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Ultraleicht Trekking

Barbarix

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Alle erstellten Inhalte von Barbarix

  1. Hallo Banned, danke dass du mich erinnerst, ich finde Langzeiterfahrungen auch immer sehr wichtig und interessant. Der Rucksack ist für mich nach wie vor optimal. Ich habe ihn auch in diesem Jahr bei meiner Patagonienreise (Reisebericht folgt, ist versprochen) verwendet. Ich gehe mit dem Material recht sorgsam um. Daher kann ich an dem Rucksack noch keinen Verschleiss erkennen. Das 90g Material finde ich persönlich perfekt. Es ist zwar schwierig zu verarbeiten hat aber eine so dermaßenn hohe Reißfestigkeit, dass Schlutergurte oder Hüftgurte auch bei grober behandlung nicht aussreißen. Nur die Abriebfestigkeit ist eingeschränkt, was an meinem Rucksack allerdings noch nicht zu sehen ist. Insgesamt kenne ich keinen robusteren Stoff in dieser Gewichtsklasse. 2 Negativpunkte gibt es allerdings: - Eine Erwartung die sich nicht erfüllt hat ist die Wasserdichtigkeit. Ich hatte das Material getestet und geglaubt es sei wasserdicht. Ist es leider nicht, so dass man unbedingt einen Liner verwenden sollte. Der ist bei mir gleichzeitig der Pumpsack für mein Packraft und aus 36g Sinylon. - Das Material nimmt Schmutz / Staub auf, der sich nicht einfach wegwischen lässt. Ist allerdings nur ein optisches Problem, aber mein weinroter Rucksack sieht auf Touren doch immer sehr staubig aus. Naja mich stört es nicht. Ansonsten passt die Konstruktion zu meinen Touren. Die beiden Carbonstangen bringen zwar nicht die Welt, versteifen aber den Rucksack und er ist damit doch angenehmer zu tragen. Nur die Befestigung der Hüfttaschen ist noch nicht optimal, beim nächsten Rucksack werde ich da mehr Hirnschmalz reinstecken. LG Erik
  2. Hallo zusammen, woher kommt eigentlich die Info, dass man mit Elastosil nur Silnylon verkleben kann? Hat schon mal jemand versucht z.B. PU-beschichteten Zeltboden mit Elastosil zu verkleben? Würde mich echt interessieren, weil zumindest Baumarktsilikon wie verrückt auf allen möglichen Untergründen haftet. Grüße Erik
  3. Hallo Paule, aus welchem Material sind denn die Verstärkungen? Grüße Erik
  4. Ich habe hauptsächlich Erfahrung mit Sylnylon. Bei mir ist das Material noch nie direkt an einer Naht entlang (Perforationslinie) gerissen. Bislang haben bei mir nur Nähte versagt, bei denen die Nahtzugabe zu gering war und der Stoff dann ausgefranst und ausgerissen ist. Die Stofffasern sind dabei gar nicht gerissen. Daher lege ich mitlerweile sehr viel Wert auf eine ordentliche Nahtzugabe. Bei belasteten Nähten nutze ich zusätzlich noch Silnet. Früher dachte ich dass dies bei Silnylon nicht wichtig ist. Verstärkungen sollten meiner Meinung nach aufgeklebt und dann evtl. nochmals genäht werden. So wird die Belastung auf eine größere Fläche verteilt. Extremtextil gibt übrigens die Reissfestigkeit / Weiterreissfestigkeit bei den meisten Stoffen an. Das hilft für eine Grobauswahl. Bei Materialien mit Acryl- oder PU-Beschichtung ist leider die Reissfestigkeit meist deutlich geringer.
  5. Hallo zusammen, hat irgend jemand einen Link zu dem 10DEN Stöffchen bei Alipress? Ich kann den Artikel nicht finden. Danke euch!
  6. Bevor ich neu kaufe: Möchte jemand seine Reiseführer und / oder Karten für Patagonien loswerden? Grüße Erik
  7. Ähm, ich bringe so 80kg Lebendgewicht auf die Waage + Kleidung und manchmal ein kleiner Rucksack. Meistens allerdings eine Pulka. Bei der Hasenpfote würde evtl. auch ein 16mm Rohr reichen, aber der Gewichtsunterschied ist eher klein. Die Baumarktrohre erscheinen mir (subjektiv) weicher zu sein als die 18mm Rohre aus der Metallhandlung.
  8. Für die ersten Schneeschuhe hatte ich 16mm Rohr mit 1mm Wandstärke verwendet. Ich habe die Schneeschuhe auf einer Wanderung im Harz verbogen, weil ich im Gestrüpp eingesackt bin. Bärentatze und Hasenpfote haben Rohre 18mm mit 1mm Wandstärke. Das ist deutlich stabiler, vielleicht weil es keine Baumarktware ist. Ich hatte noch Restmaterial von meinem Faltbootbau da. Die Bespannung wird deutlich mehr beansprucht als ich dachte. Vorallem Steine und Äste quälen die Bespannung. Polycyro erscheint mir nicht haltbar genug. Ein 70g oder 100g PU ist schon grenzwertig, aber die Bespannung lässt sich ja erneuern... Bin schon auf dein Ergebnis gespannt!
  9. Ahoi! vielleicht hilft dir meine Beschreibung weiter: Bärentatze vs. Hasenpfote Das X-Pac taugt aus meiner Erfahrung nicht viel als Bespannung. Es delaminiert mit der Zeit. Habe die Schneeschuhe jetzt mit einem Cordura neu bespannt. Das Biegen der Rohre klappt bei meiner Konstruktion wegen der großen Radien noch ohne Sand / Feder. Grüße Erik
  10. Werde vermutlich bei Ripstop by the roll bestellen, die haben so ein tolles orange . Poste das aber vor der Bestellung nochmals im Forum. Meintest du mich oder Sailor? Ich myoge (wat fürn Verb!) im Winter die Sachen, die ich im Sommer für meine Touren brauche. Ahoi
  11. Die Cuben-Version gibt es noch nicht, aber einen Prototyp des Innenzelts. Sieht ganz gut aus und ich werde das so umsetzen. Das ganze passiert dann irgendwann im Winter... Melde mich aber noch einmal vorher, falls sich jemand bei der Cuben-Bestellung aus den USA anhängen möchte.
  12. Ich habe mir gestern bei Conrad folgenden geholt: https://www.conrad.de/de/loetkolben-230-v-60-w-toolcraft-jls-03-bleistiftform-200-bis-450-c-588269.html?sc.queryFromSuggest=true Werde nächste Woche mal eine passende Spitze basteln und berichte dann...
  13. Hallo zusammen, ich habe gestern diese geniale Seite entdeckt und möchte sie euch nicht vorenthalten! http://www.diypackraft.com Hier soll es demnächst Pläne und Material geben. Bin schon wahnsinnig gespannt! Grüße Erik
  14. Das mit dem hinteren Abspannpunkt ist ein guter Hinweis! Bei Silnylon geht das ganz gut aber mit einem weniger dehnbaren Material gibt es tatsächlich Falten. Wie du schon sagst, der Schnitt ist praktisch identisch mit dem Tarp von Micha90, daher sollte das eigentlich passen... Momentan überlege ich ob ich evtl. doch ein Innenzelt baue. Mal sehen da muss ich noch ein wenig überlegen und rechnen.
  15. Hallo Andreas, hier das versprochene Foto der Rückseite: Ich hoffe wirklich, dass ich auf einen Catcut verzichten kann. Notfalls kann man den aber später noch chirurgisch ergänzen...
  16. Ich plane das 17g Cuben zu verwenden. Ripstopbytheroll hat ein wunderbares in orange! @Andreas: Foto der Rückseite liefere ich heute Abend nach. Ich habe auch daran gedacht, die Türen mit einem Catcut mit der großen Fläche zu verbinden. Ebenso möchte ich die Türkante die von der Spitze nach unten läuft mit einem leichten Catcut versehen. Ich denke, dass ich dann ein wenig mehr Spannung auf die Türkante bekomme. Wie du schon sagst, hoffe ich bei der großen Fläche die Fuß, Stirn- und Rückseite bildet auf ein Catcut verzichten zu können. Das schöne ist ja, dass diese Fläche am Stück bleiben kann und nicht gestückelt werden muss.
  17. Na, bevor ich für ein paar hundert Euro Cuben vermurkse und daraus bis an mein Lebensende Packbeutelchen nähen kann wollte ich das ganze mal mit Bauplane ausprobieren. Nach einer kleinen Anpassung sieht es schon ganz brauchbar aus: Eingang etwas kleiner als in der Silnylonversion aber ausreichend: Innen habe ich einen Streifen eingenäht, der es erlaubt den Trekkingstock sehr schräg zu stellen, ohne dass er aus der Spitze rutscht: Kopf- und Fußfreiheit sollten auch auch mit einer NeoAir ausreichen: Überlappung am Eingang: Der Abspannpunkt an der Spitze ist vor allem dann notzwendig, wenn man den Trekkingstock schräg stellt: Und hier das Schnittmuster (sollte selbsterklärend sein): Schnittmuster Cuben Tarp Version 2.pdf Und jetzt schüttet mich bitte mit Verbesserungsvorschlägen und Ideen zu!
  18. Hat ein wenig gedauert mit den Fotos aber hier sind sie: Spitzen Version 1: Spitzen Version 2 und innenliegender Schnapper zum Verbinden der Segmente: (Der Schnapper besteht aus einer Fahrradspeiche und einem Alu-Blindniet mit Durchmesser 4mm Beide Stöcke sind so gebaut, dass ich statt dem Segment mit der Spitze ein Segment mit einem Paddelblatt verwenden kann. So lassen sich die Stöcke in recht gut brauchbare Paddel für mein Packraft umbauen. Die Daten von Version 1: Rohrdurchmesser 18mm, Wandstärke 0,5mm -> Diese Wandstärke ist schon sehr dünn! Die Daten von Version 2: Rohrdurchmesser 18mm, Wandstärke 1mm -> Mit 1mm Wandstärke sind die Stöcke sehr robust! Die neuen Spitzen sehen finde ich besser aus und sind kaum schwerer. Hier noch die Skizze für die beiden selbst gefertigten Spitzen: Finanziell lohnt sich der Selbstbau nicht, für die Kombination Stock / Paddel hatte ich ca. 200€ Materialkosten.
  19. Hallo Redbambam, ich werde mal versuchen noch ein paar Fotos nachzuliefern. Die Verstärkungen sowohl für die Abspannpunkte als auch für die Spitze sind recht einfach. Ich habe einfach Kreissegmente (Durchmesser ca. 15cm) mit Silnet auf das 36g Silnylon aufgeklebt. Die Verstärkungen bestehen ebenfalls aus 36g Silnylon. Die Verstärkungen sind tatsächlich nur aufgeklebt, man kann sie natürlich zusätzlich noch aufnähen. Da auf die Klebestellen allerdings nur Scherkräfte wirken ist dies aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig. Zum Kleben ist angeblich Elastosil E43 von Wacker noch besser geeignet aber nicht so leicht verfügbar. Das Moskitonetz habe ich aus Zeitgründen immer noch nicht angenäht. Ich werde wie auch bei meinen anderen Tarps das Moskitonetz in den Saum integrieren indem ich die Saumnaht noch einmal umfalte und dazwischen das Moskitonetz lege. Die Naht sollte aber nicht am Rand des Moskitonetz laufen, da der Rand leicht ausreißt. Ich hoffe das ist einigermaßen verständlich Bewährt hat sich das Ganze so gut, dass ich im Moment an eine Cuben Fibre Version denke (allerdings mit leicht abgeänderten Maßen, da Cuben Fibre zu 138cm breit ist)...
  20. Das sollte ohne Probleme funktionieren. V2A-Verbinder sind gar nicht notwendig. Es reichen kurze passende Abschnitte von CFK-Rohren die auf einer Seite eingeklebt werden. Bei meinen Stöcken ist keine innenliegende Schnur erforderlich, weil die Rohre mit Schnappern versehen sind und beim zusammenstecken einrasten. Da ich die Spitzen der Stöcke selbst gemacht habe, kann ich die Metallspitze einfach mit einer Zange herausnehmen. Am Ankunftsort drücke ich die Spitze mit einem Stein wieder in die Kunststoffaufnahme. Die Spitze selbst ist ein gehärteter Stift mit 4mm Durchmesser und 20mm Länge. 2 solcher Stifte sollten im Gepäck kein Problem geben. Bei Bedarf kann ich gerne noch Fotos nachliefern...
  21. Jetzt bin ich wieder aus dem Urlaub zurück und kann endlich wieder Bilder posten. Hier die Ergebnisse aus dem Regen- und Sturmsimulationszentrum: Hier die Überlappung im unteren Bereich. Wichtig ist, dass die innenliegende Tür nach außen gezogen wird und damit gegen die äußere Tür gedrückt wird. So schließt sich der Spalt ganz gut. Brauch ein paar Versuche beim Aufbauen aber wenn man es einmal heraus hat funktioniert es recht einfach: Hier eine Detailaufnahme des Eingangs: Und hier der Prüfkörper: Ich habe absichtlich nicht gewartet bis das Tarp aussen abgetrocknet ist. So sind einige Tropfen beim Öffnen des Eingangs auf den Prüfkörper gefallen. Gehört für mich zm praxisgerechten Test.
  22. Schönes Ding! Bin auf deinen Erfahrungsbericht gespannt. Gestern hat mein Tarp das Unwetter gut überstanden. Es hat sowohl den Windböen als auch dem Sintflut artigen Regen getrotzt. Der Eingang halt jedenfalls soweit dicht, das ich der Konstruktion voll vertraue. Sobald ich aus den Urlaub zurück bin, schreibe ich ein wenig mehr.
  23. Ok, ok ich seh schon, so geht das nicht. Mal eben einen Tarp-Prototyp zusammenkleistern, ein paar unscharfe Fotos knipsen und dann behaupten man hätte ein geiles Teil rausgehauen, das läuft nicht Also habe ich keine Aufwände gescheut und bin fix mal ins nahgelegene Regen und Sturm Simulationszentrum gegangen. Es ist echt erstaunlich wie dicht der Verschluss ist. Ich habe da mit einem Gartenschlauch aus unterschiedlichen Winkeln draufgehalten. Mit dem Schlauch kann man ganz gut treffen aber auch Windböen nachahmen. Wenn ich es schaffe liefere ich noch Bilder nach. Die Idee mit den zusätzlichen knebeln gefällt mir gut!
  24. Ob der Eingang wirklich auch bei ungünstigem Wind dicht ist kann man leider nur in der Praxis testen, dazu hatte ich noch keine Gelegenheit. Wichtig ist ja vor allem, dass der Eingang nicht aufgeht wird, so wie bei den Tarp aus dem Englischen Forum. Natürlich wird der eine oder andere Regentropfen zwischen die Stoffbahnen gedrückt. Das macht aber vermutlich wenig, da die Tropfen an der stellen Wand ablaufen und hoffentlich nicht in den Innenraum Tropfen. Mit erscheint der Eingang recht zuverlässig. Evtl. Teste ich das mal mit einem Gartenschlauch. Zum Lüfter: ich möchte das Tarp gerne Mückenstiche haben. Ein Lüfter der mit Moskitonetz verschlossen ist bringt aus meiner Erfahrung deutlich weniger. Daher lohnt sich für mich der Lüfter nicht. Gelebt habe ich mit ca. 2 bis 2,5cm Überlappung.
  25. Hallo Milkmonsta, das ist eine gute Frage, aber leider nur sehr schwer pauschal zu beantworten. Für mich ist MYOGen ein Hobby. Daher sind mir 3 selbstgebaute Packrafts udn zahllose Stunden in der Werkstatt lieber als 1 gekauftes. Baut man selbst ein Packraft muss man bestimmt mit 2 Versuchen rechnen, bis ein vernünftiges Packraft dabei rauskommt. Ein MYOG Versuch kann sich gerade bei einem Packraft auch finanziell lohnen, die Materialkosten liegen bei gut 80€. Bleibt natürlich das Risiko, dass man x Anläufe braucht. Für jemanden der einfach nur ein Packraft möchte empfehle ich den Gang zum Händler oder ein gebrauchtes. Das ist schneller einfacher und die industriell gefertigten Packrafts sind mit Sicherheit zuverlässiger. Allerdings hatte ich bislang auch nach rauem Einsatz (aber kein Wildwasser!) noch keinen Defekt oder sonstige Probleme. Trotzdem habe ich für mich immer noch keine Entscheidung getroffen, ob ich nächstes Jahr ein gekauftes oder MYOG Packraft nach Grönland mitnehme. Die Tour wird anspruchsvoller als das Flusspaddeln in der Mongolei, wo ich mich im Notfall immer im knietiefen Wasser 20m ans Ufer retten hätte können. Nach dem ganzen hin und her dann doch meine Empfehlung: Selbstbauversuch wagen, und hier berichten! Grüße Erik
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