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Ultraleicht Trekking

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  1. Letzte Stunde
  2. Ganz nah dran, ich suche eine dünnere Variante mit Falzkante. Das da habe ich auch schon verwendet, sehr stabil, trägt aber auch mehr auf.
  3. Heute
  4. @Sigger CB-Funk (27 MHz) braucht eigentlich riesige Antennen (ca. 2,70 Meter), um effizient zu sein. Die kurzen Stummelantennen an Handgeräten vernichten extrem viel Leistung. Zudem prallen diese langen Wellen an Fels oft einfach dumm ab. Meshtastic hat da schon wegen der viel kürzeren Wellen (868 MHz) einen echten Vorteil: Sie beugen und streuen sich besser an Kanten. Allerdings können auch sie keinen massiven Fels oder große Erdmassen komplett durchdringen. Ich empfange hier zum Beispiel seit Kurzem einen ca. 20 km entfernten Node, zu dem ich absolut keinen Sichtkontakt habe, da ein großer Hügel im Weg ist. Die Signale bekomme ich gerade noch so mit ca. -19 dB SNR rein – Meshtastic fischt das buchstäblich auf dem letzten Loch aus dem Rauschen. Bei richtig schlechtem Wetter bricht diese grenzwertige Verbindung dann aber auch ab. (Der entfernte Node hat aber auch nur 160mw Sendeleistung, wäre es ein Heltec V4, wäre die Verbindung bei Schlechtwetter sicherlich auch möglich) Zu deinen konkreten Fragen: 1. Du brauchst keinen Schalter am Gerät, um Bluetooth auszuschalten. Das Bluetooth-Modul am Meshtastic-Node verbraucht im Standby (wenn kein Handy verbunden ist) extrem wenig Strom. Der wahre Stromfresser ist dein Handy! Der UL-Workflow sieht in der Praxis so aus: Das Handgerät (Node): Bleibt 24/7 eingeschaltet tief im Rucksack. Es lauscht permanent und speichert alle Nachrichten, die für die Gruppe reinkommen. Dein Handy: Ist im Flugmodus (Bluetooth aus). Das spart massiv Handy-Akku. Die Nutzung: Du machst Pause oder kommst an eine Wasserstelle. Du schaltest am Handy kurz Bluetooth ein und öffnest die Meshtastic-App. Innerhalb von 2-3 Sekunden verbindet sich die App mit dem Node im Rucksack und lädt alle ungelesenen Nachrichten der letzten Stunden auf den Bildschirm. Du tippst: "Wasserstelle bei Koordinate XY ist trocken, nehmt was vom Bach mit", drückst auf Senden und machst das Handy-Bluetooth wieder aus. Das ist extrem stressfrei und kostet kaum Akku. 2. Stromverbrauch: Ein Heltec V4 und "stromsparend" schließen sich leider aus. Mit einem 3000mAh Akku kommst du da vermutlich nur auf ca. 1,5 Tage. Wirklich stromsparend sind eigentlich nur Boards mit dem nRF52840 Chip. Alles, was auf dem ESP32 basiert (wie Heltec V3 oder V4), braucht einfach viel Strom. Das Problem: Es gibt aktuell nichts Fertiges auf dem Markt mit dem nRF52840, das mit kräftigen 500 mW sendet. Die haben ab Werk "nur" so viel Sendeleistung wie ein Heltec V3 (ca. 160 mW). Dafür hält ein 3000mAh Akku an so einem nRF52-Board dann aber vermutlich eine ganze Woche oder länger. 3. Die Lösung (DIY mit 1 Watt) Ich kenne leider kein fertiges kommerzielles Produkt mit stromsparendem Board und über 500 mW Ausgangsleistung. Eine Möglichkeit für Bastler wäre also: Sich ein sparsames nRF52840-Board holen, einen E22-900M30S Transceiver anlöten und ein Gehäuse drucken. Der E22 hat nämlich sogar brachiale 1000 mW (1 Watt) Sendeleistung 😉. Ich hab mir den bestellt, allerdings bisher "nur" an ein ESP32-Board gelötet. Wenn du dich dafür interessierst, es gibt dazu coole Community-Projekte, wie z.B. diese hier: Reddit: GitHub: Ebytastic
  5. Also nach meinem Kurzcheck, denke ja in ähnliche Richtung wie Du, gibt es bei Haruki Torida jede Menge Möglichkeiten, nicht nur von ihm die fertigen Produkte zu beziehen, wie das Verlinkte, sondern auch sich das selber mit Gehäuse von ihm zusammenzustellen zu können, schau mal z.B. hier...auch unten auf der Seite...oder z.B. ein Gehäuse für den Heltec LoRa 32 V4 gibt es hier... Aber @Shabeel kann bestimmt dazu mehr Konbkretes schreiben...
  6. https://www.extremtextil.de/kanteneinfassband-koeperband-nylon-robust-25mm/71082.SW Das Köperband kann bei einer Maschinenwäsche um bis zu 10% einlaufen. Wir empfehlen daher, das Band vorzuwaschen
  7. Gestern
  8. Hallo André, ich gehe den Jakobsweg von Mainz aus bis Santiago - allerdings in Etappen von 6 bis 10 Tagen . Dieses Jahr wird es von Chagny in Frankreich aus losgehen. Von Niedersachsen aus musst Du nicht zwingend über Paris laufen. Das wäre die nördlichste Route. Ich weiß ja nicht genau von wo in NI Du startest, aber alternativ wäre über Trier-Metz oder sogar am Rhein entlang bis Straßbourg und dann über das Elsaß durch die burgundische Pforte möglich. Der Vorteil der südlichen Routen ist das ab Besancon schon fast mediterane Klima und die landschaftliche Schönheit bzw. die Herausforderungen (Massiv Central). Wenn du einen südlicheren Einstieg wählst, kannst Du auch noch ein wenig von den deutschen Jakobswegen mitnehmen. Ein Tipp zur groben Planung und Übersicht: Ich habe an prominenter Stell in meinem Arbeitszimmer zwei ADAC-Karten (1:1.200.000) zusammengebastelt. Daran habe ich den groben Streckenverlauf abgesteckt. Soweit ein kurzer Kommentar. VG Marcel
  9. Ich habe das Set schon ein paar Jahre, es aber wenig benutzt, da ich nur cold soake. An der Falz bei der Dose ist ein kleines Loch, aus dem ein wenig Wasser spritzen kann. Siehe Bild. Es ist ein Video verlinkt, wo das Kochset genau beschrieben wird. Gewicht: 258Gramm (inklusive 1/3 Spitirus). Preis VB: 75€
  10. Ich hab den Rucksack auch in Verwendung, er ist schon sehr speziell, aber funktioniert im Wesentlichen. Bisschen skeptisch bin ich mit den sehr minimalistischen Bändchen und Schnallen. Die Seitentaschen beim Tralblazer sind so üppig volumninös (für die Größe des Rucksacks), dass mir das eigentlich nicht fehlt. Für Jacke oder Pulli reicht der Kordelzug ab der Front gut.
  11. Ob 70 oder 80 Euronen ist dann auch schon egal.
  12. Sülz (15 km östlich / südlich Köln – meist benutzter Einstieg 1,5 km von mir ) Die habe ich jetzt mal fix zwischengeschoben wegen der Packrafttour Morgen. Zuerst mal eine Grundeinschätzung mit anschliessender Warnung Eigentlich ist die Sülz ein typischer Kleinfluß mit sehr abwechselungsreichen Verlauf und sehr gemäßigtem Gefälle, der ausser nach sehr ausgiebigen Regenfällen, nur in einem großen Teil des Zeitraums Ende Oktober bis Anfang April paddelbar ist. Bei niedrigen Wasserständen ist sie auch für Newbies (die schon ein paar Mal auf irgendeinem Fließgewässer gepaddelt sind) paddelbar, solange 1-2 erfahrene Paddler dabei sind, die die rote Linie in den etwas kritischeren Bereichen vorgeben, falls nötig und Newbies sollten das hoffnungstaler Wehr umtragen (Ausstieg nicht ganz easy, da kein Kehrwasser und steile Grasböschung), wenn sie nicht riskieren wollen, evtl dort trotz richtiger Wehrseite ein kleines erfrischendes Bad zu nehmen Bei höheren Wasserständen sollten alle schon WW-Erfahrung haben. Dazu später Details. Da die Sülz häufig von Newbies unterschätzt wird und sie dann z.B. im hoffnungstaler Wehr kentern (oder deutlich gefährlicher an einem querliegenden Baum) gehe ich bei dieser Beschreibung deutlich mehr auf Details ein... Die Sülz hatte / hat einige Wehre (mit PE-Schüsseln sind sie alle paddel eher rutschbar, ausser das Hoffnungstaler tue ich das aber nicht dem Boden meiner Packrafts an). Aufgrund des 21er Hochwassers, was auch entlang der Sülz für mehrere Todesopfer, hohe Sachschäden und in weiterem Umkreis für Strom / Kommunikationsausfall gesorgt hat, wurden schon mehrere Wehre geschliffen (beseitigt), Weitere sollen folgen. Also diesbezüglich nicht im Detail auf die rel alten Flußbeschreibungen im Internet vertrauen, Generell sollte man sich eh auf der Sülz auf evtl auch gefährliche Überraschungen einstellen, auch dazu später mehr. Der entscheidende Pegel ist Hoffnungstal, dieser bestimmt über den max möglichen Einstiegsort flussaufwärts, ob überhaupt paddelbar bzw ob aufgrund des höheren Wasserstands nur was für Wildwassererfahrene... < 60 nix geht < 70 ab Einstieg hinter dem hoffnungstaler Wehr < 80 ab Einstieg U-Eschbach < 100 ab Einstieg nahe Haus Thal < 120 hier sind allmählich Newbies raus, ausser sie haben ein gutes Bootsgefühl, sind entspannt und werden von 2 Erfahrenen in den kritischen Bereichen betreut, wobei auch dann meine Empfehlung ist, daß sie erst nach dem hoffnungstaler Wehr dazu kommen, da bei solchen Pegeln der Austieg davor nur noch mit einem vorher angebrachten Hilfsseil sicher badfrei möglich ist < 180 nur noch was für min WW3- Erfahrene > 180 geht statt dessen Grillen oder weicht auf die Agger aus Die Haupt-Gefahr neben dem hoffnungstaler Wehr ist, daß auf manchen Abschnitten schon mal ein Baum quer im Fluß liegt, daß man entweder sehr kurzfristig, da der Baum quer über dem Fluß liegt, eine Stelle zum Ausstieg / Umtragen finden muß – uns schon kurz nach dem Einstieg Haus Thal passiert... Oder daß man halt in der Strömung um den Fluß teilweise versperrende Bäume rumkurven muß, evtl auch nur mit schmalen Durchfahrten, daß man schon wissen sollte, wie man mit Vorlage paddelt, das passiert häufiger in dem Waldstück etwas hinter dem rösrather Wehr, was auch generell sehr kurvig ist, aber rel viele Kehrwasser bietet. Gehen wir den Verlauf durch : - Haus Thal ersten 500 m, evtl Gefahr durch mal einen querliegenden Baum, ansonsten easy - Weiterer Verlauf bis U-Eschbach, früher 2 Wehre, jetzt nur noch 1, was auch geschliffen werden soll, Aus/Einstieg rel easy rechts, evtl Weg schlammig/rutschig - U-Eschbach bis hoffnungstaler Wehr, leicht kurviger Verlauf, üblicherweise keine Gefahren, Schwierigkeiten - hoffnungstaler Wehr, nix für Newbies, bei höheren Wasserständen für alle evtl Lebensgefahr, wenn man in falschen Bereichen runterpaddelt, nicht nur durch kräftigen Rücksog, sondern auch da da auch häufiger größere Baumstämme usw schwimmen, mit denen man nicht zusammenstoßen will Schon vor der Brücke ganz nach rechts rüberziehen, Geschwindigkeit für Längsstabilität aufbauen, dort geht es dann in mehreren Stufen treppenmäßig ca 1 m runter, bei höheren Pegeln zieht es einen dann nach rechts gegen die Mauer, das ist aber beherschbar, notfalls mit dem Paddel abstossen. Bei niedrigen Wasserständen gibt es ein paar m hinter den überhängenden Baumästen eine Flachstelle (bei höheren Wasserständen kann man drüber paddeln) man sollte also ab den Ästen in Richtung Flußmitte paddeln Umtragen ist problematisch, da es in dem Sinne keine Ausstiegstelle gibt, sondern nur eine steile ca 1,5 m hohe steile Grasböschung (links ca 50 m vor der Brücke, direkt vor oder hinter einem Zulauf mit überbautem Geländer) es gibt dort kein Kehrwasser, aber die Strömung ist an der Stelle bis Pegel gut 100 sehr niedrig. Dann geht es entlang der Hauptstrasse über die Brücke, ca 250 m die Hauptstrasse weiter „flussabwärts“, nächste Seitenstrasse links rein und nach ca 100 m unter der Brücke über die Sülz einsetzen. - auf dem Stück bis zum rösrather Wehr keine Probleme - vor Wehr auf der rechten Seiten auf meist schlammigen Pfad aussteigen, über kleine Brücke von Nebenkanal gehen und direkt unterhalb des Wehrs wieder einsetzen - Direkt nach dem Wehr auf der rechten Flußseite auf evtl in den Paddelbereich hängende Seilschlingen (für Campingplatz-Kiddies für Tarzan-Badespielchen) aufpassen - auf dem folgenden Stück bevor es in den Wald geht, kann schon mal ein Baum einen Teil des Flusses versperren, aber ich habe nie erlebt, daß der Fluß komplett dicht war - kurviges Waldstück, das schönste Stück, aber sehr kurvig, man muß häufig um Bäume rumkurven, manchmal schmale Durchfahrten, ab mittleren Pegeln durch schnellere Strömungsgeschwindigkeiten nicht ohne, man sollte schon Vorlage paddeln können, ein Erfahrener vorweg, querliegende Bäume sind saugefährlich, wenn man davor kentert und durch die Strömung drunter gezogen wird - nach dem Waldstück bis zur Mündung in die Agger keine Probs, aber meist keine Möglichkeit für eine Pause anzulanden Die Sülz ist ja mit Agger / Sieg (und im weiteren Umfeld Eifel-Rur & Talsperren) einer meiner Hausflüsse, imho der Schönste, Abwechselungsreichste, aber etwas mit Vorsicht zu geniessen, wenn jemand dort paddeln will, kann er gerne hier im Thread oder bei mir via PN nachfragen, wann ich das letzte Mal runtergepaddelt bin und wie ich die momentane Lage / Pegel einschätze... Bilder schiebe ich später nach, wollte es heute Vormittag „Drin haben“ wegen der Paddeltour Morgen...
  13. Moin Shabeel, dein Test über die Bergkuppe ist sehr interessant. Für Gruppenwanderungen fernab von Infrastruktur sind wir noch etwas am rumüberlegen, ob Meshtastic da eine Option sein könnte. Nützlich ist dies, da weitgehend jeder im eigenen Tempo wandern will, aber falls ein Zeltplatz kein Wasser hat, könnten die letzten dann ein paar Liter extra füllen, für die vorausgehenden. In den Alpen habe ich etwas mit CB Handfunke herumexperimentiert, bis 5W. Das war aber sehr ernüchternd. Ein Fitzel Fels im Weg und schwups tote Hose. Daher sprachen wir uns in Zukunft dagegen aus. Bei Meshtastic stört mich das Text-basierte, aber auch etwas die "Sorge" wie gut man in der Praxis dann die Batterie managt. Also BLE ausgeschaltet lassen (Handy klar, aber gehts auch am Gerät mit einem Knopf?), wann mache ich es aber an um doch alles wichtige in sinnvoller Zeit mitzubekommen. Das Gerät sollte so leicht & stromsparsam sein wie möglich, aber eben doch eine sinnvolle Distanz in bewaldeten Gebirgen ermöglichen. Mir schien, dass Funk auf Bodenwelle da einfach keine Chance hat... Wie ist der Stromverbrauch vom Heltec V4? Gibts da auch sinnvolle kommerzielle Fertigprodukte mit 500mW Sendeleistung? Danke dir für den Erfahrungseinblick :)
  14. Letzte Woche
  15. Der Glittertind ist allerdings nicht (mehr) der höchste Gipfel, das ist mittlerweile der Galdhøpiggen seit die Eiskuppe des Glittertinds immer mehr abgeschmolzen ist. Auf den Galdhøpiggen kann man auch gut hoch wandern, ist aber viel mehr los und ich finde den Glittertind an sich auch ästhetischer, aber das ist natürlich Geschmackssache. Beide Besteigungen lohnen sich.
  16. Die benannten Sachen habe ich schon. Demnach ist zumindest die Robustheit wegen kletterähnlicher Passagen kein Faktor, nehme ich mit. Danke für die Betonung! Das wäre auf jeden Fall ein eigener Tag. Schon einladend, als höchster Gipfel in Kombination mit dem tiefsten Punkt im Utladalen besonders reizvoll. Die Kirkje habe ich als schneller erreichbaren Aussichtspunkt auf der Liste, sofern ich über Leirvassbu laufe. Danke!
  17. Di sind u.A. Dennis & ich mit vermutlich 3-4 Leuten auf Sülz, Agger mit Packrafts unterwegs... Diesmal ist der Pegel newbie-entspannt mit Sülz 70 oder drunter, dazu ist es mit mittags 17° warm nund trocken. Da wir vor kurzer Zeit die Strecke schon gepaddelt sind wissen wir auch, daß kein Baum im Waldstück hinter Rösrath quer liegt. In Abhängigkeit vom Pegel, paddeln wir ab U-Eschbach oder Hoffnungstal und dann entsprechend entweder bis zum KC Delphin oder noch ein Stück Sieg. Wenn noch jemand mit will, bitte bis spätestens Morgen Mo frühen Abend via PN bei mir melden und Tel-Nummer angeben...dann rufe ich an und wir klären Näheres.
  18. Ich habe mal länger mit den Jungs von Helaplast gesprochen, die meinten : Solange es zu ist, hält es ewig Auf meine Nachfrage danach -> Wenn es geöffnet ist, besser in TK-Fach, dann hält es länger Entscheidend ist vernünftig reinigen, aufrauhen und das Aufheizen mit der richtigen Temp und Anpressen Beim Rep-Workshnop beim Soca-Treffen wurde genau dasselbe gesagt / gezeigt (ok das mit dem TK-Fach habe ich nicht nachgefragt) Als ich damals einen Schnitt in einem Schlauch durch einen rausstehenden Nagel an einer Wehrkrone hätte, habe ich es extra über Jahre nicht "richtig" geflkickt, sondern die div Patches ausprobiert, um zu schauen, wie gut sie auf Tour halten -> Tyvek-Tape, Patch ´n go, Life Patches Hat alles auch bei mehreren WW-Touren prima gehalten... Längerfristig würde ich natürlich irgendwann eine Rep mit Bootsmaterial & Helaplast machen... Gerade unter dem Sitz ist ja ein Flicken gut gegen Abrieb geschützt, ich würde sowohl die vorübergehende Rep am Besten, wenn Du es bei hast, mit Life Patch, als auch die endgültige Rep von innen machen. Ja ich würde die abgeschabten Stellen mit ein bisschen Aquasure füllen
  19. Moin, ich hab schon sehr viel Zeit in Norwegen verbracht und war auch schon mehrmals im Jotunheimen. Erfahrungswerte also vorhanden. Zelt: Eine der schwierigsten Entscheidungen übrhaupt. Ich würde an deiner Stelle sehr spontan entscheiden und zwar abhängig vom Wetterbericht. 8 Tage sind einigermaßen planpar, wobei man dem Wetterbericht in den Bergen natürlich nie ganz trauen kann. Yr.no ist immer meine erste Anlaufstelle. Du kannst halt richtig Glück haben mit dem Wetter, ich hatte 2022 zehn Tage Sonne im Dovre und Rondane, also nicht weit vom Jotunheimen, du kannst aber auch durchgehend Sturm und Regen haben. Daher vorher mal den Blick auf den Bericht. Das StS würde ich eher nicht wählen, weil Inner First im Regen einfach doof ist. Ich würde wahrscheinlich mit dem Niak gehen, weil es am windstabilsten ist und beinahe freistehend ist. Das bietet einem natürlich mehr Optionen für die Zeltplatzwahl ein einem felsigen Gebirge. Das Xmid muss halt wirklich gut verankert werden. That being said, ich war im Jotunheimen auch schon mit nem MYOG-Duplex-Klon. Wetter war da aber auch super. Auf der anderen Seite hat es mir 2024 im Sturm im Dovrefjell selbst mein Einbogen-Tunnelzelt zerlegt. Auch das kann passieren. Seither bin ich bei der Zeltwahl in solchen Gebieten etwas konservativer geworden, wenn die Tour über die gänge Dauer eines vertrauenswürdigen Wetterberichts hinaus geht. Regensachen: Ich geh immer mit den billigsten Sachen von Decathlon. Bei nem richtigen norwegischen Starkregen wird man irgendwann eh nass, mal ganz davon abgesehen, dass man eh schwitzt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit eh alles klamm ist. Für mich dienen Regensachen eher dem Wärmeerhalt. Grödel: Nicht nötig. Die Altschneefelder kann man auch ohne queren und selbst die Besteigungen, wie Glittertind, der eigentlich immer ne Schneekuppe hat ist ohne möglich. Neuschnee kann es zu jeder Zeit geben, ist aber wahrscheinlich kein großes Thema. Was die Route angeht: Würde dir auf jeden Fall empfehlen auf den Glittertind zu gehen. Spektakuläre Aussicht. Zelt kannste unten aufbauen und dann einfach mit ner Flasche Wasser und ein paar Snacks im Rucksack entspannt hochkraxeln.
  20. Dein Szenario mit den "Helikoptereltern" und den Kids im Camp ist das absolute Paradebeispiel für Meshtastic! Wenn du ein Board mit eingebautem Hardware-GPS nimmst (wie das LilyGO T-Echo oder den Tracker, den ich neulich verlinkt habe), braucht das Gerät kein Smartphone. Du schaltest das kleine Kästchen ein, steckst es dem Kind in den Rucksack, und das war's. Das Gerät holt sich selbst den GPS-Fix und funkt seine Position in einem von dir festgelegten Intervall (z.B. alle 15 Minuten) ins Mesh. Es gibt sogar eine "Smart Position"-Einstellung, die nur dann funkt, wenn sich das Gerät auch wirklich bewegt, um Akku zu sparen. Ja, absolut! Du brauchst dafür nicht mal eine Drittanbieter-App. Die offizielle Meshtastic-App (für Android und iOS) hat einen eigenen Reiter namens "Karte". Wenn dein Smartphone per Bluetooth mit deinem Node verbunden ist, siehst du dort alle anderen Nodes im Netzwerk als kleine Punkte (auch offline, wenn du die Karten vorher lädst). Für extrem anspruchsvolle Szenarien gibt es das ATAK (Android Team Awareness Kit). Das ist eine taktische Karten-App, die sich per Plugin direkt mit Meshtastic koppeln lässt und extrem detaillierte Offline-Karten und Tracking-Funktionen bietet. (Hab ich aber noch nie probiert). LoRa nutzt das Chirp Spread Spectrum (CSS). Das Signal funkt nicht stur auf einer einzigen Frequenz, sondern "fegt" als ansteigender oder abfallender Ton (wie das Zwitschern eines Vogels, daher "Chirp") über ein breiteres Frequenzband. Wenn jetzt der Wasserspiegel (oder ein Wald) eine bestimmte Frequenz durch Reflexion auslöscht, fehlt nur ein winziger Teil dieses Chirps. Der Rest des "Zwitscherns" kommt problemlos durch. Der LoRa-Chip rechnet die fehlenden Stücke einfach heraus und setzt das Datenpaket fehlerfrei zusammen. Deshalb ist LoRa über Wasserweiten (und auch im dichten Wald mit vielen Reflexionen an Bäumen) extrem robust und herkömmlichem Funk haushoch überlegen. Für deine Boots-Szenarien ist das System also wie gemacht! Ein kleines Update aus meiner eigenen Praxis: Ich habe mir mittlerweile den neuen Heltec V4 besorgt, der mit kräftigen 500 mW sendet (der Vorgänger V3 hatte nur knapp 160 mW). Das macht in der Praxis einen gewaltigen Unterschied: Ich konnte damit eine direkte Verbindung zu einem Node in 120 km Entfernung aufbauen. Für meine alten Meshtastic-Geräte war der komplett außer Reichweite. Noch spannender ist mein Test hier lokal im Dorf. Ich habe hier zwei V4-Geräte, die absolut keinen Sichtkontakt haben. Wir befinden uns an zwei verschiedenen Flanken desselben Berges (quasi im 90-Grad-Winkel zueinander), sodass die massive Bergkuppe genau zwischen uns liegt. Mit den alten V3-Geräten ging hier absolut gar nichts. Die beiden neuen V4 können aber problemlos miteinander kommunizieren! (der alte V3 kann den V4 natürlich auch hören, aber ist eben zu schwach um ihn zu erreichen) Dass die Verbindung zwischen den beiden starken V4-Geräten überhaupt klappt, liegt vermutlich daran, dass die LoRa-Funkwellen an gegenüberliegenden Hängen reflektiert oder an der Bergkante "gebeugt" werden. Wir haben exakt dasselbe Szenario (um den Berg herum) mit klassischen Handsprechfunkgeräten getestet: Da herrschte absolut tote Hose, nicht mal ein Rauschen kam durch. Das zeigt wirklich eindrucksvoll, was die Technik leisten kann! Noch eine witzige Beobachtung zum Schluss: In letzter Zeit sind hier einige neue Geräte aufgetaucht. Noch im Dezember habe ich nie etwas empfangen und war funktechnisch völlig alleine. Jetzt kommen sogar ständig mal Nachrichten rein wie 'Hallo from flight LH1370 FRA to KRK' oder von anderen Flugrouten über mir. (Obwohl die Meshtastic-Geräte im Flieger streng genommen natürlich auch ausgeschaltet sein müssten 😉).
  21. Ja ich habe Langzeiterfahrungen: Hatte die Hose auf dem gesamten PCT dh 6 Monate mit. Aber nicht als Wanderhose - dazu ist sie niocht robust genug. Aber um in den Seen, oder Pools zu schwimmen ist sie perfekt. Und noch mehr um sie in den Town days in den Städten anzuziehen, während sämtliche andere Klamotten in der Waschmachine sind. Wenn man sich 3 min Zeit nimmt um sie in die Hülle reinzuknödeln, ist sie fast so groß wie eine Walnuss Und ich habe XL.
  22. Ich werde Ende August / Anfang September 2026 für plus/minus acht Tage allein mit Zelt durch Jotunheimen wandern, an der Routenplanung bastel ich noch... Das Konzept "ultraleicht" verfolge ich nicht religiös, aber optimieren ist gut. Mir macht es Spass, lange an der Ausrüstung rumzuschrauben. Meine Liste, work in progress: https://lighterpack.com/r/vawtqn Ich würde mich zu drei Teilen über Eure Ratschläge mit Norwegen-Erfahrung freuen! Zelt: Durston X-Mid-1 oder Hilleberg Niak? [Anmerkung: Ich habe auch noch ein Sea to Summit Alto TR2 Plus, das in jeder Hinsicht in der Mitte liegt. Ich mag es, bin damit die TMB gelaufen, aber ich finde es im Aufbau mit Inner first etwas umständlich.] Regensachen UL oder robust? Also Jacke Mont-Bell Versalite und Hose Montane Minimus Rain Pants Nano (zusammen 336g) oder Jacke Montane Phase XT und Hose North Face Antora (zusammen 878g)? Grödel Ja oder Nein? Mit bestem Gruss und Dank!
  23. Das ist bei mir häufiger auch so, daß ich auch nicht unbedingt jemand in dem Moment ein Gespräch aufzwingen will , da finde ich z.B. Voice Messages via Threema / Signal rel perfekt. Ich brauche nur kurz auf die entsprechende Stelle auf dem Bildschirm zu tippen, habe dann wieder beide Hände z.B. zum Segeln frei, während ich die Message aufspreche und am Ende eben auf Send tippen. Aber klar das geht halt nur mit etweder direktem Mobilnetz-Empfang auf dem Smartphone oder evtl zur Reichweitenerhöhung ins Masttop gezogenem LTE-Router o.A. Bei Meshtastic finde ich halt nice, daß man mit einer Platine mit GPS es sicher ? einrichten kann, daß die Platine auch bei ausgeschaltetem Smartphone regelmäßig die Position sendet d.h. daß man innerhalb der Reichweite z.B. beim Segeln die Position der anderen Boote hat. @Shabeel gibt es zufällig eine Karten-App, die bei angedocktem Gerät die Positionen von anderen Geräten als Position in einer Karte darstellt ? Auch auf kleinen Booten ohne UKW-Funk bzw AIS-Sendern kann man via Karten-App AIS benutzen, was nicht nur klasse z.B. für Brücken / Schleussenöffnungen ist, sondern ich auch in der Karte jederzeit sehen kann, wo die anderen Boote aus dem Bunch sind. Das funktioniert dann natürlich nur solange, die Smartphones Mobil bzw Datennetz haben. Da wäre es natürlich ein Vorteil, wenn es da eine preiswerte Lösung gäbe, das innerhalb einer gewissen Reichweite auch ausserhalb von Mobilnetzen zu realisieren. Ach da sähe ich dann noch ne Menge anderer Anwendungsmöglichkeitenz.B. : Wäre auch beim WW-Paddeln praktisch, man könnte Newbies ein angeschaltetes, weasserdicht verpacktes Gerät geben und könnte jederzeit z.B. wenn dieser kentert / abbricht o.A. die Poisition feststellen, wo man ihn aufsamnmeln muß In Camps oder TerraNonna waren manchmal Helkoptereltern etwas anstrengend, die Kiddies kommen mit den Schluchten, Felsen, Wildschweine usw prima klar und finden auch immer den Rückweg, aber manche Eltern sind im Sorgen machen (klar deren Job ) recht anstregend, bis jetzt haber ich es so gehalten, daß ich den Kids eine Tornado-Pfeife mitgegeben habe, die man ja locker 1/2-1 km hört, das beruhigt die Eltern etwas. Da wäre natürlich eine kleine Box, die ich den Kids mitrgeben kann, bei denen ich (halte nix von Totalüberwachung durch Eltern z.B. mit den entsprechenden Smartwatches) wenn mal nötig, oder ein Kid die Tornado-Pfeife benutzt, feststellen kann, wo wir hin müssen, wäre praktisch, um die Eltern weiter zu beruhigen. Das finde ich jetzt für das Thema auf dem Wasser interessant, heißt das letztendlich daß die Teile störungssicherer arbeiten ? Ich weiß von div Segelclubs usw, daß es teilweise massive Probleme gibt, vom Wasser aus die Tore via Funk zu öffnen, während es von Land asus aus einer deutlich größeren Reichweite klappt. Da gibt es unterschiedlichste Theorien, warum das auf dem Wasser schlechter klappt und teilweise arbeiten die Teile ja imho im selben Frequenzbereich, deswegen hatte ich mir schon Gedanken über das Thema Reichweite beim Segeln gemacht..
  24. Reserviert bis Geldeingang
  25. Exakt so isses, nur Schlaufen, keine Täschchen. Dein Tipp hört sich gut an, danke.
  26. Hallo zusammen, es gibt ein neues Update auf Wunsch einiger sind neue Funktionen hinzugekommen. . ✨ Neue Features* 28.02.2026 📷 Produktfoto bei Ausrüstungs-Items Foto-URL oder Datei-Upload: Pro Item kann jetzt ein Produktfoto hinterlegt werden – entweder als direkter Bild-Link oder als hochgeladene Datei (PNG, JPEG oder WEBP · max. 1 MB) 📷 Foto-Badge: Items mit Foto zeigen ein grünes 📷 Foto Badge – auf der Kachel, in der Trip-Planung, im Packmodus und in öffentlich geteilten Listen Lightbox-Modal: Ein Klick auf das Badge öffnet das Bild in einem Modal – inklusive Produktname, Marke und Modell in der Titelzeile Neue Erfolge: 5 neue Erfolge in der Kategorie „Detail" – Foto-Starter bis Foto-Legende (Bronze bis Diamant) 🏷️ Basisgewicht & Verbrauchsgewicht entfernt Die Felder Basisgewicht und Verbrauchsgewicht wurden aus der Ausrüstungsverwaltung entfernt Die Gewichtsangabe eines Items gilt einheitlich als Gesamtgewicht ⚖️ Kategoriegewicht in der Tripplanung In der Tripplanung (Tripdetail → Kategorie-Ansicht) wird jetzt rechts neben jeder Kategorieüberschrift das Gesamtgewicht der Kategorie angezeigt – genau wie in der Ausrüstungsverwaltung Gilt für beide Modi: Packmodus und Planungsansicht 🔢 Stückzahl bei Ausrüstungsverwaltung Neues optionales Feature in den Profil-Einstellungen Aktiviere "Stückzahl bei Ausrüstungsverwaltung" um pro Item eine Anzahl zu hinterlegen Kategorie-basierte Steuerung: Nach dem Aktivieren erscheint eine Liste aller Kategorien (System & eigene) – du entscheidest für jede Kategorie einzeln, ob die Stückzahl verfügbar sein soll +/− Buttons: Beim Bearbeiten eines Items (in aktivierten Kategorien) erscheint ein Stepper mit − und + – keine freie Eingabe, genau wie in der Tripplanung Gewicht × Stückzahl: Das Gesamtgewicht unter "Meine Ausrüstung" rechnet automatisch Gewicht × Anzahl ein × N Badge: Items mit Anzahl > 1 zeigen ein blaues × N Badge auf der Kachel Toggle OFF → alles wie bisher, keine Änderungen sichtbar 🔢 Stückzahl – Kategorie deaktiviert Verhalten Wenn eine Kategorie für Stückzahlen deaktiviert wird, bleibt das × N Badge sichtbar (grau, nicht editierbar) – die hinterlegte Stückzahl bleibt erhalten Das Gewicht wird jedoch nur noch einfach berechnet (×1) wenn die Kategorie deaktiviert ist Kategorie wieder aktivieren → Badge wird blau, Stückzahl ist sofort wieder aktiv 🔔 Erfolgsmeldungen deaktivierbar Neuer Toggle in den Profil-Einstellungen unter "Funktionen" Aktiviert: Toast-Benachrichtigungen erscheinen wie bisher bei jedem neu freigeschalteten Erfolg Deaktiviert: Erfolge werden still im Hintergrund erfasst und gezählt – kein Toast, keine Ablenkung Standardmäßig aktiviert – bestehende Nutzer merken keine Änderung 🎨 Profilseite neu gestaltet Zweispaltig und breiter: Die Profilseite nutzt jetzt das volle Seitenlayout mit zwei Spalten nebeneinander *Die Features Übersicht wurde über ein KI Prompt generiert und von mir inhaltlich geprüft und angepasst!
  27. Am 14.3.26 gibt es eine UL-Forums-Wanderung im Ith ab Coppenbrügge, Details folgen!
  28. @the EL Ich kenne deinen Rucksack nicht, aber ist deine Kritik am Rolltopverschluss nur auf deinen Rucki gemünzt, oder im Allgemeinen? Ich finde Rolltopverschlüsse die geilste Sache von der Welt. Desweiteren würde ich mir nie wieder einen Rucksack kaufen, der keine große Meshtasche an der Frontseite hat.
  29. So, dann werde ich mich hier auch kurz vorstellen. Ich bin André, 46 und komme aus Niedersachsen. Meine Frau und ich sind gerne und viel in der Natur unterwegs. Von Tagestouren bis Mehrtagestouren ist alles dabei. Beim Gepäck sind wir noch nicht bei UL angekommen, aber das ändert sich nun nach und nach. Wir planen 2029 von zu Hause den Jacobsweg bis Santiago zu wandern. Die Vorbereitungen beginnen also derzeit. Streckenlänge liegt bisher bei 2700km. Jedoch müssten wir dann durch Paris und den Teil werden wir noch umplanen. Ich hoffe hier auf guten Austausch und nützliche Tipps. Vielleicht ist ja schon einer von euch von Deutschland aus bis nach Santiago und mag ein bisschen berichten. Euch allen ein charmantes Wochenende✌️ Edit Khyal Normalerweise würde ich ja sagen, schreib das doch bitte (bzw kopier es um) in den Vorstellungsthread, aber da Du gleichzeitig nach den Infos zum "Jacobsweg komplett" fragst, dachte ich wir lassen es extra, ich passe den Titel etwas an und falls da was zusammen kommt, können wir es immer noch in Tourvorbereitung verschieben...
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