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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.07.2026 in allen Bereichen

  1. Hi, ich bin über folgenden Beitrag bei den Nachrichten gestolpert: https://home.1und1.de/magazine/reise/gefaehrlicher-trend-wandern-42530912 oder auch https://www.chip.de/news/hobby-freizeit/vorsicht-wanderer-nach-neuen-vergiftungen-warnen-hochgebirgsretter-wasser-aus-baechen-und-seen-zu-trinken_5131e438-9441-4cdc-b121-e2d2e618eade.html In den Pyrenäen kam es wohl jetzt wiederholt zu Rettungseinsätzen wegen Brechdurchfall, weil Wanderer aus Quellen und Bächen getrunken haben. Ich wäre jetzt eigentlich naiv davon ausgegangen, dass in fließenden Gewässern ein vernünftiger Wasserfilter Bakterien und größeres heraus Filtert und Viren nicht so ein Thema sind (Chemikalien werden natürlich nicht heraus gefiltert, die würde ich in den Bergen jedoch nicht erwarten). Was meint Ihr?
  2. Ich würde die Sonnenbrille in den Alpen nicht daheim lassen. Vielleicht findest du ein leichteres Etui oder nimmst eines von diesen Brillen-Putz-Säckchen.
  3. Kaufentscheidung - brauche eure Hilfe

    MiniMuli reagierte auf Thorsten81 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab ihn jetzt einfach mal bestellt.und guck mir den mal an. Ich hab halt keine Alternativen gefunden, wird jetzt nur nicht mehr rechtzeitig zum Rothaarsteig ankommen, aber egal
  4. Schlafsackfragen, Vergleich Füllmenge, ME Xenith

    khyal reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also hier https://pajaksport.com/78-core-400-d.html sind 465g Daune für den Core angegeben?!
  5. Western Uplands Backpacking Trail, Kanada

    khyal reagierte auf traveloors für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also ich war in der Region noch nicht, aber eine kurze Recherche ergibt, dass es da Schwarzbären gibt und du dein Essen nicht im Zelt, sondern idealerweise hängend irgendwo lagern solltest. Neben Schwarzbären gibt es wohl außerdem Waschbären, die zwar nicht gefährlich aber sehr nervig sein können, also nix großartig rumliegen lassen. Mobilfunk scheint es nicht zu geben, ich würde dir daher, vor allem als Alleinreisender, raten, ein Inreach o.ä. mitzunehmen. Das musst du ja auch nicht kaufen, sondern kannst es für deine gesamte Reise z.B. über Protegear ausleihen. Und dann solltest du vielleicht insgesamt nochmal wenigstens ein bisschen Grundlagenrecherche betreiben. 🙃
  6. @plumpudding_pi Es ist mit dir, wie so häufig bei Anfängern, die hier um Rat fragen. Es wird Rat gegeben, aber vieles wird nicht angenommen. Es geht auch leichter, ohne jedes finanzielle Limit zu sprengen! Der Kleinanzeiger im Netz ist da das Zauberwort. (Und natürlich auch der „Biete Bereich“ im Forum.) Von Hängematten, über Gas/Spirituskocher, Luftmatratzen, Rucksäcken, bis zum Assblaster. Da findest du alles, innerhalb von Wochen. Unter „Sport und Camping“ einfach dauerhaft die Suche „ultraleicht“ und „ultralight“ speichern. Und ja, täglich nachschauen. Ist dir zu viel Arbeit? Dann zahle eben das doppelte, bzw schleppe das doppelte! Das Gute ist, das wenn du dabei bleiben solltest, sich bei dir noch vieles ändern wird, da du immer wieder lesen wirst, wie leicht andere unterwegs sind und wie schwer du selbst.
  7. @plumpudding_pi Also der Assblaster, o.ä., ersetzt das Klopapier! Leave no Trace! Ich bin damit aber auch nicht warm geworden und nutze weiterhin Klopapier. Die Schaufel ist aber der wichtigste Teil, einer vernünftigen Fäkalentsorgung on Trail, da man eben seine Kackwürste auch nicht in der Natur herum liegen lassen sollte. Wenn man dann eh ein Loch gräbt, kann das Papier auch da mit rein!
  8. die Standard UL Lösung hier wären die Plastik-Erdnussbutter-Gläser Bei mir eher eine Makroplastik Schleuder, der fusselt 😅 On the plus, es besteht hauptsächlich aus Luft. Ein Fleece ist aber sicher auch eine Mikroplastik Schleuder Temperaturabhängig. Und wie du deine Touren gehst. Spätestens unter 10°C nehm ich sie mit. Ich habe aber auch kein Problem 4 Tage am Stück durch den Regen zu laufen Naja, dein 6cm Opinel reist das auch nicht raus, oder? Für nur Tüten aufschneiden habe ich ein 5er Opinel. Wenn ich mit Brotzeit/Jause rechne, habe ich ein normales (dünnes) Victorynox dabei, man will ja durch die Salami kommen. An denen wird dein Basweight sicher nicht scheitern. Man kann sie auch als Heringe re-usen Der Trick wäre wie beim Trangia die Öffnung sinnvoll kleiner zu bekommen. Hab mal gehört das Leute 20ct Stücke rein schmeißen, das geht halt nur mit Carbonfilz. Habs noch nie ausprobiert. Mir ist nicht klar was an Alkohol zwangsläufig nachhaltiger ist - man kann den btw auch aus Erdöl herstellen 😉 Es gibt Gerüchte das man Strohrum so baut. Die Nachhaltigkeitsdiskussion ist eine schwierige im UL. In a nutshell - ich halte es oft weder für möglich noch für sinnvoll (zB auf Synthetikfaser zu verzichten) und rate das im Privatleben oder der Anreise zu kompensieren. But hike your own hike.... Wenn du ne Nadel und nen Faden in einem mini zip Beutel einpackst, sollte das doch unter 2g wiegen und seine Dienste tun? Du kannst Deine Liste nach Gewicht sortieren, und da wo am meisten steht, wirst du üblicherweise am meisten fürs Geld raushauen. An sich bekommst du normalerweise aus jedem Teil eines UH Setups 20-50% Gewichtsersparnis auf Dauer hin, das läppert sich dann auch. Es macht meistens auch kaum Sinn, alles zu verkaufen und wegzugeben und alles neu zu shoppen, es sei denn Du hast jetzt vor über Wochen und Monate unterwegs zu sein. Und am Anfang wirst du tatsächlich am meiste Gewicht los, indem du Sachen weg lässt. Ich denke das ist auch einfach nur trekking Routine zu wissen was man braucht oder nicht. Losziehen, ausprobieren! Das freakige Zeug besser zuerst mal auf nem Weekender testen Happy Trails!
  9. 1 Punkt
    Ich weiß, warum ich der KI nicht traue.
  10. Zuerst habe ich mich schuldig gefühlt, was ich da angerichtet habe ... . Dann habe ich die KI gefragt. Die hat folgendes aus meinem Post verstanden " Ich lese den Beitrag als satirische Meta-Beobachtung über die UL-Community" Da fühle ich mich doch schon viel besser!
  11. @Epiphanie Der Assblaster, ersetzt doch die Kackschaufel nicht?!?! Oder lässt du deine Haufen, egal ob mit oder ohne Papier, einfach so in der Gegend herum liegen?
  12. 1 Punkt
    Ist doch völlig Wurscht, wer was trägt, Hauptsache es sind nette Leute da, mit denen man in Kontakt kommt, keine agressiven Prolls mit 3 Promille in der Rübe und es spielen geile Bands, die es drauf haben und mein Herz berühren. Und wenn ich dann nachts nach einer klasse MTB-Strecke durch die Wald mit den Songs im Ohr an meinem Zelt ankomme, mir ein kaltes Alkfreies nehme und mir das Lineup für den nächsten Tag anschaue, damit ich wieder "passend" rüberradele und mich dieses Jahr dran freuen konnte, daß ich mich aufgrund des warmen Wetters eher mit dem MTB durch Sandlöcher als durch Schlamm wühle, ist es doch alles klasse. Und was die Klamotten betrifft, wenn die Bands gut sind, bin ich vom "Rumhüpfen" eh nassgeschwitzt, ob jetzt luftiges Outdoor-Shirt oder sonst was anhabe, und beim Chillen zwischen den Bühnen können wir gegenseitig unsere Vielfalt bewundern, Andere evtl meine nackten Füßen in Sandalen, ich beim Typ neben mir die Cowboy-Stiefel die klasse zu seiner Jeans passen und das Mädel daneben stylt sich gerade für die nächste Band um und alle sind wild entschlossen, zusammen eine geile Zeit zu haben
  13. Fun Fact: Auf Festivals in Norwegen, wie zb dem Midgardsblot oder dem Vinjerock findet sich immer allerhand top Gear. Die Norweger sind halt eher mal in der Natur unterwegs, als die Deutschen und haben entsprechend gute Ausrüstung. Das Vinjerock findet am Rand vom Jotunheimen NP statt, der Campground da ist nichts anderes als das, wo wir so campen, wenn wir auf Tour sind. Zu dem Festival reisen einige nach einer Tour durch Jotunheimen an. Andere kommen mit Kajaks. Einmal hab ich sogar einen gesehen, der mit dem Wasserflugzeug angereist ist. Das ist natürlich nicht mehr UL :D
  14. Hebridean Way Mai 2026

    HEB reagierte auf waldhummel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.
  15. Hebridean Way Mai 2026

    izi reagierte auf waldhummel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 5: Mi 13.05. (20km) Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse) Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann. Tag 6: Do 14.05. Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein. Tag 7: Fr 15.05. (18km) Lochmaddy – Berneray Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen. Tag 8: Sa 16.05. (19km) Leverburgh - Horgabost Campsite Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.
  16. 1 Punkt
    Hallo zusammen, das dürfte einige hier interessieren: Alle Matten in der Größe Large bzw. LW. 1) Exped FlexMat (LW, R-Wert 1.5): 444 g 2) Exped FlexMat Plus (LW, R-Wert 2,2): 587 g 3) Exped Flex 3R (LW, R-Wert 2,8): 600 g 4) Therm-a-Rest RidgeRest (Large, R-Wert 2,1): 514 g Mit der FlexMat Plus war ich u.a. in Jotunheimen (Norwegen) zwischen August und September unterwegs. Hat sehr gut bis in den einstelligen Temperaturbereich funktioniert. Auch als schwerer Seitenschläfer. Die Matte war hinsichtlich Bequemlichkeit bisher meine Referenz im Bereich der Faltmatten. Die normale FlexMat würde ich niemals solo verwenden. Zu unbequem. Die TAR Z-Lite (nicht im Bild) ist da deutlich bequemer. Ich komme mit den Maßen (Länge & Breite) allerdings nicht klar… Die Exped Flex 3R sorgte beim ersten Probeliegen und Direktvergleich mit der FlexMat Plus auf dem Boden meiner Wohnung für eine (kurze) Enttäuschung. Sie kam mir im ersten Moment nicht so nachgiebig und komfortabel wie die FlexMat Plus vor. Gerade die „Anus-Noppen“ der FlexMat Plus sind ja der Komfort-Gewinn schlechthin! Wieso hat man die jetzt wieder glattgebügelt? Nach einigen Minuten stellte sich die Flex 3R allerdings als spürbar wärmer und auch als mindestens ähnlich komfortabel wie die FlexMat Plus heraus. Ich habe noch keinen Langzeitvergleich, aber der neuen Exped würde ich hinsichtlich Haltbarkeit mehr zutrauen als der blauen FlexMat Plus.
  17. UL Zelt für große Menschen

    ulala reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    http://fitmytent.com/ VG. -wilbo-
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