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Ultraleicht Trekking

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  1. Heute
  2. Eine kleine Erinnerung saust ja jetzt am nächste Wochenende heran, ich hatte ja schon im letzten Beitrag erwähnt, faß die Fr-So Tickets alle weg sind, nun ist für Sa-So auch nur noch 1 Ticket da, das Schloß hat halt klare Obergrenzen für die Übernachtungsanzahl gesetzt. Tagestickets also ab Sa Morgen (dem Workshop und Ausstellungs/Verkaufstag) mit Ausklang abends am Community-Lagerfeuer sind wohl noch genug da, wer von etwas weiter weg kommt, kann das natürlich mit ein oder 2 Übernachtungen auf dem Camping in der Rheinaue, der easy mit ÖNV zu erreichen ist, kombinieren. Ich schätze, daß z.B. insgesamt mehr als 80 UL-Zelte stehen werden, wenn ich mal Übernachtungsgelände und Standgelände zusammen zähle, ne gute Gelegenheit mal die Zelte live zu sehen, anzufassen usw Und Walkies, ChrisPacks, Sack & Pack, Nalenko an einem Ort, ganz unten haben ich mal die Marken angehängt, die man dort min live anschauen kann... Ach was ich noch gar nicht erwähnt hatte, gibt nen Gewinnspiel bei dem Outdoor-Ausrüsdtung für ca 2.500 € verlost wird, mit was Glück hat man dann das Ticket & Anfahrtskosten wieder raus 😎 Die Walkies haben das Dickste gesponsert Liteway Zelt, Rucksack & Quilt, gibt auch nen Aarn Pack (schon lange nicht mehr in den Fingern gehabt, nettes Konzept), EE-Torid-Jacke, Cumulus Quilt, ein 250 € Einkaufs-Gutschein von Globi, von Sack & Pack nen PCT-taugliches (halt Gaskocher der auch bei tiefen Temps mit Normal-Kartuschen klar kommt) Kocherset GSI Pinnacle, Soto Topf, Bulbul usw und noch so Einiges mehr. Bei den ganzen Vorträgen / Workshops sind Trailtalks zu Caucasian, Kungsleben, TA, AT, PCT, GWL dabei, 1.Hilfe (der lange Workshop dazu kostet 20 €), Tourplanung, Cooking, mehrere Shake-Down-Sessions, klasse auch "Trail-Sisters, was uns bewegt" dann noch UL-Ausrüstung (da wird einer der Schwerpunkte Zelte sein halt im Vergleich die Eigenschaften der Konstruktionen an den aufgebauten Zelten sehen, deswegen am S&P-Stand) und Packrafts, gilt sinngemäß dasselbe, da stellt netterweise der PR-Store noch ein paar Demoboote, zu denen von S&P und dem Vortragenden zur Verfügung. Insgesamt, wenn ich richtig gezählt habe > 20 Einzel-Events, das Einzuige, was ich zu Motzen habe, daß ich aufgrund der Terminplanung nicht zu den Trail-Sisters kann, das hätte ich sehr gerne gehört...
  3. Vielen Dank für eure Tipps! Mittlerweile schaue ich mir noch den Rockfront 400 an, da mir dort gefällt, dass die Befestigungsschnallen nicht ganz außen am Stoff sind. Leider ist die Daune nicht zertifiziert. Und der Hyberg 450 scheint erst mal raus zu sein, in meiner Größe ist er derzeit nicht lieferbar (hätte ich auch vorher feststellen können). Apex-Quilts finde ich theoretisch ne wirklich tolle Sache, ich fürchte nur leider, dass ich den in meinem Rucksack derzeit nicht unterbekomme. Ob das noch am schlechten Packen liegt, wer weiß, ich übe ja noch. Mit einem R-Wert von 4,1 hat die Isomatte das ganz gut mitgemacht und von unten kam die Kälte auch gefühlt nicht, eher vom weggestreckten Hintern und an den Stellen, wo kurz Luft unter den Quilt ziehen konnte. Mit dem Stirnband-reicht-nicht-Tipp hast du natürlich recht; über dem Stirnband hatte ich die Kapuze der Isolationsjacke, damit war es am Kopf schön kuschelig. Bin sonst mit einem Zelt unterwegs, mit dem Lanshan 1. Mein Schlaf ist eigentlich recht tief, wenn ich mal dazu komme. Die Nächte hatte ich pausenlos das Gefühl, nach jeder Bewegung den Quilt zurechtzupfen zu müssen, das wäre dann hoffentlich durch die Befestigung an der Matte eher hinfällig. Bis morgen früh sollte ich mich wohl entscheiden, sonst ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass er nicht mehr rechtzeitig ankommt. Vielleicht muss ich eine mögliche Fehlentscheidung dann auch einfach als "Anfängerfehler" abhaken.
  4. Gestern
  5. Ich bin seit Jahren mit verschiedenen Quilts (ohne Befestigung an der Matte [r-Wert von 3.8]!) in den Bergen unterwegs. Als Kaltschläfer hat sich bei mir eine Daunenfüllung mit 500g (800cuin+) bis knapp unter 0°C bewährt. Obwohl ich meinen Schlafsack mit Kapuze, Wärmekragen und zwei verschiedenen Kordeln am Kopf- und Halsbereich liebe, siegt doch immer der Gewichtsvorteil. Die Schlafsackkapuze ist völlig überbewertet und wird problemlos durch eine Fleecemütze ersetzt bzw. komplett weggelassen. Wie bist Du sonst unterwegs? Zelt/Tarptent oder Tarp evtl. mit Bivy? Wie leicht ist Dein Schlaf? Die einzigen Gründe einen Schlafsack zu wählen, sind Temperaturen deutlich unter 0°C und leichter Schlaf, der durch Draft/Windzug beim Drehen im Quilt etc gestört wird.
  6. Hi, zum Thema Schlafsack oder Quilt, würde ich zum Quilt tendieren. Mit Quilt bin ich als Seitenschläfer auf Tour unterwegs. Wann immer ich nochmal mit Schlafsack irgendwo penne (meist Übernachtungen bei Freunden oder im Auto), ärgere ich mich über die unpraktische Form und die Kapuze. Viele Quilts, auch die von dir genannten von Cumulus und Hyberg, lassen sich an der Isomatte befestigen. D.h. die kann man für niedrige Temperaturen so geschlossen halten und sich trotzdem dabei unter dem Quilt drehen. Von daher würde ich an deiner Stelle beim Quilt bleiben. Zum Cumulus 450 + Hyberg 450 gibt es hier einen Faden. Zur Temperatur und zum Wärmeempfinden: Macht denn deine Isomatte niedrigere Temperaturen mit? Wirst du wahrscheinlich gemerkt haben, ob die Kälte von unten kam oder nicht. Zu Daune kann ich leider nix sagen, da ich Apex Quilts verwende. Mit 200er Apex wäre der LONER APEX IV Synthetic Quilt eine Alternative in dem Temperaturbereich. Kostet weniger und ist Nässe-unempfindlicher, dafür ist das Packmaß bedeutend schlechter. Alternative zum 450er wäre natürlich eine dünnere Variante, die du dann mit Liner oder ähnlichem aufbesserst, mehr Infos zum dem Thema hier. Hier noch schnell die allgemeinen Tipps für wenn es kalt wird (unter 6 Grad): - Mütze oder Buff geschlossen auf, über den Kopf geht viel Wärme verloren. Ein Stirnband schützt nur die Ohren und lässt viel Fläche am Kopf frei. Manche haben für diesen Zweck extra ein Balaclava, gibt es auch aus Apex. - Am besten vorm Schlafen gehen Abends warm essen. - Kocher + Nalgene Flasche + Socke, Buff oder Handschuh ergibt eine prima provisorische Wärmflasche. Nalgene weil andere Flaschen theoretisch kaputt gehen können oder durch das heiße Wasser Chemikalien aus dem Kunststoff gelöst werden. Das Wasser aus der Nalgene kann man dagegen wieder trinken. Diese provisorische Wärmflasche bringt ein paar Grad, vor allem zum Quilt warm bekommen ist es ganz angenehm. - Zur Not Rettungsdecke (ca. 60g) oder Notfall-Bivy (z.B. Mountain Equipment Ultralite Bivi mit 108g, DAV super light I mit 115g oder Ortovox Bivy Ultralight 150g) aus ähnlichem Material einpacken. Geht zwar relativ schnell kaputt (zumindest die Rettungsdecke aus dem Verbandskasten, mit den Bivys habe ich keine Erfahrung), bringt jedoch nochmal ein paar Grad.
  7. Hi, gerne alles anbieten. VG
  8. Und inzwischen mal genutzt ? Wenn ich mal davon ausgehe, daß vorne was Gepäck drauf ist, oder ansonsten ein kleiner Wassersack im Boot ist und man ein bisschen Paddeln kann (geht ja mit Doppelpaddel deutlich leichter als mit Stechpaddel) nein. Klare Sache, bis 100 kg Gesamtzuladung reicht ein Delta völlig und bleibt easy mnövrierbar.
  9. Kann mir jemand ganz kurz sagen sagen, was der wesentliche Unterschied zum ALPENWERT Wasserfilter ist, der auch gerade um 40% reduziert angeboten wird? Der hat übrigens (behauptete) 4.000 l Filterleistung gegenüber 1.000 l beim Katadyn.
  10. Ich war jetzt schon mehrfach in GB wandern und hatte auch mit dem Wetter (fast) immer Glück, deutlich mehr Sonnencreme als Regenschirm ...
  11. Danke fü die tollen Bilder, hat alte Erinnerungen wachgerufen , war da vor langer Zeit mehrfach, Kombi Motorrad & was Wandern und viel Chillen. Für GB erstaunlich gutes, waremes Wetter, viel Wild gesehen, manchmal auch hinter der Kuirve auf der Strasse oder nachts Besuch am Zelt.
  12. Ich hab' seit ca. 1y den Focal 48. Vorher den liteway elementum (bin nicht sicher, ob's wirklich dieses Modell war), den ich aber wegen dem Schweissproblem verkauft habe. Mit Focal schwitze ich am Rücken deutlich weniger und er trägt sich mE auch bequemer. Die zusätzlichen features schätze ich auch, sind aber kein must. Ganz früher hatte ich einen Osprey Exos 34, der ist konzeptuell nahe am Focal. Der Osprey hatte mE die Taschen ein bisschen praktischer geschnitten. Fragt nach wenn ich was erläutern soll.
  13. Was für ein Material hast Du denn ? Für solche kleineren Tarps kannst Du prima das 36 g Si-Nylon nehmen, da habe ich schon manches Tarp draus genäht. Musat Du Dir keinen Kopf drum machen, das Zelt hat doch ne Beschichtung und was das Trocknen betrifft, Morgens bei Abbau Tarp über irgendeinen Busch o.A. werfen, dann kann Beides unabhängig voneinander trocknen. Kann da @wilbo zustimmen, da passiert nichts, das liegt auf der Fläche auf, das belastet nicht, ist nicht wie ein punktuelle Scheuerstelle an einmem Stein o.A. btw ich habe mir erlaubt, den Thread-Titel etwas Allgemeiner anzupassen, das Thema Tarp-Vordach ist ja auch für andere Zelte interessant...
  14. Atompacks „the Atom, 40 Liter oder der Gossamer Gear G4-20, ebenfalls 40 Liter, reichen vollkommen aus, für deine Zwecke! Den Atompacks benutze ich seit diesem Jahr. Im Netz gebraucht gekauft, für 150€. Davor mehrere Jahre den G4-20, gebraucht gekauft für 100€! Beide sind absolut bequem, absolut zuverlässig! Aaaaber, ob irgendeiner, der von mir und anderen genannten Ruckies für dich bequem sind, kann dir doch sowieso keiner beantworten. Ich habe damals hier ne Zeit lang mitgelesen und hab mir dann den G4-20 gekauft. Hatte Glück, der Rucki passte! Davor und zwischendurch hatte ich den Flexcapsicator, saß Scheiße, dann einen HMG Rucki, saß Scheiße, einen 3F UL Gear Rucki, saß Scheiße, einen Huckepacks Phönix, eigentlich die Creme de la Creme, saß Scheiße, einen Hyberg Bandit, saß Scheiße, einen ÜLA Circuit, saß auch Scheiße! Und lass dir versichert sein, das hier viele Mitglieder welche der von mir „negativ“ bewerteten Ruckies gerne tragen, als absolut bequem bezeichnen und niemals tauschen würden. Will sagen: Kaufe gebraucht, probier es aus und verkaufe die Fehlkäufe nach einer eintägigen Probetour, für den gleichen Preis, für den du sie gekauft hast. Rucksäcke habe ich, bis auf einen, nie neu gekauft! Rücken und Präferenzen sind so vielfältig , wie es Menschen gibt!
  15. P.S. Ich bin ein extrem Schwitzer! Bei mir wird es auch immer nass am Rücken, egal ob Belüftet oder nicht. Hatte vor 10 Jahren mal so einen Rahmen (Stahl, hahahahaha) Daypack von Deuter. 15-20 Liter. Wog ne Tonne, aber der Rücken hatte ein Netz und einen stark gebogenen Rücken. Schweiß, Schweiß, Schweiß!
  16. Ich finde, ohne Rahmen geht locker bis 10Kg! Habe, als ich auf UL gestoßen bin, direkt auf rahmenlose Ruckies umgestellt und habe es bis heute nicht bereut. Mein Rücken ist mittlerweile 56 Jahre alt und ich treibe keinerlei Sport!! Trotzdem finde ich Ruckies ohne Rahmen absolut bequem. Da ich Genusswanderer bin, würde ich keine 2 Kilometer laufen, mit etwas unbequemen, egal ob auf dem Rücken, oder am Körper. Als ich anfing, hatte ich ein Basisgewicht von 6,5Kg und immer zu viel Wasser und Lebensmittel mit geschleppt. Da war ich immer bei 10Kg +.
  17. Nöe, ich schwitze ziemlich, ich habe im Laufe der Jahre zig Rucksäcke benutzt und zumindest ich schwitze am Rücken, bekomm ein hinten nasses T-Shirt, wenn es länger bergauf geht, egal ob Rückenbelüftungssystem oder nicht, wenn es nicht gerade Winter ist Ab was mehr Gewicht, sagen wir 8 kg, ist für mich ein vernünftiger Rahmen, der das Gewicht gut auf den Hüftgurt leitet und ein guter Hüftgurt wichtig (klar habe ich auch mal mit Buritostyle Packen angefangen, damals gab es ja nix Anderes bei UL-Rucksäcken, aber auf Dauer fand ich das deutlich zu nervig, nicht so effektiv wie ein guter Rahmen und der wiegt ja nun auch nicht viel)
  18. Falls du keine bekommst oder sie eher alpin und/oder im Schnee nutzen willst kann ich die Salewa Approach Gaiters empfehlen. Robust und daher ein wenig schwerer, aber passen super und rutschen auch im Altschnee nicht hoch. Gerade günstig bei Bergfreunde zu haben.
  19. Let me google that for you. Nutz doch mal die Suche, da gibt‘s alles was du wissen willst. Sonst mal auf die Reise nach walkonthewildside nach Bonn machen und aufsetzen, was da ist.
  20. Völlig richtig. Da wären dann vielleicht der Bonfus Saccus oder der Framus interessant bzw. der Dueston Kakwa 55. Oder seid ihr der Meinung dass allgemein auch ein kleinerer Rucksack bei meiner Packliste reichen sollte? Sollte ich doch evtl. direkt ganz ohne Rahmen oder sollte ich bei dem angestrebten maximalgewicht zu einem kleinen Rahmen greifen?
  21. Hallo, falls jemand die im Titel genannten Gamaschen loswerden möchte, würde ich mich über eine Nachricht freuen. Danke und beste Grüße Jan
  22. Letzte Woche
  23. Ich halte alle der von dir genannten für geeignet. Würde deine Liste noch um Bonfus und Durston erweitern. Kann sein das da wieder eine Diskussion über für und wieder einzelner Modelle losgetreten wird, aber wenn würde ich vermutlich auch bei den einen neuen suchen. Da kannst du anhand kleiner Details und deiner Vorlieben was nettes aussuchen. Ob er zu deiner Anatomie passt merkst du eh erst beim Laufen. Habe gerade einen Bonfus Fastus in meine Sammlung aufgenommen und getapte Nähte finde ich schon irgendwie sexy.
  24. Tag 3 – Viterskalet Wildzelten – Syterskalet Wieder früh raus, denke gegen 6 gestartet, wollte der erwarteten Tageshitze entgehen. Landschaftlich ist das eine sehr schöne Ecke, keine Bäume, freie Sicht. Rechts und links Berge und im Tal geht man längs Richtung Syterskalet. Wobei das nicht ganz stimmt, da es nach ca. 5km dann nach links geht. Am Horizont konnte ich zuerst eine Struktur erkennen, die mein Ziel 1 für den Tag war, da wollte ich dann Pause machen. Auf dem Weg dorthin sah ich links einen jungen Mann zelten, der außen vor dem Zelt saß und auf einmal mit seiner Hand irgendwohin auf meiner rechten Seite hinwies. Als ich mich dann umdrehte sah ich einen einsamen Elch dort langlaufen, das war meine erste Begegnung dort. Da ich davon ausgegangen bin, dass das keine Seltenheit in Schweden ist, bin ich einfach stehen geblieben und habe nur geschaut und kein Photo gemacht. Nach kurzer Zeit bin ich dann weiter gegangen. Als ich bei der Struktur angekommen bin, stellte sich heraus, dass es sich um eine Notfallhütte samt externem Plumpsklo handelte. Diese war ca. in der Mitte der beiden Hütten, also 6km von denen entfernt. Ich fand das am Anfang etwas seltsam, da mir 6km nicht so lang vorgekommen sind, aber nach einem Gespräch mit einem Hüttenwart sagte man mir, dass das Wetter hier schnell umschlagen und daher auch gefährlich werden kann. Nach meiner Pause bin ich dann weiter und habe, nein, eigentlich hat Mattesch mich gesehen, mich kurz mit ihm unterhalten. Er war wildzelten, das Zelt war ca. 5m links vom Weg entfernt und ich habe ihn überhaupt nicht bemerkt. Er meinte, dass er zu viel Essen dabeihätte, also das Gepäck zu schwer sei. Er war gerade dabei eine Vitamin C Tablette in sein Wasser zu geben, ich war kurz neidisch, da ich auch Bock auf etwas Kühles mit Geschmack hatte. Normalerweise schmeckt mir, gerade kühles gefiltertes Wasser nach einer Zeit lang beim Wandern ausgesprochen gut und brauche dann eigentlich auch nichts anderes. Außer meine Belohnung mit Zucker dann am Ende des Tages. Egal, ich bin dann kurze Zeit später weiter gegangen und hatte mir als Tagesziel Syterskalet vorgenommen. Auch wenn es wieder mal ein kurzer Tag werden sollte, ich war körperlich noch nicht drin, es eindeutig viel zu warm, ich hatte genug Urlaub für den Trip im Gepäck, insgesamt 5 Wochen, also wozu rushen? Um auf das Areal mit der Hütte zu kommen musste man eine Hängebrücke überqueren, davor war ein etwas breiterer Fluss mit stark fließender Strömung, hieß also, kühles Nass, was erstmal eine schöne Vorstellung war. Nach dem obligatorischen Gang zum Hüttenwirt und der Frage nach Getränken musste ich dann feststellen, dass nur jede 2. Hütte Essen und Trinken zum Verkauf anbieten, also keine Getränke. Was relativ schnell aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass hier sehr, sehr sehr viele von diesen Bruums rumflogen. Und diese Viecher sind echt die Pest. Das sind Riesenteile, die, wenn Sie eine Stelle auf Dir finden, reinbeißen, was weh tut und anschließend auch blutet. Ich erwähnte die steile Lernkurve. Ich fand beim Wandern bei diesen Viechern heraus, wenn ich mit meinen Trekkingstöckern vorne und hinter Sie jeweils nach oben und unten kreuze, diese anscheinend davon beeindruckt sind und irgendwann von einem ablassen. Allerdings war das bei der Anzahl von Insekten dann teilweise doch nur bedingt wirksam. Ich habe dann den Hüttenwirt gefragt ob ich hier in der Nähe auch für lau wildzelten kann, und ohne, dass ich es wirklich erwartet hätte, war das möglich in ca. 50m Entfernung in einem Bereich wo kleine Birkenbäume standen. Ich konnte dort auch schon Menschen sehen, die dort zelten, das war natürlich wunderbar. Bäume=Schatten=angenehmer im Zelt mitten am Tag. Denn das war Plan A, Zelt schnell aufstellen, rein und mich vor den Insekten schützen und vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen. Auf dem Weg zu meinem potentiellen Zeltplatz habe ich noch ein Pärchen getroffen, die gerade ihre Rucksäcke wieder gepackt hatten und dort vorher zelten waren. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber ich habe die beiden gefragt, wohin Sie noch weiterwollten und war etwas erstaunt als der Mann dann sagte, dass Sie mit dem Hubschrauber rausfliegen. OK, dachte ich mir, da muss wohl Kohle vorhanden sein, da meines Wissens Hubschrauberflüge nicht ganz günstig sind und habe kurz überlegt ob das wohl irgendwelche Celebrities sein könnten. Aber da ich auf dem Gebiet eh absolut unwissend bin, bin ich dann einfach weiter gegangen. Nachdem ich dann mein Zelt erfolgreich zwischen kleineren Bäumen aufgestellt hatte und davon ausgegangen bin, dass zwischen den Bäumen tagsüber immer etwas Schatten dabei sein müsste wollte ich mir noch etwas Ambrosia gönnen, also ca. 800ml English Breakfast Tea mit Milchpulver und ner Menge Zucker. Ich war durstig. Das Wasser zu kochen ging auch irgendwie, obwohl bei jeder an derselben Stelle verbleibenden Tätigkeit immer eine Horde nervender Bruums und Mücken ankamen. Die Mücken konnte ich mit der Myggsalbe in Schach halten, die Riesenviecher aber nicht. Nachdem dann der Tee im Titantopf fertig war und eh abkühlen musste bin ich dann zum Fluss. Denn der Hüttenwirt hatte davon geschwärmt, dass es dort eine Art natürlichen Pool gibt, der ca. 1m tief ist und das Wasser dort ruhig und ideal zum Baden wäre. Auf dem Weg dahin habe ich dann auch gesehen, dass er den gerade selbst in Anspruch genommen hat. Nachdem er dann fertig war, habe ich mich bis auf den Schlüpper ausgezogen, meine Sandalen an und bin auch reingegangen. Es war kühl, eigentlich herrlich kühl, aber für komplett rein, wars mir dann doch zu kühl. Einer meiner liebsten Buddys, des Waschlappen mitgenommen und damit Oberkörper und Kopf mit Wasser benetzt und dabei immer wieder aufgepasst, dass die Pferdefliegen auf Steroiden mich nicht erwischen. Nachdem ich dann den Kosten-Nutzen-Faktor abgewogen habe zwischen Kühlung und gebissen werden, habe ich mich dann wieder in Richtung meines Zeltes aufgemacht, den Topf mit Tee außen an das Moskitonetz gestellt um später von Innen drauf zugreifen zu können und dann schnell rein mit möglichst wenig ungebeten Gästen von außen. Das hat im Großen und Ganzen auch ganz gut geklappt. Was ich schon häufiger bemerkt habe ist, dass Viecher die einen eigentlich stechen oder beißen wollen im Zelt, zu mindestens in einem so hellen mit DCF-Haut, häufig an die Innenseite fliegen in Richtung Helligkeit und einen dann zufriedenlassen. Nicht das ich mich deswegen beschweren wollte, aber so ganz verstanden habe ich das Verhalten nicht, denn es war tagsüber und draußen ja eigentlich genauso, wahrscheinlich sogar etwas heller. Wieder alles bis auf die Unterbuxxe ausgezogen, die Apsiden seitlich waren hochgekrempelt, ich hatte mir etwas Luftzug davon versprochen und dann mit dem Rücken auf die Thermarest drauf. Es war warm und mein Rücken nach einiger Zeit klitschnass, Luftzug war eher marginal vorhanden. Aber, Viecher draußen. Ich werde hier mal ein Video hochladen was ich von Innen aufgenommen habe um zu zeigen wie diese Viecher aussehen. Was ich mich an der Stelle gefragt habe ist, ob die, weil diese Hitze in dem Bereich von Schweden eher ungewöhnlich ist, einfach absolut überdrehen. Denn wenn die niemanden zum Beißen haben, wo bekamen die ihre Energie her, ständig in vollem Karacho durch die Gegend zu fliegen, und das über einen wirklich langen Zeitraum. OK, es könnte sein, dass ich da einem Irrtum aufliege und nicht dasselbe Vieh zurückkommt, sondern wie im Staffellauf die sich mit ihren Kumpels oder Kumpelinen abwechseln, who knows? Nun lag ich also im Zelt, zwar geschützt von den Attacken, aber mir dämmerte langsam, dass ich das nicht die ganze Zeit durchziehen kann, denn ich war durstig und hätte zum Fluss gemusst um Wasser für meinen Cnocbeutel zum Filtern zu bekommen. Diese Tatsache arbeitete eine zeit lang in meinem Hirn und irgendwann war ich dann soweit um es einfach in den Angriff zu nehmen und dann bin ich wieder raus in Richtung des Flusses. Und siehe da, ganz in der Nähe sah ich Mattesch, der auch gerade Wasser gefiltert hat. Ich zu ihm hin und gefragt ob er eventuell etwas von seinen Vitamin C Tabletten abgeben würde und dankenswerterweise hat er mir 5 gegeben. Das war dann meine Feuertaufe, wo ich den Cnocbeutel mit ca. 1.5 l Wasser aus dem Fluss vollgemacht habe, eine Tablette rein, kurz gewartet und dann das köstlich kühle Nass mit Zitronenaroma in mich einverleibt habe. Beim Filtern war am Anfang noch das Problem, dass mein Sawyer, vermutlich wegen Kontakt zu unter 0 Grad sehr lange gebraucht hat das Wasser zu filtern und dann das Wasser halt nicht mehr so herrlich kühl war. Und ich wollte kühles Wasser. Nachdem ich mich bei Mattesch bedankt und ihm alles Gute für seine Wanderung gewünscht hatte, er wollte noch weiter den Tag, bin ich dann zurück ins Zelt und hatte nun zu mindestens für eine zeit lang etwas zu trinken. Ich beobachtete meinen Magen, wegen dem ungefilterten Wasser und hatte am Anfang den Eindruck, dass sich da etwas bemerkbar machen würde, aber es lag wohl nur am zu schnell kalten Wasser trinken. Nach einigem Dösem kam mir ein Gespräch von den vorherigen Zeltern hier auf dem Platz wieder ins Gedächtnis, dass es weiter in die entgegengesetzte Richtung der Hütte, ca. 10-20m von meinem Standort entfernt einen Bereich gab, der noch etwas höher und exponierter war und damit mit Wind versehen. Wind bedeutet in der Regel weniger Viecher und natürlich auch mehr Abkühlung. Warum auch immer, es gab gefühlt Zeitfenster, da waren die Viecher vor meinem Zelt weniger. Ob Sie eingesehen haben, dass Sie gegen mein Moskitonetz nichts ausrichten können und ich damit unerreichbar, keine Ahnung, aber ich nutzte so einen Augenblick um mich aus dem Zelt zu schleichen und mich in Richtung dieses sagenumworbenen Platzes zu machen der Kühlung und weniger Viecher versprach. Als ich dann dort ankam konnte ich erstmal Beides bestätigen, wobei hier angemerkt sei, dass die Viecher anscheinend Späher unterwegs haben, die dich dann trotzdem aufspüren und ihren Kumpels Bescheid sagen, damit die auch einen Happen von Dir bekommen. Übrigens am Rande, was ich mich bei diesen ganzen Moskitos gefragt habe bezüglich der Evolution, ich hatte ja am Anfang noch im Hüftbereich noch Wohlstandspolster, ich war nach Neuseeland natürlich nicht mehr so aktiv. Es wäre doch ein Win Win für Beide, wenn die Mücken statt Blut einfach an das Fettpolster rangehen würde. Ich meine Energietechnisch kann es doch nichts Besseres geben. Aber gut, ist halt nicht so, muss man das also durch körperliche Ertüchtigungen regeln. Kurzerhand dann umgezogen von meinem Birkenplätzchen in das offene und ungeschützte Areal. Nachdem dann mein Cnocbeutel leer war, wieder Wasser geholt, aber diesmal gefiltert in die Wasserflaschen, den Tee noch getrunken und dann irgendwann ab in die Heia Popeia.
  25. Hallo zusammen! Ich suche einen neuen (ultra-) leichten Rucksack für mich. Der Preis spiel weniger eine Rolle. Es geht also explizit darum den best passenden zu finden. Meine Touren sind zwischen 2 Tagen bis 2 Wochen, manchmal auch mehr. Sie führen mich teils auf normale Waldwege, teils aber auch ins Gebirge der Alpen oder zB auf den Kungsleden. Aktuell ist mein Maximalgewicht des Rucksacks bei ca 14 kg mit Wasser und Nahrung für 7 Tage (aller drüber hinaus fülle ich immer nach - in der Regel trage ich maximal 5 Tage). Baseweight ist aktuell bei ca 6,5 kg. Aktuell finde ich folgende Modelle interessant: Hyberg Attila Atompacks The Prospector Weitläufer Agilist oder Endurist Gibts es Meinungen oder Erfahrungen mit den Rucksäcken, evtl. auch im Vergleich miteinander? Habe ich Rucksäcke vergessen, die vllt noch besser zu mir passen könnten? Gibts es Erfahrungen mit Ami-Marken? Zu denen habe ich eine Grundskepsis, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob diese berechtigt ist. Vom Material her bin ich recht offen. Nur von DCF bin ich nicht so überzeugt, wegen der geringfügigen Abriebfestigkeit finde ich das bei Rucksäcken ungünstig. Meine aktuelle Packliste sieht so aus: https://lighterpack.com/r/1oh58b Meine Philosophie ist ca wie folgt: so leicht wie möglich solange für Bedingungen bis 0° viel Regen und Wind geeignet. Haltbarkeit sollte auch gut sein (daher die DCF Skepsis). Aktuell entwickle ich meine Liste immer mehr in Richtung UL. Wenn es weitere Empfehlungen gibt, freue ich mich auch über Hinweise, die Außerhalb des Hauptthemas sind.
  26. SWCP Minehead bis Boscastele 16.08.-23.08.25 Letztes Jahr bin ich über Pfingsten die Strecke Falmouth bis St. Ives des SWCP gelaufen. Es hat mir so gut gefallen, so dass ich dieses Jah spontan entschieden habe, von Minehead gegen den Uhrzeigersinn ein weiteres Stück zu laufen, soweit ich eben komme. Das Stück Croyde bis Appledore habe ich mit dem Bus überbrückt, es schien mir weniger attraktiv zu sein. Nach ca. 190km und 5.000 Hm bin ich von Boscastle wieder die Heimreise angetreten. Eigentlich war ich mir sicher, von meiner letztjährigen SWCP-Tour einen Reisebericht geschrieben zu haben und wollte nun diesen Teil hinzufügen, aber siehe da, meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt und ich hatte seinerzeit gar nichts ins ULTF gestellt. Da @izi einen tollen, detailreichen und sehr schön bebilderten Bericht verfasst hat, werde ich mich neben ein paar wenigen Informationen auf einige Fotos beschränken. Übernachtet habe ich im Zelt, nie wild, immer auf campsites, die meist, mit einigen Höhenmetern verbunden, abseits der Küste lagen. Der Reihe nach waren das nach meiner Anreise mit dem Zug über Paris und London in Minehead der Moor Wood Campsite, in Lynton der Sunny Lyn Campsite, der Watermouth Valley Camping Park, der Freshwell Camping in Croyde, bei Clovelly Roeys Retreat Campite (hat mir am wenigsten gefallen), bei Hartland Quay der Barton Stoke Campsite (mein Favorit!), Hotelübernachtung in Bude, bei Crackington Haven der Hallagather Campsite und bei Boscastle der Trebylla Campsite. Bezahlt habe ich meist zwischen 10 und 15 Pfund, einmal auch 25 Pfund. Bank Holiday, genau an meinem letzten Wochenende und dem darauffolgenden Montag. Ich habe das erst ein paar Tage vorab unterwegs erfahren und plötzlich tauchten da Schreckgespenster auf, wie keine Plätze mehr auf Campsites, keine Busverbindungen, alles geschlossen, alles überfüllt … Tatsächlich gab es einige ausgebuchte Plätze, aber auf den abseits gelegenen gab es auch spontan massig Platz, die Geschäfte waren weitestgehend geöffnet, nur bei Transport for Cornwall war nicht klar recherchierbar, ob die Busse montags nun verkehren oder nicht. Da ich bereits für Dienstag die Zugverbindung von London über Brüssel nach Karlsruhe zurück gebucht hatte, bin ich bereits sonntags nach London gereist und habe mir noch eine tolle Ausstellung in der Tate Modern angesehen.
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