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Ultraleicht Trekking

wilbo

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Alle erstellten Inhalte von wilbo

  1. Ich habe das inner einmal kurz aufgerissen und meinen „Schlafsarg“ eingebaut. (220 x 60 x 30 cm) Also, zwei Personen mit meinen 1-85 würden da knapp reinpassen. Ich habe meinen Platzbedarf allerdings als Bauchschläfer vermessen. Ob das mit Deinen Körpermaßen vergleichbar ist, kann ich schwer beurteilen. VG. -wilbo-
  2. Sorry, Deine Frage habe ich glatt übersehen. Für Solotouren würde ich heute ein Trapezo-mid mit 3F inner nehmen. Das Tarp reicht bis zum Boden, ist dreiseitig geschlossen und relativ leicht. Eine Zeltbahn wiegt je nach Material ca. 420 g und das inner 350 g. Dazu ein Trekkingstock und sechs Heringe. Im Sommer würde ich das solid, gegen ein mesh inner austauschen. Damit ist die Aussicht schöner. Zu zweit präferiere ich eine simple Pyramide. Das fly vom MSR Front-Range wiegt ca. 700 g dazu ein 2p inner mit 515 g. Als Stange würde ich zwei oder vier Trekkingstöcke mit Verlängerungen ausstatten und beide in kompletter Länge verbinden. OT: Die Verlängerungen müsste ich mal wiegen, ob sich das im Vergleich mit einer starken Carbonstange rechnet. Kommt natürlich darauf an, ob beide die Stöcke nutzen. Dazu wieder ein Set mit 8 vernünftigen Heringen. Also alles eher low-tech ... VG. -wilbo- edit: Bei dem 2p shelter würde ich noch differenzieren, ob wir eher zusammen oder getrennt laufen. Sollten die Partner im unterschiedlichen Tempo unterwegs sein, kann es besser sein, wenn jeder sein eigenes shelter dabei hat. Dann würde ich eher zwei Trapezo-mid's incl. inner präferieren. Am Treffpunkt kann man die shelter ja zusammen stellen.
  3. Es gibt hier einen 2 Liter Edelstahl Topf von Tatonka. Offiziell sind es 2,5 l, allerdings bis Oberkante. VG. -wilbo-
  4. Moin! Ich nehme an, dass der Hundi mit ins Innenzelt soll? Wie ist Dein Budget genau, (max)? Da wird es schwierig etwas wirklich Leichtes zu finden, wärst Du bereit auf ein Innenzelt zu verzichten? Und wie wichtig ist es, dass es eine Kuppel ist? VG. -wilbo-
  5. Ich nähe gerade eine Tschum 2p. Bei der Gelegenheit kann ich einmal die Cat-Cut Leiste im Einsatz zeigen. 3 cm Cat-Cat auf die Schnitt-Pappe übertragen. An die angezeichnete Line kann das Lineal als Schnittkante angelegt werden. Schnipp und ab! VG. -wilbo-
  6. Moin Johanna23, da ich zu allen Jahreszeiten im Norden Skandinaviens unterwegs war, haben sich über die Jahre einige Kriterien für meine shelter als wichtig herausgestellt. Wenn ich mal wieder ein Tiefdruckgebiet erwischt hatte, war es meist windig und ich nass. Am Ende des Tages sollte also möglichst schnell das shelter stehen, damit ich aus dem Wind heraus kam. Der Aufbau muss für mich flott von der Hand gehen. Eingebaute Innenzelte habe ich immer einem separat aufzubauenden Innenzelt vorgezogen. Sobald es etwas mehr auffrischte, war ich froh, nicht mit einem flatternden Außenzelt kämpfen zu müssen. Für mich ist ein möglichst weit heruntergezogenes fly wichtig. Die hohen Cat-Cut Säume der amerikanischen Zelte sind schön, wenn es luftig sein soll, aber für meinen Bedarf habe ich lieber etwas mehr Wärme im Zelt. Auch ein solid inner oder eine Teilbelegung mit winddichtem Stoff hilft, die Wärme im Zelt zu halten. An einem luftigen fly und mesh inner stirbt man nicht gleich, wird aber etwas mehr Isolation in sein Schlafsystem investieren müssen. Seltsamerweise wird in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von funktionierenden Heringen unterschätzt. Ich würde ein kleines Set verschiedener Heringe zusammenstellen, indem wenigstens vier Breitere oder Längere für weichere Böden dabei sind. MSR bietet Heringe mit solider Aluminiumlegierung an, aber es gibt auch andere Anbieter, die gutes Duraluminium verarbeiten. OT: Der Vorteil bei der Nutzung von Trekkingstöcken ist, dass sie eigentlich nicht für ein shelter gedacht sind. Dementsprechend sind sie wesentlich stabiler als jede gewichtsoptimierte Zeltstange. Bei extrem leichten sheltern, die auf Bogen-Konstruktionen basieren, wird meist am Durchmesser und der Wandstärke des Gestänges gespart, um Gewicht zu reduzieren und im Vergleich mit Giebel- und Pyramiden-Zelten mithalten zu können. Dies nur als Hintergrund, um die vielen „ultraleichten“ Kuppelzelte besser einordnen zu können. Wenn ich eine Kuppel wählen wollte, würde ich darauf achten, dass die Abspannleinen irgendwie mit den Stangen verbunden sind. Dies ermöglicht überhaupt erst, mit den Abspannungen Stabilität in die Konstruktion zu bringen. Alle Leinen, die nur auf Zeltflächen aufgesetzt wurden, sind für mich Lifter, die bestenfalls das Volumen des shelters vergrößern, aber keine konstruktive Unterstützung bieten. Eher im Gegenteil, wenn der Wind die Zeltbahn eindrückt, wäre dies eine potenzielle Stelle für einen Materialriss. Nach meiner Erfahrung halten beidseitig Silikon-beschichte Materialien deutlich länger als PU-beschichtete. Ob man nun einen guten Nyon- oder Polyesterstoff als Grundmaterial wählt, halte ich für zweitrangig. Nylon nimmt etwas mehr Feuchtigkeit als Polyester auf und muss bei Nässe eher mal nachgespannt werden. In der Outdoorindustrie wird gerne PU-beschichtetes Material verwendet, da man die Nähte über Tapes versiegeln kann. Damit kann ein ready-to-go Produkt angeboten werden. Aber leider sind es meist die Tapes, die sich bei vorzeitiger Alterung teilweise lösen. Dies ist besonders ärgerlich, wenn sich die partiell durchlässigen Stellen nur schwer von innen mit Nahtdichter ausbessern lassen. Dann hilft es nur, die Nähte von außen zu versiegeln. Einige PU-Beschichtungen werden sogar mit den Jahren klebrig, sodass man das Zelt kaum noch verwenden kann. ... my 2 cents VG. -wilbo-
  7. Sind bei Deinem Lanshan-1 nicht diese grauen Bügel-Pads beigelegt? Ursprünglich sollen diese Teile ja als Flicken herhalten, aber ich glaube die werkseitigen Verstärkungen wurden ebenfalls aus diesem Material gemacht. Das „Aufbügeln“ dieser Pads habe ich noch nie ausprobiert. Angeblich soll der Boden eines Topfes, mit kochend heißem Wasser gefüllt, als Bügeleisen ausreichen. Sofern der Packsack aus dem gleichen PU-beschichteten Material gefertigt wurde, würde ich das erst einmal mit einem kleinen Stück testen. Ansonsten mit einem PU-Patch so wie hier beschrieben vorgehen: VG. -wilbo-
  8. Komfort-Temperatur "Frauen": 23,5 Grad - (Loft in cm x 3,5 : 2) Komfort-Temperatur "Männer": 17,5 Grad - (Loft in cm x 3,5 : 2) Die Komfort-Temperatur für „Männer“ ist bei mir mit aller Wärmekleidung und die für „Frauen“ nur mit Shirt und Unterbuxe im Schlafsack. Sollte die gewünschte Temperatur nicht erreicht werden, würde ich das Schlafsystem mit einem ausreichend großen Poncho-Quilt pimpen. https://www.walkonthewildside.de/quilts/5306-12263-liteway-sleeper-quilt-apex-136.html#/1-farbe-schwarz/6-grosse-l Da spart Frau sich die Wärmejacke und ist günstiger dabei als mit einem Winterschlafsack. VG. -wilbo-
  9. Ich gebe Dir einfach mal ungefragt eine Empfehlung für ein inner. Sommer: https://de.aliexpress.com/item/32849730352.html? Winter: https://de.aliexpress.com/item/1005003117208916.html? VG. -wilbo-
  10. Danke für die Vorstellung! Seit einiger Zeit gehe ich mit der Idee schwanger ein sechseckiges Lavvu mit 180 cm Stangenhöhe zu nähen. Insofern hat mir deine Silpoly-Gewichtsangabe, den zusätzlichen kick gegeben. Als Vorlage habe ich das Tschum 2p genommen und den Schnitt auf eine 150 cm breite Stoffbahn angepasst. Mal sehen, wann ich dazu komme ... Als Schnur für die LineLoc’s verwende ich 3 mm Polyesterschnur, die bei Nässe nicht durchrutscht. https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/03-29703232-100 Mit Reflex-Einflechtungen halten auch etwas dünnere Schnüre, sind aber aufgrund der raueren Oberfläche echt hakelig beim Verstellen. VG. -wilbo-
  11. Nach dem Ausschütteln, so wie ich es unterwegs, vor dem Einpacken machen würde.
  12. Zum Vergleich, jeweils identische Größen, mit 1,7 x 3 m. Nach dem nassen Abbau wurden die Tarps 10-mal kräftig ausgeschüttelt. 45 q/qm Silpoly Tarp trocken 330 g, nass 350 g = 20 g Wasser 50 q/qm Silnylon Tarp* trocken 360 g, nass 445 g = 85 g Wasser 22 g/qm Camo-DCF Tarp trocken 230 g, nass 340 g = 110 g Wasser *Das Silnylon Tarp ist im Vergleich etwas schwerer geworden, da ich die Verstärkungs-Pads geklebt und genäht habe. Lustig ist, dass das DCF Tarp nass fast genauso schwer wird, wie das Silpoly Tarp. VG. -wilbo-
  13. Moin, und vielen Dank Euch Dreien! Bei meiner Frage geht um den Verkauf eines Rucksacks. Wie selbstverständlich wird bei den nicht verstellbaren Tragesystemen die Rückenlänge angegeben. Im selben Atemzug aber gleich gesagt, dass man auf jeden Fall den Rucksack selber testen muss. So weit habe das nie hinterfragt, da mir die individuelle Passgenauigkeit absolut klar war. Nun wurde ich nach den Maßen der Rückenlänge direkt am Rucksack gefragt und mir wurde zum ersten Mal klar, dass ich diesbezüglich keine verbindlichen Ansatzpunkte kenne. Netterweise hat mir @fatrat via PN einen Link auf die Seite von KS Ultralight zugesandt, indem eine Erklärung zu finden war. https://www.ks-ultralightgear.com/p/ks-alpisack.html Der zweite Gedanke ging tatsächlich in Richtung myog, wie man eine gemessene Rückenlänge auf die Konstruktion übertragen könnte. Ein separater Faden ...? VG. -wilbo-
  14. Ich lasse heute die 1,7 x 3 Tarps nochmal richtig nass regnen und baue später ab. Einige Impressionen von unserem Testgelände. 50 g/qm 6.6 Silnylon 22 g/qm Camo-DCF Und natürlich darf 180 g/qm Baumwolle nicht fehlen! VG. -wilbo-
  15. Jupp, nur auf die Weiterreißfestigkeit nach Schnitt am Rand.
  16. Da musst Du Dich noch bis heute Nachmittag gedulden. Dann habe ich das 6,6er Tarp abgebaut und gewogen. Den Prozentanteil hatte ich zu Anfang ebenfalls errechnet, dann aber darauf verzichtet, weil es das Bild doch arg verzerrt. Bei DCF wären es gut 88 % des Materialgewichts gewesen. Und am Ende schleppt man beim Wasser ja das reine Mehrgewicht. VG. -wilbo-
  17. Moin! Gerade teste ich das 45 g/qm Silpoly von Extex und bin angenehm überrascht. https://www.extremtextil.de/ripstop-polyester-zeltstoff-silikonbeschichtet-30den-45g-qm.html Die Reissfestigkeit ist vergleichbar mit 6.6er Silnylon, vielleicht etwas geringer, aber immer noch verblüffend. Augenscheinlich, ist der Stoff oben und unten gleich beschichtet, sodass man den Schnitt beidseitig verwenden kann. Das Material hat eine geringere Querdehnung als das 6.6er Silnylon, zieht sich aber ähnlich gut in Form. Bei Nässe dehnt sich das Material etwas weniger, hängt bei suboptimaler Abspannung natürlich immer noch leicht durch. Wasser wird vom Material wenig aufgenommen. Ich habe meine Messung wiederholt und konnte das Trocken-Nass Gewicht nochmal bestätigen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/983-nur-ein-tarp/?do=findComment&comment=517716 Für den Preis, ein sehr gutes Material bei geringem Gewicht. VG. -wilbo-
  18. OT: Könnte man die Beiträge vielleicht auslagern? Das Zelt-Material-Thema ist ja sehr interessant und wäre in einem separaten Faden gut aufgehoben. VG. -wilbo-
  19. Das Camo-DCF ist ja eigentlich ein 18 g/qm Material mit laminierter Fototapete. Insofern wäre so ein Material tatsächlich das Paradebeispiel für die Nutzung im ul-Trekking. Ich durfte über die Jahre feststellen, dass die Materialermüdung der Laminatfolie eng mit der UV-Strahlung zusammenhängt. Erfreulicherweise kann man anhand der Farbverschiebung des Fotolaminats, von grün in Richtung braun, die Alterung des Camo-DCF bewerten. Leider altert das Material auch bei Lagerung im Dunkeln. Der Produktionszeitpunkt vom DCF wird zwar auf der Rolle vermerkt, im weiteren Verlauf der Produktion aber ignoriert. Wenn ich für mich nähe, natürlich auch nicht. Schwierig wird es, einen Qualitätsstandard, wie bei HMG, mit steigenden Lohnkosten halten zu wollen. Meist folgt darauf hin ein Wechsel des Produktionsstandortes. Das ist für mich der wirklich relevante Nachteil. Mit falten bekommt man das halbwegs in den Griff. Ist aber eine Sache, die man kultivieren muss. Das Nutzungsprofil von German Tourist würde ich jetzt mal als Parade-Nische bezeichnen Na ja, die Dauernutzung von sheltern wird ja immer gerne zitiert. (siehe oben) Dann ist mal jemand wirklich lange unterwegs, und schon wird es wieder relativiert. Ich diskutiere gerne den Impact von Baumwollmaterial im Vergleich zu einem extrem leichten Laminat. Gerade wenn es am Ende auf „thermische Verwertung“ herausläuft, ist weniger natürlich besser. Ganz abgesehen davon, dass ein Baumwollgewebe in der Produktionskette recht ressourcenintensiv ist. Hat aber trotzdem ein „grüneres“ Image. Durchaus, nur sollte man die Nachteile nicht übersehen. In dem Zusammenhang finde ich übrigens das Material-Wiki von Yama vorbildlich: https://yamamountaingear.com/pages/materials Das gilt für die Dyneema Fasern, aber leider nicht für die Folien. Das ist nicht nur ein Vorteil. Gerade die einfachen Schnitte eines Silpoly oder Silnylon Tarps ziehen sich sehr schön in Form. Das, was man bei einem suboptimalen Schnitt an Durchhang hat, muss man beim DCF in der Konstruktion optimieren. Das führt wiederum zu einem speziellen Anwendungsprofil, usw. Auf einen catcut am Saum verzichte ich in letzter Zeit bewusst, da ich einen Boden-bündigen Windschutz bevorzuge. Möchte man auf langer Strecke eine faltenfreie Klebung oder eine richtige Doppelkappnaht anfertigen, ist das nicht trivial. Die Reparaturfreundlichkeit ist ein weit unterschätzter, riesiger Vorteil bei diesem Material. Mitte 2021 habe ich fürs Camo-DCF noch knapp 30 $ pro Yard bezahlt, aktuell sind es bei rsbtr 42 $. (ohne Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) Eine Preissteigerung von 40 %! Dass so ein teures Material, trotzdem eine begrenzte Lebensdauer hat, wird eben nicht ausreichend kommuniziert. Gerade die sehr leichten Laminate sind da anfälliger. Der Faseranteil nimmt bei höherer Grammatur ja deutlich zu. Wenn ich die Diagonal-Belastungen in der Konstruktion kenne, kann ich beliebig viele Verstärkungsstreifen aufkleben. Das funktioniert beim Trapezo-mid an drei Stellen hervorragend. Die Dopplung des Materials gibt besonders ausgeprägte Design-Kanten, die mMn noch ganz anders genutzt werden könnten. VG. -wilbo-
  20. OT: Wenn ich mich recht erinnere, holt Christine, @German Tourist deutlich mehr Übernachtungen aus ihren sheltern raus. Und das bei einem geringeren Anschaffungspreis. Mir geht es nicht darum, das Material mies zu machen, sondern einen sachlichen, unverstellten Blick auf das Preisleistungsverhältnis zuzulassen. Ich habe selber noch zwei Rollen Camo-DCF bei mir zur Verarbeitung liegen, werde aber auf lange Sicht kein weiteres Material ordern. VG. -wilbo-
  21. Seit vier Jahren teste ich das DCF Camo Material. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8388-trapezo-mid-tarp/?do=findComment&comment=138531 In den vier Jahren stand ein Test-Tarp einen kompletten Winter draußen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8388-trapezo-mid-tarp/?do=findComment&comment=173179 Ansonsten habe ich es über den Zeitraum moderat verwendet, also keinen Extrembelastungen ausgesetzt. Im letzten Jahr zeigten sich bei den Verstärkungen an den Ecken und an einigen anderen Stresspunkten erste Delaminationen. (Bei Gelegenheit werden ich das Dokumentieren), Das Laminat ist in der Fläche noch in Ordnung und könnte wahrscheinlich noch einige Zeit verwendet werden. VG. -wilbo-
  22. Was mir auf die schnelle so in den Sinn kommt: In der, für ultraleichte Aktivisten attraktiven Grammatur, ist die Haltbarkeit recht begrenzt. Ab 26 g/qm wird es besser, aber im Vergleich schrumpft die Gewichts-Differenz zum 20 D Material dahin. Richtig stabil wird es ab 34 g/qm. Das nutzt nur keiner, obwohl es hier den größten Vorteil in der Stabilität gegenüber den vergleichbaren Geweben gäbe. Möchte man den Vorteil des reißfesten und recht statischen Laminats wirklich nutzen, sollten die Abspannpunkte sehr gut verarbeitet sein, (was ich bei kaum einem shelter sehe). Das ist zeitaufwendig und entsprechend teuer. Je größer das shelter oder das Tarp, umso voluminöser wird das Packmaß. ... mal sehen, was mir noch so einfällt. Aktuell habe ich hier den Schnitt eines Mesh-Kegels in Arbeit. Das wäre zwar nur ein Schutz für den Kopf, würde mir aber veilleicht über Nacht reichen. Die nächst schwerere Möglichkeit wäre mein Bivy mit Mesh-Kopfteil Die Luxus-Variante ist beim Trapezo-mid natürlich das 3f inner. VG. -wilbo-
  23. An welchen Punkten misst man eigentlich an einem Rucksack die Rückenlänge? Hier bei einem Circuit. VG. -wilbo-
  24. Verstehe ich gut. Je mehr ich mich mit dem Material auseinandersetze, umso eher sehe ich es als Nischenprodukt für einen sehr speziellen Einsatzzweck. Einen Großteil meiner damaligen Touren in Nordschweden würde ich heute ebenfalls einem Trap machen. Ich glaube, dass es eher auf die Verarbeitung der Abspannpunkte als auf minimale Materialunterschiede ankommt. Der Nachteil beim 20D wäre mich die Dehnung und die mangelte Reserve beim Abrieb. Bei mir kommt es schon mal vor, dass ich unachtsam auf die Zeltbahn trete. Auf steinigem Boden nimmt mir ein 30D Material das weniger übel als das dünnere. btw. meine Abspannpunkte sehen seit einiger Zeit materialübergreifend so aus: Säume: Verstärkungs-Pads mit (annähernd) doppelter Grammatur bis zum Saumrand eingeklebt / genäht. Gurtmaterial in den Rollsaum eingenäht und in einem Arbeitsgang umgeschlagen und verriegelt. Ecken: Das Gurtband wird in den Ecken auf den Rollsaum genäht und doppelt verriegelt. Von der Oberseite sieht das nun ganz ordentlich aus. (Das war nicht immer so!) Die Schlaufen sind so weit, dass in jedem Fall ein Blizzard-Stake oder ein ähnlicher Sand- / Schneehering durch passt. Leinenspanner sind nur noch an den langen Abspannschnüren dran. Das kiss-Prinzip setzt sich bei mir immer mehr durch. VG. -wilbo-
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