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Ultraleicht Trekking

Vorbereitung Sarek (Anreise mit Auto)


Krokodilalli

Empfohlene Beiträge

Moin miteinander,

ich bräuchte mal ein wenig Ratschläge zur Anreise in den Sarek.
Bisher war ich einmal dort oben, bin damals allerdings mit dem Zug angefahren und nicht mit dem Auto. Diesmal bin ich mit einer größeren Truppe (5-7 Leute) unterwegs und wir würden gerne mit dem Auto anfahren. Ich hatte ursprünglich 1,5 Tage zur Anreise geplant (mit abwechselnden Fahrern kann man ja ,,fast" durchgängig fahren), aber denke zwei Tage sollten mehr Puffer geben. Gestartet wird ab Hamburg und dort wahrscheinlich ein Auto geliehen.

Was ist die entspanntere/schnellere letztendlich die bessere Route eurer Meinung nach? Fähre oder über die Landbrücken?

Ich habe noch nicht die Fjellstation in Kvikkjokk angerufen, aber 2019 war es noch so, dass man dort einfach das Auto abstellen konnte, solange man im Sarek wandert. Ist das immer noch der Fall?

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Über die Brücken kommt ihr pro Nase um einiges günstiger hin als mit der Fähre, ich selber empfinde zudem die Fahrt über selbige eigentlich als recht angenehm und weniger "nervig" als auf eine Fähre zu warten und dann paar Stunden von den Wogen durchgeschaukelt zu werden :) Inklusivkilometer bei der Autovermietung hast du schon gecheckt? Das kostet ja manchmal ordentlich drauf für Langstrecke hin und zurück. Zumal ihr den Mietwagen dann für jeden Tag bezahlen müsst, er aber ungenutzt auf einem Parkplatz steht. Oder habt ihr da nen guten Deal? Alternativ könntet ihr doch mal noch die Route mit Zug&Bus vergleichen, rein von der Zeit her schenkt sich das glaub nicht viel, auch wenn du das schon so gemacht hast - würde das gut durchrechnen was wie viel kostet und was ggf. mehr "Stress" bedeutet.

Bearbeitet von fatrat
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Danke! So hatte ich das bis jetzt auch gedacht.
Für Zug ist mir die Gruppe zu groß und habe damals die Anreise als nicht unbedingt entspannend wahrgenommen. Autovermietung ist alles auch schon abgecheckt und es kommt schlussendlich sogar günstiger raus, sogar wenn wir zu 6. fahren würden und gerade kein 5 Sitzer nehmen könnten. Außerdem ist mir die Flexibilität lieber, bei mehr als zwei Personen kommt es schneller zu ungeplanten Notfällen und dann ist es mir einfach lieber irgendwo schnell ne Pause machen zu können, als wegen Zugbindung in den Stress zu geraten :)

 

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Ich bin früher beruflich jeden Winter in die Gegend hochgefahren. Immer über die Brücke . Gerade bei längerer Anreise aus Deutschland ist es super stressig, auf einen Zeitslot für die Fähre zu fahren. Die Brücke ist einfach immer da. 

 

 

Im Winter fährt man ab Stuttgart drei Tage 1150km - 950km - 600km). erste Übernachtung (wir sind an der Ostküste hoch; aber Ziel war auch nicht Jokkmokk sondern meist Arjeplog oder Kiruna) war meist so auf Höhe Copenhagen, dann Hudiksvall oder, wenn’s gut läuft, Sundsvall. 

 

Die erste Hälfte der Strecke sollte im Sommer ähnlich sein, da bis dorthin die Straßen noch geräumt sind. 

Für den zweiten Teil werdet ihr im Sommer sicherlich etwas schneller sein, aber Tempolimit! 

Wir waren im Schnitt jeden Tag 14 Stunden auf Achse; Stau, Baustellen, Rush Hour in Stockholm, Schneestürme (die habt ihr hoffentlich nicht). 

 

Wenn ihr ab Hamburg startet und unbedingt in zwei Tagen durch wollt, würde ich Gävle oder Uppsala anpeilen als ersten Zwischenstopp, dann durchquert ihr Stockholm bei Nacht. Zwei Tage in denen ihr vermutlich jeweils 15 Stunden unterwegs seid; aber danach geht ja das Entspannen los 😜

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Bei dem Ritt würde ich nicht über Fähren nachdenken, wenn ich schon im Norden starte und außerdem pro Lenkrad mindestens drei Lenkende zur Verfügung stehen. Zumal, wie schon angesprochen, sich der Preis pro Kopf bei den Brücken viel günstiger entwickelt, als bei den Fähren.

Bei einem südlicheren Start finde ich die Fähroptionen super. Man kann schlafen und bewegt sich trotzdem, obendrein spart man auch noch Sprit. Insbesondere letzteres fällt zunehmend stark ins Gewicht, je weiter östlich man losfährt.

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vor 47 Minuten schrieb MadCyborg:

Bei dem Ritt würde ich nicht über Fähren nachdenken, wenn ich schon im Norden starte und außerdem pro Lenkrad mindestens drei Lenkende zur Verfügung stehen. Zumal, wie schon angesprochen, sich der Preis pro Kopf bei den Brücken viel günstiger entwickelt, als bei den Fähren.

Bei einem südlicheren Start finde ich die Fähroptionen super. Man kann schlafen und bewegt sich trotzdem, obendrein spart man auch noch Sprit. Insbesondere letzteres fällt zunehmend stark ins Gewicht, je weiter östlich man losfährt.

Eine Fähre kostet ca. 230€ Saßnitz-Trelleborg hin und zurück, zumindest auf den ersten Blick. Nach Ystad ungefähr das gleiche.

Was kosten denn die Brücken hin und zurück?

Wenn ich mich richtig erinnere waren aus Berlin  die Fähren wohl günstiger, wenn man nicht nur den Sprit berücksichtigt. Aus Hamburg sind natürlich die Brücken die bessere Wahl.

Bearbeitet von bandit_bln
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Mit den Fähren und Brücken hat man "leider" sehr viele Optionen, die sich je nach Start und Ziel auch noch kombinieren lassen. Man kann ja z.B. auch Rostock-Gedser fahren und dann weiter über die Brücke nach Schweden. Ich habe mir für den Sommerurlaub ein komplizierte Tabelle gebastelt, mit ungefähr allen Optionen, die ich habe. Schlussendlich war Travemünde-Malmö für mich die sinnvollste Option, von Schwerin aus startend. Ich will aber "nur" nach Südschweden, habe also den Luxus, morgens von der Fähre zu fallen und bequem im Tagesverlauf ans Ziel zu kommen. 

Von Hamburg, mit dem Ziel ganz in den Norden zu fahren, hat es halt eher wenig Sinn, ganz zu Anfang eine recht teure Schlafpause einzulegen..

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Wir fahren immer über die Fähren Fähmarn - Rodbyhaven und Helsingor - Helsingborg

Die Fähren gehen mehr oder weniger Tag und Nacht, sind günstiger als die anderen, ich finde es auch durchaus ganz ok mal kurz die Beine auszustrecken… die Fährfahrten dauern nur so ca. 20 Min. und 45 Min.

In Schweden fahren wir immer über die Mitte in den Norden.

Der Parkplatz war auch letztes Jahr offen um das Auto dort für die Zeit der Wanderung abzustellen. 
Einkaufen aber am besten noch in Jokkmokk, der ICA ist ganz gut ausgestattet. 
 

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Hallo,

ich bzw. wir, haben alles schon ausprobiert. Am Ende funktioniert alles, was besser paßt ist meiner Meinung nach eine individuelle Entscheidung. Manchmal war die Fahrt über Dänemark völlig in Ordnung, aber ebenso die Fähre, entweder auf dem Sonnendeck rumdösen oder die Nachtfähre, um den Folgetag optimal für die Automobilfahrt zu nutzen.

Die Gruppenfahrt zu Sechst im komplett gebuchten Liegewagenabteil habe ich eher als sehr lustig und angenehm in Erinnerung. Selbst die umfangreiche Winterausrüstung war mit der Eisenbahn kein Problem. Mittlerweile gibt ja wieder 2 (zwei!) Nachtzüge nach Stockholm, nach dem es jahrelang gar keinen Nachtzug mehr gab. Das bedeutet nur einmal Umsteigen in Stockholm und dann ggf. noch einmal in den Bus. 

Bearbeitet von Zzz
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