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Ultraleicht Trekking

Review: Gryphon Gear Taurus VRB -15 F und Aries 20 F (Konstruktion)


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Insgesamt ist der Taurus schon ne ziemliche Wundertüte; auch die Hülle ist rein rechnerisch extrem leicht, mit 240 gr. über 40% leichter als beim Megalite. Unterschiede: 10D statt 12D aussen, DCF mit Alu innen (40 gr./qm?), Ykk 3 statt 5, Kapuze... aber es spricht eigentlich nix dafür, das die Hülle mehr Material aufweist als beim Megalite.

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Gary Benninger ist ein ehemaliger NASA-Ingenieur mit einem offensichtlichen Hang zum Übernachten in der freien Natur. Mit vorhandenen Lösungen aus dem Regal von Unternehmen wie REI oder den zahlreiche

In einer idealen Welt, bei einem Unternehmen, dass ein perfektes Produkt als Ziel hat ... Da gute Daune, neben der Arbeitszeit wahrscheinlich der teuerste Posten in der Schlafsackproduktion ist,

Dein Schlafsack sei herzlich zu uns ins Kühlhaus eingeladen. Bei minus 16-18 Grad ist bei meinem alten Island Winter die Kälte durch die einfache Reißverschluss-Abdeckung reingekrochen. Meist sin

vor 6 Stunden schrieb leomax96:

Alles was gesagt wird ist, dass Daune durch eine gewisse Kompression (also beim Overstuff) genauso wärmt wie ganz unkomprimiert.

Damit diese Aussage zu trifft müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Quasi der ideale Zustand. 

Aber den hat man eher selten bis gar nicht

 

Gruß

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Moin!

vor 3 Stunden schrieb zopiclon:

Damit diese Aussage zu trifft müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Quasi der ideale Zustand. 

Aber den hat man eher selten bis gar nicht

Das ist doch eher ein Argument für den overfill. ;)

Bei den Berechnungen des clo-Wertes unterschiedlich gefüllter Schlafsäcke, ...
https://backpackinglight.com/forums/topic/12505/page/2/#post-1429050
... handelt es sich ja um einen rein theoretischen Wert.

Eigentlich müsste die Beweisführung in der Praxis genau anderes herum stattfinden. Der "normal" gefüllte Schlafsack müsste nach drei Tagen Mistwetter, bei 99 % Luftfeuchte + mehrfacher Kompression, genauso gut isolieren wie der mit dem "overfill".
Nach meinen Erfahrungen bei solchen Klimaverhältnissen, würde ich vermuten, dass die Isolierfähigkeit beim Sack ohne "overfill" mit der Zeit nachlässt.
Ist man hingegen in einem trockenen Klima unterwegs, vielleicht sogar im Sommer, wird die Füllung wahrscheinlich immer  trocken bleiben und ein Unterschied, wäre praktisch nicht messbar. Hier ergeben zu viele Daunen in den Kammern natürlich keinen Sinn.

Ich glaube, dass die Vorstellung von einem gewissen overfill ebenfalls zu "theorielastig" ist. Bei 100 % mehr Daune in den Kammern kann man noch nicht von Kompression sprechen. Ich würde das eher so formulieren, dass der Daunenanteil pro Raumeinheit dichter wird. Im Prinzip packe ich nur mehr kleine Warmluft-speichernde Einheiten in den gleichen Raum.
Die Kammer ist dabei nicht wie aufgeblasen und beim Einpacken macht die Schlafsackhülle noch immer den größten Teil des Packmaßes aus. Das Packvolumen von 100 % mehr Daune, ist dagegen verschwindend gering!

Wenn ich einen "normal" gefüllten Schlafsack gegen das Licht halte, sehe ich meist ungleichmäßig gefüllte Kammern. Je nach Temperaturwert, für den der Schlafsack gemacht wurde, fällt das später in Praxis vielleicht gar nicht auf.
Bei Temperaturen, die deutlich unter null gehen oder bei suboptimalen Bedingungen, wie extrem hoher Luftfeuchtigkeit werden solche weniger dichten Bereiche später merklich spürbarer.
Hier setzt das Prinzip des "overfills" an.

... just my 2 cents

VG.-wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 1 Minute schrieb zopiclon:

genau

Dann haben wir vielleicht ein Missverständnis :D

Ich habe ja auch für den Sinn von overfill argumentiert. 

mit der Aussage dass overfill und kein overfill im Bezug auf die Daunenmenge gleich warm ist wollte ich nur veranschaulichen, dass durch die Kompression keine isolierfähigkeit verloren geht. 

dazu kommt wie du sagst, dass man kältebrücken in nicht idealen Bedingungen vermeidet. Das spricht auch für den overfill. 

zudem auch noch, dass kleinere Kammern weniger Material brauchen und damit leichter sind. 

Es macht also mMn viel Sinn das gewünschte gewicht Daune zT als overfill zu haben. 

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vor 3 Stunden schrieb wilbo:

Im Prinzip packe ich nur mehr kleine Warmluft-speichernde Einheiten in den gleichen Raum.

Das stimmt natürlich, aber nur wenn man sich von der bisherigen Definition von Overfill verabschiedet. Sonst würde gelten was ich schon geschrieben hab, das mehr Daunen nur isolierende Luft verdrängen, und Overfill lediglich eine Präventivmassnahme gegen ungünstige Bedingungen darstellt.

Mir fällt halt noch schwer zu glauben, das etablierte und hochangesehene Produzenten nach der Gryphon-Sichtweise bisher mit relativ krassem Underfill gearbeitet haben sollen, und dadurch eine naheliegende Möglichkeit zur erheblichen Gewichtseinsparung komplett ignoriert haben.

Bin zunehmend gespannt, was die Mars-Sonde des Nasaingenieurs in der Praxis rausfindet.

 

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vor 43 Minuten schrieb paddelpaul:

Das stimmt natürlich, aber nur wenn man sich von der bisherigen Definition von Overfill verabschiedet. Sonst würde gelten was ich schon geschrieben hab, das mehr Daunen nur isolierende Luft verdrängen, und Overfill lediglich eine Präventivmassnahme gegen ungünstige Bedingungen darstellt.

Mir fällt halt noch schwer zu glauben, das etablierte und hochangesehene Produzenten nach der Gryphon-Sichtweise bisher mit relativ krassem Underfill gearbeitet haben sollen, und dadurch eine naheliegende Möglichkeit zur erheblichen Gewichtseinsparung komplett ignoriert haben.

Siehe meinen letzten Beitrag....

Btw, Definitionen sind ein gern verwendetes Mittel um seine eigene Meinung als Allgemeingültig zu etablieren ;-). Was also ist die "bisherige Definition von Overfill"? Mehr als nötig? Und was ist dann die Grundlage für "nötig"? Technisch, kommerziell, werblich?

.... s.o.

Bearbeitet von kra
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vor 3 Stunden schrieb kra:

 Was also ist die "bisherige Definition von Overfill"? 

Ganz einfach: Overfill ist das, was WM nicht in seine Schlafsäcke packt :-D 

Mit dieser bisherigen Definition war ich immer zufrieden, und meine Frau auch, und das will was heissen!

Aber vielleicht ändert sich das ja jetzt, und wir ordern in Zukunft das jeweils leichtere/dünnere Modell und packen die Differenzmenge an Daunen selber dazu.

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