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Ultraleicht Trekking

Meer Berge

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  1. Da haste mit der Ausrüstung ja ziemlich Glück gehabt - hat gerade feste geschneit in den Pyrenäen ... https://www.alberguesyrefugios.com/webcams
  2. Herzlichen Glückwunsch !!! Ich bin sehr gespannt auf deine Erlebnisse und Bilder! Erzähl mal! Ich würde am liebsten sofort wieder hin ...
  3. Klasse! Vielen Dank für deinen tollen Bericht und die herrlichen Bilder! Großes Fernweh ... Da wäre ich jetzt auch gerne!
  4. Ganz vielen Dank euch! Das hilft uns sehr weiter! Ihr seid klasse!
  5. Ich danke euch schon einmal! Nee, orange fällt raus, wenn man auch gerne mal versteckt zeltet. Das fast farblose Grün finde ich schon gut. Man sieht auch die Sterne so schön aus dem Schlafsack Das mit camo hatten wir schon mitbekommen. Daher ist eben die Frage, ob spruce was bringt. Scheint aber nicht so zu sein. Oder hat noch jemand direkte Vergleiche?
  6. Moin zusammen! Kann mir jemand sagen, wie groß der Unterschied in der "Blickdichtigkeit" ist zwischen Olive Drab und Spruce Green? Ich selbst habe das Duplex-Zelt in Olive Drab. Ein Freund möchte sich auch eines kaufen, überlegt aber, ob er es in Spruce Green nimmt, weil er auch immer mal wieder auf Zeltplätze gehen möchte. Spruce ist 70g schwerer. Mir persönlich reicht die Olive, ich zelte aber auch fast immer wild. Hat jemand mal beide gesehen und kann sie vergleichen? Ist der Unterschied in der Blickdichtigkeit groß ? Danke! Sylvia
  7. Wenn du vom Bahnhof aus gleich Richtung Banyuls starten würdest, würdest du dich aber um DAS Startfoto im Atlantik bringen Und die "Startlinie" überhaupt verpassen. Und ein großes Eis auf der Promenade als kalorienreiche Einstimmung. In der kleinen "Altstadt" von Hendaye kann man schön draußen sitzen und ein maritimes Abendessen genießen, bevor es in die Berge geht. Ich finde es schön, erst einmal anzukommen, bevor ich aufbreche. Muss wohl jeder selbst wissen. Ich habe nach dieser 1. Etappe aus dem Atlantik heraus durch die Eisdiele und ein nettes Restaurant gegenüber des Bahnhofes (Hotel de la Gare, auch so um die 80€ glaube ich) übernachtet und von dort am nächsten Morgen entspannt und geduscht den Weg unter die Füße genommen. Du kannst auch mit Zug oder Bahn eine Station (nur ein paar Meter auf der anderen Seite des Flusses) weiter fahren nach Irun (E), hier solltest du ab 30€/Nacht was finden.
  8. Wenn man 2 Wochen autark unterwegs sein will oder muss, hat man Glück! Denn man hat sich eine ganz besonders schöne, einsame Gegend ausgesucht. Da kenne ich einige, auch in Europa, wo es ziemlich aufwändig ist, jede Woche eine Tour vom Trail aus in den nächsten Ort mit Versorgungsmöglichkeit zu machen. Lappland, Pyrenäen/HRP, Nordschottland, Island, ... Ist natürlich Geschmacksache, ob man es lieber einsam oder komfortabel haben mag.
  9. Ich bin üblicherweise für ~ 14 Tage autark unterwegs, wobei ich Kocher und Brennstoff mitnehme und nix von kaltem Essen halte. An Lebensmitteln packe ich pro Tag 500g ein. Morgens Müsli, fertig gemischt mit Milchpulver. Mittags Riegel, Nüsse o.Ä. Abends Tütensuppe mit Couscous oder Kartoffelpü. Dazu viele Teebeutel. Für 2 Wochen autarke Tour starte ich mit ~ 14-15 kg. Dabei sind sogar noch meine 1,5 kg schwere Fotoausrüstung, aber kein Wasser (kein Wüstentrekking). Alle 2 Wochen muss ich also mal in einen Ort mit Laden, schlage mir den Bauch voll, dusche ausgiebig und fülle meine Vorräte auf. Um dein Gewicht zu reduzieren, wäre eine Aufstellung deiner Ausrüstung hilfreich, incl. Verpflegung. Da geht noch was!
  10. Für den GR10 mag das stimmen - auf der HRP kann es ordentlich krachen, und zwar je nach Glück oder Pech häufiger oder weniger. Ich hatte immer wieder Regen, oft langanhaltend, oft mit Gewittern und kräftigem Wind. Wer bei beginnendem Regen erst in den Tiefen seines Rucksackes nach der Regenjacke suchen muss, hat falsch gepackt. Ich habe einen Schirm auch bei sehr viel Sonne und Hitze nicht vermisst. Eine Schirmkappe finde ich da viel praktischer.
  11. Hi! Heißt das 10° beim Quilt, der hält bis 10°C warm? Wäre mir zu wenig. Das kann da oben schon ordentlich frisch, windig und feucht werden, rechne im September mit Schneefällen. Statt Kopfkissen ein zusammengerollter Pulli o.ä. Dieser Nylofume Bag ist ein wasserdichter Rucksackliner oder sowas? Einen Wasserfilter fand ich in den Pyrenäen bisher nicht nötig. 2 Paar Socken zum Anziehen aber kein T-Shirt oder sowas? Oder habe ich was falsch interpretiert? Mir wäre es ohne eine lange Hose/Leggins zu kalt. Überhaupt scheint mir warme Kleidung etwas kurz zu kommen. Vielleicht frierst du nicht so leicht wie ich. Ich hatte Anfang Oktober einige Nachtfröste und bin zwei Tage eingeschneit - und das war schon nicht mehr in den Zentralpyrenäen, sondern Richtung Mittelmeer. Seife/Shampoo? Handtuch? Portemonnaie/Geld? Mit der Kreditkarte kannst du auf den Hütten meist nicht zahlen. Licht? Im September werden die Tage schon deutlich kürzer. Navigation? Verlässt du dich alleine auf´s Handy? ... Deins wäre nicht das erste, welches zwischendurch versagt... Bisschen Reparaturkram? Nadel, Zwirn, Klebeband? Ich verzichte ungerne auf ein paar Meter dünne Leine, gut für vieles. Wie weit im September noch Leichtsteigeisen von Vorteil sind, weiß Folko besser. Essen? Herrliche Tour! Wenn man langsamer geht, hat man mehr davon.
  12. Ich bin die HRP im Sommer/Herbst 2018 gelaufen, mit Zelt. Dabei habe ich fast durchgehend über der Baumgrenze gezeltet, meist an Seen, auch an Bachläufen. Man kommt zwar immer wieder auch in bewaldetes Gebiet, aber ob das dort zum Übernachten so praktisch ist, weiß ich nicht. - Wald/Baumgebiete liegen oft weit auseinander - Dort gibt es nicht immer erreichbares Wasser. - Oft ist wildes zelten (übernachten?) erst ab einer bestimmten Höhe erlaubt, die immer über der Baumgrenze liegt. - Die Bäume stehen meist in tiefen Schluchten/Tälern: es ist viel heißer als oben in den Bergen, es ist früh dunkel und spät hell, die Hänge sind oft steil, es ist also nicht unbedingt einfach, etwas abseits des Weges zu gelangen, dort zu lagern, zu kochen etc. - Über lange Abschnitte kommt man nicht unter die Baumgrenze, besonders im zentralen Teil. Da muss man sehen, dass man überhaupt aus dem Geröllfeld rauskommt. - Die gesamte Etappenplanung müsste sich also am Erreichen von Bäumen orientieren. Wäre nichts für mich. - Für mich gehört es zu den schönsten Seiten der Pyrenäen, dass man oben zwischen den herrlichen Felsen, Wiesen und Gipfeln läuft und schläft. Ich würde meine Abende und Morgende nicht in einem dunklen, feuchten oder heißen, trockenen Wald verbringen wollen.
  13. Das Eine schließt ja das Andere nicht aus. Fernwege in Europa haben ihre tollen Seiten! Wir haben hier großartige Landschaften! Und wer der Kultur nicht ganz abgeneigt ist, kommt hier auch auf seine Kosten. Aber ab und zu mag ich aber auch mal ganz andere Landschaften, Klimazonen oder Kulturen erleben. Was ich für längere Touren suche ist meist "Wildnis", in der ich tagelang kaum jemanden treffe, in der ich wild zelten darf, in der es Gebirge und Wälder, Vulkane, Steppen und so etwas gibt. In Europa finde ich das in Lappland oder den Pyrenäen, in Schottland im Herbst. Aber ich fand auch Alaska, Grönland, Senegal, Namibia, Neufundland, Kamtschatka oder Kirgistan faszinierend. Um zwischendurch wieder begeistert durch die Eifel oder die Sächsische Schweiz oder meinen Buchen-Mischwald hinterm Haus zu laufen. Erst durch die Fernreisen habe ich die Schönheit meines eigenen Umfeldes entdeckt. Trotzdem will ich ab und zu auch mal etwas sehen und erleben, was es hier nicht gibt. Die US-Trails reizen mich interessanterweise gar nicht. Die Landschaften sind sicher toll, aber wenn ich mich schon für ein Ticket in die Schlange stellen muss, gehe ich lieber einen anderen, eigenen Weg. Also weniger entweder - oder. Eher sowohl - als auch.
  14. Wenn du in Hendaye startest, geht es erst durchs Baskenland. Hier kann es auch im Hochsommer länger windig, kalt und nass sein. Für Nebel ist die Gegend berühmt. Ich hatte z.T. sehr heftige Gewitter mit Starkregen und Stürmen. Ich hatte ein Zelt dabei und war froh, reichlich zusätzliche Abspannleinen anbringen zu können. Mücken (und Zecken) hatte ich ab und zu. Dann einfach weiterzugehen ist eine nette Idee. Aber die Biester kommen ja gerne gerade dann, wenn man sich abends häuslich eingerichtet hat, beim Essen sitzt und es bald dunkel wird... Dann möchte ich nicht mehr umziehen müssen. Es reicht ja nicht, 200m weiter zu gehen. Über mein viecherdichtes Zeltnetz war ich schon froh. Ich spare aber auch nicht um jeden Preis noch ein paar Gramm ein. Auf dem GR10 wirst du täglich Unterkünfte finden. Wenn du also absehbar ganz übles Wetter hast, kannst du evtl. auch ein Bett buchen. Viel Spaß auf der Tour, hoffentlich klappts!
  15. Genauso sehe ich das auch. Meine erste Trekkingtour, Kungsleden Mitte der 90er, hab ich mit 27kg begonnen, mehr als die Hälfte meines Eigengewichtes. Und die Tour hat mir Spaß gemacht! Bis auf aufgescheuerte Hüften hatte ich keine Probleme. Dennoch habe ich aus dieser Tour viel gelernt, was ich brauche und was nicht. Die folgenden Touren starteten mit ~18kg + Essen, meist für autarke 14-18 Tage, insgesamt also "nur" noch ~23-25kg. Schon besser. Die "leeren" 18kg am Ende waren wie fliegen. Weglassen ging nicht mehr viel. Leichter ging also nur durch Neukauf. Der Rucksack alleine wog schon 3,5 kg, das Zelt auch noch einmal. Der warme Kufa-Schlafsack ebenfalls. Der Trangia-Kocher ... Tief in die Tasche gegriffen habe ich dann erst vor bald 3 Jahren, als ich meine erste richtig lange Tour plante: 800km durch die Pyrenäen, HRP. Nicht unschuldig war das Internet mit all den Tourenbeschreibungen und den neuen Equipment-Möglichkeiten. So bin ich quasi mit einem Schlag auf ~7,5kg gekommen (+1,5kg Kamera, muss), dazu weiterhin Essen für 10-14 Tage. Max. 15kg zu Beginn. Schon ein großer Unterschied! Wenn auch kein UL in manchem Sinne. Ich möchte meine Touren jedoch genießen und nicht nur überleben. Ich kann aber nicht sagen, dass ich jetzt "näher an der Natur" bin, mir das Wandern mehr Spaß macht oder so. Es ist einfach bequemer geworden. Ich wäre aber auch mit über 20kg weiterhin mit viel Freude gewandert.
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