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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“... Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen Drau Enns Gail Kössener Ache bzw Entenlochklamm Lech Mur Salza Salzach Schwarzer Regen Soca Steyr Ziller Schon mal 3 Kartentips Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte 2 Buchtips Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe Kajakparadies Nordalpen Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist. Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen. Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen. So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe. Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.
  2. Verkabelung bzw Kabel Solaranlage Kabel da kommen wir nicht mehr ohne ohmsches Gesetz aus, erstmal platt gesagt, je niedriger die Panelspannung und je länger das Kabel, umso dicker muß es sein, damit man dieselben prozentualen Verluste hat. nehmen wir für die Berechnung an, wir haben Kupferkabel (Achtung es gibt auch billige Alukabel) Nehmen wir mal ein Beispiel aus meiner Praxis... 70 m von einer Sonnenwiese bis zum Regler... 2* 200 Wp Panel mit 30 V max Spannung und 140 W max Leistung in der Praxis Nrechnen wir mal wieviel % Leistung bei 4 bzw 6 mm Kabel bei Panel-Parallel-Schaltung im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben würden, und dann nochmal mit dem 4 mm Kabel in Reihenschaltung der Panels spezifischer Widerstand Kupfer 0,0175 Ohm bei 1 mm² pro m bei 4 mm also 0,0044 Ohm pro m entsprechend bei 2* 70 m 0,62 Ohm bei 6 mm 0,0029 Ohm pro m entsprechend bei 2* 70 m 0,41 Ohm Parallelschaltung der Panels 140 W / 30 V = 4,67 A * 2 = 9,34 A bei 6mm² 0,41 Ohm * 9,34 A = 3,8 V * 9,34 A = 35,5 W -> 12,7% bei 4mm² 0,62 Ohm * 9,34 A = 5,8 V * 9,34 A = 54,2 W -> 19,4% nun noch mit 4mm² aber statt die 2 Panels parallel in Serie 0,62 Ohm * 4,67 A = 2,9 V * 4,67 A = 13,5 W -> 4,8% Fazit : Dickeres Kabel ist deutlich teurer als Dünneres. Wenn es der Reglereingang von der Max Spannung hergibt und die Panels gleich beschienen werden, bringt eine Reihenschaltung deutlich weniger Verluste als ein dickeres Kabel.
  3. Das passte nicht mehr so gut in den Grundlagenthread zu den Solarpanels, aber ist halt bei Vielen der "dickste" Stromverbraucher und hat deswegen einen großen Einfluß auf das Setup der Solaranlage... Es gibt kleinere Billig-Kühlschränke mit TK-Fach, die sind von der Konstruktion her Mist, da gibt es für beide Bereiche nur einen Kühlkreis der das TK-Fach kalt hält und die höhere Temp im Kühlschrank-Bereich über Beheizung mit der Innenbeleuchtung für den Kühlschrank-Bereich gemacht wird, kann man natürlich easy überprüfen...die verbrauchen dann sozusaghen gleich doppelt mehr. Also Finger weg, findet man aber auch nicht bei den Marken-Fabrikaten. Grundsätzlich gibt es 3 Sorten, bei den (Camping)Kühlschränken, die auch für eine andere Energieversorgung als 220 V eignen. Absorber-Kühlschränke Die lassen sich meist mit 220 V / 12 V (meist weniger effektiv) und Gas betreiben...Die Teile schaffen, wenn noch ok, locker 25° Abkühlung evtl auch etwas mehr, wenn sie an der Rückseite offenen "Luftzugang" haben (also nicht irgendwo komplett eingebaut) mal als Beispiel, der 50 l (die übliche Camping-Kühlschrank-Größe) den wir auf einen freien Tisch im Wald stellen, wenn wir in Italien sind, braucht bei italiänischen Sommer-Temps ca 1 kg Gas / Woche. Mit Strom würde er ne Ecke mehr brauchen, als meine Kompressor-Kühlbox. Für Segelboote oder Gelände-KFZ sind die Absorber nicht geeignet, da er waagerecht stehen muß. Einfache "elektrische" Kühltaschen bzw Kühlboxen mit Peltier-Element Das sind die Billigteile deutlich < 100 €, typischerweise Kühlung im Deckel mit Gebläse nach oben. Völlig ok, wenn man im Sommer mit dem Auto gekühlten Kram einkaufen will, ansonsten eher eine Katastrophe, wenn es um wenig Energieverbrauch und vernünftige Kühlung geht. Die Teile schaffen an 12 V mal gerade 15-20° (eher 15) Temp-Unterschied, dazu schlucken sie viel Energie, im 12 V Betrieb habe ich bei den ca 25 l Boxen, die ich benutze, ca 65-80 W Dauerverbrauch gemessen, wenn man das mal mit 70 W umrechnet, sind das 1,7 kWh / 24 std Kompressor-Kühlschrank bzw Box Vom Energieverbrauch her sehr sparsam, wenn ich z.B. im Sommer das Teil auf 4° einstelle, und die Box z.B. im Auto überwiegend in der Sonne steht, habe ich einen Verbrauch von max 33-35 Wh / std -> 0,8 kWh / 24 std, also eine gute Ecke kälter gestellt, als normaler Kühlschrank und Umgebungs-Temp höher als in Wohnung o.A. Die Dinger können ruhig schräg stehen, schaffen einen großen Temp Unterschied und sind fix in der Kühlung z.B. bei normaler Wohnraum-Temp von 20° kühlt meine 30 l Box in 1/2 std runter auf -18° (TK-Temp). Gibt da große Qualitätsunterschiede, manche Billigteile sterben wie Fliegen, im preiswerten Bereich kann ich sehr die Kühlboxen von Plugin Festivals / Maentum empfehlen.
  4. Kaum was ist nerviger als zu enge org Packsäcke, gerade wenn das Zelt nass ist, die meisten guten UL-Zelthersteller geben aber einen Packsack dazu der groß genug ist. Da ich das Zelt aussen am Rucksack transportiere (warum soll ich den einzig nassen Gegenstand in meinen "wasserdichten" Rucksack packen, daß der von innen feucht & schwerer wird), dann kann es tagsüber abtropfen, sind für mich auch kurze breite Packsäcke wie bei Zpacks etwas suboptimal, den verwende ich dann lieber für Klamotten fürs Zelt dann eher einen längeren Schmalen, mein Tip entweder den von TT aus Si-Poly oder den Paddelbag vom PR-Store verwenden, beide preiswert, gibt es auch bei einzelnen UL-Shops in D.
  5. Mein Ratschlag, mach es Dir nicht komplizierter als nötig. Man bekommt auch Einfaßband ohne Falzkante um die Stoffkanten gefaltet. Ich habe am Anfang auch viel mit Stecknadeln oder den Klammern gearbeitet. Das war mir auf Dauer zu umständlich, hat zu lange gedauert, ich stell inzwischen lieber die Geschwindigkeitsvorwahl einen Tick runter und lege die Stoffe nur mit den Fingern übereinander und nutze einen normalen Nähfuß für Alles. Aber klar, jeder muß das alles passend zur eigenen Motorik / Nähmaschine machen, viele Wegen führen..
  6. Um mal ein paar Randgeschichten die teilweise hier auch schon von Euch "angesprochen" wurden, aus dem Bereich zu beleuchten, bevor ich zu dem komplizierten, den Kabel bzw Leistungs / Speicherberechnungen komme... Was Windgeneratoren betrifft, hatte ich damals auch für D überlegt, da im Bergischen ganz gut Wind weht und ich sogar einen passenden Mast auf dem Grundstück hatte. Aber das Genehmigungsverfahren wäre in einem Wohnungsgebiet in NRW unglaublich aufwendig / teuer geworden btw ganz im Gegensatz zu Bayern. Später habe ich auch nochmal nachgecheckt, aber bei den geeigneten Windgeratoren ist die Ausbeute auf gut deutsch im Verehältnis zum finanziellen und Material-Aufwand sehr klein, da die Dinger ordentlich Wind brauchen, bis sie überhaupt etwas Leistung liefern (im Vergleich zu Solar & Speicher, kann man ja alles durchrechnen anhand entsprechender Klimawerte). btw kam ich zu einem ähnlichen Ergebnis was einen Wasser-Schleppgenerator für das Segelboot betrifft, was mir da so theoretisch gut gefiel. Das Aufladen von guten Powerstations geht ohne zusätzliche Elektronik im Auto seeehr langsam im Vergleich zu 220 V. Die Eoflow sind ja Schnellader von leer bis voll an 220 V in 1 - 1:20 locker, egal ob jetzt ne River, Max, Pro 1/4 kWh, 1/2 kWh, 3/4 kWh m Auto am Zigarettenanzünder sierht es anders aus, da ist der Ladestrom auf 8 A begrenzt, damit der Stecker nicht weg glüht, das sind ca 0,1 kW, den Rest kann sich jeder selber ausrechnen.
  7. Yes, das ist ja nicht nur so, daß man, wenn man selber im Thread geschrieben hat, dann nicht das Gefühl hat, man hat es sozusagen ins Leere geschrieben, es ist ja auch immer für Andere interessant, was derjenige gewählt hat und warum und dann kann man auch später mal, wenn man sich selber für die Marke interessiert nachfragen, wie sich das Teil auf Tour bewährt hat. Ich hatte mal vor langer Zeit auch ein Zelt von denen, keine Ahnung, wie das Modell hies, zu lange her, aber die Verarbeitungs/Materialqualität war echt gut, ist dann, meine ich, später wegen Gewicht und durch das tiefgezogene AZ und dadurch viel Kondens rausgeflogen, aber lies sich dann auch gut verkaufen, jeder kannte halt die Marke wegen der rel unkaputtbaren G1000 Hosen .
  8. HMG habe ich seit etlichen Jahren und umgerechnet > 1 Jahr Dauernutzung mit mehreren Rucksäcken sehr gute Erfahrungen, genau wie viele Bekannte, sehr lange haltbar, auch für höhere Lasten geeignet, hatten bei mir beim mehrstündigen Vergleichs-Probetragen im Laden den höchsten Tragekomfort, aber das hängt natürlich immer vom eigenen Rücken ab. Den Rahmen (Voll-Alustäbe) kann man dazu durch biegen an den eigenen Rücken anpassen. Wasserdichtes Material, alle Nähte ausser Bodennaht gut getaped, wenn man will, kann man für eine weitgehendse Wasserdichte, die Bodennaht mit Seamgrip +WP easy abdichten. Unüblich für US Firma ist die angegebene Litewrzahl nur für das Hauptfach ohne Aussentaschen, die kommen dann noch dazu. Rahmenlose Rucksäcke nehme ich höchstens für kurze Strecken bzw Overnighter, ansonsten finde ich Rahmen-Rucksäcke die das Gewicht sehr gut auf den Hüftgurt "leiten" und man auch nicht morgens zeitaufwendig im Burito-Style packen muß (klar habe auch mal vor ein paar Jahrzenten mit solchen Säcken wie Quest / Pinnacle usw angefangen, da gab es ja noch keine vernünftigfen UL-Rucksäcke mit Rahmen) angenehmer und der Rahmen wiegt ja nicht soviel mehr.
  9. Ich würde es etwas anders formulieren, Man sollte vorher mal den Energiebedarf messen und dann mal anhand der Werte checken, ob man evtl durch Austausch den Energiebedarf deutlich runter schrauben kann... Was Wechselrichter betrifft, sehe ich das nach meinen Messergebnissen anders... In den 80er hätte ich Dir zugestimmt, die sogenannten Konverter, mit denen wir 12 V wieder auf 220 V gebracht haben, hatten einen lausigen Wirkungsgrad mit entsaprechenden Verlusten. Aber heutzutage, wenn ich z.B. mit großem Lastwiderstand messe, was ich aus dem Akku einer Ecoflow bei 220 bzw 12 V rausholen kann, gibt es einen ähnlichen Wirkungsgrd. Wenn ich da sehe, daß ein großer 5 kW Multiplus mal gerade 7 W zieht und im Gegensatz dazu die Verluste / Probleme durch die höheren Stromstärlken bei 12 V kann ich dem nicht unbedingt zustimmen, aber kommt natürlich auch immer darauf an, ob man nur ein paasr LED-Lampen hat und eiun bisschen USB laden will, oder man zum Leben etwas mehr braucht / nutzen will. Deswegen finde ich das ja gerade so hilfreich für Andere wenn Verschiedene von uns ihre teilweise sehr unterschiedlichen Settings aus der Praxis für ihr (teil)autarkes Leben vorstellen.
  10. Exakt, geht ja nicht nur um Umtragen bei Baumverhau oder zu heftigen Stromschnellen, häufig ist es ja auch so, daß man an einer Stelle mit kleinem Kehrwasser anlandet und dann an Land 1-200 m weiter die perfekte Stelle für das Zelt findet und da ist das Rucksack-Setting...2 Hakengurte aushängen, Rucksack auif den Rücken, Boot auf die eine Schuilter, Paddel und evtl Food/Wassersack in die Hand deutlich angenehmer zum Laufen. Naja man muß ja das ISS nicht nutzen, zahlt es natürlich beim Kauf mit und muß es nach ein paar Jahren, wenn man es eh nicht benutzt, eben mit Aquasure dichten, oder wenn man ISS benutzt, neuen Reißverschluß reinbasteln (lassen). Kann gut sein, daß er minimal anders ist, was die Höhe betrifft, so etwas wie Aufhängung ändern sie ja eh häufiger z.B. bei meinem 1. SB wurde die Verbindung Sitz / Aufhängelaschen noch über etwas eingefädelte Reepschnur realisiert, beim 2. war es Doppelklett, ich hatte mal gerade bei meinem Kontakt im PR-Store zusätzlich zurückgefragt aber da kam eine ähnliche Antwort. Was die Lehne betrifft, sehe ich auuf den Bilder von Deinem klasse "Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos"-Thread, daß Du in Deinem Alligator (noch) die Luft-Komfort-Rückenlehne hast, ist ja, wenn man den ganzen Tag paddelt, schon etwas komfortabler, als die Standard-Rückenlehne, allerdings hat man sich damit eine kleine Baustelle eingehandelt, bei der Standard sitzt ja der Ventilschlauch wagererecht, bei der Komfort senkrecht und stösst, je nach dem, wie man sich bewegt, immer wieder mit dem Ventil von unten unter den Rahmen der Spritzdecke, irgendwann ist es dann soweit, daß sich die Verklebung des Ventils löst und evtl auch der steife Schlauch ein paar mm einreist. Rep ist easy, auch unterwegs, Ventil mit Seamgrip +WP oder Aquasure neu einkleben, wenn man es perfekt machen will, kann man dann auch gleich den Schlauch um nen cm kürzen, dann stößt das Ventil nicht mehr vor dem Rahmen. An meinem 2. SB war dann statt der Luft-Rückenlehne die Foam-Rückenlehne dran, die mir für den Selfbailer besser gefällt, kein Aufblasen und etwas mehr Platz vor/hinter der Lehne. Grundsätzlich rate ich, wenn man schon einen Alligator hat, zum SB... Durch verstellbare Fußstütze & verstellbaren Sitz auf jede Körpergröße einstellbar, wenn man viel WW paddelt, steigt man auch häufiger an Stellen ins Boot, wo kein Kehrwasser ist, reinspringen und los geht´s. Wenn Du längere Zahmwassertouren machst, kannst Du ja, wenn Du willst, auch die SB-Löcher zutapen... Durch den etwas höheren Sitz kann man schon etwas weiter voraus das Wasser lesen, seine "rote Linie" im WW planen...was es dann etwas entspannter macht... Aber was klar ist, auch wenn man bei wenig Welle auf dem höheren Sitz trocken sitzt, wenn es ins WW geht, so ab WW2 oder WW2+ schwappt das Wasse,r was im Boot ist, auch schon mal über den Sitz, was heißt, es gibt 2 sinnvolle Methoden, dem je nach Temp zu begegnen... Wenn ich in Italien paddele oder z.B. die Soca im Sommer, paddele ich "untenrum" mit Badehose, je nach Temp finde ich dann die Hintern-Kühlung angenehm wenn es kälter ist z.B. wie jetzt, ziehe ich ne Trockenhose an (benutze 2-teilige Trockenanzüge, häufig auch die Kombi Hose & Montbell Stormcruiser... Wenn du ja nicht ständig in der Weltgeschichte rumgondeln würdest, würde ich ja sagen, komm bei mir vorbei, wir gehe hier auf meinen Hausflüssen paddeln und Du paddelst den Pro XXL und den SB im Vergleich... Ok wenn es richtig schattig ist, hat ein trockenes Boot Vorteile... letztes Jahr im April hatte ich beim Segeln 2 Packrafts bei, weil zeitweise noch Paddelbuddies vorbei kamen, damit die nicht extra ein Boot mitbringen müssen, da war es richtig schattig, morgens immer Eis auf dem Boot, da blieb, als ich solo gepaddelt bin, der SB auch im Segelboot
  11. Ich stelle auch noch mein Setting für Auto / Boot auf Reisen vor, das könnte evtl für Dich hilfreich sein. .evtl könntes bei den heutigen Panelpreisen auch eine Option sein, mal mit dem Vermieter darüber zu reden, ob Du ein Stück "Solarzaun" machen darfst. @Christian Wagner magst Du nicht Dein Setting noch etwas ausführlicher mit tech. Daten in einem eigenen Thread vorstellen ? Könntest ja Einiges mit copy & past aus Deinem Beitrag übernehmen.. Hier im Grundlagenthread geht das ja etwas unter und ich habe die Erfahrung gemacht, daß es für die, die überlegen, wie sie anfangen könnten, sehr hilfreich ist, wenn sie praktische, komplette Beispiele, wie es Andere realisiert haben...und dann in Phase 2, jemand der mit Ihnen das Ganze mal durchrechnet. Wie man das macht, gehe ich ja später noch in einem Beitrag hier im Thread drauf ein. In dem Zusammenhang Fragen, die Du sehr gerne mit im TO in dem Du Dein Setting ausführlicher vorstellst, beantworten könntest...😎 Wenn ich Deine technischen Daten richtig deute, arbeitest Du mit 12 V Batteriespeicher, hast aber nicht nur Panels -> Regler -> Bat -> 12 V Verbraucher, sondern für 220 V auch noch nen netzunabhängigen Wechselrichter ? Der 0,3 kWh / 24 std verbraucht...wenn man jetzt nur ab und zu 220 V Verbraucher hat, z.B. Küchenkrams, könnte man den ja auch je nach Setting, dafür extra anschalten, wobei es je nach Anlage auch nicht so ins Gewicht fällt z.B. bei einer größeren Anlage habe ich in nem 48 V System einen Multiplus 5000 dran, der auch bei großen Verbrauchern nicht in die Knie geht und der liegt bei < 0,2 kWh / 24 std btw bei der Anlage fetter Standkühlschrank mit mit grossem 3 Sterne-Fach, Verbrauchsregelung etwas optimiert, < 0,8 kWh / 24 std, also so grob 2/3 von Deinem Kühlschrank, aber das ist ja bei Seglern, Bauwagen usw immer wieder ein Thema, was für ein Kühlöschrank / Box mit welcher Technik. Wie Du schreibst, bei "kleinen" Settings der Hauptverbraucher (mit dem kleinen Vorteil, daß wenn man kein TK-Fach braucht, man das Teil dann, wenn am wenigsten Solarertrag rein kommt (Winter) und man die Möglichkeit hat, Lebensmittel "draussen" zu lagern, auch abschalten kann. Beim Kühlschrank hängt es auch sehr stark davon ab, welche Technik, wie gut funktiniert der Luftaustausch, ob Schrank oder Box (da fällt" beim Öffnen nicht die Kälte raus - da sind z.B. schon manche Yachties umgestiegen und haben damit ihren Verbrauch deutlich herabgesetzt), habe ich in anderen Settings schon alles durch und je nach Setting benutze ich da sehr Unterschiedliches, aber ich glaube das ist eher ein Thema für einen extra Thread. Yes, um im Winter komplett mit Solar durchzukommen, steigt der Aufwand an Panels und Speicher sehr, da muß man halt schauen, wie weit man das treiben will, evtl kann man ja auch, wenn es nicht die Möglichkeit gibt im Winter bei Dunkelflaute z.B. bei Hofgemeinschaften den eigenen Speicher im TH oder WW mal am Stromanschluß des Haupthauses aufzuladen, überlegen, ob es dannn für einen ok ist, den Speicher mal mit Geni aufzuladen, wenn man dann dafür Aspen o.A. benutzt, geht es ja von der Nachhaltigkeit her im Vergleich zu Sprit und der Geni springt auch wenn er nen 3/4 Jahr rumgestanden hat, deutlich besser an.
  12. Kenn ich gut, die PB-Ladeverluste sind nicht so hoch, die PBs kriege ich bei vernünftig Sonne tagsüber schnell wieder voll, oder sonst ,falls ich dran vorbei komme, an 220 / 12 V und dann kann ich mit den PBs am Abend / nachts mit dem XP1 die Eneloop nachladen. Das finde ich jetzt aber auch sehr überraschend bzw extrem gute Werte, wenn 5 Wp angegeben sind...das wären ja 70-90% Wp Nur zur Sicherheit, wahrscheinlich eine dämliche Frage Du hast die Werte mit einem zwischengehängten USB-Meter gemessen und die Spannung war dabei noch annähernd 5 V ? (ob jetzt 5 oder 4,85 V ist ja jetrzt erstmal Wurscht, das macht ja in der Leisdtungsbetrachtung keine großen Unterschied...)
  13. um mal mit Zahlen zu arbeiten, bzw damit man keine Vergleichsobjekte braucht... Ein feines "skandinavientaugliches" Kopfnetz wird z.B. von STS mit 80 Löchern / cm² -> 540 Löcher / inch² angegeben, bei entsprechend feinem Meshgewebe für Zelte sind 800-1000 Löcher / inch² -> 118-147 Löcher / cm² üblich. Das kann man noch easy mit Metermaß & Lupe auszählen, ca 10-12 Löcher pro cm "Strecke"
  14. Ich kenne auch den normalen Alligator gut und habe auch noch den Alligator SB (was letztendlich vom Rumpf usw der Alligator Pro XXL aber Selfbailer ist). Der Pro hat noch was bessere Schenkelgurte, sieht bei meinem Farbgeschmack noch deutlich geiler aus hat aber (leider) ISS. Die Gepäckreißverschlüsse sind Verschleißartikel und werden nach ein paar Jahren undicht, auch wenn man sie nicht benutzt (ich halte die Dinger für rel sinnlos, aber darüber gehen die Meinungen auseinander). Allerdings kann man, wenn er undicht wird, statt teuer einen Neuen einkleben / einschweissen zu lassen auch einfach den gesamten Bereich mit einem Dichtmittel abdichten, dann ist er zwar nicht mehr benutzbar, aber das Boot ist wieder dicht. Ich rate zwischen den Beiden klar zum Pro XXL, da geht es nicht nur um das Thema Zuladung (nach der Formel Padler & alle Ausrüstung < 2/3 max Zuladung bzw Auftrieb) da spielt auch noch was Anderes rein, das Kenterrisiko ! Wir sind ja recht viel in WW unterwegs und ab und zu passieren halt Schwimmer, normalerweise weil man nicht konzentriert war. Auch wenn ich mich einmal beinahe auf der Soca in einem hohen Schwall rückwärts überschlagen hätte, ist der Klassiker immer, daß in einem Schwall oder durch Felskontakt das Boot seitwärts gedreht wird wird und man über die Querseite kentert. Bei Anderen habe ich auch schon einige Querseiten-Kenterungen beim Einfahren ins Kehrwasser erlebt, OT: vermutlich, weil sie es gtenau nach Beschreibung schulbuchmäßig machen (mit "meiner"Methode ist da noch keiner gekentert). Der Pro XXL ist ein paar cm breiter und das macht dabei viel aus z.B. ein Paddelbuddy wollte vom Ponto auf den Alligator umsteigen und ist dann auf einer Tour meinen Pro XXL Probe gepaddelt, fand er gut, hat dann aber aufgrund seiner etwas kleineren Körpergröße / Gewicht den Alligator in Normalgröße gewählt und dann auf den ersten Touren ein paar Kenterungen hingelegt, die ihm mit dem XXL vermutlich nicht passiert wären. Falls Dir das Boot dann einen Tick zu lang ist, kannst Du ja eine (verstellbare) Fußstütze oder ein Fitting Set reinpacken. Also so weit erstmal eine klare Empfehlung zum Pro XXL. Damit es jetzt aber nicht zu einfach wird, meine Empfehlung, auch mal über 2 andere Boote nachzudenken ... Alligator SB (Selfbailer) Ist vom Rumpf her der Pro XXL, aber eben halt Selfbailer, paddele ich inzwischen deutlich häufiger als den Alligator Pro, aber man bekommt natürlich einen nassen Hintern durch auf den Sitz hochschwappendes Wasser und hat die Füsse im Wasser, je nach Witterung bzw Temp und wo, paddele ich den in Badehose oder mit Trockenhose. Alpacka Gnarwal (XL) in SB-Ausführung Habe ich ja auch noch. Paddelt sich deutlich anders als der Alligator Pro XXL bzw SB. Ist eine Ecke kürzer als der Alligator XXL mit den entsprechenden Auswirtkungen, läßt sich besser in Mini-Kehrwasser usw eindrehen, etwas schneller steuernm (z.B. Felsen umfahren) aber dadurch etwas höheres Kenterrisiko, da das Boot schneller quer schlägt und gerade bei höherem Körpergewicht deutlich weniger geeignet für größeres Zeltgepäck auf dem Bug. Zur Einschätzung : Ich habe mal Beide im Vergleich mit gut Balast vorne drauf direkt nacheinander auf der Salza gepaddelt, Alligator SB easy, Gnarwal 2 Schwimmer. Wenn ich vom Camping aus auf der Soca paddele (geht ja nicht anders da Naturschutzgebiet) nehme ich den Gnarwal, perfektes Spielboot, läßt sich auch noch fix in kleinste Kehrwasser eindrehen. Wenn ich mit Zeltgepäck paddele, nehme ich eher den Alligator SB, da Ecke länger, dadurch kursstabiler und vorne mehr Auftrieb für den Rucksack. Wenn ich statt meiner 4 Packrafts nur 1 haben dürfte, wäre das der Alligator SB oder der Alligator Pro XXL, da besser für Touren mit Zeltgepäck geeignet. Wenn 2 Boote Alligator SB oder Alligator Pro XXL & Gnarwal.
  15. Früher vor langer Zeit haben sich Tarp-Kombis im Vergleich zu Zelten gewichtsmäßig richtig gelohnt, da war ich auch damit unterwegs. Bei den heutigen UL-Zelten sieht das imho anders aus und viele Zelten sind schneller aufzubauen, bieten geschütztrren Raum gerade bei Wind / Regen, auf Campings usw mehr "Intimssphäre" & "Klauschutz" usw Aber kann verstehen, daß mancher bei moderaten Witterungsverhältnissen den "Rundumblick" klasse findet, das ist dann schon klasse. Mids / Lavvus haben halt eine sehr große Stellfläche, im Verhältnis zur Stellfläche wenig nutzbaren Raum, sehr wenig Headroom und sind sehr auf festen Heringsgrund angewiesen. Häufig sind sie bei unebenen Boden auch etwas problematischer im Aufbau als First oder Kuppelzelte. Vorteil ist daß es einige recht preiswerte Zelte gibnt, die sich auch von der Qualität her bewährt haben, wie z.B. das Lunar Solo, das hatten schon Viele hier inkl mir. Ich bevorzuge aufgrund der Raumnutzung / mehr Headroom inzwischen für den Wander / Paddeleinsatz Firstzelte / Kuppeln, aber für den Campeinsatz usw nutze ich immer noch gerne größere Mids / Lavvus wie die Bergans Teile (bis 5,5 m Durchmesser im Winter auch mal Holzofen) und wenn unterwegs mehr Raum nötig ist den Slingfin Cinder Dome, bei dem sie sich echt viele Features überlegt haben, die man prima auch myogmäßig "kopieren" kann .
  16. Hatte ich mich mal im Zusammenhang mit dem Segelboot für interessiert, da sich das ja easy aufbringen liesse, bin davon aber recht schnell abgekommen. schon bei niedrigeren Temps geringere Ausbeute. Da Du keine Hinterlüftung hast, heftiges Aufheizen bei Sonne, damit geht der Wirkungsgrad noch mehr in den Keller, dazu höhere Ausfallquote. Ist nicht umsonst so, daß bei Rahmenmodulen meist 10 oder 20 Jahre Garantie auch auf 80% Leistung gegeben werden und bei Flex Modullen meist nur 3 Jahre und auf 70% Leistung. Entsprechend waren die Rückmeldungen von Anderen, die schon Flex-Module benutzt haben. Dazu dann das Thema des suboptimalen Winkels, wenn stationär, kannst Du Rahmenmodule easy mit geringem Aufwand in den perfekten Winekel in gewünschter Himmelsrichtung usw bringen. Letztendlich benutze ich (dazu mache ich nochmal nen extro TO) beim Segelboot lieber nen Faltpanel, das kann ich dann am Steg, vor Anker in den perfekten Winkel bringen, oder eben beim Segeln auf Deck flach legen, wenn nötig. Dann must Du bei Flexpanels deutlich mehr darauf aufpassen must, die Oberfläche nicht zu beschädigen, da Du eben nicht ne harte Glasplatte drüber hast... Bei Rahmenmodule geht ich im Winter mit hartem Besen und Eiskratzer und im Sommer mit nem Kärcher ran, würde ich mich bei Flex-Modulen nicht trauen. Aber klar gibt es Leute, gerade mit Vans (bei größeren Womos sind ja Rahmenmodule no Prob) die Flex-Module trotz der Nachteile benutzen. Auch beim Auto sowohl Dach, als auch innen hinter der Frontscheibe, gehen Faltpanels recht gut, kann dazu auch noch was in nem TO schreiben, ist ja mein Reise-Setting mit Kompressor-Kühlbox, wenn ich z.B. zum WW-Packraften in den Alpen bin, damit mir nicht die Lebensmittel wegmodern, während ich ein paar Tage auf einem Fluß bin. Wir können auch gerne, wenn ich hier im Grundlagenthread mit den anderen Berechnungen durch bvin, mal Deine Case Souterain-Wohnung nicht die Möglichkeit draussen fixe Rahmenpanel anzubringen, durchsprechen.
  17. Die technischen Werte der Solarpanel : Wp - ein ähnlich theoretischer Wert wie die Extremtemp bei Schlafsäcken, der Wert wird auch mittags am Äquator nicht erreicht zuerst wird die offene Klemmenspannung (also ohne Belastung wodurch die Spannung sinken würde) gemessen dann wird das Panel kurzgeschlossen (also Klemmenspannung 0) und der Kurzschlußstrom gemessen Das miteinander multipliziert nach P=U*I ergibt die Wp Angabe Mal eine grobe Faustformel 2/3 Wp können als max Leistung bei einem guten Panel im Sommer bei strahlendem Sonnenschein in perfektem Winkel in unseren Breiten locker erreicht werden Bei 40° Winkel in Richtung Süd und keinem Schattenwurf auf die Panels kann man in unseren Breiten mit Wp * 1000 als Jahresertrag in kWh rechnen, wenn man auch die komplette Leistung auch abruft Also z.B. 400 Wp -> 400 kWh Jahresleistung Aber das gilt wirklich nur ohne Schattenwurf den ganzen Tag... Klemmenspannung - ist vor allem wichtig, um sicherzustellen das der Regler-Eingang nicht eine Überspannung erhält Dazu ist noch wichtig, daß die Klemmenspannung bei abnemender Temp steigt, mal als grobe Faustformel sollte man für Winterbetrieb 7% auf die Klemmenspannung drauf rechnen (genauer geht es natürlich mit dem Delta-Temp) max Strom - der max Strom, den das Panel bei perfekter Sonnenbetrahlung liefern kann Haltbarkeit - bei guten Rahmenpanels mal vereinfacht ausgedrückt, fast unbegrenzt Trotzdem sollte man nicht unbedingt 20 Jahre alte Panels verwenden, gerade wenn man mehrere Panels in Parallel / Reihenschaltung am Regler verwendet werden, da kann es aufgrund der internen Verschaltung zu Verlusten bis Panelschädigungen kommen, moderne Panels haben intern bessere Schaltungen.
  18. Kommt drauf an, so grob ist die Energiedichte von Benzin ca doppelt so hoch. Anders ausgedrückt, wenn der Re-Supply-Abstand größer ist, kann es u.U. sein, daß trotz des deutlich höheren Gewichtes eines Multifuels das Gesamtgewicht Kocher & Brennstoff niedriger ist. Dazu kommt, daß bei einem Multifuel häufig die "Re-Supply-Abstände" kleiner sind, da man statt Brennspiritus o.A., was man nur in bestimmten Supermärkten oder Baumärkten bekommt, beim Multifuel auch auf 4 Takt Motorsägensprit, Waschbenzin und Tankstellensprit zurückgreifen kann. Das hat z.B. bei mir bei einer Tour im spanischen Gebirge bei mir dazu geführt, als ich im identischen Gebiet statt Multifuel mit Spirituskocher unterwegs war, ich > 1/2 kg mehr Startgewicht im Rucksack hatte, im Vergleich zum Vorjahr, als ich mit Multifuel unterwegs war, obwohl der Kocher im Vorjahr natürlich auch eine gute Ecke schwerer war. Dazu kam, daß ich es auch mit dem Multifuel entspannter fand, mich um Nachschub zu kümmern, da die Möglichkeiten vielfältiger waren.
  19. Da greifst Du Gedanken von mir etwas vor Dem Bereich könnte man wirklich in einem U-Forum ein Zuhause geben, die "Einfälle statt Abfälle" Heftserie - im @Ein.Plattfüssler Thread von @Old School erwähnt, gibt es btw auch heute noch, von den Heften, bei denen es um "elektrische" Konstruktionen geht, bin ich als Elektroniker nicht so begeistert, aber z.B. das zum Kompost-Klo haben schon Etliche in meinem Freundeskreis und wir in Italien als Bauanleitung verwendet, oder das zur Warmwassergewinnung via Sonneneinstrahlung ist auch nicht schlecht. und dann hänge ich von den Grundlagen noch fix das nächste Thema an... Regler ist imho sehr einfach, früher wurde auch viel PWR Regler verwendet, da preiswerter als MPPT, aber heutzutage sind die MTTP so preiswert, daß man sie, da deutlich besserer Wirkungsgrad, gerade bei suboptimalen Verhältnissen eher verwenden sollte. Ein MTTP fährt dann auf der Kennlinie hoch und runter, bis halt in der Spannungs / Strom-Kombi die max Leistung gezogen werden kann, braucht man noch nicht mal nen Speicher-Oszi für, um sich das anzuschauen, das kann man schon nett mit zwischengehängten Multimetern sehen. Natürlich gibt es bei den MTTP-Reglern große Qualitätsunterschiede, ich kann da die Victron sehr empfehlen, zuverlässig, guter Wirkungsgrad, noch nie einen Ausfall gehabt, sehr gute Dokumentation, gute Herstellerunterstützung und auch schon viele einfache Regler via BT einstellbar, Daten inkl Historie via BT-App abfragbar. Eben ohne Herstellercloud Von der Ausgangsspannung müssen sie zum Speicher passen, viele Regler sind auf unterschiedliche Ausgangsspannungen einstellbar, die max Eingangsspannung des Reglers darf nicht überschritten werden, sonst kann er gegrillt werden. Max Strom ist der max Strom, den der Regler liefern kann, wenn die Panels mehr Strom liefern könnten, passiert dem Regler nichts, es wird nur der Teil der möglichen Panelleistung "verschenkt".
  20. Das ist eine schöne Geschichte, wie man in der Realität merkt, daß Vieles anders funkt als gedacht. Am Anfang vor ca 15 Jahren haben wir nur dort beschlossen, daß wir nicht die 220 V von unseren Nachbarn über 400 m Kabel rüber legen, sondern genau, wie wir die Wasserversorgung über Tanks mit Quellwasser sicher stellen, auch "das bisschen Strom" über eine kleine Inselanlage sicher stellen, auch um genau, wie mit dem Quellwasser, auch mit der elektrischen Energie bewußter umzugehen und nicht den "Wald zu verkabeln". In Italien gibt es ja viel Sonne, also gedacht, wird doch wohl ein gutes Panel im Baumwipfel reichen, mit nem PWR ne Auto-Bat laden, dann über USB-Adapter und 12 V Adapter für´s Ultrabook die Verbraucher versorgen. Klettergurt an, mit Steigklemmen am Seil in den Baumwipfel, 20 W Panel reingehängt, nach 1/2 Tag lief es. Aber was direkt innerhalb weniger Wochen klar war, daß die Panelleistung viel zu wenig war, im nächsten Jahr kamen dann statt dessen 2* 50 W in die Baumwipfel. Als ich eine andere größere Anlage von 12 V auf 48 V umstellte, hatte ich nen Victron MPPT übrig, damit flog der PWR raus. Über die Jahre war ein ewiger Ärger die Batterien, die recht schnell die Grätsche machten (klar können nicht viele Ladezyklen und machen noch schneller die Grätsche, wenn man sie recht weit entlädt), egal ob jetzt Blei oder AGM Solar-Batterien, viel Rohstoff-Verbrauch, mieses Recycling, schlagartiger Ausfall, hatten wir auf Dauer keine Lust drauf. Dazu kam, daß sobald für Werkzeug 220 V nötig waren, immer direkt der Geni an mußte, selbst wenn man nur für ein paar min den Bandschleifer oder Oberfräse brauchte. Der Teil der Lösung war einfach, ein platte kleine Motorrad-Bat blieb am MPPT als Stützbatterie, am Verbraucher-Ausgang eine Ecoflow angeschlossen, die wir eh bei hatten, prima, schon mal besser, für kürzere 220 V Werkzeuge kein Geni mehr nötig und längere Bauprojekte mit 220 V sind vielleicht 1-2 Tage / Jahr. Aber natürlich ging es weiter, Bäume wachsen und ein paar dünnere Bäume rings um meine "Panelbäume" wuchsen höher, daß die Panels nicht mehr so lange Sonne bekamen, daß wir vermehrt dazu übergegangen sind, die PS statt dessen mit 140 Wp Faltpanel auf einer sonnigen Freifläche zu laden. Als dann bei einer anderen größeren Anlage wegen Erweiterung aus Platzgründen 2 gute 200 Wp Panels vom Dach flogen, reisten die mit nach Italien und werden, wenn wir da sind, auf die Freifläche gestellt, von da ging es dann 70 m Kabel zum Regler an den die Ecoflow gehängt wurde (der Umweg über den Regler war nötig, da die River-Serie nur 25 V am Solareingang ab konnte, was auch hies, max 100 W laden) ab diesem Jahr könnte eigentlich der Regler raus fliegen, da die River 2 Serie höhere Spannungen am Solareingang ab kann, dann sind auch 200 W Ladeleistung möglich. Wir sind also auf einer 15 Jahres-Reise von 20 WP, 12 V Auto-Bat bei 400 Wp & 1/2 kWh PS angekommen... Ich kann grundsätzlich bei derartigen Kleinanlagen nur dazu raten, statt irgendwelchen Batterien usw eine Ecoflow Powerstation zu verwenden, im Vergleich zu entsprechenden Lion bzw LiFePo4 😎 Bat kosten die Teile gar nicht so viel mehr, man hat gleich div USB(-C), 12 V, 220 V Ausgänge zur Verfügung, viele Infos über Ladezustand, Leistung rein/raus (auch via BT aus etwas Entfernung abfragbar) und die Dinger sind imho gut aufgebaut (auch Andreas Schmitz hatte mal eine zerlegt und sich lobend drüber geäußert).
  21. Dann fangen wir doch mal mit den Grundlagen an : Letrztendslich besteht eine autarke Solaranlage immer neben Kleinkram aus 4 Grundelementen, die kann ich ja nach und nach im Thread durchgehen... - Solarpanel - Kabel - Regler - Speicher Zum Schluß kommen dann noch entsprechende Leistungs / Speicherberechnungen usw Fangen wir mal mit dem Speicher an... Wenn man mal exotische Sachen wie "Salzwasserspeicher" beiseite läßt, gibt es in der Hauzptsache 4 elektrische Speicher die verwendet werden - Bleibatterien (mal platt gesagt Autobatterien) damit und AGM ging es damals los, sehr preiswert in der Anschaffung, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen wartungsintensiv - AGM Batterien (ein grosser Teil der Solarbatterien sind AGMs) deutlich teurer als Blei, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen keine Wartung - Lion-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 800 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung - Lipo-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 3-5000 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung Noch kurz zu den Ladezyklen, bei Blei / AGM ist eher davon auszugehen, daß sie dann die Grätsche machen, also Komplettausfall, bei Lion /Lipo gilt, daß dann noch min 80% SoH erreicht werden, also die Teile noch 80% Kapazität haben. Ein Ladezyklus ist 100% -> 0 %, wenn man also z.B. eine zu 90% volle Lion auf 40% runter zieht, ist das 1/2 Ladezyklus. Insofern sind die 800 Ladezyklen von Lion schon richtig viel, als Reise-Powerstation o.A. eh, aber auch wenn wir mal rechnen würden auf Basis von 1/2 Ladezyklus / Tag -> 1600 / 365 hat sie nach mehr als 4 Jahren täglicher Dauernutzung noch mehr als 80% nutzbare Kapazität. Bei den heutigen günstigen Preisen für Lion / Lipo sehe ich keinen Grund mehr, AGM / Blei zu benutzen.
  22. yes und nicht nur das... Wenn ich an das Hochwasser 21 denke, ich wohne zwar auf einem Hügel, aber die Stromverteilerstationen sind im Tal, wir hatten ca 1 Woche, bis die Stromversorgung wieder komplett hergestellt war. Bei mir lief damals dann die Stromversorgung für die Woche über einen Geni. Beim nächsten längeren Stromausfall, war dann meine Versorgung schon deutlich einfacher / leiser über 2 Powerstations & Faltpanel. Um sich auszurechnen, wieviel Ladeleistung man für die Autarkie braucht, kommt es nicht so sehr darauf an, wieviel kWh / Jahr, sondern wieviel kWh / Woche man im Zeitraum Mitte Nov-Ende Februar braucht. Um da eine völlige Autarkie zu haben (also nicht mal Bat oder PS bei Nachbarn laden o.A.) braucht man Einiges an Speicher und deutlich mehr Panelleistung, als im Sommer. Oder man muß halt für längere Schlechtwetterphasen eine Zwischenladung mittels Geni bzw Auto-Lima o.A. als Reserve planen. Jetzt hat dieser "Stromversorgungs-Autarkie-Thread-Teil" rel wenig mit dem TO zu tun. Deswegen wurde die Beiträge in einen eigenen Thread im OT-Bereich verschoben. @Ein.Plattfüssler hat ja lobenswerterweise schon seine Anlage in einem extra Thread beschrieben, ich habe mir erlaubt, für die Übersicht, die technischen angegebenen Eckdaten im Threadtitel zu ergänzen. jetzt komme ich ja in Zugzwang mich auch für die Beschreibungen aufzuraffen Ich weiß noch, wie das damals war, als ich vor ca 15 Jahren mit entsprechenden Settings angefangen habe, konnte man zwar prima Infos für große Einspeise-Anlagen finden, oder über die imho völlig überzogenen gesetzlichen Einschränkungen in D, was evtl auch damit zu tun hat, daß sich an derartigen Inet-"Plätzen" die ganzen kommerziellen Solateure tummeln, aber unkonventionelle, preiswerte, einfache Settings für wenig Verbrauch z.B. Tiny House, Bauwagen, kleineres Boot usw, war/ist eher noch Mangelware und dabei ist das je nach Setting auch für Leute, die mit dem ohmschen Gesetz auf Kriegsfuß stehen , recht einfach aufzubauen.
  23. Yes das Portal 2 wiegt ca 1,38 kg netto und es ist windstabiler als das DR, ich war ja schon mit Beiden auf Tour, wobei das DR auch schon Einiges ab kann. Das Portal (jetzt mal egal ob 1, 2, 3) ist vom Innenraum her richtig selbsttragend und nicht so eine imho Frickellösung mit quergeklemmten Stäben. Die Portals haben sehr viele durchdachte Details z.B. 7 Taschen, Ersatzzipper auf allen Reisverschlüssen und so einige Features, die es sturmstabil (ich mein jetzt wirklich 9 BF) machen. Das Portal hat gegenüber einem DR & Liner auch nochmal deutliche Komfort-Vorteile und bei ähnlicher Stellfläche eine deutlich bessere Raumnutzung durch die Kuppelkonstruktion. Bei Schlechtwetter hat man bei den Eingängen nochmal mehr Spiel, was das Thema regenfesten Eingang betrifft. Das Portal 1 hat nur einen Eingang, aber 2 Apsiden...häh ? Auf der Rückseite ist das AZ zugunsten einer höheren Starkwindstabilität so geschnitten das es nicht fast senkrecht runter geht sondern schräg, dadurch entsteht unter dem AZ ein rel großer trockener Ablageraum, der für großen Rucksack, Schuhe, Regenzeug dicke reicht. Ist natürlich nur von aussen erreichbar. Beim Thema Zugigkeit Portal 2 kann ich nicht zustimmen, ich bin ja mit meinem schon echt viel und bei allen Witterungsbedingungen unterwegs gewesen. Das AZ wird auf den 4 Ecken mit Spannschnurschlaufen in Haken vom IZ eingehängt, ein Zelt mit dem Schnitt vom Portal wird ja bei stärkerem Wind mit dem Fußende in den Wind gestellt, nun kann man darüber wie kurz oder lang man diese Schlaufen einstellt, sozusagen das ganze AZ auf dem IZ verschieben, also z.B. daß es am Fußende dichter über dem Boden abschließt, damit es eben nicht zugig ist im Thread Tips zur Nutzung vom Slingfin Portal findet man ein Bisschen zum Umgang mit dem Portal. Wenn auch ein Single Wall wie das Rainbow bzw DR in Frage kommt, würde ich mir mal das Lunar Orbiter anschauen (hier meine Rview im Forum) , mit Sicherheit sturmstabil, sehr easy aufzubauen, ohne Fummelei selbsttragend, 2 Eingänge, 2 große Apsiden, im "Unterwegs-Alltag" Dachbereich deutlich besser als Ablagebereich z.B. zum Schlafsack trocknen nutzbar, als bei den Rainbows, kleine Stellfläche für den nutzbaren Raum. auch wenn ich finde, daß die Portals jeden Cent dicke wertz sind, auch bei den zu erwartenden höheren Preisen in Zukunft, hat das Orbiter natürlich den Vorteil daß es einer Ecke preiswerter ist. Dafür haben halt die Portals unglaublich viele durchdachte Details und spitzernmäßiges Material / Verarbeitung.
  24. Das würde mich mal näher interessieren, fände es toll, wenn Du darüber mal in einem Thread im OT-Bereich berichten würdest. Ich habe ja an einem Aufenhaltsort am Anfang auch mit 12 V Bat und entsprechenden kleineren Panels via PWM Regler geladen. Über die Jahre habe ich das umgestellt, zuerst Regler auf MPPT, dann von Bat auf PS. Auf dem Boot nutze ich ein Faltpanel & PS, bei Reisen mit Auto wie WW-Packrafting in den Alpen, Faltpanel & PS für Kompressor-Kühlbox An einem anderen Aufenhaltsort größere Insel-Solaranlage mit 48 V Lipo-Speichern. Aus Gesprächen weiß ich das inzwischen sehr viele an autarker Energie-Versorgung interessiert sind bzw es aufgebaut haben und wenn man Kochen & Lebensmittel kühlen z.B. mit Gas realsiert, kann man ja mit den heutigen Leds und z.B. Ultrabook den Rest ausser Heizen durcxaus auf Niederspannungsbasis realisieren. Vielleicht wäre es schön da mal ein paar Lösungen vorzustellen inkl hilfreicher MYOG-Geschichten dazu, gerade für Tiny Haus, Bauwagen, Boot usw als Wohnung für Manchen interessant khyal hat diesen Beitrag moderiert: Da das ja ein extra Thema gegenüber dem TO "Praxistest Solarpanel LEAF mini" ist, habe ich mir erlaubt, die entsprechenden Beträge in einen Extra-Thread im OT-Bereich zu verschieben. Zur Abgrenzung, das soll nur ein Allgemeinthread zu dem Thema sein, einzelne Anlagenbeschreibungen von Usern sollten in extra-Threads mit entsprechendem Titel kommen. Alles was elektrische Autarkie auf überwiegend nicht motorisierten Reisen betrifft, kann natürlich weiterhin in Ausrüstung diskurtiert werden. Ich schlage vor, daß wir die Grenze, was wir hier diskutieren sollten, ist, daß die Anlage weder in öffentliche Netz einspeist, noch eine direkte oder indirekte galvanische Verbindung zum öffentlichen Netz existiert (halt die Definition von Inselanlage) und die erzeugten kWh sich im Rahmen dessen max bewegen, was man in einem Familien-Haushalt benötigt.
  25. @nitram & @HEB da sind teilweise ja Hammerbilder bei, das würde ich auch gerne hinkriegen, daß nicht, liegt eindeutig nicht an der Kamera-Ausrüstung, sondern dem hinter der Kamera Sehr gerne mehr davon, natürlich auch von allen Anderen, die hier schon tolle Pics & Berichte eingestellt haben...
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