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Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf MarcG für Thema
Hi, Willkommen bei unserem Hobby und hier im Forum. 1. Zu erfahren wie der Körper auf Belastung reagiert, und dann zu lernen wie man das am besten steuert und managed, ist ein wichtiger Teil einer guten Wandererfahrung. Das wird von Person zu Person auch sehr unterschiedlich sein. Das beginnt bei der Länge und Schwierigkeit der Tour, der Art des Wandern, Pausen und Ruhetage, Gewicht der Ausrüstung usw.. und natürlich auch Faktoren wie Wetter, Krankheit, Fitness usw.. Was auch ganz wichtig ist, ist die mentale Fähigkeit sowohl manchmal weiter zu machen, obwohl es keinen Spaß macht oder schmerzt, aber auch zu sagen: nein, hier ist jetzt Schluss! Das wird alles natürlich wichtiger je länger und komplexer die Tour ist. Was ich mir z.B. angewöhnt habe sind Dinge wie: Lieber langsamer aber dafür mehr Stunden am Tag wandern. Lieber relativ früh schon eine Pause machen und nicht erst den Akku komplett leer laufen. Füße abends trocknen und eincremen. Blasen haben mir schon mal Touren ruiniert. Rauf ist anstrengend, steil runter ist genau so anstrengend. Belastung bei Langstrecke im Auge behalten.... Wenn mir nur die Füße weh tun, dann geht es meistens trotzdem weiter. Knie, Muskeln... das ist schon kritischer. Natürlich macht man auch sehr unterschiedliche Touren: Manchmal will man mehr machen. "Ich lauf die 120 km jetzt in 3 Tagen" - man kann sie aber auch in 5 machen und das ist auch in Ordnung. 2. Das Thema hatten wir letztens hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146517-verhältnis-körpergewicht-vs-rucksackgesamtgewicht/ Ich lande meist unter 10% Gewicht, aber das liegt eher dran, dass ich zu fett bin, als daran dass ich besonders klug packe....3 Punkte -
Hinweis auf gute Wildwasser-Packraftstrainings...
Jeha reagierte auf traveloors für Thema
Wir haben nach einem ersten Kurs in Neuseeland einen zweiten WW-Kurs bei Tom von Packrafting Explorers gemacht und das kann ich nur empfehlen. Seon kenne ich nur vom European Meet-Up, aber er und Tom arbeiten auch zusammen und sicherlich ist das Niveau vergleichbar. Wer grundsätzlich WW mit dem Packraft fahren will und kein absoluter Anfänger ist, für den ist übrigens das European Packrafting Meetup an der Soca noch ein heißer Tipp. Start dieses Jahr ist allerdings schon Montag in einer Woche für die Kurzentschlossenen.1 Punkt -
Vorstellungsthread
Jeha reagierte auf traveloors für Thema
Hallo Zusammen, ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:1 Punkt -
Bei mir habe ich keine Probleme mit der Mittelstange. Ich klippe erst alle Stangen ein und dann erst die restlichen Clips. Als Ergänzung zu mArcGs Kommentar: hier ab Minute 6 erklärt Herr Durston es:1 Punkt
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Durston empfielt die Stange von oben zu führen, dann kann sie besser biegen. Und am besten die Stange nicht als letztes einhängen, es ist einfacher sie zu biegen, wenn der Rest des Zeltes noch nicht völlig straff ist.1 Punkt
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Das wird wahrscheinlich nicht verhindert. Die Entwickler die im Play Store anbieten werden ja schon jetzt registriert und der Playstore ist voll von Spywareschrott. Es geht eher darum daß man nun nicht mehr mal so eben eine Android App bauen kann ohne dass man bei Google die Hosen herunter lässt. IMHO ist Otto Normaluser recht gut abgesichert wenn er bei Installation aus alternativen Quellen nur den F- Droid Store zulässt und auf Playstoreapps weitestgehend verzichtet. Halb- OT: Es wird echt höchste Zeit für benutzbare Linuxphones.1 Punkt
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Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
traveloors reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Hi zusammen, neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause. Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier. Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt. Link1 Link2 Materialien (alle von Extremtextil): - Cordura 330den, 1m - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m - Gurtschnallen 15 mm - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg - Garn: Alterfi S80 Polyester - Nähnadel: Jeans 90 Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand. Durchführung 1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten. 2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge. Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann. 6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist. 8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite. 9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen.1 Punkt -
Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
traveloors reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Da stimme ich dir zu - insbesondere wenn man eh eine Kraxe nutzt und das Kind da länger drin sitzt. Das kenne ich auch noch mit klassischen Babytragen weit unter 10 kg, dass es auf Dauer sehr auf den Rücken geht. Ich sehe den Nutzen des Trail Magik eher für folgende Rand-Fälle: 1. Kind1 wandert eigenständig, Kind2 sitzt in der Kraxe. Ich bin ohne Partner unterwegs oder der Partner kann aus körperlichen Gründen keines der Kinder tragen --> dann kann ich mir das müde Kind1 mal für 20 Minuten Verschnaufpause, einen besonders steilen Anstieg, ... zusätzlich vorne dranschnallen. Den Fall hatte ich im letzten Urlaub und meine Arme hätten sich ein solches Tuch gewünscht. 2. Man hat keine Kraxe aber einen anderen sehr sperrigen/großen Rucksack hinten und will wieder das Kind für eine überschaubere Zeit vorne dranschnallen. 3. Rucksack hinten und Kind kann wegen dem Gelände nicht auf die Schulter. Z.B. wegen tiefer Äste, gerölligem Boden oder Gelände, bei dem ich meine Hände frei haben will. Mehr fällt mir konkret auch nicht ein, weil bei vielen Konstellationen mit einem leichten Rucksack dein Setup (Kind hinten, Rucksack vorne) oder auch der Rucksack hinten und Kind auf den Schultern naheliegender wären. Wobei dein Vorschlag natürlich das Mitführen einer Tragehilfe für den Rücken voraussetzt. Ist am Ende vermutlich sehr abhängig davon, wie lange die Tragezeiten werden. Ist halt eine leichte und einfache Lösung, für eine Kinderttrage, ohne dass man eine ganze Kraxe oder Babytrage etc. mitnehmen müsste. Am Wochenende geht es nach Teneriffa, da werden wir es mal testen und ich gebe Rückmeldung, ob/wie sinnvoll das Tuch war.1 Punkt -
Packliste... Es wird einfach nicht leichter...
traveloors reagierte auf SvenW für Thema
Klingt blöd aber Capri Sonne mit Schraubverschluss, ist ein guter Ersatz für den Flachmann. Wiegt deutlich weniger und es passt mehr rein. Musst du nur gut ausspülen, ansonsten schmeckt dein Whisky recht süß und fruchtig 😁 Zur weiteren Gewichtsersparnis empfehle ich Cask strength Whisky.1 Punkt -
Hinweis auf gute Wildwasser-Packraftstrainings...
traveloors reagierte auf yoggoyo für Thema
Ich habe beides gemacht, nen Kurs in Markkleeberg und nen Individualkurs mit Seon auf der Lammer. Ich würde mir das Geld für Markleberg sparen und direkt zu Seon fahren. Der Preisunterschied ist nicht riesig, der Unterschied des Kurses aber sehr. Markkleeberg war schon auch gut und der Kanupark ist super, auch um später nochmal alleine hinzufahren, aber Seon war ein anderes Level.1 Punkt -
Packrafting: Wildwasserfinne?
traveloors reagierte auf El Barato für Thema
Ist doch klar. Im WW verliert man die Finne leichter und muss dann eine neue kaufen1 Punkt -
Kann diese Handschuhe inzwischen wärmstens empfehlen - allerdings fürs Eisklettern. Halten komplett dicht (Wasser + Wind), haben eine vernünftige Passform (m.M.n. gar nicht so weit weg von den gewohnten Größen bei uns) und sind ausgesprochen robust. Wärme ist natürlich nicht vergleichbar mit etwas richtig gefüttertem, aber dafür hat man guten Grip und noch ein schönes Gefühl.1 Punkt
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Herr Skurka hatte offenbar zumindest teilweise Erfolg: https://andrewskurka.com/preview-showa-282-02-gloves/. Skurka bemängelte bei herkömmlichen Outdoor-Handschuhen, dass diese nicht wasserdicht und zu teuer seien. Bei den Cottage-Lösungen kommt in seinen Augen mangelnde Robustheit hinzu. Es gibt wasserdichte Handschuhe in Leder von so Wühltisch-Marken wie Arc'teryx, z.B. die Rush SV, die kosten allerdings mehr als 4 x soviel wie die von Skurka als zu teuer gescholtenen Modele und sie sind mit 270 gr viel zu schwer. Diese Showa Handschuhe werden nun tatsächlich als zum Wandern geeignet vermarktet: https://global.rakuten.com/en/store/sakaiya/item/10098338/ - 34 Euro/Franken sind jetzt durchaus verkraftbar, insbesondere wenn diese Handschuhe auch mal 12 Stunden lang dichthalten. Ca. 70 gr, je nach Grösse. Sie könnten sogar in gutsortierten Baumärkten auftauchen, gedacht für Gartenarbeit an trüben Tagen etc.1 Punkt
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Gibts bei Amazon oder beim Alibaba... aber macht halt jede Menge Müll...1 Punkt