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Blickpunkt reagierte auf Beitrag im Thema:
Erste Erfahrung mit dem Zelt
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Dennis4a1 reagierte auf Beitrag im Thema:
Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
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Dennis4a1 reagierte auf Beitrag im Thema:
Vorstellungsthread
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Dennis4a1 reagierte auf Beitrag im Thema:
Vorstellungsthread
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Überforderung mit Tourplanung im Allgemeinen. Jetzt geplant Gran Canaria
hiker antwortete auf Sebastiaan's Thema in Tourvorbereitung
Dauert nicht lang und schon ist man da. Und es war eine der besten Touren und eine der billigsten Reisen, die ich je gemacht habe... Die Trekkingplätze kannst Du im Office in Las Palmas vor Ort buchen. Online hatte es bei mir nicht geklappt - das ist aber ein paar Jahre her. Ich habe die Insel 2x durchquert, Nord-Süd und West-Ost. Nur mal so als Idee für den Winter...🤩 -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
khyal antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Mit IZ und Matte in Standardhöhe war mir das 2er ein paar cm zu kurz mit 190 cm Körperlänge und dickerem Schlafsack wie Megalite, da kam für mich, wenn, nur das 4er in Frage... Inzwischen habe ich statt dessen den Slingfin Cinder Dome mit IZ & Stab und bin damit super zufrieden. -
Epiphanie reagierte auf Beitrag im Thema:
Országos Kéktúra in Ungarn
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Epiphanie reagierte auf Beitrag im Thema:
Országos Kéktúra in Ungarn
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der Sticky-Thread in "Suche"
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Hallo Leute, mein Name ist Dennis, bin 34 Jahre alt und komme aus Norddeutschland. Tageswanderungen mache ich schon seit vielen Jahren, vor ein paar Jahren habe ich angefangen mit Trekkingtouren. Vor allem durch die Herausfoderung mit zwei kleinen Kindern bin ich zunehmend auf die UL-Welt aufmerksam geworden - dafür habe ich mich hier angemeldet. Ich hätte auch bedarf an einiger Ausrüstung. Kann mir jemand sagen, was ich erfüllen muss um Gesuche im Marktplatz zu posten?
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Alleine ja, zu zweit doppelt so schnell weil wir ja auch die doppelte Menge Brennstoff verbrauchen. Werde mir die Hose wohl mal bestellen und dann hier berichten. 👍
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MaryLou reagierte auf Beitrag im Thema:
Erste Erfahrung mit dem Zelt
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Klassiker dazu:
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Der Brennstofbedarf wird erst ab über 14 Tagen relevant. Und in Europa so weit von einer Einkaufsmöglichkeit zu sein braucht Anstrengungen. zur Hose. Ich hab sie selbst (noch)nicht aber viele i. Schwedischen UL forum sind sehr zufrieden.
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Die Hose klingt spannend und wiegt in der Damenvariante wohl sogar nur 105g. Ich hab nach der Tour nach mückensicheren Hosen recherchiert, aber die einschlägigen wie Craghopper haben mich von der Beschreibung etc. nicht so überzeugt. Wenn du gute Erfahrungen mit der Houdini gemacht hast, gebe ich der vll mal ne Chance. Leggings war halt denkbar ungünstig, weil sie überall eng anliegt. Die Regenjacke musste ich nach vielen Jahren schweren Herzens eh ersetzen. Ultraleicht ist die neue nicht geworden, aber mit 370g deutlich leichter. Als 3-lagige Hardshell aber für mich auch ein guter Kompromiss, damit sie für alle Touren passt. Unser Zelt haben wir tatsächlich auch gerade ersetzt durch das Durston X-Mid 2. Das fand ich preislich auch wirklich okay, den Aufpreis für das Pro oder Pro+ dagegen für unsere Einsatzwecke überhaupt nicht gerechtfertigt. Ja und auch der Kocher geht nicht nochmal mit auf Sommertour. Hierzu hatte ich schon einen Beitrag verfasst und wir haben uns einen simplen Spirituskocher mit Cone gekauft. Das ganze Setup ist damit wesentlich leichter geworden, wobei sich das natürlich je nach Tourlänge mit erhöhtem Brennstoffbedarf wieder ausgleicht.
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traveloors reagierte auf Beitrag im Thema:
10 Tage Packrafting in Nordschweden
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traveloors reagierte auf Beitrag im Thema:
10 Tage Packrafting in Nordschweden
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Ja, auf jeden Fall einen Helm mit der richtigen Zertifizierung nehmen. Es gibt von Victorinox ein kleines Taschenmesser wiegt 21g. Ich verwende das Vileda Küchentuch als Handtuch, muss man aber mögen.... Lass dich nicht vom Gewicht des Packrafts entmutigen. Es lohnt sich auf jeden Fall Gewicht auch an kleineren Dingen einzusparen. Das summiert sich auch.
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Fluwer reagierte auf Beitrag im Thema:
10 Tage Packrafting in Nordschweden
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Coole Tour. Für deine packliste. das Wetter war letztes Jahr extrem. wir hier in Schweden nehmen gerne dünne lange Hosen. Momentan z.B. Houdini pacelight. Die kann man auch wenns warm ist ertragen trocknen schnell und sind mückendicht. Ca 200g. Kocher würde ich im Sommer keinen multifuel mitnehmen. Hier ist im Sommer soto windmaster oder MSR pocketrocket am beliebtesten. Bei der Regenjacke kannst du leicht 200g sparen. Willst du 400g sparen Kauf Montbell versalight mit robustheitsabstrichen. Erste Hilfe wäre bei mir minimalistischer. Ca 100g Zelt unter 1 kg für 2 Person geht ist aber teuer. Hie nehmen sehr viele ein Zelt von durston. Heutzutage sollte kein Zelt über 600-700g pro Person wiegen. Ansonsten finde ich deine packliste ziemlich optimiert. Bei den Kleidern gibt es leichtere Sachen abe ansonsten siehts gut aus.
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Hey @Gams, vielen Dank dir für deinen Input! Die Taschenlampe hätten wir im Juli in Schweden tatsächlich ja gar nicht gebraucht. Das war wirklich reine Blödheit. 😄Grundsätzlich werde ich mich da aber mal nach einem leichteren Exemplar umsehen, denn wir habens ja nicht immer 24h Hell. Der Helm ist leider nicht so einfach auszutauschen. Für Wassersport gibt es eine gesonderte Zertifizierung, die auch Sinn macht. Helme sind hier im Gegensatz zu anderen Sportarten auf mehrere Einwirkungen ausgelegt (z.B. wenn man in einer Strömung hintereinander gegen mehrere Felsen prallt). Kletter- und Fahrradhelme halten i.d.R. einen großen Aufprall. In der Packrafting-Kategorie gibt es aber schon noch eine Menge Einsparpotenzial, so z.B. bei der Bugtasche. Eigentlich würde ich mein Boot auch gern auf Selbstlenzer umbauen, dann kann ich Süllring und Spritzdecke zuhause lassen. Das Taschenmesser bleibt beim nächsten Mal sicher zuhause. Das ist tatsächlich so ein Gegenstand, der irgendwie "historisch" in unserem Wandergepäck steckt und den ich für längere Touren, auf denen wir nur fertige Trekkingnahrung nutzen, nie hinterfragt habe. Zur Kosmetik ist das auf jeden Fall ein guter Ratschlag. Hier hab ich aber bei vielen Positionen das Gewicht auch nur geschätzt. Wir haben in der Tourvorbereitung nicht alle Teile einzeln gewogen, sondern nur große Teile und am Ende den gesamten Rucksack. Für die nächste Tour werde ich aber sicher noch viel genauer hinschauen, wie viel von was ich wirklich brauche. Kinderzahnbürste und Bürste von einer Taschen-Klappbürste kommt aber gleich mal auf meine Liste. Vermutlich werde ich mal einen Nachmittag in der ansässigen Drogerie verbringen und auf die Suche nach Inspiration gehen. 😎 Die Regenjacke habe ich tatsächlich schon ausgemustert und durch ein wesentlich leichteres Modell ersetzt. Auch Zelt und Kochersetup haben wir schon im Gewicht dezimiert. Jetzt bleiben noch ein paar große Sachen, bei denen ein Ersatz sehr teuer oder sehr schwierig wäre. Beim Kleinkram ist sicher auch noch Potenzial, da werde ich mal weiter kritisch drauf schauen.
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Ansonsten ist es aber leider, wie es ist und Kondensation gehört zum Zelten einfach dazu und man muss es irgendwie hinkriegen, damit umzugehen. Maßgeblich positiv beeinflussen kann man das Ganze mit einer geeigneten Stellplatzauswahl. Die typischen Instagram Motive mit Blick auf einen See oder Fluss sind dabei die denkbar schlechtesten Stellplätze, wenn man Kondensation vermeiden will. Je mehr „Dach“ in Form von Bäumen oder Gewächsen über dem Zelt, umso trockener bleibt das Zelt auch innen. Und trotzdem hat man nicht immer die Möglichkeit, einen aus Sicht der Kondensation perfekten Stellplatz zu finden. In solchen Fällen habe ich dann immer einen kleinen Lappen parat, um das Innenzelt nach dem Aufwachen so trocken wie möglich zu wischen. Das gleiche mache ich dann von außen, solange das Zelt noch steht und gespannt ist. Und nach dem Aufbau schüttelt man noch mal kräftig. Viel mehr kann man dann erst mal nicht tun und hat auf jeden Fall schon mal eine Menge Nässe entfernt. Im weiteren Tagesverlauf kann man das Zelt dann in einer Pause aus dem Rucksack holen und in der Sonne oder Wind weiter trocknen lassen.
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Liebe @traveloors vielen Dank für den schönen Bericht. Hier ein paar Vorschläge zu deiner Packliste. Ich mache Bergsport und habe von Packrafting keine Ahnung.... Falls du eine Taschenlampe mitnehmen möchtest gibt es auf z.B. Amazon, so Mini - Taschenlampen. Brauchst du für das Packrafting 2 Paar Socken? Kannst du ein Messer zu Hause lassen? Dein Helm ist mehr als doppelt so schwer wie mein Kletterhelm. Falls du den mal Austauschen möchtest, nimm eine Waage mit. Aber wie gesagt, kenne mich damit nicht aus.... Es gibt leichtere Regenjacken. Kosmetik: finde raus wieviel du von den einzelnen Produkten brauchst, und fülle die geeignete Menge in z.B. Salbenkruken von der Apotheke ab. Dropper bzw. Sprayfläschchen von z.B. Amazon. Falls du irgendwas nicht umfüllen möchtest, schau ob es das Produkt eventuell in Reisegrößen gibt (z.B. Kontaktlinsenflüssigkeit). Etwas von festem Deo. Bambuszahnbürste (ev. Kindergröße). Ajona Mini - Zahnpasta oder Zahntabs. Taschenkamm oder nur die Bürste von einer Taschen - Klappbürste (z.B. Müller).
- Letzte Woche
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Jeha folgt jetzt dem Inhalt: 10 Tage Packrafting in Nordschweden
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Blickpunkt folgt jetzt dem Inhalt: Erste Erfahrung mit dem Zelt
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OT: Dann sei mal froh, dass dein Nemo nicht aus DCF ist. Da kann man auch bei geschlossenen Türen reingucken. 😉
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Aktuelle Zeitungsmeldung, Blitz schlägt in Zeltgestänge ein: https://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/Blitzeinschlaege-im-Suedwesten-mehrere-Menschen-verletzt-764408.html Falls das Bild im Artikel zum Geschehnis gehört (und nicht aus irgendeiner Bilder Cloud kommt), dann kann man sich sehr wohl fragen, wieso da ein Zeltgestänge und kein Baum oder Mast am Sportplatz getroffen wurde.
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Hallo Michael, soweit man weiß gibt es keine in Ungarn sesshaften Bären, aber es wandern wohl regelmäßig welche aus der nahen Slowakei ein. Das betrifft dann hauptsächlich den Weg ab dem Bükk-Gebirge. Die Nationalparkverwaltung des Bükk schreibt dazu (mit Chrome übersetzen lassen!): https://www.bnpi.hu/hu/hir/viselkedesi-szabalyok-medvevel-valo-talalkozas-eseten-hu Gerade vor ein paar Tagen wurde eine Braunbärin mit Jungem im Aggtelek Nationalpark gesichtet: https://www.budapester.hu/ungarn/braunbaeren-gesichtet/ Hier noch ein Bericht aus 2024 mit Fotos und Videos... https://dailynewshungary.com/de/video-groser-umherstreifender-braunbar-in-ungarn-gesehen/ Von offizieller Seite aus wird vom zelten in dem von mir genannten Abschnitt abgeraten. Im Bükk und am Lázbérci-See ist es tatsächlich verboten und danach kommt quasi direkt Aggtelek - und danach ist man der Slowakei immer noch so nahe, dass schon Bären gesichtet wurden. Übrigens: wenn Du Unterkünfte suchst, dann guck auf jeden Fall bei szallas.hu, da gibt es ein größeres Angebot als auf anderen Plattformen.
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Hallo liebe Mitlesende, als einer meiner ersten Beiträge steige ich mal mit einem Tourbericht ein. Auch wenn es sich nicht um eine UL- Tour handelt, so hat sie uns doch inspiriert, mal unsere Packliste unter die Lupe zu nehmen und zumindest ein bisschen gewichtsoptimierter zu verbessern, daher hier eine Zusammenfassung unserer Packrafting- Tour durch Nordschweden. Gestartet sind wir mit unserem Bulli im Schwabenland mit dem Ziel, möglichst zügig das 2800km entferne Gällivare zu erreichen. Nach einem kurzen Stopp an der Bergstraße, um bei meinen Eltern ein e-Bike einzusammeln (dazu später mehr), sind wir dann gen Norden „gerauscht“. So richtig empfehlen kann ich das nicht, denn wenn man nach langer Fahrt mit der Fähre nach Schweden übersetzt und das Navi zeigt immer noch 1500km, dann kann das die Stimmung schon drücken. In der Vorbereitung hatte ich mich mal über die typischen Temperaturen im Juli in Abisko schlau gemacht und bei durchschnittlich 17 Grad entsprechend auch Mütze, Handschuhe und Daunenjacke eingepackt. Kurzfristig waren dann aber für den Tourstart 27 Grad in Abisko prognostiziert, die sich über die geplanten 10 Tage auf 16 Grad und Regen reduzieren sollten. Letztendlich haben wir also Mütze und Handschuhe ausgepackt und dafür ein kurzes Tshirt ein. Daunenjacke und Regenkleidung haben wir aber mitgenommen. Von Gällivare ging es mit dem Auto noch für einen "kurzen" Abstecher nach Kaitum, um das e-Bike abzustellen. Normalerweise fährt von Kaitum nach Gällivare ein Zug, aber im Sommer 2025 ausgerechnet nicht. Nach Deponie des Fahrrads sind wir dann für eine Nacht auf dem Campingplatz in Gällivare eingecheckt, haben unsere letzten frischen Lebensmittel verbraucht und unsere Rucksäcke fertig gepackt. Tag 1: Über den Kungsleden durch den Abisko Nationalpark Am nächsten Morgen ging es dann endlich los, und zwar zu Fuß zum Bahnhof. Das Auto kann man gegen kleines Geld auf dem Campingplatz stehen lassen. Mit dem Zug ging es dann in ca. 2,5h nach Abisko, wo man direkt am Eingang zum Nationalpark ausgespuckt wird. Hier war die Laune noch sehr gut, auch wenn sich der schwere Rucksack bemerkbar gemacht hat. Startgewicht mit Packraft und Verpflegung für 12 Tage waren knapp 28kg pro Person. So schwer waren unsere Rucksäcke ziemlich sicher noch nie, aber auch wenn hier noch Luft nach unten ist, wiegen WW-Packraft-Equipment und Verpflegung einfach viel. Im Abisko NP darf man nicht campen, deshalb muss dieser am ersten Tag komplett durchwandert werden. Mit knapp 16km ist das aber auch völlig okay. Nach der NP Grenze haben wir dann zusammen mit vielen anderen unser erstes Camp aufgeschlagen. Das Tarp, ursprünglich für potenzielle Regentage im Gepäck, hat sich hier als wertvoller Schattenspender erwiesen. Tag 2: zur Fjällstation Alesjaure Am zweiten Tag ging es weiter entlang des Kungsleden bis zur Fjällstation Alesjaure. Der Trail verläuft ziemlich flach, zum Teil entlang eines Sees. Schatten gibt es nicht viel, aber regelmäßig Bäche, um das Kopftuch abzukühlen. Unser Zelt haben wir dann knapp unterhalb der Fjällstation Alesjaure aufgebaut. Hier gibt es auch Toiletten. Völlig unterschätzt hatten wir die Kombi aus Hitze und Mücken. Ich hatte als lange Hosen nur eine Wanderleggings und eine Fleeceleggings dabei. Abgesehen davon, dass ich die bei 25 Grad und mehr nur ungern anziehen wollte, haben die Mücken auch einfach durchgestochen. Tag 3: Tschüss Kungsleden Tag 3 führte uns weg vom Kungsleden. Nach dem Fluss führt der Kungsleden weiter nach Süden. Wir sind stattdessen links abgebogen und sind dem Trail Richtung Vista-Tal gefolgt. Oben auf dem Sattel gibt es einen schönen Bergsee, ideal für eine Badepause. Vom See ging es dann abwärts ins Vistas-Tal, wo auch bald der Vistasälven in Sicht kommt. Aufgrund der warmen Temperaturen war wohl die Schneeschmelze ganz besonders stark und wir konnten schon ein ganzes Stück oberhalb der avisierten Stelle unsere Boote einsetzen. Los ging es auf einem wild bewachsenen Stück durch erste kleine Stromschnellen den Vistasälven runter. Eigentlich waren wir noch früh dran und hätten noch ein ordentliches Stück auf dem Fluss zurücklegen können, aber zwei Dänen, die uns früher am Tag auf dem Sattel begegnet sind, haben wir uns von der Sauna an der Vistasstugan erzählt. Also haben wir ausnahmsweise an einer kostenpflichtigen Hütte das Zelt aufgebaut. Der nette Besitzer hat uns dann erlaubt, zum Kochen eine der Hütten zu nutzen und anschließend die Sauna für uns aufgeheizt. Abkühlung gibt’s direkt daneben im Vistasälven. Und die Sauna fungiert auch gleichzeitig als Dusche, in dem man einfach einen Eimer Wasser zum Aufwärmen mit reinstellt. Obwohl wir erst drei Tage unterwegs waren, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Tag 4: Weiter entlang des Vistasälven Wer auf Flüssen unterwegs ist, weiß dass hier Gefahren lauern, insbesondere wenn Wildwasser im Spiel ist. Wir waren entsprechend gut ausgerüstet und vorbereitet. Nicht auf dem Schirm hatte ich aber die offensichtlich durchaus reale Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem großen vierbeinigen Tier! Zum Glück wollte der Elch das genauso wenig und hat sein Bad verfrüht abgebrochen. Nicht die letzte, aber sicherlich die Beste Elch-begegnung auf dieser Tour! Weiter unten wird der Vistasälven schwieriger und wir mussten für eine erste Umtragung einer WW-V-Stelle aussteigen. Danach geht es mit WW II/III spaßig weiter, gefühlt aber nie gefährlich, sondern gut einsehbar und ohne Unterströmungen o.ä. Für die Mittagspause haben wir an der Lisasstugan Halt gemacht, einer kleinen Hütte für Jäger und andere. Mein Partner hat sich erfolgreich am Angeln versucht und so stand Äsche auf der Speisekarte. Leider hat sich zu diesem Zeitpunkt unser Benzinkocher verabschiedet und wollte partout keinen Mucks mehr tun. Bei gemütlichen 27 Grad haben wir also in der Lisasstugan ein Feuer im Ofen gemacht, um unseren Fisch auf dem Ofen zu garen. Im Anschluss haben wir gleich noch Wasser für unser Abendessen gekocht. Die Nacht haben wir dann etwas weiter flussabwärts in Gesellschaft von drei netten Schweden verbracht, die wir tagsüber am Fluss getroffen hatten. Unsere Hoffnung, am Morgen hier ein bisschen Kochergas für einen warmen Kaffee zu schnorren, hat sich vollauf erfüllt. Tag 5 und 6: Nikkaluokta Der letzte Abschnitt des Vistasälven schlängelt sich gemütlich bis nach Nikkaluokta. Hier gibt es kaum mehr Stromschnellen und besonders auf dem letzten Stück muss man tatsächlich auch mal paddeln, um vorwärtszukommen. In Nikkaluokta gibt es eine große Fjällstation, die außerdem mit dem Auto erreichbar ist. Ein Ersatzkocher war dort aber leider nicht zu bekommen. Also haben wir einen Pausentag eingelegt, mein Partner ist nach Kiruna getrampt und hat den einzigen verfügbaren Gaskocher (zum Aufschrauben 🫠 und dann auch noch der gleiche, der schon zuhause liegt) gekauft. So konnten wir unsere Tour aber zumindest fortsetzen. Tag 7: Von Nikkaluokta Richtung Kaitumälven Vom Campingplatz in Nikkaluokta sind wir Richtung Kaitumälven aufgebrochen, unser zweiter Rafting-Fluss. Auf halber Strecke etwa liegt ein Shelter, das wir uns für die Übernachtung ausgesucht hatten. Weil wir ganz allein waren, haben wir uns spontan entschieden das Zelt nicht auszupacken und im Shelter zu übernachten. Groooooßer Fehler! So ein Zelt hat den immensen Vorteil, dass man den kleinen Raum ganz ausgezeichnet von Mücken befreien kann, bevor man schlafen geht. Das ging im Shelter überhaupt nicht und ich war am nächsten Morgen komplett zerstochen. Tag 8: Ankunft am Kaitumälven Früher als erwartet, waren wir schon kurz nach Mittag am Kaitumälven und haben uns deshalb entschieden, direkt noch die ersten Kilometer zurückzulegen. Der Kaitumälven fließt wesentlich gemächlicher als der Vistasälven und lässt sich zumindest auf diesem Abschnitt eher als große Seen charakterisieren, die über kurze Stromschnellen miteinander verbunden sind. Als Zeltplatz haben wir eine gemütliche kleine Insel gefunden. Tag 9: Lange Umtragung Am nächsten Tag ging es weiter den Kaitumälven entlang. Schon kurz nach dem Start mussten wir uns entscheiden, ob wir die für uns schwierigste Stromschnelle fahren wollen oder nicht. Mein Partner war ein bisschen unsicher, wollte dann aber doch nicht alleine umtragen, also haben wir uns getraut. Die Stromschnelle entspricht der Schwierigkeit III und ist ordentlich wuchtig, für uns zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch eine mentale wie technische Herausforderung. Auf diesem Abschnitt kommt später außerdem eine WW-V und kurz darauf eine WW-IV-Stelle, die wir auf jeden Fall umtragen wollten. Anlässlich eines Tourberichts, den wir gelesen hatten, haben wir mit knapp 4km Umtragung gerechnet. Erstmal war es aber richtig schwer, überhaupt vom Fluss zum parallel verlaufenden Trail zu kommen. Die große schwarze Linie auf der Karte hat sich nämlich als Rentierzaun herausgestellt. Also haben wir es gemacht wie die Rentiere: so lange den Zaun entlang, bis ein ausreichend großes Loch kommt. Weil wir mit einer vergleichsweise kurzen Umtragung gerechnet haben, haben wir uns entschieden die Trockenanzüge anzubehalten. Aus Perspektive der Mückensituation sicherlich eine gute Entscheidung. Aufgrund der immer noch hohen Temperaturen aber auch eine ziemliche Tortur. Von den angesagten 16 Grad war überhaupt nichts zu merken. Wir hatten weiterhin den ganzen Tag Temperaturen in den hohen Zwanzigern und das aufgrund der langen Tag von sehr früh bis sehr spät. Die Umtragung war dann eher 6km lang und wir mussten uns ziemlich durch die Büsche schlagen. Ich sags mal so, nach Ankunft an unserem Wunsch-Camp war definitiv Klamottenwaschen und Trockis auslüften angesagt. Auf diesem Abschnitt war es tatsächlich gar nicht mehr so einfach einen passenden Campingspot zu finden, aber irgendwann waren wir dann doch erfolgreich. Tag 10: Ankunft in Kaitum Ursprünglich hatten wir mal angedacht, kurz vor Kaitum nochmal das Zelt aufzuschlagen. Aber die Hitze und die Mücken haben uns so langsam wirklich geschlaucht und entsprechend sind wir die letzten 17km bis Kaitum durchgepaddelt. Mein Partner hat das metaphorische Schnick-Schnack-Schnuck verloren und wurde von mir zusammen mit seiner Angel den Mücken zum Fraß vorgeworfen. Ich hab mich aufs e-Bike gesetzt und bin die 94km nach Gällivare geradelt. Dort bin ich dann umgehend ins Auto gestiegen und zurück nach Kaitum gefahren, um meinen Partner und das restliche Gepäck aufzusammeln. Zurück am Campingplatz haben wir es tatsächlich bis zum folgenden Mittag geschafft, sämltiches Equipment zu säubern und zu trocknen, bevor dann tatsächlich der angesagte Regen eingesetzt hat. - TOUR ENDE – Anbei noch unsere Packliste. Bitte zerreißt mich nicht, wir haben seitdem schon ordentlich nachgebessert und ich weiß auch nicht, warum wir Stirnlampen dabei hatten: Packliste Schweden
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Trekking alleine mit 2 kleinen Kindern: Zelt, Rucksack, Tipps
Dennis4a1 antwortete auf Dennis4a1's Thema in Ausrüstung
Hallo zusammen, sorry, lange keine Rückmeldung von mir. Hatte wieder ein paar schlechtere Tage... Das ASTA Gear Windwisper 4persond Mid werde ich mir auch nochmal angucken - preislich natürlich sehr attraktiv. Wie winstabil ist das? Gedanklich bin ich aber bereits beim ZPacks Triplex und einem HMG Windrider 70. Geht auch schon in einem Monat los - muss also langsam mal was bestellen. Danke für die ganzen Tipps! Auch organisatorisch. @Roland von Bremen: Das ist glaube ich der richtige Ansatz, den ich auch verfolgen möchte. -
Ja! Auf den Etiketten ist auch nichts in der Hinsicht vermerkt. Ich hab mich von der Frage in die Irre führen lassen 😅Es ist ein Schlafsack. Kein genderbezug vorhanden.
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Eine Seite reicht. In den warmen Tagen habe ich im Tarp so gut wie nie Kondenswasser, (es sei denn der Taupunkt will es so). Meine Tarps haben keine spezielle Toplüftung. Das wird häufig überbewertet. VG. -wilbo-
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Mein Zelt ist super leicht, für 2 Personen und doppelwandig. Aber dann sind es definitiv viele Erfahrungswerte, die mit reinspielen. Ich werde also einfach lernen Ich könnte auch beide Seiten vom Außenzelt auf machen. Dann wäre Durchzug. Aber irgendwie hab ich da Beklemmungen. Kann ja jeder reingucken 😅
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Biete western mountaineering Schlafsack megalite navy blue
Biker2Hiker antwortete auf Kat's Thema in Biete
Also ist es die Standard-Version? -
Ich wurde per PN gefragt ob er für Frauen oder Männer ist 😅ich denke es ist egal
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Shabeel folgt jetzt dem Inhalt: Erste Erfahrung mit dem Zelt
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Ich kenne dein Zelt zwar nicht, kenne solche Kondenswasserprobleme aber eigentlich fast nur von einwandigen Zelten. Seitdem ich das Portal habe, hatte ich nie wieder Probleme mit extremer Nässe. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wo man es aufbaut, wie das Wetter ist und wie die Zeltlüftung konstruiert ist. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Belüftung einen riesigen Unterschied macht. Ich habe mal mit einem Kumpel draußen geschlafen: Ich in meinem einwandigen Rainbow, er in einem sauschweren, doppelwandigen Billigzelt von Amazon. Ich musste die ganze Nacht aufpassen, nicht an die Zeltwand zu kommen, und am Morgen war alles komplett durchfeuchtet. Bei ihm war hingegen fast gar nichts. Ich würde an deiner Stelle also mal schauen, ob du dein Zelt irgendwie besser belüftet bekommst. Aber wie geschrieben wurde, etwas Kondenswasser gibt es fast immer.
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Kondens gibt es fast immer, außer hoch oben im Gebirge oder an der Küste mit ausreichend Wind. Daran wirst du dich gewöhnen. Wenn man das Zelt am nächsten Camp rechtzeitig wieder aufstellt, ist es ganz schnell wieder trocken.