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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. Also vorab: Jetzt habe ich zu meinen NeoAirs noch einen Pumpsack... er war bei der zuletzt gekauften dabei und ermöglicht eine bestürzend lange Quälerei. Also ist sein Mehrgewicht aus meiner Sicht zwecklos (siehe weiter unten). Beeindruckt bin ich hingegen von der Thermarest Minipumpe. Sie tut, was sie soll und ist mit 45 g (ohne Batterien) nicht einmal allzu schwer. Man muss sie ja nicht auf Tour mitnehmen, aber zuhause erfüllt sie für Feuchtigkeitshypochonder die Aufgabe eines Trockners (warme, trockene Luft nach der Tour rein, warten, Luft wieder ablassen... ). Unterwegs entsteht ob mit oder ohne gepustete Atemluft sowieso fast immer Kondensfeuchtigkeit in der Matte. Das haben Temperaturgefälle so an sich. Mit dem Mund aufblasen oder nicht? Die Frage macht den Braten meines Erachtens nicht fett.
  2. Eine Uberlite in Large? Darunter im Oberkörperbereich 2 x 5mm Evazote (je 50 x 100 cm). Jedenfalls verrutscht dann nix. Mehr Evazote nach Bedarf (bis 100 x 200). Wie tief dürfte für dich dann die Temperatur ausfallen? Anderes Thema... der S2S UL Hammock Tarp wiegt bei mir mit Schnüren und Packsack nur 300 g. Ich glaube zwar nicht, dass er wirklich genug Abdeckung für eine Übernachtung bei Wind und höherer Regenwahrscheinlichkeit bietet (und habe deshalb noch einen gebrauchten Warbonnet Thunderfly gekauft). Aber für andere Zwecke scheint er mir sehr gut geeignet: z.B. als Pausentarp zum Tagestour-Packrafting bei schlechtem Wetter, ggf. mit dem kleineren der S2S UL Hängematten gleich dazu. Wenn es nicht um die Übernachtung geht, finde ich die S2S UL-Hängematte in der Standardgröße und auch den Tarp aus der Serie für allerlei Dinge geeignet. Und für die Übernachtung dann eben die XL und etwas mehr Dach.
  3. Diese Suchanzeige ist ja von UL-MUC und wird in 'Erledigt' verschoben. Bei Bedarf kannst du ja eine eigene aufgeben.
  4. Hier gibt es dazu sogar eine Tabelle (für Quilts, aber für Schlafsäcke sicherlich auch halbwegs zutreffend): https://support.enlightenedequipment.com/hc/en-us/articles/115002770588-How-to-layer-quilts-for-sub-zero-camping Ich denke, sie dient zur ersten Einschätzung ganz gut... verbunden mit Kenntnis des eigenen Temperaturempfindens.
  5. Die Frage ist leider, ob 'nach der Tour' reicht. Im Laufe von viel weniger als einer einzigen Tagesetappe lässt sich zum Beispiel der Rhein überqueren. Hier bei Bonn sind rechts- und linksrheinische Feuersalamander für Experten gut zu unterscheiden - sie gehören getrennten Populationen ohne Verbindung an. Wäre eine davon infiziert und die andere nicht, könnte der Mensch womöglich sehr leicht zum Überträger werden. Vor der Tour könnte man sich also informieren, ob man überhaupt ein bekanntes Chitrid-Gebiet (es werden ja leider mehr werden) durchquert. Und dann sollte man bereits beim Verlassen eines solchen Gebiets die Schuhe desinfizieren und nicht erst zuhause.
  6. Eben. Ein Bike wird m.E. daheim wie ein Baby behandelt und auf Tour nicht... bis auf das Säubern und Ölen der Kette sowie das Säubern und Benetzen* der Federelemente + Variostütze. Das geschieht täglich (oder mindestens alle zwei Tage) wetterunabhängig. * mit Brunox-Gabeldeo, in eine kleine Flasche abgefüllt
  7. Also, meine Quilts sollen vor allem kühl genug sein können und erst in zweiter Linie warm genug. Das liegt dran, dass ich mit den Jahren Glatzenträger geworden bin. Unter 8°C macht ein Schlafsack für mich ohnehin mehr Sinn. Aber @Bivy Panwill den Quilt ja unter anderem im ohnehin etwas wärmenden Helium Bivy verwenden, und somit könnten meine Gedanken auch für ihn ein bisschen Sinn machen... vor allem in Bezug auf andere, wärmere Touren zu einem späteren Zeitpunkt. Meine Ansprüche wären: Fußbox ganz zu öffnen, also Verwendung als Rechteckquilt bei Hitze möglich (ob per langem Reißverschluss oder Schnur) Verwendung ab ca. 8°C (meine Quiltgrenze) in Verbindung mit meinem Bergstop Microstretch Liner: letzterer wegen Armfreiheit und Verwendbarkeit als Campkleidung... und weil er bei heißem Wetter auch ohne Quilt ausreicht, zumindest für den ersten Teil der Nacht. Dann kann ein Quilt auch recht leicht sein. Aber es entfällt (leider) der WM Nanolite wegen der geschlossenen Fußbox. Mir reicht ein S2S Ember I seit Jahren. Möglicherweise ist er @Bivy Pan für die genannte Tour aber nicht ganz warm genug. Der Pajak Radical ULZ ist leichter, vielleicht auch wärmer, aber als Quilt - wenn ich es richtig sehe - nicht zu nutzen (kurzer Reißverschluss?). Nix für die ganz heißen Nächte.
  8. Bei WM ist das eine Mindestangabe der speziellen Art. Von der Website:
  9. Die Lösung mit Silikonstreifen auf dem Zeltboden lässt übrigens in ihrer Wirksamkeit mit den Jahren nach. Dann muss man die Schmiererei wiederholen, und der Boden sieht immer schlimmer aus. Außerdem gelingt die Säuberung des Innenzeltes durch die Silikonstreifen sowieso schlechter. Da bleiben immer Blätter, Sand etc. hängen.
  10. OT: Neulich wieder ausprobiert... und kommt nicht in Frage. Da bin ich zu alt für. Gehe ich übrigens recht in der Annahme, dass man NeoAirs noch immer überall dort umtauschen kann, wo mit ihnen gehandelt wird? Ich hatte den Fall zwar noch nie... aber in Frankreich, wo ich sehr gerne länger unterwegs bin, würde selbst das langsam zum Problem. Das ganze Land ist ja decathlonisiert und fast alles andere vom Markt verdrängt.
  11. Wenn nur die Uberlite zuverlässiger wäre, dann könnte man das Gewicht relativ zur xLite ausgleichen: in Regular ca. 90g eingespart und dann für 100 x 50 Evazote (4mm) wieder draufgelegt (zusätzlich wird auch der R-Wertverlust im Rumpfbereich ein bisschen kompensiert). In Large und Small kommt das ebenfalls halbwegs hin. Rutschstopp, Multiuse und gewichtsneutral... wer will mehr? Das mache ich zwar demnächst so, aber nur für sehr kurze Touren im Sommer. Ich habe zwar noch keine Probleme mit einer Uberlite erlebt... habe meine ehemalige Short aber nur im Wohnzimmer ausprobiert und meine Large noch gar nicht. Ansonsten gehen die berichteten Erfahrungen hier und auf BPL ja ziemlich auseinander. Die xLite schneidet in beiden Foren viel gleichmäßiger ab. Andrew Skurka sagt zwar in seinem Blog, dass sich Laminierungsprobleme nur allmählich ankündigen dürften (und hatte nach 30 Tagen auch noch keine erlebt), aber die Posts einiger Leute sprechen eine andere Sprache.
  12. ... oder in kurzer Unterwäsche. Wenn du lange Unterwäsche und ein Extrapaar Socken ansonsten (fast) nur fürs Schlafen dabei hast, geht die Rechnung schon ohne Multiuse gut auf (höchstens ganz, ganz leicht zu Ungunsten des Inlett). Und obendrein hast du beim Bergstop noch ein Stück Camp-Kleidung, das sich im Gegensatz zur langen Unterwäsche bei Bedarf einfach überziehen lässt (also kein Umziehen erfordert). Unter Umständen erübrigt sich damit auch Abendgarderobe wie eine leichte Daunenjacke, die ich in ihrer Zweitfunktion als Schlafkleidung im SS sowieso ziemlich unbequem finde. Und dann bist du ja schon im Bereich des Gewichtsverlustes... erstaunlich, aber unter gewissen Umständen wahr.
  13. Hmmm... wie meinst du das genau?
  14. Deshalb hatte ich ja an die beiden Stücke von der Exped Doublemat gedacht. Zusammen machen sie 1 m x 1 m unterm Rumpf aus (Schulter bis Oberschenkel). Darauf dann die NeoAir.
  15. Neuhänger-Frage: Die Adventure ist, wie ich sehe, mit 305 cm angegeben, was eine Liegeflächenlänge von ca. 275 x 140 cm ergeben soll. Ist das wirklich so kurz? Zur Matte noch eine Frage: 2 Stücke von der 4mm-Doublemat (je 50 x 100) unter einer NeoAir xLite (regular) müssten doch zumindest rutsch-, wärme- und kondensationstechnisch gut klappen, oder? Das ergäbe 1 m x 1 m unterm Rumpf im Hammock... oder notfalls auch 50 cm x 200 cm zum Schutz der NeoAir am Boden.
  16. @Outdoorfetischistmeint, glaube ich, dass der Liner in seiner Zweitfunktion als (Camp-)Kleidungsstück zu klobig ist, um unterwegs auch mal im Gehen getragen zu werden. Ich denke dazu: Hochgerafft ginge das zur Not zwar. Aber optimal wäre es nicht. (Ich selber würde den Liner mitnehmen und tagsüber als allerletzte Notschicht einsetzen.)
  17. @Mittagsfrost: Ich denke hier nur an Bikepacking-Overnighter im Sommer. Nicht an seriöse und lange Touren. Mehr so.... 18.00 Uhr in einem Dorf essen gehen, dann kurz vor der Dämmerung in den Wald zurück und sich beim Schlafplatzsuchen keine große Mühe geben müssen. Minimal(st)küche für den Kaffee am Morgen. Superwetter mit geringer Regenwahrscheinlichkeit als Voraussetzung. Für alles andere: Zelt.
  18. Ich finde es eigentlich schon okay, darauf hinzuweisen, dass ein kleiner Rucksack für sehr geringe Lasten einigermaßen beliebig ausfallen kann... das sehe ich nämlich ähnlich. Ob jede Pilgerausrüstung schon entsprechend leicht ist, kann ich nicht beurteilen. Sie könnte es aber gerade hier im Forum sein. OT: Über das Christentum hat doch keiner ein explizites Wort verloren, oder? Jedenfalls verstehe ich Jevers Witze nicht als ernsthaft religionskritisch. Noch mehr OT: @Jever: Wenn jetzt immerhin wandernde Influencer ein paar Pfennige an der Pilgerei verdienen, soll es mir fast recht sein. Die Kommerzialität des mittelalterlichen Pilgerwesens war eine andere: Da verdiente jeder... nur diejenigen nicht, deren Strapazenbereitschaft die Grundlage für die recht diversen Geschäfte entlang der Route bildete.
  19. Ich habe mir den S2S UL Hammock in Regular zugelegt und ausprobiert. Zum beiläufigen Abhängen völlig okay und in dieser Form vielleicht auch als Luxusmöbel fürs Lager oder auf Tagestouren verwendbar (350 g inkl. Aufhängung und Baumschoner... UL-Puristen hören jetzt besser weg ). Diese Hängematte behalte ich für den genannten Zweck. Zusätzlich habe ich mir (weil derzeit preiswert erhältlich) die XL-Version bestellt: offiziell 55 g schwerer. Die ist für Übernachtungen sicher bequemer. Aufhängung und Baumschoner sind natürlich die gleichen. Tarp und Insektenschutz aus der S2S-UL-Serie habe ich mir gleich mitbestellt. An der Matte bastele ich auch schon: NeoAir xLite, teilaufgeblasen + 1/4 Exped Doublemat als 'Schulterflügel unterm Oberrumpf (100 x 50). Beides ist vorhanden und scheint mir bislang bequemer als eine ausprobierte Frilufts Canisp. Die Doublemat 'klebt' ganz nett und hält auch die NeoAir fest. Was halten die hiesigen Experten davon? (Ja, ich weiß... Underquilt. Aber ich will das Ganze nur als sommerliche und seltene Option.)
  20. Ich selber habe es gern bequem und fände beide Schlafsäcke zu eng (den Ultralite aus Erfahrung und den ME aus Vermutung heraus). Du, @Outdoorfetischist , kommst mit solchen Schnitten offenbar klar und meine eigene Lösung (WM Megalite + Liner) wäre etwas schwerer: 970 g versus 880 g für den Ultralite. Allerdings meine ich einen spezifischen Liner, der (zumal im geräumigen Megalite) große Vorteile hat: https://en.bergstop.com/products/microstretch-liner. Den kannst du nicht nur klassisch, sondern auch als Hoodie im Camp verwenden (und sparst das Mehrgewicht vielleicht dadurch wieder ein oder kehrst es sogar ins Gegenteil?). Du kannst dich entscheiden, ob du die Ärmel auch bei der Nutzung als Liner verwendest und dadurch im Schlafsack noch eine Weile hantieren oder lesen usw. willst. Dieser Modus verhindert später im Schlaf auch das übliche Liner-Verheddern und sorgt für Bewegungsfreiheit. Insgesamt: ziemlich große Komfortvorteile für einen relativ kleinen (u.U. sogar nichtexistenten) Gewichtsnachteil in der Gesamtsicht. Wie stark der Liner zusätzlich isoliert? Das habe ich noch nicht ausreichend erprobt. @khyalhat ihn aber schon länger und schätzt den Gewinn m.W. auf 4 - 5 Grad. Ob dir das reicht, weiß ich nicht. Aber wenn dir die EN-Werte des Firelite reichen, dann müsste es eigentlich gehen. P.S. Ich habe alle Gewichte in Large gerechnet.
  21. Im Zelt ganz klar. Genau genommen hatte ich bislang mit keinem Schlafsack oder Quilt große Probleme, auch in einwandigen Zelten nicht. Wenn überhaupt, wurde die Kapuze oder das Fußende aufgrund meiner eigenen Hampelei ausnahmsweise ganz leicht feucht... trocknete aber sehr schnell.
  22. Für letzteres kann man das Zeug ja dann in kühleren Monaten nehmen... aber nicht schon unbedingt, wenn z.B. die xLite solo vollkommen ausreicht. Ansonsten ist Tyvek (hart) m.E. schon sinnvoll und auch leichter. Polycro ist mir zu wenig. Auf das Absuchen des Bodens mit Stirnlampe und Lupe habe ich bei Dämmerung so gar keinen Bock. Das ist in meiner Welt kein Skill... das ist ne glatte Verhaltensstörung.
  23. Dass es auch mit Netz noch deutlich leichter funktionieren würde, war mir klar. Aber ich war ja ausschließlich von den S2S-Sachen ausgegangen. Die sind ja m.E. so erschwinglich und breit erhältlich, dass sie auch für 'Gelegenheitshänger' in Frage kämen. Und wenn man sich dann die echten Gewichtsrelationen im Vergleich zum Zelt anschaut, schneiden auch sie gar nicht so schlecht ab, finde ich. Deine sehr schöne Konfiguration ist ja inkl. Zoll usw. 2-3mal so teuer und zumindest nie im Sonderangebot in Deutschland erhältlich (wenn ich richtig recherchiere). Das wäre für einen einsteigenden Baumbewohner schon eine ziemliche Investition.
  24. Ich finde es total erstaunlich, wie leicht ein Hängematten-Setup bereits ausschließlich mit den entsprechenden UL-Produkten von S2S ausfallen kann... vor allem, wenn man bedenkt, dass man den Insektenschutz viel öfter zuhause lassen kann als beim Zelt (in der Luft herrscht doch wohl normalerweise keine Zeckengefahr, und Mücken sind nicht überall). Im Vergleich zum Zelt aber auch: Der Footprint aus Tyvek entfällt (für mich sonst zwingend dabei), ggf. auch Aufstellstange(n) und so einige Heringe (zumindest beim S2S Ultralight Hammock Tarp, der nur drei braucht). Wenn man diese Einsparungen einkalkuliert, hat man das Äquivalent einer ansehnlich leichten Zelt-Kombination*. Allerdings wohl nur bei moderatem Wetter. Aber im Sommer im Wald und beim Bikepacking kann ich mir das durchaus vorstellen. Mancherorts wäre die Hammock-Lösung auch beim Packrafting eine erwägenswerte Alternative. *Es entfallen in einem 'use case' wie meinem gut 200 g, die man zum reinen Stoffgewicht eines UL-Zelts drauf rechnen müsste. Zum Nettogewicht von 690 g (Hammock mit Aufhängung und Baumschoner, plus UL Hammock Tarp) kommen eigentlich nur ca. 30 g für Heringe. Beim UL-Zelt wären es gut 230 g für Heringe, Stange und Footprint, eher etwas mehr. Somit ließe sich die Hängematten-Konfiguration mit einem Zelt von knapp 490 g gleichsetzen. Wenn allerdings Insektenschutz wirklich gebraucht wird, schlägt er mit zusätzlichen 380 g zu Buche. Dann gewinnen selbst einige der preiswerteren UL-Zelte das Gewichtsrennen zu einem ähnlichen Preis und sind insgesamt sowieso vielseitiger.
  25. OT: Dann versuch mal an meiner Stelle, dein Recht auf optische Selbstbestimmung zu behaupten.
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