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WHW März statt Mai - neues Zelt?

Featured Replies

Geschrieben

Hallo zusammen,

ich bin Lena, 38 und gehe dieses Jahr zum 2. Mal zum Trekking nach Schottland (damals war ich Juni/Juli).

Der WHW war ursprünglich für Mai geplant, nun hat es sich arbeitstechnisch ergeben, dass es praktischer wäre meinen Urlaub vorzuverlegen und am 28. März zu starten.

Nun zu meiner Frage:

Ich besitze das Six Moon Designs Lunar Solo. Grundsätzlich komme ich prima mit klar und habe auch schon Sturmböen und Starkregen an einem Kies-Ufer gemeistert.

Allerdings habe ich nun die Sorge, dass es wegen Kondens usw. für Ende März/ Anfang April vielleicht nicht optimal ist?

Aber ein anderes Zelt bringt direkt mehr Gewicht mit sich oder ist eine Investition, die ich in der Höhe nicht tätigen wollte. Bei meinen 1,57 m Größe ist das Gewicht meines Rucksacks ein wichtiger Faktor.

Über mein restliches Schlafsetup mache ich mir keine Gedanken, aber fürs Gesamtbild hier nochmal der Vollständigkeit halber:

Zelt = Six Moon Designs Lunar Solo

Schlafsack = Sea to Summit Spark Women"s Mumienschlafsack, Regular, -1C Komfort

Isomatte = Therm-a-Rest NeoAir Xlite NXT

Liner (als Option möglich) = Sea to Summit Reactor Fleece

Zum Schutz der Iso und fürs Lager nutze ich gerne eine Meru Alumatte Kompakt Matte.

Ein Groundsheet werde ich mir noch besorgen, hier gibts im Forum ja genügend Empfehlungen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Single Wall Zelten bei den möglichen Wetterbedingungen und evtl paar Tipps?

Sind meine Gedanken begründet oder befinde ich mich mitten in "don't pack your fear"?

Liebe Grüße,

Lena

Geschrieben

Hi Lena,

wegen dem Zelt würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Ich war bisher 4 mal im März in Schottland (auch WHW) und das Wetter und Temperatur kann sehr unterschiedlich sein. Bei uns war es meist sonnig und deutlich stabiler als im Herbst. Teilweise sind wir im T-Shirt gewandert oder in dicker Daunenjacke. Eines Tages sind wir abends im T-Shirt ins Zelt und am nächsten morgen bei 30cm Neuschnee aufgewacht. Man kann nicht wirklich planen, aber im schlimmsten Fall gibt es auch noch einige Schutzhütten oder sogar Hostels auf dem Weg. 

Viele Grüße und viel Spaß

Dominic 

 

Geschrieben
  • Autor

Vielen Dank @Mordrag61 für deine Antwort!

Ich habe das Thema Zelt gedanklich auch abgehakt. Werde mit meinem wie bisher klarkommen und wie du schon sagtest, gibt es ja auch notfalls andere Lösungen.

Wettertechnisch stelle ich mich ohnehin auf alles ein.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Bei Dir geht es ja nun bald los...

3 Tips :

Gute Heringe, die auch in durch Regen aufgeweichten Böden gut halten, ich habe es in sehr feuchtem Wetter schon erlebt, daß es manche Heringe durch den Boden gezogen hat, meine Empfehlung 18 cm Y-Heringe 
Zpacks Sonic7", HB Y-Heringe, MSR Groundhogs

Durch Deine Körpergröße has Du ja gut Abstand zu den  Zeltwänden, da Du wahrscheinlich häufiger um die Jahreszeit das Zelt da oben von innen / aussen nass haben wirst, ist es gut, wenn das Zelt nicht im Wind zu sehr schlagen kann, um Wassertropfen abzuschleudern, ich würde also für die 2 Flächenabspanner 2 lange Spannleinen & Heringe mitnehmen.

Wenn das Zelt klatschnass abgebaut wurde, wird es während der Zeit im Packsack gut durchfeuchtet, dann reicht evtl auch schon ein Platzregen von aussen drauf, damit innen dadurch überall Tropfen abgeschleudert werden, da kann ein Stück Polycro o.A., was man in Kombi mit der Regenjacke über den Schlafsack legen kann, Diesen gut schützen.

Geschrieben

Wenn es dich nicht stört im Zweifel mit einer Puffy Jacke zu schlafen, dann kannst du den Liner sicher auch zu Hause lassen. 

Ich war letztes Jahr Ostern auf dem WHW, mit einem Zenbivy -4 [Komfort würde ich hier bei +2°C ansetzen] in Kombination mit einer NeoLoft und  ich war doch sehr froh den StS Eector Extreme Liner dabei zu haben, da es doch auch durchaus unter 0 gehen kann.

 

VG

Geschrieben

Wenn du beim Lunar Solo deinen Trekkingstock nicht in die dafür vorgesehene Öse an der Bodenplane sondern daneben auf die Erde stellst kannst du den Stock deutlich weiter ausfahren. Das Zelt kommt höher; du verlierst minimal Bodenfläche, gewinnst aber Belüftung, da auf unebenem Gelände das umlaufende Moskitonetz trotzdem aufgespannt ist.

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