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Ultraleicht Trekking
fechwa

Kaufberatung: Carinthia G 180 vs. Grüezi Bag Synpod Island

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Hallo zusammen,

 

ich bin aktuell auf der Suche nach einem Trekking-Schlafsack bis 1.000g und das am besten für unter 200€.

Der Temperatur Komfort-Bereich sollte irgendwo zwischen 5° -  -5° Celsius liegen.

Generell tendiere ich eher zur Kunstfaser aufgrund des geringeren Pflegeaufwands, lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen :-)

Meine bisherigen Kandidaten sind der Carinthia G 180 oder der Grüezi Bag Synpod Island. 

Als Daunen Alternative hatte ich mir noch den Robens Serac 300 heraus gesucht.

 

Hat hier jemand eine Meinung zu den genannten Schlafsäcken oder sogar Erfahrung mit einem davon? Ich wäre über Tipps und Entscheidungshilfen sehr dankbar.

 

Danke & Liebe Grüße

Felix

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Meine Daunenschlafsäcke habe ich sei über 10 Jahren. Kann mich nicht erinnern sie jemals in irgendeiner Weise gepflegt zu haben. Katzenwäsche vorm zu Bett gehen, nach der Tour gut lüften und dann locker im Baumwollsack lagern.

Zugegeben, der am meisten benutzte Sack hat meines Erachtens  so langsam eine Wäsche nötig, aber pflegeaufwändig ist anders. 

Zu deinen angefragten Schlafsäcken kann ich nix sagen.

LG, Christian.

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vor 1 Stunde schrieb fechwa:

Danke für den Hinweis.

Das Thema Daune vs. Naturfaser wird ja im Netz viel behandelt. Sehe nur den Vorteil bei der Daune nicht wirklich, wenn Gewicht und Komfort Temperatur zur Kunstfaser identisch sind.

Gewicht und Komfort sind nicht identisch. KUFA ist schwerer. 

 

Gruß 

Out 

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Dafür ist KuFa pflegeleichter, sprich nicht so empfindlich, wenn es mal feucht wird.

Die normale Lebenserwartung des Isolationsmaterials ist bei Daune üblicherweise höher, wobei Christine Thürmer mit Kunstfasern zufriedener ist.

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ich kann jetzt nicht direkt den Pflegeaufwand Daune <-> Kufa vergleichen, da meine Erfahrung mit Kufa ein Fiasko war: Ich habe mal einem Kumpel einen billigen Deuter Kufa-Schlafsack für eine Hüttenübernachtung ausgeliehen. Danach hat er so gestunken, dass ich ihn waschen musste. Nach dem Waschen mit Schleudern hatte ich statt was flauschigem eine feste Matte (hatte was von Mineralwolle) und konnte ihn entsorgen.

Ansonsten lasse ich meine Daunenschlafsäcke geschätzt alle 50-100 Tage waschen (bisher 3x geschehen). Beim ersten Mal habe ich es noch selber gemacht, allerdings hatte die Daune dann schon soviel Bauschkraft verloren, dass man auch was nachfüllen musste. Mittlerweile schicke ich meine Schlafsäcke zum Outdoor Service Team, da wird beides gemacht.

bearbeitet von nierth

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Das Packmaß des Carinthia müsste soweit ich es im Kopf habe um die 23x15 liegen, da bist du mit der Daune klar kleiner. 

Ich kann dir aus meiner Erfahrung mit Carithia sagen, daß mich kein Produkt das ich von denen hatte/habe jemals im Stich gelassen hat.

Was den Temperaturbereich angeht kann ich dir als bekennender Frosti sagen, die haben bisher immer gepasst bei mir. 

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Ich kenne nur den Carinthia. Der ist gut, etwas eng aber von der Wärmeleistung i.O.

Allerdings stimmt deine Aussage bzgl. des Gewichts-Wärme-Verhältnises von KuFa und Daune nicht ganz. Der Carinithia wiegt knapp über 1kg (beim Gewicht musst du einen Verkäufer suchen, der nachwiegt) und der Grüezi 1,05 kg. Beide bei 3° Komfort. Der Robens soll 850g bei 2° Komfort wiegen, also schon eine Ecke leichter. Und die größere Kompressibilität von KuFa ist auch nicht zu vernachlässigen.

Allerdings sind alle deine Vorschläge nicht gerade Out-Performer, besonders das Gewicht des Außen- und Innenstoffs würde mich stören. Du kannst auch mal bei Cumulus vergleichen, die haben Daue und KuFa. Da bekommst du mit Pertex Quantum bzw. Apex als KuFa-Füllung meiner Meinung nach schon mehr für dein Geld.

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Cumulus hatte ich ehrlich gesagt bisher noch gar nicht auf dem Schirm. Das sieht aber sehr vielversprechend aus. Damit werde ich mich auf jeden Fall mal beschäftigen.

Super Tipp!

Danke!

bearbeitet von fechwa

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Oh hatte verpeilt, das man auch Vorschläge machen kann. :oops:

Dann ist cumulus und eventuell sogar ein Quilt von denen eine gute Alternative. 

Ich war im 350 im Bereich Gefrierpunkt unterwegs und habe nicht gefröstelt. 

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So, habe jetzt mal noch weiter gesucht und habe jetzt noch den Alvivo IBEX 500 und den exosphere von Deuter in die engere Auswahl genommen. Beim Deuter gefällt mir in erster Linie der Preis :-). Habe aber Bedenken hinsichtlich dem Temparatur Bereich.

Der alvivo ibex scheint in allen Bereichen ganz okay zu sein und somit für meine Zwecke ein guter Allrounder. Hat hier jemand schon Erfahrungen oder kennt den Schlafsack?

Die Rückfalllösung wäre dann wohl ein Cumulus mysterious oder liteline wobei ich mir die ca 70€ gerne sparen möchte zumal ich direkt auch für meine bessere Hälfte einen zusätzlichen Schlafsack benötige.

Für einen  Quilt kann ich mich leider nicht so richtig begeistern.

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As Tucas Sestrals Quilt, front view

Ich kann den As Tucas Sestrals Quilt empfehlen, der Gruezi Bag, Carinthia, Deuter & Co sind sehr schwer, verwenden wohl nicht so hochwertige Kunstfaser wie As Tucas. Wenn Der Sestrals nichts für Dich ist (kostet auch 225€) würde ich bei Cumulus schauen, die machen auch hochwertige Sachen mit guter Apex Füllung, und sind zudem leicht. Wie gesagt, von den ganzen KuFa Sachen der goßen Hersteller würde ich die Finger lassen, die gehören meiner Meinung nach nicht in den Rucksack eines ULTF Lesers :) 

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vor 49 Minuten schrieb fechwa:

Für einen  Quilt kann ich mich leider nicht so richtig begeistern.

Die von dir favorisierten Modelle sind halt allesamt in Anbetracht dessen was sie leisten nicht unbedingt kompatibel mit den Vorstellungen und Zielen beim Ultraleicht Trekking. Was wohl der Grund ist, warum es schwer ist, auf Deine Fragen einzugehen und stattdessen nur Alternativvorschläge kommen.

Kurzum, vielleicht dann doch auch mal - ohne es böse zu meinen - im Nachbarforum fragen?

Oder aber doch noch mal über einen Quilt nachdenken. Bei den von Dir angepeilten Eckdaten (Gewicht, Temperaturbereich, Material, Preis) eigentlich die perfekte Lösung. (166er/200er APEX -> ~600g).

Einen Quilt aus Synthetik könnte man zB auch sehr leicht selber machen. Material bekommst du unter anderem bei ExtremTextil für 50-70€. Nähmaschine, falls nicht vorhanden, lässt sich vielleicht irgendwo ausleihen? Anleitungen findest du hier im Forum sowie allgemein im Netz zu hauf. 

bearbeitet von zeank

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vor 8 Stunden schrieb fechwa:

So, habe jetzt mal noch weiter gesucht und habe jetzt noch den Alvivo IBEX 500 und den exosphere von Deuter in die engere Auswahl genommen. Beim Deuter gefällt mir in erster Linie der Preis :-). Habe aber Bedenken hinsichtlich dem Temparatur Bereich.

Also jetzt deine "gefundenen" Schlafsäcke mit dem tollen Preis nachzugoogeln ist irgendwie mühsam. Bei welchem Shop jetzt der tolle Preis verlangt wird und hoch dieser ist wissen wir ja auch nicht. Wenn man die Schlafsäcke nicht aus direkter Anschauung kennt, man also keinen direkten Erfahrungsbericht abgeben kann, dann wird da auch nicht viel an Kommentaren und Einschätzungen kommen.

Insgesamt schließe ich mich meinem Vorredner an, Kunstfaser ist sehr mit Vorsicht zu genießen.

vor 8 Stunden schrieb skullmonkey:

Wie gesagt, von den ganzen KuFa Sachen der goßen Hersteller würde ich die Finger lassen, die gehören meiner Meinung nach nicht in den Rucksack eines ULTF Lesers :) 

Schwer und groß sind sie. Meine angeblich für das Trekking gebauten Kunstfasersäcke waren im Prinzip nach der ersten Wäsche hinüber. Wenn du eh nur reinschnuppern willst dann nehme was ganz günstiges. Wirklich Geld ausgeben lohnt IMHO nicht.

Zum Schlafsackkauf hatte ich da Mal was geschrieben. Ist zwar schon einige Jahre alt, würde ich im großen und ganzen immer noch so unterschreiben. Die Schlafsackkauf- FAQ im Outdoorseiten.net Wiki ist auch recht informativ.

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vor 2 Stunden schrieb Christian Wagner:

Zum Schlafsackkauf hatte ich da Mal was geschrieben. Ist zwar schon einige Jahre alt, würde ich im großen und ganzen immer noch so unterschreiben. Die Schlafsackkauf- FAQ im Outdoorseiten.net Wiki ist auch recht informativ.

OT: Ich bin verwirrt: Da steht ("Welchen Temperaturbereich soll ich nehmen?"), dass für einen Sommerschlafsack 0 bis 5°C reichen, für einen 3-Jahreszeitenschlafsack 7°C. "Woran erkennt man, wie warm ein Schlafsack ist": Schlafsäcke bis 0°C haben 5 cm Dicke (einfach), bis 7°C 7 cm.

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Schwefelfell:

OT: Ich bin verwirrt: Da steht ("Welchen Temperaturbereich soll ich nehmen?"), dass für einen Sommerschlafsack 0 bis 5°C reichen, für einen 3-Jahreszeitenschlafsack 7°C. "Woran erkennt man, wie warm ein Schlafsack ist": Schlafsäcke bis 0°C haben 5 cm Dicke (einfach), bis 7°C 7 cm.

Gut aufgepasst (steht da immerhin seit 2004!), muss natürlich -7 Grad heißen.

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UL lässt sich auch durchaus mit nem Kufa Quilt und auch mit nem Kufa Schlafsack realisieren - lass dich da also nicht beirren. 

Wenn du mit nem Quilt nicht klarkommst und Daune dir zu teuer ist oder aus anderen Gründen ausgeschlossen wird, dann ist es völlig legitim einen Kufa Schlafsack zu nehmen. Es sollte dann darauf geachtet werden, welche Füllung vernäht wurde. 
Ich habe bisher nur Erfahrungen mit Apex und auch nur in Form eines Quilts; war damit aber - bis auf die Temperaturangaben, die bei mir eh nie hinhauen - sehr zufrieden.

Schau dir mal den Cumulus Progressif oder die MH Lamina Schlafsäcke an.
 

bearbeitet von Fabian.

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