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Ultraleicht Trekking

Gravel Bikepacking Routen Deutschland/Alpen


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Nachdem mich der Gravel Wahn gepackt hat und schon UL Taschen für die erste lange Tour geordert sind fällt mir nun auf, dass es tatsächlich trotz Google Recherche relativ schwierig ist geeignete Touren in der Natur von ca. 4-6 Tagen lange zu finden.

 

Entweder tun sich nur MTB Tourenouren auf oder der Asphaltanteil ist weit über 5 Prozent.

 

Hat hier im Forum vielleicht jemand noch gute Tipsbund Erfahrungen? Gerne auch direktes europäisches Ausland.

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vor 2 Stunden schrieb Pizzaburn:

Hat hier im Forum vielleicht jemand noch gute Tipsbund Erfahrungen? Gerne auch direktes europäisches Ausland.

Auf Komoot kannst du ja die Beschaffenheit jeder Teilstrecke (Oberfläche) ablesen... so in der Theorie. ;-) Dann baust du dir deine Strecken selbst.

Zu bedenken dabei: Komoot spielt neuerdings 'Ranger'. Es ist nahezu unmöglich, eine für Bikes verbotene Passage mit einzubeziehen. Die Sportart umzustellen (auf Wandern) bringt nämlich eigene Komplexität mit sich. 

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Habe schon mit verschiedenen Planungstools mein Glück versucht.

Waymarked Trails, Strava, Komoot, und Bikerouter. Leider kommen die Tools beim Thema langstrecken Gravel oft an die Grenzen der Oberflächenvorhersage bzw. ist eine Planung mit eigener Kontrolle der Oberfläche  bei Touren über 300 km sehr mühsam.

 

Ich hatte auf ein paar etablierte Wege/Touren/Rennen gehofft. Ähnliches gibt es ja schon mit der Orbit360 Gravelserie, da aber alles auch "nur" um die 200 km und für Mehrtagestouren eher ungeeignet.

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Hier mal ein paar Artikel/Links zum Thema Tourenplaner für "Gravel"

https://www.calaneo.de/2021/die-richtigen-werkzeuge-zur-gravel-routenplanung/

https://www.biketour-global.de/2021/01/27/schotter-laesst-sich-planen-der-cxb-gravel-routenplaner/

https://brouter.m11n.de

https://cxberlin.com/routenplaner/cxb-routenplaner/

Aber Wunder sollte man von keinem Routenplaner erwarten. Du kannst nicht erwarten, dass wenn Du als Startpunkt München und Endpunkt Venedig eingibst, dann eine Traumtour dabei herauskommt. Man muss immer Hand anlegen und Stützstellen einfügen oder lieber einzelne Etappen planen anstatt eine Riesentour am Stück.

An den Routenplanern, die auf Brouter basieren, kann man auch selber an den Profilen rumbasteln, um ggf. bessere Ergebnisse zu bekommen. Das kostet aber viel Zeit und es ist nicht gesagt, dass die Ergebnisse besser werden. Man könnte für bestimmte Oberflächen oder Straßen andere "penalties" einstellen - wenn man es aber damit übertreibt, könnten auch unsinnige Routing-Ergebnisse die Folge sein.

Btw, ich finde < 5% Teer auch als ziemlich anspruchsvoll im dicht besiedelten Mitteleuropa.

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vor 4 Stunden schrieb hmpf:

Allerdings gibt es verschiedene Versionen von dem Tool und ich checke nicht, welche gerade die aktuelle ist. 

Brouter ist offene Software die offene Daten verwendet. Jeder der kann, kann eine eigene Instanz aufsetzen und ins Netz stellen und eigene Anpassungen machen. Zum Beispiel wird die von mir verlinkte Instanz von einem User namens marcus im MTB-News-Forum verwaltet. Er hat u.a. ein eigenes Overlay für Gravel integriert, sprich man kann sich einblenden welche Strecken besonders "gravelig" sind. Dazu kommen eigene Profile, wie z.B. "Gravel (mehr offroad)", welches die Streckenbewertung beim Routing ändert und das einen somit sehr viel stärker auf Offroad-Pisten zieht. Mit Aktualität hat das wenig zu tun. Die Kartendaten stammen aus einer offenen Quelle. Der Routing-Algorithmus ist ebenfalls offen bei allen gleich.

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Am 8.7.2021 um 12:38 schrieb Pizzaburn:

Waymarked Trails, Strava, Komoot, und Bikerouter. Leider kommen die Tools beim Thema langstrecken Gravel oft an die Grenzen der Oberflächenvorhersage bzw. ist eine Planung mit eigener Kontrolle der Oberfläche  bei Touren über 300 km sehr mühsam.

Das gilt aber nicht nur für Gravel. Für eine lange Strecke braucht's z.B. auch für eine MTB-Route eine entsprechend lange Recherche- und Planungsphase... und dennoch bleiben fehlerhafte Angaben und Enttäuschungen nicht völlig aus. Vermutlich gilt das sogar für Rennradtouren. 

Für mich gilt allerdings: Auf einer 500 bis 1.000-km-Tour gibt es Highlights (fahrtechnische, landschaftliche und auch kulturelle), die ich unbedingt erleben will. Um die Selbstplanung anhand solcher Fixpunkte komme ich nicht herum.

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  • 3 Wochen später...

Ich finde Komoot in der Hinsicht eher nervig. Auf "Gravel-"Touren sind ganz gerne mal S2-S3-Abschnitte dabei und mit dem MTB artet es dann ganz gern in richtig hartes Bushwhacking aus ^^

Da kann natürlich das Tool nur bedingt viel für.

Am tollsten ist es immer, wenn jemand fleißig gescoutet hat. Die Orbit-Touren sind da ein toller Fundus, aber natürlich maximal für Zweitagestouren zu gebrauchen.

Bearbeitet von Outdoorfetischist
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vor 5 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Ich finde Komoot in der Hinsicht eher nervig. Auf "Gravel-"Touren sind ganz gerne mal S2-S3-Abschnitte dabei und mit dem MTB artet es dann ganz gern in richtig hartes Bushwhacking aus ^^

Da kann natürlich das Tool nur bedingt viel für.

Pro Tag muss man nach meiner Erfahrung mit durchschnittlich einem Fehler rechnen. Das ist bei anderen Diensten ähnlich oder schlimmer. Bei Mehrtagestouren plane ich i.d.R. eine möglichst parallele 'Begleitroute' auf Straßen, Forstwegen u.ä. ein. Dahin lasse ich mich z.B. navigieren, wenn ein MTB-Trail nicht mehr richtig existiert. Sie dient auch als Ausweichmöglichkeit, wenn ich mal total kaputt bin. 

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Am 27.7.2021 um 17:40 schrieb Outdoorfetischist:

Komoot in der Hinsicht eher nervig

ja, komoot find ich ja schon beim wandern doof. geht mir nur um den fundus.

edit: und bearbeitungsbedarf gäbs da auch noch. also zb die gegend, die ich am besten kenne, die "uckermark-runde" (heute steht sie bei orbit komischerweise als zweite meck seenplatte runde) ist bei orbit als anfängerrunde eingetütet, bei komoot als "schwere mtb tour". die genannten highlights würd ich zt meiden wollen, zt fehlen mir welche. die wege...naja, einigermassen logisch und andererseits wie es sich ergibt. interessant & gut ausgesucht ist die runde insgesamt (und dass man von berlin aus leicht über die fernradwege hinkommt, sowohl b-kopenhagen als auch b-usedom kann man nehmen). am ende kann man so ne routen selbstverständlich weiter oben oder weiter unten drehen und mehr rechts oder links auf der karte, viele möglichkeiten. aber wenn ich ne region (= für mich fast alle anderen bei orbit) überhaupt nicht kenne....

Am 27.7.2021 um 20:21 schrieb martinfarrent:

möglichst parallele 'Begleitroute' auf Straßen

ja,dito. eigentlich: (fern)radweg, ortsnamen & campings auf nen zettel (als skizze, ohne wege) und dann weg von strasse/teer und mal gucken, wies aussieht und sich ergibt. leider ist selbst für so ein "skelett" -bei welcher quelle auch immer- noch nicht mal immer zuverlässig rauszukriegen, ob eine strasse, an der entlang eine fahrradroute (manchmal sogar ein fernradweg) angegeben wird, einen fahrradstreifen oder fahrradweg hat oder da nur schmale (kfz)fahrbahnen mit leitplanken beidseitig und raserei sind, aber das ist dann halt so. trotz immer mehr autos wird es ja immer besser. 

Bearbeitet von hans im glueck
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Am 9.7.2021 um 22:46 schrieb Pizzaburn:

Den Schwarzwald-Cross verweigert

Wie ich bereits schrieb, Du kannst nicht erwarten, dass bei zwei so weit auseinander gesetzten Punkten eine Traumtour rausspringt. Man wird nicht umhinkommen, die Karte selber anzuschauen und sinnvolle Stützpunkte zu setzen. Außerdem hängt das Routing sehr von dem gewählten Routing-Profil ab. Die meisten Profile werden die gefahrenen Höhenmeter wohl eher nicht maximieren, sondern minimieren wollen.

Am 27.7.2021 um 17:40 schrieb Outdoorfetischist:

Da kann natürlich das Tool nur bedingt viel für.

Die meisten - auch kommerziellen - Tools benutzen als Grundlage Openstreetmap. Wenn dort Wege oder deren Eigenschaften nicht richtig erfasst sind, hat das natürlich auch Auswirkungen auf das Routing.

Ich hatte z.B. auch schon den Fall, dass sich der Router geweigert hat, einen bestimmten Weg zu nehmen, obwohl ich direkt davor und danach einen Stützpunkt gesetzt hatte. Irgendwas hat ihn da gestört, ich vermute irgendwelche Eigenschaften dieses Weges. Es ging ums Verrecken nicht, ich musste auf manuell umstellen und die Punkte von Hand setzen.

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vor 13 Stunden schrieb Bergrunner1973:

Ich hatte z.B. auch schon den Fall, dass sich der Router geweigert hat, einen bestimmten Weg zu nehmen, obwohl ich direkt davor und danach einen Stützpunkt gesetzt hatte. Irgendwas hat ihn da gestört, ich vermute irgendwelche Eigenschaften dieses Weges. Es ging ums Verrecken nicht, ich musste auf manuell umstellen und die Punkte von Hand setzen.

Wenn Wege offiziell gesperrt sind, spielt Komoot neuerdings Ranger... 

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