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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 04.06.2025 in allen Bereichen

  1. HEB

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Vielleicht nicht alle relevant, aber falls ihr mal in Japan seid ;), kann ich die 100 Yen Shops wie z.B. Daiso oder Can Do empfehlen. der Spirituskocher bringt es auf 22g für 330 Yen (ca.2 €) der Zangengriff auf 32 g für 100 Yen (ca. 0,60 €) Außerdem gibt es Zehensocken in allen Variationen und Qualitäten. Habe auch ein Paar aus dem Daiso für 220 Yen aus KuFa. Außerdem ist Montbell und Evernew dort verhältnismäßig günstig. Als Tipp: Nicht direkt bei Mont Bell kaufen, sondern bei Ishii Sports oder L-Breath, dort kann man sich 10% Mehrwertsteuer abziehen lassen. Außerdem gibt es Packsäcke von Magic Mountain mit Ventil.
    3 Punkte
  2. OT: Mal mit toter Maus erlebt. Erst nach halber Stunde bemerkt ... war durchaus weich und die Trekkingstiefel noch schwer und klobig damals..
    2 Punkte
  3. Zustimmung, selbst erlebt. Meiner Mitwanderine bei einer Spessartdurchquerung widerfahren. Und ich hatte ihr noch gesagt "blablabla...". Und wie leise der Fuchs ist.. Zum Glück 50 m weiter wieder aufgefunden, leicht bekaut. Ohne Schuh wär's blöd gewesen. Happy Trails! Christoph
    2 Punkte
  4. fettewalze

    Tarp vs. Zelt

    Neben der bereits erwähnten Flexibilität (bei mir als Bergwanderer ist ein Ponchotarp + Bivy definitiv >>> als reine Tarptents), dem geringen Packmaß (bei mir der entscheidende Faktor beim Bikepacking), geringerer Ausfallwahrscheinlichkeit, spielt natürlich auch die Geschichte mit rein. Früher gab es keine 500g DCF-Zelte. Da war ein MYOG-Tarp halt nur ein Viertel so schwer, wie das leichteste zu erwerbende Zelt. Heutzutage sind die Gewichte der Zelte so nah herangerückt an reine Silnylon-Tarps, dass für die Meisten nur noch monetäre Aspekte (beim Kauf o. möglichem Totalverlust durch Sturm o.ä.) den entscheidenden Faktor spielen. Die Wandererevolution hat sich Dank Internet stark verkürzt. Eigentlich ist jeder früher mit einem 2kg Billo-Zelt gestartet, hat es für zu schwer empfunden, ist dann auf Tarps umgestiegen, fand diese zu umständlich und unsicher (wie Du zB) und ist dann auf die teuren Tarptents gewechselt. Heute schaut man sich 5 Videos auf youtube an, kauft sich die für ihn passendsten Produkte und startet fast schon bei Stufe 8 von 10 der Wandererevolution. Man verändert nur noch Kleinigkeiten, beziehungsweise wechselt Gear aus bestimmten Bequemlichkeiten (bei mir seit Jahren so 😁), nicht Notwendigkeit. Man macht defintiv weniger Fehler als heutiger Wanderanfänger, es fehlen aber durch die abgekürzte Entwicklung Skills, um Nischenprodukte wie Tarps, bestimmte Rucksäcke etc schätzen zu können. Tl;dr: Früher war der Gewichtsabstand zwischen Zelt und Tarp deutlich größer, dementsprechend auch der Bedarf an Tarps. Die Wandererevolution war anders als heute, im Endergebnis minimal besser, aber durch mehr Misserfolge erkauft.
    1 Punkt
  5. Hallo nochmal an alle, Das Thema ist zwar schon etwas älter aber eventuell ist es ja für die ein oder andere Person ganz interessant. Ich habe mir damals den eLite Quilt von GramXpert in Größe L und X-Wide mit 267er Apex zugelegt und diesen in Kombination mit einer Xtherm NXT sowohl in den Alpen als auch im Herbst und Winter in Deutschland verwendet. Kurz gesagt: Ich bin absolut begeistert von diesem Quilt. Er ist so breit, dass man ihn selbst bei kälteren Temperaturen wie eine Decke nutzen kann – das macht ihn für mich in Sachen Komfort deutlich überlegen gegenüber einem klassischen Schlafsack im gleichen Gewichtsbereich. Allerdings war die Kombination im August auf ca. 2000 m Höhe in den Alpen (bei etwa 10 °C) schon deutlich zu warm. Und selbst im Winter bei etwa 4 °C in Deutschland war es mir mit dem Quilt und der Xtherm fast zu heiß. Zudem ist das Packmaß des 267er Apex-Quilts recht mächtig, was mich zu folgendem Gedanken gebracht hat: Für meine nächste Tour in den Alpen im Juli (wieder auf etwa 2000 m Höhe) überlege ich, auf einen leichteren Quilt (z. B. mit 133er Apex) umzusteigen und ihn mit der warmen Xtherm zu kombinieren. Ziel wäre es, Gewicht und Packmaß zu sparen – und nachts weniger zu schwitzen. Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer solchen Kombination (warme Isomatte + leichter Quilt) bei kühleren Nächten gemacht?
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  6. Füchse klauen manchmal Schuhe, daher nahe an/unter dir oder festbinden, damit man wach wird, wenn der "Dieb" aktiv wird.
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  7. dee_gee

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Die habe ich -- meine wiegt in Größe L 163 g. [EDIT: UPS, da muss ich nachher nochmal nachwiegen -- habe 163 g in meiner Lighterpack-Liste stehen, aber es sind wahrscheinlich 263 g] Ich trage sie draußen gerne in der Übergangszeit Frühling/Herbst überm T-Shirt. Auf aktiven Mehrtages-Touren nutze ich lieber die variablere (trennbare) Kombination von Windjacke + Alpha Direkct Fleece, da kann man schauen, was man gerade braucht, und entsprechend einzelne Schichten an-und-ausziehen. Die Berghaus Alpha Resist Air gefällt mir dennoch sehr gut. Bei 172 cm und 87 kg passt mir Größe L sehr gut, wobei die Ärmel dann schon grenzwertig lang sind (ich bin ja nicht sehr groß) -- geht aber noch. Bei Patagonia Houdini oder Micropuff trage ich auch L; vom Schnitt mit dieser Berghaus vergleichbar, falls das hier weiterhilft.
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  8. Hallo zusammen, ich habe nun seit ca. 2 Wochen den Virga Packing Company Cliffrose 55L in Größe M. Danke @TheRebel für den Hinweis. Bisher bin ich sehr zufrieden. Den Rucksack habe ich inzwischen für einen Wochenendtrip ausgetestet. Um eine autarke Wanderung für 1-1,5 Wochen zu simulieren, habe ich diesen überfüllt und bin damit auf 19,1 kg gekommen. Zum Rucksack selbst: Gewicht: 1118 g Bestehend aus… • Rucksack (Hauptfach, Schultergurte, Riemen): 807 g • Schaummatte: 56 g • Rahmenstangen: 2 x 27 g = 54 g • Hüftgurt: 178 g • Schultergurttasche (Squirrel Nut Pouch): 23 g Angegeben sind auf der Homepage: 992 g ohne Schultergurttasche. Weicht also leider um 103 g ab, was gar nicht so wenig ist… Materialien: • Hauptkörper: ULTRA 400 X • Doppelter ULTRA 400 X Boden • Fronttasche: UltraMesh • Seitentaschen: oben UltraMesh, unten ULTRA 400 X • Rückenfach für Schaummatte: UltraMesh • Einfassung für Schulter- und Hüftgurt: UltraGrid • Schultergurttasche: UltraMesh Volumen: • Hauptfach (Rolltop drei Mal gerollt): 55 L angegeben – nicht nachgemessen, aber wirkt gleich oder sogar größer als mein Deuter Torres. Bei dem habe ich 58 L gemessen. • Seitentaschen: Laut Hersteller 8 L • Gesamtvolumen: 63 L • Eingerollt hat der Rucksack noch 30 L Volumen im Hauptfach und kann auch als Handgepäck genutzt werden. Besonderheiten: • Befestigungspunkt für den Schultergurt hat die Funktion eines Gelenks (Schnalle) und somit kann der Schultergurt sich sehr gut der Schulterform- und breite anpassen. Im Gegensatz zu einem Schultergurt, welcher direkt an den Rucksack genäht ist. • Der Schultergurt ist so hoch angebracht, dass er einerseits nicht in den Nacken schneidet und andererseits Loadlifter obsolet macht. • Hängender Hüftgurt: Der Hüftgurt ist an zwei Schnallen mit dem Rucksack verbunden. Dadurch hängt der Rucksack am Hüftgurt. Der Hüftgurt wiederum kann sich super an die Neigung der Hüfte anpassen. • Alumium-Rohrrahmen: Zwei vertikale Alu-Rohre und zwei horizontale Alu-Flachprofile ergeben das Tragesystem verbunden mit dem Hüftgurt. Die vertikalen Rohre enden direkt an den Befestigungsschnallen für den Hüftgurt. Dort ist auch das untere Alu-Flachprofil angesetzt. Das zweite liegt an der oberen Seite der Alu-Rohre. Die Alu-Rohre lassen sich sehr einfach entnehmen. Die Flachprofile sind eingenäht. Es fühlt sich so an, als ob die Enden der Flachprofile mit dünnen Gumminoppen o.ä. geschützt sind bzw. diese den umliegenden Stoff schützen sollen. • Doppelter Boden aus Ultra 400 X. Der Zwischenraum ist über das Frontfach zugängig. • Der untere Teil ist voluminöser als der obere Bereich. Dadurch lehnt der Rucksack zum Rücken hin (◣). • 27 Befestigungspunkte Fertigung: • Entwickelt werden die Rucksäcke von Ben und Porter. Dazu gab es schon ein paar Testprodukte. Berichte dazu gibt es auf GGG und Reddit. Die erste Marge von 50 Stk. aus der Serie gab es letzten Monat im April. • Gefertigt werden die Rucksäcke bei einer Näherei in Utah, USA. Kosten: • Rucksack: 400 USD • Schultergurttasche: 27 USD • Lieferung innerhalb USA: 20 USD • Lieferung nach Deutschland: 70 USD Die Kosten sollen wohl in nächster Zeit erhöht werden. Grund sind die höheren Zölle und die Unsicherheit der wirtschaftlichen Lage dort drüben. Wissenswertes: • Die Kommunikation läuft immer über Ben. Er antwortet recht zügig bisher. Meist noch am gleichen Tag. Jetzt zum Schluss hat es auch länger gedauert. • Ben hat wohl einen neuen Job, daher hat er nicht mehr ganz so viel Zeit für die Rucksäcke. • Die Produktion läuft über eine Näherei in Utah. Allerdings waren Ben und Porter wohl jetzt mit der ersten Marge nicht so zufrieden. Es gab ein paar Qualitätsprobleme. Dazu gab es Lieferverzögerungen. Wen das interessiert, kann Bescheid geben und ich kann es noch erläutern. • Mein Rucksack hatte auch solch eine Problem (secondary quality). Porter hat eine fehlende Naht hinzugefügt. Dafür bekomme ich noch eine Erstattung zurück. Da warte ich allerdings noch drauf. Bilder Rolltop ist mit drei Umschlägen geschlossen. In der Seitentasche der Helinox Chair One. Auf dem Bild unten sieht man auch gut die Neigung des Rucksacks in Richtung des Rückens. Ca. 95 cm hoch: Foam Pad: Befestigung vom Hüftgurt (Hanging Hipbelt): Der Rahmen ist hier ansatzweise zu erkennen. Die untere horizontale Strebe verläuft auf dem Foto genau am Ende der vertikalen Strebe. Die obere horizontale Strebe verläuft auf Höhe der Befestigung der Schultergurte. Zur Testwanderung: Eckdaten: • KM: Tag 1: 50 km + Tag 2: 10 km = 60 km • Startlast: 19,1 kg Hüftgurt: Die ersten 5 km fühlte sich der Rucksack recht steif an. Dann wurde es aber schnell bequem und nichts hat mehr gestört. Der Hüftgurt ist wirklich stabil. Druckknöpfe, große Nähte o.ä. an der Hose werden schnell unangenehm. Allerdings habe ich schon gelesen, dass der Hüftgurt mit der Zeit etwas geschmeidiger wird. Das habe ich auch etwas bemerken können. Lastübertragung: Die 19 kg waren schon viel an Last. In der Regel werde ich nicht so viel dabeihaben. Das meiste davon sind auch Essen und Wasser. Die tragen sicher aber erstaunlich gut. Die Last wird richtig gut auf die Hüfte übertragen. Noch besser als bei meinem alten Deuter Torres. Der Hüftgurt sitzt bombenfest. Und auch über die zwei Riemen schön einstellbar. Das gefällt mir sehr. Klar, nach 50 km haben mein Nacken und meine Füße schon geschmerzt. Und auch der Druck auf die Hüfte wurde irgendwann unangenehm. Aber bei so viel Last wandert ja kaum jemand so eine lange Strecke. Möglich ist es auf jeden Fall, wenn man trainiert ist und sich keine Blasen bilden. Rahmen: Der Rahmen bleibt bei 19 kg steif. Sowohl vertikal als auch horizontal. Die Form der vertikalen Streben passt sehr gut zu meinem Rücken. Loadlifter: Das Fehlen der Loadlifter stört überhaupt nicht. Dadurch, dass die Schultergurte oberhalb der Schulter am Rucksack befestigt sind, kann man über diese den Rucksack schön an ran ziehen. Zu dem neigt der Rucksack durch seine Form (unten mehr Umfang als oben) in den Rücken rein. Material: Das ULTRA 400 ist super fest. Fühlt sich unzerstörbar an. Der Boden hat zudem zwei Schichten davon. Leider sind die Nähte nicht verklebt. Außentaschen: Die Front- und Seitentaschen sind sehr tief. Aber durch das UltraMesh liegen diese recht eng. Vor allem die Öffnungen würde ich mir etwas größer wünschen, dann kommt man schneller an seine Sachen und es passen seitlich besser zwei 1,5 L Flaschen rein. Fazit: Was mir gefällt: • Wirkt größtenteils sehr gut verarbeitet • Bequem, selbst bei hohen Lasten • Wirkt sehr robust • Die Volumenangabe stimmt denke ich😃 Was mir nicht ganz so gefällt: • Die abweichende Gewichtsangabe um 103 g. • Das Fehlen von Hüftgurttaschen. Hier kaufe ich mir ein, zwei Hüftgurttaschen oder eine Bauchtasche nach. • Die getrennten Schnallen beim Hüftgurt sind etwas friemelig. • Der Hüftgurt klappt schnell unter das Foampad am Rücken beim Aufsetzen, wenn man nicht drauf achtet. • Die Nähte sind innen nicht geklebt. • Der Zugang zu den Seiten- und Fronttaschen ist für meinen Geschmack etwas eng. Die Taschen selbst sind nämlich groß und sehr tief. Mir würde aber wahrscheinlich so ein Bullet Net für die Fronttasche wie bei Atompacks besser gefallen. • Der Preis ist sehr hoch. Vor allem, wenn man ihn per Post importiert und Zoll zahlt. In Summe auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung für jeden, der auch gerne mal länger als eine Woche autark unterwegs ist. Das komfortable Tragen ist wirklich gut. Er tut genau das, wofür er beworben wird.
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  9. Padjelanta

    Impressionen von Touren

    Habe gerade Bilder von meiner Tour im letzten Jahr rund um Kebnekaise sortiert und gedacht, ich teile mal ein paar Bilder, da sie wirklich schön geworden sind und direkt wieder Lust auf den hohen Norden machen. Der Blick auf Alesjaure aus den Ausläufen des Unna Visttasvággi. Ausblick kurz vor der Nallostuga mit Blick ins Stuor Reaiddávágge auf den Gipfel des Nallu. Das Visttasvággi von Süden mit Blick auf Kugghskammen und Siehtagas mit dem Stuor Reaiddávággi links und Unna Visttasvággi und der Fortsetzung des Visttasvággi. Ausblick vom Tjäkjapass Richtung Süden, also Richtung Sälkastugan. Die Ruhe nach dem Sturm. Nach 2 Tagen und Nächten mit Böen bis zu gemessenen 97 km/h war der Morgen danach unweit der Alesjaurestugan alles friedlich, als wäre nie was gewesen. Ein Ausblick, den ich sicher nie müde werde. Nach einem langen Tag mit Hund einfach den Blicks schweifen lassen.
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  10. Vermutlich ebenfalls ein Klassiker: den Deckel einer PET Flasche nutzen um Erdnägel/Heringe in den Boden zu drücken. Funktioniert ziemlich gut für alles was kein Shepard Hook ist. Wenn man eh solch eine Flasche dabei hat super. Ansonsten wiegt solch ein Deckel ~1.7g. Alternativ kann man sich einen „Drücker“ via 3D-Drucker erstellen der einen Einlass für die Kopfform der persönlichen Heringe hat (z.B. für Y, V, X). Als dritten Zweck kann ein Flaschendeckel auch noch als „Messbecher“ für den Alkoholbrenner dienen (typisch sind 5ml pro Deckelfüllung). Alternativ machen sich „Einweg“-Schnapsbecher klasse. Funktioniert für mich besser als Messstriche auf der Flasche. In Ergänzung zum letzten Punkt kann man von Soßenflaschen wie Sriracha die Dosierspitze für die Alkoholflasche nutzen. Die lassen sich zuverlässig zuschrauben und man kann mit ihnen gut dosieren. Damit auch gut für Anwendung zu Desinfektionszwecken geeignet. Mit 4.5g (im Falle einer Sriracha Spitze) jedoch etwas schwerer als eine einfache Kappe.
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  11. Das wechselhafte Wetter genutzt und nochmals eine etwas optimierte Version umgesetzt: 271g. Die Farbwahl dürfte dabei selbst @Jever genügen. Material sind Argon 49 außen + 7D Soft RipStop innen.
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  12. Ich kann dir den Via Dinarica in Kroatien empfehlen ("weißer" Trail durch die Berge). Bin jetzt schon zweimal jeweils Mitte bis Ende September dort gewesen. Ich finde es dort sehr schön und was ich als sehr großen Vorteil empfinde: die Anreise ist günstig, schnell und unkompliziert. Der Trail ist ziemlich lang, ich bin im Paclenica NP gestartet und nur ein kleines Teilstück gewandert. Anreise: 2 Stunden Flug nach Zadar, mit dem Shuttle zum Busbahnhof, von dort nach Starigrad-Paclenica (ca. 1,5 Stunden Fahrt). Dort gibt es mehrere Campingplätze. Wenn man einen frühen Flug bekommt, kann man auch direkt los wandern. Nächsten Morgen bin ich dann direkt dort gestartet. Der Eingang zum Paclenica NP ist nur ca. 2 km entfernt. Ich bin beide Male die ersten 2 bzw. Nächte auf einer sehr einfachen bewirtschafteten Berghütte geblieben, weil ich es dort so schön finde. Von dort kann man schöne Touren machen, zum Eingewöhnen. Wetter war meist gut, es kann aber schon zu der Jahreszeit regnen und auch gerade in den Bergen ungemütlich werden (Stichwort "Bura"). Jed früher man im September startet, desto besser... Aber meist war es warm und sonnig. Menschen bin ich kaum begegnet, ein paar Hirten, wenige Wanderer. Wenn, dann meist an den unbewirtschafteten Hütten, dort muss man sich mit Wasser versorgen, es gibt nur dort Wasser (ich hatte max. 3 L dabei). Einheimische wandern oft am Wochenende hoch zu den Hütten und bleiben 2-3 Nächte. Diese Hütten sind meist sehr einfach und ich finde sie meist nicht sehr einladend und habe fast immer im Zelt übernachtet. Das ist eigentlich nicht erlaubt... Ein weiterer Vorteil ist, dass der Trail parallel zu Küste verläuft, man hat also regelmäßig wunderschöne Aussichten und es gibt regelmäßig Möglichkeiten, wieder zur Küste abzusteigen, die ist nie allzu weit entfernt. Von dort kann man wieder mit dem Bus zurück fahren.
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