Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 28.01.2026 in allen Bereichen

  1. Vor einiger Zeit habe auch ich ein Set der neuen Pumpenadapter für meine Alpenblow erhalten – vielen Dank dafür, @khyal. Da ich sowohl die Sea to Summit Ether Light XT Insulated Mat als auch die Zenbivy Ultralight Mattress verwende, habe ich den abgebildeten Adapter gezielt mit diesen beiden Matratzen getestet. Beim neuen Adapter fällt sofort auf, dass die Querstreben im Inneren überarbeitet wurden. Diese neue Struktur sorgt für deutlich mehr Stabilität. Beim alten, pinken Adapter konnte ich mit dem Finger von oben auf die Mitte drücken, woraufhin der Adapter komplett zusammensank und sich regelrecht zerknüllte. Das führte dazu, dass er sich nur schwer in das Ventil der Ether Light XT einsetzen liess. Bei der Ultralight von Zenbivy war dieses Problem weniger ausgeprägt, aber ebenfalls spürbar. Die neue Variante ist nun deutlich verwindungssteifer – sowohl aufgrund der überarbeiteten Konstruktion als auch des verwendeten Materials. Für mich stellt dies eine klare Verbesserung in der Handhabung dar. Der Adapter bleibt formstabil, lässt sich problemlos ins Ventil einklicken und sitzt sauber, ohne sich zu verformen. Das Aufpumpen geht dadurch spürbar schneller und entspannter. Auch das Material selbst wirkt hochwertiger und langlebiger. Beim alten, pinken Aufsatz waren die Schichten des 3D-Drucks deutlich sichtbar und fühlbar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Adapter an solchen Stellen mit der Zeit einreissen könnte – insbesondere, da ich ihn teilweise ins Ventil hineindrehen musste oder er sich bei geradem Druck verformte. Diese Probleme treten mit dem neuen Adapter nicht mehr auf. Kurzfazit: Der neue Pumpenadapter ist in Konstruktion, Material und Handhabung klar überlegen. Er ist stabiler, passgenauer und deutlich angenehmer im Einsatz. Für mich eine echte und sinnvolle Weiterentwicklung, die den Alltag beim Aufpumpen spürbar erleichtert.
  2. Wie gesagt, selber nähen. Hol Dir sowas (der Link ist nur ein Beispiel, geht ums Prinzip): https://amzn.eu/d/hgClO8a Stichworte Sattlerzwirn, Nähale. Dann noch ein, zwei Videos von der DuRöhre: entweder die einfache Schließnaht (hat nur eine Gutseite, geht schnell) oder die Sattlernaht (hat zwei Gutseiten, unzerstörbar). Ja, für die Profis hier, es ist keine fancy Kunstfaser das Garn, aber in der Dicke und gewachst (notfalls über Kerze ziehen) sollte das den Rucksack überleben. Nebenbei kannst Du so Deinen Ledergürtel reparieren usw usf. OT: Eine Nadel und 2m Garn passen auch noch ins Reparaturkit und können Dir den Urlaub retten, falls sich am Pack tragende Teile lösen oder eine neue Schnalle eingenäht werden muss. Nadel in kleines Stück Schaummatte einstechen!
  3. Die Beispielsrechnung für das Endsetting, was ich heute verwende, poste ich noch im anderen Thread... Hier haben wir wieder ein Beispiel dafür, daß man evtl mehrfach wechselt, wenn man rumprobiert, statt vernünftig zu rechnen Da ich häufig wochenlang zum WW-Paddeln in den Alpen, Camps, autark auf Grundstücken o.A. unterwegs bin und ich die Erfahrung gemacht habe, daß man zwar auch ohne Kühlbox auskommen kann, es aber deutlich entspannter mit ist, man anders kochen kann, mehr Lebensmittel, die lokal erzeugt werden, Einbkaufen kann und wenn ich dann für ein paar Tage auf einen Fluß gehe, ich andere Lebensmittel mitnehmen kann, da sie vorgekühlt sind und nach Rückkehr Leckeres zum Kochen in der Box habe, war für mich klar, es muß ein Setting mit Box sein. Ich kenne noch aus meiner Kindheit die Nummer mit der Absorber-Kühlbox im Auto, im Zelt dann mit Gas betrieben, macht für mich in dem Setting keinen Sinn, Hauptsache wenig Verbrauch bei 12 V und ordentliche Kühlleistung für den Sommer. Um das erstmal auszuprobieren, ob eine Kühlbox wirklich ein "Gewinn" ist, hatte ich erstmal auf eine 14 Tagestour eine Peltier-Kühlbox, die ich gelegentlich bei Jobs verwende, mitgenommen, danach waren mehrere Sachen klar, yes aus den oben beschriebenen Gründen lohnt eine Kühlbox und es muß eine Kompressor sein, um nicht den gigantiscvhen Verbrauch der Peltier zu haben, eine bessere Isolierung / mehr Kühlleistung. Recht schnell bin ich dann bei der Recherche auf die Boxen von Plugin-Festival (heute Maentum) gestossen, gute Reviews und wenn die Dinger den Verleih-Festival-Betrieb mit breitband-abgeschossenen Leuten durchhalten , müssen sie vernünftig aufgebaut sein , dazu sehr netter Kontakt mit den Inhabern, habe inzwischen seit etlichen Jahren ne 30 l, völlig zufrieden, auch nett, am Smartphone die Temp ablesen bzw verändern zu können, auch alle Bekannten, die inzwischen Eine haben, sind damit sehr zufrieden. Damit war die Box gesetzt, gegenüber dem Verbrauch der Box sind ja Ultrabook, Lampen, GPS verbrauchsmäßig sozusagen Nachkommastellen... Bei der 1. Tour hatte ich als Speicher nur eine River bei, das war mit 250 Wh deutlich zu wenig Speicher, ab der nächsten Tour dann eine River Pro bzw inzwischen River 2 Pro, die 750 Wh passen. Panel war von Anfang an ein 140 Wp Falt-Markenpannel, interessant dabei, das bei 2 völlig unterschiedlichern Marken (Ecoflow, Wattstunde) zwar die äussere Gestaltung, Aufsteller, Kabel usw sehr unterschiedlich war, aber nach Vergleichsmessungen und Optik offensichtlich dieselben Zellen verbaut waren. Wobei mir das Panel von Wattstunde, von den Aufstellern und daß ein Anderson-Stecker statt MC4 verbaut war, deutlich besser gefallen hat. Die Box ist meist an die PS angeschlossen, diese wird meist über das Panel aufgeladen, wenn ich sehr viel mit dem Auto an dem Tag fahre, statt dessen über die Lima, damit ich dann gleichzeitig Kühlbos betreiben und PS mit max laden kann, habe ich mir einen 2. Anschluß mit Buchse von der Bat ins Auto gelegt. Wenn das Panel gut zur Sonne ausgerichtet ist, sind es im Sommerhalbjahr bei strahlender Sonne > 100W, Panel steht entweder auf dem Boden oder Autodach... Da, wenn ich nicht da bin, weil ich z.B. paddeln bin, ein draussen stehendes Panel doch laut rufen würde "nimm mich mit" habe ich mir noch ein Set Saugnäpfe beschafft, wenn morgens / abends nicht genügend Wh zusammen kommen, parke ich das Auto entsprechend ausgerichtet und dann lädt das Panel mit den Saugnäpfen hinter der Frontscheibe die PS. @Old School das wäre evtl auch eine Lösung, die Du sinngmäß zuhause nutzen könntest in deinem Setting... Mit dem Setting bin ich seit Jahren eigentlich gut durchgekommen, ausser bei einem Messebesuch über mehrere Tage, bei dem ich das Auto nicht entsprechend nutzen konnte und von Morgens früh bis abends, wenn es dunkel war, nicht am Zelt war. Da habe ich dann mit entsprechendem Kabel bei den netten Leute an der Schranke gefragt "darf ich mal eben für ne std an eine Steckdose ?" die Ecopflows laden ja dann extrem schnell. Also für 30 l Kompresoor-Kühlbox, Ultrabook, Lampen usw funktioniert bei mir das Endsetting mit 750 Wh Powerstation und 140 Wp Faltpanel gut, würde aber im Winter zu eng, um komplett autark zu sein, aber dann kann man ja mal eben mit der PS zu irgendeiner Steckdose laufen und wenn es im Winter kalt ist, muß die Kühlbox ja nicht laufen...
  4. Ich habe sowohl das Durston X-Dome 1+ wie auch die 2-Personen-Variante. Eigentlich war ich immer gerne, gerade wenn ich alleine unterwegs war, lieber in einem 2-Personen-Zelt unterwegs. Vor allem aus dem Grund, weil ich meinen Rucksack und alles bis auf die Schuhe innen im Zelt haben möchte. Im X-Dome 1+ habe ich jedenfalls für meinen Rucksack innen gut Platz, weil das Zelt eben auf der Kopfseite die gleiche Breite hat wie ein 2-Personen-Zelt. Will sagen: ich brauche jetzt kein 2-Personen-Zelt mehr, wenn ich alleine unterwegs bin.
  5. Ich habe und nutze ein Rainbow 1 Li und nehme ALLES (bis auf Schuhe und Wasser) mit ins Innere. Ich finde nicht, dass dies ein Problem ist. Selbst bei Essn für 11 Tage bekamm ich keine klaustrophoischen Zustände. Und dabei ist das Li schmaler als das normale Rainbow. Alternativ packt man sein Zeug in den Rucksack und stellt diesen in die Apsis. Dieser wird in der Regel einen Liner odereine Regenhülle haben, oder per se wasserdicht sein. Also eigentlich auch kein Problem.
  6. 1 Punkt
    @Blickpunkt Du kannst dir aber sehr einfach selber so etwas basteln. Ich habe mal von Kollege @schwyzi, eine Eigenbau Bottelrocket geschenkt bekommen. Ich kann später mal schauen, ob ich die noch habe. Wenn ja, dann kann ich dir Photos machen. Er hat einfach so einen Packbeutel genommen, in dem z.B. ein Topf o.ä. geliefert wird. So einen, der unten Stoff hat und dann höher in eine Art grobes Mesh übergeht. Unten hat er eine runde, aber ebene Fläche. da hat er einfach oben und unten eine kleine Schlaufe angenäht und einen leichten Karabiner dran gehängt. Fertig. Das ding wäre wahrscheinlich breit genug für ne Liter Flasche, aber zu kurz. Aber man hat ja eigentlich zig verschiedene Packsäckchen, mit unterschiedlichsten Größen, in denen irgendwann mal etwas geliefert wurde. Einfach mal ausprobieren!
  7. 1 Punkt
    Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe. Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend. Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen. Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze. Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen. Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee. Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen. Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool. In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt. Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier. Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet. Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool.. Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro. Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen. Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)
  8. 1 Punkt
    Bin ja gerade in Neuseeland, und jetzt wo ich den Thread hier gestartet habee, hab ich viel gelesen und nachgedacht, und bin zufällig vor 10 Minuten über ein aufgebautes X-Mid 2 gestolpert: Geile Architektur. Aber ich vermute, für viele meiner Zeltstellen hat es einfach grundsätzlich zu große Grundfläche. Und wenn dann noch dazukommt, dass es etwas genauer aufgebaut werden will als "Nicht-Trekkingstock-Zelte", ist es für mich als einiziges 1-Personen-Zelt nicht geeignet. Vermutlich wäre das Dome1+ passend, aber ich mach mir echt Sorgen dass ich ein Problem habe wenn der einize Reissverschluss kaputt geht, da mir das schon einige Male bei anderen Zelten passiet ist, und zusammendrpücken des Schiebers nicht immer hilft (und ich auch eh keine Kombinzange dabei habe in den Bergen. Wie gehen die von Euch, die auf ein funktionierendes Zelt über längere Touren angewiesen sind, damit um, was wäre Eure Notlösung? Dome 2 scheint in Deutschland eh deutlich "besser" zu bekommen zu sein. Die DCF Version von meinem Double Rainbow scheint so leicht, dass ich potentiellen Wind mit nem dickeren Quilt ausgleichen könnte. Jedoch ist, was ich so lese, der DCF Boden riskant auf subobtimalen Böden, und dann könnte ich nicht wie bei meinem derzeiten normalen Double Rainbow einfach ohne Unterlage loslatschen. Naja, ich muss ja nicht diese Woche entscheiden, und will mich eigentlich gar nicht so viel damit beschäftigen, sondern meine letzten 10 Tage hier genießen. OT weil ich ehrlich gesagt gerade überhaupt nicht Ultraleicht unterwegs bin (da ändert sich aber gerade einiges): Hier ein Foto von letzter Woche und hier ein persönliches Tourtagebuch von der Tour letzte Woche. :
  9. Nachdem ich von @khyal ein Set der neuen Adapter für die Alpenblow zugeschickt bekommen habe (nochmal ganz lieb Danke an dieser Stelle), hatte ich am Wochenende endlich mal Zeit für einen etwas längeren Vergleichstest der alten und neuen Adapter. Was sofort auffällt, dass nicht nur das Material verändert, sondern auch an der Form der Adapter gearbeitet worden ist. Man erkennt das auf dem einen Foto sehr gut, wo die jeweils passenden Adapter übereinander liegen (oben rosa alt, unten terracotta neu). Die neuen Adapter sind m.E. deutlich stabiler, lassen sich dadurch aber auch etwas schwerer auf die Pumpe aufziehen. Ich denke aber und auch @khyal hatte es ja so ähnlich geschrieben, so oft wird man den Adapter vermutlich gar nicht wechseln, weil man ja doch eher mit einer Matte oder einem Mattentyp unterwegs ist. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl bekommt man das natürlich aber auch hin und es ist keine große Sache. Und, dass mit mit derart filigranen Bauteilen umsichtig umgehen sollte, versteht sich auch außerhalb des UL-Kontextes vermutlich von selbst. Auf dem neuen Adapter für die TAR-Matten war nun auch Platz für eine kleine, lustige UL-Anspielung: „Ultralight Luxury“ Für den Test standen mir meine drei Isomatten zur Verfügung: TAR NeoAir Xlite NXT RW TAR NeoAir XTherm NXT RW Nemo Tensor Elite Mummy Short So hatte ich die Gelegenheit, zumindest zwei verschiedene Adapter zu vergleichen. Für den Test hatte die die Matten jeweils komplett zusammengerollt (ohne Restluft), also so, wie man sie im Rucksack verstaut und dann abends wieder rausholt. Betrieben wurde die Pumpe mit einer Powerbank, wobei ich sie auch schon mit dem iPhone betrieben habe. Dabei konnte ich keine Unterschiede in der Leistung der Pumpe feststellen. Damit es vergleichbar bleibt, war für alle Tests die selbe Powerbank dabei. Ich habe die Matten mehrfach aufgepumpt, um dann einen Mittelwert zu bilden. Aufgepumpt habe ich jeweils so lange, wie es die Leistung der Pumpe hergibt. Dabei sind die Matten jeweils so gefüllt, dass man sie noch 2-3 Mal mit dem Mund zu ende aufblasen müsste, damit sie prall gefüllt sind. Mehr schafft die Pumpe nicht. Das wurde hier allerdings schon mehrfach geschrieben und ist insofern nichts neues. Für mich selbst entfällt das Nachpumpen mit dem Mund, da die Füllung allein durch die Pumpe genau richtig zum Schlafen ist (wie gesagt: Das ist nur meine persönliche Preferenz.) Auch, wenn ich versucht habe, Testbedingungen möglichst identisch zu halten, ist das sicherlich kein wissenschaftlicher Test. Darum ging es mir aber auch nicht. Ziel war: zu schauen, ob es bzgl. der Pumpleistung Unterschiede zwischen den Adaptern gibt und ob diese Unterschiede signifikant sind. Wichtig: Anders als bei meiner vorherigen Pumpe (Flextail Tiny Pump) habe ich bei den TAR Matten das Winglock-Ventil beim Aufpumpen komplett geöffnet, weil dies einen massiven Unterschied für die Zeiten gemacht hat. Bei der Tiny Pump musste ich das nicht, da diese so viel Leistung hatte, dass sie auch gegen das geschlossene Winglock-Ventil „anpumpen“ konnte. Eine einzige Vergleichsmessung verdeutlicht, was ich mit „massiv“ meine. TAR NeoAir Xlite: Alt: 3:37 min Neu: 3:20 min TAR NeoAir XTherm: Alt: 3:43 min Neu: 3:30 min Nemo Tensor Elite: Alt: 3:03 min Neu: 2:30 min (TAR NeoAir Xlite - Winglock geschlossen: Alt: 7:36 min Neu: Nicht getestet) Persönliches Fazit bzgl. der Pumpzeiten: Bei den beiden TAR Matten war das Pumpen mit dem neuen wie alten Adapter nach ca. 3:30 min abgeschlossen. Die Xlite war jeweils etwas schneller voll als die XTherm und mit dem neuen Adapter ging es jeweils ein paar Sekunden schneller als mit dem alten. Die Unterschiede waren m.E. nach aber nicht gravierend und so würde für mich feststellen, dass neu oder alt keine große Rolle spielt. Dies wird vermutlich daran liegen, dass die Form des alten wie neuen Adapters bedingt durch die Grundform (einfacher Ring) doch wenig Spielraum für Verbesserungen bietet. Was aber am bemerkenswertesten war, welch massiven Einfluss ein geschlossenes Winglock-Ventil für die Pumpleistung hat. Mehr als 4 min länger dauert es, wenn das Winglock-Ventil geschlossen war. Das hätte ich so nicht erwartet und hatte bei der Flextail Tiny Pump auch keine Rolle gespielt. Wie pumpt ihr eigentlich eure TAR-Matten auf mit einer elektr. Pumpe: Winglock offen oder geschlossen? Würde mich mal interessieren. Bei der Nemo Matte fand ich den Unterschied von einer guten halben Minute dann aber doch bemerkenswert. Hier scheint die neue Konstruktion scheinbar einen Einfluss auf die Aufpumpleistung zu haben. Bei beiden Matten (TAR wie auch Nemo) muss man mit der Alpenblow nach dem Aufpumpen sehr zügig das Ventil schließen, da die Matte bedingt durch die offenen Bauform der Pumpe sonst schnell wieder Luft verliert. Darauf muss man achten. Das ist mir bei meiner Flextail Pumpe so auch noch nicht aufgefallen. So oder so, alte oder neue Adapter, mit meiner Alpenblow bin ich sehr zufrieden und nachdem ich dank des Tests nun weiß, dass ich das Winglock-Ventil zukünftig besser mal offen lassen sollte, haha… kann ich die Pumpe trotz des relativ hohen Preises sehr empfehlen.
  10. Kommerzialisierung in der Natur: Graubünden

    Wanderweiter reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich. Aber nur damit ich gewisse Symbole übermalen kann. Für gewisse Kleber trage ich ein Keramikmesser mit. Und ich bin sehr tolerant. Offen rassistisches Zeugs, wie gewisse amerikanische Verschwörungstheorien kommt aber weg.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.