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Ultraleicht Trekking

khyal

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Alle erstellten Inhalte von khyal

  1. Nöe abgesehen von sagen wir mal Vorgaben, die durch den Körperumfang gemacht werden kommt es auf das persönliche Empfinden an, ob Du auch mal ein Bein anwinkelst, ob Du Dich häufiger im Schlaf drehst, dann ist ein etwas weiterer Schlafsack angenehmer, weil Du dich dann im Schlafsack drehst... Quilt genau die Erfahrung mit Mehreren gemacht, ist eigentlich auch logisch. Der Terralite ist seeehr weit geschnitten...mal im Vergleich zum Ultralite, jeweils Bandmaß bei der reg (bis 180 cm Körperlänge) Version : Schultern 165 - 150 Hüfte 173 - 130 Füße 107 - 97 Entsprechenden Werte vom Megalite 163 - 142 - 99 btw WM hat in jeder Temp-Stufe unterschiedlich weit geschnittene Schlafsäcke, wenn man das mehr an Isolierung vom Ultralite, aber den komfortableren weiteren Schnitt vom Megalite will, landet man beim Alpinlite... Bei normalen Temp-Empfinden als Mann sind die von WM für den Megalite angegebenen -2° eher recht vorsichtig, ich würde sagen, der kann noch 1-2 Grad mehr, ausserdem benutzt man zur Schlafsack-Schonung ja noch ein Inlett, das bringt je nach Inlett nochmal 1-6°... Mal ein Beispiel, mir ist tendenziell eher noch was wärmer als den meisten Männbern, ich hatte jetzt auf der Tour den Caribou (von WM mit +2° angegeben, selber Schnitt wie Megalite / Alpinlite) und das Seideninlett von Bergstop bei, was ca 1° bringt, gepennt in U-Hose, auf der ersten Hälfte der Tour war es nachts < 0°, mehrere Nächte -3-4° und auf dem Wasser bzw direkt am Wasser ist es ja nochmal etwas schattiger, da hat mir das Setting noch gerade für nen komfortablen Schlaf gereicht, wäre es aber noch einen Tick kälter gewesen, hätte ich mir meinen Megalite hergewünscht
  2. Ach ja bei richtig Regen & etwas Wind, ist die Kapuze dann auch Mist, würde ich nicht machen. btw verglichen mit viele anderen Zelten ist auch das Nahtdichten beim GWC ziemlich langwierig...
  3. Gemach, gemach, gestern Abend aus NL zurückgekommen, heute Morgen mit E-Winde Backdecker in den Garten gezogen, dann bis eben gearbeitet...aber wär mir wahrscheinlich nicht aufgefallen ...OT: mich nervt eher die ganze Rus-Propaganda, die ich täglich rauswerfen muß...
  4. WM Megalite Reg, Reißverschluß ist so lang, wie es Sinn macht, für Decken Nutzung bis ca 15 cm vor "Ecke" Fußteil
  5. Hoch angeschnittene Apsis dadurch nicht gut für starken Wind geeignet.
  6. Das über ein paar Wochen und ich würde spätestens nach 1 Woche die Tour abbrechen. Das erinnert mich aber stark an unsderen Ernährungsplan, als wir mit 14 Allzeitbreit durch F gereist sind, da haben wir die ganze Zeit von Baguette mit Schmierkäse gelebt, wir hatte zwar nen Kocher, Töpfe usw bei, aber das wäre uns viiiiiiel zu anstrengend gewesen Heutzutage habe ich Spaß dran, mir was Leckeres / Abwechselungsreiches zu kochen, auf Tour ernähre ich mich meist besser als zuhause, weil ich zuhause fast immer das Gefühl habe, ich hätte nicht die Zeit für gut Kochen, was natürlich Unsinn ist und ich arbeite dran Aber mir kam jetzt nach gut 2 Wochen NL das Pappbrot bzw die x Varianten der Krentenbollen zu den Ohren raus und daß man da oben nix Vernünftiges Vegatarischen für den Grill bekommst, ist auch schade, da bei der 1.Hälfte der Zeit nachts < 0° ist ein warmer Pico Grill 398 am Abend was Feines
  7. khyal

    Hilleberg Enan

    Gut so das ist ne Wackelkiste, verglichen mit vielen u.A. US-UL-Herstellern. HB baut gute Heavy-Duty-Zelte, nix gegen die Black Label Teile, für Wintertouren mit Pulka, oder wenn es nicht so auif das Gewicht ankommt (duck weg ) aber Leichtzelte können sie nicht so gut, wie die US-UL-Hersteller. Bis jetzt hat noch fast jeder, dem ich im Vergleich nen Enan oder das Entsprechende von Helsport aufgebaut habe, zu TT, SMD, Slingfin o.A. sich gegen HB / Helsport entschieden.
  8. Habe ich gerne gemacht, hänge jetzt etwas hinterher mit dem MesoSpire, Pics und die Grundnotizen (noch chaotisch Speechnotes halt) sind fertig.... Der hat auch so einige Punkte drin, wo ich das Gefühl habe, das ist Quengeln um des Quengelns willens z.B. das Teil steht so schon super stabil im Starkwind, zusätzlich sind noch an genau den richtigen Stellen 4 Abspannleinen und er quengelt, daß es nicht zusätzlich Abspannschlaufenm im Dachbereich gibt. Mal davon abgesehen, daß es bei mir bei Böen bis 7 BF noch nicht mal nötig war, die 4 vorhandenen Schnüre zu nutzen, Die Bögen laufen in dem Bereich doch "frei", was hindert ihn daran, Abspannschnüre um die Bögen zu legen. Ein Kritikpunkt war, daß SMD nicht genau beschreibt, welche Nähte man abdichten sollte, sorry, wenn man da nicht von selber drauf kommt, fehlt es ab er an Grundskills bzw logischen Denken, btw fand ich auch nicht, daß das das Teil besonders viele Nähte hat und das Seam Sealing ein "messy process" ist, ging bei dsem Teil rel schnell. Er meint ja, Setup wäre nicht so easy, ich empfinde es genau umgekehrt, einmal ein Pic von dem Teil angeschaut, dann weiß man, wie es geht. Bei mir habe ich auch nicht Endkappen aus den Stangen gezogen, man muß die nur gerade und nicht verkanntet rausziehen. Die Endkappen entsprechend seinem Vorschlag einzukleben, halte ich für keine gute Idee, dann bekommt man "viel Spaß" bei einer Gestänge-Rep, wenn überhaupt, besser nur einen Streifen Tape drauf, daß sie nur mit etwas Kraft ins Gestänge zu schieben sind, dann bekommt man sie aber bei einer Rep easy wieder raus. Dann meint er noch, daß es in Draussen manchmal schwierig sei, das Zelt aufzubauen, da man ,wenn man die Stangen in der Gegend rumschwingt, irgendwo hängen bleiben würde, also zum Einen weiß ich nicht, warum ich die Stangen in der Gegend rumnschwingen sollte, ich schiebe die nur gerade in die Kanale und wenn der Raum mal beengt ist z.B., in einem Refugio, dann muß ich doch nicht vorher die komplette Stange zusammenstecken, bevor ich sie in den Kanal schiebe, dann mache ich das während des Einschiebens...
  9. Nee gibt keinen Mecker , ist ja bei Dir klar, daß das nicht als Werbung gedacht ist, mußte nur das Pic aus Urheberrechtsgründen rauskegeln.
  10. Erstmal ist zu klären, ob Du den richtigen Nahtdichjter verwendet hast, also ob Seamgrip +Sil für Si-beschichtete Zelte bzw Seamgrip +WP für PU-beschichtete Zelte ? Ich habe auch schon mal ein gutes Baumzelt sehr preiswert bekommen, weil jemand bei einer großen Outdoor-Ladenkette das PU-beschichtete Material an den Nähten mit Seamgrip +Sil eingeschmiert hatte, was nur so halb hielt Bevor ich dann eine Nahtdichtung mit Seamgrip +WP machen konnte, mußte der Kram ja erstmal runter, da ich nicht mit "agressiver" Chemie dran wollte und dann auch das Risiko bestanden hättew, es weiter zu verteilen, habe ich das Zelt auf einer glatten Oberfläche (Podest im TerraNonna-Wald) ausgelegt und mit gut Wasser und ner ner Handbürste, ähnlich einer Nagelbürste, gut runterbekommen.
  11. Also ich bin nun wirklich nicht der Rucksack-Selbstnäher und habe große Anerkennung für verschiedenme selbstgenähten Rucksäcke, die hier schon vorgestellt wurden, habe aber u.A. schon Einiges im Zelt / Tarp-Bereich genäht und kenne entsprechend auch viele Materialien. Die meisten von uns verwendeten Materialien sind Gewebe mit Beschichtung, also mal platt gesagt, ein Material wo Faden neben Faden ist und mit anderen Fäden verwoben ist, da besteht beim Draufnähen von Schlaufen usw eine hohe Zugfestigkeit, ausser vielleicht bei ganz dünnen Materialien, die man dann verstärkt. DCF & Ultra ist anders aufgebaut, das ist ein mehrlagiges Material, was vereinfacht ausgedrückt, aus Folienschichten besteht und dazwischen ist eine "Schicht" mit einzeln laufenden Verstärkungsfäden, bei DCF nur längs & quer, bei Ultra auch diagonal, dafür haben da die Fäden einen größeren Abstand (ok bei Ultra X isses wieder ein bisschen anders). Diese Fäden sorgen für die hohe Reißfestigkeit und daß´bei punktuellern Beschädigungen das DCF nicht weiter reißt. wenn ich nun rel dünnes DCF verwende und eine punktuelle Belastung auf einem Nahtabschnitt habe z.B. bei Mids oberhalb des Reißverschlusses, nah der Spitze oder eben an Abspann/Materialschlaufen (usw, kann es sein, daß längerfristig durch den Zug auf die Fäden die Materialschichten voneinasnder delaminieren. Deswegen nimmt man dann halt bei sehr dünnem DCF das Material doppelt, ode hinterlegt es mit Verstärkungen o.A. Bei Zelten aus dünnem DCF hat man dann häufig auch solche Bereiche durch aufgeklebtes DCF bzw entsprechendes Band / Patch verstärkt. Hoffe das ware halbwegs verständlich
  12. Normale Eisen-Bügelsäge, ich würde danndas Ende zuerst mit ner Schleifscheibe rund schleifen und dann nochmal mit 180er Schleifpapier drüber gehen, aber da vermutlich keine Schleifscheibe vorhanden, geht das auch prima mit ner "Werkzeugfeile" (grössere Metallfeile, sollte man eh haben ) und dann das Schleifpapier.
  13. Details Das Zelt macht in vielen Details einen durchdachten und vernünftig ausgestatteten Eindruck. An allen Zippern Schlaufen, zusätzlich zum Geart Loft noch 2 Taschen für Kleinkram unten (wer will sich schon direkt vor dem Pennen nochmal Aufrichten um z.B. Smartphone, Brille o.A. Da oben reinzulegen) und die sind auch nicht wie bei mancher anderen Marke bescheuert mitten im Eingang angebracht, der Innenbereich hat L-förmige Reißverschlüsse und die Taschen sind etwas hinter dem senkrechten Teil vom L, also da, wo die Trennwand auch bei offenen Eingangs-Reißverschluss fest steht. Dadurch erreicht man die Taschen sowohl von innen als auch von außen. gut Abbau Der Abbau, auch in starken Wind, geht genauso fix / unkompliziert wie der Aufbau : Apsiden & die 2 End-Heringe auf der windabgewandten Seite raus Gestängehaken los Stangen auf der windabgewandten Seite aus den Endaufnahmen ziehen Stangen auf der windzugewandten Seite aus den Endaufnahmen ziehen Stangen aus den Schläuchen schieben Stangen zusammenlegen Zelt von der windabgewandten Seite her auf die Hälfte falten Einen weiteren Hering raus Zelt auf Bahnbreite (Gestänge-Packmaß) falten Um das Gestängen rollen in den Beutel fertig ca 2 min Verbesserungsvorschläge : Nicht viel, die haben gute Arbeit geleistet, der Gestänge / Heringssack aussen am Zeltpackbeutel mit 2 Gummi-Gurtbändern gehalten, ist Murks, zu schwer, wenn er zusammen geklappt wird, rutschen die Heringe leicht raus, falls man das Zelt aussen am Rucksack unterbringt, besteht das Risiko, daß der Packsack aus den Gummibändern rutscht und verloren geht. Ich empfehle das Ding direkt auszusortieren, die Gummibänder vom Packsack abzuschneiden und entweder das Zelt so um das Gestänge zusammenzurollen, spart am meisten Gewicht, oder halt dafür einen richtig leichten Packsack zu nehmen. Für die Heringe gibt es schön leichte kleine Beutel, aber notfalls tut es auch ein Ziplock-Beutel, kann man dann prima mit einem evtl Footprint zusammen zum Schluß in den Zelt-Packbeutel schieben. Naja und meine Standard-Empfehlung, die (stabilen) V-Heringe gegen gute Y-Heringe wie die Sonic 7“ oder HB Y-Heringe (nicht die kurzen UL) auszutauschen. Fazit : Ich finde das Orbiter richtig klasse... Sehr schnell auf bzw abzubauen Kleine Stellfläche, aber 2 Eingänge, Apsiden Schon ohne Sturmpannleinen starkwindstabil, 4 Spannleinen an genau den richtigen Punkten für noch mehr Wind angebracht Kleines Packmaß für die Konstruktion Viel Länge und Sitzhöhe bzw Raum oben Ich werde es auf jeden Fall behalten Von mir eine klare Empfehlung, in meinen Augen das beste 1P 3 Jahreszeiten UL-Zelt, wenn man auch bei starkem Wind usw entspannt stehen und einen sehr schnellen Aufbau will. und nochmal ein paar Bilder (OT: dann geht es ab Morgen mit dem Lunar Duo 2024 und dem MesoSpire weiter)
  14. Um jetzt aber auch mal was Positives zu berichten, in NL Friesland ist es an den Übernachtungsplätzen deutlich besser geworden. Müll war da, ausser bei Leuten mit zuviel Alk in der Birne, nie ein grosses Thema, da (fast immer) in der Nähe der größeren Plätze auch Müllcontainer stehen, aber verbrannter Boden durch Lagerfeuer (obwohl an alle Plätzen verboten) manchmal an einem Platz gleich 5 oder 6 Stellen und natürlich am Rand von Büschen, Wald Klopapier mit Haufen. Das wurde über die Jahre immer mehr, als Reaktion wurden mehr Plätze für Zelten gesperrt, es gab wohl auch mal Kontrollen und auch daß vermehret Leute, die z.B. mit Lagerfeuer anfingen, von Anderen drauf angesprochen wurden, an jedem Platz hängt jetzt auch eine Tafel mit den do und don´ts. Es ist merklich besser geworden, ca nur noch 1/4 verbrannte Lagerfeuerstellen und es scheinen mehr Leute eher in den Orten / Häfen die vermehrt geschaffenen Möglichkeit von öffentlichen Toiletten zu nutzen. OT: Aber vielleicht sind auch nur die Nasen woanders hin weitergezogen, wo der Alk billiger ist, oder ihnen irgendwelche YTer erzählt haben, sie müßten dahin.
  15. Review 3.Teil Innenraum B @Christian Wagner hatte mich in einem anderen Thread gebeten, ich solle doch mal darauf achten, wie es denn so mit der Bewegungsbreite ist ,weil es ja schon oben was schmaler geschnitten ist, als jetzt z.B ein Zelt wie das Luna Duo oder das MesoSpire oder eine 2er Kuppel.- Es ist mehr als genügend Raum, auch für meine 190, weil man eben seitwärts das Moskitonetz hat d.h. man muss nicht aufpassen, ob man da mal leicht anstößt beim Klamotten anziehen o.-A. Ich habe mir morgens bei ca 0° mehrere Schichten Klamotten angezogen, ohne dass ich mich im geringsten durch die seitwärtsten Wände irgendwie behindert gefühlt hätte. Das Zelt ist sehr hoch, man darf das jetzt nicht direkt vergleichen mit einem Firstzelt oder Mid, da man oben durch die Gestänge-Bögen in der Max- Höhe einen relativ großen Raum hat. Den Gear Loft finde ich keine schlechte Idee, z.B. Brille reinzulegen oder mal ein paar Socken oben flach reinzulegen zum Trocknen. Die vier Ösen dieses Lofts sind natürlich auch hervorragend geeignet, um da Trockenschnüre dran zu befestigen, dann hat man oben genügend Leine, um nachts Sachen zu trocknen. Windstabilität Sowohl ein Ende bzw Breitseite / Apside bekommt man bis zum Boden abgespannt, der Wind hatte zeitweise 90° gedreht, daß er genau auf eine Apside stand, auch das war kein Prob, da man die Apside bis zu dem Boden runter abgespannt bekommt, auch bei 6 BF mit Böen bis 7 hat da nix geflattert. Das Zelt machte dabei noch einen sehr stabilen Eindruck, das könnte auch noch mehr ab, bei richtiger Ausrichtung Kondens Kommen wir zum Thema Kondens, das Zelt ist ja eigentrlich untypisch für SMD, die bauen ja eher Zelte mit sehr hoch angeschnittener Apsis, was für prima Belüftung / wenig Kondens sorgt, aber halt auch dafür sorgt, daß die Teile keine Sturmbunker sind, wenn der Wind auf den Eingang dreht. Da war ich nun beim Orbiter gespannt, wie es da mit Kondens aussieht, da ja der Gesaamtschnitt des Zeltes auch für Starkwind ausgelegt ist, man es schön weit runter spannen kann. Es ja auch nicht wie beim Lunar Solo oder (Double Rainbow) zwischen Zeltbahn / Bodenwanne einen Messstreifen und da war halt die Frage, ob nicht bei sehr viel Kondens das Wasser runterläuft auf der Zeltbahn auf dem Boden und richtig Wasser auf dem Boden steht, wie damals bei der 1. Version vom GG The One... Aber heutzutage haben ja viel Single Wall keinen waagerechten Meshstreifen mehr … Ich hatte ja nun extremn viel Kondensation bei > 20° Amplitude, habe am Morgen meinen Daunenschlafsack sorgfältig kontrolliert, kein einziger Wassertropfen drauf, auch das Fußteil nicht irgendwie nass oder sonst was am Kopf und Fußende auch nicht hinter der Bodennaht irgendwie Wassertropfen auf dem Zeltboden, ich kann also auch für den Aufenthalt in Bezug bezug auf Kondens dem Teil echt gute Noten ausstellen. Ich denke sie haben den Meshstreifen weggelassen, weil da Zelt ist ja nun mal für starken Wind gebaut ist und wenn man einen Messstreifen dazwischen hat ,egal ob der jetzt waagerecht ist oder senkrecht, wenn es so richtig bläst, zieht es dadurch ein bisschen rein. ich hatte dann das Zelt noch 2-3 Stunden zum Trocknen stehen , danach waren dann ein paar einzelne Tropfen auf dem Boden, ich vermute, dasßes dadurch kam ,dass ich den einen Eingang offen gelassen hatte , für bessere Durchlüftung, dadurch aber natürlich auch ein bisschen die Spannung im Zelt raus war und entsprechend das Zelt im starken Wind ein klein bisschen mehr sich bewegt hat, aber auch diese Tropfen waren nicht viele. Ich glaube die Meisten werden solche Extrembedingungen auf Kondens ,die ja wirklich auch von mir provoziert waren, sie auf einer Tour nicht haben Nur mal als Beispiel, wie es um die Luftfeuchtigkeit am frühen Morgen bestellt war
  16. Nur weil es bestimmte Begriffe noch nicht gab, konnte man ja trotzdem so unterwegs sein, was dann später als UL definiert wurde. In the 70er und 80er waren wir häufig mit Ausrüstung unmterwegs, die wohl heute unter UL oder stupid light fallen würde. Entweder, weil wir keine Kohle für was Anderes hatten, oder es z.B. mit dem Surfbrett zwischen den Inseln der Ägäis nicht anders ging. Naja und was man bei traditionellen Native "Wanderungen" macht, dürfte mit 1 Decke & kleines Planenstück wohl vom Ausrüstungsblickwinkel heute unter UL fallen. Insofern kann ich mir manchmal ein Grinsen nicht verkneifen, wenn irgendwelche Diskussionen darüber ausgetragen werden, welches Baseweight, Zelt o.A. noch UL ist oder nicht ... Es grüßt die jüdäische Volksfront kontra Volksfront von Judäa
  17. Ich fürchte, da bist Du darauf reingefallen, daß die bewußt den Eindruck erwecken wollen bzw verschleiern, wo die Teile produziert werden, gibt es ja auf der gesamten Website nix zu...nur immer wieder "wir sind ein kleines Unternehmen in D bla bla" Die sind aber nicht der Hersteller, sondern die verkaufen nur Teile, die in China hergestellt werden, weiter...hatte ich mir schon gedacht, weil auf der ganzen Website totgeschwiegen wird, wo die produziert werden und wenn man dann wqeiter gräbt, findet man schliesslich einen Reel von denen, wo sie eben erzählen, daß die ich China produziert werden. btw Ich versteh irgendwie die Nummer mit dem FreezerBag Cooking mit dem Argument der Gewichtsersparnis nicht. Ein Topf in dem ich mein Essen komplett zubereiten kann, wie der Soto 1,1 l wiegt 62 g + 18 g Topfzange, ein Topf für Freezer Bag Cooking min 50 g (ne Tasse würde ja wieder mehr Brennstoff verbrauchen...) Alu-Verpackungen von Trekking-Maahlzeiten, wiegen 30-50 g, Ziplockbeutel, je nach Größe < 2 g, Stabilere Beutel, wie Diese, die für Freezer Bag Cookling geeignet sind, wiegen min 10 g mehr als Ziplock-Beutel, ich bin also schon nach 2-3 Tagen schwerer als mit Ziplock-Beuteln und statt vernünftig aus nem Topf zu essen, der nicht umkippen kann usw darf ich dann mein Essen aus ner Plasti oder Alutüte futtern, dazu sind dann die Beutel, wenn warmes, gerkochtes Essen drin war, deutlich fummeliger zu reinigen, als der Kochtopf - wo ist der Vorteil von Freezerr Bag Cooking auf ner Tour die länger als ein Overniter ist ?
  18. Yes...Ich würde mir nie ein Zelt anschaffen, bei dem Carbon-Bogengestänge ein "struktureller Mindest-Bestandteil" sind, da stimmt für mich das Verhältnis zwischen deutlich höherem,Ausfallrisiko in Relation zum gesparten Gewicht nicht. Aber bei mir sind evtl die Anforderungen auch etwas höher als bei manchem Anderen.
  19. 2.Teil Details A Windstabilität Das Zelt hat so schon bei ca 6 BF ruhig gestanden, aber SMD hat noch für deutlich höhere Windstärken vorgesorgt : Die Doppelhaken, die bei den Kreuzstellen das Gestänge halten, haben noch einen Ring zur Befestigung einer Abspannschnur und auf ca halber Höhe auf den Nähten zwischen Kopf/Fußteil und Apsidenflügel ist noch jeweils eine Abspannschnur befestigt, wenn man diese Möglichkeiten noch nutzt, traue ich dem Teil von den Kopfseiten auch 9 BF = Sturm zu. Material DAC NFL Gestänge #5 Reissverschlüsse an den Apsidentüren statt filigraner #3, die viele andere Hersteller verwenden, haben sich auch bei direkt drauf stehendem 6er Wind nicht aufgezogen. D20/40 Si-Poly ist auch mit Reserven dimensioniert Gestängeführung ist sehr gut gelöst, ich hatte mir vorher einen Kopf gemacht, wie das mit den > 5 cm langen Gestängeendaufnahmen funktionieren soll ohne Spannbänder. Aber ist eigentlich schlau & easy gemacht, erst durch die Doppelhaken wird das Zelt auf den beiden Flächen deutlich rausgezogen (dadurch auch „gebrochene“ Flächen) d.h. das Zelt ist vorher, wenn man die beiden Gestänge-Bögen einspannt, noch nicht so stramm gespannt und erst wenn man dann diese Haken einhängt gut gespannt . Apsidenreißverschluß Die Eingangs-Reißverschlüsse an den Apsiden sind sehr schön lang, daß man sehr bequem auch als großer Mensch in das Zelt rein und wieder rauskrabbeln kann bzw eben nicht so krabbeln muss. Wenn man den Apsiden-Reißverschluss bis ganz oben bei Regen öffnet, würde es allerdings am Rand in den Innenbereich etwas rein regnen, da würde ich doch empfehlen, den Reißverschluss am Überzelt nicht ganz bis oben zu öffnen und dann hat man das Problem nicht so . Tütenlüfter Was rein theoretisch etwas besser sein könnte, wäre, daß die Tütenentlüfter oben ein etwas steiferes Material in den Bögen hätten, damit sie weiter Aufstehen, wenn stärkerer Wind drauf steht, aber dazu komme ich später noch, die Entlüftung funktioniert trotzdem gut. Innenraum A Bei Single-Wall-Zelten ist natürlich wichtig, sind sie groß genug, daß man beim Bewegen nicht mit der Zeltbahn in Kontakt kommt und bei entsprechenden Bedingungen nicht das Kondenswasser beim Bewegen abstreift. Auf den Längsseiten ist es ja überhaupt kein Prob, da sind über die gesamte Länge eben halt die Mesh-Seiten bzw Eingänge, was die Länge betrifft bzw Kopf / Fussende, ich bin ja 190 und das Zelt bietet auch für mich sehr viel Länge (angegeben 228) ich hielt es auch unter diesen Extrembedingungen was Kondens betrifft, für völlig unnötig, mir jetzt z.B am Fußende die Regenjacke den Schlafsack zu legen o. A. Auch mit meiner momentan genutzten 196 cm Klymit-Matte noch reichlich Platz an beiden Enden. Das Zelt ibietet auch sehr viel Innenhöhe, darf das jetzt nicht direkt vergleichen mit einem First-Zelt man hat-ja oben durch die Gestänge Bögen einen relativ großen Raum mitd ieser Höhe. Oben ist auch noch ein kleines Gear-Loft veingehängt, gut geeignet um Brille reinzulegen oder mal ein paar Socken zum Trocknen o.A. Die vier Ösen dieses Lofts sind natürlich auch hervorragend geeignet, um da Trockenschnüre dran zu befestigen. Ich bin im Verhältnis zu meiner Körpergröße von 190 relativer Sitzriese und auch auf der 7,5 cm Mattte & 1 cm Evazote konnte ich wunderbar aufrecht sitzen, ohne mit dem Kopf überhaupt an dieses Loft anzustoßen, wenn ich das rausgenommen hätte werden es noch mal 3 cm mehr gewesen. # Weiter geht´s im nächsten Teil....
  20. Eigentlich easy... Beim Xboil wirst Du auf 30g / l kochendem Wasser kommen (jemand beim Sack & Pack hat wohl, nach den Angaben da, umgerechnet 38g gemessen, die Angaben von Xboil selber sind zu niedrig), solange es deutlich über 0° ist. Darunter fangen alle Spirituskocher das Saufen an. 1,4 l macht 42g / Tag, Spiritus hat ne Dichte von 0,83 kg / l, also 50,6 ml / Tag, hau nochmal 10% Sicherheit drauf, bist Du bei ca 55 ml/ Tag.
  21. Da ein ewig langer Text eher nicht zu Ende gelesen wird, teile ich die Review in mehrere Posts auf... Einführung Die Zelte von SMD sind ja relativ beliebt in unserem Kreisen, weil sie sehr viel Zelt für einen günstigen Preis bieten und gut verarbeitet sind. Ich konnte mich dagegen bis letztes Jahr (im Gegensatz zu dem SMD Packraft-Rucksack und den Pods) eigentlich mit den Zelten nicht so anfreunden, hatte mal das Luna Solo....bei den Kombinationen mit dem Serenity, also GWC oder Deschutes, ist mir das Serenity zu schmal. Das hat sich bei mir sehr gewandelt, als ich letztes Jahr das Luna Duo in der 2024er Version auf der Messe gesehen habe, das war direkt fällig :-), hatte ich mehrfach beim Packraften bei, das Zelt macht einfach Spaß und bietet unheimlich viel Raum. Als nun SMD ein freitragendes Zelt rausgebracht hat, dazu noch ein 2 Stangen-Geodät, mit einer Konstruktion, die auf den Pic aussah, als könne sie ordentlich Wind ab, dazu ein Personen Zelt mit relativ kleiner Stellfläche, aber eben zwei Eingängen & zwei Apsiden und dann in der Preisklasse und mit dem Gewicht...war es für mich klar, das muss ich haben Kam zum Glück noch knapp vor meiner Tour bei Sack & Pack an, daß ich noch fix die Nahtdichtung machen konnte. Und bei den vergangenen Witterungsbedingungen in NL ... 6 bis 7 BF, also ordentlich Wind mit Böen und eine große Tagesamplitude, tagsüber sehr viel Sonne, richtig schön warm (ausser im Wind ) und nachts geht es runter bis auf unter Null (teilweise hatte ich nachts Eis auf dem Boot), sind natürlich perfekte Testbedingungen für Einwandzelte, um die Windstabilität zu testen und auch, um zu sehen, wie gut oder wie schlecht kommen sie mit Kondenswasser zurecht. Aufbau Geht extrem schnell und auch gut in starkem Wind. Zelt so auslegen, daß Fußende zum Wind, also die Reißverschlußabdeckungen nach Luv geschlossen sind (ansonsten ist das Zelt symetrisch), 2 Eckheringe in den Boden, damit es nicht im Wind wegfliegt (bei Winddstille geht das auch später.) Die beiden zusammengesteckten Stangen durch die beiden Schläuche im Firstbereich schieben. An Luv (der Wind zugewandten Seite) die beiden Stangen über Kreuz in die beiden grauen Gestängeendaufnahmen schieben. Von Lee (dem Kopfende her), die beiden Stangen auch über Kreuz legen, eine Stange spannen und in die Gestängeaufnahme schieben. (Bis jetzt liegt das Zelt noch flach auf dem Boden). Nun die 2 Stange spannen, in die Gestängeaufnahme schieben, die beiden Eckheringe setzen. Das Zelt im, First ein bisschen zureechtschieben. Die beiden Doppelhaken ins Gestänge am Kreuz hängen, Apsiden rausziehen, die beiden Heringe sdetzen. Fertig. Dauert insgesamt ca 2-2,5 min und ist sozusagen selbsterklärend, wenn man sich ein bild vom Zelt anschaut. Weiter geht’s mit dem nächsten Post... die 3 Zelte im Packmaß von links nach rechts...SMD Lunar Orbiter, Tarptent MesoSpire, SMD Lunar Duo 2024
  22. Also bei mir nicht und das D20, was sie nähen will, ist ja imho jetzt auch nicht so ultradünn. Aber was schon so ist, je dünner der Stoff, umso genauer muß die Oberfadenspannung stimmen, sonst zieht es sich zusammen, wobei die AZ-Stoffe durch die Beschichtung ja nochmal was dicker sind. Bei unbeschichtetem D10 hatte ich schon was "Spaß", bis ich die 4 Faden-Spannungen der Overlock passend eingestellt hatte.
  23. Hast Du...TZ-Vegetarier = Teilzeit-Vegetarier Ich esse in der "normalen Küche" kein Fleisch, weil mir z.B. in TerraNonna die Wildschweine lebendig lieber sind und ich auch die überwiegende Stallhaltung von Kühen möglichst wenig supporten will. Aber neben vielen anderen Sachen steht bei mir auch Yagourt und was Käse auf dem Speiseplan und kann auch sein, daß mal was Fleischliches auf dem Grill landet, wenn es keinen vernünftigen Veggikram zu kaufen gibt, oder ich eingeladen werde. OT: Ich seh das für mich ähnlich unverkrampft wie beim Thema Fliegen (bin schon einige Jahre nicht mehr geflogen, gibt genügend tolle Gebiete, die näher sind und die ich auch ohne Fliegen erreichen kann, aber ich würde nie sagen, ich fliege nie mehr.) oder Strom (überwiegend Eigenerzeugung in den 3-4 Draussen / Jahr komplett, Heizen (65%), Heißwasser kommt dieses Frühjahr dran) oder eben möglichst wenig Outdoorkrams zu haben, der unter bestimmten Fertigungsbedinmgungen hergestellt wird, die ich übel finde usw usw Mein Weg ist da mehr in vielen Bereichen etwas zu machen, als in einem Bereich 100%
  24. Fertiggerichte hatte ich früher nach wenigen Tagen über, deswegen nur im Notfall... Ich halte es so, als Grundsubstanz Vollkorn oder Dinkel-Pasta, bekommt man so ziemlich überall, oder wenn verfügbar Spinat-Tortelini, oder Couscous o.A. Dann je nach dem, worauf ich an dem Abend Bock habe, Gewürze dran (teilweise mit dem Mörser selber angemischt) und falls nicht so lange auf Tour getrocknette Gemüse, Obst aus dem Dörrautomat dran, gerade Ananas, Banane, Apfel, Spitzpaprika, Roma-Tomaten sind da lecker und schnell für das Ding geschnibbelt. Sonst bekommt man die teilweise auch unterwegs. Naja und da ich TZ-Vegetarier bin, dann häufiger noch Parmesan Wenn man die Pasta schon in das kalte Wasser schmeisst, reicht es, wenn das Wasser nur einmal kurz zum Kochen kommt, dann Deckel drauf, ziehen lassen, spart enorm Brennstoff, bzw man braucht dann nicht mehr als für den meisten Fertigkram. z.B. hier Ananas & Banane auf dem Dörrer Die Gewürze
  25. Ach mit dem D20 SI-Poly von TT geht noch, warte mal ab, bis Du D10 vernähst Was evtl für Dich ungewohnt ist, daß das Material durch die SI-Beschichtung sehr rutschig ist und dadurch evtl auf dem ersten cm eine führende Hand hinter dem Nähfuß braucht, ansonsten wirst Du da keine Probs haben.
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