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Ultraleicht Trekking

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    • Von Hunding
      Aus China hatte ich mir kürzlich ein Outdoor-Solarpanel gekauft, und zwar zum Preis von knapp 30 Dollar und somit gerade noch innerhalb der Einfuhr-Freigrenze (reichlich 26 Euro). Es liegt jetzt auf meinem Balkon in der prallen Sonne (11 Uhr MESZ), und ich messe:
      5,08 Volt
      1,20 Ampère
      = 6,1 Watt
      Gewicht: 458 Gramm (mit einem von zwei Karabinern)
      Maße, aufgeklappt: 58 cm x 26 cm
      Gestern, bei sehr trübem Wetter, kam ich in den Stunden der guten Tageshelligkeit auf 4,8 Volt und 0,3 Ampère (1,4 Watt).
      Das Gerät hat zwei USB-A-Anschlüsse, mit beiden gleichzeitig habe ich noch nicht experimentiert.
       

    • Von ChristianS
      Moin zusammen,
      anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
      Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
      Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
      Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

      Vorderseite

      Rückseite
      Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
      Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

      Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
      Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

      Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

      Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


      So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
      Fehlt gerade nur noch die Sonne...
       
      Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
      to be continued
    • Von Stephanie
      Hallo Zusammen, 
      es geht um das Thema Solar-Panels. Da auch ich es leit bin, von Steckdose zu Steckdose zu laufen, würde ich bei meinen zukünftigen Wanderungen gerne unabhängiger sein. 
      Gesucht wird eine Kombination aus Solar-Panel und einer 10.000mAh Powerbank. Einsatzgebiete sind verschieden von Wüste bis Regengebiete (PCT). Es soll sich um ein verlässliches Gerät handeln was mich im Einsatz bei Long-Distance-Trails nicht bereits nach wenigen Wochen/Ladungen im Stich lässt. Möglichst leicht ist natürlich selbstverständlich
      Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 
      Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC
      Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?
      Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 
      Danke und liebe Grüße, Steffi
      P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis  Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von DonCamino
      Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert: Hinweis: Dieser Faden entstand als Ausgliederung des Fadens Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung.
      Hallo zusammen,
      Achtung Voll-Laie!
      Ich kapiere das ganze Strom-Thema überhaupt nicht.
      ich würde gerne ausschließlich mein Smartphone z.B. mit dem super leichten Folomov A1 Ladegerät und einem AA-Akku laden (z.Zt. Xiaomi Mi A1 (3080 mAh Akku)).
      Einfache? Frage: geht das mit dem Folomov A1 Ladegerät und einer hier angesprochenen AA 18650? Das soll nur ein (sehr leichtes) Backup sein in der Zivilisation und keine Überlebenslösung für die Wildnis. Wenn das nicht geht, welche ähnlich leichte, preiswerte Alternative (ich hab gelesen, ich kapier das meiste technisch nicht  :-/ ).
      Danke für Tipps
      DonCamino
       


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