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McZap

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf khyal in Leichtes USB-Ladegerät für Smartphone gesucht!   
    Das Thema minderwertige Kabel hat vor allem u.U. noch heftigere Auswirkungen, bei solchen Kabeln sind auch haeufig die Stecker nicht masshaltig und das kann dazu fuehren, dass auf Dauer die Buechsen in den Geraeten zerstoert werden, bei Note / Ultrabooks kann man die haeufig noch selber wechseln, wenn man nicht gerade 5 Daumen an der Hand hat , aber bei kleineren Geraeten wie PBs oder Smartphones bedeutet es haeufig Totalausfall / verlust.

    Ausser beim angebissenen Apfel, die natuerlich alles unternehmen, damit Kunden keine Fremdprodukte verwenden koennen, spielen meist bei Kabeln, die vernueftig Laden, Datenuebertragungsgeschwindigkeiten nicht so eine Rolle, das ist mehr Werbung, dass da haeufig was auf die Packung geschrieben wird, was bei Standardgeraeten / USB-Anschluesse die Datenuebertragungsrate runter faehrt, sind eher andere Ursachen wie Massenspeicher im angeschlossenen Geraet, Virenscanner, USB-Anschluss, Betriebssystem usw

    Schnellladen (ich mein jetzt durchgefuehrte Handshake-Verfahren fuer hoehere Spannungen, nicht nur hoehere Stromstaerken bei 5 V) hat in der Android-Welt wenig mit dem Kabel (solange das nicht absoluter Billigmuell ist) zu tun, sondern ob sich die beiden Geraete im Handshake einig werden.

    Was nun hoehere Stromstaerken betrifft, haben da auch die Kabel wesentlichen Anteil, was moeglich ist, falls das Netzteil den Strom zur Verfuegung stellt und das zu ladende Geraet dafuer ausgelegt ist, dazu muss das Kabel einen geringen Innenwiderstand haben, was durch entsprechenden Leiterdurchmesser / material beeinflusst wird, das Schoene ist, dass man das easy im Vergleich messen kann.

    Naja und natuerlich steigt der Widerstand proportional mit der Kabellaenge, es spricht also nicht nur das Gewicht fuer kurze Kabel, ich hatte bis jetzt noch nie ein Prob, meine PBs mit kurzen Kabel so abzulegen, dass sie nicht an der Buchse haengen, da kann selten auch schon mal in schwierigen Situationen ein Gummiband, Haargummi o.a. hilfreich sein.

    Was aber auch ein wichtiger Punkt ist, sind Ausfaelle durch suboptimalen Umgang bzw Verpackung der Geraete, da kann ich eine deutliche Zuname von Ausfaellen beobachten.
    Bei Mini / Micro-USB waren die Ausfaelle dadurch sehr gering und haben mit USB-C stark zugenommen, wenn man sich klar macht, dass der Standard-Anschluss fuer Kleingeraete, die wir unterwegs verwenden, bei Mini / Mikro-USB 4-5 Kontakte hatten und bei USB-C normalerweise 24, wird wohl jedem klar, dass der USB-C Anschluss sehr empfindlich gegen Verschmutzungen ist, Klassiker ist, Geraete mit USB-C werden mit ungeschuetzten Anschluessen transportiert, es dringen einzelne "Dreckkoernchen" ein, durch Einstecken des Steckers werden beim naechsten Ladevorgang einzelne Kontakte beschaedigt, ueblicherweise ruft das keinen Totalausfall hervor, sondern der Handshake fuer Schnellladen funktioniert nicht mehr "ich versteh das nicht, die PB war immer nach xy min voll, jetzt dauert es die 4 fache Zeit", da inzwischen diese Ursache bei den Fachleuten bekannter ist, wird bei Gewaehrleistungs-Reklas auch eher nach dieser Ursache geschaut und entsprechend in den Faellen die Rekla abgelehnt.
    Ich kann nur dazu raten z.B. PBs in kleinen Ziplock-Beuteln zu transportieren, mit Buchsenabdeckungen z.B. an Lampen pfleglich umzugehen und den Ladevorgang nicht unbedingt im Sand durchzufuehren  
  2. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf Mittagsfrost in Kurioses am Wegesrand   
    Vorbildlich! Sogar mit pfostenschonenden Baumgurten!
  3. Betrübt
    McZap reagierte auf fatrat in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Besitzer Norman Reeves ist 2020 leider verstorben
  4. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf wilbo in Losen Tee zubereiten   
    ... meinst Du damit die aus Papier?
    Ich habe mir aus einem sehr feinen Netzstoffbeutel einen kleineren Teebeutel abgenäht, (4-5 g trockengewicht)

    Das Stichwort für die Suche nach den temperaturbeständigen, lebensmittelgeeigneten Filtern ist: "Nussmilchbeutel Nylon".
    Bei Ali gibt es jetzt standardmäßig kleinere Beutel:
    https://de.aliexpress.com/item/5x-160-Mesh-Nylon-Strainer-Filter-Bag-for-Nut-Milk-Hops-Tea-Brewing-Food-Filtration-House/32759224617.html?
    btw.
    Sehr fein schmeckt der Tee von der Teekampagne! Leider ist er meist schnell ausverkauft.
    Wenn es schnell gehen soll, nehme ich auch gerne die Teebeutel. Allerdings sind die Netzbeutel nicht kompostierbar und müssen vom Tee getrennt werden.
    VG. -Wilbo-
  5. Gefällt mir!
    Bei mir ist auch alles gut sichtbar in einem Ziplock. Ich habe auch beruflich mit erster Hilfe unter erschwerten Bedingungen zu tun. Was ich noch wirklich Empfehlen kann, ist eine „Israeli Bandage“. Diese ist zwar teuer, aber ist multifunktional einsetzbar. In erster Linie ist sie als Druckverband zu verwenden (es ist eine Kunstoffkunstruktion eingebaut, welche auf die Wunde drückt), außerdem ist sie als normaler Verband und Tuch zu verwenden. Sie ist ultraleicht und komprimiert in einen kleinen Päckchen wasserdicht verschweißt. Die Anwendung ist sehr einfach (es gibt youtube videos). Wie schon geschrieben wurde, ist es das wichtigste größere Blutungen zu stoppen. 
  6. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf Jan in MLD Monk Tarp + HMG Echo 1 Insert   
    Hallo allerseits,
    ich wollte euch nur mal kurz mein neues Schlafsetup vorstellen. Das Tarp und das Insert habe ich beides hier im Forum gekauft. Anbei danke an alle mit denen ich im Forum schon gehandelt habe! Ich habe schon recht viel hier gekauft und hatte noch nie Probleme mit Versand oder Bezahlung. Super, weiter so!!
    Also zum Setup. Ich wohne in einer recht zeckenverseuchten Gegend, beim Schwarzwald. Meine nahen Destinationen wie z.B. die Vogesen und die Schweiz (Tessin) sind auch bevölkert mit diesen kleinen Viechern und somit schlafe ich im Sommer gerne in einem geschlossenen Shelter. (Oberhalb von 1200hm habe ich dann aber Ruhe von den Zecken.) Zecken mögen mich und Borreliose hatte ich auch schon mal. Somit war ich erfreut das HMG Echo 1 Insert kaufen zu können.


    HMG Insert: 312g inkl. Schnüren
    Insgesamt bietet das Innenzelt eine Fläche von 1,67 m2 bei folgenden Maßen:
    208 x 81,28 x 50,8 cm (Länge x Breite am Eingang x Breite am Fußende) Mountain Laurel Design Monk Cuben Tarp: Größe: 1.3m X 2.7m, 200g inkl. Schnüren
    Einen guten Praxistest zum Insert gibt es hier zu lesen: http://www.walking-away.de/hyperlite-mountain-gear-echo-i-shelter-system-praxistest/
    Zum Monk Tarp gibt es einige Berichte aber eigentlich keinen zum Cuben Tarp. Das Cuben Tarp ist schmaler als das Silnylon Tarp und somit greifen die meisten User zum Silnylon. Anscheinend ist das Cuben Monk Tarp knappe 30cm schmaler als das Silnylon und das ist dann schon ein Unterschied. Zumindest bei Regen . Das Cuben Monk ist nur 1,3m breit und somit bin ich mal gespannt wie ich damit die erste Nacht in meinem Insert schlafen werde. Zum Glück hat das Insert recht weit hochgezogene Cuben Wände welche gegen Wasser und Wind schützen. Das sieht man auf dem unteren Foto ganz gut.

    Das Fußende ist komplett geschlossen mit Cuben. Daurch ist der Bereich vor Regen und Wind geschützt.

    Die "Tür" im vorderern Bereich ist komplett zu öffnen mit einem umlaufenden Reißverschluss.

    Das Tarp ist recht schmal geschnitten, halt eine Cuben Bahn breit. Ich habe es jetzt mal nur auf die schnelle aufgebaut und seitlich keine Schnüre angebracht. Man hat also noch einige Möglichkeiten bei Regen oder Sturm das ganze Setup zu sichern.

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    McZap reagierte auf Norweger in Ab wann beginnt SUL? (Superultralight)   
    Eine interessante Fragestellung, und eine interessante Diskussion.
    Leider kann ich die Eingangsfrage des Fadens auch nicht mit einer Definition beantworten, dennoch hier meine Gedanken zum Thema.
    Zunächst einmal finde ich die Festlegung eines "UL-Gewichts" von 10 Pfund (metrische Pfund, schließlich sind wir hier ja nicht in Trump-Land) recht hilfreich. Auf diese Weise kann man sich an einem (Ziel?-)Gewicht orientieren. Ohne ein Ziel ist ja bekanntlich jeder Weg genauso richtig wie falsch . Ich denke, dass es in wenig extremen Gefilden (also nicht gerade z.B. die Hardangervidda im Januar) mit einem BW von 5 Kilo möglich ist, mit hinreichendem Komfort und der notwendigen Sicherheit Trekkingtouren zu machen. Am Ende des Tages richtet sich die Ausrüstung, und daraus resultierend das BW, ja immer nach der geplanten Tour, und den Skills des Tourengehers. Ist also immer individuell. Von daher bezweifle ich grundsätzlich dass es möglich ist, 1:1 Vergleiche bez. des BW zu ziehen. Da in unserer heutigen Gesellschaft aber immer verglichen wird (mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein BW, ...) kann ich den Wunsch und das Streben nach Definitionen und Vergleichsgrundlagen verstehen.
    Ich selbst sehe die Dinge im Bezug auf UL, SUL, XUL, usw. mittlerweile deutlich entspannter. Am Anfang meiner "Trekker-Karriere" habe ich mich am UL-BW (5kg) orientiert. Später auch an SUL (2,5kg BW). Spätestens da habe ich begriffen, dass es am Ende des Tages nicht um das BW als reinen Zahlenwert allein geht, sondern um den Spaß an der Tour, um Entspannung draußen, darum mich von meinem Alltag zu entkoppeln, usw.
    Heute deute ich SUL für mich als "Simple Ultralight". Das bedeutet für mich eine Reduktion aufs Wesentliche, darauf was ich wirklich brauche (Achtung: Wollen und brauchen sind nicht dasselbe). Zum Beispiel habe ich gemerkt, dass ein Solomid für mich, auf den Touren die ich mache, ziemlicher Overkill ist. Ein Bivy und ein kleines CF-Tarp reichen mir vollkommen aus. Außerdem sind die beiden Gegenstände in Summe noch leichter. Beispiel Küche: Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass die 400ml Tasse von Evernew für meine Kochgewohnheiten zu klein ist, die 600er Snowpeak aber zu groß. Heute freue ich mich über eine 500er Tasse, auch wenn sie ca. 30g schwerer ist als die Evernew. Derlei Beispiele ließen sich noch einige finden. Am Ende des Tage ist mir wichtig, dass das Setup FÜR MICH passt, weniger was es wiegt. Wenn ich ehrlich bin ist es mir mittlerweile ziemlich egal, ob mein BW bei 2,5kg oder bei 3,1kg liegt, solange ich mich damit wohl fühle.
    Kurz zusammengefasst: Gewichtsgrenzen sind als Zielgröße bis zu einem gewissen Maß eine gute Orientierung. Vergleiche sind m.M.n. im Bereich Trekking nicht nötig, und auch nicht möglich. Denn am Ende das Tages muss es ja sowieso jeder selbst "schleppen".
    Hike your own hike!
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    McZap reagierte auf trekkingBär in Kurzbericht zum Goldsteig Nordroute   
    Ich bin vor zwei Wochen nach Marktredwitz gereist, um den 420 km langen Goldsteig zu laufen. Durch ein paar Umwege sind daraus ungefähr 450 km geworden. Ich bin die Nordroute gelaufen, im Nationalpark bin ich zweimal vom offiziellen Goldsteig abgewichen und habe andere Wege gewählt. (In OpenStreetMap kann man nachschlagen, ob und wann welche Wege begangen werden dürfen. Da in OpenStreetMap auch Weg verzeichnet sind, die nicht mehr betreten werden dürfen, bitte eine App/Anwendung/Webseite bei der Planung verwenden, die die Zutrittsbeschränkungen von OSM auch auswertet!) Auch an anderen Stellen bin ich vom Originalweg abgewichen, z. B. im Naturschutzgebiet "Waldnaabtal" gibt es einen wunderschönen Pfad mit dem Namen "Uferpfad" (während der Goldsteig auf der anderen Uferseite auf Schotter verläuft). An der Blockhütte einfach nicht das Ufer wechseln. Im Prackendorfer und Kulzer Moos empfehle ich auch, dass man nicht den Originalweg läuft, sondern auf den weiter östlichen Pfad ausweicht (langweiliger Schotterweg vs. Bohlenpfad).
    Gleich am ersten Tag nach vermutlich nicht mal einer Stunde traf ich einen anderen Fernwanderer, der ein ähnliches Tempo und Etappenlänge läuft; so hat es sich ergeben, dass wir den ganzen Goldsteig gelaufen sind. Wir waren 14 Tage unterwegs; wenn An- und Abreise abgezogen werden, dann kommen wir auf 13 Tage. Das Wetter war anfangs oft regnerisch, in der zweiten Woche wurde das Wetter deutliche besser. Insgesamt war der Goldsteig sehr matschig; das soll aber wohl nur dieses Jahr so sein.
    Ich würde den Weg in vier Teil teilen:
    1) Zwischen Marktredwitz und Waldmünchen ist der Weg durchschnittlich bis gut. Es gibt immer mal wieder schöne Pfade, leider geht es öfter man durch kleine Dörfer und damit auch über Asphalt. Die Pfade wechseln sich öfter mal mit Schotterwegen ab. Insgesamt aber mehr Pfade als auf so manch anderem Wanderweg! Highlights waren das Prackendorfer und Kulzer Moos (mit eigener "Umleitung") sowie Waldnaab (mit "Uferpfad"). Die Seenlandschaft bei Wiesau ist auch schön. Der Perlsee ist ein dieser Seen:

    2) Ab Waldmünchen wurde der Weg viel schöner: Langsam kamen die Steigungen, es wurde bergiger und pfadiger. Erste Highlights kamen zwischen Althütte und Furth im Wald: Der Schlenker nach Tschechien und zum Kreuzfelsen waren sehr schön. Nach Furth im Wald wurde erneut bergiger, es ging auf die "8 Tausender", die Gipfel wurden immer höher, bis man auf dem Großen Arber steht. Zum Großen Arber kann ich persönlich nur sagen, schnell sein Gipfelbild machen und weg Der Kleine Arber und die Gipfel davor sind m. E. viel schöner. Auch der Mühlriegel (1080 m) ist sehr schön (der Aufstieg aber nur okay). Der Rauchröhren ist einer der "8 Tausender":

    3) Aus übernachtungstechnischen Gründen sind wir den Nationalpark an zwei Tagen gelaufen: mehr als 80 km, ca. 2700 hm und ca 2780 hm Abstieg. Leider darf man nicht in den Unterständen übernachten. Aber auf tschechischer Seite gibt es Notübernachtungsplätze: Eine Nacht darf man dort übernachten (unabhängig davon, ob es ein "Notfall" ist oder nicht). Weitere Regeln bitte selber nachlesen Wir haben auf dem Poledník übernachtet (erreichbar über einen Umweg von insgesamt 8 km, also Hin- und Rückweg jeweils ca 4 km). Der Nationalpark ist sehr schön! Viele Pfade, teilweise sogar sehr lange Pfade ohne Unterbrechung durch andere Wege! Felsiger Boden erfordert mehr Aufmerksamkeit (besonders, wenn man so lange Etappen läuft). Den Großen Rachel war gut; ich fand die Aussicht nicht so schön und der Gipfel deshalb "nur" ok. Den Aufstieg zum Lusen fand ich "Banane": Wer einen Aufstieg in einem Zug erwartet, wird enttäuscht. Der Aufstieg wird zweimal "unterbrochen" und eine Unterbrechung ist dann sogar ein Schotterweg bis zur Himmelsleiter. Die Himmelsleiter geht dann auch nur gerade den Berg hoch und wirkt künstlich (ob die Himmelsleiter künstlich angelegt wurde, weiß ich nicht). Den Gipfel selber fand ich sehr schön. Insgesamt war der Nationalpark sehr schön, sehr idyllisch und abenteuerlich; jedenfalls habe ich es so empfunden.
     
    4) Den Abschnitt von Mauth bis Passau war eher schlecht. Es gab zwar noch schöne Passagen, z. B. der Aufstieg und der Abstieg vom Dreisessel (ich empfehle aber dringend den Umweg zum Hochstein zu machen, viel schöner als der Dreisessel). Insgesamt war es aber sehr viele Kilometer auf Wirtschaftswegen! Gelegentlich gab es mal einen Pfad, diese waren dann oft kurz und dann war wieder "Wirtschaftsweg für x Kilometer" angesagt. Dafür sieht man gut die ländliche Seite Bayerns...

     
    Bis zum Nationalpark war das Übernachten in Schutzhütten oder Ähnlichem i. d. R. gut möglich. Im Nationalpark hat nicht, da muss man sich im Vorfeld schon überlegen, wie man seine Etappen legt. Wie oben gesagt, sind wir den Nationalpark in zwei Etappen gelaufen; wenn die Kondition nicht vorhanden ist oder das Wetter schlecht ist, kann das dann etwas unschön werden. Nach dem Nationalpark war es bis Passau auch eher schwer, gute Schlafmöglichkeiten zu finden, da es kaum Unterstände oder Schutzhütten gibt.
    Mein Fazit: Insgesamt sehr schöner Weg mit vielen schönen Pfaden, aber am Anfang gelegentlich auch mal Wirtschaftswege, am Ende des Goldsteigs fast ausschließlich. Das Ende zeigt aber gut, die ländliche Seite Bayerns. Ich würde den Weg weiterempfehlen, da ich ihn sehr schön finde. Nur die Übernachtungen müssen teilweise gut geplant werden!
    PS: Bei meiner Bewertung beziehe ich mich überwiegend auf Wegbeschaffenheit, da mir das am wichtigsten ist. Der erste Teil z. B. hat auch viele Burgen; der Burgenweg verläuft bis Waldmünchen parallel zum Goldsteig.
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    McZap reagierte auf FjellZeit in Handy mit Wechselakku   
    Eine Person näheren Umfelds von mir nutzt das Fairphone 3 und ist damit eigentlich ganz zufrieden. Es kann halt mit den Top Geräten technisch nicht mithalten, aber man kann recht viel austauschen. Der Hersteller hat wohl auch gerade ein neues Gerät (4) rausgebracht. Eventuell wäre es einen Blick wert? Da ich es nicht selbst nutze, kann ich leider nicht viel mehr Info`s geben. Das Gewicht des "3" könnte ich aber nachschieben.
    VG! 
  10. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf Backpackerin in 3 Tage Frankenwaldtrekking - Teil 3 und Fazit   
    Joo, da hatte ich soeben wohl meine Finger nicht unter Kontrolle, der Bericht ist noch gar nicht fertig
    Schön sieht man auf den beiden Bildern den Blick nach Süden, nach Norden gings auch noch:
    Wir machen uns zügig weiter auf den Weg und laufen uns warm.
    Technisch anspruchsvoll ist der Weg heute den ganzen Tag nicht. Wie die letzten Tage auch sehen wir zuhauf Pilze, nur dass diese oft schon hinüber sind, letztes Jahr haben wir in dieser Ecke noch recht viele Braunkappen und Steinpilze gefunden, dieses Mal haben wir in den 3 Tagen keinen einzigen genießbaren gefunden.

    Könnt ihr den dritten ganz rechts im Bild sehen?
    Der restliche Weg ist relativ unspektakulär, wir sammeln unterwegs noch etwas Wildkräuter direkt von der Hand in den Mund und um kurz nach eins sind wir auch schon wieder bei unserem Bully. Erst mal etwas Katzenwäsche und dann direkt zu Edeka ein bisschen zu Essen kaufen. Wir lassen den Tag noch gemütlich im Bus bei einer Kleinigkeit zu essen und einer Tasse Kaffee ausklingen, bevor wir einen letzten Abstecher ins Höllental machen und uns auf die dreistündige Heimreise machen.
    Fazit: Für Trekkingeinsteiger (wie die zwei Damen) sind die Trekkingcamps im Frankenwald super geeignet, an jedem Camp sind ausreichend Wasserflaschen hinterlegt und es gibt genügend Tourenvorschläge, wie man diese miteinander verbinden kann. Wer jedoch Wert auf eine außergewöhnliche Landschaft legt, dem empfehle ich eher den Schwarzwald, die Pfalz und den Soonwaldsteig in Rheinland-Pfalz.
  11. Danke!
    McZap reagierte auf German Tourist in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Mit Verlaub: Das ist leider völlig falsch! Ich habe meine Zelte früher leider tatsächlich ausschließlich mit unverdünntem Silnet abgedichtet, mit dem Erfolg, dass es nicht dicht war - und sich das Silnet im Laufe der Zeit sogar abgerubbelt hat. Ich habe die Nähte erst dicht bekommen, als ich Henrys Rat gefolgt bin. 
    Genau wie Henry sagt, musst Du das Silnet bzw. Seamgrip vorher auf Olivenöl-Konsistenz verdünnen, damit es erstens auch wirklich in die Nähte einzieht und sich zweitens nicht wieder abrubbelt. Waschbenzin stinkt dabei zwar ziemlich widerlich, aber das legt sich nach dem Trocknen. 
    Das angebliche Problem mit der Reißfestigkeit des Garns habe ich in all den Jahren nie beobachtet, ich hatte wirklich noch nie (!) ein Zelt, dessen Nähte unter der Behandlung mit verdünnten Silnet oder Seamgrip gelitten hätten. Und Henry Shires, der das wohl nach ein paar Tausend Zelten wissen muss, sieht das genauso! 
  12. Gefällt mir!
    McZap reagierte auf zeank in HUCKEPACKS PACKL SPECIAL   
    Vor ein paar Wochen, in einem Anfall von Leichtsinn bestellt: Der HUCKEPACKS PACKL SPECIAL. Er musste sich noch ein Weilchen gedulden, aber letztes Wochenende war es dann soweit, Christi Himmelfahrt bescherte uns ein verlängertes Wochenende, Max hatte eine gute Idee für eine Tour und das Wetter passte auch so einigermaßen. Und jetzt dachte ich mir, ich schreibe mal ein richtiges Review. Und damit es nicht in einer reinen Lobhudelei ausartet, habe ich auch ordentlich Kritikpunkte gesammelt. Ohne Kritik kein Fortschritt! Also packl'n wir's an.
    Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist. Mein base weight dürfte so um die drei Kilo betragen haben, da es doch noch recht frisch zu werden drohte mussten auch ein paar wärmere Sachen mit. Kurzum, mit etwas Quetschen und gutem Willen hat alles gerade so reingepasst. Plus Essen und Wasser kam ich vermutlich auf so 6kg, zeitweise noch 2L Wasser wortwörtlich oben drauf.
    Gut gefallen hat mir
    Die Optik, die Verarbeitung, das Material (VX21 in meinem Fall): Erstklassig! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ich liebe es kompakt und aufgeräumt und so ist der PACKL einfach das A&O für mich. Die Schulterträger. Wie auch schon beim Phoenix excellent. Der Pack trägt sich so schön, dass man ihn tatsächlich nicht bemerkt. Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen, und in der Gesamtwertung für einen Rucksack macht das für mich 80% des Eindrucks aus. Mittelzipper, ein Konzept, welches ich schon von meinem Bergans Helium 55 kenne. Dort überzeugt es nicht wirklich und erscheint mir unnötiger Schnickschnack, da der Pack eh so groß und weit ist. Bei einem kleinen Pack kommt das Konstrukt jedoch voll zur Geltung. Besonders wenn man - wie ich - stark stopfen musste, so kommt man dennoch jederzeit schnell und einfach an alles ran. Gold wert. Spart Zeit und Nerven. Taschen an den Schultergurten: Platz fürs Handy und die Wasserflasche. Etwas, das ich sehr an meinem Phoenix vermisse. Zur Not muss ich da selber ran und was ranbasteln. Ich will keine extra Taschen (hipbelt pockets, fanny pack, 'Beipack') mitnehmen, da diese mich beim Gehen nur stören. Handy in der Hosentasche ist zu schwer, im Sommer hab ich oft Hosen an, die gar keine Taschen haben. Irgendwo muss das Ding aber hin und es muss griffbereit sein.  Taschen allgemein sorgen für Ordnung und einen gepflegten Gesamteindruck. Das Auge wandert schließlich mit! Was man besser machen könnte
    Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.
    An der Schulter bekommt man kaum eine Wasserflasche rein. Ich hatte zum Glück noch eine alte Powerade-Flasche daheim. Das war die einzige, die ich überhaupt so mit Mühe und Not hinein- und wieder herausbekommen habe. Da die Träger aber nur wenig gepolstert sind und die Flasche so fest sitzt, drückt sie beim Tragen. Besonders wenn sie gefüllt ist. Ich sehe, warum auf den Fotos eine soft bottle abgebildet ist, welche es zufälligerweise auch im Shop gibt. Ich hab mir jetzt kurzerhand so eine bestellt, weil es ohne nicht wirklich geht. Fände es aber besser, wenn man einfach jede beliebige Flasche nehmen könnte, so lange sie ungefähr 300-500ml hat. Aber ich sehe auch wie das nicht unbedingt zu einem reinen SUL Pack passt, sondern mehr eine thru-hiker-Anforderung ist.
    Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng. So eng, dass es unmöglich ist darin mit der Hand zu wühlen oder etwas zu suchen. Das endet dann damit, dass man im Grunde immer alles rausholen muss und - sobald gefunden - der Rest zurückgestopft werden muss. Vielleicht ist die Grundfläche des Packs einfach zu klein für eine sinnvolle bottom pocket? Vielleicht sind bottom pockets aber generell nicht mein Ding? Ich kenne sie bislang von keinem anderen Pack, habe also keinen Vergleich.  Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss? Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po. Das ist zwar anfangs nett und ein schönes Gefühl, aber auf Dauer doch ein bisschen nervig.  
    Wäre er kleiner, würde er von den Dimensionen her uU schöner aussehen (Goldener Schnitt?). Ich könnte dann zwar keine 4 Tagetour damit machen, aber eigentlich ist der bei mir zumindest für reine Weekender gedacht und da ist so-klein-wie-möglich Trumpf. Ich sehe aber auch, wie das bei Hüttenwanderungen schon wieder anders aussehen könnte. Und wie dann keine Faltmatte mehr reinpasst. ¯\_(ツ)_/¯  Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen. Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere. Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen. Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster. Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen. So, hoffe das klang jetzt nicht zu negativ, denn ich bin sehr zufrieden. Kleine Verbesserungen hier und da wären wünschenswert, aber vielleicht ist das auch nur meine sehr subjektive Sicht.
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    McZap reagierte auf zeank in Warum in die Ferne schweifen...   
    Ich kann nur für den PCT sprechen, die anderen kenne ich nicht. Was ihn für mich besonders gemacht hat:
    Er führt zu 80% durch Wildnis, 'wilderness areas', Gebiete, die zur Wildnis erklärt wurden und in denen besondere Regeln gelten. Dies ist gleichzeitig 'public land', dh es gehört niemandem (ausser dem Staat). Er führt - wenn ich mich nicht irre - durch 14 Nationalparks. Jeder für sich ist ein Erlebnis nicht ohne Grund. Man durchstreift mindestens vier oder fünf vollkommen unterschiedliche Vegetationszonen. Die 'trail community'. Das kann man nun mögen oder eben nicht, ich fand es Klasse. Es ist letztlich die Kombination aus allem, dass man fast ein halbes Jahr einen kontinuierlichen Weg laufen kann, der ständig Neues bietet, auf dem man aber auch sicher ist und sich aufgehoben fühlen kann. Er ist etabliert, er hat Infrastruktur, so dass man nicht all zu viel Zeit in Planung und Logistik stecken muss (für meinen Geschmack immer noch viel genug). Auch das ist selbstverständlich eine sehr individuelle Abwägung ob man das genau so mag oder halt eben nicht.
    Die Realität in Europa sieht dagegen in meinen Augen eher so aus: Man stolpert durch zwar eigentlich spektakuläre Landschaft im Grunde von Kuhweide zu Kuhweide, schlägt sich auf den bereitstehenden Fake-Almen, die eigentlich hochgerüstete Gastrobetriebe sind, den Wanst voll während man Rentnern oder Familien, die mit Auto oder Seilbahn dahingelangt sind, beim Streiten zuhören darf.
    Ich bin am Land aufgewachsen, in Niederbayern. Ich brauche das nicht, dass ich von Dorf zu Dorf latsche und mir die "Einfachheit" und Engstirnigkeit der Ureinwohner dort zu Gemüte führe. Ich kenne das. Ich weiss wie Kirchen und Kloster aussehen. Für mich sind sie Symbole von Unterdrückung und Herrschaft und nichts wo ich gern mal Wasser und Ruhe tanke. 
    Eine zusammenhängende Strecke durch weitestgehend unberührte Natur über tausende Kilometer in Europa, auf der man obigem entkommt, existiert meines Wissens nach nicht.
    Dem steht die 'trail community', das "Überlaufen" sein der großen trails in den USA gegenüber. Persönlich stört mich das aber nicht, ich suche keine Einsamkeit, ich mag Menschen, ich mag mich austauschen, ich bin gern mit Gleichgesinnten zusammen. Und ich weiss zumindest, dass ich mich bei denen, stinkend und zerzaust wie ich bin, nicht schämen muss. Auf den Almen in den Alpen oder irgendwelchen Bauerndörfern - egal wo - muss ich das dagegen schon, entsprechende Blicke kassiert man unter Garantie. Hinzukommt das schlechte Gewissen, im Grunde ständig was Illegales zu suchen (das wild Campen).
    Wem der PCT zu überlaufen ist, der schaue sich doch mal andere trails an, google "national scenic trails". Der Pacific NorthWest Trail soll ganz toll sein, hab ich mir sagen lassen ...
    [Edit] Ach, ja, ich schließe mich an! #BlackLivesMatter
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    McZap reagierte auf Mars in Warum in die Ferne schweifen...   
    Gerade bin ich eine Woche lang der Aare hier in der Schweiz entlang. Schön und gut aber halt doch unglaublich langweilig. Hie und da ein paar ziemlich aufwendig renaturierte Abschnitte, sogar ein künstlicher Sandhaufen für Fluss-Schwalben. Aber sonst? Viel Asphalt, noch mehr Eintönigkeit. Auf dem PCT wäre das eben nicht passiert  - die Landschaft ist dort unglaublich, Infrastruktur und nette Leute gibts grad obendrauf. Und ja: #BlackLivesMatter 
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    Du sagst ja, dass der Altra Lone Peak 4.5 eigentlich super gut ist und du von Verletzungen gelesen hast. Ich würde mich da mehr auf das eigene Gefühl verlassen, als auf das was du gelesen hast. Sofern sich herausstellt, dass du Schmerzen oder Verletzungen bekommst (und zwar früh genug nicht erst wenn es zu spät ist!) dann lass es mit den Schuhen bleiben bzw. reduziere zuerst deine Distanzen und übertreibe nicht. Sollte sich aber herausstellen, dass die Schuhe für dich funktionieren, dann kannst du getrost die gelesenen Erfahrungen anderer vergessen. 
    Die Verletzungen von denen du gelesen hast haben vermutlich meist den Hintergrund, dass Altras Zero Drop Schuhe produziert (0mm Sprengung) und das für ungeübte oder untrainierte Füße zu Problemen führen KANN (aber nicht zwingend muss!). Probleme mit Zero Drop Schuhen müssen sich auch nicht nur im Achillessehnen- oder Wadenbereich abspielen sondern können sich auch an anderen Stellen des Bewegungsapparates (z.B. Knie) bemerkbar machen (das gilt aber generell für alle Schuhe insbesonderen nach Modellwechsel etc.).
    Hast du tatsächlich Schuhgröße 50 im Alltag? Ich kenne das Problem mit zu großen Füßen. Ich habe 47/48 im Alltag und 49-50 für meine Trail- und Laufschuhe. Das schränkt die Auswahl bedeutend ein! Bei Salomon musst du da nicht nachschauen, insbesondere wenn dein Fuß auch noch etwas breiter ist.
    Ich kann dir gerne mal einige Modelle nennen die für mich funktioniert haben oder aktuell funktionieren. Alle waren in den Grüßen 49 oder 50 (wobei nicht jeder Hersteller in 50 produziert oder jedes Modell in 50 anbietet). Ich habe generell breite Füße und bevorzuge deutlich Raum im Schuh. Vielleicht funktioniert eines dieser Modelle (auch trotz Gr. 49) auch für dich.
    Hoka One One: Torrent, ATR 5 Challenger (Wide), Evo Mafate 2, Speedgoat 4 (Wide)
    Altra: Lone Peak Serie, TIMP Serie (Achtung Modell 2.0 ist deutlich weniger voluminös im Vorfuß als Altra-üblich), Olympus Serie, Superior Serie - Bzw. findest du bei Altra generell Schuhe bis Gr. 50
    Brooks: Cascadia Serie, bzw. findest du generell auch einige Modelle bis zu deiner Größe
    Adidas Terrex: einige Modelle bis 49
    New Balance Hierro gibt es auch bis 50.
    Ansonsten findest du vielleicht unter https://renntier.de/ auch passende Schuhe. Dieser Shop hat sich auf große Füße spezialisiert.
    Die 800km für Trailrunner kann ich bestätigen. Einige Modelle halte durchaus auch länger (je nach Gangart, Benutzungsintensität, etc.), aber man darf nicht vergessen, dass die Dämpfung nach einiger Zeit durchgelaufen ist und man sich den Füßen damit nicht immer was gutes tut.
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    McZap reagierte auf sja in Warum eigentlich Müsliriegel?   
    Weil mir die Standard-Riegel auch zu süß sind (meist jede Menge Zucker oder Honig), mache ich sie selber. Klar, Datteln enthalten auch viel Zucker, aber auch viel andere gute Inhaltsstoffe ("Brot der Beduinen"). Nüsse, Samen etc. sind ja durchaus sehr hochwertig, was den Nährwert (auch Fette) angeht. Man kann auch variieren. Nur Haferkekse wären mir zu einseitig, da Hafer bei mir schon im morgendlichen Porridge ist. Hab aber auch immer Nüsse in nem Tütchen dabei...
     
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    McZap reagierte auf khyal in Ultraleichte Trekkingstöcke   
    Ich wuerde, wenn es auf hohe Zuverlaessigkeit ankommt (und wenn man auch seine Huette damit aufbaut, kommt es darauf an) keine Carbon-Stoecke nehmen, die Ausfall-Wahrscheinlichkeit ist deutlich hoeher.
    Schlagempfindlichkeit, leichter Bruch bei radiale Belastung, wenn sie brechen, brechen sie meist nicht glatt, sondern splittern, dass es unterwegs auch deutlich schwieriger als bei gebrochenen Alu-Staeben ist, sie zusammenzuflicken...

    Lieber einen richtig guten Alu-Trekkingstock, klar kostet erstmal mehr, aber ueber die Jahrzente bzw wenn es Dir dann im Sturm nicht Dein Zelt einfaltet, rechnet sich das

    Ich und viele die damit aufgrund meiner Empfehlung weltweit lange unterwegs waren, haben super Erfahrungen mit den Helinox-Stoecken gemacht, die werden von DAC hergestellt und wenn einer weiss, wie man hochwertige Alurohre produziert, dann ja wohl die Jungs.

    Wenn es ein leichter guter Stock sein soll, empfehle ich die FL 135, ich habe z.B. seit etlichen Jahren den Vorgaengertyp und wenn ich mir ueberlege, wieviel Monate ich damit unterwegs war, wie haeufig damit aufgebaute Zelte im Starkwind / Sturm standen, was die Stoecke sonst so mitgemacht haben (ich bin ja gewichtsmaessig auch nicht grad ne Feder) und entsprechende Stories habe ich auch von vielen Anderen gehoert, denen ich sie fuer ihre Weitwandertouren empfohlen haben.

    Eine Alternative waere, wenn das Zelt ein Mid ist, Du also mit einem Stock hinkommst, evtl ein Stuff, benutze ich viel, wenn ich in unwegsamen Gelaende unterwegs bin oder wenn ich auf Hybridtouren mit Packraft unterwegs bin, noch eine gute Ecke stabiler als ein Trekkingstock, in unwegsamen Gelaende gerade wenn es steil bergauf/ab geht besser als Stoecke, leichter, aber nix zur Knie-Emtlastung, da einseitig.
    Frueher viel aus Hartholz geschnittenen Staebe benutzt, sowas wird ja auch von Hirten oder Visionssuchenden benutzt, also sozusagen seit Tausenden von Jahren bewaehrt , ich benutze inzwischen seit Laengerem den Zpacks Stuff vor, natuerlich erstmal teuer, beim deutschen Haendler 190 €, aber hat sich super bewaehrt, Bruchteil des Gewichtes vom Holzstab und bei Gepaeck-Transport kurzes Packmass, dass er in den Rucksack geht.
     
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    McZap reagierte auf Jonathan in Ein (hoffentlich) unzerstörbarer UL-Rucksack   
    Nachdem ich bereits 3 Rucksäcke genäht habe, ist dies der erste, den ich hier im Folgenden präsentieren werde. Er stellt die neueste Evolutionsstufe aus den bisherigen Werken, sowie MYOG Inspirationen aus diesem Forum und käuflich erwerbbaren Rucksäcken dar. Optisch gleicht er somit wie nicht anders zu erwarten der Mehrheit an UL-Rucksäcken mit dem ein oder anderen Detailunterschied. Besonders wichtig war mir jedoch eine hohe Robustheit und lange Haltbarkeit
    Die Anforderungen an Größe und tragbares Gewicht ergaben sich aus meiner Packliste (ca. 5,5kg BW bis in leichte Minusgerade inkl. Fotoausrüstung): Der Hauptkorpus wird per Rolltop verschlossen und besitzt eine Größe von maximal 28cm * 17cm * 70cm. Da die Grundfläche nicht rechteckig ist, sondern abgerundete Ecken besitzt verkleinert sich das Volumen gegnüber einem Quader etwas. Dazu kommen zwei voluminöse Außentaschen und eine geraffte Netztasche an der Front zum luftigen Aufbewahren von nass gewordener Ausrüstung. Insgesamt beträgt das Volumen somit ca. 30L + 7L.  
    Der entscheidende Unterschied gegenüber anderen (UL) Rucksäcken besteht in seiner überragenden Robustheit, die aus der Materialwahl und kleinen konstruktiven Anpassungen resultiert: Der Hauptkorpus inkl. Rolltop besteht aus 500Den Cordura von Extex (235g/m2). Das Rücken- und Bodenteil (bestehend aus einem Stoffteil), sowie die Außentaschen bestehen aus 1000Den Cordura von Extex (300g/m2). Der Boden wurde abgerundet bis auf die Vorderseite hochgezogen, sodass dieser zusammen mit den Seitentaschen eine stabile Bodenwanne aus 1000Den Cordura bildet. Durch die Abrundung wird Abrieb am Boden durch eine gleichmäßigere Auflagefläche verringert. Als Gurtmaterial kam das sehr robuste Sicherheitsgurtband in der 40mm und 19mm breiten Ausführung von Extex zum Einsatz. Alle Schnallen sind die hochwertigen und robusten Ausführungen von ITW Nexus. Alle Gurtbänder, bei denen dies möglich war, wurden V-förmig an ihren Befestigungspunkten vernäht. Dadurch wurde einerseits das Nähen durch die flachere Bauweise erleichtert und andererseits wird dadurch Last auf die doppelte Naht- und Stofflänge verteilt. Das Tragesystem setzt sich aus zwei ergonomischen Schultergurten und zwei Hüftflossen bestehend aus 500Den Cordura und 6mm 3D-Mesh von Extex zusammen. Die Tragriemen wurden an den Hüftflossen vernäht anstatt mit einem eigenen Dreieck befestigt zu werden. Daraus ergibt sich ein besseres Stabilitäts-Gewichts Verhältnis dieser Komponenten sowie ein geringerer Fertigungsaufwand, da ein sehr robustes Element (Hüftflosse) zwei Funktionen übernimmt. Zusätzlich wird ein Scheuern der beiden Elemente aneinender vermieden. Die Idee habe ich mir von einem bereits 40 Jahre alten aber tadellos funktionierenden Lowe Alpine Rucksack abgeschaut.  
    Oben unten am Pack sind 20mm Leiterschnallen angebracht um das Volumen bei Bedarf deutlich erweitern zu können, indem Ausrüstungsgegenstände wie Zelt oder Schlafsack (der sowieso in einem wasserdichten Beutel steckt) außen befestigt werden können. Außen sind Kompressionsriemen angebracht, die zur Fixierung weiterer Ausrüstungsgegenstände wie Schneeschuhen und Trekkingstöcken  konstruiert sind. Direkt über den Außentaschen findet sich jeweils ein Kompressionsriemen aus einer 2mm Schnur, der hauptsächlich zur Fixierung von Wasserflaschen in den Außentaschen dient. Da diese aus 1000Den Cordura bestehen haben auch starke Gummizüge zum zusammenraffen der Außentasche nicht funktioniert, da das Material einfach zu steif ist.  
    Der Rucksack wurde zunächst in einem CAD-System konstruiert, um das Gewicht bereits vorher berechnen zu können und durch dabei einfließende Optimierungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Gewicht setzt sich wie in der folgenden Tabelle dargestellt zusammen. Das reale Gesamtgewicht beträgt 666g. Nicht wirklich ultraleicht, aber in Anbetracht der verwendeten Materialien bin ich sehr zufrieden. Allerdings fehlt aktuell noch ein Brustgurt, der angenäht wird sobald ich die benötigten Materialien habe. Komponente Gewicht (g bzw. g/m)    Anzahl/m             Gewicht(g) Hautpkorpus 109 1 109 Rücken+Boden 79 1 79 Rücken oben 28 1 28 Schultergurte Mesh 35 2 70 Schultergurte Obermaterial 12 2 24 Hüftgurt Mesh 18 2 36 Hüftgurt Obermaterial 19 1 19 Frontnetz 27 1 27 Außentaschen 26 2 52         Leiterschnallen 20mm 3 8 24 Steckschnallen 20mm 5,5 4 22 Leiterschnallen 40mm 7 0 0 Steckschnallen 40mm 22 1 22         Gurtband 20mm (g/m) 18,5 4 74 Gurtband 40mm (g/m) 35 1 35 Ripsband 25mm 10 2,5 25         Garn Rasant 50 0,02 300 6         Gesamt     652  
     


     










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    McZap reagierte auf skullmonkey in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES   
    Ich PACKe es mal hier, mein beiPACK Video. Nen Artikel gibt es auch, auf dem Blog  
     
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    McZap hat eine Reaktion von Vagner erhalten in Welche Heringe und wie viele?   
    Gleiches von mir zu berichten. 90er Version (>3g) bewährten sich auf trockenem Wald- und Wiesen-Boden als Befestigung meines Tarps (240x150cm). Krallen sich regelrecht in den Boden. Bisher noch nicht bei starkem Wind getestet. 120er werde ich mir für lockeren Untergrund noch anschaffen.
    Gruss, Michel
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    McZap reagierte auf German Tourist in Buchtip   
    Uppps, da lese ich was von Buchtipp und schaue natürlich gleich neugierig nach, was da empfohlen wird - und stoße auf mein eigenes Buch. "Weite Wege wandern" erscheint in Papierform tatsächlich erst am 2.6.20, ist aber bereits jetzt als E-book erhältlich. (Schließlich haben wir jetzt alle besonders viel Zeit für Tourenplanung …) Und es dürfte keinen hier in diesem Forum wundern, dass das Buch eine wahre Ode auf das Ultraleichtwandern ist - das längste Kapitel darin handelt von ultraleichter Ausrüstung. 
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    McZap reagierte auf Trekkerling in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    So, jetzt isses offiziell: Tarptent Double Rainbow Li
    810g! Cool!
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    McZap reagierte auf Mars in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Vor Mitte Juni werden Reisen ins Ausland legal kaum möglich sein, sagt der Guardian. Am wenigsten mit UL-Ausrüstung zu empfehlen, ist wohl ein Abstecher nach Polen. Dort im Grenzgebiet wäre eher eine Panzerweste angesagt.
    Schwierig sei es auch am Rhein, sagt die WOZ, d.h. ungefähr die TAZ der Schweiz.
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    McZap reagierte auf Mars in Ausrüstung vor Tieren schützen   
    WAS!?!?
    Zum Glück wohne ich im zweiten Stock und die Baumärkte haben wieder geöffnet. Morgen kauf ich mir 50 Laufmeter Stacheldraht. Den wickle ich dann um die Balkonbrüstung, nicht dass mir so ein verdammtes Schwein das Regenabflussrohr rauf klettert, die Balkontüre eindrückt und unseren Kühlschrank knackt. Wissenschafter sagen zwar, Schweine könnten nicht klettern, aber die lügen sowieso alle. 
    Für diese Nacht habe ich jetzt Speiseöl auf den Parkett geleert, so rutscht diese blöde Sau auf dem Weg in die Küche hoffentlich aus.
    Sollte ich jemals wieder im dunklen Wald übernachten müssen (Gott stehe mir bei), würde ich jedoch einen Ursack Allmitey verwenden. Der Schützt gegen Bären und Nager.
    PCT Bear hang ist schon lange vorbei. Ich habe wirklich sehr wenige Bäume gesehen, die sich für sowas geeignet hätten. Es gab ein paar Brände in den letzten Jahren.  
    Ursacks sind nicht gerade umsonst, aber ich würde meinen, hoch sinnvoll. Ich hätte nichts dagegen, diesen die ganze Zeit zu tragen, auch in der gemütlichen Schweiz, wie obiges Beispiel zeigt. Notwendiger werden sie ausserdem zunehmend in der südöstlichen Schweiz, wo Bären auch gefährlich leben, wenn sie keine Menschen anbetteln.
    In Osteuropa und Skandinavien sowieso. Sogar in Israel, wo die Leute offenbar angefangen haben, die Schakale im Stadtpark von Tel Aviv zu füttern... 
    Sie sind auch überall erlaubt, ausser in Yosemite (und ein paar kleineren Parks die man aber bequem durchwandern kann), aber dort hat jetzt eine besonders smarte Historikerin/Thru die Arbeit aufgenommen. Sie wird diese dumme Kanister-Regelung hoffentlich bis 2021 zu Fall bringen. 
     
  25. Danke!
    McZap reagierte auf Backtobasics in MyCabin - bald legales Wildcampen in den Alpen?   
    Moin,

    ich hoffe, das ist das richtige Unterforum, sonst bitte entsprechend verschieben.
    Ich bin gerade auf das spannende Projekt MyCabin vom Bodensee gestoßen und möchte euch darauf aufmerksam machen. Dabei geht es darum, dass "Inhaber von leerstehenden Hütten, Unterschlüpfen oder Wiesen diese zum Übernachten für verantwortungsbewusste Outdoorsportler und Reisende anbieten können." Besonders den Teil mit den Wiesen finde ich super. Dem Wanderer würde das das Campen in der Natur und der Bauer/Wiesenbesitzer könnte sich über zusätzliche Einkünfte freuen. Das Startup hat schon mehrere Preise gewonnen, über 40 Partner im Alpenraum akquiriert und der Service soll ab Frühjahr 2021 verfügbar sein. Hier ein ausführlicher Artikel der Hochschule Konstanz darüber.
    Unter "Ich will mitmachen" kann man sich auf der Webseite in eine Interessiertenliste eintragen. Das gibt dem Team sicher Rückenwind, ist ein Argument bei Verhandlungen mit potenziellen Finanziers und man wird per Mail auf dem aktuellen Stand gehalten. Überlegt's euch doch mal.  

    PS: Ich weder Teil des Teams noch kenne ich deren Mitglieder, ich finde die Idee einfach super und unterstützenswert. 

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