Reputationsaktivitäten
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Omorotschka reagierte auf lampenschirm in Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?habe auch so ein paar Kleinigkeiten, wo ich denke, dass ein kleines Mehrgewicht mir am Ende mehr km bringt. Bspw. nehme ich bei längeren Touren ein Lixada Solarpanel statt Ladegerät mit, damit muss ich nicht regelmäßig irgendwo im Café sitzen und warten, bis die Powerbank geladen ist. Entweder kann ich dir Zeit sonst laufen, oder wenigstens kann ich Pause machen, wo es schön ist, und nicht, wo es ne Steckdose gibt. Oder ich bin inzwischen vom Micro auf den normalen Sawyer Squeeze umgestiegen, die paar Gramm mehr kosten mich keine 1-3km am Tag, das (im Vergleich) ewig langsame Filtern mit dem Micro allerdings schon.
Man muss sich halt überlegen, was man will. Wenn der Fokus auf Laufleistung liegt, fallen halt plötzlich viele Sachen weg, die man im Camp bzw. bei Pausen benötigt, bzw. insgesamt verschiebt sich der Fokus. Ich hab z.B. normalerweise kein Kochsetup mehr dabei, nicht (so sehr) aus Gewichtsgründen, sondern weil es mir einfach zu lange dauert und zu aufwändig ist, Wasser zu organisieren bzw. das Mehr an Wasser zu tragen, zu kochen, spülen, schauen, das alles wieder trocken ist, etc. Da lauf ich lieber bzw. lass in der Pause einfach die Füße baumeln.
Ansonsten seh ich das mit Rucksäcken wie @RaulDuke, verstehe nicht, was an rahmenlosen Rucksäcken so kompliziert ist. BW sollte halt niedrig sein, aber dafür sind wir doch hier… Und zwecks Zelt, in Deutschland zumindest reicht meiner Erfahrung nach Flat Tarp + Groundsheet. Kommt bei mir auf rd. 300g, inkl. Heringe. Bugnet o.ä. hab ich hierzulande noch nie vermisst, und Wetter hats auch alles abgehalten.
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Omorotschka reagierte auf einar46 in Nanu? 2,5 cm selbstaufblasende komfortabler als 5 cm Luftmatte? :-oSo ist es...
Hier ist noch ein Bild einer "echten" Torsomatte (rechts, 90 cm lang) gegen eine Small-Matte (ProLite, 120 cm lang) von TaR. In der Mitte liegt ein Zollstock von 1 Meter Länge für den Vergleich.
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Omorotschka reagierte auf cafeconleche in Wäsche nachts trocknen?Morgens am Körper resttrocknen. Das Schlimmste ist wenige Sekunden nach dem Anziehen geschafft.
Außerdem nicht so oft waschen. Mut zum Gestank - außer vielleicht man möchte mittags drinnen einkehren.
Und Zopiklon hat recht: Mittagspause zum Waschen und (teilweise) Trocknen nutzen- essen kann man auch in der Merino-Nachtwäsche.
edit: @Omorotschkahat aber auch schon komplett nasse Sachen trockengeschlafen. Schaudernde Bewunderung.
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Omorotschka reagierte auf Oska in Island - Laugavegur TrailTag 1.
Bin den ersten Tag über Copenhagen in Reykjavik gelandet. Erstaunlicherweise haben in Kopenhagen viele Leute auf den Flug nach Reykjavik gewartet. Hätte nicht gedacht, dass da so viele hinfliegen.
Der Flug nach Reykjavik hatte etwas Verzögerung, sollte um 23:30 ankommen, da waren wir dann um 23:50. Aus dem Flughafen raus, es regnet und ist merklich kühler, ca. 10 Grad gegen die für mich unerträglichen 30 Grad in Deutschland. Noch aufs Gepäck gewartet und dann den vorher schon gebuchten Bus vom Flughafen zur Innenstadt genommen. Um 0:50 gings dann los. Die Fahrt zum BSI Bus Terminal dauerte ca. 50 Minuten. Zur Uhrzeit muss man sagen, dass Island 2 Stunden zurück liegt, also statt 0:50 Island Zeit war es in Deutschland schon 2:50. Nicht die Zeit in der ich eigentlich noch unterwegs bin. Aber egal, ist nicht zu ändern. Ca. 1:40 Local time dann beim Busterminal angekommen und habe dann meine Regen hose angezogen um die ca. 3.5km zum Campingplatz zu Fuß zu gehen. Ich hatte dann, zu spät, gesehen, dass 2 andere Hiker (Rucksack und so) in ein Taxi stiegen. Meine Vermutung spontan war, dass die bestimmt auch zum Campingplatz wollen und da noch Platz für einen Dritten sein müsste und um das Geld zu teilen dachte ich man könnte zusammen fahren. Aber die waren schon im Auto und haben meine Versuche nicht wahrgenommen, dass Taxi war dann weg. Aber wo man Geld verdienen kann dauerte es nicht lange und ein weiteres Taxi hielt und nahm mich dann mit. Statt eine halbe Stunde zu Fuß im Regen zu gehen habe ich dann ca. 25€ gezahlt, egal, war schon spät, müde und so weiter.
Dann mitten in der Nacht und recht dunkel, der moderne Zelter möchte ja schlafen können, dann bei Nieselregen das Zelt aufgebaut. In der Phase des Aufbauens empfand ich es als geniale Idee, den Rucksack schonmal unter das Zelt zu packen, damit meine außen aufgerollte Gossamer Gear Rolle nicht nass wird. Zelt stand dann irgendwann, schlauerweise mit Südgefälle, aber egal, schlafen wollen, wird schon, da entdeckte ich dann im Innenbereich wo die Füße sich später betten sollten einen Huckel. Ok, da habe ich den Rucksack wohl nicht unter die Apside gelegt. Kann ja nicht so schwer sein den drunter hervorzuziehen, war es aber dann irgendwie doch. Nach dem Einsatz grober liebevoller Gewalt war er dann irgendwann frei. Zu welchem Preis habe ich dann später feststellen dürfen. Ich bin ja mit einem Silnylon Boden unterwegs und da ich in Island von dem Nichtregelfall grüne Wiese ausgehe habe ich mir noch ein passendes Groundsheet als Schutz dazu geholt, welches man an den 4 Ecken a Klippen kann damit es dann dauerhaft drauf bleibt . Ich weiß, da schmerzt das UL Herz, für das zusätzliche Gewicht kann man schon ein Tarp haben. Nun denn, worauf wollte ich hinaus? Genau, Rucksack + grobe Gewalt + Groundsheet. Warum der Rucksack sich weigerte einfach hervorzukommen lag daran, dass er sich irgendwo an der Befestigung des Groundsheets verhakt hat und beim Herausziehen dann die Befestigungsöse kaputt gemacht hat. Ok, also erstmal dann nur noch drei Haltepunkte. Und Gedankennotiz: Einsatz von liebevoller Gewalt das nächste Mal durchdenken.
Am nächsten Tag dann etwas Sightseeing in Reykjavik gemacht, sich um die üblichen Verdächtigen wie Gaskanister und Feuerzeug gekümmert. Irgendwann dann zurück auf den Campingplatz, noch ne Dusche gegönnt, Nachtklamotten an und ab in die Koje Schlaf nachholen.
Tag 2.
Achja Feuerzeuge, Plural. Ich hätte wahrscheinlich mit eisernem Willen auch eine Location finden können wo ich ein einzelnes Feuerzeug hätte bekommen können, aber ich war, am Ende einfach zu faul dafür, also habe ich das Dreierpack gekauft. Da ich ein netter Mensch bin, nein es ging ganz sicher nicht darum einfach weniger Gewicht mit rum zu schleppen, und es auf dem Campingplatz eine Hikerbox gab habe ich die wegzugebende Feuerzeuge mit der Verpackung da hin gelegt, mit Verpackung, um zu signalisieren Neu, Voll, toll! Ich bin dann vor meiner Abfahrt nochmal an der Hikerbox vorbei gegangen, Feuerzeuge waren weg, leere Verpackung noch da. Die Mülleimer waren auf der Rückseite. Vielleicht bin ich ja kleinlich, aber so ganz nachvollziehen kann ich sowas ja nicht. Egal, kommen wir zu schöneren Dingen. Da der Startpunkt, Moment Name nachschauen, Landmannalaugar (Mannamana - Land + Laugar, kann doch nicht so schwer sein zu merken) doch arg weit weg ist und der äußerst selbstlose Isländer gegen eine kleine Gebühr bereitwillig ist die willigen Hiker dieses Planeten dahin zu bringen, habe ich diesen Service dankend angenommen. Es ging dann in so nem klassischen Reisebus, wobei sich klassisch wohl nur auf das Interiör bezieht wo die Sitzplätze sind, denn, ohne Fachmann zu sein, es dünkte mir, das edle Gefährt ist höher gelegt, was, wie sich später heraus stellte auch durchaus seine Daseinsberechtigung hat.
Zu aller erst, ich war erstaunt wie viele Leute da auch hin wollten. Ich schätze es gab ca. 60 Sitzplätze und die waren quasi alle belegt. Jaaa ich weiß, ist ein common Trail, aber Island ist ja nun auch nicht gerade um die Ecke.
Nachdem der Rucksack unten verstaut war die nächste Aufgabe noch einen Sitzplatz zu ergattern, möglichst am Fenster natürlich und was soll ich sagen, da wurden alte Erinnerungen aus der Schulzeit wieder wach, ich konnte ganz hinten auf der 5er Reihe direkt am Fenster sitzen. Ob das wirklich weise war ist ein anderes Thema, da Hinterachse weit vor der letzten Reihe und es ging natürlich irgendwann durchs Gelände. Aber egal, hab mich trotzdem gefreut wie Bolle.
Gesellschaft haben mir dann noch drei andere jüngere Deutsche geleistet, waren Freunde so in dem Abialterbereich würde ich sagen. Schnack hier Schnack da, irgendwann Musik auf die Ohren, zwischen durch immer wieder gedöst, dann wieder mal raus geschaut und ja, es gab Momente da hat mich der Anblick dieser Natur schon etwas bewegt und auch Dankbarkeit so etwas sehen zu dürfen.
Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit sind wir dann am Startpunkt angekommen, ca. 11:30, ich glaube bis auf eine andere Mitfahrerin aus dem Bus sind die dann alle gleich los gestrazt zum nächsten Campingplatz ca. 12km entfernt, Moment Namenssuche Hrafntinnusker (kein Plan wie ich mir das merken soll, vielleicht irgendwas mit Etrusker).
Mein Plan hier war ja easy going, möglichst viele Photos machen, diesmal mit ner Kamera die auch wetterfest ist, also bin ich erstmal eine Nacht da geblieben zum zelten natürlich. Da meine geologischen Kenntnisse gegen Null gehen weiß ich nicht wie man hier die Beschaffenheit des Bodens adäquat bezeichnet, aber unter Hikern, harter steiniger Untergrund, größerer Stein notwendig zum Reinhämmern der Tentstakes und prophylaktisch diese auch mit Steinen beschweren, wird nachvollziehen können was gemeint ist. Also Zelt aufgebaut und dieses ganze Firlefanz, Matte aufblasen und so weiter kennt ihr alten Hasen selbst aus dem FF, danach etwas in der Gegend herumschlawenzelt mit der Kamera in der Hand und ein wenig rumgeknippst. Immer mal wieder ins Zelt rein und nen Powernapp gemacht wenns wieder angefangen hat zu regnen/nieseln, weil, ist ja schön wenn die Kamera wetterfest ist, aber Regen auf dem Objektiv ist jetzt nicht das Bildergebnis was ich gerne auf dem finalen Bild hätte.
Man hätte können, also ich, aber schüchtern wie ich bin dann doch nicht, ok Randnotiz wollte keine nasse Unterbuxe, dort gibt es eine heiße Quelle in der natürlich gebadet werden kann und sofern ich NOBO gelaufen wäre hätte ich mir das auch zum Abschluss gegönnt weil dann letzter Tag und egal mit nasser Unterbuxe und Nein Raulduke ich hüpfe da nicht wie Du im Adamskostüm rein :-D.
Irgendwann wieder das alte Reinhold Helge Spiel, achne das war ja was Anderes. Egal, halt wieder ins Zelt zur finalen Nachtruhe, heißt Hörbuch hören, eigentlich die lange freie Zeit nutzen um Reisetagebücher wie diese zu schreiben (ppsst: Ich hol das gerade an Tag 3 nach, Erklärung folgt).
Tag 3.
Wie das so ist, da gibt es sicher eine Koheränz, ist früh in die Falle auch häufig mit früh aus der Falle verbunden. 4:30 schaute ich dann mal aufs Handy und da ich wegen dem ausreichendem Rumliegen der letzten beiden Tage auch wieder den fehlenden Schlaf nachgeholt hatte bin ich raus und wieder das alte Hikerspiel hex hex, Zelt abgebaut, Heringe unter Steinen gesucht, vermutlich alle wieder gefunden, danach in den Zeltbereich wo Tische und Bänke standen, leckeren schwarzen Tee gekocht, halbe Tonne Zucker rein, achja Hikerbox, ich bin ja ein großer Fan von Kaffeeweisser Cofeemate und hatte aber vergessen den noch hier in Island zu besorgen, und siehe da, eine Tüte mit Coffeemate zum Mitnehmen, weil der muss eigentlich auch mit in den Tee. Dazu gab es eine Packung Minisalamis, fertig war das Frühstück. Dazu muss gesagt werden, early Bird bin ich eigentlich immer, aber eher dann so gg. 6-7 los, aber ich frühstücke beim hiken nie auf diese Weise, also morgens Tee oder was anderes kochen, ich esse irgendwas was man sich so hinter die Kiemen schieben kann, getrunken wird bei Bedarf Wasser und los geht's. Aber meine Mission diesmal ist ja easypeasy, der Etruskerzungenbrecher nur 12km von hier entfernt, also gönne ich mir halt mal was. Obwohl die Moral von der Geschichte ist, dass ich irgendwie trotzdem um 6.00 schon wieder los bin. Naja wen interessierts.
Bei den ganzen vielen Wörtern hier weiß ich gar nicht mehr ob ich erwähnte, dass ich den Wetterbericht in Reykjavik für Reykjavik gecheckt habe und für den gestrigen und heutigen Tag Regen angesagt war. Ob dies nun auch ansatzweise für die Ecke hier gilt, keine Ahnung, aber ich habe heute daher nicht mit Sonnenschein gerechnet und mir daher prophylaktisch die Regenhose und Regenjacke gleich angezogen, es nieselte auch schon zu Beginn.
Was soll ich sagen, ich hatte häufig die Wörter "im Lande Mordors" auf meinen Lippen durch die ganzen Rauchfahnen die aus der Erde kommen. Abgesehen davon auch eine atemberaubende Landschaft mit dunklem Sand und Gestein, grünem Gewächs auf diesem, in verschiedenen Sandfarben sichtbare Bergseiten und weiße Schneepatches zwischen durch. Ich liebe es, auch das nordische Wetter (Temperaturen) - außer Regen, wir werden keine großen Freunde in diesem Leben, aber, das ist halt Mutter Natur und das ist auch gut so. Irgendwann habe ich eine Stelle gequert wo so richtig viel Dampf aus der Erde kam und neben dem Odöfre von faulen Eiern ich mitten drin in der Rauchfahne war, Brille beschlagen, nix mehr gesehen, naja der Rauch muss ja auch mal wieder drehen damit ich da nicht die ganze Zeit drin stehe und dort übernachten muss, ich hab das vorher natürlich gdnau beobachtet und da hat er sich ständig gedreht. Ok, irgendwann war Ich dann auch frei und konnte wieder erkennen wo es weiter ging und ab gings.
Bekannt war, schlechtes Wetter heute und der Campingplatz ist wohl der höchste Punkt hier und sehr exponiert. So exponiert und mit frischen Brisen gesegnet, dass hier ganz viele Steinmauerkreise und Wände per Hand aufgeschichtet worden sind um den armen Zeltern ein wenig mehr Schutz zu bieten.
Unerwartet war der Eisregen in den ich dann irgendwann reinlief und, dass es doch ganz schön schattiger wurde, speziell an den Händen habe ich das gemerkt. Also Handschuh 1 und 2 ausgepackt. 1 sind dünne wärmende und da nicht wasserdicht noch dünne aber wasserdichte Fäustlinge rüber und siehe da, es stellte sich dann nach einiger Zeit ein Wohlgefühl ein, nur das mit dem (heute nur via Handy weil Wetter für große Cam Grütze) knipsen ist ein kleiner Akt.
Kurz vor der Ankunft des heutigen Etappenziels kurz Rast und stilles Gedenken bei der Plakette gemacht wo 2004 ein 25-jähriger Hiker in einem Blizzard verstorben ist. Ca. 1km vor der schützenden Hütte.
Als ich dann weiter Richtung heutiges Etappenziel bin sind mir die drei Deutschen von dem Bus entgegen gekommen und haben mitgeteilt, dass Sie zurück gehen zum Ausgangspunkt und die Tour abbrechen. Bei denen sind wohl Sachen im Rucksack nass geworden wegen fehlender Innentüte. Das ist natürlich ärgerlich aber ich habe ihnen Mut zugesprochen und mitgeteilt, dass das die richtige Entscheidung war und Sie deswegen meinen Respekt haben, weil wohl nicht wenige genau das Umgekehrte in dieser Situation machen würden mit dann unter Umständen nicht so tollen Ergebnissen.
Und Stand jetzt 16:18 wird mir auch mal wieder klar wie schmal der Grat sein, später dazu mehr.
Am Campingplatz angekommen, war noch recht früh, ca. 10.00, gleich zum Warden in der Hütte, kleinen Schnack gehalten, noch froh über das grandiose Wetter gefreut - Eisregen, kalt und Wind), und ich fühlte mich in dem Augenblick auch so, dann für eine Nacht ein Zeltplatz gebucht, mir eines dieser Steinwallkreise ausgesucht mit Pi mal Daumen, weil die Grundfläche oh Wunder für ein 2 Personen Zelt mit jeweils2 geräumigen Apsiden dann doch Platz benötigt und mein Zelt aufgebaut. Handschuhe aus weil mit den Fäustlinge geht das nicht so richtig und Heringe wie an Tag 2 mit einem passenden Stein im Boden versenkt, während es regnete. Und irgendwie ist dann immer etwas genau dem Regen ausgesetzt, wo kein Regen rein soll, Innenmesh zum Beispiel. Zum Regen kam dann noch sein sehr guter Kumpel der Wind dazu, was das Vermeiden dieser Stellen etwas schwieriger gestaltete. Aber auch das war irgendwann erledigt, Stöcke rein, hochlupfen, ich glaube insgesamt mit 11 Heringen abgespannt. Hab vorher noch in Deutschland extra Schnüre befestigt um sicher gehen zu können. Steine noch auf die meisten Heringe, hoffentlich reicht das. Wer mal schauen möchte wie Zelte so aussehen können auf dem Etrusker und ich meine auch auf dem ersten Zeltplatz, einfach mal bei YT suchen.
Nun stand zwar das Zelt aber es waren einige logistische Probleme zu lösen die bei Nichtregenwetter bisher nicht relevant waren. Wie kommt man ins Zelt ohne innen Wasser reinzubringen wenn es draußen regnet, man Regenklamotten an hat, die Hose erst dann ausziehen kann wenn man die Schuhe aushat, diese Regensachen irgendwo danach ablegen muss und der Rucksack oben dafür nicht geeignet ist als Ablage weil man den noch öffnen muss um die Matte und den Schlafsack und das restliche Gedöns ins Zelt zu bekommen?
Ok, es gab eine neue unbeheizte Hütte ca. 20 Meter entfernt wo man auch kochen konnte, mit eigenem Kram, also dahin Rucksack stand schon in der Apside und Hose und Regenjacke ausgezogen.
Problem Nr. 1, Socken, Thermoleggins, Longsleeve und TShirt drüber waren feucht. Bei der Thermoleggins war ich mir nicht sicher, ich hatte das in Neuseeland auch schon so mal, da wars aber insgesamt um einiges wärmer, ob ich die unter der Regenhose anlassen soll damit mir die nicht wegen Schweiß nass wird. Ich habe als lange Hose nur die Thermoleggins und die Regenhose dabei. Da es aber doch deutlich kühl hier ist bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich mit Schwitzen ein Problem bekomme und nur mit Regenhose war halt nicht klar ob das dann zu kühl wird. Problem Nr. 2 war, dass ich die Sachen zum wandern gerne irgendwie für den nächsten Tag trocken bekommen wollte um nicht mit den feuchten und kalten Sachen dann zu starten. Also war Plan A, Sachen anlassen, das mit den Socken habe ich schnell aufgegeben, die waren klitschnass und mussten ausgewrungen werden. Und ich hatte mir in weiser Voraussicht extra warme Socken genau für so einen Anlass im Zelt mitgenommen. Normalerweise würde ich sagen ich komme mit kühleren Temperaturen sehr viel besser klar als mit warmen, aber als ich spürte, dass meine Füße sich wirklich kühl anfühlen bin ich schon etwas aufmerksam geworden. Erstmal war gefühlt alles im Zelt feucht, was natürlich keine gute Grundlage zum. Aufwärmen und trocknen ist. Nachdem die Matte aufgepumpt war, also rein in den Quilt mit den feuchten Klamotten, Bodyheat, irgendwann sind die dann auch trocken. Obenrum, Patagonia Air, in weiser Voraussicht zweites altes Oberteil irgendwas mit Polartec und meine EE Torrid angezogen, Merino Beanie und von allen Hoidies, Jacken die Kapuzen drüber. Da lag ich dann in Pharaostellung in meinem Quilt, mir wurde nicht warm, alles fühlte sich klamm an. Ich weiß nicht wie lange ich genau brauchte, ca. 30-45 Minuten, dann neuen Plan gemacht, Thermoleggins aus, Wanderlongsleeve mit TShirt aus und das eigentlich trockene Nachtlongsleeve mit dazugehörigem TShirt an. Es ist echt unglaublich wieviel Feuchtigkeit man in so ein Zelt mit reinbringen kann und was dann am Ende davon alles betroffen ist. Wieder Patagonia und Konsorten drüber mit Handschuhen diesmal, Hände sind auch kalt, wieder Pharaostellung und in dem nun auch innen feuchten Quilt liegen.
Und sei es mit der eh schon vorhandenen Feuchtigkeit nicht genug spritzt mir ständig Wasser von der Innenseite entgegen. Das sind zwar nur kleine Sprenkel, aber wenn man gerne ein Innenzelt mit trockenen Sachen, verständlicherweise möchte ist das kontraproduktiv. Woran das mit dem Sprenkeln liegt, keine Ahnung, Kondensation kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das ist bei diesem Zelt ja 0,55er Material, beim Zpacks habe ich 0,70er und da hatte ich solche Probleme nie. Bisher scheinen die Abspannungen zu halten, ich kann von innen nicht alle außen sehen, nur die von den Apsiden und der eine Stein da drauf bewegt sich schon ganz schön.
Was ich leider am Anfang vor dem Zelt aufstellen vergessen habe ist, meinen Cnoc Beutel mit Trinkwasser aufzufüllen. Denn ein heißer Tee oder später Mahlzeit sind sicher eine gute Idee. Nachdem ich so langsam das Gefühl hatte dass ich jetzt einen Zustand erreicht habe wo ich mich etwas trockener fühle, also wieder raus bei Nieselregen und Wasser besorgt und wieder rein ins Zelt. Kochen funktioniert bei den großen Apsiden wirklich gut. Nun um 17.00 habe ich den Eindruck, dass die Körperwärme soweit alles am Körper/Quilt getrocknet hat, meine feuchten Oberteile habe ich in die Fußbox getan und hoffe, dass die bis morgen dann auch wieder trocken sind. Das einzige Riesenproblem, wofür ich mich in den Arsch beißen könnte ist, ich hab vergessen ne Pinkelpulle zu kaufen. Es regnet hier heute durch und ich will möglichst nicht mehr aus dem nun komfortablen Zelt. Mal schauen wie ich das Problem löse. Der heutige Tag hat mich mal wieder Demut vor der Natur gelehrt. Laut Inreach Wetter Forecast soll es ab morgen 6.00 aufhören zu regnen und dann die kommenden Tage auch besser werden. Finger crossed, wir werden sehen. Erstmal diesen Tag/Nacht überstehen.
tbc...
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Omorotschka reagierte auf SimplyMad in Stammtisch HannoverHallo, interessante Neuigkeiten für alle Mit-Foristen aus und um Hannover:
Am 27.-29. September wird in Hameln ein verlängerter Stammtisch von UL-Begeisterten aller Couleur stattfinden. Ihr seid herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
Falls ihr das komplette Wochenende teilnehmen möchtet, wäre eine selbst mitgebrachte Unterkunft und Dinge für das leibliche Wohl notwendig.
Wo wird das stattfinden?
Jugendzeltplatz Alpha One, Pferdeweg, 31787 Hameln
https://www.zeltplatz-alphaone.de
Wo melde ich mich an?
https://nuudel.digitalcourage.de/7to3RyeUoCuFztYE
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Omorotschka reagierte auf RaulDuke in Stammtisch HannoverIch bringe einen Pavillon mit, der relativ Windstabil ist und für 20 Personen + X passt!
Die langen Seiten gehen bis nach unten, bietet also auch etwas Windschutz!
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Omorotschka reagierte auf wilbo in ULTRA 100 X PSA "selbstklebend"Moin!
Vor kurzem habe ich bei Extex eine Kleinmenge vom „selbstklebenden“ Ultra-100-X geordert.
Der Gedanke war, das Material als Verstärkungen für DCF-Tarps zu verwenden.
Ich habe ein Stück Ultra-100-X zusammen mit einem Vergleichsstück, Ultra-100 + Tyvek-Klebeband, auf ein Stück DCF geklebt.
Beide Materialien wurden mit einer Rolle fest angedrückt und 24 Stunden ruhen gelassen.
Das Vergleichsstück, Ultra-100 + Tyvek-Klebeband ließ sich nur mit viel Kraftaufwand abziehen.
Ich kann mir vorstellen, dass es mit mehr Zeit sogar noch besser kleben könnte.
Nun hatte ich erwartet, dass sich das Ultra-100-X sich so gut wie gar nicht mehr lösen lässt.
Überraschenderweise war das Abziehen dieser Verstärkung kein Problem, sodass ich eher von einer „guten“ Haftung sprechen würde. Als Verstärkung, ohne es nachträglich per Naht zu fixieren, ist es für DCF gänzlich ungeeignet!
Ich würde jedem raten, den kostenlosen Musterversand von Extex in Anspruch zu nehmen und mit dem kleinen Stück einmal die Klebkraft auf der jeweiligen Oberfläche zu testen.
Dennoch kann ich mir eine Funktion vorstellen, wo mir die Haftung entgegenkommen könnte. Überall wo normalerweise Verstärkungen oder Stangentaschen mit Nadeln angeheftet werden, würde das Anhaften den Arbeitsprozess vielleicht erleichtern.
Wie es sich allerdings durch diese Klebschicht näht und ob Rückstände vom Kleber an den Nadeln hängen bleiben, kann ich noch nicht sagen.
VG. -wilbo-
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Omorotschka reagierte auf fatrat in Sommerliche Tage an der Elbe ...man hat mich gerufen?
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Omorotschka reagierte auf wilbo in Sommerliche Tage an der Elbe ...Wir waren mit unseren Faltern alles andere als ultraleicht unterwegs.
Schön war´s trotzdem ...
VG. -wilbo-
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Omorotschka hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Bikepacking: Ultraleichte "Wegfahrsperre" gesucht (Schloss)?So richtig ul wäre es wohl, die eigene Fahrradkette zum anschliessen zu nutzen
Hm...aber vielleicht ließe sich aus einem alten Stück Kette und Kettenglied eine Wegfahrsperre basteln.
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Omorotschka hat eine Reaktion von zip erhalten in Sammelthread - myog kleine BasteleienIkea Pärkla wird leichte Rucksack Seitentasche / Ridgeline Organizer / Faltboot Seitentasche / Rahmentasche für's Rad...
Nötig sind Ahle, Bindedraht zum durchfädeln, Maurerschnur oder so.
Eine Schere für das riesige Etikett (lässt sich evtl. noch als Tarp oder Unterlage nutzen;)
Den Rest müsst ihr euch denken.
Viele Grüße, Martin
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Omorotschka reagierte auf kai in Auf der Suche nach LeichtigkeitIch kann @khyal nur zustimmen. Ich war gerade erst wieder auf dem GR53 in Frankreich unterwegs und musste mich tatsächlich auch hier und da wieder mental runter bringen, um nicht die ganze Zeit planen zu wollen. Aber je öfter man die Erfahrung macht, dass man gar nicht planen muss um zu überleben und eine tolle Zeit zu haben, unso entspannter kann man zukünftige Touren angehen. Zwei Beispiele:
An einem Morgen wurde ich von einem Hund angefallen, weil dessen Halterin mit zwei großen Hunden sichtlich überfordert war. An einer Engstelle packte er mich am Arm und wollte mit meinem Sun-Hoody und meiner Hand "spielen". Ich musste den Hund minutenlang am Halsband von mir fern halten während er nach mir schnappte, bevor die Frau mal zu uns runter kam und ihn mir abnahm. Mehr als eine knappe Entschuldigung gab es nicht. Es war ihr offensichtlich unangenehm und sie ist schnell abgehauen. Jedenfalls stand ich da nun mitten im Wald und der weiße Hoody von oben bis unten matschig braun. Das nächste Wasser sollte viele viele Kilometer auf sich warten lassen. Doch schon kurz darauf hat mich ein netter Mann auf den Hoody angesprochen. Es stellte sich heraus, dass er ebenfalls an der Frau vorbei gekommen ist und eine ähnliche Situation mit den Hunden hatte. Wir haben uns gleich gut verstanden und liefen ein ganzes Stück miteinander. Die Unterhaltung war eine willkommene Abwechslung, weil ich die Tage davor komplett alleine gelaufen bin. Und als wir an einen Bach kamen, konnte ich den Hoody waschen. Das beste kam aber danach, denn ein langer Anstieg in der Mittagssonne wartete auf mich. Also zog ich den noch feuchten und inzwischen wieder sauberen Hoody direkt wieder an. Durch die Verdunstung hatte ich auf den folgenden Kilometern eine großartige Abkühlung. So hat sich eine vermeintlich negative Situation letztendlich doch zum Positiven entwickelt.
Am nächsten Tag suchte ich vergeblich nach einer ebenen Stelle im Wald um zu schlafen. Die letzten Stunden lief ich nur noch auf schmalen Ziehwegen, wo es an einer Seite steil runter und an der anderen steil hoch ging. Dazwischen überall Wildschweinspuren. Außerdem hatte ich nicht mehr genug Wasser um mir etwas zu kochen und irgendwie über die Nacht zu kommen. Denn tagsüber hatte ich schon viel zu wenig getrunken, das spürte ich. Also brauchte ich dringend Wasser und einen Schlafplatz. Nach 48km erreichte ich um 21:30 Uhr den nächsten Ort, wo ich was essen und ein Bier trinken sowie mein Wasser auffüllen wollte. Leider sind dort gerade Ferien und alles hatte zu. Nur ein Restaurant war noch geöffnet, hatte aber die Küche schon geschlossen. Immerhin füllten sie mein Wasser auf und eine Bedienung zeigte mir einen nahegelegenen Pizzaautomaten (die schlimmste Pizza, die ich je gegessen habe 🤢). Aber auch diese Situation wandelte sich zum Positiven, denn in dem Restaurant saß ein junges Pärchen, die meine Situation mitbekommen haben. Er ist mir nach kurzem Überlegen direkt hinterher gelaufen und hat mich freundlich gefragt, ob ich nicht bei ihm schlafen möchte. Einen kurzen Moment lang hatte ich Sorge, dass er mir nur mein Bargeld und mein Handy klauen will, aber das war unbegründet und dumm von mir. Er und seine Frau haben sich unglaublich viel Mühe gegeben und sich um mich gekümmert. Mir wurde ein Bett und die Möglichkeit angeboten, im Garten zu zelten. Außerdem durfte ich mich dort duschen, auf die Toilette, habe noch mal Wasser und sogar ein Bier bekommen. Sie hätten mir zu der späten Stunde sogar noch was gekocht, wenn ich die Pizza nicht gegessen hätte. Als ich mein Zelt aufgebaut hatte, haben wir uns dann im Garten noch stundenlang unterhalten. Die zwei waren so lieb zu mir und erwarteten dafür keine Gegenleistung. Einfach zwei echte Trail Angels.
Die beiden Beispiele sollen aufzeigen, dass hinter jeder Ecke schöne Erfahrungen auf einen warten. Selbst vermeintliche Notsituationen haben sich auf meinen Touren immer zum Positiven entwickelt und ich habe schon viele tolle Menschen getroffen, die sich als Trail Angels entpuppt haben. Man muss es nur zulassen und einfach drauf los laufen, ohne vorher alles zu planen. Dann kann die Magie geschehen...
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Omorotschka reagierte auf kai in erster Versuch im ULBei @khyal klingt immer erstmal alles so negativ. Nimm das nicht persönlich. 😉
Dir auch ein herzliches Hallo @Susanne und willkommen im Forum. Ich finde es schön, dass du dich so intensiv mit dem Thema UL beschäftigst und demnächst auf deine erste Tour startest. Das wird dann auch der Punkt sein, an dem du erkennst, ob das gewählte Setup für dich passt oder ob du hier und da noch etwas ändern möchtest. Learning by doing eben. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du auch schon vorab dein Equipment eine Nacht lang auf einem Campingplatz oder auf einem Waldgrundstück von Freunden testen. Dann weißt du wie es sich tatsächlich verhält und worauf du achten musst... Hier im Forum kommt viel Wissen und viel persönliche Erfahrung zusammen. Wichtig ist es aber, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Es liegt also ganz bei dir, was du von all dem für dich übernehmen möchtest. Ich wünsche dir eine schöne erste Tour und ganz viel Spaß mit deiner Tochter.
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Omorotschka reagierte auf schwyzi in Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?Wir hatten am WE Böen mit Stärke 6-7, mir hat's den Tagesrucki vom Tisch geweht (und da ist die Bug-out-Ausrüstung drin😮)
Ich hab allerdings kein Tyvek, sondern Ikeafolie. Mag ja sein, dass Tyvek wie am Boden festgeklebt hält, ich hab da keine Erfahrungen mit. Mit Wind hab ich Erfahrungen. Und wenn ich "was von der Ausrüstung draufgelegt "hätte, dann hätte ich am Deich hinterherlaufen müssen - hinter der Ausrüstung, denn die Plane hätte ich eh nie mehr eingeholt.😄
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Omorotschka reagierte auf marieke333 in Sammelthread - myog kleine BasteleienTip für diejenigen, die auch einen Toaks Griff verloren haben. Eine Speiche Nr. 13 (2,34 mm) passt genau. An jeder Ecke habe ich die Speiche beim Biegen (mit zwei Zangen) ein paar Mal erhitzt und abkühlen lassen, um zu verhindern, dass sie bricht. Der neue Griff wiegt 6g, Original 4g.
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Omorotschka reagierte auf heff07 in Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?hi @Chabonit
hier kommen die daten ( ist ein halbiertes original tuch)
20 * 34 cm, trocken 12gr, nass: ( tropft nicht mehr) 72gr, ausgedrückt: 29gr
also, wenn ich mich auf die schnelle nicht verrechnet habe:
nimmt es 6gr wasser pro gramm tuch auf und lässt sich zu 60% wieder auswringen
so, jetzt aus schlechten gewissen erstmal die küche geputzt. ich darf gar nicht sagen, das ich zeit mit putzlappen auswahl, kauf, messen und wiegen verbringe, nur um sie dann in meiner ausrüstung verschwinden zu lasse, ohne sie im haus zu benutzen....
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Omorotschka reagierte auf schwyzi in Hammock-Tarp aus XfoilKlasse Sache, @Schwarzwaldine! 👍
X Foil...klingt ja mördertechnisch. Erinnert an Ikeafolie.
Aber gerade die Sicht , v.a. nach oben im Regen, ist ne geile Sache - und erinnert mich an ein Low Budget Projekt, lang ist's her...
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Omorotschka reagierte auf Wanderfalter in Berliner StammtischDanke für den (trotz Regen) schönen Abend mit den anonymen ULkoholikern 😉
Übrigens, entgegen der in ULanerkreisen weit verbreiteten Meinung, Bier sei aufgrund des enthaltenen Alkohols leichter als Wasser, ist es durch die gelösten Inhaltsstoffe minimal schwerer.
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Omorotschka reagierte auf cafeconleche in Berliner StammtischWeil es beim letzten Mal so schön ohne die Abstimmerei geklappt hat:
Dienstag, d. 18.6.24 im Park am Nordbahnhof. 19 Uhr.
Gleicher Treffpunkt wie im Beitrag von @momper vom 14.September des letzten Jahres.
Mal gucken, wer alles kommt.
Sollte es gewittern, weiß sicher jemand eine gastliche Stätte in der Nähe.
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Omorotschka reagierte auf cafeconleche in Berliner StammtischBislang gibt es 6 Zusagen. Wenn es gewittert, gehen wir in einen Pub um die Ecke, Ackerstr.120, heißt „Drop Inn“.
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Omorotschka reagierte auf Schwarzwaldine in Hammock-Tarp aus Xfoil... vom Aufwand her eigentlich was für den Sammelthread - etwas Kleber, etwas verstärkende Plastikteile, Gewebeklebband und eine Lochzange, die 3x1,6 Xfoil-"Plane", 6 Abspannschnüre, einen Leinenspanner (hatte nicht mehr) und zwei Mini-Tankas mit einfacher Führung als Ersatz für Leinenspanner (funktioniert), fertig ist das Tarp für meine Brückenhängematte (Dutchware Banyan), das ungehindert Blick in den Waldhimmel erlaubt und sich in der Nacht als durchaus wetterfest erwiesen hat (Starkwind würde ich es allerdings nicht aussetzen wollen) und das 128g mit Abspannschnüren auf die Waage bringt:
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Omorotschka reagierte auf wilbo in Schmutzradierer gegen SchmodderOT: Ich gebe gleich am Anfang, gut harzhaltiges Holz in den Hobo.
Danach ist der Topf von außen schwarz und ich sorgenfrei.
VG. -wilbo-
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Omorotschka reagierte auf kai in Schmutzradierer gegen SchmodderAls ich gerade eine Zecke auf einem kleinen Stück Papier in unserer Spühle verbrannt habe, blieb zum Schluss ein gelblicher Fleck zurück. Den wollte ich natürlich weg machen bevor meine Frau nach Hause kommt. 😅 Doch wie erwartet haben weder Spüli noch Schrubben wirklich Abhilfe gebracht. Da ich im Anschluss aber meine Schuhe mit einem Schmutzradierer sauber gemacht habe, wollte ich spontan versuchen, den Fleck damit zu entfernen. Und siehe da, mit einem Wisch war er vollständig verschwunden. Nachdem sich mein Erstaunen ein wenig gelegt hat, hab ich mir direkt meinen Toaks-Titantopf geschnappt um zu sehen, ob ich damit den Esbit-Schmodder weg bekomme. Und wow, das ging erstaunlich gut! 😯
Nachfolgend der besagte Topfboden. Ihr dürft raten, welche Seite ich mit dem Schmutzradierer geputzt habe. 😄
Was ich faszinierend finde, ist das Gewicht eines Schmutzradierers. Der wiegt nämlich nur 2g, wie man im folgenden Bild sieht:
Somit wäre das aus meiner Sicht ein recht gutes Mittel um auf Touren seinen Topf von grobem Schmutz zu befreien. Allerdings weiß ich nicht, wie umweltverträglich diese Schwämme sind. Laut Wikipedia besteht ein Schmutzradierer aus "Offenporigem Schaum aus Melaminharz", welches beim Putzen durch die Reibung "abrasive Harzpartikel" entstehen lässt. Weiter steht dort: "Die Partikel werden, zusammen mit den Schmutzpartikeln, vom Schwamm aufgenommen. Der Schwamm verbraucht sich somit beim Reinigen"...
Gut ist, dass man nur sehr wenig Wasser braucht um den Schwamm zum Putzen anzufeuchten. Somit geht das nicht auf Kosten des kostbaren Wasservorrats. 🙂
Edit: Ich lese gerade, dass dieses Melaninharz wohl weder biologisch abbaubar noch recycelbar ist. Das sollte man unbedingt beachten, wenn man es in der freien Natur nutzen möchte. Ein kleiner positiver Aspekt ist, dass man den Schwamm gefühlt ewig nutzen kann.
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Omorotschka reagierte auf skullmonkey in Leichtes Kletterequipment + kleiner RucksackIch benutze seit vielen, vielen Jahren (hmm, evtl. wird es Zeit für ein Update bei der nächsten tour ) folgendes:
Camp Skitouren "Klettergurt" mit keiner Polsterung. Ich finde Ihn komfortabel, man kann noch eine Bandschlinge + Karabiner einfädeln so das man Pausen machen kann (oder in meinem Fall, fotografieren). Ist sehr leicht und kompakt.
Edelrid UL Cable Klettersteig Set, die Karabiner kann ich mit einer Hand öffnen und die Schlingen sind unterschiedlich lang, was ich praktisch finde. Auch dieses Set ist leicht und kompakt, was für mich am wichtigsten war (nach der Sicherheit + Handhabung).
Diese zwei zusammen wiegen 440 g.
Helm ist ein Petzl Sirocco. Wenn Du nicht kletterst ist der evtl. zu teuer, ein Petzl Meteor (220 g) tut es auch und den gibt es im Moment zB für 72€ bei den Bergfreunden - mit dem kannst Du auch Skitouren gehen und ich ziehe ihn auch zum packraften an.
Sehr wichtig sind dann noch Klettersteig Handschuhe! Ohne willst Du nicht gehen, den Du wirst sicher das eine oder andere Mal ans Stahlseil greifen, und mit Handschuhen ist das komfortabler. Handschuhe wo die Fingerspitzen frei sind finde ich praktischer.
Beim Schuhwerk habe ich sehr gute Erfahrungen mit den La Sportiva TX2 gemacht, der ist leicht und hat tollen Grip im Fels. 5.10 und Salomon machen auch Schuhe mit sehr viel Grip - generell sind Zustiegschuhe gut geeignet da Sie eine etwas steifere Sohle haben.
Hose und Oberteil sollten eine großen Bewegungsfreiraum bieten - kommt schon mal vor das Du den Fuß auf Hüfthöhe platzieren musst, dass sollte die Hose erlauben
Ich habe immer meinen HUCKEPACKS Packl als Rucksack dabei, mit 27l Volumen und dem flachen Design finde ich den sehr praktisch und er hat mir seit vielen Jahren gute Dienste geleistet.
Wenn Du in den Dolomiten oder ähnlich Klettersteige gehst (Zur Inspiration => https://hikinginfinland.com/2015/08/love-the-dolomites-tour.html) solltest. Du noch eine Stirnlampe dabeihaben, weil es da immer mal wieder Tunnelpassagen gibt.
Und um nochmal zu zeigen wie ausgesetzt Via Ferraras sein können, hier die längste Via Ferrata der Schweiz im Video: https://www.youtube.com/watch?v=Wg00Rr81fF4
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Omorotschka reagierte auf wilbo in trekkingstock-verlängerungen & tent pole-improvisationenMoin!
Für eine A-frame Konstruktion brauchte ich eine Verlängerung der Stöcke um 30 cm.
Beim kurzen A-frame Adapter kann ich das leichte Spiel im PVC Rohr noch tolerieren, auf 30 cm Länge wirkt das alles ziemlich wackelig.
https://www.ebay.de/itm/274848949267
Die notwendige Stabilität bringt eine Kartuschentülle.
Abmessen:
Abschneiden:
Mit PVC-Kleber einschieben:
Damit wackelt nix mehr!
In die beiden anderen Enden kommt ein Stück Kraftstoffschlauch, der mit zwei kleinen Nieten gesichert wird. https://www.awn.de/products/kraftstoffschlauch
Zusammen mit Lineloc, Schnur und Karabiner wiegt das ganze 85 g.
VG. -wilbo-