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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Ich war da früher häufiger mit der Enduro unterwegs, kann deswegen zu eigentlich Fußtrails nicht so viel Beitragen, eher generell. Wetter ich weiß ja nicht, um welche Jahreszeit Du gehen willst, falls Sommer, würde ich mir evtl eine Tarp-Möglichkeit mitnehmen, die Du mit Trekkingstöcken o.A. windsicher aufbauen kannst, da es bei uns häufig eine "thermische Überentwicklung" gab, also im Klartext nachmittags regelmäßig Gewitter mit Regen und ne std später war der Zauber wieder vorbei, wir hatten dann ein Tarp griffbereit, zwischen 2 Enduros aufgespannt, Kaffeepause, std später ging es weiter. Ab Ende September kann es auch mal einen frühen Schneeeinbruch unter 2000 m geben. Gerade oberhalb der Baumgrenze wird es aussichtsmäßig häufig klasse, ich würde mir eine wetter/windsichere Übernachtungsmöglichkeit für oberhalb der Baumgrenze mitnehmen, wenn wir gerade beim Übernachten sind, das war ja in den Kriegen eine heftigst umkämpfte Gegend, entsprechend gibt es da einige alte, teilweise zerfallene Forts in deren Schutz bzw Räumen man übernachten kann, wie fast alle Ruinen ist es da meist recht dreckig / staubig, ein schön großer Footprint ist da hilfreich. Andere Übernachtungsmöglichkeit sind nicht mehr genutzte Tunnel / Stollen, an den Pfützen auf dem Boden kann man recht gut sehen, wo es tröpfelt. Für den Fall daß Dir "oben" mal das Wasser ausgeht, vorher informieren im Inet, ob in der Nähe Geländewagen bzw Enduropisten sind (häufig alte Versorgungspisten aus den Kriegen) wenn man die nett fragt, geben sie bestimmt gerne etwas ab, wenn sie nicht selber knapp sind. Wobei das bei mir alles länger her ist, daß wir da häufiger unterwegs waren, wenn ich z.B. lese daß die LGKS inzwischen mautpflichtig,n ur noch von Mitte Juni bis September geöffnet und wohl immer auch mit kurzen Autos befahren werden kann Die hatte früher in manchen Jahren Abschnitte, die definitiv nicht mit nem Jeep befahrbar waren und mehr was von Trial als Enduro hatte. umgekehrt isses aber auch nett, daß sie Di/Do für KFZ gesperrt ist, da sie schon klasse ist, heutzutage würde ich da dann eher Di/Do mit dem MTB unterwegs sein. Falls Du so nicht durch Tips von Usern fündig wirst, kann es durchaus auch Sinn machen, in ne ältere Ausgabe vom Denzel (Alpen"strassen"führer) zu schauen und mit dem Inet abzugleichen, so Einiges was dann im Denzel noch als befahrbar gelistet ist, ist inzwischen gesperrt oder durch Steinschlag, Muren usw nicht mehr befahrbei und häufig sind das sehr extrem angelegte Pisten mit gigantischer Aussicht, die auch zu Fuß Spaß machen würden.
  2. Ist doch easy Ausrüstungsgewicht inkl allem Spielkram + Essen + Trinken + Brennstoff Die Big 4 sind da alleine sinnlos, alles über die Waage schieben... Bei mir sind es z.B. 0,7 kg Essen / Tag, Trinken ausser in Ausnahmefällen max 1,5 kg (ich suche mir unterwegs Wasser) Brennstoff je nach Verbrauch inkl Verpackung 40-80 g / Tag Wenn ich nun von einem Baseweight von 6 kg (habe ja Arbeitskram & Kamera bei) ausgehe und z.B. 1 Woche Re-Supply-Abstand, komme ich auf 6 + 4,9 + 1,5 + 0,6 = 13 kg Was hilft Dir das, wenn ich schreibe, daß ich vor 35 Jahren auch schon als wandelnde Schrankwand mit 38 kg (tja Wasser komplett für 5 Tage wiegt und da hatte ich noch ne andere Ausrüstung) unterwegs war oder wenn ich schreibe, daß ich 23 kg Startgewicht vor ein paar Jahren bei ner Hybridtour im spanischen Gebirge mit WW-Packraft-Ausrüstung, Lebensmittel für 12 Tage und Brennstoff für 3 Wochen hatte. Was Du auch berücksichtigen solltest, daß viele Hersteller ein deutlich zu hohes mögliches Gewicht angeben (ok bei HMG unterttreiben sie eher) ich würde im Zweifelsfall mal 20% von Herstellerangaben abziehen, wenn es darum geht, bis zu welchem Gewicht sich ein Rucksack noch komfortabel trägt.
  3. Deswegen hatte ich halt die 2 ausgewählt, für mich war auch wichtig, daß Voice Messaging problemlos funktioniert, da gleich ein kleiner Tip, vielleicht schießt da jemand denselben Bock wie ich , war von Threema gewöhnt, daß man nur einmal auf das Mikro tippen muß und dann läuft die Aufnahme und fand das das bei Signal blöd daß man den Finger auf dem Mikro-Symbol halten muß (ja dann geht es), da ich viel Voice Messages während des Laufens oder Fahrens erstelle, bis ich darauf kam, daß man drauftippen und hochschieben muß, dann kann man auch in Signal den Finger runter nehmen, man muß nur Lesen was der App-Herstewller schreibt... Thema Abdeckung wird natürlich in D darüber entschieden, wer die meisten Sendemasten an technisch günstigen Stellen stehen hat und auf welchen Frequenzen das Netz läuft D1/D2 ist deutlich langwelliger als das E-Netz, entsprechend größere Reichweite, so grob kann man sagen, D-Netz 10-15 km, E-Netz max 5-8 km, auf total plattem Gelände und günstigen Bedingungen (trockenes Wetter) kann es auch schon mal weiter reichen... Aldi-Talk ist E-Netz, Telekom D-Netz, Congstar auch D-Netz. Im Ausland sieht die Sache anders aus, da kommt es darauf an, welches Unternehmen mehr Roming-Abkommen mit lokalen Anbietern geschlossen hat, das kann auch von Jahr zu Jahr wechseln. Da sieht es z.B. für Telekom-User in ländlichen Gegenden mit etwas herausfordernder Empfangslage in I manchmal nicht so gut aus, Aldi-Talk nutz ja das Netz von Telefonica und die haben nach meinem Eindruck mehr Roming-Abkommen in I. Aber kann auch mal umgekehrt laufen, daß z.B. ein Netz für ein paar Tage geschwächelt hat und die Bytes sozusagen einzeln ankammen, da ist es dann auch manchmal nett, mit Dualsim bzw Backup-Smartphone, hatte ich z.B. daß in einer schwierigen Kante Windtre (Roamingpartner von Telefonica der auch in das Gebiet reicht) extrem langsam war, da habe ich dann halt mit Congstar die als lokalen Roamingpartner Itim haben, gearbeitet. Ach wenn wir gerade bei Backup-Smartphone u.A. sind, da ich auch auf Tour arbeite, habe ich aufgrund gewisser Paddelerfahrungen immer eins bei, bei schwierigen Empfangslagen, kann die Ausrichtung des Smartphone oder etwas mehr Höhe über Grund einen Unterschied machen. Schon gehabt, daß abends im Zelt auf der Matte liegend kein empfang war, aber über dem Zelt noch gerade, habe dann das eine Smartphone auf´s IZ bzw in nen Gearloft gelegt und via Thetering das Andere verbunden und konnte gemütlich aus dem Schlafsack raus arbeiten. Bei allem, was mehr Daten als Emails oder Websites mit nicht zu vielen Pics in großer Auflösung betrifft, spielt auch noch ein anderes Thema eine Rolle, Es gibt durchaus Netzbetreiber, die eigene Kunden bevorzugen, was Geschwindigkeit oder Einloggen betrifft d.h. Du hast eigentlich gerade im Ausland LTE, alles läuft, mittlerer Empfang, auf einmal hast Du nur noch Edge und miesen Empfang, dann ist nicht der Sendemast umgefallen sondern vereinfacht ausgedrückt, der Sendemasst war von der Teilnehmerzahl fast voll und dann werden Roming-Kunden an einen anderen Mast, der entfernter steht, verlagert, um Platz für eigene Kunden zu schaffen und bei dem entfernter Stehenden war nur noch Edge möglich. Auch aus dem Grund, ist, wie Du schreibst, Dual-Sim Pflicht, da kann es u.U. Sinn machen, noch eine billige lokale Karte für Datentraffic zu kaufen.
  4. gibt unterwegs auch mal faule Tage, die ich mir gebe und so sieht ein Strand zur Hauptsaison (Thema Ferragosta alles in I ist zu, ganz I am Strand, das zieht sich je nach Jahr rund ne Woche, dann ist es wieder normal HS) in der Südtoskana aus, wenn man ein bisschen die Strandgegenden kennt. Hätten noch deutlich weniger Leute sein können bzw keiner, wenn ich noch 3-4 km runter gelaufen wäre, bzw über den Ombrone zur Küste gepaddelt wäre, aber wie schon geschrieben, war ein Faultag
  5. Ich finde es klasse, wenn mal jemand zur Abwechselung alles einfach findet, gute Lebenseinstellung Allerdings kann ich Dir in Bezug auf Lebernsdauer so nicht zustimmen... Nach meinen Erfahrungen...kein KF-Material hält ewig, egal ob nun Si-Nylon, Si-Poly, Pu-Nylon/Poly oder DCF. Alle Materialen altern grundssätzlich vor allem durch UV, je mehr Sonne/UV, umso schneller fritte Bei PU-Beschichtungen kommt noch das Hydrolyse-Risiko dazu... Dann kommt es einfach sehr stark auf die Material-Qualität und Dicke an z.B. wenn man bei DCF zu dünnes Material nimmt (ich würde für Zelte immer min .75er nehmen) verschleißt das DCF deutlich schneller bzw es delaminiert leichter, Nahtdichtstreifen bzw Verstärkungen lösen sich, da sich da das Material gedehnt hat usw umgekehrt kann das .75er und dicker schon gut Lebenszeit ab, z.B. habe ich mal ein Duplex in .75er was bei mir auch schon im Einsatz war, an jemand verkauft, der dann damit div Langstreckentouren & Weltreise gemacht hat, da war auch nach 1.5 Jahren Dauernutzung noch keine Materialschwächung feststellbar. Das sieht beim dünneren .55er anders aus, da hat mal früher Matt (der 2. Mann neben Joe bei Zpacks) zu mir gesagt, ca 1,5 PCTs, bis eine Materialschwächung da ist, was ja umgerechnet die Hälfte der Nutzungszeit des erwähnten Duplex aus .75er ist und bei dem .75er war dann noch keine Schwäcvhung da. Auch aus meiner Rep-Praxis kenne ich Probs mit DCF vor allem mit dem dünneren Material. Bei Si-Nylon / Poly bevorzuge ich klar Nylon u.A. da es bei gleichem qm-Gewicht mehr (weiter)Reißfähigkeit hat. Auch da gibt es Riesenunterschiede in der Materialqualität z.B. die Materialien von Slingfin sind für mich absolute Spitzenklasse, ich kann an meinem Portal überhaupt noch keine Alterung im Material feststellen und gegen das Material von meinem Indus nimmt sich HB Black Label wie ne Wackelkiste aus , obwohl HB gerade bei den Black Label Teilen ja schon sehr gutes Material verwendet. Umgekehrt hatte ich es schon häufiger, daß wenn Leute zu mir kamen, ob ich nicht irgendwas an ihrem Zelt repariren könne, ich denen sagen mußte, das Material ist einfach um, das lohnt nicht mehr, wenn Du damit in Starkwind kommst, zerlegt es das...und da war ich manchmal erstaunt, wie wenig Übernachtungen diese Zelte für den miesen Zustand auf dem Buckel hatten. Letztendlich ist es halt teilweise wieder, you get what yopu paid for...wobei es in jeder Preisklasse bessere und schlechtere Lösungen gibt... In Vielem stimme ich Dir zu, wenn Gewicht absolute Priorität hat und der Geldbeutel es her gibt, ist .75er DCF eine gute und haltende Lösung, wenn es auch ein bisschen schwerer sein darf (häufig ist der Unterschied gar nicht so gross) würde ich vorzugsweise ein qualitativ hochwertiges Zelt aus gutem Si-Nylon nehmen. Wenn noch was weniger Geld da ist, wird man bei Firmen wie z.B. SMD, die in ihrer Preisklasse imho das beste Preis/Leistungsverhältnis bieten, fündig. Gebrauchtkauf ist, wenn man denjenigen näher kennt oder Einschätzen kann, easy (wenn man denn etwas Passendes bekommt) bekommt, wenn nicht, finde ich, wird es gerade bei Zelten, wenn man nicht viel Erfahrung hat und vor Ort abholen kann, problematisch, da ist schon Mancher bei mir nach Kauf vorbei gekommen, um meine Meinung zu hören und ich mußte ihm sagen, daß das angeblich sehr wenig gebrauchte Zelt schon den größten Teil seiner Lebenserartung hinter sich hat. Das ist z.B. bei Rucksäcken, Kochkrams usw leichter...
  6. In der Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich Seamgrip besser unverdünnt auftragen lässt. (ich habe vor vielen Jahren mal div Nähfäden in die typischen Verdünnungsflüssigkeiten eingelegt und dann am nächsten Tag im Vergleich zu neuem Faden Reißtests gemacht und zum großen Teil war deutlich weniger Kraft nötig, deswegen nutze ich keine Verdünnungen beim Nahtdichten, dazu kommt, daß ich Fälle mitbekommen habe, wo mit den entsprechenden Flüssigkeiten Zeltmaterial gereinigt wurde und hinterher die Wassersäule der Beschichtung runter war) Desweiteren ändert sich auch über viele Jahre die aufgetragene Nahtdichtung bei Seamgrip nicht, während ich da mit Basumarkt-Silikon ganz andere Erfahrungen gemacht habe, Du wirst z.B. im Boots bzw Surfbereich niemand finden, der längerfristig Baumarkt-Silikon zur Abdichtung oder für "Antirutsch-Flächen" verwendet. Desweiteren "hält" Seamgrip deutlich länger im TK-Fach d.h. ich produziere weniger Sondermüll. TT empfiehlt ja zur Nahtdichtung Baumarkt-Silikon zu verdünnen und bietet das auch als Nahtdichtungsprodukt an, das ist bei einen Shop aus dem Programm geflogen, da es ohne Ende Reklas gab und selbst die bieten ja inzwischen ein Fertigprodukt an, von dem sie schreiben, es wäre ähnlich Seamgrip. Ein vernünftiges Zelt kostet 300-1500 €, da riskiere ich nicht, um evtl 3 oder 4 € zu sparen, eine Schwächung durch die Nahtdichtung und bei Tyvek als Bodenplane, was ja kein hohes finanzielles Risiko ist, würde ich immer eher noch, wie @kra schreibt, eine dünne Evazote-Matte mitnehmen, dann gibt es mit Rutschen kein Prob mehr, man hat noch höheren Durchstichschutz, mehr Isolierung und dafür nur eine dünne Rolle aussen am Rucksack. btw wenn ich mir einen ebenen Schlafplatz gesucht habe, bin ich auch mit Luftmatten ohne Evazote drunter nicht gerutscht, obwohl ich Schlafrotor bin, aber das mag auch sehr von der Matte abhängen...ich nutze halt die Klymit mit V-Kammern. Aber das ist nur meine Meinung / Erfahrung, da geht jeder seinen eigenen Weg.
  7. wir hatte ja schon div Tips für US o.A. aber einen Sammelthread mit Schwerpunkt Europa, was für die Meisten ja interessant sein dürfte, hatten wir imho noch nicht... Dann mal mein Setting, vielleicht kriegen wir hier im Laufe der Beiträge was Nettes zusammen... Mein privates Grundsetting : Aldi Talk 100 € / Jahr für D Flat & 200 GB - durch EU Rooming innerhalb der EU sozusagen alles kostenlos WU benutze ich aus Datenschutz und politischen Gründen nicht, Telegramm aus politischen, da nutze ich Threema & Signal Zuhause habe ich nen Kabelanschluß inkl Telefon, mein Prob war früher, daß ich einerseits von unterwegs nicht Kunden mit meiner privaten Mobilnummer anrufen wollte, da sie dann auf der zu jeder Tages & Nachtzeit zurückgerufen haben (App Anonymus Call ist auch nicht immer eine Lösung, da dann manche nicht dran gehen) und daß ich ja hohe Tel-Kosten hatte, bei meinen häufigen Anrufen ins EU Ausland. In die Lücke passte dann perfekt satellite.me (sozusagen der Nachfolger von Sipgate) für 5 € / Monat (Bezahlung via Play Store) habe ich ne virtuelle Mobilnummer, Mailbox (Naachrichten bekomme ich als Audio & Text) und habe, fair use vorausgesetzt freie Anrufe in 63 Länder (nein z.B. nicht CH oder US). Das Ganze läuft über´s Datennetz, also wenn vorhanden WLan, sonst Mobilnetz, pro min ca 0,5 - 2 MB... Sprachqualität ist zu 95% echt ok, selten muß man 2* Anrufen, bis die Verbindung zustande kommt, gibt ne free Version zum Ausprobieren, nur möglich mit Wohnsitz in D, da Freischalten via Schneckenpost. Das lies immer noch die Lücke, daß Gespräche nach US (dafür haben wir ganz früher Skype out usw genutzt) und CH saehr teuer sind. Dafür nutze ich seit Neustem mytello. Verbindungskosten nach Liste 5 Cent / Gespräch & min Preis z.B. CH Festnetz 1 Cent, Mobilnetz 7 Cent pro min, US meine Beides 1 Cent und zig verschiedene Länder zu ähnlichen Preisen, Guthaben aufladen auf x Arten z.B. Paypal. Anruf klappt jedesmal, geht über Datennetz, bis jetzt erst ein paar Anrufe bei sehr bescheidener Datenübertragungsrate an meinem Standorten unterwegs gemacht, da war die Sprachqualität auch recht bescheiden, aber zu verstehen. Aufladung in sec da, wenn nur noch wenig Guthaben Email. Zum Freischalten braucht man ne Mobilnummer, da SMS, aber dafür muß man ja nicht in D sein Man kann dann auswählen, ob diese Mobilnummer übermittelt wird oder Keine, kann die Nummer auch ändern, dann gibt es aber auf die Nummer nerue SMS, dafür kann man natürlich auch eine Reserve-Sim nehmen. Mit dieser Kombi (neben Kabel zuhause) Aldi Jahrespaket, Threema/Signal, App Anonymous Call, satellite.me und mytello fahre ich eigentlich gut und preisgünstig,. Wenn ich viel in D unterwegs bin, lasse ich noch ne Constar mit 1 GB Daten für 2 € / Monat mitlaufen, da es ja im Mobilentwicklungsland D keine Roomingabkommen zwischen den Anbietern gibt und das fängt schon in der Eifel an, daß in manchen Tälern nur Telekomiker D-Netz ist, da kann ich dann in der Kombi Congstar-Datenverbindung & Satellite.me auch telefonieren, mal von den Messenger-Möglichkeiten abgesehen. Vielleicht hilft das ja schon mal jemand weiter, jetzt seid Ihr dran, was verwendet Ihr dafür und wie gut & zuverlässig funktioniert es...
  8. Lüftung Die Möglichkeiten sind sehr weitgehend und variabel. In dem Bereich, wo die Strats sitzen, kann man die Zeltbahn komplett hochziehen, bis zur Oberkante des Strats, das sorgt für deutlich mehr (bzw sehr gute) Lüftung als beim Stratospire, bei dem man ja "nur" das kleine Dreieck hinter dem Strat öffnen kann. Windstabilität Ich hatte das Zelt zweimal bei 6-7 BF und einmal bei sechs BF, also richtig starken Wind, stehen und auch ganz bewusst in den „Windkanal“ reingestellt, das hat das Zelt gut mitgemacht. Es stand im Vergleich zum Luna Orbiter daneben natürlich unruhiger, das ist ja auch klar, die Flächen sind deutlich größer und das Orbiter ist ein 2 Stangen-Geodät. Auch als es zusätzlich zu dem starken Kondens morgens ein paar Liter Regen gab, war es im Zelt angenehm und ich hatte das Gefühl, ich würde mich bei so einem Wind und was mehr Regen auch wohlfühlen. Die Flächen sind ja relativ groß und es ist ein Si-Poly, der sich ja etwas weniger dehnt, als Si-Nylon, aber nachdem es jetzt wieder eine Nacht mit viel Tau war, es am Morgen geregnet hat und ich es gestern Abend auch bewußt nicht „knüppelhart“, wie ich es bei einem trockenen Si-Nylon-Zelt (damit es nass noch gut gespannt ist) sondern nur normal stramm für ein Sechser Wind wegen des Tests abgespannt hatte, hing es heute morgen etwas durch, der Stoff dehnt sich unter solchen Bedingungen schon ein bisschen, aber ok, das ist auch dem für den Raum niedrigen Gewicht geschuldet, ist halt ein D20, Entsprechendes bin ich auch vom StratoSpire und ähnlichen Firstzelten gewohnt. Apsiden Die Apsiden sind wie beim StratoSpire richtig gross und gut nutzbar, ich kann komfortabel in der Apside auch mit Multifuels kochen, der Raum ist perfekt nutzbar. Innenhöhe Ich hatte die Trekkingstöcke auf 1,21 m eingestellt, ich hatte genau wie früher im Stratospire gut Höhe, um auch auf insgesamt knapp 9 cm Kombi-Matte aufrecht zu sitzen, ohne mit dem Kopf oben anzustoßen. Packmaß Durch das D20 Gewebe und Single-Wall ist ist das Packmaß natürlich richtig schön klein. zum Vergleich nochmal das Piu aus der Lunar Orbiter Review die 3 Zelte im Packmaß von links nach rechts...SMD Lunar Orbiter, Tarptent MesoSpire, SMD Lunar Duo 2024 Als ich das Zelt für ein paar Stunden, nachdem es geregnet hatte, zum Trocknen stehen ließ und ich, da natürlich viel Kondens auf der Zeltbahn war, einen Eingang teilweise aufgelassn hatte, was ich bei so einem Wind nicht machen würde, da ja dadurch die Spannung aus dem Zellstoff etwas raus war und das Zelt sich dadurch in der Bahn mehr bewegt, hatte ich hinterher einige abgetropfte Kondens-Wassertropfen auf dem Boden. Also auch bei diesem Zelt (wie bei jedem Firstzelt & Lavvu / Mid bei stärkeren Wind in Kombi mit Regen auf jeden Fall darauf achten, dass das Zelt gut abgespannt ist. Uff damit sind wir dann durch, bis auf das Fazit, auch im Vergleich zu anderen Zelten, das kommt in den nächsten Tagen... noch ein paar Detailbilder...
  9. Sorry ich komme manchmal nicht so hinterher mit der Beantwortung, dafür isses zuviel ...aber versuche nix zu übersehen... Der Pole Swivel (Verbinder der beiden Bögen) ist sozusagen asymetrisch, wenn man das Gestänge aufklappt zum X lässt es sich nur in einer Richtung weit aufklappen, also welche Gestängeenden an Kopf / Fussende kommen, ist Wurscht, das Gestänge ist symetrisch, beim Aufklappen nur darauf achten, daß es sich weit genug aufklappen läßt, sonst einfach am Swivel andersrum aufklappen.
  10. Ich bin mehr so ein Kamel vm Trinken / Essen her, trinke nicht in so kleinen Abständen, aber wenn ich dann trinke nach längere Zeit, min 1/2 l, wenn es richtig heiß ist, wie es in Italien mit entspannten ca 40° war, oder ich früher in GR auch ähnliche Temps hatte, auf den Salzseen in Tunesien noch deutlich mehr, werden es eher mehrfach am Tag nen l innerhalb von 5 min...über den Tag 4 - 5 l, je nach dem, wieviel ich körperlich mache... Bei normnalen Touren -15° - 30° hat sich bei mir diese individuelle Faustformel bewährt... Ich übernachte fast immer in Wassernähe, von abends bis morgens brauche ich das meiste Wasser für Kochen, Trinken, Waschen usw Morgens 1/2 l Kaffee, wenn ich es ruhig angehen lasse, evtl auch 2, vor dem losgehen 1/2 l Wasser, für über den Tag plane ich 3/4 l Wasser + 1/2 l Wasser / 500 HM hoch, also nehmen wir z.B. an, ich seh in der Tagesplanung ich habe nen 1000 m und nen 500 m Pass hoch, ergibt sich 3/4 l + 1,5 l = 2,25 l, bis ich mich dann am nächsten Übernachtungsplatz wieder satt trinke. Natürlich ziehe ich dann morgens die Topo-Papierkarte zu rate, ob ich vor diesen Pässen irgendwo an Wasser komme, damit ich nicht den kompletten Tagesbedarf mitschleppen muß. Auf dem Wasser beim Paddeln / Segeln gehe ich eher von 2-2.5 l / tagsüber aus, man ist seltener im Schatten, dafür hat man keine HM hoch und bei Flüssen kommt man über den Tag x mal an gutes Wasser zum Filtern über Nebenzuflüsse.
  11. Um es mal allgemein für alle einseitig nur PU-beschichteten Stoffe auszudrücken...die Beschichtung ist deutlich dicker als ne Imprägnierung, also da wo man die Gewebestruktur noch deutlicher sieht, ist die Imprägnierung, andere Seite PU. btw beim meisten PU-Zeltbodenmaterial, was ich schon verarbeitet habe, ist die Beschichtung richtig dick & schwarz... C6 Imprägnierung hält nicht auf Dauer, um die Wirkung zu erhalten, müßte man immer wieder mal nachimprägnieren, mit entsprechenden Folgen für die Umwelt. Ich halte es bei Zeltböfden usw so, wenn nicht eh beidseitig Si-beschichtet, kommt die empfindlichere Beschichtungsseite nach innen und mir ist rel egal ob sich irgendeine Imprägnierung auf der Aussenseite abnutzt. Hauptsache das bleibt wasserdicht, im Gegensatz zu Hardshells usw ist ja auch kein Auskühleffekt für den Körper vorhandern und ist ja auch nicht so, daß sich dann auf einmal das Gewebe mit jeder Menge Wasser vollsaugt, was viel wiegt
  12. Vermutlich missverstehe ich Dich irgendwo, bitte korrigier mich, wenn ich falsch liege... Ich kann jetzt gerade nicht nachvollziehen, was Du meinst, Du hast doch geschrieben, daß Du die PU-Schicht innen hast, wieso willst Du sie jetzt raustrennen ? evtl nochmal zur Klarstellung, das Material ist von der einen Seite PU-beschichtet, die schwarze Seite, auf der anderen Gewebeseite als Aussenseite bezeichnet, ist etwas Imprägnierung aufgebracht. btw eine Nachimprägnierrung würde genausowenig wie bei Membranjacken die Wasserdichte wieder herstellen. Allerdings kann man das zumindest für eine gewisse Zeit mit einer Neubeschichtung eines PU-Zeltbodens mit Tentsure erreichen. Bei intensiver Nutzung hält das dann nach meiner Erfahrung nochmal für 1-2 Jahre dicht,
  13. Ich war etwas im Zweifel, ob ich dazu nen Follow-UP schreiben soll, dfa es ja ne OT-Frage war, aber ich finde es gehört zum "guten Ton" wenn man was gefragt hat und Abntworten bekommen, auch später mal zu schreiben, "was es geworden ist" und da ich ja mitbekommen habe, daß auch Andere hier zu Festivals gehen, dachte ich mir vielleicht auch für Andere hilfreich. Und das Festival ist wirkjlich sehr gechillt und sozusagen in der Einflugschneise zu schönen Paddel / Segelgebieten (zum Wandern wäre mir NL zu platt,, aber kann man da oben auch schön). Vorweg gespoilert, ich schliesse mich der Empfehlung von @Patirou an. Einen vernünftigen öffentlichen Extra-Nahverkehr, eingerichtet für das Festival, gibt es nicht, mit ÖNV müßte man auf Hin / Rückweg mehrere km zu Fuss laufen, was bei dem durchwachsenen Wetter, was um die Zeit häufiger in NL ist, mir mitten in der Nacht nicht gerade Spaß gemacht hätte. Wenn ich auf der Anfahrt mit dem MTB durch den Ort geradelt bin, sah ich heigentlich immer freie Parkplätze in fußdläufiger Entfernung vom Festival, da in NL fast niemand mit KFZ anfährt. Die umliegenden Campings werden gut abgefüllt durch das Festival und da Pfingsten nun mal auch ein Urlaubs-WE ist, dadurch kann es gut sein, daß man auch auf einem kleinen Bauernhof-Camping (die mir eh viel lieber sind als diie Großen) landet, der keine grosse Infrastruktur wie Mietfahrräder hat. Ich war aber auch froh, daß ich jeweils mein eigenes MTB bei hatte und kann das nur empfehlen, da ich bei Regen und 7er Wind gegenan die jeweils 13 km angenehmer fand, als das vermutlich mit nem Miet-Holland-Fahrradpanzer gewesen wäre. Und ich finde das auch schon Kult, wie fast alle Anderen da mit dem Fahrrad "vorzufahren". und es gibt ja in NL (fast) überall nette extra Fahrradstrecken, getrennt von den Strassen, Spaß machen, auch mitten in der Nacht. Hatte mir allerdings noch ein 2. stabiles Schloß dafür besorgt, beim Radeln in der Ebene spielt ja das Mehrgewicht nicht so eine Rolle. Fort Knox ist nix dagegen
  14. Die Grifffixierung kann man auch ohne das Säckchen machen z.,B. am Tripple Rainbow sind die gar nicht mehr dran. Am Ende der Heringsspannschnur ist ja je nach BJ eine geknotete Schlaufe oder ein Ring eingeknotet, die Spannschnur oberhalb der Schlaufe durch den eigenen Ring schieben, dadurch entsteht auf der anderen Seite des Rings eine Spannschnurschlaufe, die sich zuzieht, wenn die Spannschnur gespannt wird. Diese Schlaufe um den oberen Bereich des Griffs legen und Stock zwischen den Schnüren verspannen. Und ja 145 cm sollten es schon sein, ausser den Hilleberg Trekkingstöcke 90-145 (gefertigt von Helinox/DAC) fallen mir nicht so viele Gute in der Länge ein, geht aber eben easy mit der Verlängerung von TT oder Zpacks. Klar kann man auch Rohr aus dem Baumarkt nehmen.. Trekkingstock mitnehmen, zu den Alurohren gehen, schauen, welcher Durchmesser sich mit möglichst wenig Spiel über den Spitzenbereich schieben läßt, 1 m Stück kaufen, entsprechende Stücke abschneiden, ich glaube aber, der erwähnte Multiuse als Strohhalm ist nicht drin, zu großer Durchmesser, es sei denn Du hast nen Zug wie ein Elephant. Was bei den Baumarkt-Rohren häufig ein Nachteil ist, daß die nicht vernünftig eloxiert sind, entsprechend gibt es dann schwarze Finger usw Rep-Gestängehülsen sind meist zu kurz, aber wenn man noch Gestängeelemente von Bögen von Zelten mit Stehhöhe hat...
  15. GSI Pinnacle 4 Season, durch Generator fällt auch das Butan-Prob weg...
  16. Da ich immer wieder mal Anfragen via PN / Email zu Zelten erhalte, bei denen an einzelnen Fäden das Mesh etwas verschoben ist... Etwas grundsätzliche Info dazu... Nein das wird sich nicht weiter vergrößern, daß bei einem sehr engen Moskitonetz dadurch Insekten eindringen könnten und ist auch kein Fabrikationsfehler, sondern völlig normal, da die Fäden bei vielem Mesh nur miteinander verwoben sind. ich würde damit einfach relaxen, hat sich noch nie in > 4 Jahrzenten bei einem Zelt von mir vergrößert, daß es ein Problem geworden wäre und wenn ich die Fäden zurecht geschoben habe, weil mir mal unterwegs langweilig war trat das dann eh einige Zeit später an einer anderen Stelle auf... Hier gibt es von Slingfin eine nette Videoanleitung wie man das sehr schnell richten kann, falls eine das optisch stört.
  17. Erstmal finde ich es sehr fair, daß Du, da Du ja nicht neu kaufen willst, nicht in einem Laden deren Resourcen verschwendest. Solltest Du mal in die kölner Gegend kommen, ich wohne bei Overath (ca 100 km von Dir), kurzfristig kannst Du bei mir die Single-Wall-2er Variante MesoSpire sehen, wenn ich das etwas vorher weiß, kann ich auch bei einem befreundeten Laden ein StratoSpire 1 solid ausleihen zum Aufbau. Aber wenn Du was zum 1er wissen willst, frag, war früher damit viel auf Tour...
  18. Mal davon abgesehen, daß die paar Tropfen auf´s IZ im Vergleich zu der anschliessenden ins IZ gebrachten Nässe durch den Einstieg mit Regenzeug keine Rolle spielen, hast Du doch mit dem Webtruss Multipitch... baue es Dir mal zuhause zusammen, also komplett-Aufbau, aber nichtr Sturmsetting, also Ringe / Knebel offen lassen, dann nimm zuerst die Querstange raus, dann schieb die Bögen raus und dann wieder rein zuerst Bögen, dann Querstange...dann wirst Du sehen, daß das gut geht, muß man halt die Bögen Tick stärker spannen. Ist ja gerade der Vorteil des Webtruss... Was @ChrisS imho meint, falls ich mit meiner Vermutung richtig liege, daß Du ja evtl bei einem Abbau AZ, IZ, Webtruss zusammen lassen kannst, am IZ sind Schnellverschlüsse, die mit dem Webtruss verbunden werden, auf den Ecken wird das AZ in die Heringsverankerungen des IZ gehängt. Das kann man alles zusammen lassen und unter dem AZ das Gestänge in den Webtruss schieben bzw zum Schluß die Querstange einhängen. Das ist echt im Vergleich zum Portal & Indus nett, da stimme ich ihgm zu, bzw eben Multipitch.... Wer unbedingt die ca 100g des Webstruss sparen will, kann aber die Schnellverschlküsse gegen die beiliegenden Haken austauschen und den Webtruss zuhause lassen, dann werden die Haken wie beim Portal oder Indus in das Gestänge gehängt. Bei Starkwind / Sturm schliesst man dann noch die Ringe / Knebel des AZ um den Webtruss und damit um das Gestänge, damit wirken die Sturmabspannleinen direkt ohne Spiel auf das Gestänge, was imho eine kraftschlüssigere Verbindung,als die in die Schlauchnaht einengenähtenm Schlaufen bei aussenliegenden Gestängekanälen ist. Wenn die mal nötig sind, würde ich sie aber vor Abbau wieder lösen, auch wenn das nächste Mal IZ & AZ dank Webtruss auf einmal aufgebaut werden, da sonst das Durchschieben der Gestängebögen durch den Webtruss erschwert wird.
  19. Das Gewebe ist deutlich abriebfester als die Beschichtungsseite und wenn ich das Teil auf den Boden lege, wird aussen durch härtere Gegenstände auf dem Boden wie Fels, Ranken, Äste usw eine höherte mechanische "Abrieb-Belastung" entstehen, als auf der Innenseite durch ne Matte o.A. d.h. ich "schütze" die PU-Beschichtung, die ja nun mal für die Wasserdichte zuständig ist.. Dasselbe mache ich auch bei Zeltböden, falls PU/PE-Beschchtung, nähe ich auch die Beschichtung nach innen btw gehen ja die (meisten ?) Hersteller auch so vor...oder anders ausgedrückt, ich habe bei PU/PE-beschichteten IZ-Böden noch kein Zelt aufgebaut, wo das nicht so ist. Wenn jemand das MYOG-Zelt Footprint nur sehr wenig über´s Jahr nutzt und immer etwas zum Schutz drunter liegen hat, bzw nur auf Golfrasen zeltet, mag das durchaus sein, daß es keine Rolle spielt, ist ja bei mir so, daß ich mein Material sehr viel im Jahr nutze, da verschleißt alles im Vergleich zu jemand vorher Beschriebenen im Zeitraffer. Bei breiteren Zelten, oder wo der Schnitt so ist, daß kleine Stücke verwendet werden, um auch Stoffreste auszunutzen, sind dann noch häufig Nahtbänder auf dem PU und die gehen noch früh genug ab das muß man nicht durch Nahtbänder nach aussen forcieren. Bei PU/Si-Beschichtung, die entweder verwendet wird, um innen Nahtbänder aufbringen zu können, oder wegen den in manchen US-Bundesstaaten existierenden Feuerschutzbestimmungen bei Zeltstoffen (nein die Ausrüstung damit macht im Brandfall keinen großen Unterschied) wo in Läden nur Zelte verkauft werden dürfen, die... Wegen der PU-Beschichtung die ja im Neuzustand eiune sehr hohe Wassersäule hat (die in Gebrauch im Gegensatz zu Si rel fix stark runter geht) wird die Si-Beschichtung auf der anderen Seite sehr dünn ausgeführt, Da würde ich wahrscheinlich, wenn ich die Wahl hätte, die Si-Seite nach oben machen. Jetzt gibt es noch das "schöne" Thema Hydrolyse, so 100% klar ist ja nicht, wann sie auftritt, aber Lagerung bei höherer Luftfeuchtigkeit und häufiger Wasserkontakt der Beschichtung scheint das Risiko zu erhöhen. Hängt aber auch stark vom Hersteller und welche exakten Stgoffe er verwendet hat, ab. OT: In TerraNonna sind die ganzen Gästezelte, egal ob Baumzelte oder für den Boden in großen trockenen Kisten im Material-WW gelagert, letztes Jahr hatte dann auf einmal 2 Baumzelte eines sehr guten Herstellers stark Hydrolyse und alle anderen PU-zelte nix. Z.B. hatten wir vor vielen Jahren für ein größeres Lavvu einen Halb-Wannenboden genäht, über die vielen Jahre wurde das Lavvu extrem viel genutzt, Zeltboden war immer dicht. Letztes Jahr habe ich damit rel ungünstig bei einem großen Packraft-Event über ne Woche gestanden, da kam soviel Wasser die Hänge runter, daß nicht nur unter dem Zelt über volle Breite ein Bach war, es ist von der offenen Seite auch auf den Wannenboden geflossen, danach bekam das Teil Hydrolyse, mit Absinken der Wassersäule auf gemessen unter 500 mm Auch deswegen würde ich ne PU-Beschichtung eher nach oben machen.
  20. Stimme esrtmal @ChrisS zu, beide Zelte sind sturmstabil. Das Ultamid hat natürlich den Vorteil, daß man sich im Stehen anziehen kann und auch den heftigsten Multifuel in der Hälfte ohne Inner vorheizen kann, ohne das AZ wegzubrennen. Nachteile sind, daß man zum einen sehr auf festen Heringssitz = Heringsgrund angewiesen ist und eine größere Stellfläche braucht. Das Ultamid 4 & half inner ist halt ca 1 Pfund leichter, wsenn man die Frickelei mit den Treckingstöcken als Stab macht, ansonsten, wenn man z.B. den Cinder Cone Carbon Stab (ich finde das Teil klasse, nutze es mit dem Cinder Cone) nimmt, ist der Gewichtsvorteil ca die Hälfte. Das Crossbow ist natürlich ein absoluter Sturmbunker, auch bei sehr starken Winden dank Webtruss entspannt aufzubauen, aufgrund der niedrigeren Höhe nicht so weit sichtbar, wenn Du jetzt eine Entscheidung treffen willst, würde ich das Crossbow nehmen, aber kannst natürlich auch bis unmittelbar vor der Abreise mit Sichtung der entsprechenden Wettervorhersagen warten. Nach meinen Erfahrungen ist die West bzw Nordküste von Schottland in Frühjahr / Herbst immer für ne Überraschung gut, waren z.B. damals mal in der 2.Maihälfte für ne Zwischenübernachtung auf einem Camping an der Westküste von Skye, nachts noch in kurzer Hose & T-Shirt auf dem Strand gesessen, am nächsten Morgen heftigste Kaltfront mit Schnee & Sturm, meine ausser Meinem und einem Anderen haette es alle Zelte zerlegt, die Leute nahmen es gelassen, sind überwiegend in die Juhe ? ein paar km weiter umgezogen und als der Zauber nach 2 Tage vorbei war, mit nem neuen Zelt wiedergekommen.
  21. Klar wenn Du Lineage OS o.A. aufspielst, ist natürlich eine gründliche Grundsetting, prima...werden aber wohl die wenigsten User machen...wenn man dann noch bei den APPS, Berechtigungen und was man so benutzt, aufpasst... Warum ein Android 300 € wert sein soll, kann ich jetzt nicht nachvollziehen, aber klar darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Und ausgerechnet ein Iphone für Datenschutz zu kaufen, ist aus meiner Sicht doch etwas, sagen wir mal suboptimal, die haben z.B. vor ein paar Jahren den "Dammbruch" gemacht, daß sie schon Daten des Users auf dessen Smartphone checken wollten, aber auch hier wieder, ist ja gut, wenn es unterschiedliche Ansichten gibt. tja das kommt immer darauf an, welche Apps man installiert und welche Berechtigungen man gibt. Ich seh das jetzt nicht nur isoliert auf eine App und ne Wandertour, als Netzwerktechniker wird mir echt manchmal schlecht, wenn ich sehe, was alles an Daten bei entsprechenden Apps bzw Benutzung von so etwas wie WU mitgeschnitten zu big Data zusammengefügt und weiter verschachert wird. Wenn ich sehe, was inzwischen mit Paladin u.A. abläuft, wie Social Media Scan inzwischen von vielen Machthabern eingesetzt wird, ich mir Dobrindts Vollüberwachungs-Phantasien die jetzt in Gsetze gegossen werden sollen, anschaue... Klar mit genügend Aufwand kommt man an alle Daten ran, haben CCC, CT usw schon häufig genug bewiesen, aber man kann ja etwas Sand ins Getriebe streuen, daß es deutlich aufwendiger, teurer wird, die Daten zusammen zubekommen, da kann man schon mit einfachen Mitteln viel machen z.B. wenn Windows mit lokalem Konto, kein WU benutzen, bei jeder App kritisch die Berechtigungen hinterfragen und wenn weitergehende Berechtigungen für den Betrieb nicht nötig sind, halt auch mal auf Apps verzichten und dazu gehört für mich auch, daß ich eben überwiegend zur Navigation Garmin GPS nutze, die nicht nach Hause plaudern und beim Auto Garmin auch Tracking ausgeschaltet habe usw usw Klar ich zieh das auch nicht 100% konserquent durch mit z.B. alternativen OS auf dem Smartphone, Sim-Card-Tauschtreffen und was es da noch an nette Sachen gibt, aber man muß ja nicht alle "Datentüren" speerangelweit aufstehen lassen just my 2 cents zu dem Thema...
  22. khyal

    Hygiene und Küche

    Körperpflege mache ich, wenn es nicht gerade einen erfrischen Bach, See zum Reinlegen gibt, mit Waschlappen, Wasser im Kochtopf mit etwas Seife, ob jetzt Feste oder flüssig versetzt. Braucht man erstaunlich wenig Wasser, man kühlt bei niedrigen Temps nicht so aus und kann es notfalls auch im Zelt machen. Wenn Flüssigseife Dr Bronner, feste Seife hat den Vorteil, leichter, keine Flasche nötig, da habe ich was von Lush, was für Haut & Haare und tierversuchsfrei ist. Normales Klopapier zersetzt sich schnell im Boden (ganz im Gegensatz zum Tempo, Feuchtreinigungstüchern usw) da habe ich keine Bedenken, ausser in sehr "sensiblen" Gegenden, das mit im Shithole zu vergraben, muß aber sagen, daß ich zuhause fast nur noch Bidet statt Klopapier nutze und auch unterwegs vermehrt auf die Wasserlösung setze., wenn ich in Wassernähe bin. Da hatte jemand mal im Forum geschrieben, daß die die Verschlüsse von Sriracha Soße gut für Spritzflaschen einsetzen lassen, habe ich vor einiger Zeit mal als "Bidetflasche" getestet, geht prima. Seitdem sammel ich die Verschlüsse (halt meine Lieblingssoße) wenn Ihr also so ein Ding braucht und irgendwo hin kommt, wo ich bin, z.B. Fernwander-Tage oder beim Paddel-Event Sep/Okt, vorher Bescheid sagen, dann bringe ich gerne Einen mit. Tja was das mit den LNT-Regeln usw betrifft, scheitert imho die weitere Verbreitung in D auch am Regeldenken mancher Verantwortlichen...OT: Mal als Beispiel, bei einem längeren Weitwanderweg, der in meiner Nähe ist, fänd ich es übel, daß die Rückseiten der Rasthütten regelrecht zugeschissen sind und unglaublich viel Klopapier liegt. Ich hatte mich dann an die Verantwortlichen für die gedruckte Info bzw Website gewandt und vorgeschlagen, wie es z.B. in Schweden in jeder Publikation steht, eine Empfehlung aufzunehmen, daß man doch eine kleine Schaufel mit nehmen und etwas ab von Hütten, Gewässern ein Loch... Die erste Antwort war, daß das nicht nötig ware, da es ja verboten wäre, sich auf diese Weise dort im Wald zu erleichtern. Auf meinen Vorschlag, dann sollte sie mal um die Hütten Rumlaufen und schauen, daß da jede Menge hinter liegt, kam dann, das wäre ja auch mit Loch illegal und man könnte deswegen nicht in offiziellen... Daraufhin brach ich die Sache ab und widmete meine Lebenszeit lieber ergiebigeren Gesprächen. Wie spottete meine italiänische Ex-Freundin immer "Germany the country of law and order"
  23. @Michafoto Ich habe mir jetzt nochmal Deine Anforderungen genau durchgelesen : - in den Bergen oberhalb Baumgrenze, was dann u.U. oberhalb 2000 m heißt - offene Lagen, also kein Windschutz - für stärkere Witterung, Wind Das heisst unter Umständen Sturm mit Starkregen und starken Böen OT: (auf La Palma hatte ich auch schon einen Orkan über 1,5 Tage, wo ich die erste Nacht noch ungeschützt oberhalb der Cumbre N. verbracht habe und wir dann am folgenden Tag nach El Pilar runter sind und es da reihenweise die Bäume abgeknickt hat) Und dann geht es ja u.uU um das volle Risiko d.h. wenn es Dir nachts dynamisch das Tarp oder Zelt abbaut, hast Du halt nicht um die Ecke ne Juhe, Grillplatz-Toilettengebäude o.A., sondern darfst dann evtl mit Stirnlampe 10 oder 15 km im Regen, Sturm zum nächstern Fluchtraum laufen, was je nach Gegend vom Risiko her nicht ohne ist. Ich würde da auf ein leichtes sturmstabiles (ich mein jetzt wirklich sturmstabil, also daß es 90 km/h böig abkann) Zelt setzen, was Du bei schönem Wetter weit aufmachen kannst, um z.B. vom Schlafsack aus den Sternenhimmel zu sehen. Dann sind auch "Sturzbäche" die evtl die Hänge runter kommen, kein Problem. Wenn ich jetzt mal die richtig teuren DCF Sachen wie z.B. HMG Ultamid 2 weg lasse und alles, bei dem aufgund der Gestängekonstruktionb hohes Bruchrisiko besteht, fällt mir vor allem das SMD Lunar Orbiter ein... Super fix aufzubauen, 2 Stangen-Geodät, zwar noch nicht mit in 9 BF gestanden, aber schon in 6-7 BF und da hatte ich noch nicht mal die sturmleinen benutzt und es stand noch sehr ruhig. Und vorletzte Nacht konnte ich wunderbar bei weit offenen Türen den Sternenhimmel beim Einschlafen bewundern Ich weiss nur nicht, ob Du nicht bei netto 1160 g Schnappatmung bekommst mein Hängemattensetting mit richtig großer Hängematte und ca 8 qm Tarp wiegt < die Hälfte, aber im Gebirge braucht man imho halt bei den Vorgaben andere Sicherheitsreserven.
  24. "innen" im Hauptfach hat der Mariposa bis letztes Jahr die Änderung mit dem Flex-Hüftgurt kam, 42 l gehabt, seitdem sind die Aussentaschen größer und das Hauptfach kleioner geworden, gesamt immer noch 60 l, aber Hauptfach 36 l. Der von @Ein.Plattfüssler erwähnte Kumo ist klasse, aber mit Hauptfach 28 l unterhalb der Vorgabe, der G4 mit Pad (ohne trägt er sich sehr bescheiden) etwas oberhalb der Gewichtsvorgabe mit gut 700g, aber bei 158 cm und schmalen Schultern & Frau werden wahrscheinlich die Schultergurte zu breit & gerade sein. Aber wenn es beim alten Mariposa gepasst hat... @piucore nicht jeder Laden macht Dir das perfekte Setting beim Rucksack, der Elementum trägt sich völlig anders, wenn man ein Pad an die Rückenschlaufen macht, haben Die Dich evtl den ohne probieren lassen ? Wenn Dir es auch recht ist, falls der Rucksack einen Rahmen hat, wird für Dich der Zpacks Women's Arc Haul Ultra 60L vermutlich ziemlich perfekt sein. ca 600g, die Schultergurte sind noch mal einen Tick schmaller als beim Arc haul Ultra und statt in J in S-Form, halt an die weibliche Anatomie angepasstr
  25. Was in der Aufzählung noch fehlt, ist das SMD Deschutes, ähnlich wie das GWC, aber breiter, höher = mehr Raum, keine Kapuzen-Leckstelle, kein Kapuzen-Flattern, deutlich stabileres Material, genau wie GWC easy in D zu bekommen, preisgünstig. OT: Ich würde gerade oberhalb der Baumgrenze eher ein windstabiles, geschlossenes Zelt nehmen. War da früher auch mit Flattarps und solchen Konstruktionen unterwegs, aber gerade bei Starkwind, Schweinewetter fand ich das rel stressig, aber kann gut verstehen, daß man, wenn man ansonsten mit Hängematte unterwegs ist, das bevorzugt. War dann z.B. das Setting Flattarp, Hängematte und 5 mm Evazote für den Fall, daß keine Bäume da sind, dann wurde zur Polsterung fast alles unter die Matte drunter gestopft, was ich bei hatte...
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