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Ultraleicht Trekking

Katabatic Gear Welches Modell für 3-Season?


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Hallo Ihr Ultraleichten,

da dies mein erster Post ist, hoffe ich, daß ich nicht ein altes Thema aufgreife aber trotz Suchfunktion habe ich mein "Problem" nicht lösen können.

Aktuell stehe ich vor der Wahl, eine Katabatic Gear Quilt zu bestellen. Der Einsatzzweck sind deutsche Mittelgebirge (z.B. Harz, Schottland) für Wochentouren. Als Matte dient eine Xlite und eine Nemo Tensor Insulated. Zur Person: männlich, 1,84, 78 kg, normales Kälteempfinden.

 

Meine Fragen lauten:

- Kann man einen Katabatic Gear Alsek auch im Sommer Problemlos nutzen? Oder ist er zu warm?

- Reicht ein Flex 30/22 oder Palisade 30 auch locker aus?

- Sind die "wide/long" Versiondn nicht zuuuuuu weit ;-)? Der Schnitt soll aber generell ja schmal sein bei regular.

 

Vielleicht sind ja Nutzer hier, die darüber etwas sagen können.

 

Vielen Dank schonmal !!!!

 

 

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Hi, 

ich weiß nicht wie viele sich hier mit den Sachen von Katabatic auskennen und auch mehrerer Modelle testen konnten. 
Aber bei dem UL Thread von Reddit findest du dutzende Threads dazu. Einfach mal "UL Reddit Katabatic" googlen. 

Dort wurde die Tage in diesem Thread z.B. auch folgende Fotos gepostet, die den Unterschied der Weite sehr schön zeigen.  

 

Generell kann man aber sagen: 
- Schau dir mal die Temperaturen an in denen du nächtigen möchtest. Sind diese über den Gefrierpunkt, dann reicht sicher ein 30er. Sollte es "regelmäßig" um oder unter den Gefrierpunkt gehen, dann wäre ein 22er eher die richtige Wahl. 
Du kannst natürlich jeden Quilt auch mit zusätzlicher Kleidung etc. pimpen und auch im 30er mal ne Nacht unter dem Gefrierpunkt verbringen. 

- Es gibt durchaus  kritische Stimmen (Andrew Skurka war es glaub ich) die ab 0°c eher einen Schlafsack empfehlen. 

- Sommer: du kannst sicher auch einen 22er im Sommer benutzen - ist ja dann wie eine Decke. Aber ich glaube, dass macht wenig Spaß und wäre mir zu warm - auch wenn er nur zu hälfte oder so auf mir liegen würde. 

Ich würde entweder: 22er und einen für den Sommer oder nur einen 30er nehmen. 

Bearbeitet von Cyco2
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Ich denke Du solltest Deine Anforderungen auf Temperaturen einschränken und auch aus Erfahrung wissen, ob Dir eher zu kalt oder eher zu warm ist. Damit meine ich, dass "Sommer" eine recht wage Definition darstellt, da hier 30 Grad gemeint sein könnten aber auch 5 Grad. Bei meiner letzten Sommertour auf Madeira hattes es öfters 2 Grad in der Nacht, was mich dazu veranlasst hat, mir den Alsek zu kaufen, weil mir mein Cumulus 250 auf Dauer zu kalt war. Da mir eher zu kalt als zu warm ist, habe ich für etwas mehr Daune entschieden (sprich Alsek vs. Palisade).

Nachtrag: Habe den Alsek aber nocht nicht verwendet. Ein erster Schlafzimmertest stimmt mich aber optimistisch, dass dieser wesentlich wärmer als der Cumulus 250 ist (eh klar 380g 900er Daune vs 250g 850er).

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vor 39 Minuten schrieb roli:

Ich denke Du solltest Deine Anforderungen auf Temperaturen einschränken und auch aus Erfahrung wissen, ob Dir eher zu kalt oder eher zu warm ist. Damit meine ich, dass "Sommer" eine recht wage Definition darstellt, da hier 30 Grad gemeint sein könnten aber auch 5 Grad. Bei meiner letzten Sommertour auf Madeira hattes es öfters 2 Grad in der Nacht, was mich dazu veranlasst hat, mir den Alsek zu kaufen, weil mir mein Cumulus 250 auf Dauer zu kalt war. Da mir eher zu kalt als zu warm ist, habe ich für etwas mehr Daune entschieden (sprich Alsek vs. Palisade).

Nachtrag: Habe den Alsek aber nocht nicht verwendet. Ein erster Schlafzimmertest stimmt mich aber optimistisch, dass dieser wesentlich wärmer als der Cumulus 250 ist (eh klar 380g 900er Daune vs 250g 850er).

Vielen Dank ! Ich denke, daß es der Alsek wird. Gewicht und Einsatzzweck passen. Da überlege ich nicht lange ;-). 

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  • 1 Monat später...

Ich greife einfach mal diesen Faden auf da ich keinen neuen zum Thema Katabatic Gear Quilts öffnen möchte.

Habe aktuell meist einen Enlightened Equipment Revelation 10F aus dem Jahr 2016 im Einsatz. Größe Long, Weite Regular. Gewicht 720 Gramm, 850FP Down und soviel ich im Kopf habe an die 450g Down Tek Daune.

 Soviel ich weiß gab es zwischen 2016 und heute eine Änderung bei den Revelations und diese werden nun standardmäßig mit mehr Daune verkauft.

Obwohl das Temp. Rating deutlich unter dem Gefrierpunkt liegt, komme ich nicht mal komfortabel an bzw. knapp unter den Gefrierpunkt, trotz Zusatzkleidung. Für mich hat sich also gezeigt, dass ich eine regelrechte Frostbeule bin UND/ODER der Quilt nicht ideal ist.

Um zusätzliche Reserven zu haben bzw. um komfortabel an bzw. knapp unter den Gefrierpunkt zu kommen möchte ich nun endlich Upgraden. EE war ok aber da ich nicht restlos glücklich war (wegen der kühlen/kalten Nächte), möchte ich mich woanders umschauen. Eigentlich schwebt mir immer schon ein Katabatic Gear vor, einzig die Preise haben mich bisher abgehalten. Im Laufe der Jahre habe ich aber gelernt, dass wer spart meist doppelt kauft. Deswegen nehme ich gewillt auch etwas Budget in die Hände.

Von Katabatic liest man ja nur gutes und von wegen die Temperaturangaben sind pessimistisch. Das verleitet mich natürlich wieder dahingehend, dem zu glauben und vermehrt auf geringeres Gewicht zu setzen. Die 720g meines derzeitigen Quilts/Comforters möchte ich eigentlich nicht deutlich überschreiten und trotzdem die Temperatur drücken. Das spricht eigentlich für einen Quilt mit geschlossener Fußbox und nicht engerem Schnitt, also in Richtung Katabatic Elite Serie (Alsek, Sawatch, etc.).

Die deutlich höheren Kosten von 900FP im Vergleich zu 850FP würde ich irgendwie (trotz Budget) gerne vermeiden. Da erschließt sich mir der Mehrwert im Vergleich zum Preis nicht ganz.

Für mich stellt sich also besonders die Frage nach den Temperaturangaben von Katabatic. Sind die wirklich so viel wärmer und besser z.B. trotz ähnlicher Daunenmenge?

Im Vergleich der Katabatic Gear Alsek in Long mit 850FP (7cm Loft) 437g Daune bzw. 686g Gesamtgewicht, schafft der tatsächlich -5°C Komfort? Dann wäre ja uU 0 - -1°C für mich als Kaltschläfer mit Kleidung durchaus realistisch.

Wenn ich aber meinen aktuellen EE Rev. 10F mit ~450g  850FP Daune, Gesamtgewicht 720g, ebenfalls in Long vergleiche, dann zweifle ich daran, dass der Alsek mich deutlich besser wärmt als mein alter EE.

Der Sawatch mit 850FP in Long kommt dann aber gleich auf 780g Gesamt. Dass der deutlich wärmer ist als mein aktueller EE bezweifle ich nicht.

Bin also unschlüssig ob Alsek reicht oder es doch sogar ein Sawatch sein müsste? Prinzipiell würde ich ja ausprobieren. Generell habe ich recht viel Erfahrung, aber eben nicht wenn es um Quilts/Komforter geht (da habe ich zu wenig experimentiert und ausprobiert). Und bei einer Stange Geld komme ich da eben 2 mal zum Grübeln.

Vielleicht gibt es jemanden im Forum der vor einer ähnlichen Wahl stand oder gar jemanden der beide Katabatics kennt. Wäre jedenfalls über eure Sicht der Dinge dankbar.

 

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vor 1 Stunde schrieb doast:

Bin also unschlüssig ob Alsek reicht oder es doch sogar ein Sawatch sein müsste?

Ich benutze meine Sawatch nur im tiefsten Winter, der ist wirklich VERDAMMT warm. Ich hatte den bei -35°C dabei und war warm (mit guten Matten unter mir, und Klamotten an). Letztes Jahr auf dem Hetta - Pallas Trail hatte ich den auch dabei, da waren es nur so zwischen -8°C und -20°C in der Nacht und das waren für mich mit dem Quilt kuschelig warm. 

Einen Chisos 40 (wird nicht mehr gemacht) habe ich auch, den ich fast zu warm finde für meine Sommertouren in Finnland/ Skandinavien, da benutze ich einen 10 Jahre alten ZPacks Quilt der erheblich kühler ist.

Ich nehme an Du willst den Quilt im Sommer benutzen? Wenn ja dann denke ich das selbst Du als Frostbeule :D  auch mit dem Alsek 22 warm schlafen wirst. Es gibt den Quilt übrigens bei outdoorline.sk, allerdings nur in einigen Längen im Moment. 

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Also ich bin seit 2010 im Besitz eines Sawatch in regular. Wenn ich richtig verstehe, überlegst du zwischen Alasek und Sawatch? Wenn du nicht explizit auf Schnee campen willst oder gar an Winternächte denkst, dann wird der Alasek reichen. Wobei man ja auch warme Nächte mit einem Quilt gut übersteht und dann eben falls es darauf an kommt reserven hat. Auf langen trhuhikes hab ich immer den Sawatch bisher verwendet um eben hier besser gerüstet zu sein und hab auch die ein oder andere Nacht in Schneehölen damit verbracht. 

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vor 16 Stunden schrieb skullmonkey:

Ich nehme an Du willst den Quilt im Sommer benutzen? Wenn ja dann denke ich das selbst Du als Frostbeule :D  auch mit dem Alsek 22 warm schlafen wirst. Es gibt den Quilt übrigens bei outdoorline.sk, allerdings nur in einigen Längen im Moment.

Würde vermutlich ohnehin bei outdoorline bestellen, die haben welche auf Lager wohingegen meine Größe bei Katabatic selbst derzeit ausverkauft ist. Danke für den Hinweis.

Den Quilt nutze ich den wärmeren 3 Saisonen. Haupteinsatzzweck sind längere Weitwanderungen über mehrere Wochen (hoffentlich auch mal wieder über mehrere Monate) in alpinen Gegenden (Europa, N-Amerika) in den jeweils klassischen Saisonen. Sprich für Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt.

Für mich geht die Rechnung im Kopf irgendwie immer noch nicht auf:

Alsek - 437g 850FP

bestehender EE Rev.10F - ~selbe Daunenmenge ebenfalls 850FP

Du sagst selbst mir als Frostbeule sollte der Alsek ausreichen (das liest man ja mehrfach das die Katabatic Gear so warm sind). Woher kommt aber dieses scheinbar deutlich bessere Leistungsvermögen trotz gleicher Daunenmenge? Klar einerseits vom Typ (geschlossene Fußbox vs. Komforter), andererseits noch vom besseren Schnitt. Aber machen diese Faktoren tatsächlich so einen krassen Unterschied?

vor 16 Stunden schrieb Matthias:

Also ich bin seit 2010 im Besitz eines Sawatch in regular. Wenn ich richtig verstehe, überlegst du zwischen Alasek und Sawatch? Wenn du nicht explizit auf Schnee campen willst oder gar an Winternächte denkst, dann wird der Alasek reichen. Wobei man ja auch warme Nächte mit einem Quilt gut übersteht und dann eben falls es darauf an kommt reserven hat. Auf langen trhuhikes hab ich immer den Sawatch bisher verwendet um eben hier besser gerüstet zu sein und hab auch die ein oder andere Nacht in Schneehölen damit verbracht. 

Ja da liegst du richtig. Bin unentschlossen ob wärmerer Sawatch oder kühlerer Alsek. Auf Schnee und in Winternächten campieren ist eher nicht angedacht (außer falls im äußersten Notfall notwendig). Um die warmen Nächte im zu warmen Quilt sorge ich mich eher wenig, mir geht es rein um die kühlen/kalten Nächte.

Unser Einsatzgebiet dürfte von den Regionen/Bedingungen relativ ähnlich sein (Alpen, Pyrenäen, N-Amerika Long Trails, usw.). Würdest du sagen, dass auf deinen Thruhikes/langen Hikes der Sawatch notwendig war oder hätte dir vermutlich auch ein Alsek gereicht?

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vor 37 Minuten schrieb doast:

Du sagst selbst mir als Frostbeule sollte der Alsek ausreichen

Belegen kann ich das nicht, es ist mein Gefühl. Der Sawatch ist so warm (für mich), den würde ich auch in den von Dir beschriebenen Nutzungs-Szenarien nie mitnehmen da er mir einfach zu heiss ist. Ich benutze im Hochsommer einen 340 g leichten ZPacks Quilt (siehe hier in meinem SUL Artikel), im Frühling und Herbst auch bei kleinen Minus Temperaturen kommt der 658 g leichte As Tucas Sestrals Quilt mit.

Wahrscheinlich bin ich weniger Frostbeule wie Du - allerdings lege ich wert darauf immer warm zu schlafen, und nehme daher auch lieber einen zu warmen also einen zu kalten Quilt mit. 

Wenn ich mir Matthias' Post durchlese habe ich allerdings das Gefühl das für Dich auch der Flex 15° in Frage kommen kann, der ist mit 723 g gelistet aber hat den Vorteil das Du den wirklich als Decke im Sommer benutzen kannst, und nicht immer die Footbox zu hast - aber diese bei Kälte zusammenzippen kannst, und dann hast Du auch nen Sawatch (zwar 43 g schwerer, aber auch 85€ billiger). Vielleicht wäre das ne Überlegung?

Edith sagt: Nachtrag zur Footbox/ Flex: Ich bekomme im Quilt schnell warme oder auch schwitzige Füße wenn der Quilt zu warm ist. Beim Flex kann die Fussbox bei zB +15°C aufgemacht werden, was es wohl angenehmer machen würde. Ich "lüfte" nämlich eher mit den Füßen und Beinen (wenn mir zu warm ist unterm Quilt) als obenrum den Quilt zur Seite zu tun. Daher mein Gedanke das der Flex bei warmen Wetter besser sein kann wie ein Quilt mit geschlossener Footbox.

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Man muss natürlich bedenken das auf wochen und monatelangen thruhikes der Quilt auch viel mehr gefordert wird und er dadurch definitiv auch verliert zumindest bis man ihn wieder waschen kann.

Zitat

Würdest du sagen, dass auf deinen Thruhikes/langen Hikes der Sawatch notwendig war oder hätte dir vermutlich auch ein Alsek gereicht?

Hätte mir definitiv gereicht, habe mich aber damals auch wegen des geringen Preisunterschiedes für den wärmeren entschieden. Wie von Hendrik erwähnt der Flex15 ist eine Überlegung wert! 

Edit:

Zitat

Um die warmen Nächte im zu warmen Quilt sorge ich mich eher wenig, mir geht es rein um die kühlen/kalten Nächte.

Schon mal über einen Schlafsack nachgedacht? Tendenziell wärmer als Quilts und mitlerweile auch gut vom Gewicht her(Cumulus lite line, x lite, etc..)

Bearbeitet von Matthias
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vor 20 Stunden schrieb doast:

Die deutlich höheren Kosten von 900FP im Vergleich zu 850FP würde ich irgendwie (trotz Budget) gerne vermeiden. Da erschließt sich mir der Mehrwert im Vergleich zum Preis nicht ganz.

Der Unterschied ist nicht primär die Fillpower, sondern die Daunenart: 900FP ist Gänsedaune, 850FP ist Entendaune. Das könnte also schon einen erheblichen Unterschied machen. Ich persönlich würde aber wohl auch auf die niedrigere FP und Ente ausweichen, ich plane keine Expedition und brauche nicht den höchsten Standard. In deinem Fall macht ein Wechsel von einem EE Rev.10F aber höchstens Sinn wenn du die 900FP wählst. Bei EE steht übrigens keine Angabe zur Daunenart, dann würde ich immer Ente vermuten. Das würde vielleicht die unterschiedlichen Spezifikationen erklären? Oder sind bei EE die Nähte durchgesteppt? Auf den Bildern sieht das so aus, hab so ein Teil noch nie in der Hand gehabt...

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vor 1 Stunde schrieb Matthias:

Hätte mir definitiv gereicht, habe mich aber damals auch wegen des geringen Preisunterschiedes für den wärmeren entschieden. Wie von Hendrik erwähnt der Flex15 ist eine Überlegung wert! 

Danke für deine Einschätzung, stimmt mich positiv wenn du sagst auch der Alsek hätte dir gereicht. Der geringe Preisunterschied (20$ in meiner Variante zwischen Alsek 22 und Sawatch 15) würde tatsächlich für den Sawatch sprechen.

Mein aktueller EE Revelation ist ja ein Komforter mit Zip in der Fußbox. Auf den etwas über 6.000 km auf denen ich den mitgeschleppt habe, habe ich den NIE geöffnet. Ist für mich verlorenes Gewicht und aufgrund möglicher Drafts am Zipper verschenktes Temperatur-Potential.

Aktuell tendiere ich in Richtung Alsek 22 bzw. bin ich mittlerweile relativ überzeugt, dass der reichen würde. Bei Direktimport würde auch die Möglichkeit eines preislich überschaubaren Overfills bestehen (10$ je Oz Daune) Die geringe Preisdifferenz spricht aber auch eher wieder für den Sawatch bzw. 2 Oz Overfill des Alsek entsprechen preislich dann dem Sawatch (der aber noch mehr Daune hat als der Alsek mit 2 Oz Overfill). Aus ultraleicht Sicht spricht natürlich alles für den Alsek.

Lass die Fakten nochmals sacken und entscheide dann je nach Verfügbarkeit, Situation. Bis Sommer ist noch etwas Zeit.

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vor 36 Minuten schrieb grmbl:

900FP ist Gänsedaune, 850FP ist Entendaune. Das könnte also schon einen erheblichen Unterschied machen.

Nein. Manche sprechen davon, dass Entendaune etwas mehr riecht (was aber auch von der Reinigung abhängt), ansonsten sind 850 cuin 850 cuin und isolieren gleich gut, unabhängig von welchem Vogel die stammen.

 

vor 36 Minuten schrieb grmbl:

Bei EE steht übrigens keine Angabe zur Daunenart, dann würde ich immer Ente vermuten

Doch: 850er Ente, 950er Gans

 

vor 36 Minuten schrieb grmbl:

Oder sind bei EE die Nähte durchgesteppt?

Nein.

 

vor 2 Stunden schrieb doast:

Bin unentschlossen ob wärmerer Sawatch oder kühlerer Alsek

Ich würde dann den wärmeren nehmen.

Bearbeitet von JanF
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vor 12 Minuten schrieb JanF:

Wenn du einen Schlafsack willst, der wärmer ist als

Leider ist dein Satz nicht beendet. Vielleicht kannst du deinen Beitrag editieren. Deine "vollständigen" Gedanken würden mich interessieren.

Edit: Danke!

Bearbeitet von doast
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Hatte es sofort editiert, aber hier gerne auch noch mal ausführlicher:

- Du willst deinen Quilt wechseln, weil der jetzige dir zu kalt ist. Ich würde mir beim nächsten gern sicher sein, dass der warm genug ist.

- Mehrgewicht in Form von Daune im Quilt ist ziemlich effektives Mehrgewicht.

- Wenn du weißt, dass du sehr kalt schläfst, würde ich mich nicht allzu sehr von den Erfahrungen anderer beeinflussen lassen.

- Mehr Wärme macht flexibler: Vielleicht abends doch noch mal 1000 Meter höhersteigen, vielleicht die Tour doch etwas weiter in den Herbst schieben.

- Du rechnest mit Temperaturen bis knapp unter den Gefrierpunkt, es ist bei deinen Touren ja aber auch nicht komplett unrealistisch, dass es recht plötzlich noch mal ein gutes Stück kälter wird.

- Schlafen in kompletter Kleidung finde ich als Normalszenario eher unangenehm. Und vielleicht ließe sich bei der Kleidung dank eines wärmeren Quilts ja auch noch abspecken.

 

Ich habe mir übrigens gerade den EE Enigma 10 F gekauft, und wir haben ja ein teilweise sehr ähnliches Tourenprofil.

Bearbeitet von JanF
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Hi,

@doast: wo frierst du denn im EE? 

Vllt. liegt es auch daran, dass der Quilt nicht richtig abdichtet und so immer mal wieder etwas kalte Luft (beim bewegen) reinkommt? Wie befestigst du den Quilt an der Matte? Oder vllt. kommt auch etwas kalte Luft am Hals durch?
Oder vllt. ist er zu eng und du drückst an einigen Stellen die Isolation platt? 

Was noch ein Unterschied, der sich auf die Temp. ggf. auswirken könnte, ist, dass Katabatic einen "Differential Cut" hat und EE (meines Wissens nach) nicht. 

Einige sagen aber auch, dass sie Quilts nur bis zum Gefrierpunkt nehmen und darunter einen Schlafsack, weil sie bei tiefen Temperaturen, egal mit welchem Quilt, nicht zurecht kommen.  
(Ich meine diese Aussage sogar mal vom Herrn Skurka gelesen zu haben?). 

 

Bearbeitet von Cyco2
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vor 16 Stunden schrieb Cyco2:

Hi,

@doast: wo frierst du denn im EE? 

Vllt. liegt es auch daran, dass der Quilt nicht richtig abdichtet und so immer mal wieder etwas kalte Luft (beim bewegen) reinkommt? Wie befestigst du den Quilt an der Matte? Oder vllt. kommt auch etwas kalte Luft am Hals durch?
Oder vllt. ist er zu eng und du drückst an einigen Stellen die Isolation platt? 

Was noch ein Unterschied, der sich auf die Temp. ggf. auswirken könnte, ist, dass Katabatic einen "Differential Cut" hat und EE (meines Wissens nach) nicht. 

Einige sagen aber auch, dass sie Quilts nur bis zum Gefrierpunkt nehmen und darunter einen Schlafsack, weil sie bei tiefen Temperaturen, egal mit welchem Quilt, nicht zurecht kommen.  
(Ich meine diese Aussage sogar mal vom Herrn Skurka gelesen zu haben?). 

 

@Cyco2 Ich friere am ehesten im Bereich Rücken/unterer Rücken, besonders wenn ich seitlich schlafe.

Verwende übrigens eine Thermarest XTherm in Torsolänge, an der Matte liegt es also eher nicht. 

Befestigt wird der Quilt mit den Standard EE Straps auf der Matte, in kühlen/kalten Nächten sehr zentral an der Matte bzw. so gut wie möglich eingepackt. Zu eng hätte ich ihn nicht empfunden. Ich vermute es liegt auch stark an Down-Migration. Bei der "Durchsicht-Kontrolle" sind meist im zentralen Bereich sehr große, helle Stellen zu sehen. Die Daune sackt vermutlich seitlich Richtung Bodennähe (links und rechts) während der Nacht. 

Die Aussage kenne ich von Skurka, ja. 

Ich werde nun auf einen Katabatic Sawatch 15 umsteigen. Ich vermute da kann ich wenig falsch machen. Wenn der nicht warm genug ist, ist mir nicht zu helfen. Die 60g extra im Vergleich zu meinem aktuellen EE muss ich wohl in Kauf nehmen. Ich will es ja wärmer, das bedeutet übersetzt auch mehr Gewicht. 

Und wie hier so schön gesagt wurde ist Gewicht bei der Iso im Quilt sicher gut investiert. Dafür kann dann eher meine leichtere Tight anstatt der schwereren Fleecehose für die Nacht mit, das kompensiert sich dann schon wieder stark.

Danke für eure Meinungen. Manchmal braucht man die einfach zur Entscheidungsfindung oder einfach um sein eigenes Gefühl bestätigt zu bekommen ^_^.

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Zitat

 Ich friere am ehesten im Bereich Rücken/unterer Rücken, besonders wenn ich seitlich schlafe.

Auf Grund von der Aussage würde ich dir tatsächlich anraten mal über einen normalen Schlafsack nachzudenken. Der Quilt verrutscht oftmal wenn man sich von einer auf die andere Seite dreht und dann hast du eben das draft problem. 

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vor 45 Minuten schrieb Matthias:

Auf Grund von der Aussage würde ich dir tatsächlich anraten mal über einen normalen Schlafsack nachzudenken. Der Quilt verrutscht oftmal wenn man sich von einer auf die andere Seite dreht und dann hast du eben das draft problem. 

Du hast ja den Sawatch und kennst das Befestigungssystem von Katabatic (welches besonders gelobt wird). Hilft dieses System im Vergleich zu anderen Herstellern nicht etwas bei dem Problem bzw. dabei den Quilt möglichst geschlossen an der Matte zu halten?

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Das ist eine sehr gute Frage, ich bin meistens zu faul diese Schnüre zu montieren und diese herumfummelei wenn man mal nächtens raus muss nervt mich auch daher verwende ich die nie bzw wenn dann nur eine und zwar die obere Befestigungsmöglichkeit. Ich stopf mir den Quilt eher nur so unter den Körper :mrgreen:
Als Seitenschläfer und viel-dreher hab ich immer wieder mal überlegt eine normale Schlafsackoption zu wählen, was ich vielleicht auch tun werde wenn ich mir was neues zulege. 

 

Bearbeitet von Matthias
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vor 58 Minuten schrieb Matthias:

Das ist eine sehr gute Frage, ich bin meistens zu faul diese Schnüre zu montieren und diese herumfummelei wenn man mal nächtens raus muss nervt mich auch daher verwende ich die nie bzw wenn dann nur eine und zwar die obere Befestigungsmöglichkeit. Ich stopf mir den Quilt eher nur so unter den Körper :mrgreen:
Als Seitenschläfer und viel-dreher hab ich immer wieder mal überlegt eine normale Schlafsackoption zu wählen, was ich vielleicht auch tun werde wenn ich mir was neues zulege. 

 

Ich selber bin auch nachts eher wie ein Dönerspieß und drehe mich um 360 Grad. Seit einigen Monaten nutze ich ein EE Conundrum Quilt, der lässt sich auch durch Schnüre fixieren, meistens schließe ich aber einfach den über die komplette Länge gehenden RV. In Grösse Small bleiben die Arme einfach draußen, die Daunenjacke habe ich sowieso an und kann mich drehen und wenden wie ich will. Das Quilt ist unter den Achsel so festgeschnürt, dass er nicht verrutscht. Hat sich wirklich gut bewährt.

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