Reputationsaktivitäten
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Mario294 reagierte auf ConTour in Sammelthread - myog kleine BasteleienKleines MYOFB (make your own food bags) mit den TurboClips für Gewürze und Flüssiges.
Wobei das sicher noch leichter geht für Gewürze und Pülverchen wo es nicht so dicht verpackt sein muss, ausser vieleicht das Kala Namak. ^^
Und ein neuer Coffe-Thea*-Bag wird ausprobiert:
*L-Theanin
Zum Beutel Schweißen nutze ich einen Haarglätter. Damit lassen sich auch schön defekte Beutel reparieren.
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Mario294 reagierte auf ChristianB in Sammelthread - myog kleine BasteleienAngelehnt an PadPal habe ich bereits eine Luftpumpe für meine Thermarest NeoAir hier vorgestellt. Jetzt habe ich eine neue Version mit USBC-Anschluss und ABS-Gehäuse erstellt. Die NeoAir (neues Modell) ist in etwa 2 min soweit gefüllt, dass ich sie nur wenig mit dem Mund nachblasen muss. Konnte die erste Version bereits ausgiebig testen. Und bin mit der Luftpumpe sehr zufrieden. Neue Version wiegt etwa 9g (minimal leichter) und wird ebenfalls mit der Powerbank betrieben. Platine ist mit einem Schutzlack überzogen, um mehr Sicherheit gegen Feuchtigkeit zu bieten. Im Betrieb zieht die Pumpe etwa 470mA. Für einmal aufpumpen der NeoAir werden 16mAh benötigt. Bei gegebener Spannung von 5,2V sind es 81,6mWh
Jetzt kann auch das Micro-USB-Kabel rausfliegen. Bald dann auch das Lightning Kabel.
Hier ein Bild der neuen Version links. alte Version rechts.
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Mario294 reagierte auf Antonia2020 in Sammelthread - myog kleine BasteleienIrgendwie näh ich mir gern was aus Tyvek. Ich hab schon eine Gürteltasche ca. 2 Jahre im Einsatz und die ist kaum totzukriegen. Aber nun wollte ich mal probieren, ob ich nicht doch lieber auf ein Tasche am Schultergurt umsteige. Hier ist ist also mal wieder ein Tyvek-Prototyp, genäht mit diesen Schnittmuster von Prickly Gorse Gear. Einzige Änderung ist, dass ich innen noch ne kleine Meshtashe eingenäht habe. Die Löcher vom Nähen sind bei Tyvek beachtlich, daher habe ich sie mit Shoe Goo abgedichtet (das lieb ich und hab immer ne Tube davon rumliegen). Mal schauen, wie sich die Größe bewährt - irgendwann näh ich mir auch mal was aus nem feineren Stöffchen.
Das Gewicht: 22 Gramm, wobei allein der Zipper Slider 5 Gramm wiegt. Das was so ein olles Ding, das ich noch rumliegen hatte.
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Mario294 reagierte auf wilbo in Sammelthread - myog kleine BasteleienRindsleder, 2 mm.
Mein Windmühlen Kartoffelschälmesser, mit handgemachter Lederscheide aus unserem „Familien-Betrieb“.
(Seit seiner letzten schulischen Jahresarbeit, produziert unserer Ältester fleißig Lederwaren verschiedenster Art).
48 g und 99,9 % „plastikfrei“!
VG. -wilbo-
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Mario294 reagierte auf ptrsns in Sammelthread - myog kleine Basteleienkürzlich kam es hier zuhause zu einem mittelschweren drama^^ es gibt diese perlsackviecherstofftiere... eine meiner nichten ist damit hier angekommen und durch ein blödes missgeschick ist ihr viech leider hier gestorben. worden. 😁 hab ihr ein neues besorgen müssen. und das 'verstorbene' lag dann hier ein paar tage rum. dachte mir: bevor du das jetzt wegwirfst, machste der anderen nichte mit dem granulat des kaputten selber so ein stofftier. stoffreste hatte ich noch übrig und rausgekommen ist ein ultraleichtes outdoorvieh^^
stoff ist 38g taffeta und reste von nem multicam dd-tarp. das vieh ist nur handgroß. ziemlich knifflige geschichte. nähen war eher mit dem handrad, als mit dem fußpedal.
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Mario294 reagierte auf Capere in Sammelthread - myog kleine BasteleienNach kurzer Planung und Beschaffung entstanden am Wochenende zwei super bauschige Daunenjacken. In Teamarbeit konnten wir zu viert relativ zügig vorankommen, damit die Frauen beim Eisklettern schön warm bleiben:
Gewicht: ±350g (40D Stoff außen + 20D innen, bei ±180g Daune) bzw. 340g (20D innen + außen, bei ± 200g Daune).
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Mario294 reagierte auf r0bin in Sammelthread - myog kleine BasteleienBeim Aufräumen im Keller bin ich diese Woche auf eine alte Windschutzscheibenabdeckung gestoßen, die schon bis zur Hälfte eingerissen war. Bevor die also in den Müll wandert, dachte ich mir, da bau ich mir doch einen Potcozy für meinen Toaks 700 ml draus!
Da die Abdeckung nur einseitig mit Metall bedampft war, habe ich den gesamten Potcozy doppelwandig ausgeführt und mit Aluminumgewebeband zusammengeflickt. Der reine Potcozy wiegt genau 14,0g. Für eine geplante größere Tour werde ich darin den Toaks-Topf selbst nebst Deckel (88g), zwei PET-Schüsselchen (je 13,4g) einen dafür passenden Deckel (5,9g) verstauen. Im inneren PET-Behälter kann man dann noch den Kocher, Röstzwiebeln o.ä. aufbewahren.
Der gesamte Stapel wiegt dann 133,7g und erlaubt uns Kochen und Essen nach dem Kanban-Prinzip:
Der Toaks wird zum Wasserkochen benutzt. Wenn das Wasser kocht, wird damit Essen in PET-Behälter 1 übergossen. Der wird zugedeckelt und kommt ins Potcozy zum ziehen. Der Toaks wird wieder aufgefüllt und nochmal gekocht. Sobald die zweite Ladung Wasser kocht, ist PET-Behälter 1 fertig mit ziehen. Während der fertige Inhalt von PET Behälter 1 verspeist wird, kann dann die Portion 2 im zweiten PET-Behälter im Potcozy ziehen und im Toaks-Topf kocht schon das Wasser für Portion 3. In der Fertigungsstraße ist also immer ein Behälter zum Erhitzen, ein Behälter zum Ziehen und einer zum Essen im Einsatz. Kann je nach Hunger beliebig wiederholt werden, ohne dass man zwischendurch warten müsste. Alternativ kann natürlich auch ein Behälter für Beilagen, Suppe, Salat o.ä. genutzt werden.
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Mario294 reagierte auf Nero_161 in Sammelthread - myog kleine BasteleienJuhu! Mein erstes mal mit DCF...
Nachdem ich feststellte dass mein alter Exped Drybag zu groß für meinen neuen Rucksack (siehe einige Beiträge weiter oben) ist und alle eventuell passenden über 25€ bei gleichem Gewicht haben, war klar das ich mal wieder selbst ran musste.
Da ich eh noch Material für ein Groundsheet bestellen wollte, habe ich mir 0.8m 18g/m DCF und 3m 12mm PSA Tape mit bestellt. Teuer, aber Material genug für einen großen und evtl ein paar kleinere packsäcke.
Beim Schnitt hab ich mich natürlich mal wieder verrechnet, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden: 16g sind wirklich unschlagbar
Er ist 37x55cm groß, ist komplett geklebt und nur die zwei schmalen streifen Plastik am Rolltop und eine kleine flache Schnalle sind angenäht. Laut Anleitung muss das tape noch 1-2 Tage trocknen, dann berichte ich wieder ob es auch hält - sonst muss ich wohl doch nochmal drüber nähen.
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Mario294 reagierte auf Nero_161 in Sammelthread - myog kleine BasteleienIch habe in den letzten Tagen ein spezielles Projekt zu Ende gebracht:
Mein erster größerer Wanderrucksack war ein Vaude Maremma 32 - das Tragegefühl war immer auch mit 10-11kg super. Leider war er etwas klein und mit 920g auch nicht gerade ultraleicht. Mein erster selbstgenähter Rucksack vom letzten Winter dagegen ist frameless, hat knapp 430g, und mit eher 45l doch etwas groß - trägt sich aber schon bei +8kg nicht mehr so komfortabel, da er dann nach hinten zu sehr runter gezogen hat. Also dachte ich mir: Das Tragegestell mit Netzrücken mit einem etwas größeren und leichteren Packsack kombinieren.
Also hab ich erstmal schweren Herzens den Vaude Rucksack auseinander geschnitten und die Nähte zum Rückenteil aufgetrennt + den Rahmen entfernt. Rückenteil und Gurte wogen 391g, der Rahmen 148g.
Dann ein Schnittmuster erstellt um die ursprüngliche Form so gut es geht bei zu behalten, nur jeweils ein paar cm größer und mit langem Rolltop und Mesh-Aussentaschen.
Dann alles zusammen gefügt, Nähte eingefasst und den Rahmen wieder reingefriemelt. Tada - 691g!
Allerdings ist mir direkt beim ersten Probe packen aufgefallen dass er unten doch sehr schmal geworden ist, durch die Spannung des Rahmens nochmal etwas mehr... Tja, mit meiner Vorgabe, dass er größer werden soll lag ich wohl daneben. Aber leichter und für mich funktionaler ist er definitiv und ich hoffe, dass all mein Kram für eine 9-tägige Trekkingtour in den Alpen rein passt. Dann wohl doch ohne Xlite, sondern mit Schaumstoffmatte aussen dran und alles so komprimiert wie möglich.
"Kleine bastelei" ist vllt untertrieben, etwa 3 Tage habe ich dafür gebraucht.
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Mario294 reagierte auf izi in Zenbivy NachbauIch hatte ihn nun 10 Nächte in Benutzung, die Nachttemperaturen haben sich zwischen 13 und 4 Grad bewegt.
Meine Schlafkleidung waren lange Merino Leggins und Langarm Merinoshirt. Bei denen über 10 Grad war er mir fast zu warm im Laufe der Nacht. Beim Einschlafen nicht.
Bei der Nacht mit 4 Grad habe ich mir meinen Alphapulli über die Schultern gelegt, denn auch wenn ich es ganz oben eng um den Hals zugezogen habe, fand ich es zwar nicht kalt, aber unangenehm. Ich vermute, dass er doch einfach noch mehr Füllung für die Steghöhe die ich gemacht habe, gebraucht hätte. So ist sie doch immer etwas nach unten gerutscht. Zwar nicht gaach, aber im Halsbereich spürbar.
Bei einer Nacht mit 6 Grad hab ich den Alphapulli angezogen. Die Luft war so feucht, dass es sich viel kälter als wie bei den 4 Grad angefühlt hat. Ausserdem hat mir das unten zuziehen bei diesen Temperaturen nicht ganz gereicht. Ich hatte immer das Gefühl, dass es etwas reinzieht, auch wenn das Loch minimal war. Also einen Ersatzsocken vor dem Zuziehen reingesteckt und dann war das Zuggefühl weg.
Mein Bezug hat sich angenehm angefühlt, besonders gut fand ich, dass mein Kissen einfach nicht mehr abhauen konnte.
An der Zeltaussenseite habe ich den Quilt immer an allen drei Aufhängungen mit der seitlichen Abschirmung verbunden.
An der Innenseite nur das untere. Und einmal auch das zweite. In der Nacht musste ich raus und hatte mich recht schwungvoll aufgesetzt ohne ihn zu öffnen und hörte ein Schnalzen. Da dachte ich noch, dass halt der Gummi rausgesprungen ist.
Beim Packen in der Früh wunderte ich mich, warum auf einmal einige Daunen um mich rumschwebten.....Tja, der Schnalzer war, wie es die Befestigung aus dem Quilt gerissen hat. Nun war da ein Loch... Mein Nähkitt ausgepackt und das ganze provisorisch wieder reingenäht. An der Stelle habe ich es die restliche Wanderung nicht mehr befestigt.
Muss noch überlegen, ob ich das noch professioneller Flicken kann:
Vermutlich werde ich mir nochmal Daune bestellen und dazufüllen. Ausserdem oben einen Wärmekragen hinnähen.
Und dann einen neuen, mit niedrigeren Stegen .....
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Mario294 reagierte auf izi in Zenbivy NachbauDas Zenbivystem gefällt mir gut, war mir aber einfach zu teuer. Deswegen habe ich mich an einem Nachbau versucht. Die Stoffe sind alle der 10D von Adventureexpert. Für Quilt und Bettbezug. Für den Bettbezug habe ich mir erst ein Modell gebastelt. Erst ganz klein und dann mit einem Reststoff etwas größer und mich dann der Passform angenähert. So hat es am Schluss ausgeschaut. Da ich zwei verschiedene Matratzen nutze, die Seatosummit Etherlite (10 cm hoch) und die Naturehike 5.0 (13 cm hoch). sollte es möglichst auch für beide nutzbar sein. Deswegen die Kurzversion. Aber unten mit den Gummis dran, da ich mich beim Schlafen sehr viel hin und her drehe und ich sonst befürchte, dass das ganze schnell nach oben wandert. Das ist das Ergebnis: Es wiegt 95 g. Bisher nutze ich einen Quilt von Aegismax. Er hat 190 gramm Daunenfüllung. Damit ging es letztes Jahr im Juni in Englang gut. Dieses Jahr möchte ich aber im September und bin mir nicht sicher, ob das ausreichen wird. Für mich kann er auch ein ganzes Stück kürzer sein. Deswegen hab ich die gleichen Weiten wie beim Aegismax genommen, das ganze aber um 15 cm gekürzt. Als Designvorlage und auch Anleitung nutzte ich diesen Beitrag von Stitchbackgear. Die Kastenabstände sind 25 cm x 25 cm. Das ganze wurde erst auf ein Transparentes Nähpapier aufgetragen, genau in den Abmessungen des Quiltes. Ich habe keinen Roller um das auf den Stoff zu übertragen. Deswegen kam am Anfang und Ende jeder Linie ein kleines Loch, dann wurde das Papier auf den Stoff gelegt und mit einem Stoffstift die Punkte gemalt. Anschliessend diese wieder verbunden. Das hat ganz schön lange gedauert. Den Innenstoff ist um 1 cm schmäler zugeschnitten. Das war das zweitnervigste. Eigentlich wollte ich die Anbringungen für den Gummi genauso wie beim Zenbivy machen - das ist mir aber erst wieder nach dem Zuschnitt eingefallen, wo das ganze im Stück vor mir lag. Eigentlich hätte ich die Aussenseite 3-teilig zuschneiden müssen, um das so machen zu können. Deswegen war nun meine Alternative innen an den Stellen, wo die Aufhängung hin soll, Verstärkungen aufzubügeln. Dann habe ich aus dem 10D Stoff kleine Schlaufen gelegt und diese dann festgelegt. Dadurch kommt der Gummi. Die Stege sind angenäht ca. 7,5 cm hoch, das hätte etwas weniger sein können. Dafür wurde das Mosikotnetz von Extremtextil verwendet. Das Nähen den Stege auf der Innenseite ging gut. Hilfreich war hier auch, dass sich das Malerkrepp wirklich gut vom Stoff hat abziehen lassen. Laut Anleitung wäre der nächste Schritt, das Annähen der Stege auf der Aussenseite, das aufwändigste. Das empfand ich nicht so. Das ging auch relativ zügig von statten. Und dann hat mein Hirn mal wieder nicht mitgespielt. Ich war mir beim RV einnähen sicher, dass Orange die Innenseite ist. Ist aber nicht so. Das hab ich erst gemerkt, wie ich den RV das erste Mal geschlossen habe und festgestellt habe, dass die Aufhängungen für meine Gummis innen liegen. Jetzt ist das Aufmachen und Schliessen zwar etwas doof, doch beim Probeliegen bisher hat der Schieber innen nicht gestört. Hoffe, das bleibt so. Die Gummis hatte ich noch vor dem RV einnähen angebracht. Einen davon zweimal hintereinander falsch herum ... Der Stoff hat das Trennen gottseidank gut überlebt. Oben dann bis auf eine ca. 10 cm lange Öffnung zugenäht, vorher noch das Zugband angebracht. Das ganze ist nicht mittig sondern auf eine Seite hin versetzt, damit man es zugezogen nicht direkt im Gesicht baumeln hat. Zum Abschluss der wichtigeste und für mich nervigste, am lang dauernste Abschnitt. Das Einfüllen der Daune. HAbe dafür die 850 Cuin von Extremtextil verwendet. 250 g. Zuallerest wurde in die Öffnung oben eine abgeschnittene 2-L Flasche eingeklebt, damit ich einen guten Trichter hatte. Die Daune kommt in einem extrem prall gefüllten Kissen. Dort wurde oben die Naht ein kleines Stück aufgetrennt, gerade so weit, dass ich mit der Hand reingekommen bin. Davor hab ich mich schon in unseren kleinsten Raum, das Gästeklo auf den Boden verzogen... Dann mit der Hand in den Beutel, den schon direkt über den Trichter und dann gleich runterstopfen. Und wenn eine gewisse Menge drin war, den Quilt gut schütteln, damit sich die Daune verteilt. Das zieht sich. Sobald der Beutel dann auf die Hälfte geschrumpft war, habe ich ihn an den Trichter geklebt und versucht es über Schütteln reinzubekommen. Ging nur sehr sehr sehr langsam. Man musste viel mit der Hand nachhelfen. Als ich die 250 g minus ? drin hatte, war aufgrund der hohen Stege doch noch gut Platz. Ich hatte noch ca 40 g einer 850er China Daune übrig, wo ich letztes Jahr was ausprobiert habe. Davon habe ich dann noch ca. 30 g hinein bugsiert. Da ist dann der Qualitätsunterschied gut aufgefallen. Ist zwar preislich gar nich so viel weniger als der Extex (da war ja Daune leider sehr lange nicht lieferbar), aber sie war viel flusiger. Auf jeden Fall war ich über 3h damit beschäftigt und am Schluss sehr genervt und das Gestell schmerzte ... Dann nur noch oben zu nähen und fertig ist der Quilt . Er wiegt 490 g und ich vermute die Komfortemperatur bei ca. 2 Grad basierend auf der Lofthöhe. Das hier ist der Loft. Bevor ich fortfahre muss ich die Kamsnaps noch oft auf und zu machen - aktuell gehen sie noch sehr streng und ich hab jedes Mal das Gefühl, jetzt reissen sie gleich aus. Mit der Zeit lockert sich das aber. Sollte es aber wirklcih noch aufspringen, dann lieber noch zu Hause, wo ich es schnell ersetzen kann. Und im September darf sich die Kombi auf dem SWCP bewähren. So schaut es zusammengehängt aus: Die Kosten waren ca. 50 Euro für die Stoffe und Haken. Gummis und Kamsnaps hatte ich zu Hause. Und 90 Euro für die Daune. Also doch deutlich günstiger. Nur die Arbeitszeit darf ich halt nicht rechnen. Es werden mindestens 25 h auf 2 Monate verteilt gewesen sein.
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Ich hab das nicht diagnostiziert, aber ich esse kein Obst, weil ich es nicht vertrage. Ich schaue mir gerne die Mahlzeiten anderer Hiker an und adaptiere dann.
Gerade Obst spielt oft eine überraschend kleine Rolle. Frisches Obst muss meist vorsichtig transportiert werden, hat einen hohen Wasseranteil und generell eine schlechte Energiebilanz. Auch sind die meisten Fruchtriegel energetisch nicht am oberen Ende der Snack-Hitparade. Nüchtern betrachtet, scheint mir das Obst oft eher eine Angewohnheit zu sein, die Frische, geschmackliche Abwechslung oder einen Touch "bessere" Ernährung bringen soll. Manchmal sind es auch einfach geliebte Angewohnheiten. Mein Vater wägt gerne ab ob er wirklich ein Langarmhemd "mitschleppen" soll, packt aber ohne Hemmungen auf jede Tour pro Tag 3-4 Äpfel ein.
So, was esse ich nun, um typischen Wanderobst-Gerichten aus dem Weg zu gehen: Haferbrei mit Nüssen, Nussmusse, Hummus, Nussriegel, Getreide-Nussriegel, Schokolade. Dort wo manchmal Gemüse verwendet wird (Couscous Gerichte, Pasta mit Pesto...) verwende ich Öle. Hochwertige Öle (die ich im Biomarkt kaufe) geben tolle geschmackliche Aromen, falls man mal was anderes schmecken möchte. Ob das einer fruktosereduzierten Ernährung entspricht, kann ich dir nicht sagen. Ich meide nur Obst, aber der Teufel steckt ja oft im Detail. Als laktoseintoleranter Mensch muss ich ja auch immer das Kleingedruckte lesen (und nicht nur Milchprodukte meiden), weil sich das Zeug überall versteckt. Ergänzende nehme ich Vitamin- und Mineralpräperate. Da möchte ich aber keines empfehlen, weil die nun mal spezifisch für meine Bedürfnisse sind.
Und da kommen wir zum nächsten Punkt. Du solltest mit dieser Diagnose Anspruch auf eine Ernährungsberatung, bezahlt durch deine Krankenkasse haben. Erkundige dich bei deinem Arzt/deiner Krankenkasse über die Abwicklungsmodalitäten und nütze das Angebot. Sprich dort dein aktives Leben an, damit nicht nur die Alltagsnahrung, sondern auch deine Sportnahrung umgestellt werden kann. Das hilft wirklich ungemein!
Meiner Erfahrung nach ist die Umstellung vor allem ein mental game. Als Sportler / Wanderer (wie immer du dich auch siehst) ist man das Bewältigen von Durststrecken und anderen Herausforderungen auf Tour ja geübt. Alternativen in Betracht ziehen, die Schere im Kopf ansetzen, liebgewonnene Gewohnheiten hinterfragen, andere Menschen anquatschen und von deren Erfahrungen lernen ... du hast also schon sehr viele Tools, die dir auch hier helfen können!
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Mario294 reagierte auf Capere in X-Mid Pro 1 - Ich konnte nicht länger warten... (329g)So meine Lieben, das neue Jahr 2023 will ich doch direkt mit einem Knaller starten und insofern präsentiere ich euch feierlich mein Winter-Projekt:
Das X-Mid Pro 1 im MYOG Stil!
Gesamtgewicht: Flotte 329g.
(vs. 470g, die das Original von DD haben wird)
Es handelt sich dabei wieder um ein voll geschlossenes und mückendichtes Zelt, das sich mit 4 (6) Heringen und zwei 120cm Trekkingstöcken / Stäben aufstellen lässt.
Der Innenraum ist mit einer 200x65cm Grundfläche geradezu riesig und für eine Person m.M.n. ein echter Palast (verglichen mit Zelten wie meinem "227g Plex Solo", welches durchaus eher spartanisch daherkommt).
Materialien:
Fly: .51oz - 18g/m² DCF Boden: .67oz - 23g/m² DCF Verstärkungen: 1.43 oz - 48.5g/m² DCF Mesh: .5oz - 17g/m² NS50 NoSeeUm YKK Aquaguard 3C und YKK 2.5C Zipper PSA 3M 9482PC 25mm Tape Die 4 Ecken besitzen Schnellverstellungen und sind mit 1.7mm Dyneema Cord versehen. Zwei weitere, optionale Abspannpunkte finden sich an den langen Seiten mit 2mm Bungee - der wichtigste ist dabei am Eingang, sodass ein abgespanntes Vorzelt entsteht.
Der Aquaquard 3C Zip am Eingangsbereich hat im Gegensatz zum Original von DD eine Zugentlastung mittels 10mm Buckle. Obendrein finden sich wie bei Durston semi-elastische Verbindungen zwischen Fly & Bathtub-Floor, um diesen ordentlich aufzuspannen (Corner Struts).
Auf beiden Seiten gibt es Peak-Vents, welche sich mit Velcro schließen lassen.
Als Door Toggles kommen 12mm flache Neodym Magnete zum Einsatz.
Die zweite Apside ist dank eines reduzierten Zippers auch erreich- und nutzbar. Zudem habe ich im Mesh eine kleine, dezente Tasche integriert.
Das Packmaß ist übrigens trotz DCF sehr überschaubar und handlich.
In diesem Sinne Frohes Neues Jahr miteinander und auf eine gelungene UL Outdoor Touren-Saison!
OT: PS: Ich habe tatsächlich einen dummen Fehler in der Berechnung der Nahtzugabe gemacht und musste die Nähte deshalb "doppelt" tapen. Ich denke bei korrekter Ausführung dürfte das Ganze sogar nochmals deutlich leichter werden und vielleicht sogar U300g liegen?!
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Mario294 reagierte auf Shabeel in Abends einsamDas hat nichts mit 'maskulin' zu tun, sondern vielmehr mit Durchhaltevermögen und Geduld – Fähigkeiten, die jeder Mensch entwickeln kann, unabhängig vom Geschlecht.
Bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis ich gelernt habe, gut mit mir selbst zurechtzukommen. Das ist auf jeden Fall eine Übungssache. Dabei geht es nicht darum, einfach nur etwas auszuhalten, bis es vorbei ist. Vielmehr sollte man es bewusst betrachten. Wenn man es richtig macht, stellt sich irgendwann eine angenehme innere Ruhe ein – ganz ohne Leid. Langeweile ist ja eigentlich nichts anderes als eine Form innerer Unruhe, der Wunsch, dass die Dinge anders sein sollten, als sie sind. Es ist eine subtile Ablehnung des gegenwärtigen Erlebens. Gerade im buddhistischen System spielt Abgeschiedenheit eine wichtige Rolle, um tiefere Erkenntnisse zu gewinnen. Übung und manchmal auch ein gewisses Maß an Aushalten gehören dazu, das hat nichts feminin oder maskulin zu tun.
Natürlich muss man diesen Weg nicht wählen. Es ist vollkommen in Ordnung, sich Gesellschaft zu suchen, wenn man das möchte.
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Mario294 hat eine Reaktion von Barthel erhalten in Erfahrung mit neuer Montane Minimus NANO Regenhose?Hey, ich habe das alte Modell, die Hose so wie auch die Jacke. Bei der Jacke löst sich überall die Beschichtung, vor allem an den Schultern wo der Rucksack aufliegt.
Bei der Hose löst sich die Beschichtung bzw Membrane dort wo der Rucksack aufliegt auch ab.
Die Hose ist schon etwas älter aber all zu viele km bin ich damit nicht unterwegs gewesen damit dies gerechtfertigt wäre. Als Jacke zum wandern mit Rucksack würde ich das Material nicht empfehlen. Als Hose mit begrenzter Lebensdauer schon eher.
Grüße Mario
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Mario294 hat eine Reaktion von Barthel erhalten in Erfahrung mit neuer Montane Minimus NANO Regenhose?Hier noch die Jacke
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Mario294 hat eine Reaktion von DonCamino erhalten in Erfahrung mit neuer Montane Minimus NANO Regenhose?Hey, ich habe das alte Modell, die Hose so wie auch die Jacke. Bei der Jacke löst sich überall die Beschichtung, vor allem an den Schultern wo der Rucksack aufliegt.
Bei der Hose löst sich die Beschichtung bzw Membrane dort wo der Rucksack aufliegt auch ab.
Die Hose ist schon etwas älter aber all zu viele km bin ich damit nicht unterwegs gewesen damit dies gerechtfertigt wäre. Als Jacke zum wandern mit Rucksack würde ich das Material nicht empfehlen. Als Hose mit begrenzter Lebensdauer schon eher.
Grüße Mario
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Mario294 reagierte auf Pergamon_08 in Multifunktionale Ausrüstung, die Schweizer Taschenmesser der Ausrüstung - für ein paar Gramm mehrHier eine multifunktionale, "hochkonzentrierte" Flüssigkeit:
https://www.amazon.de/Weingeist-Primasprit-Ethanol-96-Brennerei/
Nutzbar zum:
-Kochen (ich meine als Brennstoff)
-Desinfizieren (in heutiger Zeit extrem wichtig)
- Reinigen (falls der Fleck dochmal stört, oder beim Reparaturkleben die Flächen gereinigt werden müssen)
- Trinken (unbedingt Verdünnen!!!)
Ich weiss, letzteres ist bei Wanderern verpönt, aber das sei jedem selbst überlassen. Voll Bio. Außerdem hoch konzentriert, die letzten 3,4 % Wasser lass mer lieber drinne, sonst wirds schwierig und auch nicht leichter.
Zwar teuer im Vergleich zu Spiritus, aber wer mit ner Fenix und Titangeschirr rumläuft.......
Gruß, Peter
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Mario294 reagierte auf Zippi in Bikepacking Taschen - das Problem mit Gewicht und StabilitätIch hatte irgendwann die Schnauze voll von den ganzen wackeligen Bikepackinggefummel, die ewig zum anbauen brauchen und bei denen ich alles auf viele kleine Taschen aufteilen muss. Gerade der kurze Stopp im Supermarkt hat mich dann immer genervt. Habe mir dann die Vaude Aqua light Back und den Tubus Airy gekauft.
Taschen = 2x 525 Gramm = 1100 Gramm bei 38L Volumen Tubus Airy= 310 Gramm Das ganze ist super komfortabel. Die Taschen rasten gut ein, lassen sich komprimieren und durch das Rolltop auch gut Packen. Wenn ich viele Flüssigkeiten mitnehme, hänge ich mir noch eine Rahmentasche rein und habe dabei auch den Schwerpunkt etwas optimiert. Das auf dem Bild mit den 2 Taschen war ein Experiment, was nicht wirklich nötig ist. Die Shockcords die ich noch extra an den Taschen hatte nutzte ich auch nicht mehr. Um das minimale klappern des unteren Hakens der Taschen zu beseitigen habe ich ein wenig Gewebeklebeband um den Airy gewickelt, um den Stangendurchmesser zu vergrößern.
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Mario294 reagierte auf Lugovoi in The Original Space Quilt (MYOG)Liebe Ultraleicht-Gemeinde,
ich hatte es bereits angekündigt dass ein zweiter Prototyp meines „Spacequilts“ auf meiner Agenda stand. Nach vielen Überlegungen und ein paar Material- und Konstruktionstests liegt das Ergebnis jetzt fertig in meinem Atelier. Die konkrete Umsetzung hat dann ein ganzes Wochenende in Beschlag genommen, aber der ganze Prozess hat viel Spaß gemacht.
Der erste Übernachtungstest steht leider noch aus. Ich hoffe dass es spätestens gegen Karneval damit in die Winternacht geht, vielleicht nehme ich den Quilt auch schon mit auf meine Tour über Madeira in anderthalb Wochen.
Die Idee/Konstruktion:
Es handelt sich um einen Vapor-Barrier-Liner-Quilt. Eure Überlegungen und die Hinweise auf die VBL-Schlafsäcke von Gryphon-Gear und vbl-dcf-Quilts die ich im Netz fand haben mich da nochmal motiviert.
Aufbau:
Oberstoff 44gr softstructure Tyvek, 100gr/m2 Apex-Isolation, Innenstoff handelsübliche Rettungsfolie.
Dazu eine über 100cm schließbare Footbox per Klettverschluss. Oben und unten Tunnelzüge zum schließen und ein kleiner Wärmekragen am Kopfende.
Verbunden sind die Materialien mit einer Mischung aus Kleben und Nähen.
Kurz zum Ablauf (Details gerne auf Nachfrage):
Tyvek zuschneiden. Der fertige Quilt sollte ungefähr 200cm lang sein, oben 135cm breit, unten 110cm. Da die Seiten am Ende umgenäht werden mussten (für Stabilität und Klettverschluss) und oben und unten ein Tunnelzug entstehen sollte, darüber hinaus noch am Kopfende das Tyvek über die Folie überlappen sollte für das Hautgefühl und eventuellen Wärmekragen, habe ich entsprechend allen Seiten einige cm zugegeben.
Tyvek am Kopfende mit der Nähmaschine perforieren, denn: Tyvek und Folie bilden am Ende eine geschlossene geklebte Einheit. Es muss aber für das Komprimieren und Loften ein Luftaustausch über die Atmungsaktivität des Tyvek hinaus gewährleistet sein. Ohne das Perforieren wäre die Konstruktion tatsächlich so dicht dass man den Quilt kurzzeitig komplett unter Wasser nehmen könnte ohne Sorgen um das Apex.
Da beim Schließen der Footbox die beiden Seiten überlappen sollten um die Kältebrücke zu verhindern, musste die eine Bahn Klett nach innen versetzt bereits jetzt genäht werden.
Dann die Bahnen mit Doppelseitigem Klebeband ziehen. Eine für das Apex, die andere zum Anbringen der Folie. Meine Tests haben ergeben dass es möglich sein sollte das Apex primär durch kleben zu fixieren.
Apex entsprechend zuschneiden.
Da mir aber nicht klar war wie diese Kombination über die Zeit (heiß-kalt-Effekte etc.) und bei eventueller Handwäsche hält, habe ich alle vier Ecken danach noch vernäht, also Tyvek und Apex so nochmal doppelt verbunden. Es steht aber zur Debatte ob es nicht sinnvoller (da fester und Gewicht des Klebebandes sparend) wäre das Apex nur per Naht zu verbinden.
Folie zuschneiden und verkleben.
Anschließend die Seiten umschlagen und vernähen, auf der einen Seite darauf die zweite Bahn Klettverschluss aufnähen.
Unten den Kanal für die Footbox nähen.
Ich habe mich dann entschlossen noch einen Wärmekragen zu bauen. Im Nachhinein bereue ich es womöglich oder würde es etwas anders machen. Ich hatte etwas zu knapp mit dem umschlagbaren Tyvek kalkuliert. Und ich habe einen Streifen Apex umgeschlagen und vernäht, also doppelt genommen. Im Ergebnis ist der Kragen in Kombination mit dem Zugtunnel zu steif geworden. Das heißt wenn ich ihn der Kälte wegen zuziehe klappt das zwar, der Kragen wird aber zu unförmig und fest. Die Funktion ist noch gegeben, aber der Komfort leidet. Ich müsste den Kragen lockerer konstruieren und, was ich ursprünglich überlegt hatte, den Tunnel zum Schließen aus einem weniger „steifen“ Material als Tyvek machen. Vielleicht werde ich dass noch korrigieren.
Zuletzt noch Kordeln einziehen, Tankas etc.
Ach ja: zu Beginn der Tyvekbearbeitung habe ich noch vier Schlaufen zum Befestigen der Isomatte aufgenäht. Dazu das Tyvek mit 60gr Tyvek nochmal von hinten verstärkt und die Schlaufen wiederum aus Tyvek gebaut und aufgenäht. Die Festigkeit muss sich noch beweisen...
Soweit so gut. Ich denke auch hier wieder: es ist ein ambitioniertes Experiment, und wird sich sicher nicht als neuer Standard durchsetzen. Der Quilt muss aufgrund der Folie mit einer gewissen Sorgfalt behandelt werden. Zugkräfte auf das Mylar sind gar kein Problem, aber trocknen auf Dornengestrüpp oder Hantieren mit spitzen Gegenständen im Quilt verbieten sich von selbst. Andererseits gibt es wohl kaum ein Material was leichter zu reparieren wäre als Rettungsfolie. Da reicht simpler Tesafilm.
Auch gilt es mit dem Vbl-Spacequilt die zusätzliche Schlafkleidung anzupassen. Lange Unterhose und Longsleeve-Baselayer sind für den Komfort und um eine Schicht zwischen Haut und Folie zu bekommen (Isolationsprinzip der Folie) sinnvoll oder notwendig, trage ich aber sowieso immer. Die Daunenjacke fällt in einem VBL natürlich flach, hier werde ich auf eine leichte Fleecejacke setzen.
Ich erhoffe mir einen Isolationsgewinn von maximal 7Grad. Der gerne angegebene optimistische Komfortbereich für 100er Apex von ca. 10Grad (AsTucas, Gramexpert) würde sich damit auf 3Grad erweitern. Ich rechne für mich mit Komfort 7 und Limit 0. Die Tests werden es zeigen...
Gewicht: 450Gramm
Ich hatte ursprünglich 420 errechnet, aber Klebeband, langer Klettverschluss und Wärmekragen haben nochmal was draufgepackt. Man könnte mit anderem Oberstoff (7 oder 10d) Apex nähen statt kleben und Verzicht auf Wärmekragen nochmal bis zu 70 Gramm sparen.
Liebe Grüße
Lugovoi
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Mario294 reagierte auf Lugovoi in The Original Space Quilt (MYOG)Hallo Leute,
ich möchte euch einen MYOG-Prototypen vorstellen. Ich habe das Ding Space-Quilt getauft und mittlerweile relativ umfangreich getestet. Nach einem Bivy-Projekt ist es mein zweites MYOG-Ergebnis.
Kleine Vorgeschichte: auf einer Tour auf dem GR11, noch vor meiner Ultralight-Infektion, hatte ich einen nicht ganz ausreichenden Daunenschlafsack dabei und darüber hinaus, als Notfallausrüstung, eine klassische Mylar-Silber-Gold-Folie. Des Nachts frierend versuchte ich mir mit der Rettungsdecke über dem Schlafsack zu behelfen. Aha, das wärmt ja doch ganz gut, dachte ich. Des morgens: Aha, mein Schlafsack ist durch die zwangsläufige Kondensbildung unter der Folie ziemlich klamm bis nass geworden. Nicht nochmal!
Ein paar Jahre später habe ich nochmal über die Kombination aus Schlafsack/Quilt und Rettungsfolie nachgedacht und überlegt ob beides nicht doch kombinierbar ist. Die Qualitäten von hauchdünnen Metallic-Folien sind ja spätestens seit der Thermarest X-lite bekannt.
Das vorläufige Ergebnis: der Space-Quilt.
Das Prinzip ist denkbar einfach. Der normale Quilt besteht aus Außenstoff, Isolation und Innenstoff. Beim Space-Quilt legt sich zwischen Außenstoff und Isolation noch eine weitere Schicht, die besagte Goldfolie (2Euro Rettungsdecke). Um die Dampfdichtheit zu unterbinden ist diese allerdings perforiert. Die Isolation bleibt so (recht gut) erhalten, gleichzeitig bleibt der Quilt (recht gut) atmungsaktiv.
Der von mir konzipierte Quilt sollte noch ein weiteres Material und seine Eigenschaften nutzbar machen: das weithin bekannte Tyvek softstructure. Das Tyvek als Außenmaterial (mit dem ich im Bivy-Bereich gute Erfahrungen gemacht hatte) sollte dem Quilt noch ein paar Bivy-Fähigkeiten spendieren: absolute Winddichtigkeit und sehr gute Spritzwasser bzw. feuchte Zelt/Tarpwand-Festigkeit. (Man muss dazu sagen dass ich eine Art Tyvek-Fetish entwickelt habe ich finde das Material einfach genial...)
Also die Materialien in dieser Reihenfolge beginnend außen: Tyvek, perforierte Goldfolie, 100gr Apex, 20d Ripstop-Nylon (plus Reißverschluss, Bungeecord, Elastikband, Camsnaps).
Ich hatte mir erhofft mit diesem Prinzip eine deutliche Isloations-Steigerung zu erreichen (5 bis 8Grad, oder anders gesagt: mit einer 100er Apexfüllung die Werte einer 167er zu erreichen) und das bei minimalem Gewichtszuwachs gegenüber einem Standard-Quilt.
Das Ergebnis: es scheint recht gut zu funktionieren.
Der erste Test fand in der Eifel statt. Abends in den Quilt gestiegen und sofort ein wohliges Wärmegefühl gespürt (mehr als gewohnt). Nachts runter auf 7 Grad und ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Geschlafen in T-Shirt und Daunen-Schühchen (bei allem unter 15 Grad brauche ich Schlafschuhe – kalte Füße-Syndrom). Ich muss dazu sagen: ich bin das was man „cold sleeper“ nennt. Auf angegebene Komforttemperaturen muss ich konsequent 5 Grad drauf rechnen. Angenommen eine 100er Apex Füllung ist Komfort 8-10 Grad (vergleiche As Tucas, Gramxpert), so bedeutet ein 100er Apex für mich vielleicht 12-15 Grad Komforttemperatur. In diesem Sinne ging der Space-Quilt für mich auf, die Goldfolie hat sicher 5 Grad rausgeholt.
Zweiter Test: 14 Tage Jotunheimen Norwegen im September, Nachttemperaturen zwischen 5 und -2 Grad. Hier habe ich den Space-Quilt allerdings als Overquilt mit einem um 60 Gramm Daune aufgemotzen Windhard-Quilt verwendet. Diese Kombi hat sich voll bewährt, warm, und der Daunenquilt immer schön trocken. Der bewusst weite Schnitt des Overquilts tat hier gute Dienste.
Fazit: das Konzept ist zumindest eine Überlegung wert. Im Grundsatz lässt sich die Isolationsleistung eines Quilts damit deutlich steigern. Ich bin aber noch vorsichtig. Die Testphase ist noch nicht abgeschlossen. Es ist schon ziemlich nerdy, und eine vermeintlich geniale Idee stellt sich am Ende gerne mal doch als suboptimal heraus. Ich halte das Konzept nicht unbedingt für mehrheitsfähig. Man muss z.B. akzeptieren dass ein Space-Quilt ziemlich knistert aufgrund der Metallicfolie, was ich persönlich eher interessant als nervig empfinde. Rascheln von unten (x-lite) geht jetzt auch von oben;) - eine zweite Person im Zelt könnte sich daran stören.
Das zentrale Parameter an dem man experimentieren muss ist die Perforation der Folie. Wo hier das richtige Maß an „Lochung“ liegt habe ich noch nicht endgültig feststellen können. Zu viel Luftdurchlass mindert die Isolation, zu wenig sorgt für Kondensation die es auf jeden Fall zu vermeiden gilt. Möglicherweise baue ich nochmal einen zweiten Prototyp mit ein paar Änderungen.
Ihr könnt die Idee ja mal auf euch wirken lassen und ein bisschen „thinking outside the box“ betreiben. Beste Grüße. L
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Mario294 hat eine Reaktion von poigfrr erhalten in [NO] Reinheimen&Jotunheimen 2013Am nächsten Morgen gingen wir nach dem Frühstück direkt zum Flughafen, aber diesmal direkt mit dem Bus und waren Froh das diesmal wirklich unser Gepäck ankam . Wir erkundigten uns nach dem Bus nach Lom welcher 2 mal täglich fährt und zwar vormittags und spät abends, da wir den Vormittagsbus gerade noch bekommen sollten gingen wir raus an die Busstation an der unser Bus halten sollte. ich sah einen Bus eine Station weiter stand und die gleiche Nummer wie unser Bus hatte, ich meinte wir sollten mal den Busfahrer dort fragen ob es der Bus nach Lom ist aber Steven meinte er würde hier gleich kommen. Als der andere Bus los fuhr und hier kein Bus kam war ich mir dann doch sicher das wir hätten fragen sollen . Nun dann warten wir halt weiterhin auf den Abendbuss...
Den Bus am Abend haben wir dann bekommen, die Fahrt war angenehm auch wenn wir kaum schlafen konnten, um halb 5 morgens kamen wir dann in Lom an und mussten warten bis der Campingplatz aufmacht um unseren Proviant für die Zweite Wanderung dort zu deponieren und einige Ausrüstungsgegenstände welche wir nicht benötigen würden. Es war hier sehr kalt und regnete leicht, als wir in Deutschland los sind hatten wir um die 30° Cund hier gefühlte 5° C.
Um Halb 6 konnten wir dann unsere Sachen in eine Ausrüstungsgarage stellen und unsere sieben Sachen packen.
Tag 1
Lom - Tverrfjellet
Wir mussten zuerst auf die andere Seite des Flusses, und dort ging es dann direkt Weglos den Steilhang hoch, auf der Karte sah das alles nicht so Steil aus .
Auf der linken Hangseite müssen wir Weglos hoch, unten sieht es ja recht einfach aus aber Oben scheint es sehr steil zu werden
Wir gehen unten an der Straße entlang weil es weiter hinten weniger Steil zu sein scheint, als wir einen kleinen Trampelpfad finden gehen wir diesen entlang den Berg hinauf.
Der Pfad wird immer schwerer zu erkennen bis er dann ganz verschwindet, jetzt gehen wir einfach so wie es am einfachsten ist. je höher wir kommen desto schwieriger wird es einen Weg zwischen den kleinen Steilhängen aus Fels zu finden. Es regnet immer wieder und ist kalt.
Das letzte Stück müssen wir ein wenig kraxeln, was am nassen Fels gar nicht so einfach ist. Als wir die Steilwand hinter uns haben und es flacher wird machen wir uns erstmal eine Pilzrahmsuppe um warm zu werden und um uns etwas auszuruhen.
Nach der pause gehen wir weiter, der Wald wird immer lichter und die vegetation ändert sich immer mehr zur typischen kargen Hochlandvegetation, Flechten, Moose und stachelige Kräuter bedecken den Boden. Teilweise gibt es kurze sumpfige Abschnitte.
Der Wind wird hier oben immer stärker, wir haben die ganze Montur an
Wir spüren die Müdigkeit da wir die seit der Anreise nicht viel geschlafen haben, der ganze Stress durch das verlorenen Gepäck und den verpassten Bus merkt man dann halt schon irgendwan. teilweise gibt es Pfade die in unsere Richtung gehen welche das laufen und voran kommen wesentlich vereinfachen.
Die Landschaft wird immer schöner und ab und an hört auch mal kurz der Regen auf, als wir an einem See entlang laufen sehen wir am Ende des see´s eine Hütte. Wir steuern in der Hoffnung auf eine trockene Unterkunft direkt auf die Hütte zu und werden nicht enttäuscht. Die Hütte ist bestens eingerichtet mit Ofen Feuerholz und allem was das Herz nach einem kalten regnerischen Tag begehrt.
Wir machen es uns dort gemütlich, machen Feuer und kochen. Nachdem essen gehe ich nochmal raus und besteige einen kleinen Gipfel von welchem ich eine super Aussicht genießen kann.
Wir spielen noch Karten, reden und gehen schließlich ins Bett.
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Mario294 reagierte auf Ranger in Dosen ConeDa man ja jetzt eher die Zeit hat Ideen umzusetzen, hab ich mich mal an meinen Dosen-Cone gemacht.
Zuerst gabs nur die Idee im Kopf (schon länger) und dann machte ich mal ein Pappmuster.
Nun hatte ich mir vier Dosen besorgt und es ging an den Zuschnitt.
Die Stellen die dauerhaft verbunden bleiben hab ich noch mit einer Musterbeutelklammer gesichert.
Was auch perfekt funktioniert, auch eben nur mit einer (es geht ja um UL )
Und so sieht das fertige Teil aus.
Ja, nachdem ich mit dem Ergebnis super zufrieden bin werde ich ihn wohl noch in einer blanken/polierten Version bauen.
Genaue Maße hier zu Posten würde glaube ich nicht so viel bringen da so etwas ja immer individuell angepasst sein muß.
Aber vielleicht hilft es jemanden zu Inspiration
Das ganze Teil wiegt 13g Jippie
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Mario294 reagierte auf Christian Wagner in Torwald mit TorNachdem ersten Prototypen des Torwald, ein kleines, nach drei Seiten geschlossenes Zelt, war die naheliegende Frage wie man die vierte Seite zu bekommt. Ein Tor für das Torwald musste her. Da das Torwald nur aus drei laufenden Meter Stoff ohne Verschnitt hergestellt wird sollte die Türe ebenso sparsam mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Ein Reißverschluss ist fehleranfällig und schwer, und sollte daher bei dem fast tarpähnlichen Torwald nicht zum Einsatz kommen. Glücklicherweise hat Zpacks eine schöne Methode gefunden einigermaßen regendichte Eingänge zu bauen ohne dass man dafür einen Reißverschluss braucht. Letztendlich ist beim fertigen Produkt die Ähnlichkeit zum Zpacks Hexamid Tarp nicht zu leugnen. Für die Tür braucht man nochmal 0,5 m Laufmeter Stoff. Dieser wird dann schräg durchschnitten, so dass man zwei rechtwinklige Dreiecke erhält. Diese werden dann an den Katheten umsäumt, an der Ecke mit dem rechten Winkel kommt jeweils ein Abspannpunkt hin. Die Hypothenuse wird anschließend mit der Unterkante des festen Vordachs des Torwald vernäht. Die Abspannpunkte der Tür sollten sich genau lotrecht unterhalb des mittleren Abspannpunktes des Vordachs befinden. Ich bitte die losen Fäden und losen Stoffkanten gnädig zu übersehen. Das Zelt ist ein Prototyp und nix was man so auf Tour mit nimmt.
Die ersten Bilder zeigen einen Aufbau mit einem 1,1 m hohen Stock, was zu einem guten Rundumschutz führt. Weiter unten wird ein 1,2m hoher Stock benutzt was dann eine offenere, besser belüftete Behausung ergibt.
Von allen Seiten gut geschützt.
Ein Eingang zurück gerollt.
Beide Eingänge zurückgerollt. Jetzt ist das Zelt wie das ursprüngliche Torwald.
Hier die Tür mit der Doppelung in der Mitte. IMHO eine elegante Methode um den Eingang regendicht zu bekommen.
Hier ist der gedruckte Ankerhaken mit integriertem Leinenspanner im Einsatz. Ich bitte das prototypenmäßige Nähwerk zu ignorieren.
Hier der Aufbau mit 1,2 m hohem Stock.
LG, Christian
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Mario294 reagierte auf P4uL0 in Impressionen von TourenGesagt, getan!
Am WE mit Peter unterwegs gewesen. Samstag auf die Glorerhütte. Sonntag zum Sonnenaufgang auf den Weißen Knoten, dann auf der Glorerhütte kurzentschlossen noch den Gipfel hinterm Weißen Knoten bestiegen (Glatzschneid).
Und dann wollten wir noch aufs Böse Weibele, sind aber wegen sehr stürmischem Wetter und meiner unfitness nur bis zur Bivakschachtel gegangen und wollten dann evt. heute früh noch auf den Gipfel, was wir aber wegen immer noch anhaltendem Sturm seien ließen.
Super Tage gehabt mit Peter und nächstes mal hoffentlich mit Sakima.