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Ukraine-Hilfe - Zimmer, Unterkuenfte usw fuer Fluechtlinge


khyal

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khyal hat diesen Beitrag moderiert:

In diesen Thread koennt Ihr Websites bzw NGOs, "private" Orgas usw verlinken, bei denen man Unterkunftsangebote eintragen kann.

Ein paar Anmerkungen von mir :

Es ist z.Z. noch voellig ungeklaert, in welcher Form die Fluechtlinge Hilfe erhalten, es kann also sein, dass ihr, wenn Ihr sie aufnehmt, ueberbrueckungsweise auch erstmal mit Verpflegen muesst usw, falls Ihr selber superknapp seid, aber Platz habt, koennt Ihr ja evtl dafuer einen Sponsor suchen, der keinen Platz hat, so koennen 2 zusammen...

Was Corona-Schutz betrifft, ist der ueberwiegende Anteil der Ukrainer ungeimpft, Lauterbach hat zwar angekuendigt, da Impf-Moeglichkeiten schaffen zu wollen, aber ich denke, die die ankommen, haben erstmal andere Sorgen, bitte vorher abwaegen, ob Ihr damit relaxen koennt.

Da es wohl inzwischen Arschloecher aus dem Rotlicht-Milleu gibt, die da den juengeren Frauen "Unterkunft" anbieten, hoffe ich, dass da von den Orgas inzwischen ein bisschen nachgecheckt wird, je nach dem, wo Ihr wohnt, koennt Ihr ja selber ueberlegen, was Ihr evtl angeben koennt, damit von Anfang an erst gar nicht der Verdacht auf kommt.

Viele Gruesse

Khyal

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EDIT : Aufgrund der weiteren Entwicklungen bei dem 2. Portal muss ich doch mal direkt in diesem Beitrag editieren, da ich aus meiner Sicht nicht mehr dazu raten kann, bei dem Portal unterkunft-ukraine.de Wohnraum einzustellen bzw seine persoenlichen Daten einzugeben.
 

warmes-bett.de   deutschlandweit
Macht auf mich einen sehr guten Eindruck, von IT-Profis in der Freizeit programmiert und der Ablauf ist gut ueberlegt, natuerlich faende ich es besser, wenn die eigenen Stammdaten nicht fuer wohnungsvermittelnden Behoerden einsehbar waeren, aber ich kann verstehen, dass das Sinn macht...
Sehr schoen auch die Kartenfunktion, bei der man sich die angebotenen Zimmer anzeigen lassen kann, also auch schauen, wer in der Umgebung auch Zimmer anbietet, um z.B. eine groessere Gruppe moeglichst nah miteinander unterzubringen...


unterkunft-ukraine.de  EU-weit
Rate ich klar von ab...
Machte zuerst einen ganz guten Eindruck, dann zuerst die rel versteckt gehaltene Option, dass die die kompletten Stammdaten an die Kripo zum Negativabgleich senden, dann haben sie einseitig ohne sich das Einverstaendnis der Nutzer geben zu lassen, oder ueberhaupt die Nutzer davon zu unterrichten, ihre Datenschutz-Erklaerung massiv veraendert, dass sie sich das Recht einraeumen, die kompletten Daten beliebig weiterzugeben und nun sollen noch oben drauf alle Nutzer bei einer verlinkten Firma ein Video-Ident-Verfahren machen, was zum Schutz der Gaeste logischerweise voellig unnoetig ist, da ja jeder Verwaltungsmitarbeiter, Polizei usw Zugriff auf die Meldedaten hat.
In Kombination mit der "Datenschutz-Wildcard" die kompletten Daten beliebig weitergeben zu koennen und mit den Missbrauchsmoeglichkeiten, die ein mitgeschnittenes Video-Ident-Verfahren bietet, schrillen da bei mir die Aarmglocken...
btw gab es auf entsprechende Emails von mir an die Orga (zur Klaerung) als Reaktion nur ein paar "Allgemeinsaetze" zurueck...

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  • khyal änderte den Titel in Ukraine-Hilfe - Zimmer, Unterkuenfte usw fuer Fluechtlinge
  • khyal hat Thema angepinnt
  • 3 Wochen später...

Da wir inzwischen bei mir im Haus 2 Zimmer dafuer umgeraeumt haben und ich mich entsprechend logischerweise naeher damit beschaeftigt habe, ein paar ergaenzende Informationen.

Als Wichtigstes, schaut mal, ob Ihr nicht auch zumindest voruebergehend Raum schaffen koennt, die Auffanglager in Turn/Messehallen sind echt heftig, noch heftiger wird´s wenn Kinder dabei sind und dramatisch, wenn sie Haustiere wie Hunde / Katzen dabei haben, denn die kommen bei den meisten Auffanglagern ins Tierheim.

Ich kann das auch nicht unbegrenzt machen, eigentlich haben auch die Raeume andere Nutzung, aber fuer eine kuerzere Zeit geht das und bei mir auf dem Dorf mit Garten und Wald nebenan isses mit Kindern, Katzen, Hunden no Prob, ob jemand so weit raus ins wilde Bergische :mrgreen: will, schaun wir mal...

Ich kann verstehen, wenn jemand, der noch nie in WGs, Lebensgemeinschaften o.A. gelebt hat, davor Hemmungen hat, Leute, die er ueberhaupt nicht kennt, in seinen persoenliche Lebensraum zu lassen, die Kueche, Bad zu teilen, aber hey Leute, ULer sind doch flexibel 8-), unterwegs findet Ihr es doch auch klasse, nette Leute zu treffen und da ist jetzt echt Unterstuetzung noetig, stellt Euch nur mal vor, so etwas wuerde uns in D passieren, wir muessten ueber die Alpen nach Italien usw fliehen...
Und was sich bei mir auf Reisen und dem Leben in div Lebensgemeinschaften, WGs usw immer wieder bestaetigt hat...(fast) jeder Fremde ist ein Freund, den man noch nicht kennengelernt hat....

Es gibt viele naehere Infos zur privaten Aufnahme, es findet sich auch extrem viel ueber Suchmaschinen, ein paar liste ich weiter unten...ich bin da jetzt absolut nicht der Crack, was Infos betrifft, aber ich musste mich ja in dem Zusammenhang auch mit mehreren Fragen / Themen auseinandersetzen....

In der Kommunikation bitte nicht das Wort Asylant verwenden, die wollen lieber heute als Morgen in Ihr Land, ihre Stadt zurueck, viele sind nur geflohen, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, ich nutze in meinen Texten "ukrainian guests"...

Kein Ukrainer muss sich in den ersten 3 Monaten irgendwo anmelden, wenn er nicht will, o.A.

Sollte jemand kein Geld haben, ist dies aber noetig, um Unterstuetzung zum Lebensunterhalt bzw die Arbeitserlaubnis zu erhalten (da sind aber noch ein oder 2 andere Huerden).
Falls Ihr Eure Gaeste dabei unterstuetzt, achtet darauf, dass sie sich keinesfalls als Asylsuchende registrieren lassen (das geht meistens schief) sondern als Kriegsfluechtlinge, das ist recht unproblematisch, nach dem, was ich gelesen habe.
Dadurch gibt es aber eine Schwierigkeit, dann ist Ihr Aufenhaltsstatus evtl an den Ort gebunden, wo sie sich angemeldet haben, wenn sie also z.B. aus de Ukraine bei Dir angekommen, erstmal etwas zur Ruhe gekommen, sich um den Status, Impfung usw gekuemmert haben und dann fuer Wohnen auf Dauer etwas in einer anderen Stadt finden, haben sie nochmal Behoerdenrennerei, damit das ok geht.

Bei Haustieren wird es etwas komplizierter, da u.A. die Ukraine noch Tollwut-Gebiet ist, sind eigentlich sehr hohe Huerden daran geknuepft, ein Haustier von da mitbringen zu duerfen...
Da gibt es z.Z. eine Sonderregel fuer Ukraine, dass die Bewohner mit Haustieren wie Hund, Katze einreisen duerfen, aber dann Chippung, Tollwut-Impfung, Quarataene bei vorher ungeimpften durchgefuehrt werden muessen, geht aber alles mit etwas Orga easy.
Konkret bedeutet das nach den Infos von einer sehr netten Aerztin vom Veterinaeramt, mit der ich telefoniert habe :
Wenn man jemand mit Haustier wie Hund aufnimmt, muss der, wenn er nicht gechipped & gegen Tollwut geimpft ist, beim Veterinaeramt gemeldet werden, sie kommt vorbei (das mag in anderen Kreisen anders sein), impft gegen Tollwut und das Tier muss in Quarantaene d.h. es kann mit der ukrainischen Familie bleiben, sollte aber fuer die Quarantaenezeit (ueblich 4 Wochen) keinen Kontakt zu anderen Tieren, Menschen haben, also Hunde nur an Leine raus, Katzen drinnen halten (denke aber die Viecher sind auch durch den Wind und werden eh von den Besitzern nah gehalten).
Der Besitzer muss dann bei einem Tierarzt den Hund chippen lassen und nach 30 Tagen muss vom Tierarzt der Titer bestimmt und an das Veterinaeramt geschickt werden.
Was die Kosten beim Tierarzt betrifft, muss dafuer der Besitzer aufkommen, es gibt aber so einige Tieraerzte, die in so einem Fall usonst arbeiten und sich entweder nur das Material zahlen lassen oder dies durch Spenden finanzieren lassen.
btw Tollwut kann nur durch Bisse bzw Speichel in offene Wunden uebertragen werden.


Das Thema Coronaschutz ist bei vielen in den Koepfen und ich bin ja auch jemand, der darauf achtet, Andere und sich zu schuetzen und da gab es in den Medien ja schon relativ missverstaendliche Meldungen zu dem Thema, aber wenn man es realistisch sieht...
Wir habe in D eine 2stellige Milllionenzahl, die ungeimpft sind, viele davon haben sich mit gefaelschten Impfausweisen Zugang zu geschuetzten Bereichen verschafft, ueber das weitere infektionsfoerdernde Verhalten vieler Derer sage ich jetzt lieber nix :roll:, in der Ukraine sind ca 1/3  geimpft, viele Staedte in D haben schon easy Moeglichkeiten geschaffen, wo sie sich impfen / testen lassen koennen (meist ist die Registrierung als Kriegs-Fluechtling Voraussetzung), es gibt fuer Minigeld Soforttests fuer zuhause, es kommt die warme Jahreszeit, in der man prima Durchzugslueftung machen kann und es gibt preiswerte Hepa13-Luftreiniger, das ist echt gut handelbar und bei den Entscheidungen, die momentan in D getroffen wurden zum Thema Schutzmassnahmen, ist das jetzt imho nicht so die grosse Risiko-Steigerung.

Nun noch zu den beiden weiter oben von mir verlinkten Portalen :

unterkunft-ukraine.de 
Erscheint mir eine runde Sache, sprechen in ihren Infotexten viele Themen an, der Ablauf ist moderiert d.h. wenn sie Bedarf gemeldet bekommen, schauen sie, was passen koennte, kontaktieren dann den Zimmeranbieter, ob es ok ist, passt und geben erst dann die Kontaktdaten weiter. btw haben sie noch den Deal mit einem Haftpflichtversicherer, dass alle ukrainischen Gaeste, die darueber vermittelt werden, gegen Schaeden, die sie im Zimmer / Haus anrichten versichert sind.
EDIT : Leider haben sie auch den Datenschutz veraendert, dass sie die Kontakt / Adressdaten, Daten ueber die angebotenen Raeume an lokale NGOs und entsprechende Behoerden (fuer Fluechtlingsraum-Vermittlung) weitergeben, wobei diese wohl bestaetigen mussten, die Daten nur fuer Raumvermittlung zuverwenden, aber es ist halt trotzdem nicht kontrollierbar, wo die Daten ueberall landen.

warmes-bett.de
Macht mir vom Ablauf / Datenfreigiebigkeit (von Datenschutz will ich da nicht reden, das passt nicht) etwas Kopfschmerzen, aber ich schaue da halt ziemlich drauf.
Der grundsaetzliche Ablauf ist schon ok, aehnlich wie Kleinanzeigenportale, Dein Angebot kann jeder lesen, Dich ueber das Portal kontakten (bekommt also noch nicht Deine Email-Addi usw) und erst, wenn Du das ok findest, stellst Du den direkten Kontakt her.
Der Pferdefuss ist, dass einerseits die Datenschutzerklaerung einige absolute Wildcards fuer die, was die belibige Weitergabe enthaelt und dass sie die Daten auch an die lokalen Behoerden weiter geben, damit die auch checken koennen, ob sie was brauchen koennen und z.B. auch ein Negativ-Abgleich bei der Kriminalpolizei auf Straftaeter gewisser Sparten gemacht wird d.h. Dein kompletter Datensatz landet, fuer Dich unkontrollierbar, bei div Unternehmen, Behoerden, Verwaltung, Polizei usw
Das muss dann jeder fuer sich selber entscheiden, ob er das ok findet.

Und natuerlich ist es auch immer gut, ein Auge auf entsprechende Gruppen in sozialen Netzwerken zu haben, falls man da unterwegs ist, da werden auch schon mal kurzfristig entsprechende Unterkuenfte gesucht.

So ich glaube das reicht erstmal...

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Ergänzungen:

alle, die wegen Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, sind erstmal bis 23.05.22 "legal", d.h. sie dürfen quasi als Touristen in der EU reisen, wohin sie wollen. Die VO wird vorausichtlich um 3 Monate verlängert.

Schutz beantragen löst eine "Weiterleitung" woandershin aus, wenn die Behörden vor Ort zu Recht meinen, dass der Ort schon "voll" sei und keine Ausnahmegründe bestehen. Ausnahmegründe sind z.B. (Unter-)Mietvertrag oder Ausbildungsvertrag oder Arbeitsvertrag oder besondere Schutzbedürfnisse (bereits begonnene Behandlung schwerer Erkrankungen oder Verletzungen) - es kommt dabei sehr auf die örtliche Handhabung an. In Berlin ist es seitens der Verwaltung schon sehr widersprüchlilch geworden, die Angehörigen einer besonders vulnerablen Gruppe dürfen bleiben (Transgender Personen), andere, nämlich 100% Schwerbehinderte sollen gehen. Und als Vorausetzung einer Ausnahme von der Weiterleitung/Verteilung hat sich eine Behörde "Mietvertrag für 2 Jahre" überlegt. Man sollte also die Aufnahme nicht auf ein paar Tage beschränken (und Anforderungen vor Ort kennen). Wenn man sich später auseinanderlebt, geht das natürlich. In Berlin hat es auch schon Weiterleitungen in das "Bundesland Lyon" gegeben und da wurden Leute abends um 22.0 Uhr in einen Bus vom Verteilzentrum Tegel (gut, dass es Flughäfen in Berlin gibt...) ins "Bundesland Lyon" gesetzt (Frankreich). Die Weiterleitung ist "freiwillig" zu befolgen, aber das erfahren die Leute erst auf Nachfrage, wenn sie denn nachfragen und man beginnt das Verfahren auf Aufenthaltserlaubnis nicht, wenn nicht.

Drittstaater aus der Ukraine bedürfen individueller Beratung, bevor sie sich registrieren. Wie man auf den Homepages einiger Flüchtlingsräte lesen kann, laufen sie bei Registrierung Gefahr, dass die Pässe einbehalten werden und ihnen die Ausreise nahegelegt wird. Drittstaater sollten sich erst um eine individuelle Aufenthaltsperspektive kümmern. Bei den Ländern, aus denen die Drittstaater aus der Ukraine kommen (und wegen des längeren Aufenthalts ausserhalb des eigenen Landes) sind Asylanträge in der Regel aussichtlos.

Auch nach der Registrierung dürfen sich die Leute frei im Land bewegen, also kein Problem, Freunde zu besuchen usw. - man muss nur da wohnen, wo man angemeldet ist bzw. in dem Bundesland/Landkreis/Stadt, wo man auf Sozialeistungen angewiesen ist. Jobsuche geht im ganzen Land (und in der ganzen EU). Findet sich ein Job woanders, kann man die Aufhebung oder Veränderung einer Wohnsitzauflage beantragen und muss anfangs möglicherweise bis dahin erst mal Wochenendpendeln. Je nach Agieren der zuständigen Behörde braucht man dafür auch wieder individuelle Beratung.

Nach meinem Eindruck leisten die vielen Freiwilligen mehr als die Behörden. Und natürlich hilft der Kontakt von Mensch zu Mensch mehr als ein Verwaltungsverfahren.

In unserem engeren Bekanntenkreis haben wir jetzt neu eine junge Frau, die Homeoffice für einen Arbeitgeber in Odessa macht, ein paar marokkanische Studierende aus Charkiw, eine ältere Frau, die alles über lange Fingernägel weiss und eine Familie mit drei Kindern, die jeden Tag Job-Bewerbungen lossschickt und die Kinder haben schon Schulplatzsusagen... es hilft, man kriegt was mit und es ist was, was man selber machen kann. Weil die rechtlichen Grundlagen weniger exklusiv sind als bei anderen Geflüchteten, sind die bürokratischen Verfahren auch nicht so abweisend bis zum Verzweifeln. 

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Mal ein kleiner "Arsch hoch Beschleuniger" fuer die, die eigentlich Platz haetten und auch nicht abgeneigt sind, aber vor lauter Alltagsstress o.A., das Zimmer bereitstellen immer wieder nach hinten schieben...

Bei 3Sat war vorhin ein Bericht ueber 2 Familien in der Schweiz, die ihre Verwandten an der unkrainischen Grenze abgeholt haben und in dem auch gerade in den letztern min Einiges zur Sprache kommt, wie die Zustaende an der polnischen Grenze sind usw

Natuerlich ist es so, wenn man das macht und nicht gerade im Zentrum der groessere Staedte wohnt, es etwas dauern kann, bis das Angebot angenommen bzw benutzt wird, da einerseits die meisten Ukrainerinnen natuerlich lieber iin den Staedten bleiben wollen, wo viele Andere sind und moeglichst schnell durch Arbeiten selber fuer Ihren Lebensunterhalt aufkommen wollen und OT: andererseits viele entsprechende Verwaltungsabteilungen der Kreise absolut verschnarcht sind, lieber die Leute in Turnhallen oder in Zimmern zu 6/8 in Fluechtlings-Behausungen unterbringen, statt sich mal die Muehe zu machen, die alternativen Angebote zu sichten.
Aber es ist ja klar damit zu rechnen, dass noch bedeutend mehr kommen und dann ist es toll, wenn moeglichst viele Unterkuenfte direkt bereit stehen und nicht irgendwann.

Davon ab, hat dieses Raum schaffen, auch fuer einen selber den Vorteil, dass man auch endlich mal ausmistet 8-) 

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  • 2 Wochen später...
Am 4.4.2022 um 14:38 schrieb b.sucher:

erstmal bis 23.05.22 "legal", d.h. sie dürfen quasi als Touristen in der EU reisen, wohin sie wollen. Die VO wird vorausichtlich um 3 Monate verlängert.

Die VO ist bis 31.08.22 verlängert worden. Unklar ist, ob hergeleitet aus den allgemeinen Regeln weiter gelten soll "90 Tage innerhalb von 180 Tagen" - da gibt es unterschiedliche Lesarten und Beratungsbedarf, wenn jemand schon 90 Tage unregistriertes "Hiersein" vorträgt (auch: EU oder D?). Auch die "üblichen Probleme" schlagen durch: wer in Italien oder anderswo EU seine Registrierung erhalten hat, soll nicht ohne Antragstellung umziehen dürfen in ein anderes EU-Land d.h. aktuell zurück, heisst es zum Teil. Turnhalle oder Hostel oder "Lager" heisst mit einiger Wahrscheinlichkeit auch: Weiterverteilung, nochmal ankommen. Beratungsbedarfe tun sich auf, weil Behörden nun mal Behörden sind.

Eine Wohnung zu teilen mit Wohnungsgeberbescheinigung oder (Unter-)Mietvertrag ist demgegenüber unmittelbare Sicherheit, die gegeben werden kann, Menschenwürde. Funktioniert als unmittelbare Solidarität, man hat einen Platz, von dem aus alles weitere dann weiter gehen kann, auch die spätere Suche nach einer eigenen Wohnung (nach der nach meiner Wahrnehmung dann auch ein Interesse besteht). Mietanteile werden von den Sozialbehörden übernommen (auf dem Niveau Sozi), solange kein eigenes Einkommen da ist.  

 

 

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Nur ganz kurz dazu...

Natuerlich muss man keinen Untermietvertrag mit ukrainischen Gaesten machen, natuerlich braucht es keine Wohnungsgeber-Bescheinigung, um fuer einen begrenzten Zeitraum in seine Mietswohnung Gaeste aufzunehmen.

Bitte nicht komplizierter machen, als es ist.

Wer im eigenen Haus wohnt, kann da eh fast machen, was er will.

Komplizierter wird es erst dann, wenn jemand dafuer Geld z.B. fuer die dadurch gestiegenen Heiz/Wasserkosten haben will.


Aber diese Moeglichkeiten und vor allem die politischen Aspekte, auch des Handelns der Verwaltungen / Laender sind nicht Thema hier im Forum, es geht hier um humanitaere Unterstuetzung von Mensch zu Mensch. 

 

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Bei der Thematik sollte man ein, sicherlich weniger schönes, Thema nicht vernachlässigen:

Der Unterschied zwischen der Aufnahme eines Gastes und der Untervermietung von Wohnraum.

Die Untervermietung stellt ein Vertragsverhältnis dar. Hier gibt es rechtliche Gegebenheiten zu beachten. Insbesondere die Themen Kündigungsfrist, schlimmstenfalls Räumung, aber auch eventuelle Pflichten in Hinsicht auf die Sicherstellung der vertragsgemäßen Nutzbarkeit sollte man sich vorher mal anschauen.

Einen Gast hingegen kann ich relativ unkompliziert und kurzfristig zum gehen auffordern und das schlimmstenfalls auch duch die Polizei durchsetzen lassen.

In aller Regel sollte das nicht zu Problemen führen, ich halte es nur für sinnvoller sich vorher damit mal, notfalls auch nur oberflächlich, zu beschäftigen und das Risiko für sich abschätzen.

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khyal hat diesen Beitrag moderiert:

Bitte keine Nebenschauplaetze in dem Thread, auch keine rechtliche Diskussionen, wie man denn, wenn man meint, man muss unbedingt einen Unter-Mietvertrag machen, den abfassen muss, damit nicht die von Anhalter geschilderten Problematiken auftreten (was kein Problem ist) usw
Wer Vertraege abschliessen will, kann sich andersweitig rechtsberatungsmaessig schlau machen

Wie ich oben schrieb :

"Bitte nicht komplizierter machen, als es ist.

Aber diese Moeglichkeiten und vor allem die politischen Aspekte, auch des Handelns der Verwaltungen / Laender sind nicht Thema hier im Forum, es geht hier um humanitaere Unterstuetzung von Mensch zu Mensch. "

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