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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.05.2026 in allen Bereichen

  1. Da ich momentan mal wieder ein größeres Tarp mit Seitenteilen nähen will, muß ich viele m leichten Si-Nylon-Stoff bzw Stoffkanten zuschneiden. Bei unbeschichteten Stoffen klappt ja häufig anschneiden, dann reißen, das geht bei beschichteten Stoffen logischerweise nicht. Mit Rollenschneider bzw Stoffschere ging mir zu langsam für die vielen m. Da ich bei schweren Stoffen auch die Nummer kannte, mit der offenen Schere dran entlang zu "Ratschen", was aber bei leichtem Si-Nylon nicht so klappt, habe ich es anders aufgebaut : Kleiner Schraubstock, halboffene Schere drin eingespannt, Led-Laterne davor gelegt, damit ich in Durchlicht die Ripstop-Fäden gut sehe, um "gerade" zu Ratschen. Nach den ersten 20 m kann ich sagen, klappt prima & schnell. OT: Mir ist klar, daß man z.B. mit dem EC-Cutter für 175 € oder begrenzt bei manchen Cuts, auch direkt mit der Overlock arbeiten kann, aber ich will nicht das Geld für den Cutter ausgeben und nicht jeder hat eine Overlock und beim reinen Stoff schneiden ist die ja eh nicht so geeignet
  2. Im Thread über den Reisebericht über den Gr221 auf Malle kam ja auch ein Austausch über Wildzelten (trotzVerboten) usw auf... Ich finde das ein wichtiges Thema und im Zuge dessen, daß wir früher modmäßig nie wollten, daß dafür "Werbung" gemacht wird und da häufiger eingegriffen haben, war auch ein Austausch darüber bzw was die Alternativen sind, schwierig... Das möchte ich nun mit diesem Thread anstossen, ist aber nicht so gemeint "ich mache LNT deswegen ist das ok" sondern daß wir versuchen, da mit etwas Abstand drauf zu schauen und zu brainstormen, wie man da am Besten Alternativen unterstützen kann, ohne immer nur den Verbotsfinger zu heben Mal mein Sermon dazu Finde ich ein schwieriges Thema, wenn man es wirklich aufrichtig / objektiv betrachtet... Natürlich wäre es mir (und wie ich früher aus Gesprächen mit anderen Mods usw weiß, nicht nur mir), lieber wenn Wildzelten usw nie im Forum erwähnt würde, da man auch sehr gut an YT Videos, oder z.B. ich früher als ich noch genauere Angaben zu Routen und (offiziellen) "alternativen" Übernachtungsplätzen gemacht habe, die Auswirkungen gesehen hat, ich dann z.B. über die Jahre gesehen habe, daß da immer mehr deutsch beschrifteter Essensmüll wie Trekking-Mahlzeiten liegen blieb, deswegen biete ich ja inzwischen zu „Nicht“-Tagestouren eher nur noch Infos via Telefongespräch an und poste keine Details mehr in Foren usw, aber das ist mein Weg.... Ich habe ganz früher die Auswirkungen erlebt, als die Alternativ-Reiseführer aufkamen und Leute ganz bequem, ohne daß die selber Energie rein stecken mußten, zu entsprechenden Plätzen geführt wurden, das hat imho auch eine Menge Leute angelockt, die sich nie mit LNT usw auseinandergesetzt haben und entsprechend sah es dann da aus. Solche Auswirkungen kann man heute auch immer wieder bewundern, ich kriege z.B. auch in NL immer die Krise, wenn ich bei mehr frequentierten Anlegestellen in der Natur die vielen Feuerstellen sehe, auch wenn das teilweise erlaubt ist, warum kann man dann nicht 50 m weiter gehen und eine schon eine Bestehende nutzen ? Fairerweise muß man sagen, dass die Verursacher meist Youngsters sind, die da halt Party machen, da sie da keinen Stress kriegen wegen Lärm... Jetzt kommt aber auch ein wesentlicher Faktor rein, die absolute Anzahl, bis in die 90er war es so, daß man in vielen Gebieten (die nicht eh überlastet waren) als Rucksack/Zelt-Wanderer der absoluter Exot war, es viele Anwohner gut fanden, man häufig eingeladen wurde, im Garten, Haus usw zu übernachten Mit den Jahren wurden es aber immer mehr und in viele Gebieten sind die Auswirkungen des Tourismus auf die dort lebenden Menschen heftig und umgekehrt haben eher größere Unternehmen davon finanzielle Vorteile, da kann ich gut verstehen, daß z.B. auf Malle, den Kanaren und in manchen Gebieten in Italien usw die dortigen Bewohner keinen Bock mehr haben und wollen, dass die Bezirksverwaltungen es eindämmen. Ich kann gut verstehen, wenn z.B. am Lech jedes Jahr erneut in den Anlieger-Gemeinden diskutiert wird, ob es nicht ein Paddelverbot geben sollte, es steht halt an zahllosen Stellen am Fluß, daß man nicht Wildzelten soll, sondern auf die Campings gehen und gerade mit Rudi gibt es ja ein sehr geilen Platz, der auch logistisch super gelegen ist, 99% halten sich dran, aber es gibt halt auch immer wieder Nasen, die es nicht machen "ich bin ja mit dem Fahrrad angereist, dann kann ich doch wenigstens.."... Ich halte es seit Längerem so, daß ich dann z.B. in den Alpen in den sauren Apfel beiße und bei Flüssen in Schutzgebieten, oder auch welche, bei denen ich es für nötig halte, nur noch auf Campings usw gehe. Überlaufene Gebiete wie Ballearen, Kanaren meide und wenn wie damals, meine Exex :-), da gerne hin wollte, wir halt im Hotel (schauder ) übernachtet haben. Damit hat auch ein Stück weit zu tun, dass ich inzwischen auch viel das Segelboot als Transportmittel & Übernachtungsplatz nutze, da hat man noch deutlich mehr offizielle Freiheiten, kann prima mitten in der Natur sein und von da aus dann anderen Outdoor-“Sportarten“ nachgehen und es gibt ja auch noch genügend Gebiete, wo was geht. Aber das ist genau der Knackpunkt, wir Älteren konnten uns in früheren Zeiten da richtig austoben, da gab es kaum Verbote, da es wenige waren, wurde das von den Leuten vor Ort meist positiv aufgenommen, finanziell lief es auch anders, da blieb mehr bei der lokalen Bevölkerung hängen. Da war teilweise auch die Sicherheitslage anders, wodurch man deutlich mehr Gebiete hatte, die ich heute als „Ausweichmöglichkeiten“ nicht mehr empfehlen kann, heute würde ich nicht mehr überland nach Indien reisen, dort mit Fahrrad bzw ner Enfield rumcruisen, soviel in Nordafrika sein, in Vorderasien rumtreiben usw Wir hatten auch damals den Vorteil, dass wir innerhalb von Europa rel fix mit dem Daumen (fast) überall hin umsonst anreisen konnten und es zeitlich meist für Reisen entspannter war Jetzt könnten wir uns in Selbstbeweihräucherung hinstellen und sagen, wir halten uns doch jetzt (fast) immer an die entsprechenden Regeln, deswegen ist das total doof, wenn das Andere nicht tun, aber irgendwie finde ich das vom Bauch her etwas unfair, wir konnten uns doch da früher, weil wir das Schwein hatten, früher geboren zu sein, da prima „austoben“. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich nicht, dass wir im Forum dazu auffordern, sich nicht an die entsprechenden Naturschutz-Bestimmungen / Verbote zu halten bzw dass Werbung dafür gemacht wird. Häufig wissen Einsteiger auch nicht, wo die Gebiete sind, wo es, wenn man sich an Bestimmungen hält, erlaubt ist. Meine Idee : Im Zuge des Forumsumbaus, der in den nächsten Monaten statt findet und nach dem deutlich mehr aktuelle Infos leichter auffindbar sind, schaffe ich oben im Menu den Punkt „umweltverträglich Reisen“ „Naturschutz“ da fällt Euch bestimmt auch ein noch ein besserer Begriff ein. Darunter dann ein paar Sätze, worum es grundsätzlich geht und dann Links auf entsprechende Forumsthreads und evtl auch auf andere Sachen wie z.B. der von @Thierex gepostete Link zur Open Camping Map (die ich wirklich klasse finde, wenn man nochmal nachchekt, ob der Platz noch existiert) Dazu dann in Tourvorbereitung ein übersichtlicher Sticky-Thread, wo es offiziell erlaubt ist, zu übernachten, also z.B. Wenn ich jetzt was zur Sierra d. Cazorla schreiben würde, würde ich nicht den kompletten Sermon da rein setzen, sondern da z.B. nur „Südspanien, 200 km nördlich Granada, rel gut markiertes Wandergebiet mit vielen Infos online, genug Etappen für ein paar Wochen, Übernachtung in vielen unbewirtschafteten Einraum-Refugios ohne Voranmeldung kostenfrei möglich → klick“ oder „NL Friesland Marrekritte-Plätze an allen ist kostenloses Übernachten auf Booten erlaubt, an vielen kann auch gezeltet werden und sind zu Fuß / mit Fahrrad erreichbar – klick“ Der Nächste setzt dann halt was zu Schottland, Schweden o.A. rein, wichtig fände ich halt, dass es in dem Thread kurz bleibt, dass jemand mit schnellem Scrollen schauen kann, in welchen Gebieten es was gibt und dann über die internen Links dann genauere Infos mit evtl Ergänzungen von Anderen findet, gibt ja auch schon so einige entsprechende Threads, dass man den Sticky mit den Links füttern kann. Ob man da umgekehrt noch einen 2. Thread macht, in dem man Gebiete auflistet, in denen früher entsprechende Übernachtungen kein Problem waren, aber aufgrund von Überlastungn oder veränderter Gesetzeslage in Bezug auf Naturschutz es inzwischen verboten und zum großen Teil überwacht wird und heftige Strafen hagelt, könnte man auch überlegen, das würde verhindern, dass evtl jemand auf veralterte Infos im Netz rein fällt, da hätte ich leider auch eine ziemlich lange Liste Das wäre dann vielleicht mal eine "positiv-unterstützende" Lösung... Was meint Ihr ?
  3. 1 Punkt
    Hi zusammen, neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause. Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier. Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt. Link1 Link2 Materialien (alle von Extremtextil): - Cordura 330den, 1m - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m - Gurtschnallen 15 mm - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg - Garn: Alterfi S80 Polyester - Nähnadel: Jeans 90 Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand. Durchführung 1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten. 2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge. Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann. 6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist. 8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite. 9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen.
  4. Empfehlung für Torso Matte gesucht

    Gibbon reagierte auf mfl84 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab die. Läuft mit ner Evazote drunter. Luxusbett hat man eh nicht. R-Wert hat die aber nicht. An den Füßen lege ich noch den Rucksack drunter.
  5. Empfehlung für Torso Matte gesucht

    Gibbon reagierte auf Feurio für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich bin/war auch in derselben Situation, dass meine Nordisk Ven delaminiert hat und ich sie gern ersetzt hätte. die Sea-to-Summit Matte wiegt 420 g statt 350 wie angegeben, daher keine wirkliche Alternative zur Prolite Plus, die immerhin lebenslange Garantie aufs Delaminieren mitbringt… Ich habe mir jetzt auch wie Blickpunkt die Nemo besorgt und finde dass der Mehrpreis für eine halb so schwere aber deutlich längere Matte bei gleichem R Wert sehr vertretbar ist. nur etwas irritiert mich, dass Nemo mit „silent Design“ wirbt.. ich hatte noch nie so eine laute Matte 😂 bin gespannt wie sie sich bewährt!
  6. Sobald ein Thema öffentlicher wird – selbst wenn es als positiv unterstützende und sinnvolle Idee gemeint ist – schafft seine Verbreitung zugleich den eigentlich unerwünschten Anreiz.
  7. Es gibt zwar immer weniger Babies, aber trotzdem mehr Menschen und noch mehr Wanderer. Es ist mir rätselhaft, wo die alle herkommen. Vielleicht Jungfernzeugung. Aus eigener erwanderter Erfahrung kenne ich nur Deutschland, Frankreich und Donnyland näher. Letzteres lasse ich jetzt weg. Deutschland ist nun mal dicht besiedelt. Das können wir nicht ändern aber nutzen. Es gibt mehr Mensche als Schafe, obwohl das manchmal verwechselt wird. Deshalb gibt es auch ohne Vorplanung fast immer entweder Campingplätze oder freundliche Mitmenschen, die die Nutzung ihres Rasens erlauben. Fragen kostet nichts, deshalb kann man sich das auch zweimal leisten. Gleichermaßen gibt es reichlich LM Geschäfte, zündeln mitten im Wald in trockenen Sommern halte ich für überflüssig. Okay - es werden immer mehr Campingplätze in Wohnmobilstellplätze umgewidmet. Trotzdem ist dieses ***** nach meiner Meinung unnötig. Frankreich ist viel entspannter. Savoir vivre und weniger Menschen pro Flächeneinheit, viel mehr Campingplätze/ Gite d'etape. Außerdem kennt man das Konzept des biwakierens. ***** gibt es per definitionem nicht. Na ja nicht ganz. Einmal sah ich neben einem Camping municipale auf einem Sportplatz das Schild:"Camping sauvage interdit". Im Gegensatz zu Deutschland sind auch die Hunde nicht angeleint sondern dürfen Wanderer begrüßen.
  8. Budget Rucksack Warg Camino

    Gibbon reagierte auf F70k1 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Okay , habe mich aber doch vorgestellt. kann ich aber verstehen, könnte ja sein, dass eine Botarmee ihren Plunder anbieten will😁 Ist in diesem Fall wirklich nicht so , ich suche ja auch eher Jemanden,der mir zu dem Ding etwas sagen kann Ich nutze im Moment noch den Rock von Naturehike, aber wenn ich über 200g sparen könnte wäre es halt cool.
  9. Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen

    Mittagsfrost reagierte auf heff07 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    HI Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu. Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen). Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den Eckpunkten sowie in der Mitte der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen. Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt. Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen. Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  10. Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen

    khyal reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe bei Dauerregen in Norwegen gelernt, dass hier eine Zelt nicht nur eine "Schlafen" sonder auch eine "Wohnen" Option haben sollte, sonst schmeisst man früher oder später genervt alles hin und sucht sich ein Wellnesshotel... 😇
  11. Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen

    khyal reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Fliegengewicht. Ich hatte das GWC bereits auf dem Finnskogleden im Einsatz. Mit dem Serentity Nettent von SMD. Ich muss leider sagen, dass das GWC nicht ausreichend war. Ich hatte oft das Problem, dass ich das GWC zusätzlich mit Steinen an den Heringen sichern musste. Durch die Witterung musste es dicht über dem Boden abgespannt werden. Dadurch verringerte sich das Platzangebot enorm. Der Finnskogleden führt zwar nicht durchs Fjell, dennoch war es stürmisch. Durch den Druck des Windes veringerte sich das Platzangebot nochmals. Somit halte ich eine Nutzung im Fjell auch nicht für ratsam. Zudem musste bei starkem Regen ständig nachgespannt werden. (Silnylon-Schicksal)... Vom Wind im Fjell mal ganz abgesehen. Als ich mich in Norwegen fernab der Zivilisation bewegte, hab ich mir außerdem mehr Komfort gewünscht. Bsp. ein ultraleichtes freistehendes Zelt mit etwas mehr Platzangebot. Ich denke es kommt auch darauf an, was du vor hast!?
  12. Forststeig Ende Februar?

    Mia im Zelt reagierte auf windriver für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Forststeig ist von Sachsenforst etabliert worden, weil der dortige Amtsleiter von den skandinavischen Wegen und Hütten so begeistert ist, da ist also mit Verständniss zu rechnen. Die Biwakplätze liegen alle auf Sachsenforstgrund und die Kollegen vor Ort haben kein Problem wenn da jemand zeltet. Ticket würde ich trotzdem lössen, dann zeigt man guten Willen. Im Winter ist der Steig aus Bewirtschaftungsgründen geschlossen, das Personal ist im Holzeinschlag. Die Infos habe ich vom Verantwortlichen , ist ja im weiteren Sinne ein Kollege von mir .
  13. Malerweg / Sächsische Schweiz

    Mia im Zelt reagierte auf Freierfall für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war letzte Woche (weil ich sowieso in Sachsen war) 3 Tage auf dem Malerweg bzw. in der Sächsischen Schweiz wandern. Bin Mittwoch um 12 in Pirna losgelaufen in der "Gegenrichtung" zuerst linkselbisch (wegen der Wetterprognose), habe mich grob an den Malerweg gehalten (aber ein paar "Schleifen" ausgelassen und dafür ein paar andere Eingebaut) und war 96km später am Freitag um 18 Uhr in Rathen "fertig". Sowohl, weil ich nicht auf dem Malerweg zurück nach Pirna wollte (Bastei am Wochenende war nicht so attraktiv und der Rest schien nicht so spannend) und ich hatte meinem Knie nach einem ziemlich Wanderarmen Sommer etwas zu viel Zugemutet und mir wohl wieder eine Sehne entzündet. War trotzdem klasse; unter der Woche und bei mäßigem Wetter nicht überlaufen; grandiose Landschaft und aufs Tarp + Stangen + Heringe hätte ich komplett verzichten können (es aber leider nicht gemacht), habe beide Nächte in Boofen verbracht. Am "kleinen Lorenzstein" habe ich mich jedoch von den Warnschildern bez. eines "verhaltensauffälligen" Fuchses, der nachts Schlafende angreife, vertreiben lassen. Ich frage mich, wie lange es den schon nicht mehr gibt, und wie viele wie ich vor Ort weitergehen, weil sie keine Lust auf nächtliche Begegnungen haben... Man sollte durchaus erwähnen, dass wenn man nicht schwindelfrei ist und starke Höhenangst hat der Weg nicht ohne ist. Eine Stelle an den Schrammsteinen, bevor es die ewig lange Trittleiter nach unten geht hat mir durchaus etwas zugesetzt. (ca. 1,5m Breiter "Steg", rechts und links abgrund, an deren Ende man auf eine Trittleiter muss), das kraxeln dahinter über ausgewaschene Sandsteinstufen war auch unentspannt (es hatte in der Nacht geregnet und war daher noch etwas glitschig). Ich kann die "große Karte der Sächsischen Schweiz" vom R. Böhm hingegen anderslautender Empfehlungen nicht so recht weiterempfehlen; OpenAndroMaps der Gegend ist hingegen hervorragend und sehr detailiert. Hier ein paar Impressionen: Auf dem großen Bärenkopf, der nicht direkt auf dem Weg liegt, sich aber durchaus lohnt, hat ein tolles Plateau oben drauf. Boofe am kleinen Lorenzstein. Hier wollte ich zuerst übernachten, habs dann aber gelassen. Was auf dem Bild kaum rüberkommt: Der Steilhang, den man sicher 70+m runterfällt, wenn man nachts einen falschen Schritt macht. Etwas missglückter Selfie-Versuch da ich nicht rechtzeitig "in Position war".
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