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Ultraleicht Trekking

Weniger unterwegs?


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vor 10 Stunden schrieb truxx:

Und wenn es dann doch mal möglich wäre, bin ich so platt, dass ich nur noch Lust auf einen Kurztrip auf die Couch habe. Ich hoffe wirklich, dass sich die Situation bald wieder normalisiert :(

Ich hatte im ersten Corona-Frühjahr so eine Phase, in der ich mich praktisch nur mit sozialen Medien, Romanen und Pfeifentabak befasst habe. Überarbeitet war ich im Gegensatz zu dir nicht... und dennoch hatte das Ganze mit Corona zu tun. Die üblichen Aussichten auf den Sommer drohten halt zu zerbröseln. Und da habe ich es irgendwie und unbeabsichtigt geschafft, auch die Lust darauf zu drosseln. Was aber nicht gut war. Später saßen dann ein paar Kurztrips und sogar ein Urlaub doch noch drin.

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Auch wenn ich mich für gar nicht so anfällig hielt: Die Nebendiagnose Corona-Tran gibt es echt. Irgendwie bin ich zur kompletten Couch-Potato mutiert, habe nur Sch... gefressen und war ansonsten arbeiten. Daraus ergab sich noch mehr Übergewicht, weniger Aktivität, eine echte Negativspirale. Das haben auch viele Arbeitskollegen so erlebt... Der Urlaub jetzt hat mir da echt Aufwind gegeben und ich hoffe, noch so etwas Enthusiasmus mit in den kommenden Alltag zu retten...klopf auf Holz...

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vor 41 Minuten schrieb ChrisS:

Auch wenn ich mich für gar nicht so anfällig hielt: Die Nebendiagnose Corona-Tran gibt es echt. Irgendwie bin ich zur kompletten Couch-Potato mutiert...

OT: Alternative Version: Ich dachte halt, guckste mal eine Weile gestreamte Serien und bleibst gesund. Das war dann unerwartet super. :-) 

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vor 22 Stunden schrieb ChrisS:

Es hat gut getan, die angstgeplagte Doofdeutschmentalität hinter sich zu lassen, vorsichtig ja, aber nicht so paranoid

OT: Ob man jetzt eine abweichende Meinung so krass aburteilen muss, weiss ich ja nicht, aber ich weiss ja, dass Du ganz gerne etwas heftigere Formulierungen nutzt...

Bei Corona und den Massnahmen gibt es natuerlich eine Polarisierung und auch mir ist da manche Denke  unverstaendlich, gerade aus der Kante Querdenker-Bewegung, aber ok, unterschiedliche Meinungen muss wohl die Demokratie "aushalten" :?

Keine Ahnung, ob jetzt die Vorschrift in D, medizinische Masken zu tragen, wirklich ein Fortschritt gegenueber den Selbstgenaehten ist (die haben bei mir dichter gesessen), keine Ahnung, ob Masken neben radikaler Lueftung viel bringen, die Fachleute, denen ich etwas vertraue, sagen ja....wenn jemand sich daran stoert (ja ich finde das auch nicht angenehm, aber vor allem auch, da man da im Gespraech nicht die Mimik seines Gegenuebers sieht, aber so what, in 15 min bin ich aus dem Laden wieder raus..) dem empfehle ich ein Zitat, dass meines Wissens dem Dalai Lama nachgesagt wird "I pray six times per day, but I don´t know, if it helps" :mrgreen:

Frueher gab es halt andere Einschraenkungen beim Reisen, in manche Laender kamst Du mit Rucksack nicht rein, in manchen Laendern gab es mit laengeren Haaren entweder kein Visum oder ein stark Verkuerztes, jetzt muss man halt zeitnah checken, welche Aufenthalts-Bedingungen in Bezug auf xG da angesagt sind und wo man evtl welche Maske tragen muss (z.B. im Fruehjahr war es in A FFP2, fannd ich jetzt noch etwas umstaendlicher als Selbstgenaehte oder Medizinische, hatte aber im OeNV den Vorteil, dass nicht mehr so viele lautstark in Ihr Smartphone gebloeked haben :mrgreen:, angenehm leise Zugfahrten...), ist doch fix erledigt und von ein bisschen Maske beim Einkaufen oder im OeNV lasse ich mir die Lust auf´s Reisen / Draussen sein nicht nehmen 8-)


Um nun also auf die TO-Frage von Martin zurueckzukommen...

Die Zeitdauer draussen war letztes Jahr etwas weniger, wenn ich alles zusammenzaehle, nur 2 1/2 Monate, dieses Jahr scheint das wieder etwas mehr hochzugehen, bei den 2 1/2 Monaten bin ich jetzt schon und das Herbst-Packraften in A usw kommt noch, werde also wieder vermutlich bei knapp 3 1/2 Monaten landen.
Klar in der Auswahl der Ziele musste ich halt etwas flexibler sein, aber das ist ja eher positiv, ich mache ja auch fuer Touren selber keine Etappenplanung.
Im Gegensatz zu frueher, wo ich fuer mich eine 4 std Flugreise / Jahr ok fand, jetzt seit 2 Jahren ohne Flug, durch die sich teilweise sehr schnell aendernden Bestimmungen ist mir auch lieber, ein flexibles Verkehrsmittel zu nutzen.

Was das Thema mit der Liebsten unterwegs zu sein, kontra solo betrifft, bin ich halt in der priviligierten Lage, dass ich mir mein Leben so gestaltet habe, dass ich seit etlichen Jahrzenten 3-4 Monate / Jahr draussen bin, da bleibt genuegend Urlaubszeit fuer relaxtere Outdoor-Urlaube zu zweit (ja da stellen wir eine Aenderung fest, dass wir noch mehr drauf achten, dass es chillig ist, ausser wenn ich dabei ein bisschen Solo-Action mache..), und viel Zeit fuer meine Solo-Touren, dieses Jahr u.A. 2* mehrere Wochen WW-Packraften, dazu dann alle anderen Touren, auch mit Freunden, was sich auch nochmal auf ein paar Wochen summiert.

Bisschen Cave-Syndrom kann ich bei mir auch feststellen, aber nicht in der Richtung nur zuhause rumzuhaengen (s.o.), aber dass ich weniger Bock auf groessere Gruppen, oberflaechliches Blabla oder zeitverschwendende Grundsatz-Diskussionen habe usw, halt einfach noch ein bisschen mehr die Wertigkeit von Lebenszeit wargenommen...

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vor 10 Minuten schrieb khyal:

ich mache ja auch fuer Touren selber keine Etappenplanung.

genau. wir auch.


Im Gegensatz zu frueher, wo ich fuer mich eine 4 std Flugreise / Jahr ok fand, jetzt seit 2 Jahren ohne Flug,

genau so. wir auch. fliegen wollen wir vermeiden und das zeitalter der wirklichbilligflüge ist eh vorbei..

cave: seit frühjahr 2020 nix was man wirklich tour nennen könnte. sommer 2020 2 1/2 tage berge / dienstreise. 2 dienstreisen mit fahhrad. freunde aus anderen städten seit frühjahr 2020 nicht mehr getroffen, die zum zusammen-paar-tage-wohin-jedes-jahr sind zweifache grosseltern geworden in der zwischenzeit... stadt: vorher weggezogen, keine interessen ausser arbeit; ausserhalb von stadt ging ja eh draussen mehr. 2 parties 2020; draussen. herbst radtour statt alpen. weihnachtsessen draussen. neujahrsessen draussen. paar solo-dienstreisen anfang 21. 60 leute auf der beerdigung einer gleichalten freundin im januar. 100 auf ner trauerfeier in einem kollektiven gartengelände august. im august für 1 ÜN eine grosse wg besucht (13 leute) und plötzlich in einer vollen wohnküche gesessen mit weiteren besuchern, alle geimpft ausser einer schwangeren und kindern. vorher noch zu einer vokü gefahren worden. von einer im eigenen auto (baujahr 92) maskenfreien grünen landtagsabgeordneten (letzteres hat mir erst später wer gesagt, google: stimmt, baff).

lockdown war super. war noch nie so viel zeit im garten. die anderen gärtner auch. dieser frühling/sommer war dööfer, weil wetter schlechter und schon wieder richtig arbeit. keine fortbildungswochenenden, auch gut. nicht an einer einzigen zoom-konferenz teilgenommen. wirtschaftlich mag ich mich nicht äussern, leben ohne geld und kapitalismus ist als unternehmereinstellung halt besonders raffiniert.

bilanz: geimpft. 10 kg abgenommen und ich hatte kürzlich beim kurztrip in den alpen zum ersten mal das gefühl, fitter zu sein als meine freundin. die hat nämlich aufgehört mit sport, während ich nun häufig radfahre.

1 x kniekick gekriegt (im sitzen) von nem verschwörungsgläubigen maskenverweigerer im öpnv, der mich zum "linken" meditier-event agitieren wollte und mein widerwort nicht aushielt. paarmal dumm angemacht worden von rechten beim maskenverschenken im öpnv. geimpft-sein war ne erleichterung; sollen sie abkacken, solange ich nicht für ihr long covid mitzahlen muss. mir sind fundis zuwider (ausser den frühen grünen, die sich diese bezeichung fingen). und ich will wieder raus (auf irgendwie tour; dass in italien angeblich kontrolliert wird, find ich erstmal gut). längeren lockdown und umverteilung nach unten hätt ich besser gefunden als maskendeals und pharmamilliarden und nebenwirkungen; hätte man weltweit machen müssen und die impfpatente freigeben. auf selbstimpfen durch ne impfini hätt ich mich wohl auch eingelassen. fahrradkette. gedankliches herumschweifen uneingetrübt. nur berge. berge vermiss ich.

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vor 56 Minuten schrieb khyal:

OT: Ob man jetzt eine abweichende Meinung so krass aburteilen muss, weiss ich ja nicht, aber ich weiss ja, dass Du ganz gerne etwas heftigere Formulierungen nutzt...

Bei Corona und den Massnahmen gibt es natuerlich eine Polarisierung und auch mir ist da manche Denke  unverstaendlich, gerade aus der Kante Querdenker-Bewegung, aber ok, unterschiedliche Meinungen muss wohl die Demokratie "aushalten" :?

Keine Ahnung, ob jetzt die Vorschrift in D, medizinische Masken zu tragen, wirklich ein Fortschritt gegenueber den Selbstgenaehten ist (die haben bei mir dichter gesessen), keine Ahnung, ob Masken neben radikaler Lueftung viel bringen, die Fachleute, denen ich etwas vertraue, sagen ja....wenn jemand sich daran stoert (ja ich finde das auch nicht angenehm, aber vor allem auch, da man da im Gespraech nicht die Mimik seines Gegenuebers sieht, aber so what, in 15 min bin ich aus dem Laden wieder raus..) dem empfehle ich ein Zitat, dass meines Wissens dem Dalai Lama nachgesagt wird "I pray six times per day, but I don´t know, if it helps" :mrgreen:

Frueher gab es halt andere Einschraenkungen beim Reisen, in manche Laender kamst Du mit Rucksack nicht rein, in manchen Laendern gab es mit laengeren Haaren entweder kein Visum oder ein stark Verkuerztes, jetzt muss man halt zeitnah checken, welche Aufenthalts-Bedingungen in Bezug auf xG da angesagt sind und wo man evtl welche Maske tragen muss (z.B. im Fruehjahr war es in A FFP2, fannd ich jetzt noch etwas umstaendlicher als Selbstgenaehte oder Medizinische, hatte aber im OeNV den Vorteil, dass nicht mehr so viele lautstark in Ihr Smartphone gebloeked haben :mrgreen:, angenehm leise Zugfahrten...), ist doch fix erledigt und von ein bisschen Maske beim Einkaufen oder im OeNV lasse ich mir die Lust auf´s Reisen / Draussen sein nicht nehmen 8-)


Um nun also auf die TO-Frage von Martin zurueckzukommen...

Die Zeitdauer draussen war letztes Jahr etwas weniger, wenn ich alles zusammenzaehle, nur 2 1/2 Monate, dieses Jahr scheint das wieder etwas mehr hochzugehen, bei den 2 1/2 Monaten bin ich jetzt schon und das Herbst-Packraften in A usw kommt noch, werde also wieder vermutlich bei knapp 3 1/2 Monaten landen.
Klar in der Auswahl der Ziele musste ich halt etwas flexibler sein, aber das ist ja eher positiv, ich mache ja auch fuer Touren selber keine Etappenplanung.
Im Gegensatz zu frueher, wo ich fuer mich eine 4 std Flugreise / Jahr ok fand, jetzt seit 2 Jahren ohne Flug, durch die sich teilweise sehr schnell aendernden Bestimmungen ist mir auch lieber, ein flexibles Verkehrsmittel zu nutzen.
 


Bisschen Cave-Syndrom kann ich bei mir auch feststellen, aber nicht in der Richtung nur zuhause rumzuhaengen (s.o.), aber dass ich weniger Bock auf groessere Gruppen, oberflaechliches Blabla oder zeitverschwendende Grundsatz-Diskussionen habe usw, halt einfach noch ein bisschen mehr die Wertigkeit von Lebenszeit wargenommen...

@khyal: Wie Du weisst, nehme ich das CoVid-Thema durchaus sehr ernst und bin sehr weit von den Querdenkern entfernt ... mir fiel nur auf, wie sehr viel entspannter die Leute in Skandinavien waren, obwohl es überall Desinfektionsmittelspender ,Hinweisschilder etc. gab...Das mag natürlich auch der Bevölkerungsdichte geschuldet sein, aber insbesondere Schweden hat ja gerade in der ersten Welle salopp ausgedrückt ordentlich Prügel kassiert und es gibt nicht wenige Diskussionen darüber, dass die Regierung aus Kostengründen so weit wie möglich Lockdowns verhindert(e).

Maskenpflicht gibt es gar nicht (ausser z.B. in Gesundheitseinrichtungen), die Inzidenzen sind recht hoch , aber das ist einfach nicht so schrecklich präsent. Auch medial ist man da anders geschaltet.Deutschland mit seiner Angst-und Versicherungsmentalität ist ja auch ein viel besserer Nährboden.

Ich gehe da sehr mit  @martinfarrentkonform, weil ich ja schon berufsbedingt sehr wenig Freizeit mit meiner Frau verbringe und man ja nicht nur den Alltagsstress zusammen meistern sollte, sondern auch die angenehmen Tage.Gott sei Dank mag sie Trekking (wenn ich sie nicht immer mit Ausrüstungsoptimierung nerven würde) , da ergänzt sich das , aber wenn sie halt mal lieber eine Städtereise machen will, bringt daas mein Selbstverwirklichungsego auch nicht gleich ans Limit. Ein Vorteil, wenn man älter geworden ist...Sollen sich die jungen Leute selbstoptimieren.;-)

 

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vor 7 Minuten schrieb ChrisS:

@khyal: Wie Du weisst, nehme ich das CoVid-Thema durchaus sehr ernst und bin sehr weit von den Querdenkern entfernt ...

..... (wenn ich sie nicht immer mit Ausrüstungsoptimierung nerven würde) , da ergänzt sich das , aber wenn sie halt mal lieber eine Städtereise machen will, bringt daas mein Selbstverwirklichungsego auch nicht gleich ans Limit. Ein Vorteil, wenn man älter geworden ist...Sollen sich die jungen Leute selbstoptimieren.;-)

OT: Yes das weiss ich sehr klar, Du bekommst durch Deinen Job ja auch sozusagen an der Quelle (oder mueste man aus logischen Gruenden Muendung sagen ?) mit, welche heftige gesundheitlichen Auswirkungen Covid bei einem Teil der Infizierten hat...und ich kann sehr gut verstehen, wenn ein Thema im Job so present ist, man auch mal von diesem Thema Urlaub haben will...

Sie Ausruestungsoptimierung ? wie ich mich an Dich erinnere, bist Du daran nicht ganz unbeteiligt :mrgreen:

Yes mit etwas mehr Lebensweg nimmt man manche Sachen auch etwas relaxter...

Ist halt wie mit UL, am Anfang immer mehr den Schieber rueber, bis man dann in den Bereich des stupid light kommt und dann nimmt man allmaehlich mehr war, dass eben UL auch den Raum dafuer bietet, sehr leicht und komfortabel unterwegs zu sein mit einer Ausruestung mit der man auch nicht in Stress kommt, wenn die Bedingungen mal heftig werden...

Vielleicht sollte wir mal ein U-Forum der alte Saecke machen :D


 

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vor 3 Stunden schrieb ChrisS:

OT: Nee, besser ein Unterforum „Jung, naiv und UL -zu allem bereit!“:roll:

OT: Mir schwebt da eher was Kommerzielles vor - so eine Art Zertifikatshandel für Gewicht. Wenn ich will, kann ich mit vorhandenen Sachen ja ganz schön leicht... will aber selten so XUL und würde stattdessen gern Geld scheffeln. Statt also ein DCF-Tarp oder einen Spirituskocher zu verkaufen oder physisch zu verleihen, verticke ich halt die Gewichtseinsparung auf Papier. Während der Gültigkeitsdauer des Zertifikats darf ich den Schrott offiziell nicht selber benutzen. Na und? Will ich doch sowieso nicht. :-) 

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