es mir egal gewesen, OT: war auch früher im IT-Management nie ein Prob (ok Auflage mit socken im büro ). ich wandere / laufe auch viel in den Sandalen, häufig habe ich nix Anderes bei, vom WW-Packrafting, segeln OT: (wenn dabei nicht Bläck Fööss) usw ganz zu schweigen, Duschen no Prob, muß dann halt 1/2 min länger die Dusche auf dem Camping / Hafen sauber machen, dafür sind die Sandalen auch wieder sauber. Wenn ich in einem Gebiet wandere, wo ich dann mit meinen Hanwags laufe, habe ich noch ein Paar UL-Sandalen bei, taugen notfalls auch um ein paar Hundert km zu Wandern, für nächtliche Pinkelgänge, mal auf nem Camping Duschen oder in der Stadt rumlaufen, eh...wenn ich mich gerade richtig erinnere, bei meiner Größe 13 ca 200g / Paar. Mal zufällig in nem Womo/Caranvanshop gefunden, als wir auf dem Weg nach Italien noch diese blöde Metaltafel für´s Heck wegen des Canadiers kaufen mußten.
  19. Das Ablösen der Nahtbänder.Ist natürlich einer der Standardfälle bei PU-beschichteten AZ. in > 50% der Fälle, die ich "auf dem Tisch hatte" mußte ich dann leider den Besitzern sagen, daß eine Rep nicht mehr lohnt, da das Gewebe so durch Benutzung bzw UV geschädigt ist, daß die (Weiter)Reisfestigkeit stark herabgesetzt ist, daß ein Risiko besteht, daß es das Zelt beim nächsten Starkwind zerlegt. Gerade die Mix-Kombis innen PU, aussen Si schneiden da nach meinen Erfahrungen deutlich schlechter ab, als beidseitige Si-Beschichtungen, vermutlichda bei der Kombi die Si-Beschichtung aussen meist deutlich dünner ist (für die Wasserdichte wird dann eher die PU-Beschichtung innen "eingesetzt"). @Ernie0815 Bevor ich da jetzt viel Arbeit reinstecken würde, würde ich erst jemand, der viel Erfahrung mit "alternden" KF-Zeltmaterialien hat, mal das Zelt anschauen lassen, ob sich das noch lohnt. Wenn das nicht möglich ist, würde ich es "haptik-mäßig" mal mit einem Neuen vergleichen, neu sind die dünnen Zeltstoffe sehr flexibel bis "glitschig" (gerade bei Si) bei Alterung werden sie etwas "papierartiger von der Haptik her, schwierig theoretisch zu beschreiben, eine Farbänderung / Ausbleichen kann ein Hinweis sein, muß aber nicht. Ich habe auch schon mit Einverständnis des Besitzers demjenigen am AZ-Stoff dann vorgeführt, mit wie wenig Kraft er sich einreissen lies. Wenn Du sicher bist, daß es sich noch lohnt, Zelt auf ebene Fläche legen, entsprechenden Bereich spannen und die Reste mit warmen Wasser und Wurzelbürste entfernen. Kannst natürlich auch eine neue flüssige Nahtdichtung von aussen aufbringen, dann ist egal, was innen mit den Nahtbändern ist...
  20. Wenn da nicht Queranteil der Reißverschlüsse wäre, ginge das sogar recht fix, Stoff mit genügend Beschichtung ab Bodenwanne über etwas Mesh nähen, Mesh wegschneiden, Nähte abdichten, fertig. Aber da ist der "Queranteil" der L-Reißverschlüsse, das wird deutlich aufwendiger. Ich kann ja verstehen, daß Du das SS1 gut findest, für ein Firstzelt sehr windstabil und auch entsprechend stabile Spitzenverstärkungen, das ist wichtig, das habe ich bei anderen Marken in ähnlichem Preissegment schon anders erlebt, kommt ja eine hohe Belastung drauf und wenn dann die Verstärkungen Murks sind, stößt halt die Stabspitze durch das Material und das Zelt liegt darnieder noch mit einem entsprechenden Zelt im Frühjahr gehabt, ich hätte es eigentlich wissen können, das Zelt ist, wie viele, einfach nicht für stärkere Winde gebaut. Ich würde evtl dann eher überlegen, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, den Footprint zuhause zu lasssen und statt dessen eine Bodenwanne als Footprint zu nähen... Aber wenn Du (fast) immer mit Deinem Hund unterwegs bist, würde ich die Stressfrei-Lösung wählen, entweder an das SS1 einen kleineren Sidecar fest dran nähen und die Zwischenwand wegnehmen (mit entsprecherndem Arbeitsaufwand und Nachteilen, wenn Du es mal weiterverkaufen willst), oder, was ich deutlich eher machen würde, ich würde das höhere Gewicht von nem 2er akzeptieren, würde bei Deinen Zielen über ein selbsttragendes, Sturmstabiles nachdenken, dann sind wir wieder beim Portal 2 und ca 200 g Mehrtgewicht gegenüber der lösung mit dem extra Sidecar, aber da hast Du auch nochmal ein ganz anderes Zelt, mit ganz anderer Ausstattung und eben selbsttragend, damit (zumindest beim Portal) mehr "Freiräume" bei Starkwind-Abspannung als bei nem Mid / Lavvu oder Firstzelt.
  21. Ich habe bis jetzt mit richtigem Silikonspray nach etwas Ablüften noch nie die Erfahrung gemacht, daß da irgendwelcher Dreck "angezogen wird" bzw mehr Staub, Salz an den reißverschlüssen hängen bleibt als vorher, nutze das nicht nur da sondern z.B. auch für die Langsspantenschläuche am Ally Canadier usw Allerdings sollte man nach meiner Erfahrung wirklich drauf achten, daß es richtiges Silikonspray ist und nicht nur eine "Minimalprise" drin ist und eher ein großer Min-Öl-Anteil o.A., aber natürlich ist unterwegs, wenn nichts Anderes zur Verfügung steht, alles besser, als sich gar nicht zu kümmern. Da habe ich auch schon Leuten mit Olivenöl nen festgerotteten Rucksack-Reissverschluß wieder gängig gemacht, ich habe allerdings meine Zweifel, ob sie nach der Tour meiner Empfehlung gefolgt sind, die Olivenöl-Suppe abzuwaschen und Silikonspray aufzutragen...
  22. Inzwischen sind die Tickets für Fr-So ausverkauft, also mit ankommen Fr, Sa halt die Workshops / Vorträge und Stände bzw aufgebauten Demo-Zelte usw der Shops, abends Lagerfeuer & Zeltübernachtung und So in Ruhe nach Frühstücken & Geartalks allmählich aufbrechen. Die Sa-So Tickets gehen auch allmählich auf´s Ende zu, also Sa zu den Workshops / Vorträgen und Stände bzw aufgebauten Demo-Zelte usw der Shops morgens ankommen, abends Lagerfeuer & Zeltübernachtung und So in Ruhe nach Frühstücken & Geartalks allmählich aufbrechen- läßt sich natürlich mit einer Fr-Sa Übernachtung auf einem Camping o.A. in der Nähe kombinieren. Man kann natürlich auch das kleine Sa Ticket nehmen,also Sa zu den Workshops / Vorträgen und Stände bzw aufgebauten Demo-Zelte usw der Shops morgens ankommen, abends Lagerfeuer- läßt sich natürlich mit einer Fr-Sa und oder Sa-So Übernachtung auf einem Camping o.A. in der Nähe kombinieren. ich finde es schon erstaunlich, was Niels & Cedric da in kurezer Zeit auf die Beine gestellt haben > 20 Vorträge bzw Workshops inkl der Trailtalks, daß u.A. die 3 (U)L-Läden in D Sack & Pack, Walkies & ChrisPacks an einem Ort mit Ausrüstung / Ständen zusammenkommen, ist auch das erste Mal... Ich freu mich drauf, was MFG betrifft, Hinfahrt eher nicht, da deutlich früher als alle Anderen, aber ca So Mittag kann ich ne Rückfahrt nach Overath (20 km östlich Köln) anbieten.
  23. Das Sidecar ist ne Möglichkeit, ich seh nur nicht, daß die Stellfläche (=Bodenwanne) soviel kleiner bleibt, als bei nem schmalen 2er und beim Aufbau mehr Gefummel...und auf der Seite keinen regensicheren Eingang mehr... Mit Sidecar hast Du in der Mitte die max Bodenwannenbreite von ca 162 cm, im Schnitt hast Du bei bei 2 m Sidecar-Länge und 0,9 qm 45 cm mehr, also 127 cm insgesamt. Gewichtsmäßig bist Du dann bei ca 1,2 kg netto. Wenn ich jetzt mal mit 2 anderen in D erhältlichen Zelten vergleiche... Beim SS2 bist Du bei knapp 1,3 kg netto, hast kein extra Gefummel ne Bodenwanne mit 132 cm Breite und 2 regenfeste Eingänge Beim Portal 2 hast Du knapp 1,4 netto, hast kein extra Gefummel, ne Bodenwanne mit im Schnitt 118 cm Breite und 2 regenfeste Eingänge. Dazu selbsttragend, also Ecke flexibler bei der Heringspositionierung bzw bei Windstille höchstens Apsidenheringe, kannst in Innenräumen, sternklaren Sommernächten usw das IZ solo nutzen und die höchste Windstabilität. Das mit dem Sidecar macht in meinen Augen nur Sinn, falls Du auch häufiger ohne Hund unterwegs bist, dann isdt das natürlich eine nette, gewicvhtsoptimierte Lösung. Oder Du nähst Dir ein kleineres Sidecar auf den Hund zugeschnitten, könntest dann auch solid Material verwenden, ist wegen der schrägen nicht ganz trivial vom Stoff durchhängen, aber mit try & error (also Naht mit Stecknadel provisorisch stecken, hochspannen, Naht neu stecken, Nähen, nächste Naht...geht s eigentlich. Wir haben mal vor vielen Jahren ein 2/3 Inner für´s Shangi La 3 (=Nigor/Bach WickiUp 3) genäht, Bauanleitung bzw ausführlich Baubegleitung dümpelt woanders im Inet, kann ich bei Interesse aber gerne nach hier kopieren... Oder dann Radikaltour, falls immer mit Hund, kleineres Sidecar ohne inneren Wand, entsprecvhendes Stück aus dem Inner des SS1 entfernen, würde natürlich nochmal was Gewicht sparen, pi mal Daumen viellewicht 80- 100 g je nach Größe und wenn man dann auf der Seite den onnötigen IZ-Reißverschluß rausschmeisst..
  24. irgendwo in den Tiefen des Forums gibt´s nen Thread dazu, mal kurz gesagt, nach meinen praktischen Erfahrungen sind die Dinger dem dickeren Polycro recht ähnlich was (Nicht)schutzwirkung usw angeht. Wenn es Dir darum geht, eine sauberen Zeltboden zu behalten, oder daß ohne Zelt Deine Matte im trockenen liegt (beim Zelt muß ja nicht der Footprint wasserdicht sein, dafür hast Du den Zeltboden), kannst Du es gut nehmen. Wenn es Dir um gute mechanische Schutzwirkung geht, also Zeltboden bzw innen liegende Luftmatte vor Beschädigungen z.B. durch Dornen, Glasscherben, scharfe Felskanten zu schützen, nimm imho lieber das schwere Hardstrukture Tyvek, gibt es "fertig" von Tarptent und SMD und als Meterware bei Extremtextil... btw auch deutlich angenehmer bei Wind auszulegen und wenn im Wald z.B. nasser Blätter dran kleben, muß man die nicht einmzeln runterlesen,sondern kann die einfach fix abschlagen. Aber wie man an den Antworten über Meiner sehen kann, sind die Ansprüche an einen Footprint recht unterschiedlich und da sind vielleicht Meine auch höher als bei manchem anderen Wanderer, dafür nehme ich auch das deutliche Mehrgewicht in kauf, daß das aber Mancher anders sieht, gerade hier bei uns im UL-Forum, ist gelerbte Meinungs-Vielfalt
  25. Ja hört sich jetzt erstmal komisch an, ich hatte in @Maalinluk Suche-Thread zu dem Teil, in dem im TO auch stand gerschrieben Hier nun die Fragen, die ich von Ihr bekommen habe (ich wollte den Org-Thread nich aus "Suche" verschieben, andererseits gehören "technische Diskussionen dazu in Ausrüstung (in Suche findet das ja Keiner) gehen wir es mal durch... Aufstellen frickelig ? Nee absolut nicht, ist firstzelttypisch easy und geht fix, 4 Eckheringe rein, Stange in Apside stellen, Apsidenhering rein, Stange in andere Apside stellen, Apsidenhering rein, fertig. Bei nassem oder windigen Wetter noch 2 bzw 4 Apspannschnüre benutzen. Wenn ich mal von so etwas absehe, wie falsche Stangenlänge eingestellt, gibt es einen Bock, der schon mal geschossen wird und dann steht es wirklich krumm & schief ...auf jeweils einer Ecke an Kopf und Fussende ist ein kurzer Stab, von dem jewils eine Spannschnur vom oberen & unteren Ende in einer gemeinsamen Heringsschlaufe enden, dadurch stehen logischerweise diese Heringe nicht, wie die beiden Anderen, direkt an Kopf / Fussende, sondern in ca 30 cm Entfernung. Von oben betrachtet, stehen dadurch die 4 Eckheringe nicht im Rechteck, sondern in einem Parallelogramm, beim Aufbau sollte man die Heringe einfach nur so setzen, daß das Zelt bzw die Bodenwanne ca im Rechteck liegt, dann wird alles gut und an den Schnüren der "Stabheringe" sind Schnurspanner zum easy Nachspannen. Windstabil ? Oh ja, kann jetzt nicht mit so einem Sturmbunker wie dem Lunar Orbiter oder Portal 1/2 mithalten, aber ich traue dem Teil aufgrund eigener Erfahrungen im Starkwind viel zu z.B. habe im Sierra d.Cazorla-Gebiet mal auf einer Paßhöhe übernachtet, wo der Trail eine Paßstrasse kreuzt, war schon ordentlich am Wehen, ca 6+, als ich kam, SS1 stand mit 4 langen Leinen sehr ruhig, dann kam über die Paßstrasse ein Pärchen mit nem VW-Bus angetuckert und fragten, ob sie sich dazu stellen könnten...klar wir sind alle Gäste...der Wind bzw Böen nahmen dann im Laufe der Zeit noch weiter zu, daß die 2 mit dem Bus ein Stück runter gefahren sind, da sie zu sehr durchgeschüttelt wurden bzw sie Bedenken hatte, ob der Wind nicht den Bus umkippt, mein SS1 stand nach wie vor ruhig Hund Da fangen die Probs an, Hunde sind sehr unterschiedlich, ich kenne ne Menge Leute, da pennt der Hund in ner Apside, das wäre im SS1 no Prob, die 2 Apsiden sind riesig. aber es gibt auch Hunde, die pennen nicht in der Apside bzw hauen dann evtl ab. Naja und dann hast Du halt mit Bodenwanne 82 cm (also bei ner 51er Standardmatte noch 31 cm frei), die allerdings mittig, wenn ein Hund neben der Matte liegt, noch was nach aussen ausgebeult werden kann. Von der Option, Bodenwanne aushängen, Stöcke kürzer einstellen, rate ich ab, denn dann hast Du eben keine Bodenwanne mehr, bei starkem Regen kann evtl Wasser reinfliessen, bei starkem Wind im Sand, koönnte was Sand reinwehen. Wenn Du meinst, daß dir die 82 cm Platz in der Breite nicht reichen, da der Hund in den innenbereich muß und die 31 cm nicht reichen, dann würde ich eher ein anderes Zelt überlegen... Wenn ich nun lese "3 Jahreszeiten Skandinavien" und so einige Gegenden, wo häufig stärkerer Wind ist, fallen halt schon mal alle Zelte, die nicht richtig gut windstabil sind raus, mit dem Lunar Orbiter oder dem Portal 1 hast Du auch nicht mehr IZ-Breite, da würde ich vor allem über das Portal 2 nachdenken oder falls Du Dich mit einem Single Wall anfreunden kannst, über das MesoSpire...wenn ich jetzt mal davon ausgehe, daß Du nicht in die preisliche "Ferrari-Klasse" willst...
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