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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 28.08.2025 in allen Bereichen
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In der Praxis scheint mir das Hauptproblem der Revierinstinkt der Förster und Jäger zu sein. In Deutschland gibt es meist Gelegenheiten, das zu umgehen. Montag fand ich eine Wiese, die von der anliegenden Dorfgemeinde für Feste, Märkte u. ä. genutzt wird. Auf meine höfliche Frage kam: Kein Problem, stell Dein Zelt nur eher an den Rand, morgen soll ein Markt vorbereitet werden. Wild zelten - wenn ich den Begriff schon höre. Da wird man als Wanderer in eine Ecke mit Mördern und Kindesentführern gestellt. Picknicken nennt man auch nicht wild essen.2 Punkte
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Durston XDome2 Review
Jakten und ein anderer reagierte auf Schlaumeier für Thema
Meine Freundin und ich hatten für dieses Jahr den südlichen Teil des Cape Wrath Trails in Schottland geplant. Für den gesamten hatten wir leider nicht genügend Zeit. Bisher war mein Zweipersonenzelt ein Taptent Double Rainbow, aber so richtig zufrieden war ich damit nie, vor allem wegen der Kondensation und auch weil ich gerne mehr Platz gehabt hätte. AAber aufgrund des feuchten Klimas Schottlands war jetzt vor allem der erste Punkt ausschlaggebend. Glücklicherweise hat mich meine Freundin dann auf das XDome2 aufmerksam gemacht, dass obendrein auch noch rechtzeitig aus Kanada eintraf, um es dreimal zu testen - einmal auf einer Wochenendtour im Odenwald, auf ner dreitägigen Kajaktour auf der fränkischen Saale und dann noch ne knappe Woche im Pfälzer Wald und den Vogesen. Ich vergleiche jetzt mal einige Eckdaten mit dem Double Rainbow, weil ich das gefühlt der Goldstandart ist: Gewicht: XDome2: 1250 g Double Rainbow: 886 g (wobei meine alte Sil Nylon Variant noch schwerer ist, glaube ich) Aufbau: XDome2: Ganz so intuitiv wie vom Hersteller beschrieben fand ich den Aufbau nicht, aber beim dritten Mal hatte ich den Dreh raus. Es gibt verschiedene Aufbauvarianten. Bei Trockenheit hat man die Möglichkeit, nur das Innenzelt aufzubauen und durchs Insektennetz in den Sternenhimmel zu schauen. Double Rainbow: Aufbau etwas schneller und simpler. Dafür hat bei mir immer irgendwas durchgehangen (lag aber evtl. daran, dass ich irgendwelche Kniffe nicht beachtet habe?). Die Varianten, bei der man die Trekkingstöcke an den Enden einspannt war auch nie so richtig sauber. Keine Ahnung, ob sich das beim neueren Modell geändert hat. Zeltnägel / Heringe: XDome: Mitgeliefert werden acht Aluheringe, im Profil V-förmig. Im Vergleich zu den Tube Pegs des Double Rainbow machen sie einen deutlich stabileren Eindruck. Von den Tube Pegs sind mir schon zwei abgebrochen. Allerdings lassen sie sich aufgrund der Form nicht so angenehm per Hand in den Boden drücken. Mit Handschuhen ging es, bei weichem Boden geht es eh, ansonsten muss man sich mit einem Stein als Hammer behelfen. Und es besteht natürlich immernoch die Option, sich einfach die Heringe / Zeltnägel zuzulegen, die einem persönlich zusagen. Innenraum: XDome: Eine Halle - nach oben deutlich mehr Platz, als das Double Rainbow. Breite ist mit 130cm auch nicht schlecht. Die innere Länge ist laut Hersteller 224 cm, wie das Double Rainbow. Komisch, hier kam es mir kürzer vor. Vielleicht sollte ich mal nachmessen. Große Netztaschen an beiden Enden. Kleine Netztaschen rechts und links an den Seiten. Haben wir nutzen können, nicht zu viel, nicht zu wenig. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, im XDome auch mal einen Regentag einfach auszusitzen. Feuchtigkeit: Jetzt sollte man ja meinen, nach einem Schottlandurlaub könnte ich mich wirklich fundiert über die Performance des Zeltes unter nassen Bedingungen auslassen. Kann ich aber nicht - es hat dieses Mal praktisch nicht geregnet. Allerdings hatte ich das Zelt auf der Kajaktour an der Fränkischen Saale einmal notgedrugen direkt am Fluss aufgestellt und war beeindruckt davon, wie wenig Kondenswasser sich auf der Innenseite des Zelts niederschlug, trotz der Nähe zum Wasser. Ich bin mit dem Xdome soweit sehr zufrieden. Lediglich der dünne Boden macht mir etwas Sorgen. Zweimal hatten wir in Schottland deshalb ein Groundsheet benutzt. Evtl. werde ich mir für Solotouren noch das Xdome1 zulegen.2 Punkte -
Kurzvorstellung / Ersteindruck - Bonfus Altus 38 l Ultra200
Don Downhill reagierte auf Blickpunkt für Thema
Hallo Zusammen, ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später. Motivation Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen. Bestellung/Lieferung Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025. https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/ Verarbeitung Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen. Veränderungen / Verbesserungsvorschläge Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung. Zwischenfazit Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen. Wie geht’s weiter? Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse. Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail. Bis dahin Blickpunkt1 Punkt -
Meinungen zu Naturehike Iso-Matte
Blickpunkt reagierte auf drug2 für Thema
So dann geb ich mal kurz ein eigenes Kurzes Update: Die R5,8 Naturehike Matte ist deutlich schwerer als die angegebenen 440g oder 480g. 440g ist wohl die kurze Version. Wo die 480g her kommen weiß ich gar nicht...das wäre das Gewicht der R3,5 ca. Die wiegt bei mir 494g Nachgewogen: Matte 514g Pumpsack 73g Sind wir also bei fast 600g Reisegewicht. Deutlich leiser als die bekannten "Premium" Matten in Gelb oder Blau für 200€ aufwärts💯 Aufgeblasen komme ich auf 179x54x7 wenn man nicht mit zwei zugedrückten Augen jeden Buckel und jedes Fitzelchen das übersteht mit misst.1 Punkt -
Dazu fallen mir die Gedanken vom alten Geierschnabel (einer der bekanntesten Pfadfinder der Union) ein: Für mich ist das sog. Wildzelten ein wichtiger Faktor, um die Tour "rund" zu machen. Also so in Richtung Abenteuer/Freiheit. Aber zurecht verboten, in einem kleinen Land mit großer Bevölkerung. Aber ein Gesetz ist nicht immer zwangsläufig für jeden sinnvoll. Solange ich Mitmenschen und der Umwelt/Mitwelt keinen Schaden zu füge, werde ich mit meinem Leben tun was ich will. Wo kämen wir denn da hin, wenn man das weiter denkt. Dann könnte mir ja z.B. auch unter Verbot und Strafe gestellt werden - wenn ich nicht in die Kirche gehe oder wenn ich draußen pupse. Das hätte despotische Züge. Beim draußen-sein bin ich erst frei, wenn ich die Zeit nach meinen Ideen gestalten kann - auch bei der Wahl des Schlafplatzes. Ein Gesetz, dass draußen schlafen bestimmen will, soll Uniformität erzwingen. Wobei bestimmte Verhaltensregeln und Verbote für Hinz + Kunz wohl angemessen sind, aber für mich ohne Sinn. Natürlich kann ich nicht erwarten, das für mich das Verbot nicht gilt. Von daher muss ich mich hier an das elfte Gebot halten: Du sollst dich nicht erwischen lassen.1 Punkt
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Review MesoSpire 2 Da ein ewig langer Text eher nicht zu Ende gelesen wird, teile ich die Review in mehrere Posts auf... um schon mal etwas zu spoilern ich bin von dem Teil sehr angetan, mehr zu dem Thema später im Teil Fazit Als Tarptent vor rel kurzer Zeit mit dem MesoSpire eine Single Wall Version des StratoSpire 2 rausgebracht hat, war für mich klar, daß ich mir eins besorgen muß, da ich ja früher viel (sehr zufrieden) mit dem StratoSpire 1 auf Tour war. Und wie schon bei der Review zum SMD Lunar Orbiter geschrieben, bei den Witterungsbedingungen bei der Apriltour in NL ... 6 bis 7 BF, also ordentlich Wind mit Böen und eine große Tagesamplitude, tagsüber sehr viel Sonne, richtig schön warm (ausser im Wind ) und nachts geht es runter bis auf unter Null (teilweise hatte ich nachts Eis auf dem Boot), waren das natürlich perfekte Testbedingungen für Einwandzelte, um die Windstabilität zu testen und auch, um zu sehen, wie gut oder wie schlecht kommen sie mit Kondenswasser zurecht kommen.Genau wie das Orbiter kam mein bestelltes MesoSpire zum Glück noch wenige Tage vor der Tour beim Sack & Pack an. 1. Teil Aufbau Der Aufbau gestaltet sich ähnlich dem Stratospire, es ist ein klein bisschen mehr zu tun, da am Kopf/Fußende nicht jeweils ein V-Strat eingebaut ist, sondern man alternativ jeweils einen beiligenden Einzelstab einsetzen oder Trekkingstöcke benutzen kann. Bei Aufbau muss man genau wie beim Stratospire darauf achten, nicht die Heringe im Rechteck zu setzen, die stehen im Parallelogramm...die Zeltkanten sollten im Rechteck stehen. Bei gutem Wetter (wenig Regen / Wind) steht das Zelt gut mit den sechs Grundherringen. Wenn allerdings richtig schlechtes Wetter ist oder ordentlich Wind, sollte man unbedingt noch die beiden First-Spannschnüre verwenden. Ich empfehle perfekterweise Diese gegen etwas Längere auszutauschen und wenn man gerade dabei ist, die reflektierenden Spannschnüre gegen Nicht-Reflektierende auszutauschen. Dann ist man ein bisschen mehr im Stelth Modus unterwegs. Am Anfang hatte ich Bedenken, ob bei den Klettaufnahmen für die kurzen Stäbe, die auch für die Griffe von Trekkingstöcke designed und die nicht ganz geschlossen sind, die kleinen Stangen da nicht rausrutschen, deswegen hatte ich noch auf das Ende dieser Stangen eine Unterlegscheibe und einen Gummischeibe draufgeschoben, um die Fläche etwas zu vergrößern, aber das Zelt hat mehrfach, über Nacht in 6er bis 7er Starkwind geständen, ohne daß sich da etwas gelockert hätte, danach bin ich jetzt der Meinung, daß es nicht nötig war, die U-Scheiben zu montieren, wenn man einmal den Klett enger gestellt hat. Im Einzelnen gestaltet sich der Aufbau so... Footprint & Zelt so auslegen, daß das Fußende in Windrichtung liegt, dort die beiden Eckheringe setzen, dann die beiden Heringe am Kopfende setzen, daß das Zelt noch etwas locker liegt, man muß ja noch die langen Trekkingstöcke am First einsetzen können. Kurzen Stangen auf den beiden Belüftungsecken einsetzen, zur Apside gehen, den Trekkingstock einsetzen, Abside abspannen, auf der anderen Seite Trekkingstock einsetzen, Apside abspannen, fertig. Zusätzlich, wie schon vorher geschrieben, kann man mit den First Spannschnüren mehr Spannung auf den First geben. BTW muss man, um die Trekkingstöcke an den Eingängen einzusetzen, nicht irgendwas hoch schlagen oder Reißverschluss öffnen, man kann den Trekkingstock prima mit dem Griff voran oben durch die Belüftungsöffnung einschieben, dann nur drauf achten, dass die Spitze wirklich in der Ringöse drin sitzt, nicht daneben. Sollte starker Wind auf einen Eingang stehen, sollte man unten auf jeden Fall drauf achten, dass der Schnellverschluss am unteren Ende des Reißverschlusses geschlossen ist, sonst kann sich bei starkem Wind, da 3# der Zipper ein Stück durch Winddruck hochschieben (wie bei vielen Zelten mit 3# Reissverschluß)1 Punkt
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Ach so was Nebensächliches wie Gewicht, spielt das in einem UL-Forum echt ne Rolle ? ...duck weg... Irgendwie fällt das bei meinen Reviews ja schon mal unter den Tisch , vermutlich, weil ich vor der Kaufentscheidung das mit einbezogen habe... Aber ist natürlich wesentlich, nach dem WE kann ich nochmal alle 4 Zelte, bei denen die Review schon im Forum ist bzw ich in Arbeit habe (SMD Lunar Orbiter, SMD Lunar Duo 2024, TT MesoSpire, Slingfin Cinder Dome) genau verwiegen und auch mal genauer komprimiertes Packmaß ausmessen. jetzt erstmal kann ich nur die Werte von S&P liefern... MesoSpire netto Also Zelt, Packsack, die kurzen Eckstäbe, alles was man braucht, ausser Heringen 1080 g weitere Gewichtswerte, die da stehen... 1021 g Zelt 16 g Packsack 6 g Heringsbeutel 6* 8,4 g (nachgewogen) 15,4 cm Easton® Nano Heringe 43 g 2* Carbon Kurzstreben1 Punkt
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Altra Lone Peak 9+
sevenfifty reagierte auf dee_gee für Thema
Hier meine Geschichte: Juli 2022 habe ich erstmals den Altra LonePeak5 auf einer 4-Tages-Tour (Mittelgebirge, E1 im Sauerland) getragen. Ich hatte vorher meist Joggingschuhe von ASICS getragen oder LOWA-Wanderschuhe. Es gab keine "Eingewöhnungszeit". Die ALTRA-Original-Form hat mich dann begeistert, und ich habe meinen "Schuhpark" sukkzessive komplett auf Altra-Modelle umgestellt. 3x in der Woche Joggen, vorzugsweise mit Torin- und Mont Blanc-Modellen. (Paradigm, Timp etc. hatte ich auch mal ausprobiert). Im Alltag trage ich meistens irgendeine LonePeak- oder Superior-Variante, tw. auch Olympus. Alles Altra, alle 0-drop. Auf Hikes ist der Olympus (5 oder 6) mein Schuh to-go. Zwei Paar Olympus 5 hatten mich letztes Jahr knapp 1400 km über Spaniens Caminos getragen. In der gesamten Zeit seit Umstellung auf 0-drop/Altras gab es ein paar Tage, da fühlte sich meine Achillessehne gereizt an. Insg. schätzungsweise 6-9 Tage innerhalb der letzten Jahre, meistens so 2-3 Tage am Stück. Aber nichts sonderlich schmerzhaftes. Ich habe auch keinerlei Maßnahmen diesbzgl. ergriffen. Ich mache i.d.R. täglich morgens eine kurze Yoga-Einheit, u.a. mit Sonnengruß ("Herabschauender Hund"). Vielleicht hat mir das geholfen. Ebenso, dass ich auch beim Joggen und im Alltag komplett auf Altras gewechselt habe. Mittlerweile will bzw. "kann" ich gar nichts anderes mehr laufen, als 0-drop-Schuhe mit breiter Zehenbox, wie z.B. die von Altra. Ich denke, es hilft, sich mit 0-drop Schuhen permanent und im Alltag (im Büro, beim Einkaufen usw.) 'anzufreunden'; dann langfristig ganz umzusteigen -- bevor man die Schuhe dann erfolgreich auf 'nem langen Thruhike o.ä. trägt. Das aber nur meine laienhafte, subjektive Einschätzung dazu.1 Punkt -
Vor sechs Jahren in Japan hab ich mir mal so einen ultraleichten Schorm angeschaut, war nicht so überzeugend. Arg spillerig. Und klein. Ich weiß natürlich nicht, ob das so ein Amvel Umbrella war, das Gewicht kam jedenfalls hin: Ich wäre ja sehr an einwm Erfahrungsbericht interessiert, falls wer den kauft1 Punkt
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Ich bleibe meinem Euro Schirm treu. Der hält ganz sicher auch kräftigen Wind aus ;-)1 Punkt
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An sich ist doch die Frage was deine Motivation ist. Wenn du möglichst sportlich und schnell durch deinen Trail willst, ist "durch mehr Askese noch mehr Leistung ermöglichen" sicher eine Option. Meine Ist eher Gegenteilig, ich möchte durch möglist Wenig Gewicht möglichst angenehm meinen Trail laufen. Ich spar mir nach Möglichkeit alles was ich nicht brauche, hab nur ein Handy dabei oder ein Stuhl käme mir nicht in den Sack (in den Bergen gibt es genug Sitzmöglichkeiten), würde aber nie einen zu kalten Schlafsack oder ein unpassendes Zelt mit nehmen (been there, done that) Ich hab auch meine Luxus Sachen (2tes paar Schuhe, Tasse muss sein, Regenhut), würde dir in den Bergen aber tatsächlich zu so wenig wie möglich raten. Das ganze Zeug will einfach nicht hoch und wehrt sich, und wenn oben, drückt es beim Absteigen biestisch1 Punkt
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Minimalismus vs. Komfort.
khyal reagierte auf MiaTravels für Thema
Ich taste mich auch immer noch an dieses Thema heran. (Soll heißen, meine Packlisten sind im besten Fall leicht, aber nicht ultraleicht). Für mich ist UL aber kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit, um bestimmte Touren überhaupt zu machen. Mit einem zu schweren Rucksack riskiere ich, dass ich wegen körperlicher Überlastung ggf. abbrechen muss. Unter der Prämisse "das Beste für meinen Körper" wähle ich vor allem hier bewusst keine UL-Variante: Rucksack (wiegt um die 1,3 kg, Bach Daydream) >> Gewicht wird perfekt auf die Hüfte gelenkt, wodurch ich keinerlei Schulterschmerzen bekomme Sitzkissen (UL wäre wohl weglassen) >> Kälte-Prävention als Schutz vor Folge-Erkrankungen einige Kleidungsstücke aufgrund ihrer Wärmeleistung >> Wärmeerhalt ist für mich kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für alles ich habe sicherlich mehr Cremes/Pflegeprodukte mit als andere (ich war bisher aber auch immer in Unterkünften mit Duschen - beim Wildcampen würde ich vermutlich anders packen, weil dann mehr die Hygiene als die Hautpflege im Vordergrund stünde) Jetzt steht bei mir das erste Mal eine Tour mit Zelt an. Das sind gut 2 kg mehr allein für Zelt, Isomatte und Schlafsack. Da spielt dann neben dem Gewicht auf einmal - bei gleichem Rucksack - auch das Packvolumen eine sehr große Rolle. Was ist denn dein persönlicher Antrieb, für die geplante Tour ggf. Gewicht einzusparen?1 Punkt -
Minimalismus vs. Komfort.
khyal reagierte auf Ledertramp für Thema
Ich mache Urlaub, also will ich nicht leiden. Ich hab zum Beispiel meistens ein größeres Zelt dabei, als theoretisch nötig. Aber bei Dauerregen in Norwegen will ich mich einfach entspannt im Zelt ausbreiten können und meinen Rucksack im Zelt packen können, ohne dauernd an die Wand zu stoßen. Elektronik habe ich auch mehr dabei als nötig, da ich unterwegs gerne Hörbücher höre und ne Kamera dabei habe. Klamotten hingegen habe ich kaum dabei. Ich brauche keine Wechselsachen. Ein Set für tagsüber, das kann auch nass werden und dann was Trockenes zum Schlafen, mehr brauch ich nicht. Schlafsack lieber etwas wärmer, frieren ist doof, aber auch nicht zu warm. Gehe in der Regel mit nem Quilt, der bei 0 Grad angenehm ist. Rucksack hab ich auch je nach Tour nen schwereren dabei, wenn ich für zwei Wochen Essen dabei habe, will ich das nicht in einem Rucksack haben, der für max. 12kg gedacht ist. Aber das kommt alles sehr auf die Tour an. Würde ich ne Tour machen, wo ich alle drei Tage nachkaufen kann und mein Handy aufladen kann, dann hätte ich auch leichtere Ausrüstung dabei. Bei deiner Tour: Wie sieht die Infrastruktur aus, die du nutzen kannst/willst? Mehrtägige Tour in den Alpen kann vieles bedeuten.1 Punkt -
Spanien (z.B. GR249) im Herbst: Tipps, Erfahrungen, bester Zeitpunkt
Mia im Zelt reagierte auf Antonia2020 für Thema
@RaulDukeDie Tickets sind gebucht, das war schon ne längere Recherche... Das sind die Ergebnisse Interrail lohnt sich leider nicht, weil die Reservierungen plus das Ticket insgesamt teurer waren als die Einzeltickets. Der Nachtzug von Paris nach La Tour De Carol kommt ebenfalls leider nicht in Frage, weil wir von dort einfach nicht gut wegkommen würden in Richtung Malaga Gebuchte Tickets sind jetzt wie folgt: Hinfahrt: Köln - Paris Nord mit dem Eurostar, 8:44 bis 12:06, 65 Euro Paris Gare de Lyon - Barcelona mit dem TGV, 14:42 bis 21:27, 119 Euro Übernachtung in Barcelona Barcelona - Malaga mit dem AVE, 8:35 bis 14:56, 38 Euro Rückfahrt: Malaga - Barcelona mit dem AVE, 8:25 bis 14:21, 38 Euro Nachmittach und Übernachtung in Barcelona Barcelona - Paris Gare de Lyon mit dem TGV, 9:26 bis 16:12, 129 Euro Paris Nord - Köln mit dem Eurostar, 17:54 bis 21:15, 42 Euro Für die Hinfahrt hab ich die Tickets einzeln bei den Anbietern gekauft (Eurostar, SNCF, Renfe), das war deutlich günstiger als über Trainline. Für die Rückfahrt hab ich die Verbindung Barcelona-Köln über Trainline gebucht, weil der Umstieg ein bisschen knapper ist man bei der Buchung über Trainline in Paris anbieter-/länderübergreifend die nächstmögliche Verbindung nehmen kann, falls was schiefgeht. Für die Hinfahrt denk ich, dass der Eurostar nach Paris eigentlich immer superpünktlich ist und in Paris auch genug Zeit für den Bahnhofswechsel bleibt. Ich freu mich schon mega auf das Zugfahrerlebnis Früh buchen ist m. E. superwichtig, 6 Monate vorher ist das für jede der Strecken möglich. Gerade die Strecke Paris-Barcelona scheint schnell ausgebucht zu sein oder zumindest sehr teuer zu werden. Wir haben aus diesem Grund die Rückfahrt für diese Strecke auf einen Montag gelegt und die Hinfahrt auf Samstag. Freitag und Sonntag waren trotz der frühen Buchung arg teuer...1 Punkt