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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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Alle erstellten Inhalte von ULgäuer

  1. Vielleicht ein Kurzarmshirt gegen ein Merino-Langarm tauschen. Die kann man zur Not auch übereinander tragen. Direkt auf der Haut ist das ein wenig kuschliger als Synthetik. Wind-/Regenhose kann ich die Inov8 Ultrapant empfehlen. Ich persönlich trekke mit einer kurzen Laufhose, die gleichzeitig die Unterhose darstellt, und ziehe bei Bedarf die Windhose drüber. Für kühlere Gefilde habe ich jetzt noch eine leichte (200g) Softshell-Hose gekauft, die man dazu schichten kann. Solange man sich nicht durch Buschwerk schlagen muss, halte ich das System für sehr bequem, solide und gewichtsökonomisch. Deine 330g für eine Zip-Off-Hose halte ich jetzt aber nicht für so übermäßig schwer, dass da akuter Handlungsbedarf besteht. Eine Isolationsjacke würde ich in derartigem Klima definitiv dabei haben.
  2. Biwaksack ist halt eher was für Spezialfälle. Will man ein breiteres Spektrum abdecken, sind andere Varianten kosteneffektiver. Das Bessere ist des Guten Feind.
  3. 4) Hooped Bivys, für Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie eigentlich doch Zelten.
  4. Trockenmittel schmeißt man irgendwo mit rein und die Feuchtigkeit wird aus der Luft gezogen. So funktioniert auch ein Baumwollhandtuch oder ein Stück Karton, eine Zeitung oder was auch immer Feuchtigkeit zieht aus der Luft. Das kann auch ruhig zerknüllt sein. Du brauchst Schutz vor Bodennässe uns Schmodder? Leg Dich nicht in den Schlamm! Und wenn dann nur mit ausreichender Unterlage. Mit dem Bivy kompensierst Du nur, was woanders vermeintlich gespart hast. Um mal meine Sicht zusammen zu fassen: Biwaksack macht für mich Sinn, wenn man eigentlich gar kein Tarp verwenden möchte, z.B. primär Cowboy campt, und/oder aber das dennoch mitgeführte Tarp alleine zu klein gewählt ist, eben weil es gar nicht den primären Shelter darstellt. Und halt noch als Schutz gegen Viechzeugs. Ideal ist also ein ausreichend großes Tarp mit einer ausreichend großen Unterlage, weil dann brauchst sonst nix und hast auch keine Probleme mit Kondensation. Tarp und/oder Unterlage zu klein, dann Bivy. Bei der Verwendung von einem tatsächlich wasserdichtem Biwaksack braucht man eine Strategie um mit dem Kondenswasser klar zu kommen. Kufa-Quilt oder Schlafsack und tagsüber trocknen wäre eine Variante, "Trockenmittel" eine andere.
  5. Mit Verlaub, Deine Betrachtungsweise ist etwas verschoben. Unter einem Tarp sollte man eigentlich gar nichts brauchen gegen Feuchtigkeit. Falls doch ist das Tarp zu klein oder ungünstig aufgebaut. Bug Bivy oder Mesh Inner gegen Geschmeiß, ja, aber gegen Feuchtigkeit ist wenn dann Zweitverwendung bzw. Kompensation fehlender Fläche des Tarps. Gegen Kondenswasser gibt es prinzipiell zwei technische Lösungen, eine davon mit Material. #1 ist lüften. Geht nicht mit einem geschlossenen Sack. Punkt. #2 ist Trockenmittel. Geht. Zum Beispiel ein Baumwollhandtuch oder ähnliches mit in den Sack nehmen. Das zieht dann die Feuchtigkeit und kann/muss halt dann getrocknet werden vor der nächsten Verwendung.
  6. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt ein sehr leichtes Shemagh um den Kopf zu schlingen, aber ich hab es aus modischen Gründen bislang unterlassen. https://www.instructables.com/id/How-to-tie-a-Shemagh/ Alternativ könnte auch ein dünner leichter Hoodie bzw. Windbreaker mit Kapuze die Funktion erfüllen, wenn es nicht gar so warm ist.
  7. Der Bereich Feldberg, Belchen und Blauen ist vom Trail her echt schön.
  8. Dein Reisebericht ist äußerst ultraleicht.
  9. Ich war letztes Jahr in der ersten Oktoberwoche in Tirol den Lechweg wandern. Da waren schon kaum noch Hütten, Restaurants und Hotels auf. Nach uns haben die dann die Gehsteige vollends hochgeklappt. Die machen da alle Urlaub bis die Wintersaison wieder losgeht.
  10. 1) Gridfleece ist in der Regel wärmer. 2) Schlafsack zum Einwickeln verwenden.
  11. Was soll die Matte den tun? Einfach nur ein Luftpolster darstellen oder auch isolieren?
  12. OP hat klare Vorgaben gemacht bezüglich dem, was geändert werden kann und was nicht. Damit sind laut wilbo 500g Einsparung möglich. Das ist in der Größenordnung von einem guten Stuhlgang nach dem Morgenkaffee und ich würde das auch ähnlich behandeln. Da jetzt noch auf Gedeih und Verderb grammzufuchsen ist zwar nicht stupid light, aber doch albern light irgendwie. Nicht alles was man tun kann, muss man auch tun. Manchmal muss man nichts an der Physik ändern, sondern lediglich seine Betrachtungsweise.
  13. ULgäuer

    I quit

    Der ist sogar unerlässlich...will man auf einem sitzen.
  14. Falsches Verständnis von UL? Viele verwechseln üUL mit UL, also überzogenes UL mit "von verdammt leicht zu verdammt leicht minus 100g ist der Aufwand/Nutzen nicht mehr verhältnismäßig".
  15. ULgäuer

    I quit

    Ach, die starten gerade einen neuen Trend, von "narrisch" zurück auf "vernünftig" und das halt theatralisch.
  16. Du könntest noch Deine ULeritis ablegen und einfach wandern gehen, denn 500g hin oder her am Gesamtgewicht wären mir den Aufwand nicht wert, erst recht nicht bei einem BW wie Deinem.
  17. Vielleicht zwei Quilts und die dann überlappen lassen. Das könnte klappen, vorausgesetzt ihr könnt so dicht aufeinander schlafen.
  18. Die Minimalgröße haste ja gerade vorgegeben. Im Prinzip müsste es also ein beliebiges China-Inner tun, welches die entsprechende Fläche bietet. Gegebenenfalls muss halt das Tarp etwas kreativ gespannt werden. Ich möchte hier aber die Grundidee sich einen preiswerten, also vermutlich unzureichenden, Quilt zu zweit nutzen zu wollen, anzweifeln. Im September kann es nachts durchaus frisch werden, wobei ich jetzt die klimatischen Bedingungen des E1 in dem Segment nicht so kenne. Zwei Personen, die sich unterbewusst im Schlaf hin und her drehen unter einem eh schon zu knappen Quilt birgt für mich zu viel Fehlerpotenzial. Dazu dann die Hygienefrage, denn nach einem oder mehr Wandertagen ist man in der Regel etwas schmandig. Paarschläfer kommen eher ab davon, soweit ich das beurteilen kann.
  19. Ich habe Altras und die sind für mich aufgrund der Zehenbox und der Nullspreizung quasi alternativlos. Aber ich bin auch auf dem Barfuß-lauf-Trip. Normale Menschen laufen am besten mit leichten, luftigen konventionellen Trailrunnern wie z.B. von Salomon. Wenn Du in Globetrotter gehst und Wanderschuhe willst, kriegste vermutlich den Standardwanderstiefel vorgeschlagen, wie Du ihn eh schon hast. Aber ich würde die Schuhe so kurz vor einer Tour und damit ungetestet nicht wechseln.
  20. Leichter als mit Tarp und Bug bivy wird man kaum kommen. Zeltstangen kann man auch einfach so mitnehmen und dürften leichter sein als Trekkingstöcke...also meistens... https://www.trekking-lite-store.com/mountain-king-trail-blaze-trekkingstoecker.html
  21. Über 0 Grad wäre mir eine richtige Isolationsjacke viel zu warm in der Bewegung. Echte Daune unter der Regenjacke würde ich niemals bei schweißtreibender Aktivität tragen, selbst bei hydrophober wäre ich vorsichtig. Als "active layer" eignet sich eine Form von Fleece oder Wolle sehr gut. Da kann man ruhig reinschwitzen bzw. sonstwie Feuchtigkeit rein bringen. Braucht man tatsächlich etwas mehr Isolation in der Bewegung, würde ich derzeit zu einer Kunstfaserjacke greifen, wie z.B. eine Patagonia Micropuff oder irgendwas mit Climashield Apex 67. Es würde auch ein klassischer Wollpullover/-strickjacke gut gehen, aber das KuFa-Zeugs ist meist deutlich leichter.
  22. Für diese Tour will ich Dir nicht mehr drein reden, aber ganz grundsätzlich bedeuten 500g mehr am Fuß in etwa so viel Anstrengung wie 3 kg auf dem Rücken. So zumindest laut einer Studie der US-Armee. Für die Zukunft wären also vielleicht Trailrunner eine gute Investition.
  23. Nicht Rucksack-kompatibel. Mit anderen Worten, die Membrane geht kaputt durch Reibung. Besser Columbia OutDry. Die mag nicht gar so leicht sein, aber dafür ist die Shell sehr robust und auch pflegeleicht, dabei absolut wasserdicht auch ohne DWR-Beschichtung. https://www.columbiasportswear.de/DE/p/outdry-ex-featherweight-shell-fur-herren-1771191.html?dwvar_1771191_color=010
  24. Dito. Er ist sogar DWR-beschichtet. Nicht die leichtest mögliche Option, aber die Multifunktionalität reißt es für mich wieder raus.
  25. UL weil alles andere unvernünftig wäre.
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