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  1. Heute

  2. Epiphanie reagierte auf Beitrag im Thema: Vorstellungsthread
  3. Mährisch-Schlesische Beskiden, 4.-8. August, ca. 115 km Beginn natürlich in der Gluthitze der Mittagszeit. Der Anfang oder auch Endpunkt der Strecke liegt idyllisch in einem kleinen Waldstück. Weiter unten daneben plätschert ein Bach. Das geht es wirklich los über steile Wiesen und Landsträßchen. Bergauf heißt schweißgebadet und vergleichsweise langsam. Eine Útulná mit Schlafdachboden kommt viel zu früh. 4-5 l Wasser werden heute verkonsumiert. Da kommen funktionierende Quellen gerade recht. Auf dem Höhenweg suche ich mir ein ruhiges Plätzchen im Wald für die erste Nacht, nicht ganz einfach zu finden, aber es gelingt. Auch am 2. Tag eine schwierige Strecke mit viel hm in einer Gluthitze, auch in den Höhenlagen. Die Beskiden sind mit ihren tiefen Tälern und vergleichsweise hohen hm-Differenzen bekannt. Wunderschöne Abschnitte, die an den Bayerischen Wald erinnern. Ein Teil der Strecke verläuft an der Grenze Tschechien/Slowakei. Ich komme an einem Brunnen vorbei, an dem viele Tschechen Wildcampen. Die Krönung ist ein brutaler Anstieg am Nachmittag auf den Lysá hora, den Kahlberg. Da lerne ich Micha mit ihrer Hündin Myja kennen. Wir stützen uns mental gegenseitig bei der Bewältigung der ganzen Höhenmeter. Das soll der Grundstein für einen super Abend an der dortigen Hütte werden. Wir verständigen uns in Englisch. Auf der Hüttenterasse wird man mit einer herrlichen Aussicht belohnt und kann ausgiebig Durst und Hunger stillen. Ich zeige Micha Fichtenkreuzschnäbel und sie übt das Wort in Deutsch auszusprechen, bis sie es perfekt kann. Die dahinter liegende Biwakwiese ist am Abend brechend voll. In Tschechien ist es ein Hype, an schönen Ferientagen Cowboy Camping zu betreiben, um die Sonnenuntergänge und -aufgänge zu bewundern. Micha biwakiert und ich stelle meine Amiplaste auf. Ohrenstöpsel rein und dann eine gute Nacht! Dobrou noc! Zig Tschechen kommen flashmobartig auf den Lysá Hora zum Cowboy Camping um den 2 minütigen Sonnenaufgang zu bestaunen. Der ist aber auch sowas von schön. Ich nutze den frühen Morgen und mache mich auf den Abstieg zum Trinkwasserspeicher, um dann wieder zum Smrk, den zweithöchsten Gipfel der Beskiden, aufzusteigen. In der Bullenhitze wieder eine Herausforderung. Ein Ranger begegnet mir und bedeutet mir auf tschechisch, dass ich hier nicht zelten darf. Habe ich eh nicht vor. Ich stibitze mir ein paar Heidelbeeren von den unzähligen Sträuchern und schlendere nach einer Mittagspause weiter. Mein Wasserverbrauch liegt wieder über 4 l, nur gut, dass gelegentlich eine Quelle noch sprudelt. Noch ein Nachmittagsaufstieg und dann finde ich außerhalb vom Nationalpark einen verschwiegenen Platz, unter dem mind. eine Stunde wahrscheinlich eine Wildsau trabselt und raschelt. Es zieht ein Gewitter auf. In der Nacht gab es Gewitter und regnete bis zum Morgen. In einer Regenpause wird das Zelt verstaut. Auf wunderschönen Trails geht es nach Pustelvni, einem Skiort, an dem ich an einem Kiosk einen Cappuccino erstehe. Mittlerweile gießt es aus allen Eimern von oben. Das schöne Hotel Radegast liegt leider vollkommen im Nebel. Die Kapelle Cyril a Metoděj ist zum einen sehenswert und zum anderen eine super Ladestelle für mein Smartphone. Ich werfe dafür ein paar Kronen in den Opferstock. Der Abstieg nach Rožnov zieht sich, dafür kommt die Sonne raus. Am Ortseingang leiste ich mir beim erstbesten Kiosk Fastfood, die hranolky werden sofort verspeist, der Doppelhamburger soll als Abendessen herhalten. Der Durchmarsch durch die Stadt zieht sich ziemlich, dafür ist der Stadtpark sehenswert. Und dann geht's wieder bergauf in die für mich letzte Bergkette der Beskiden. Ähnliche Gegend wie der Bayerische Wald, vielleicht noch fernere Aussichten. An einer fast versiegten Quelle finde ich meinen Nachtplatz auf 700 m Höhe.
  4. Wanderlachs reagierte auf Beitrag im Thema: Empfehlung für Navigationsapp
  5. Handel ich hier erstmal die Anreise und Abreise ab: Hinfahrt am 3. August mit 2 Flixbusse, erst bis Prag, dann bis Ostrava. Mit der Tram zum Bahnhof (hatte dann in der Hitze einen technischen Defekt), also noch 1,5 km zum Bahnhof laufen. Dann mit dem Zug (Verspätung, aber Info über die App "mju Vlak") nach Navsi (bei Jablunkov), dann 3,5 km zum gebuchten Hotel in Jablunkov. Am nächsten Morgen weiter mit dem Bus die letzten 9 km, dann 3,5 km hin wandern zum eigentlichen Start im äußersten Osten. Start am 4.8. Heimfahrt: easy für mich, vom äußersten Westen 6 km zu Fuß nach Rehau und mit dem Bayern-Ticket nach Hause.
  6. Gäuhex ist korrekt 🤗 Ja, kommt alles noch. Ich werde euch aber nicht jeden Tag Tagebucheintrag präsentieren, da lest ihr euch einen Wolf, sondern versuchen, die Tour in Regionen zusammen zu fassen. Also kleines bissi Arbeit😂
  7. shl hat sich registriert
  8. Liebe @Gaeubodenhex , oder lieber „Gäuhexe“ (?), bitte ein paar Beschreibungen der schönsten Etappen… Ich würde mich freuen!
  9. Das mit den extra Heringen ist gut zu wissen. Mit meinem alten, freistehendem Zelt ging es bisher auch immer. Diesen Sommer sind mir aber auch Trekingplätze mehr im Stil eines Lavvus begegnet, da gab es dann keine Zwischenräumen zwischen den Holzplanken. Das ist gut zu wissen, danke! Momentan ist das glaube ich schon zu viel Windstabilität, die ich nicht tragen möchte. Genau, beim Polyester geht es um das durchhängen bei Nässe. Viel Erfolg! Spannend, leider ist das xdome realistisch zu teuer. Schwanke gerade zwischen xmid bzw. Notch und Moment, wobei für das Moment das breitere Anwendungsgebiet und für die Trekkingstock-Zelte das Gewicht spricht. Vielleicht auch erst das Moment und später ein weiteres leichteres.
  10. Hier in Schweden ist Durston mit seinen xmid und xdome sehr populär. Nach eigenen Aussagen sogar der größte Markt nach Nordamerika. Für Skandinavien glaube ich, dass du kein besseres Zelt in der Preisklasse findest. Außerdem ist es einfach zu bestellen direkt bei Durston. Was du in Deutschland brauchst, kann ich dir nicht mithelfen. nicht mithelfen. Mein Lieblingstipps ist immer, dass man das Zelt für die Tour kauft, die man zu 75 % der Zeit macht und nicht für eventuelle Touren, die vielleicht irgendwann passieren. Ich hatte jetzt ein xmid pro mit in Nord Schweden in extrem regnerisch Wetter und das einzige was trocken war, war das Zelt.
  11. Zur Planung: Man braucht sich nicht das Hirn zermartern. Erster Schritt ist die Festlegung auf das Projekt mit Auswahl der Jahreszeit und des Zeitrahmens. Natürlich gibt's wunderbare (auf tschechisch) Bildbände von Jan Hocek, die einem die Vorfreude potenzieren. Es gibt auch Papierkarten über den gesamten Trail. Das Entscheidende aber ist die richtige gute App Mapy.com, in der man sich die Regionen vorab runterlädt und die Einzeletappen darauf legt. Dort ist alles zu finden, von Quelle bis Útulná (Unterstandshütte), Unterkünfte sind teils mit booking.com vernüpft, jedes Potraviny (Lebensmittelgeschäft) mit Öffnungszeiten, so auch die Restaurants oder Imbisse. Eigentlich muss man nicht viel planen. Vielleicht gelegentlich vorher checken, wann die Abschnitte kommen, wo es mal für eine knappe Woche keine potravinys gibt. Selbst Unterkünfte buchen ist spontan ein Kinderspiel und ist für einzelne Regionen, in denen Wildcampen ein No-Go ist, wie z.B. im Riesengebirge, wichtig. Ich entschied mich für August bis Mitte September, wohl wissend, das in Tschechien und Polen Ferienzeit ist und stellte mich für August auf die Höhe Besucherfrequenz in den Mittelgebirgen ein. D.h. aber auch, auf die schönen Útulnás kann man nicht zählen, die sind immer belegt. Wildcampen ist genauso wie bei uns formal nicht erlaubt, was aber toleriert wird ist Cowboy Camping. An warmen Sommerabenden erscheinen zig bis Hunderte Tschechen flashmobartig auf den namhaften Gipfeln und Biwakieren, um die paar Minuten Sonnenunter- und -aufgang zu zelebrieren. So auch ich. Ein paar Campingplätze liegen günstig, und auch die nutzte ich gelegentlich, um warm zu duschen und Powerbank aufzuladen, auch wenn im Sommer viele Jugendgruppen anzutreffen sind. Einen Zeroday gönnte ich mir nach 4 Wochen in Děcin in einer Campingplatzhütte, um paar Sachen zu erledigen, aber auch da kam ich vor lauter Sightseeing auf 10 km. Ansonsten taten es zur Erholung 3-4 "Uzwa's", unter 20 km, zum Schürfwunden pflegen oder wegen eines leichten grippalen Infekts. Nach einem einzigen Gewaltritt mit 45 km und 2200 hm über die Schneekoppe merkte ich schnell, das mein Genusstagespensum so bei 27-32 km im Schnitt liegt. Da fehlt sich nix. Die Tour insgesamt ist kein Spaziergang. Ich kam auf 1100 km (kleine Abwandlungen der Strecke waren auch mal drin) und 32000 hm. Dessen soll man sich bewusst sein. Und die dicken hm hatte ich speziell in den ersten 2/3. Die Temperaturen lagen zwischen 38° bis weit in den einstelligen Bereich hinein. Ich hatte eine Mischung aus ultraleicht und mini-Luxus, z.b. die Kombi Sommerschlafsack mit Sommerquilt (sehr gute Kombi), leichte Daunenjacke, 3 Powerbanks (eine zuviel, obwohl die große 20000er mal versagte), den Agilität von Weitläufer (eigentlich ein toller Rucksack, der mir aber bis zum Schluss "Rücken" bescherte und das Plex Solo Lite von Zpacks, eine schöne Behausung. Meine Trailerinnungsschuhe von La Sportiva haben die 1100 km ausgehalten, ein Regenschirm war Gold wert, die Regenhose habe ich nicht gebraucht (weiß man's vorher?) und die lange Montura-Hose war im Riesengebirge angenehm. Kocher mit dem Rocket von Msr bissi schwer, dafür sparsam im Gasverbrauch. Kartuschen Nachkauf erst nach 4 Wochen. Nun, die TR NXT mit Pumpsack, eine 0,3 mm Evazote, das Ultralightbivi von Cumulus. Das sind so die wichtigsten Eckdaten. Anfangs war der Rucksack knallschwer, weil ich bei der Hitze bis zu 3 l mit schleppte. Im September war das Wassergewicht kein Problem. Essen muß man je nach Gelegenheit. Ramensuppen in Hülle und Fülle. Ich nahm immer Käse und Wurst (Hermelin und Klobása) und diese tschechischen Brötchen mit, hatte unzählige Waffelsnacks und Nescafé 3 in 1 dabei. Und natürlich futtern und trinken, was sich unterwegs so bietet, smažený sýr mit hranolky, Klobása, Hamburger, Birell, Kefir, Milch oder ein Pivo vom Fass. Alles viel günstiger als bei uns daheim.
  12. Es gibt in Tschechien wunderschöne Wanderwege durch Landstriche, die wilder erscheinen als bei uns. Etwa zeitgleich um 2020 wurden 2 in weiten Teilen ähnliche Wanderwege kreiert, die das Land umrunden: die Stezka Čezkem und die Via Czechia. Es heißt, Stezka Čezkem sei noch mehr abseits der Zivilisation, und viele wanderlustige Tschechen sind eher auf diesem Trail unterwegs. Ich jedoch wählte die Via Czechia severní, also die Nordroute, und zwar von Ost nach West. Vorab, 40 Tage Primetimewandern (und An- und Abreisetag) in einem Land, das man unbedingt gerade noch als einen Geheimtipp für den natur- und landschaftsliebenden Wanderer bezeichnen darf. Für den Interessierten werde ich gerne in Etappen über die durchwanderten Regionen berichten. Und auch über bestimmte Teilaspekte wie Ausrüstung, Planung, Übernachtung, "Resupply"....
  13. Gestern

  14. Ragna antwortete auf Beitrag im Thema in Einsteiger
    Nach einiger Zeit des stillen Mies na habe ich mich jetzt endlich angemeldet. Bin 37 Jahre alt, wohne am Rande des Schwarzwalds und bin da auch hauptsächlich unterwegs. Bevor ich Mutter wurde habe ich gerne längere Trekkingtouren gemacht (7-10 Tage, Alpen, Balkan). Mit zwei Kindern (2, 6) muss ich mich jetzt erst wieder rantasten, da ja doch einiges anders wird, wenn man nicht nur an sich denken muss. Bislang daher Tagestouren oder auch mit Übernachtung nur mit dem Großen, diesem Sommer endlich wieder eine Tour in den Alpen (Hüttentour). Es bleibt spannend und ich freue mich auf Input von hier aber auch auf den Austausch.
  15. Ist das mit seinen "Bodenstoff 20D Nylon Ripstop PE 1800mm" eigentlich "Kniefest"? Heisst, drückt es Wasser durch den Boden wenn Du mit den Knien auf dem Boden kniest und Wasser drunter ist. Das ist doch ein inner first? Wie baust Du das bei Regen auf?
  16. Da können aber viele Jahre vergehen bis man das irgendwo für max. 350€ findet und wenn dann schnappe ich mir das.😀
  17. Ich würde noch das Slingfin Portal mit in den Raum werfen. Das Zelt hakt fast alle deine Anforderungen ab: Es ist doppelwandig, wiegt unter 1,5 kg und bietet genug Platz für 1 Person samt großem Rucksack. Der Aufbau im Regen ist kein Problem, da man das Außenzelt zuerst aufstellen und das Innenzelt danach im Trockenen einhängen kann. Bei sicherem Wetter lässt sich das Innenzelt auch wunderbar einzeln nutzen. Es wird oft als eines der windstabilsten Zelte seiner Klasse gelobt. Außerdem kannst du deine Trekkingstöcke nutzen, um das Gestänge bei Sturm noch zusätzlich abzustützen. Das Einzige, was nicht exakt auf deine Liste passt: Das Außenzelt besteht nicht aus Polyester, sondern aus 10D Nylon 66 Ripstop (Sil/Sil). Hast du einen speziellen Grund, warum es Polyester sein muss? Falls es dir um das Durchhängen bei Nässe geht: Das extrem hochwertige Sil/Sil-Nylon vom Portal nimmt kaum Wasser auf, dehnt sich daher bei Weitem nicht so stark wie Standard-Nylon und trocknet extrem schnell. Ich bin mit meinen auf jedenfall in Skandinavien oder den Alpen immer sehr zufrieden, bisher das beste das ich hatte. Neu sprengt es definitiv dein Budget, aber mit etwas Glück und Geduld ergatterst du vielleicht auf dem Gebrauchtmarkt ein Modell in deinem Preisrahmen.
  18. Ich habe nix umgebaut, stecke sie einfach am Ende der Struts zusätzlich ein, da sind genug Möglichkeiten. Ist ja auch nur notwedig, wenn mieses Wetter. Spanne es aber auch seitlich an den Abspannpunkten ab. Es gibt für mich nichts negatives, es funktioniert wenn du nicht zu groß bist. Es ist halt kein Palast wie z.B. das X-mid, dafür ist die Stellfläche wesentlich kleiner, was mir wichtig ist. In Skandinavien ist da aber nicht wesentlich.
  19. Schau mal hier: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/tarptent-moment-dw-mesh-aluminium/3486284535-230-5073
  20. In der Schweiz wandere ich immer mit swisstopo. Ich kann die Apps wärmstens empfehlen. Sie ist gratis und verfügt über einen beachtlichen Funktionsumfang (Auszug aus der App-Beschreibung): - sämtliche Massstäbe von 1:10 000 bis 1:1 Million - aktuelles Luftbild und historische Karten - offizielle Wander-, Bergwander- und Alpinwanderwege - gesperrte Wanderwege - ÖV-Haltestellen - kostenlose Offline-Karten (1:25 000 bis 1:1 Million) - eigene Touren zeichnen, aufnehmen, importieren und teilen - Fortbewegungsart definieren (Wandern, Velo, Bike) und Geschwindigkeit einstellen - Tourenbegleiter (Ankunftszeit, verbleibende Distanz) - Markierungen setzen, mit Notizen ergänzen, teilen. TOOLS wie Messen, Vergleichen und Suchen (nach Orten, Adressen oder Koordinaten)
  21. Letzte Woche

  22. Da ich im Forum wenig dazu gefunden habe: wir waren bis letzte Woche im Maira-Tal wandern mit zwei Kindern (2, 6), der Kleine noch nicht sicher trocken. Um nicht Unmengen Wegwerfwindeln transportieren zu müssen, ganz es eine "Pipi-Flasche" (PET mit weiter Öffnung) um das risiko verpinkelter Kleidung zu reduzieren (bei jeder Pause würde gefragt, ob Bedarf nach der Pipi-Flasche besteht), außerdem hatten wir 2 PUL-Überhosen und 4 Mullwindeln dabei (2 als Reserve, die eigentlich als Handtücher gedacht waren und auch nur als solche genutzt wurden). Wir haben Windelpapier eingelegt für das große Geschäft (wird leider oder nicht verbal angemeldet) und hatten Hundekottüten für benutztes Windelpapier. Die benutzten Windeln wurden abends (oder auch unterwegs mit der Wasserflasche in ausreichend Abstand zur Wasserquelle) ausgewaschen und waren spätestens am nächsten Morgen trocken. Wir kamen gut zurecht, hatten keine Engpässe und mussten am Anfang nicht kalkulieren, wieviele Wegwerfwindeln pro Tag minimal gebraucht werden. (Übernachtung in Herbergen)
  23. Hi, in Deutschland wird das in den meisten Regionen (außer vielleicht Alpen) auch mit dem leichten Gestänge passen. Für Trekkingplattformen gibt es zum einen extra Heringe, wenn du im Netz nach Anker Heringe oder Fishbone Heringen suchst, wirst du fündig. Zum anderen habe ich auch mit Trekkingstockzelt immer eine Möglichkeit zum festmachen gefunden. Einige Plattformen haben Ösen, wo man die Zeltschnüre dran festmachen kann. Und je nach frequentiertheit der Plattform findet man eh direkt darum herum ein Sammelsorium an Steinen und selbst-geschnitzten Anker Heringen, da viele der vorherigen Wanderer auch schon genau dieses Problem hatten. Sieht ungefähr so aus: Daher würde ich jetzt nicht die Zeltauswahl unbedingt davon abhängig machen.
  24. 3 Heringe pro Ende klingt deutlich besser, wie sieht das dann aus? Hast du das Pitchlock umgebaut? Gibt es etwas, das man über das Moment wissen sollte, was einem vor dem Kauf nicht unbedingt klar ist?
  25. Ich kann das Nikon Monarch M5 empfehlen. Mit 600g ist es fürs Wandern zu schwer, aber zum Vögel beobachten ist es super.
  26. selber nähen ist keine Option ?
  27. Hallo lu, ich nutze das Tarptent Moment normal mit 6 Heringen, drei jeweils am Ende. An zwei Abspannpunkten habe ich zusätzlich Leinen angebracht,die ich aber mit Steinen,aber micht so großen wie bei Epiphanie , sichere. So steht es sehr gut, war allerdings noch nicht in Skandinavien damit, aber Gewitterstürme in den Alpen sind auch nicht ohne.
  28. Sieht spannend aus, ist nur, wenn ich nichts übersehen habe, zu schwer. Das Notch mit den Steinen geht also gut, danke für das Photo. Ja, mit dem freistehend ist natürlich irgendwo Luxus. Kniefest für Skandinavien achte ich drauf, die Artikel von Slower Hiking habe ich in den letzten Tagen gelesen und viel gelernt. Muss ich vielleicht noch mal lesen, wenn ich das Zelt vor mir habe, um noch mehr zu verstehen. Auf der Suche nach einem Sturmbunker bin ich nicht, ist die falsche Gewichts- und Preisklasse. Beim Moment kann man mit Trekkingstöcken die Punkte anspannen, die auch von der zusätzlichen Stange gespannt werden. Je nach Tour könnte man also die Stöcke statt der zusätzlichen Stange nutzen und da Gewicht sparen. Hängt nur an zwei Heringen bedeutet, die müssen stabil sein. Das letzte Photo auf der Website zeigt beim Moment die zusätzlichen Abspannpunkte, das sieht sinnvoll aus, nur an genau den zwei Enden scheint es nichts zusätzliches zu geben. Ich kenne die Pitchlocks nicht, in wie weit kann man da mehr Heringe verwenden? Im Zweifel Double Staking?
  29. FabianTum hat sich registriert
  30. Nikon Prostaff P7 8x30. Habe ich selbst so als besseres Hobbyglas und bin damit sehr zufrieden.
  31. Brauchst du die Stöcke (und den Kocher) denn wirklich ?
  32. Beim Notch kannst du die unteren seitlichen Abspannungen mit den oberen seitlichen Abspannungen zB mit einem kleinen Karabiner verbinden und in die Schlaufe einen Stein legen. An den Enden die an als "Pyramiden" ausgeführt sind kommen auch noch Steine rein, so bekommt man das Notch gut auf Plattformen aufgebaut (Vorsicht! Steine scheuern Zeltleine!) Das mit dem Freisteher - ich bin viel auch zB in Spanien unterwegs mit völlig ausgetrockneten Böden wo man kaum Heringe rein bekommt oder gleich auf Sand --- da ist das verführerisch, hat aber einfach nichts mehr mit UL zu tun. Wegene Skandinavien - schau dass der Boden kniefest Wasserdicht ist und als Wanne ausgeformt. Wo es flach ist, ist es sumpfig dort meistens. Ich würde in Skandinavien mit allen hier vorgestellten Zelten meinen Skill "Zelten im Wind" massiv erweitern, den Wetterbericht, Windrichtung und die Topo Karte im Blick haben und mich nach Möglichkeit vor Starkwind verstecken. Sturmbunker sind das alles keine Das Moment liest sich super. Wenn ich nicht mit Stöcken gehen würde wäre es sicher unter meinen Favoriten, das ganze Zelt hängt aber halt quasi nur an 2 Heringen ....

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