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Ultraleicht Trekking
Benjamin

Newbee Fragen zur generellen Ausrüstung (Lone Peak 4.5 und Talon 22)

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Hi Leute !

Hat wer noch Tipps für gute andere Foren wo man Fragen vor allen Dingen zur Ausrüstung stellen kann?
Ich habe gerade sooo viele Fragen, mir auch schon einiges bestellt, was wieder zurückgeschickt wird und ich habe immer das Gefühl dass das ULTRALEICHT - Forum der falsche Ort für solche Fragen ist.

Wobei manches passt auch.
Z.b. wurde mir der Tipp gegeben, dass meine Wanderschuhe (Lowa Renegade GTX) eigentlich viel zu schwer seien.
Jetzt habe ich mich ein wenig umgeguckt und mir die Altra Lone Peak 4.5 bestellt.
Eigentlich super gut, passen auch super, aber dann habe ich mich noch ein bisschen belesen und von vielen gehört, dass der Schuh eigentlich super ist, er aber Verletzungen an der Achilles Sehne verursachen kann .
Jetzt bin ich natürlich unsicher und überlege, den Schuh wieder zurückzuschicken. Eine sehr gute Alternative soll ja der Salomon S/LAB 2 sein - ich habe aber Größe 50 und natürlich gibt es den Schuh nicht in dieser Größe. Ahhh! 
Das ist so ein bisschen ein Mix aus Große Leute - Wanderneuling - Leichtes Material - Problem.

Vor allen Dingen lese ich bei Trailrunnern immer, dass die nach 500 - 700 km durch sind.
Was macht man denn dann, wenn man wirklich mal eine 1000, 2000 oder 3000 km Langwanderung angehen will. So nen Trip hält doch so ein paar Schuhe niemals durch. Und bei mir wäre das Problem dann ja wieder, dass ich mir irgendwo im Ausland Schuhe in meiner Größe besorgen müsste, was Schon hier in Deutschland ein Problem ist. 

Oder auch Rucksack. Ich bin halt 2m groß, habe jetzt schon 2 Modelle ausprobiert (Osprey Talon 22 und den Bergans Skastind).
Der Talon ist absolut super - aber mich nervt die Tasche am Hüftgurt mega, weil meine Arme da ständig dran lang scheuern (hat das Problem noch wer?). Dafür ist mega geil, dass man die Rückenlänge individuell einstellen kann.
Der Bergans ist (laut Etikett) nur für Leute mit bis zu 185 (ich bin 2m), und im direkten Vergleich zum Talon würde ich den Talon immer vorziehen. Dafür hat der wiederum den Nachteil, dass man das Gewicht nicht auf die Hüfte legen kann. Der Bergans hat zwar auch eine Schnalle um den Bauch, fühlt sich aber so an als wäre das nicht mit nem Hüftgurt gleichzusetzen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich dadurch das Arm-Scheuer-Problem löse, aber so das wahre ist das nicht.
Ich finde es auch seltsam, dass ich scheinbar der einzige bin, den die Tasche am Gurt vom Talon stört, habe da sonst im Netz nichts zu gefunden ...

Irgendwie weiß ich auch nicht so recht wo die Fragen reingehen - Ausrüstung? da geht es ja primär um ultraleicht-tipps. Neulinge? sonstiges? wie gesagt, falls jemand ein passenderes Forum kennt wo man sich auch anmelden kann ( bei dem outdoordings habe ich es schon versucht, bekomme aber kein Feedback), dann gerne her damit :)

Wer aber Ideen hat welche Schuhe (in Größe 50) und welcher Rucksack (daypack) für 2m Personen gut geeignet sein können, dann bin ich da immer dankbar für :)
 

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Probier doch einfach mal die Altras aus und schick sie nicht direkt zurück. Natürlich ist Zero Drop nicht für jeden etwas. Bis du den passenden Schuh für dich gefunden hast, dauert es vielleicht etwas. Bis jetzt klingt es so, als wäre der Schuh passend für dich.

Mit den Schuhen ist das immer so eine Sache. Man kann sich je nach Trail die Dinger zusenden lassen oder einfach neue Schuhe im Laden nachkaufen. Entweder fährt man dazu per Anhalter kurz vom Trail weg oder findet direkt an der Strecke einen passenden Shop. Wenn man eher Trekking als Wandern betreibt und unabhängig bleiben will, muss man manchmal aber auch Kompromisse eingehen und die Schuhe entweder gnadenlos kaputt laufen oder sich mit einem weniger optimalen Modell zufrieden stellen, das man direkt an der Strecke kaufen kann. 
Altras sind wohl eher kurzlebig und konventionelle Wanderschuhe schaffen ein paar Kilometer mehr, aber um welchen Preis? Auch die schwersten Stiefel werden nach einem amerikanischen Trail nicht mehr brauchbar sein. Die Ansicht davon, wann ein Schuh aufgebraucht ist, geht sowieso sehr weit auseinander. Früher oder später ist sowieso jede Sohle abgelaufen. Spätestens dann muss er weg, wenn man ihn nicht reparieren will. Bei Trailrunnern wäre das in der Regel blanker Unsinn. 
Ich wandere erst meinen Schuhen nur, bis sie ein paar kleine Löcher haben und mustere sie dann für's Joggen aus. Dort laufe ich sie komplett kaputt. Bevor ich einen Schuh irgendwo ernsthaft benutze, trage ich ihn im Alltag ein paar Tage. Bei einigen Schuhen braucht das Einlaufen zwei Tage, bei anderen über eine Woche. Dann merkt man auch, ob der Schuh grundsätzlich für eine Langstreckenwanderung etwas taugt oder ein Fehlkauf ist. 

Einige erfahrene Wanderer kaufen sich ihren Schuh vielfach, wenn er ihnen passt und im Angebot ist, weil man das Modell sonst später kaum noch kriegt, wenn man Pech hat. Meinen Lieblingsschuh gibt es zum Beispiel nicht mehr, den kannte ich schon vorher vom Laufen.
Ich würde das an deiner Stelle unbedingt vermeiden und immer andere Modelle bestellen, bis du hundertprozentig zufrieden bist! Du wirst eine andere Fußform haben, wenn du abnimmst und es ist gut möglich, dass du noch bessere Schuhe als die Altras findest, nachdem du sie durchgelaufen hast. ;)

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vor 6 Stunden schrieb Benjamin:

welcher Rucksack (daypack) für 2m Personen gut geeignet sein können, dann bin ich da immer dankbar für :) 

Beim Rucksack muss u.a. die Rückenlänge passen. Für allgemeine Tipps mal den Link zum Wiki des Schwesterforums. Wenn du dir da unsicher bist, rate ich dir zu einem Ausflug in ein Fachgeschäft, dass auch UL-Ausrüstung hat. Da kannst du viele Rucksäcke anprobieren und bekommst Hilfe bzgl. der Größe und Passform. Meines Wissens nach gibt es solche Fachgeschäfte aber nur in Krefeld, Berlin und Bonn.

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vor 7 Stunden schrieb Benjamin:

Was macht man denn dann, wenn man wirklich mal eine 1000, 2000 oder 3000 km Langwanderung angehen will. So nen Trip hält doch so ein paar Schuhe niemals durch.

Ich glaube Du kannst darüber nachdenken wenn es soweit ist =) In der Regel gehen 4 bis 6 Paar Schuhe bei einem Thruhike drauf, so alle 800 km kommt ein neues Paar an die Füße (je nach dem wie man es sich legt). Die Schuhe kannst Du alle im voraus kaufen und dann via Bounce Box vorausschicken - da gibt es einige Möglichkeiten :) 

vor 7 Stunden schrieb Benjamin:

Der Talon ist absolut super

Dann behalte den und schneide die störende Tasche ab! Bei einem 22 l Tagesrucksack braucht es in der Regel auch keinen Hüftgurt, Du wirst da ja nicht so schwere Sachen drin haben das es unbedingt auf der Hüfte sein muss, das Gewicht. Oder gehst Du damit Trailrunning?

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vor 8 Stunden schrieb Benjamin:

und mir die Altra Lone Peak 4.5 bestellt.
Eigentlich super gut, passen auch super, aber dann habe ich mich noch ein bisschen belesen und von vielen gehört, dass der Schuh eigentlich super ist, er aber Verletzungen an der Achilles Sehne verursachen kann .

Ich hab sie auch neu und erst 1x für eine leichte Bergwanderung verwendet, aber ja - beim Abstieg (auf dem Steig) drückten beide Schuhe in die Sehne.

Ich habe dann beide Stellen am Schuh nach hinten gedrückt und der restliche Abstieg war druckfrei. Am Forstweg sowieso.

Grundsätzlich sind sie nach dem ersten Test (auf normalen Wanderwegen) irre bequem und angenehm zu tragen. Auf steilen Bergpfaden im Abstieg sind sie mir nach dem ersten Eindruck zu schwammig.

Heute geht's auf die nächsten rund 20km Forstweg. Mal sehen...

bearbeitet von waal

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Probleme mit der Achillessehne (oder anderen) kannst Du in jedem Schuh bekommen. Es handelt sich dabei idR um eine Überlastungsverletzung. Was besonders eben bei Thruhikern vorkommt, welche wiederum gerne Altras tragen, weil hipp.

Jetzt kommt bei den Altras noch hinzu, dass sie eben "zero drop" Schuhe sind und das eine andere Belastung (anderer Schritt) impliziert und damit eine Überlastung folglich schneller passiert.

Für jemand, der generell untrainiert ist, spielt das aber keine Rolle. Wichtig ist, dass du es - egal mit welchen Schuhen - nicht übertreibst. Höre auf deinen Körper! Orientiere dich nicht daran, was du meinst, wieviele Kilometer du schaffen müsstest, nur weil andere auch so und so weit laufen. Das ist im Grunde der größte Fehler, und die meisten von uns hier haben ihn schon gemacht (mich eingeschlossen, hatte neue Wanderstiefel und dachte, ich geh jetzt jeden Tag über 30km; am dritten war dann gar nix mehr, meine Achillessehne fühlte sich an, wie ein glühender rostiger Draht).

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vor 9 Stunden schrieb Benjamin:

Jetzt habe ich mich ein wenig umgeguckt und mir die Altra Lone Peak 4.5 bestellt.
Eigentlich super gut, passen auch super, aber dann habe ich mich noch ein bisschen belesen und von vielen gehört, dass der Schuh eigentlich super ist, er aber Verletzungen an der Achilles Sehne verursachen kann .
Jetzt bin ich natürlich unsicher und überlege, den Schuh wieder zurückzuschicken. Eine sehr gute Alternative soll ja der Salomon S/LAB 2 sein - ich habe aber Größe 50 und natürlich gibt es den Schuh nicht in dieser Größe. Ahhh! 

Vor allen Dingen lese ich bei Trailrunnern immer, dass die nach 500 - 700 km durch sind.
Was macht man denn dann, wenn man wirklich mal eine 1000, 2000 oder 3000 km Langwanderung angehen will. So nen Trip hält doch so ein paar Schuhe niemals durch. Und bei mir wäre das Problem dann ja wieder, dass ich mir irgendwo im Ausland Schuhe in meiner Größe besorgen müsste, was Schon hier in Deutschland ein Problem ist. 

Du sagst ja, dass der Altra Lone Peak 4.5 eigentlich super gut ist und du von Verletzungen gelesen hast. Ich würde mich da mehr auf das eigene Gefühl verlassen, als auf das was du gelesen hast. Sofern sich herausstellt, dass du Schmerzen oder Verletzungen bekommst (und zwar früh genug nicht erst wenn es zu spät ist!) dann lass es mit den Schuhen bleiben bzw. reduziere zuerst deine Distanzen und übertreibe nicht. Sollte sich aber herausstellen, dass die Schuhe für dich funktionieren, dann kannst du getrost die gelesenen Erfahrungen anderer vergessen. 

Die Verletzungen von denen du gelesen hast haben vermutlich meist den Hintergrund, dass Altras Zero Drop Schuhe produziert (0mm Sprengung) und das für ungeübte oder untrainierte Füße zu Problemen führen KANN (aber nicht zwingend muss!). Probleme mit Zero Drop Schuhen müssen sich auch nicht nur im Achillessehnen- oder Wadenbereich abspielen sondern können sich auch an anderen Stellen des Bewegungsapparates (z.B. Knie) bemerkbar machen (das gilt aber generell für alle Schuhe insbesonderen nach Modellwechsel etc.).

Hast du tatsächlich Schuhgröße 50 im Alltag? Ich kenne das Problem mit zu großen Füßen. Ich habe 47/48 im Alltag und 49-50 für meine Trail- und Laufschuhe. Das schränkt die Auswahl bedeutend ein! Bei Salomon musst du da nicht nachschauen, insbesondere wenn dein Fuß auch noch etwas breiter ist.

Ich kann dir gerne mal einige Modelle nennen die für mich funktioniert haben oder aktuell funktionieren. Alle waren in den Grüßen 49 oder 50 (wobei nicht jeder Hersteller in 50 produziert oder jedes Modell in 50 anbietet). Ich habe generell breite Füße und bevorzuge deutlich Raum im Schuh. Vielleicht funktioniert eines dieser Modelle (auch trotz Gr. 49) auch für dich.

Hoka One One: Torrent, ATR 5 Challenger (Wide), Evo Mafate 2, Speedgoat 4 (Wide)

Altra: Lone Peak Serie, TIMP Serie (Achtung Modell 2.0 ist deutlich weniger voluminös im Vorfuß als Altra-üblich), Olympus Serie, Superior Serie - Bzw. findest du bei Altra generell Schuhe bis Gr. 50

Brooks: Cascadia Serie, bzw. findest du generell auch einige Modelle bis zu deiner Größe

Adidas Terrex: einige Modelle bis 49

New Balance Hierro gibt es auch bis 50.

Ansonsten findest du vielleicht unter https://renntier.de/ auch passende Schuhe. Dieser Shop hat sich auf große Füße spezialisiert.

Die 800km für Trailrunner kann ich bestätigen. Einige Modelle halte durchaus auch länger (je nach Gangart, Benutzungsintensität, etc.), aber man darf nicht vergessen, dass die Dämpfung nach einiger Zeit durchgelaufen ist und man sich den Füßen damit nicht immer was gutes tut.

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Inov8 hat scheinbar auch bis Größe 50 im Programm. Die gibt es aber erst ab 4mm Sprengung (ich verwende den Roclite G 290 parallel zum Lone Peak 4.5). Das könnte für einen Einsteiger was sein.

Jedoch: Ich habe damit auch schon Probleme an der Achillessehne gehabt. Das war zwar nach ein paar Tagen an denen ich es echt übertrieben habe, aber was ich sagen will, vorkommen kann es. Da hilft meines Erachtens auch nur regelmäßiges Training, ob jetzt auf dem Balanceboard oder beim Sport ist mMn egal. Und dafür sollte man auch viel Vorlaufzeit einplanen. Das ist ein Langzeitprojekt.

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vor 35 Minuten schrieb Anhalter:

Inov8 hat scheinbar auch bis Größe 50 im Programm.

Stimmt. Hab ich in meiner Shortlist vergessen. Hatte ich auch schon in Verwendung und haben sich bewährt.

Topo produziert meines Wissens nach auch bis 49, sind aber auch weiter geschnitten und eventuell verwendbar.

bearbeitet von doast

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Ich denke, das es keinen gedämpften Schuh gibt, welcher mehr (je nach System Gewicht) als 1000km hält. 

Wenn ein zero drop  zu Problemen wegen der nicht vorhandenen Sprengung führt, so ist es höchste Zeit seine Füße wieder anatomisch korrekt zu benutzen. 

Ein gutes Training dafür ist Barfuß im Sand zu laufen. 

 

Gruß

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Vielleicht noch ein kurzer Tipp: Beim SportScheck gibt's als Club-Mitglied die 6-Wochen Zufriedenheitsgarantie. Heißt: Innerhalb von 6 Wochen kann man die Sachen auch gebraucht (!) zurückgeben und kriegt dafür einen Gutschein. Nun ist die Auswahl an Trailrunnern beim SportScheck nicht wirklich die beste, aber wer Probleme hat, Schuhe zu finden die passen, kann hier schon ne Menge Geld sparen :lol:

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Habe jetzt auch die lone peak 4.5 auf 70km im Hunsrück getestet und zuvor auf anderen Wegen. Also erst etwas über 100km runter.  Ich bin bisher echt begeistert.  Im Hunsrück viele steile Passagen auf und ab,  mit sehr spitzem Schiefer. Ich hatte super Halt, keine ermüdeten Fußsohlen,  Knie und Hüfte blieben schmerzfrei,  keine Blasen auch nicht bei Regen. Ich hatte dazu die Darn Tough light cussion Socken an. Prima Kombi.  Seit langem nicht mehr so angenehm gelaufen.  Bergab schiebt der Fuß natürlich etwas im Schuh nach vorne, doch das ging auch gut, da die Zehen auch genug Raum zum Bewegen und "Greifen" hatten.

Ich kann sie empfehlen mal für ein paar Etappen zu laufen und sie richtig auszunutzen :)

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Ich war gerade mit den meinen LonePeak 4.0 150km ein Stück auf dem Westweg in 3,5 Tagen (!) unterwegs. Für mich ist der Schuh zwar sehr bequem und die Sohle hat für mich auch genug Grip, aber zwei grosse Probleme: Wenn der Weg geröllig ist, fühlen sich meine Fussballen "geprellt" an nach > 30km und nach einem kompletten Tag im Regen habe ich mit tatsächlich an jedem Fuss ander der gleichen Stelle eine Blase gelaufen. Ausserdem kann ich beim Abwärtsgehen nicht wie mit Wanderschuhen mit fester Sohle alles ignorieren was da light und "runterrennen".

Ich habe die LonePeaks für mich noch nicht komplett abgeschrieben, aber für sehr lange Touren werde ich erst mal wieder meine Hanwag Bergstiefel nehmen.

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vor 56 Minuten schrieb realholgi:

Ich war gerade mit den meinen LonePeak 4.0 150km ein Stück auf dem Westweg in 3,5 Tagen (!) unterwegs. Für mich ist der Schuh zwar sehr bequem und die Sohle hat für mich auch genug Grip, aber zwei grosse Probleme: Wenn der Weg geröllig ist, fühlen sich meine Fussballen "geprellt" an nach > 30km und nach einem kompletten Tag im Regen habe ich mit tatsächlich an jedem Fuss ander der gleichen Stelle eine Blase gelaufen....

Ich habe die LonePeaks für mich noch nicht komplett abgeschrieben, aber für sehr lange Touren werde ich erst mal wieder meine Hanwag Bergstiefel nehmen.

Na ja, der Vergleich ist zwar durchaus erhellend, aber nicht wirklich zielführend. Du vergleichst da zwei weitgehend unterschiedliche Anwendungsfälle. 

Besonders folgendes

vor 58 Minuten schrieb realholgi:

Ausserdem kann ich beim Abwärtsgehen nicht wie mit Wanderschuhen mit fester Sohle alles ignorieren was da light und "runterrennen".

entspricht dem Anwendungsfall eines Trailrunners wohl nur sehr begrenzt. Mit meinen schweren, uralten Lowas (tri-genäht) kann ich ein Geröllfeld runterrennen (früher "abfahren"), ich käme aber nie auf den Gedanken, nur weil meine Nimble Trails dafür nicht gemacht sind, sie deswegen abzuwerten - es sind völlig verschiedene Anwendungsfälle, für die die verschiedenen Schuhe gemacht sind.

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Beim Lone Peak 4.5 haengt das Sehnenproblem mit der Lasche hinten zusammen und nicht wie von einigen vermutet hier mit dem Zerodrop. (Zerodrop kann jedoch auch zu einer Reizung/Verletzung wegen Ueberdehnung fuehren wenn man es nicht gewohnt ist.) Du schreibts ja das es "drueckt".

Beim Vorgaenger war diese Lasche noch mit Verstand angebracht, nun leider nicht mehr.
Hilft Dir bei diesem Paar zwar nicht mehr aber aufgrund der massiven Kritik daran wird Altra es hoffentlich nicht nochmal verbocken beim 5.0

Davon ab laufen sich Trail;runner natuerlich relativ flott kaputt im Vergleich zu einem festen Wanderschuh.
Muss man halt nachkaufen :/ 

bearbeitet von ArminS

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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich habe die Schuhe jetzt einfach mal ausprobiert und bisher keine Probleme gehabt, im Gegenteil, ich finde sie super, ohne Vergleiche zu anderen Trailrunnern zu haben. Und kein Sorge, ich steigere meine "Wanderungen" gerade langsam von 12 km auf demnächst 16 km und dann Step by Step immer mehr.
Ich muss meinen ganzen Bewegungsapparat erstmal daran gewöhnen wieder so viel benutzt zu werden.
Aber wenn man sich mal Videos von mir aus dem letzten Jahr anschaut:
 

 

 

dann sieht man schon wie gut Bewegung tut. Das kommt nicht nur vom Wandern, sondern primär gesunde Ernährung + joggen, aber da jetzt auch noch wandern dazu kommt und immer weiter ausgedehnt wird, wir das denke ich gut dabei helfen, den letzten rest des Weges auch noch zu schaffen (bin von ca. 130 im 1. video auf 107 im letzten video runter und will so auf 90 - 95, innerhalb der letzten fünf Monate).

Ist aber auf jeden Fall schon deutlich angenehmer mit 800g statt mit 1,6 kg an den Füßen rumzulaufen, wobei ich meine Lowe Renegade GTX wohl für den Winter behalten werde (kann man in meiner Größe eh schlecht verkaufen). 
Und die LP 4.5 werden mir wohl für dieses Jahr vollkommen reichen.

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Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

Verletzungen an der Achilles Sehne verursachen kann

Das kann dir theoretisch mit fast jedem Schuh passieren - nämlich bei Überlastung. Wenn bei deinen Altras nichts reibt oder drückt würde ich mich nicht verrückt machen lassen und einfach mal ne Testtour machen. 

Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

nach 500 - 700 km durch

Ja das ist bei der leichten Konstruktion leider oft so. Manche Modelle halten aber länger als andere. Kommt auch auf das Terrain an. Dafür ist man angenehm leicht unterwegs. 

Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

Was macht man denn dann, wenn man wirklich mal eine 1000, 2000 oder 3000 km Langwanderung angehen will

Neues Paar kaufen oder bestellen. 

Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

Ich bin halt 2m groß, habe jetzt schon 2 Modelle ausprobiert (Osprey Talon 22 und den Bergans Skastind).
Der Talon ist absolut super - aber mich nervt die Tasche am Hüftgurt mega, weil meine Arme da ständig dran lang scheuern

Hat mich tatsächlich auch schon genervt. Ich bin seither ohne Hüftgurt unterwegs. Da hilft es natürlich sehr wenn der Pack an sich kaum was wiegt. 

Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

wo die Fragen reingehen - Ausrüstung?

Ja sollte passen. 

Am 26.5.2020 um 00:49 schrieb Benjamin:

Wer aber Ideen hat welche Schuhe (in Größe 50) und welcher Rucksack (daypack) für 2m Personen

Schuhe musst du probieren. Ab in den nächsten Ausrüsterladen und einmal durch die Palette probieren. Mit Gr 50 lebst du natürlich schon auf großem Fuße :-) Ich mag Merrell Trail Gloves und Saucony Peregrine. Altras hatte ich noch nicht. 
Für einen Daypack (da ist normalerweise ja nicht wirklich viel drin oder?) würde ich irgend was minimalistisches zw. 12 und 25l Volumen nehmen. Für die niedrigen Gewichte braucht man i.d.R. keinen Hüftgurt. Ich persönlich nehme für sowas eine Trailrunning weste oder Hüfttasche. Wenn die Touren länger werden. sowas um 30-35l. 

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Also aktuell sind die Altras zu meinen absoluten Standardschuhen geworden.
Das wird vermutlich dazu führen, dass sie sich relativ schnell abnutzen und ich sollte mir eventuell noch ein zweites Paar als Wanderschuhe kaufen, aber die Dinger sind TOP ! Gibt nichts zu meckern von meiner Seite her.
Aber trotzdem danke für eure Anmerkungen!

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Schuhe kann man(n) nie genug haben! 8-) Aber bissle Abwechslung schadet dabei nicht. Mir sind meine Trailrunner zu schade, um sie im Alltag auf Teer kaputt zu latschen. Das erste Paar (ich bin ja auch erst umgestiegen!) ist mittlerweile durch bzw ohne Profil. Dann taugen sie immer noch paar Wochen als Alltagsschuh. 

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Am 26.5.2020 um 11:20 schrieb Anhalter:

Inov8 hat scheinbar auch bis Größe 50 im Programm. Die gibt es aber erst ab 4mm Sprengung (ich verwende den Roclite G 290 parallel zum Lone Peak 4.5). [...] 

Nicht ganz richtig, mit Zero drop gibt es den Terraultra: https://www.inov-8.com/eu/terraultra-g-260-graphene-running-shoe

Noch dazu für Inov 8 Verhältnisse stark gedämpft und (angeblich) lange haltbar. 

Die Japaner von Mizuno und Asics haben in der Regel auch viele Schuhe in sehr großen Größen (ein Arbeitskollege hat immer Asics in 52), nicht immer die leichtesten und angesagtesten Trailrunner, aber zuverlässige Arbeitstiere.

bearbeitet von schrenz

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