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Ultraleicht Trekking

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Zzz

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  1. Ahoj, im September gibt es mit Sicherheit weniger Blutsauger wie Mücken, Gnitzen und Bremsen im Fjäll. Was man ja durchaus als Vorteil ansehen kann, zusätzlich kann die Färbung der Landschaft besonders schön sein. Beides zwei Aspekte, welche viele Wanderer im September in den Norden zieht. Anderseits können durchaus Nachtfröste auftreten, sogar zweistellig, muß aber nicht. Je nach Wetterlage ist mit viel Wind und Regen oder gar einem Wintereinbruch (taugliches Zelt, Schlafsack, Isomatte, Mütze, Handschuhe, kleine Schneeteller an den Stöcken? etc. oder Du bist ausreichend wetterfest und notfalls leidensfähig) zu rechnen. Die schnell kürzer werdenden Tage sind bei der Planung zu beachten, eine gute Kopflampe + Akkureserve einpacken? Eventuell einen höheren Gasbedarf und Reserven einplanen, z.B. für die oder andere wärmende Tasse Tee extra? Auch der Körper benötigt bei Kälte mehr Energie / Nahrung. Auf all diese Dinge sollte man mental und ausrüstungstechnisch möglichst gut vorbereitet sein. War es nicht erst im letzten Herbst, als ein junger YT im Sarek an Unterkühlung und Erschöpfung gestorben ist? Gut, der Sarek ist nicht unbedingt vergleichbar mit dem Kungsleden, aber Unterkühlung kann einem überall eine Tour vermiesen und u.U. sehr rasch zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Unabhängig von diesen Dingen solltest Du überprüfen, wie es mit der Infrastruktur aussieht, sprich ob die Hütten geöffnet sind und der Bus fährt. Da kenne ich die aktuelle Situation nicht, aber die Hütten, werden nach meiner Erinnerung irgendwann im September geschlossen. Ich weiß ja nicht, wie Deine Tour geplant ist, komplett autark oder alternativ als Hüttentour? Bei richtig miesem Wetter, kann so eine warme und trockene Hütte einem schnell den Ar... retten. Als Beispiel, weiter südlich auf dem Kungsleden fährt ab der Schließung der Hütten kein Bus (Gällivare - Ritsim) mehr. Brücken, die den Winter über abgebaut werden oder Boote die eingelagert werden, gibt es auf Deiner geplanten Tour meines Wissens nach nicht. Fazit: Gute Ausrüstung mit dem Blick auf Nachfröste und ggf. Wintereinbruch, kürzere Tage beachten und ggf. Infrastruktur ansehen. Guten Weg, Z
  2. Ahoj Sebastiaan, Deine Suche für ein Wintertourenzelt ist aus meiner Sicht nicht ausreichend klar formuliert. Du solltest Deine Reiseziele möglichst konkretisieren. Als Beispiel, eine Wintertour im deutschen Mittelgebirge ist durchaus mit einem soliden 3-jahreszeiten Zelt machbar. Eine Wintertour in Lappland stellt ganz andere Anforderungen an Deine Ausrüstung, da geht es beim Thema Zelt schon fast in die Richtung reines Winterzelt. Das ODS Forum wurde ja bereits erwähnt, schau z.B. hier diesen Faden: https://www.outdoorseiten.net/forum/viewtopic.php?t=56551&hilit=Eigenschaften+Winterzelt&sid=b3aa225fe4f7603441cf4f832fc5e0f3 Hillebergzelte sind sehr hochpreisig, aber wenn das Zelt zu Dir und Deinen Anforderungen paßt, dann ist ein Hilleberg fast eine Anschaffung für das Leben. Ich selber besitze kein HB Akto, aber ein guter Freund ist sehr glücklich mit seinem geworden. Beste Grüße Z
  3. Ahoj, aktuell sind meine Zelte freistehend, aber sie bringen einiges an Gewicht auf die Waage. Früher war ich mit First- oder Tunnelzelten unterwegs. Diese mußten immer zwingend abgespannt werden, notfalls halt mit großen Steinen, was natürlich zusätzliche Arbeit bzw. Schlepperei im felsigen Gelände bedeutete. Ich denke, mit einem Treckingstockzelt sollte es ggf. ähnlich gut funktionieren, aber natürlich sollte man möglichst das Wetter im Auge behalten (was heutzutage mit Hilfe von Wetter Apps. ja relativ einfach ist) und vor allem den Zeltplatz entsprechend klug auswählen. Vielleicht ist es ratsam etwas stärkere, leider auch schwerere, Zeltleinen einzupacken, da Zeltleinen bei Wind und scharfkantigen Steinen recht schnell durchscheuern. Schöne Tour in Norwegen Z
  4. wilbo reagierte auf Beitrag im Thema: Titantopf - worauf ist zu achten?
  5. Ahoj @Alpinwandern, ich koche und esse lieber meine selbst getrockneten Mahlzeiten. Gekaufte Trekking Mahlzeiten sind mit mittlerweile zu teuer, aber ich hatte früher auf Wintertouren immer ein paar für "Notfälle" mit. Von daher nutze ich lieber einen beschichteten Aluminiumtopf, z.B. Primus LiTech Trek Kettle mit Titan Deckel 240 g. Wenn nur Wasser erwärmt werden soll, dann einen Titantopf mit Deckel 160 g. Beide haben ein Fassungsvermögen von ca. 800 - 900 ml. Gruß Z
  6. Ahoj, Die Hütten hatten zumindest vor etlichen Jahrzehnten, als ich dort im Spätherbst unterwegs war, einen offenen Winterraum. Da konnte man notfalls oder schlechtem Wetter unterkommen. Gruß Z
  7. martinfarrent reagierte auf Beitrag im Thema: Back Country Ski
  8. Keine Ahnung, aber mit ziemlicher Sicherheit UL!
  9. martinfarrent reagierte auf Beitrag im Thema: Trekkingstöcke mit Dämpfung
  10. khyal reagierte auf Beitrag im Thema: Trekkingstöcke mit Dämpfung
  11. Ahoj, also ich habe mich klar gegen eine Dämpfung / Anti-Shock-System entschieden. Meine ersten Aldi Stöcke waren damit ausgestattet und ich empfand das "Wegsacken", insbesondere wenn ich abwärts wanderte und ich mich Abstützen mußte, als unangenehm. Meine Leki Stöcke habe ich bewußt ohne Dämpfung gewählt und ich bin damit seit Jahren zufrieden. Früher bin ich sehr viel mit nur einem Stock gewandert, also das waren oft selbst geschnittene und geschnitzte Birkenstöcke. Ich habe sie nie gewogen, sicherlich kein UL, aber robust. Damit bin ich viele Jahre kreuz und quer durch die Landschaften gestromert, wenn auch zugegebenermaßen, weniger im Hochgebirge. Von daher vermag ich nicht einzuschätzen was dort sicherer ist. Ich denke, es ist ein individuelles Gefühl und auch eine Frage der Gewohnheit. Mein langer Wanderstab hatte durchaus sehr praktische Vorteile, so z.B. eine stabile Stütze beim Abwärtslaufen und noch mehr beim Waten in Flüssen. Ein große Vorteil wa, ich konnte praktisch bei jedem Schritt umgreifen und somit in der Länge variieren. Und vor allem hatte ich ein tolles Stativ für mein Langauge und konnte gefühlte Ewigkeiten sehr entspannt in die Ferne sehen. Ich denke da muß jeder für sich das passende finden, mit oder ohne Dämpfung, Wanderstab oder Trekkingstöcke? Was ist besser oder gar in welcher Situation sicherer? Ich habe keine Ahnung, bin zum Glück mit beiden gut zurecht gekommen und glücklich geworden.
  12. Zzz antwortete auf Helmut's Thema in Tourvorbereitung
    Hallo Helmut, meine Rumänienwanderungen liegen, leider, schon eine Weile zurück, aber die Menschen, Ihre Kultur und das Land interessieren mich noch immer. Vor kurzem bin ich auf folgenden Radiobeitrag gestoßen: https://www.deutschlandfunk.de/via-transilvanica-auf-den-spuren-der-siebenbuerger-sachsen-dlf-6501b1b6-100.html Ich weiß jetzt nicht, ob die Via Transilvanica mit dem E 3 vom Streckenverlauf gleich zu setzen oder ähnlich ist, aber vielleicht ist es eine gute Alternative. Bei landesspezifischen Fragen würde ich mich direkt an die Menschen vor Ort, also z.B. an den Salvamont (https://www.salvamontromania.ro/) oder an den Siebenbürgischen Karpatenverein wenden. Ich glaube der DAV unterhält auch eine Sektion Siebenbürgen Karpaten. Drum bun, Z
  13. bieber1 reagierte auf Beitrag im Thema: Taschenofen im Schlafsack
  14. JonnyB23 reagierte auf Beitrag im Thema: Taschenofen im Schlafsack
  15. mtb_squirrel reagierte auf Beitrag im Thema: Taschenofen im Schlafsack
  16. schwyzi reagierte auf Beitrag im Thema: Taschenofen im Schlafsack
  17. Hallo, ich hatte entweder eine 1/2 oder eine 1 Liter Flasche dabei. Aber nur um den Fußbereich vorzuwärmen,. Besonders bei Temperaturen um -20°C war das ganz angenehm, aber es funktionierte ebenso bei leichtem Bodenfrost. Mein Gedanke war nie die Isolationsleistung des Schlafsacks zu erhöhen. Das Wasser war morgens maximal noch lauwarm, d.h. abends konnten sich die kalten Füße an die heiße Flasche kuscheln, aber über die gesamte Nacht hat das nicht gereicht. Was für mich nicht nötig war, denn dann war ja mein Schlafsack aufgewärmt. Grüße in den kühlen Herbstsonntag, Z
  18. Ahoj Jonny, ohne das ich mich großartig mit dem Thema beschäftigt habe, weder ein Survivalspezialist, Prepper, Bushcrafter oder ähnliches bin. Ich gehe auch davon aus, daß Schnee und Regen, also jeglicher Niederschlag weniger Minerale enthält. Früher haben die Sami z.B. auch gerne eine Prise Salz in Ihren Kaffee gegeben und natürlich viel Zucker. ;-). Ich habe auf meinen Wintertouren, die dauern so von einem Wochenende bis knapp 4 Wochen, fast ausschließlich Schnee geschmolzen. Mittlerweile sind das ca. 4,5 bis 5 l täglich. Ich trinke Tee, Kaffee und Kakao, reines Schmelzwasser eher sehr selten mal einen Schluck. Was die Minerale, Elektrolyte usw. betrifft, da gehe ich davon aus, daß der größte Teil in der Nahrung enthalten ist. Ich dörre sehr viel für meine Touren. Einen offensichtlichen Mangel habe ich nie bemerkt. Extra Pulver, Tabletten etc. habe ich nicht dabei. Aber wer auf so etwas setzt macht bestimmt keinen Fehler und wer sich damit sicherer fühlt, um so besser. Gefiltert habe ich auch niemals, wie sollte ich das bei minus 25°C im Zelt auch diesen Mehraufwand bewerkstelligen? Sonnige Grüße, Z
  19. Ja genau, der VBL. Er hat sich bei meinen längeren Wintertouren durchaus bewährt.
  20. Ahoj Jonny, die Kombination aus Daunenschlafsack und Biwaksack gilt im Allgemeinen als kontraproduktiv, egal wie "atmungsaktiv" der Biwaksack angepriesen wird. Die Wahrscheinlichkeit das mehr Feuchtigkeit im Schlafsack verbleibt und somit die Isolierleistung der Daunen sinkt, steht im konträren Verhältnis zum Temperaturgewinn Deines Biwaksacks. Was, besonders bei mehrtätigen Wintertoure ohne Hütten zum Trocknen des Schlafsacks (ca. alle 2 - 4 Tage), üblich ist, daß ist die Nutzung eines wirklich dampfdichten Biwaksack im Schlafsack. Da geht es allerdings weniger darum den Temperaturbereich des Schlafsacks zu erweitern, sondern das vorrangige Ziel ist es die Daunen vor Feuchtigkeit (Schweiß) zu schützen, damit der Schlafsack nicht an Isolierleistung verliert. Also wenn Du eh im Zelt schläfst, dann würde ich Dir von der Nutzung eines zusätzlichen Biwaksacks abraten und nach anderen Lösungen suchen. Wenn Dein Schlafsack weit genug geschnitten ist z.B. ein wärmeres Inlett oder wärmende lange Merino Unterwäsche. Eine weiter Möglichkeit wäre ein Quilt der über Deinen Schlafsack paßt oder gleich einen 2. speziellen Winterschlafsack, wenn Du tendenziell vorhast öfters im Winter draußen zu schlafen. Grüße in den bunten Herbsttag, Z
  21. Sehr gerne! Hallo Padjelanta, zwecks der Wanderrichtung, da könntest Du ja überlegen von Norden nach Süden zu laufen. Das hätte theoretisch den Vorteil, daß Du Anfangs, wenn es vermutlich noch mehr Mücken, Gnitzen und Bremsen gibt, in einer recht baumlosen Landschaft mit eventuell mehr Wind unterwegs bist. Später im Jahr, wenn es hoffentlich weniger Mücken usw., aber wegen des Herbstwetters mehr Wind gibt, bist Du eher in einem geschützten Gebiet mit mehr Wald unterwegs. Zumindest soweit die Theorie. Der Rest ist dann Kopfsache. Du mußt halt gut mit den Blutsaugern und mit schlechtem Wetter umgehen können. Sonnige Grüße, Z
  22. Ahoj Padjelanta, nur eine kurze Antwort ohne große auf Details eingehen zu können, da ich gerade nicht soviel Zeit habe. Die Nordlandsruta bin ich selber nicht gewandert, aber sicherlich war ich auf Teilabschnitten unterwegs, bzw. ich bin sehr viele Jahre im Norden gewandert und habe dort manchen Sommer und Herbst an einem Stück verbracht plus etliche Wintertouren. Das Gebiet nördlich von Kautokeino würde ich aus meiner Sicht nicht als sehr waldig bezeichnen. Das kommt vermutlich darauf an, was man unter einem Wald versteht. Ich persönlich mag diese Landschaft, Anderen gefällt etwas anderes viel besser. Aber ich würde auch nie auf die Idee kommen zum Nordkap zu reisen, aber dies nur nebenbei. Was das Wetter betrifft, da sagt mir meine Erfahrung, es ist so vielfältig, wechselhaft und nicht vorhersagbar. Du solltest Dich halt auf alles mögliche einstellen und damit umgehen können. Ich war an den meisten Orten sehr oft zum gleichen Zeitpunkt im Jahr und immer war es etwas ganz anderes. So viel bzw. wenig in Kürze von meiner Seite, aber noch zwei Ideen. Eventuell schaffe ich es noch mal im Nachbarforum (ODS) einen Berliner Stammtisch an zu schupsen und sich in diesen Rahmen zu Treffen und Auszutauschen? Und weil Du so einen schönen Forumnamen hast, kennst Du von Anton Quintana das Buch "Auf der Suche nach Padjelanta"? Sonnige Grüße, Z
  23. Zzz antwortete auf RaulDuke's Thema in Leicht und Seicht
    Ahoj @RaulDuke, nicht mir, aber mein Zelt (HB Nallo 2) wurde gestohlen. Ich hatte es meinem Freund H. für seine Südamerika Reise mitgegeben. Es wurde Ihm allerdings nicht auf einem Campingplatz während seiner Abwesenheit gestohlen, sondern samt Rucksack. Soweit ich mich erinnere stand sein Rucksack neben bzw. nahe bei Ihm, während er auf den Bus o.ä. wartete. Kann sein, es war sehr früh am Morgen und er war müde, übernächtigt, unaufmerksam, etc., jedenfalls wurde er von einer Person abgelenkt und sein gesamtes Gepäck von einer 2. Person gestohlen. Wie gesagt, so ungefähr hat es sich abgespielt, genaue Details kann ich nicht mehr erfragen, da H. nicht mehr unter uns weilt. Ich hoffe, ich konnte Dir zu Deiner Frage und Thema weiter helfen. Sonnige Grüße, Z

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