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Ultraleicht Trekking
NötenKlick

Mittelschwere Mehrtageswanderung gesucht

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Hallo,

nach langen Recherchen stelle ich hier doch mal mein Gesuch rein, in der Hoffnung, dass das gebündelte Wissen hier weiter helfen kann.

 

Gesuch:

Mehrtägige Wanderung

Zeitraum: Egal - nach Corona

 

Must-have:

ca 12 - 21 Tage reine eingeplante Wandertage

Wildzelten / Biwakieren

Wenn Hütten - dann nicht bewirtet

 

Nice-to-have:

An/Abreise ohne Fliegen

Wenig Zivilisation

Wenig Zecken

 

Don't

Mit Ausrüstung Klettern

Gletscher

 

Überlegungen:

Cape Wraith Trail

Pro

  • Attraktive challange

Contra

  • vielleicht etwas zu challanging..     
  • Erfahrungsberichte über Zeckennester    

 

Via Algavirna

Pro

  • Passt gut in die Bedingungen

Contra

  • Die Angst, dadurch dass ich den Fishermanstrail gemacht habe, dass man die Landschaft satt sieht.

 

 

Südlicher Kungsleden

Pro

  • Jedermansrecht,
  • Natur

 

 

Generell suche ich ein mehrwöchiges Arbenteuer wo man nicht jeden Tag an einem Supermarkt vorbei kommt und man sich intensiv an der Planungs- und Vorbereitungszeit erfreuen kann.

Ich freue mich auch sehr auf andere Vorschläge und auf das gemeinsames Überlegen.

 

 

 

 

bearbeitet von NötenKlick

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Bohusleden und Bergslagsleden sollten ohne Flugzeug  erreichbar sein. Der Bohusleden ist auch noch auf meiner Liste. Bei beiden wird es aber bestimmt Zecken geben.

Rondane und Dovrefjell lassen sich verbinden. Damit kommst du dann bestimmt auch auf bis zu 21 Tage. Das wäre dann auch mein Favourit (weil Fjell :-) ).

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Ich hätte da noch Estland als Idee. Der Wanderweg hat meines Wissens keinen richtigen Namen, er ist 375 km lang und führt von Oandu nach Ikla (oder eben andersrum ;)) einmal schräg vom Norden in den Süden.

https://loodusegakoos.ee/hiking-route/oandu-ikla-375-km

(im Titel steht RMK Hiking Route, wobei RMK wohl so etwas wie das estnische Forstamt ist). 

Selber bin ich den Weg letztes Jahr eine Woche (ca. 150 km) gelaufen.

 

Mehrtägige Wanderung

Ja

Zeitraum: Egal - nach Corona

Eigentlich zu jeder Jahreszeit möglich, im Winter sind die Plätze wohl auch erreichbar

ca 12 - 21 Tage reine eingeplante Wandertage

Sollte bei 375 in dem geforderten Rahmen liegen

Wildzelten / Biwakieren

Offiziell nicht erlaubt, aber wird wohl von den Einheimischen geduldet. Ist aber eigentlich nicht notwendig, da übers ganze Land Plätze verteilt sind, die mit kleinen Unterständen, Plumsklos und Feuerstellen ausgestattet sind. Feuerholz wird regelmäßig von den Rangern nachgefüllt. Die Plätze sind alle kostenlos. Ich war ende August da, das Wetter war super und es waren auch mal andere auf den Plätzen. Die Plätze sind aber meist mit mehreren kleinen Unterständen, Lagerfeuerstellen ausgestattet und teilweise räumlich von einander abgegrenzt. Es gibt eine App von RMK, wo alle Zeltplätze in Estland mit Ausstattung markiert sind (nicht nur die entlang des genannten Wanderweges). 

Wenn Hütten - dann nicht bewirtet

Offene Schutzhütten (so wie sie auch in Schweden häufig zu finden sind) gibt es auf manchen Plätzen .

An/Abreise ohne Fliegen

Habe dort jemanden aus Deutschland getroffen, der ist von Berlin aus mit dem Reisebus nach Polen, dort umgestiegen und dann weiter nach Tallinn (waren aber wohl 24 h Reisezeit). Ab Tallinn gibt es mehrmals täglich Busse die einen zu Startpunkten bringen können (über Google Maps, öffentliche Verkehrsmittel kann man sich die Verbindungen anzeigen lassen).

Theoretisch wäre es auch möglich mit der Fähre nach Helsinki und von dort mit einer anderen Fähre nach Tallinn zu fahren, aber ob Schiff oder Flugzeug besser ist, musst du selber wissen ;).

Wenig Zivilisation

Schwer in Europa und nicht jeder hat die gleiche Auffassung von "wenig"... Also weniger als in Deutschland auf jeden Fall. Man ist dort viel in Wäldern unterwegs, aber Zivilisation sieht man schon immer mal wieder. Wir sind in der Woche durch 3 kleine Orte mit kleinen Supermärkten gekommen. Teilweise haben die Zeltplätze PKW-Parkplätze und grade wenn sie an einem See liegen kommen gerne mal Esten zum Baden oder Fischen vorbei (aber das hielt sich bei uns echt im Rahmen). Die "Straßen" die zu den Parkplätzen führen sind eher Schotterwege und würde man hier wahrscheinlich als breiten Waldweg bezeichnen.

Aber wahrscheinlich schon deutlich mehr Zivilisation als auf den zuvor genannten Wegen.

Achja eine Sache war da noch... ich musste einmal die estnische Autobahn überqueren (ja da geht der offizielle Wanderweg lang!)

Wenig Zecken

Zecken hatten ich keine einzige gesehen.

Mücken ja -> viel Wasser (Seen, Moore).

Und ein Tier von dem ich vorher noch nicht gehört habe: Die Hirschlausfliege

Sieht aus wie eine Fliege auf Steroiden :D 

Bisher wohl auch erst wenig erforscht, im Internet waren die Informationen relativ rar.

Nervige Biester, wenn sie auf dich stehen... Meine Wanderbegleitung hatte keine Probleme, aber ich war wohl genau in ihrem Beuteschema :D 

Mit Ausrüstung Klettern

Estland ist flach wie eine Flunder, also klettern musst du da nicht ;)

Gletscher

Gibts keinen, falls du in der kälteren Jahreshälfte dort hin willst kanns aber ordentlich schneien.

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Da ich ebenfalls eine Durchquerung Estlands auf dem Zettel habe, möchte ich hier noch diesen Link ergänzen.
Dort findest du 3 verschiedene Fernwanderwege durch Estland. (2 Nord-Süd varianten und eine Ost-West)
https://loodusegakoos.ee/where-to-go/hiking-route

So weit ich bislang recherchieren konnte, ist das Wildcampen in Estland durchaus für eine Nacht gestattet, jedoch ist es nur erlaubt an offiziellen stellen ein Feuer zu machen.

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HRP - Haute Route Pyrenees

Vom Atlantik bis zum Mittelmee 800-900 km. Natürlich sind Abschnitte machbar. Aber nur im Sommerhalbjahr.

Keine ausgeschilderte Route, aber Pfade. Man kann sich die Tour gut selbst zusammenstellen. Wie viele Hütten man dabei touchiert, bleibt jedem selbst überlassen. Auf der HRP so ~1 pro Tag. Sie sind bewirtschaftet, aber es sind nicht viele Leute unterwegs.

Wild zelten ist bis auf wenige Teile in Nationalparks erlaubt.

Zivilisation kannst du für die komplette Tour vermeiden, wobei du alle 10 Tage wahrscheinlich mal Lebensmittel aufstocken wollen wirst. Das ist schon schwierig genug.

Gletscher braucht man nicht überqueren, aber das eine oder andere Schneefeld kann man kaum vermeiden.

Kletterausrüstung braucht man nicht. Je nach Jahreszeit können Grödeln (evtl. Eispickel) ganz nützlich sein. Sonst plant man ein wenig um und umgeht die Passagen.

Oft trifft man tagelang kaum Leute.

Zecken habe ich keine einzige getroffen.

An-/Abreise geht prima mit der Bahn.

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