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Ultraleicht Trekking
hans im glueck

wegführung aus der app rauskriegen?

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vor 2 Stunden schrieb Wander Schaf:

macht nichts, hat damit auch nichts zu tun, sondern eher mit dem Zwischenmenschlichen oder wie man selbst mit Situationen umgeht. 

genau :-)

vor 2 Stunden schrieb Wander Schaf:

doch was meinst du mit "Kritikabwehr"?

auch @Dingo, @martinfarrentda kommen wir bestimmt weiter:

je mehr ich in mich gehe, desto sicherer meine ich, diese 300m pfad und seine gegenwärtigen user in einem empirischen querschnitt hinreichend gut zu kennen, um zu wissen, dass das gegenwärtige vermehrte wandern auf diesen 300m nicht gut ist, sprich, dass mein eigenes interesse an "ruhe" im sinne von naturschutz und vermeidung der entstehung weiteren privateigentums voll gerechtfertigt ist. tut mir leid für die gewissensprüfung, ist so und hat nix mit feindbildbildung, arroganz und eigentumsanmassung zu tun. ich will niemand an der ausübung seines rechts, den wald zu betreten hindern, aber die wegführung in der app und möglichst die frequentierung ändern, soweit das mit jedermann zugänglichen medien geht. die entscheidung, ob naturschutz hier für ein betretensverbot streitet, will ich weder treffen noch anstossen. ich kommuniziere selbst mit den leuten, die hier sofort kaufen und bauen wollen, freundlich und erkläre ihnen gerne die kommunistischen grundlegungen des bundeskleingarten- und zukünftig auch des bundesnaturschutzgesetzes; mit diesen besonders gerne, wenn ihnen dann die kinnlade runterfällt und ich den anarchismus nachschiebe, den es zur aufrechterhaltung solchen glücks braucht. 

ich spekuliere mal wild, dass das psychologisieren umgekehrt ein motiv in der abwehr der kritik am wandern hat, die in meiner fragestellung auf eine ganz spezifische situation bezogen enthalten ist. wandern leaves specific traces sag ich oben, gerade weils populär ist, und diese traces hier würde ich gern vermieden sehen, und hier setz ich mich auch für ein, weil ich viel hier bin und hier wahlberechtigt in der gemeinde und im verein sachen mitbestimmen kann. deshalb bin ich doch noch nicht der bürgermeister von st gervais, der turnschuhträgern den zugang verbieten wollte / verboten hat. bitte lest doch noch mal und vergleicht dann strukturen der argumentation und bildet meinetwegen parallelen.

"hipster" oh je. ich denke mein konsumverhalten liegt hier im forum offen genug um zu wissen, dass ich mich selbst in die kategorie zähle. nur noch hipper, weil schon landhipster und mieter/pächter geblieben. 

@Dingo warum sind kleingartenpächter "privilegiert"? schon eine ein wenig seltsame begriffsverwendung... 

 

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vor 6 Stunden schrieb zeank:

Trail Magic! ;)

Nee, mach ein Schild „Biergarten“ und lass es in die andere Richtung zeigen. :p 

OT: Das hätte bei mir meist das Gegenteil der gewollten Wirkung. ;-) Und außerdem passt so eine 300m-Gesundheitswanderung kurz vor dem Bier ganz prima zu vielen Biergärtnern, oder? 

@hans im glueck: Kann ja sein, dass dein Anliegen und der Naturschutz miteinander koinzidieren. Aber Naturschutz ist eben nicht das, was Wanderer tun. Sie mögen versuchen, den Schaden gering zu halten. Aber erst einmal gehen sie hin und stören die Natur. Heißt also: wir alle hier.

Zum Privileg: Solche haben ja nicht nur reiche Leute (die allerdings vermehrt). 

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Ich denke jetzt mal nicht, dass die Fauna anders oder mehr dadurch in ihrer Biosphäre beeinflusst wird, ob nun eine Reihe Kleingärten bewirtschaftet, gehegt und gepflegt werden, dort sicher auch mal ein Rasenmäher oder eine Heckenschere zu hören ist, ebenso wie Unterhaltungen über den Gartenzaun hinweg, oder auch mal gegrillt wird oder wenige Meter weiter ein Trampelpfad beschritten werden.
Ich gehe auch mal davon aus, dass in den Gärten nicht nur ausschließlich Gewächse zu finden sind, die natürlich in dieser Biosphäre auch schon vorher wuchsen. Auch dies nimmt Einfluss auf die angrenzende Biosphäre.

Das einzige was offensichtlich wirklich in Mitleidenschaft durch die Beschreiter des Pfades genommen wird, ist Deine geschätzte Ruhe. 

Wieviele Wege führen an Naturschutzgebieten vorbei oder durch, worin es um Brutplätze wirklich seltener Vogelarten usw geht. Würden diese Wege wirklich das Verhalten der Tiere stören, dann hätte man die Wege erst recht drum herum gelegt.  Was ich wahrnehme, dass einige Bereiche zwar umfriedet sind, der Weg dennoch komplett hindurch führt. 

Wie gesagt, meiner Auffassung nach, dient Naturschutz hier nur als vorgeschobenes Argument. In erster Line geht es offensichtlich um die Einschränkung des eigenen Komforts, dass auf einmal Menschen da sind, wo sie vorher nicht waren und anstatt damit wohlwollend umgehen zu lernen, diese wieder fern gehalten sollen. 

Wenn es Dir ehrlich um den Naturschutz des anliegenden Gebiets geht und Du Dich ehrlich dafür einsetzen möchtest, dann beginne doch damit, dass in der Gartensiedlung nur geflüstert werden, Gartenpflege nur per Hand und ohne elektronische Geräte vollzogen werden, dass lediglich native Fauna wachsen und mit Anbruch der Dunkelheit sich niemand mehr dort aufhalten und schon gar nicht gegrillt werden darf.  Dann solltest Du konsequent sein. (Wildes Biwakieren wäre dann auch ein No-go).
Wenn das der Fall wäre und der Weg somit wirklich etwas einschneidender wäre, dann wäre zumindest der Vorwand des Naturschutzes bei mir glaubhaft angekommen.  So nehme ich Dir lediglich aber mit vollstem Verständnis ab, dass Dich die Leute mit dem Gequatsche stören, dass ständig jemand vorbei radelt, was vorher nicht war. Ich verstehe, dass das nervt. Aber die Lösung sehe ich darin, dass Du ehrlich zu Dir selbst bist und versuchst einen Weg zu finden, wie DU damit umzugehen lernst, dass etwas, was vorher nur Dir bekannt war, nun auch anderen bekannt ist, sich eine Sache aber nie geändert hat: es war und ist für alle da!

Ich nehme darin irgendwie eine Doppelmoral wahr, die einfach nur nach einer komfortablen Lösung sucht, die das eigene Verändern seiner Haltung umgeht, um den bisherigen Komfort der Ruhe weiter nutzen zu können. 

vor 55 Minuten schrieb hans im glueck:

warum sind kleingartenpächter "privilegiert"? schon eine ein wenig seltsame begriffsverwendung... 

derartige Parzellen sind rar und nicht jeder hat ein Haus mit Garten. Wer nun gerne etwas Garten für sich wünscht und das Glück hat eine solche Parzelle ergattert zu haben, hat das Privileg gegen über anderen, die eine solche haben wollen, aber keine haben können. Hat nichts mit Reichtum zu tun. Du hast es ja selbst beschrieben. Selbst wenn ich so eine Parzelle oder einfach die ganze Reihe vor dem Weg kaufen wollen würde, ginge es nicht, weil sie belegt sind. Dann wäre aber zumindest das Problem für Dich gelöst :P

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vor 3 Stunden schrieb hans im glueck:

 

@Dingo warum sind kleingartenpächter "privilegiert"? schon eine ein wenig seltsame begriffsverwendung... 

 

Du hast etwas, was andere nicht haben und wofür in Berlin Menschen einiges tun würden. Nicht jeder kann ein Stück Laube haben, ergo, Privileg. 

Und. So wie Du es schreibst bist du auch nicht bereit, dass mit jedem teilen zu wollen, da Du ja die Menschen verabscheust, die dort gerne kaufen würden. Und nur weil Du sehr wenig dafür zahlst, heisst das ja nicht, das andere Kapitalisten sind.

bearbeitet von Dingo

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Ich habe volles Verständnis für das Problem von @hans im glueck. eine Lösung, die auch noch schön aussieht wäre die Pflanzung von Heckenrosen oder Sanddornbüschen vor dem Garten, so dass die Leute hier wenigstens einen Umweg machen müssen. Auch Brombeergestüpp am Anfang des Weges dürfte Wunder wirken.

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vor 10 Minuten schrieb noodles:

Ich habe volles Verständnis für das Problem von @hans im glueck. eine Lösung, die auch noch schön aussieht wäre die Pflanzung von Heckenrosen oder Sanddornbüschen vor dem Garten, so dass die Leute hier wenigstens einen Umweg machen müssen. Auch Brombeergestüpp am Anfang des Weges dürfte Wunder wirken.

Oh ja, dann komme ich zum Sanddorn und Brombeerpflücken vorbei :D

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Ich hab jetzt alle Beiträge gelesen und finde witzig, dass ihr euch gegenseitig dazu aufruft, des anderen Perspektive einzunehmen, aber scheinbar keiner derjenigen die dazu aufrufen, bereit sind das selbst zu tuen...  jedenfalls kommt das alles bei mir so an.

seid mir nicht bös... aber Leute die (stur) nach App wandern möchten, möchten doch in der Regel die gepflegten Wege gehen. Die es dort ja gibt... Also ist das Anliegen meines Erachtens nach sogar durchaus von den Usern so gewünscht und bevorzugt.

Und diejenigen, die vor einer Kreuzung stehen und -nur weil die App es grad sagt- dem breiten ausgebauten Weg folgen und nicht auf den schönen Pfad abbiegen... naja denen kann eh keiner helfen ^^
 

 

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@Dingo, beim wandern die umwelt als immobilienmarkt zu betrachten ist zumindest in seiner häufigkeit relativ neu und ausdruck eines bestimmbaren gesellschafltlichen zustands. die anfrage beim anblick einer hütte, ob man mal eben den flächennutzungsplan ändern könne ("kaufen und bauen"), um da einen palast nur für sich zu errichten, bekundet nicht nur naive dummheit, sondern auch die bereitschaft zu gesellschaftszustandskonformer grosser rücksichtslosigkeit gegenüber dem adressaten. die demonstration der machtposition des fragenden, die darin auch liegt, deutet darauf hin, wer hier privilegiert ist, nicht die umkehrung der begrifflichkeit. kleingärten haben eine soziale geschichte, auf deren fortführung wir wert legen. mitleid mit dem armen privateigentumsuchenden geschöpf geht mir ab und da ändert sich auch nichts, wenn für die übernahme einer laube ein betrag, mit dem man vor kurzem noch ein einfamilienhaus hätte erwerben können, angeboten wird. mit der kohle könnte man eine genossenschaft gründen, ist eine antwort.

@Wander Schaf  na danke fürs eindeutiger werden. mit deiner "naturschutz"-"doppelmoral" treten grosse immobilienentwickler an kommunale gremien heran, um gartenanlagen zu erledigen. da kann man ganz gut dagegenhalten. wenns schiefgeht, waren andere interessen durchgreifend.

vor 12 Stunden schrieb Dingo:

bist du auch nicht bereit, dass mit jedem teilen zu wollen, da Du ja die Menschen verabscheust, die dort gerne kaufen würden.

warum sollte ich etwas teilen mit menschen, die nicht mit mir teilen wollen? friede den hütten, krieg den palästen, jetzt mal nur als zitat der amtlichen gedenkmünze aus dem jahr 2013.

vor 15 Stunden schrieb martinfarrent:

so eine 300m-Gesundheitswanderung

sorry, wieder falsch gelesen. es geht um 300m pfad. drumrum ist ein wanderwegenetz, das in der einen richtung zu kaffee und kuchen und kunst führt, noch ein paar km durch den wald, zahlreiche varianten, und in der anderen richtung zur sbahn, auch noch mal 20 spazierminuten wald. 

nur am nicht-weg spart die app 10 minuten umweg auf wanderwegen ein und öffnet damit ein weites feld von mir als negativ gesehener folgen des wanderns (nicht von einzelnen wandereren, sondern in ihrer durch die app multiplizierten anzahl und sozialen samples). nur radfahrer (bei komoot im unterschied zu den weiteren kategorien wandern und mtb) werden noch auf dem wanderweg durch die anlage geschickt.

als "philosophisches thema" des threats fände ich statt der klärung meiner doppelmoral beiträge zu der frage, wie app wandern verändert, spannender. als nicht app-user kann ich da wenig beitragen und hab eher viele fragen. wie ist das mit geduldeten biwakplätzen, wenn sie in die app geraten? gleiche doppelmoral?

versuch für komoot / brandenburg:

der zufällige algorithmus oder die eingabe eines einzelnen in der app verändert den weg von a nach b potentiell für viele. ein wilder pfad muss in der folge gesperrt oder ausgebaut werden, weil naturschutz regulierung erfordert. eher nicht als wanderziele angesehene konglomerate (wie gartenanlagen) geraten in die aufmerksamkeit von wanderern, für deren soziale prägung die app nix kann, auch wenn sie bewusst als steuerungsinstrument verwendbar ist (stadtnahe räume, populäre ziele). das wanderwegenetz, dem lange kommunale planung und entscheidung zugrundeliegt, gerät in vergessenheit, wenn die app statt der wanderwege auf den wilden pfad zeigt.

der unterschied von karte zu app ist vor allem, dass die app auch noch den weg markiert. die kartendarstellung mancher app übernimmt die vorhandene wegehierarchie auch in der darstellung nicht.

 

bearbeitet von hans im glueck

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vor 40 Minuten schrieb Pfotentrail:

scheinbar keiner derjenigen die dazu aufrufen, bereit sind das selbst zu tuen...  jedenfalls kommt das alles bei mir so an.

Wie kommst du darauf?

Bisher nehme ich wahr, dass jeder Verständnis dafür hat, dass es ihn nervt,  dass plötzlich Leute da sind und ihn in seiner Ruhe stören. 

vor 42 Minuten schrieb Pfotentrail:

aber Leute die (stur) nach App wandern möchten, möchten doch in der Regel die gepflegten Wege gehen

Also ich plane meine Routen vorzugsweise über abgelegene Pfade. Das hat zur Folge, dass ich häufiger abzweigen muss,  doch das sagt mir dann die Stimme aus der Tasche an und ich habe mehr Blick für die Natur, als ständig auf eine Karte schauen zu müssen.  Ich bezweifle,  dass sich sich beide Planungstypen generalisieren lassen. 

 

vor 35 Minuten schrieb hans im glueck:

immobilienentwickler an kommunale gremien heran, um gartenanlagen erledigen. da kann man ganz gut dagegenhalten.

Das ist auch gut so, dass man dagegen halten kann.

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vor 51 Minuten schrieb hans im glueck:

der unterschied von karte zu app ist vor allem, dass die app auch noch den weg markiert.

Du möchtest also irgendwie einen Weg finden, bestimmte Ausnahmeanliegen in die allgemeinen Berechnungsroutinen zu verankern? Wie soll das gehen? Wenn x Leute sagen, dass ein Pfad unpassierbar geworden ist, ökologisch schützenswert ist usw... dann wird in Apps nicht mehr markiert? Das kann dann auch der Landwirt mit einem Groll gegen das öffentliche Wegerecht zusammen mit seinen Stammtischkollegen einleiten. Oder der Wirt einer Ausflugsgaststätte, dem Gäste durch App-markierte Abkürzungen entgehen. Um solchen Missbrauch zu verhindern, müsste also wiederum ein Prüfverfahren etabliert und implementiert werden... und du erkennst leicht, dass es irgendwann absurd wird. 

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vor 8 Minuten schrieb martinfarrent:

und du erkennst leicht, dass es irgendwann absurd wird. 

ganz im gegenteil. eine gute karte enthält "die ganze geschichte" und ermöglicht kritik und entscheidungen.

als eine art von forum muss sich die karten-app auch rechtlich so behandeln lassen und kann die folgekosten des mangels eines prüfverfahrens nicht still der "allgemeinheit" überlassen.

bearbeitet von hans im glueck

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vor 10 Minuten schrieb hans im glueck:

als eine art von forum muss sich die karten-app auch rechtlich so behandeln lassen und kann die folgekosten des mangel eines prüfverfahrens nicht still der "allgemeinheit" überlassen.

Eine 'Art von Forum' ist allenfalls die OSM-Gemeinde. Die Apps sind meist kommerziell... oder mal auch echte Freeware, oder gar Free Software - und in den beiden letztgenannten Fällen quasi ein Geschenk an dich.

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vor 14 Minuten schrieb hans im glueck:

eine gute karte enthält "die ganze geschichte"

Dann ist doch alles gut so wie es ist. Derartige Wege , wie auch Deiner, gehören dazu. Sie bieten die Möglichkeit seine eigene Geschichte für jeden erzählen zu lassen,  der den naturnahen Weg einem etablierten vorzieht.

Würde jeder Wege auf den Prüfstand stellen lassen, weil er in seiner Ruhe gestört wird, dann gäbe es Unmengen an Prüfungen,  die kostenintensiv (auf den wohl umgelegt werden?) zu keiner Änderung fühlen.  Ungeachtet dessen,  dass ich Deinen Frust nachvollziehen kann, denke ich nicht,  dass man das man sein eigenes Bedürfnis über die aller stellen sollte. Bzw sich selbst überprüfen sollte, in welcher Relation dies zu den anderen Bedürfnissen steht und welche Rechte zur Befriedigung des eigenen Bedürfnisses in der Konsequenz eingeschränkt werden sollen. 

Aber wie gesagt, es wurden dir nun Möglichkeiten genannt.  Mein erster Anlauf wäre die Gemeinde, der Eigentümer und wenn dir der Naturschutz als Mittel zum Zweck dienlich erscheint,  der Naturschutzbund. Ich befürchte,  dass jedoch maximal ein Schild aufgestellt wird,  mit dem Hinweis auf Verhalten auf diesem Pfad. 

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vor 55 Minuten schrieb hans im glueck:

eine gute karte enthält "die ganze geschichte" und ermöglicht kritik und entscheidungen.

Auf welcher Basis denn? Und tut das eine Papierkarte auch?

Versuchsweise...

a) die App schlägt eine andere Route als die von dir monierte vor. Ich kann sie 'kritisieren' und somit dennoch die Abkürzung nehmen.

b) die App schlägt die von dir monierte Route vor. Ich kann sie 'kritisieren' und somit dennoch den langen Weg nehmen.

Wie kommt aber in den Fällen a) und b) meine 'mündige Kritik' überhaupt zustande, z.B. wenn ich völlig fremd im Gebiet bin?

Setze, wenn du es kannst, einen POI 'Empfindliches Biotop - besser umgehen!' ... und alsbald schreibt ein anderer User etwa 'Sehenswerte Natur - nicht verpassen!'.

Klasse! Jetzt kann ich doch informierterweise eine innere Diskussion führen, oder? :-) Und wenn jetzt noch einer eine 'geile Picknick-Stelle' auszumachen meint... lauter Infos für die überaus 'mündige' Entscheidung? Dazu noch un-autoritär und fast basisdemokratisch geliefert! Praktisch schon Bakunin! Geil oder nicht? ;-) 

Es wird wirklich absurd. Sieh es doch ein. ;-) 

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vor 37 Minuten schrieb Wander Schaf:

Dann ist doch alles gut so wie es ist. Derartige Wege , wie auch Deiner, gehören dazu. Sie bieten die Möglichkeit seine eigene Geschichte für jeden erzählen zu lassen,  der den naturnahen Weg einem etablierten vorzieht.

keine frage, konsens.

vor 37 Minuten schrieb Wander Schaf:

Würde jeder Wege auf den Prüfstand stellen lassen, weil er in seiner Ruhe gestört wird, dann gäbe es Unmengen an Prüfungen,  die kostenintensiv (auf den wohl umgelegt werden?) zu keiner Änderung fühlen.

ich würde die lage komplexer betrachten wollen:

vor 2 Stunden schrieb hans im glueck:

der zufällige algorithmus oder die eingabe eines einzelnen in der app verändert den weg von a nach b potentiell für viele. ein wilder pfad muss in der folge gesperrt oder ausgebaut werden, weil naturschutz regulierung erfordert. eher nicht als wanderziele angesehene konglomerate (wie gartenanlagen) geraten in die aufmerksamkeit von wanderern, für deren soziale prägung die app nix kann, auch wenn sie bewusst als steuerungsinstrument verwendbar ist (stadtnahe räume, populäre ziele). das wanderwegenetz, dem lange kommunale planung und entscheidung zugrundeliegt, gerät in vergessenheit, wenn die app statt der wanderwege auf den wilden pfad zeigt.

der unterschied von karte zu app ist vor allem, dass die app auch noch den weg markiert. die kartendarstellung mancher app übernimmt die vorhandene wegehierarchie auch in der darstellung nicht.

dann klingt

vor 37 Minuten schrieb Wander Schaf:

denke ich nicht,  dass man das man sein eigenes Bedürfnis über die aller stellen sollte

auch schon wieder anders (siehe auch noch weiter oben).

vor 57 Minuten schrieb martinfarrent:

und in den beiden letztgenannten Fällen quasi ein Geschenk an dich

wie dieses forum, von dem ich es persönlich auch besser fände, wenn es nur den nutzungsbedingungen und nicht auch dem presse- und urherberrecht unterworfen wäre.

wer beiträge veröffentlicht, trägt aber eben auch eine rechtliche verantwortung. auch für POIs :-)

und die app für die für user zufällig 300m lang abseitige wegführung, die unterschiedslos zu markierten und eingerichteten wanderwegen aufgezeigt wird, wenn man start und ziel eingibt (schaden: usender immobilienentwickler holt sich erkältung im matsch :eek: - naja, sagen wir kosten für die wegsperrung aufgrund übermässiger benutzung, die anrainer auf die app zurückführen können).

bearbeitet von hans im glueck

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vor 23 Minuten schrieb hans im glueck:

... veröffentlicht, trägt aber eben auch eine rechtliche verantwortung. auch für POIs :-)

Also sollten sich App-Hersteller sicherheitshalber weigern, solche POIs ihrer User zu veröffentlichen? Auch diesen Fortschritt wischst du eben mal weg, weil an deinem Kleingarten... ?

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

Also sollten sich App-Hersteller sicherheitshalber weigern, solche POIs ihrer User zu veröffentlichen? Auch diesen Fortschritt wischst du eben mal weg, weil an deinem Kleingarten... ?

das kommt auf den inhalt der veröffentlichung an und ist unabhängig von mir und anderen kleingärtnern :-)

transparenz, zwei-quellen-prinzip, nachfrage beim betroffenen usw.. auch wenn zb der pressekodex ein stumpfes schwert ist, ist er doch auch eine gute idee.

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vor 11 Minuten schrieb hans im glueck:

transparenz, zwei-quellen-prinzip, nachfrage beim betroffenen usw.. auch wenn zb der pressekodex ein stumpfes schwert ist, ist er doch auch eine gute idee.

OT: Zwei Quellen sind z.B. ich und meine Frau.

Und in der Pressepraxis wird die Sache dadurch vereinfacht, dass es nicht beliebige Quellen sein sollen, sondern Agenturmeldungen.

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vor 35 Minuten schrieb martinfarrent:

Wie kommt aber in den Fällen a) und b) meine 'mündige Kritik' überhaupt zustande, z.B. wenn ich völlig fremd im Gebiet bin?

da liest du in einer guten karte wie in einem guten buch und verstehst unter erratischer bewegung mehr.

die app, die die route von a nach b für dich festlegt, ist jenseits von autofahren aber eben einfach schlecht,

mindestens.

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vor 14 Minuten schrieb hans im glueck:

die app, die die route von a nach b für dich festlegt, ist jenseits von autofahren aber eben einfach schlecht,

Tut sie (für mich) nicht. In der Regel plane ich Touren zuhause am PC und verschiebe die von der Desktop-Anwendung (u.U. einer App) vorgeschlagene Route nach vielen verschiedenen Gesichtspunkten. So handhaben es viele hier... und viele verwenden die App selbst auf Tour sowieso nur als Backup oder für Umentscheidungen. Sie speichern die Route zum Hauptgebrauch auf einem dedizierten GPS-Gerät ab. So auch ich.

Aber außerdem: auch die App legt nicht fest, sondern schlägt vor, und Alternativen bleiben auf der Karte sichtbar.

Klartext bleibt also: Du willst, dass Apps eine bestimmte Route nicht vorschlagen, sondern eine andere. Du bist es, der festlegen will... mindestens genau so sehr wie die App. Aber weder du noch die Software können das... sondern eben nur vorschlagen.

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vor 2 Minuten schrieb martinfarrent:

Du bist es, der festlegen will... mindestens genau so sehr wie die App. Aber weder du noch die Software können das... sondern eben nur vorschlagen.

nur vorschlagen - das hat der gründer von 8chan auch lange vetreten.

komoot zeigt im konkreten anlass nur lauter dünne striche, ein paar pois und einen fetten weg von a nach b an. keine wegehierarchie. keine rückschlüsse darauf möglich, was ist wanderweg und was ist pfad. die 300m "gegen die karte" unerklärlich. unklar, ob das eine route ist, die jemand mal gelaufen ist und empfohlen hat. jetzt wird sie gelaufen.

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