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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 15.09.2025 in allen Bereichen

  1. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    Maalinluk und 2 andere reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Wie Wilbo schon geschrieben hat, ist es oft nicht einfach in seinen Körper "hineinzuhören". Durch Alltagsstress etc. habe ich oft keinen klaren Blick, was ich meinem Körper zumuten kann. Daher habe ich ein anderes Kriterium: Wenn es Spaß macht, tue ich es. Wenn das ganze keinen Spaß macht und Quälerei ist, lasse ich es und erhole mich. Spaß / kein Spaß an der Sache kann ich leichter unterscheiden als "körperlich gefahrlos leistbar" oder nicht. Das war unter anderem der Grund, warum ich jetzt im August meine 2. Wanderung in Grönland stark verkürzt hatte. Der Nachteil: Man bricht evtl. zu früh ab, dafür erspart man sich Quälerei und evtrl. gesundheitliche Risiken und Verletzungen. Durch die Verkürzung meiner Wanderung hatte ich übrigens die 2 schönsten Tage der gesamten 4 wöchigen Reise.
  2. 3 Punkte
    Verpflegung: Wasserquellen gibt es genug, Brunnen und Wasserläufe, habe nie gefiltert, 2*0,75L Flaschen reichen locker aus. Es gibt im Charmonix Tal genug Supermärkte, in Italien dann in Courmayeur und in der Schweiz in La Fouly und Champex. Eigentlich müssten man daher nur für 2-3 Tage essen schleppen. Ich wollte den Test machen und habe für 7 Tage essen mitgenommen. Wenn man eine GPX auf dem Handy hat wird man feststellen, dass es einige Varianten des Weges gibt. Viele kürzen die Route durch zwei Pässe ab. Einmal über den Col des fours anstatt runter nach Les Chapieux zu laufen, und einmal in der Schweiz über den Fenetre d'Arpette anstatt die nördliche Schleife. Beides ist nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Der Abstieg vom Col des fours ins Tal war wirklich eine Augenweide, es war aber auch Top Wetter. Ich kann den Weg durchweg als ungefährlich beschreiben, da ich selbst keine blauen Wege gehe, kann ich das so auch schreiben. Einige wenige Stellen waren auf der schweizer Seite verseilt, aber es war gut machbar. Als Genusswanderer würde ich bei entsprechender Fitness 7 Wandertage für diese Tour veranschlagen, offiziell sind es 11.
  3. 2 Punkte
    Es heißt ja gelegentlich: „Never quit on a bad day.“ Ich denke, gemeint sind damit vor allem mentale Durchhänger – Momente, in denen man denkt, dass es nicht mehr weitergeht. Oft sieht die Welt aber schon am nächsten Tag wieder ganz anders aus: Sorgen lösen sich auf, und das Schwere wirkt wie weggeblasen. Anpassungen können oft sehr hilfreich sein; das Equipment oder den gesetzten Plan nochmal justieren Auch ich habe schon Dinge zu früh abgebrochen – aus Demotivation oder Überlastung (ultra heavy 🤭). Doch häufig öffnet sich irgendwo eine neue Tür, wenn sich eine andere schließt. Solche Erfahrungen kenne ich ebenfalls. Wenn man dem eigenen Gefühl vertraut, das intuitive Herz sprechen lässt und nicht nur den kopflastigen Plan verfolgt, tritt man aus dem ehrgeizigen „Schwarzer-Ritter-Modus“ heraus. Dadurch entsteht eine Offenheit gegenüber dem Ungewissen – und gerade das ermöglicht oft überraschende, freudvolle Begegnungen und Momente. Ein Zuviel an Kontrolle oder zu starre Planung hätten diese gar nicht zugelassen. Das Leben wird vorwärts gelebt – und rückwärts verstanden.
  4. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    Elwiesel und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich möchte die Aufmerksamkeit noch auf einen anderen Punkt legen... Es geht manchmal nicht nur darum, ob man fit genug ist, zum weiter wandern oder sich evtl eine beginnende Krankheit dadurch etwass verschlimmert, manchmal geht es auch um deutlich mehr, evtl ein oder 2 "harmlose" kleine Anzeichen übersehen und es endete für diejenigen beim Sport leider mit dem Tod, langfristigen Intensiv-Aufenhalten o.A. Deswegen immer schön bei sich selber und den Wander / Sport-Buddies wachsam bleiben, was evtl Symptome betrifft, naja und fit zu sein in 1.Hilfe, also z.B. noch gut zu wissen, wie das mit Herz-Lungen-Wiederbelebung geht, rettet evtl auch Leben, ich werde das auf jeden Fall demnächst mal wieder auffrischen, da ich gerade einen Fall im Freundeskreis habe, wo diejenige nicht überlebt hätte, wenn da nicht jemand gewesen wäre, der sofort ohne Zögern eingegriffen hat.
  5. Geklaute Zelte

    Sören und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    OT: Das sind dann so Begebenheiten, wo ich immer wieder ins Grübeln komme oder der Glauben an das Gute im Menschen ins Schwanken gerät. Ich weiß nicht, ob es euch ggf. ähnlich geht, aber wenn ich mich selbst in einer eher kleinen und (angenommen) homogenen Gruppe sehe (sagen wir mal in der Gruppe der UL-Wanderer in unserem Beispiel), würde ich nie auf die Idee kommen: Da gibt es bestimmt Leute, die Zelte klauen (und hier unterstelle ich einfach mal, wer ein X-Mid Pro gezielt aus einem Rucksack nimmt, weiß, was er da rausholt, gehört für mich also eher zum engeren Kreis.)) Wer so ein Hobby hat, muss doch einfach ein netter Mensch sein. Dass das naiv ist und diese Gruppe natürlich auch nur ein Querschnitt unserer Gesellschaft ist, ist mir natürlich bewusst aber manchmal möchte ich einfach so naiv unterwegs sein und nicht jedem meiner Mitmenschen automatisch Tücke und Niedertracht unterstellen, gerade wenn man im Rahmen eines so schönen Hobbys unterwegs ist. Ich war früher viele Jahre Fallschirmspringen und so auch auf vielen Flugplätzen unterwegs. Und überall hing in den Hangars das teure Material unbeaufsichtigt herum. Und hier geht es nicht um 700 EUR für ein DCF-Zelt. Die Systeme da gehen bei 5-6 TEUR los. Die Gruppe war aufgrund der rechtlichen und finanziellen Vorbedingungen (Lizenz, System- und Ticketkosten) nochmal deutlich kleiner als "unsere" UL-Truppe und nie wäre ich auf die Idee gekommen, mein System wegzuschließen oder besonders aufzupassen, denn: welcher Springer beklaut schon einen anderen Springer? Und trotzdem gab es auch da Foren, wo Fotos von geklauten Systemen veröffentlich wurden in der Hoffnung, sie so wiederzufinden (was aufgrund der teils sehr individuellen Gestaltung dann zum Glück einfacher war als bei einem Zelt von der Stange). Ich denke mal, dass wird bei anderen Sportarten oder Hobbies nicht anders sein. Was ich eigentlich sagen will: Leider wird man durch solche Ereignisse doch immer wieder unsanft aus seiner Naivitäts-Blase gerissen, was ich sehr schade finde.
  6. 1 Punkt
    Ein paar Tipps zum sehr belaufenen Weg, international von allem in Asien und USA gehyped - dementsprechen ist Publikum da. Wer die Einsamkeit sucht, sollte diesen Weg meiden. Bin eigentlich dafür nicht geschaffen und war eigentlich mit Reisepartner geplant, der dann doch abgesprungen ist - bin ich wegen der Planungen den Weg dann alleine gelaufen und habe es wegen den tollen Aussichten nicht bereut. Ich war natürlich mit Zelt unterwegs und das geht ganz gut. Im Juli und August ist dort Hochsaison. Die Naturschutzgebiete auf französischer Seite sind dann nur beschränkt für ein Nachtlager mit Zelt erlaubt. Hier braucht man ein Online-Permit. Schon um flexibel zu sein sollte man den September wählen, was temperaturmäßig völlig i.O. war. Regularien zum campen sind hier zu finden. Es gibt genug öffentliche Zeltplätze, die vom P/L Verhältnis doch sehr unterschiedlich sind. Ich selbst kann die in Les Houches und Les Chosalets für jeweils 12€ empfehlen, das waren die Nächte 1 und 6 bei mir. Gestartet wird offiziell in Les Houches gegen den Urzeigersinn. Da ich mit dem Fern(nacht)bus in Chamonix angekommen bin und ich keine Lust mehr auf Öffies hatte, war mein Startpunkt die Fernbushaltestelle. Der Weg ist ca 170km lang und hat 10.000Hm. Beides ist wegen variabler Wegführung auch variabel gestaltbar. mehr Infos folgen in kürze...
  7. Schwimm / Betretungsverbot Rhein

    Blickpunkt reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also da hier ja teilweise Annahmen gemacht werden, die nicht ganz dem entsprechen, worum es geht, ein paar Worte dazu... Auch ich finde es teilweise auch für 3. gefährlich, was irgendwelche Dödels anstellen, wenn z.B. Leute vor den einfahrenden Booten in den Schleusenkanal springen, da musste ich auch schon "zaubern", oder wir schon Material & Knochen riskiert haben, um Leute aus dem Wasser zu retten, die sich mit eingeschaltetem Hirn erst gar nicht in die Situation gebracht hätten. Natürlich ist es schlimm, wenn jemand im Rhein ertrinkt, ob jetzt beim Schwimmen oder Paddeln, aber die Rheinwiesen sind mit die wichtigsten Erholungsgebiete in diesen grossen Städten und Millionen von Menschen kühlen sich jedes Jahr ab, indem sie sich zwischen den Buhnen, weit weg von der Strömung und Schiffahrt zur Abkühlung ins Wasser setzen / legen. Da finde ich derartige Verbote wie ein komplettes Betretungsverbot des Wassers oder nur bis zu den Knöcheln deutlich übertrieben und nicht verhältnismäßig.
  8. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    bördebube reagierte auf shotta51 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    danke für die ganzen Antworten. Beim Lesen wurde mir dann eigentlich schlagartig klar wie toxisch mein bisheriges und teilweise noch aktuelles Umfeld ist. Vor allem mein bester Freund ist von der Fraktion "mit einem Schnupfen bleib ich doch nicht zu hause". Der Schnupfen war Corona und er hat mich angesteckt. Ich bin leider etwas öfters krank, das ist schon mein ganzes Leben so, viele Untersuchungen haben nichts signifikantes ergeben. Aber deswegen habe ich schon einen Ruf, dass ich halt ständig krank bin. Dadurch hab ich dann schon ein schlechtes Gewissen wenn ich wieder krank bin und irgendwas absagen muss. Und leider ist es in meiner Arbeit auch üblich, dass viele krank zur Arbeit gehen. Völlig hirnrissig. Wird mir gerade erst klar. Ich kann echt froh sein, dass ich mir dieses Jahr keine Herzmuskelentzündung geholt habe und versuche, auch wenn ich den gesellschaftlichen Druck verspüre, bei Krankheit mich komplett auszukurieren.
  9. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    ulli reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Ich habe festgestellt, dass je mehr ich gesellschaftlich eingespannt bin, mir mein gesundes Körpergefühl abhandenkommt. Zum Beispiel sammelte sich ab einem bestimmten Alter mehr Gewicht an, als ich es bisher für möglich gehalten hätte. immer etwas essen zu können, nur weil es an der Zeit war, ist ja eigentlich nicht normal. Ich habe nicht mehr gewartet, bis der Magen knurrt, sondern schon vorab meinen Körper überversorgt. (Inzwischen bin ich mit Intervallfasten sehr zufrieden). So ähnlich sehe ich es mit der Selbstdiagnostik bei Infekten. Es ist nicht einfach, die gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen hintenan zustellen und stattdessen auf die innere Stimme zu hören. Aber meistens bekommt man vom Körper genügend Signale, die nur ernst genommen werden sollten. Um anderes handeln zu können als ich es von mir erwarte, hilft die Frage, für wen ich gerade versuche eine bestimmte Tätigkeit weiterzuführen und ob ich in dieser Funktion wirklich zeitgebunden unersetzlich bin. Meist kann ich das „notwendige“ terminlich umstrukturieren und das Leben geht auch ohne mich seinen Gang und es kommt, wider Erwarten nicht zu Katastrophen. Anderes Beispiel. Kurz nachdem ich eine sehr lange autarke Wanderung begonnen hatte, bin ich schlagartig in ein Motivationsloch gefallen. Beim besten Willen hatte ich keine Lust mehr mich mit diesem Monstergewicht von Rucksack auseinanderzusetzen und dachte schon übers Abbrechen nach. Nach einem Pausentag wurde mir schlagartig klar, dass ich dort in dieser wundervollen Landschaft genauso gut weiter sitzen bleiben und meinen Rucksack leer futtern könnte. Nach einem weiteren Tag machte ich schon wieder Pläne, stellte meine Tour etwas um und schraubte damit das Tagesziel auf ein gesundes Maß zurück. Es wurde eine andere, aber sehr schöne Tour. VG. -wilbo-
  10. Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung

    Alpinwandern reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Tage noch eine Reportage auf Deutschlandfunk oder WDR5 gehört: Junge Frau zieht sich eine Herzmuskelentzündung zu, weil Sie mit Erkältung Sport (Joggen) gemacht hat. Wurde nicht richtig erkannt, die Folge war Erwerbsunfähigkeit und alles was an Sport Ausdauer braucht, geht auch nicht mehr. Job und bisheriges Leben also weg, daher dann jahrelange Behandlung wegen Depressionen. Wenn ich krank bin, bin ich krank. Dann geh ich nicht zur Arbeit und mach keinen Sport. Um mal einen Kardiologen von Herzstiftung.de zu zitieren: "Bereits bei leichten Symptomen wie Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten auf Sport und Training verzichten. Bei Gliederschmerzen oder Fieber ist körperliche Schonung erforderlich und Sport absolut tabu." Musst letztendlich du für dich entscheiden, wie Risikobereit du bist.
  11. Midlayer & Jacken für Bergsteigen

    kurzhosenhiker reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bei Hochtouren und Alpinismus fühle ich mich direkt angesprochen. Insofern hier ein paar Gedanken/Anregungen dazu: Bei der Bekleidung kann man grundsätzlich eine Menge optimieren. Mein Konzept sieht so aus: Finetrack Elemental Layer (59g) - nur für kalte Tage / Winter MYOG Alpha Direct 60gsm 1/4 Zip Weste (57g) - Aktive Isolation #1 OR Echo 1/4 Zip Hoody (96g) - Sonnenschutz und moderater Windschutz überm Alpha MYOG Alpha Direct 60/90gsm 1/2 Zip Hoody (112g) - Aktive Isolation #2 Gore One WPB ShakeDry Jacke (113g) - Wind- & Regenschutz Mountain Equipment Oreus Jacke (380g) - Isolation, synthetisch -> Damit lässt sich von Zustieg und Sommertouren bis Eisklettern und Skitouren im Winter bisher alles abdecken (jeweils bis max. 5000 - 6000m). Als Hose kann ich die Rab Ascendor Light (255g) für Sommer-Hochtouren und Rab Kinetic 2.0 (280g) für Winter/Eis sehr empfehlen. Handschuhe Alpin sind Showa Temres 282-02 (103g) ein wasserdichter Geheimtipp und sehr zu empfehlen - gerade auch fürs Eisklettern. Ansonsten mag ich auch die Black Diamond Gridtech Storm Hood (55g) sehr. Nagelpflege & Co.: Victorinox Classic SD 22g - mehr braucht es nicht. Als Ditty Bag / Necessaire kommt bei mir auch MYOG zum Einsatz. Im Grunde aber einfach sowas: https://www.outdoorline.sk/en/kemping/accessories/ultralight-wallet-large-ultra Zum Inhalt findest du beispielhaft hier was: https://lighterpack.com/r/drvtux Hüttenschlafsack lässt sich wunderbar einfach aus dem 7d Soft Nylon von AX herstellen - meiner wiegt so nur 60g. Bei den Brillen komme ich selbst mit den kleinen Microfasersäckchen aus... Nutze aber auch nur Sonnenbrillen. PS: So auch wieder letzte Woche Samstag am Biancograt des Piz Bernina genutzt:
  12. Schwimm / Betretungsverbot Rhein

    Blickpunkt reagierte auf Bader für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Man sollte auch bedenken, dass bei diesen Verboten / Sicherheitsgebote der Standard durch den größten Dödel gesetzt wird. Sollte einer auf die Idee kommen, einen Klebestift zu essen, heißt die Lösung doch nicht: verbieten.
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