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fettewalze

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Alle erstellten Inhalte von fettewalze

  1. Ich nehme auf meine Bikepacking Touren in D nur einen Bivy Bivy (Alpidex 275g oder Terra Nova 210g) plus Matte und Quilt mit. Mit dem Fahrrad kann man innerhalb einer Viertelstunde soviele mögliche Überdachungen finden (geschlafen habe ich bisher in alten Kuhställen, Bunkern, Parkhäusern, Tiefgaragen, Bauwägen, Toillettenhäuschen, unter Terrassenüberdachungen, Haltestellen, Supermarktdächern etc), so dass höchstens mal ein Ponchotarp bei Schlechtwetter mit in die Ausrüstung kommt. Den OR Helium Bivy konnte ich egal bei welchem Wetter nicht kondensfrei bekommen. Im Regen macht er auch keinen großen Spaß, da man ihn nie vollständig schließen darf, wenn man länger drin schlafen und wieder aufwachen will. 😶
  2. This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever Zitat University of Oregon product design professor Tom Bonamici spent the past year making his own summer backpacking kit from wool, silk, cotton, and other natural fibers. Here's how it performs in the backcountry. In August, Bonamici headed to Mt. Hood outside his home in Portland to see how his pieces would fare in the backcountry. Here are the key pieces of the collection—with a total base weight of 10 pounds—and how they’ve held up so far. Leider werden nirgends die genauen Gewichte aller wichtigen Gegenstände genannt (zB Gewicht des Rucksacks). Seine website hat nur ein paar Nahaufnahmen: https://www.tombonamici.com/. Im Artikel genannte Gewichte: Seidentarp ~710g (25 ounces), Isomatte ~910g (Kork, Ventile [dicht gewebte, wetterfeste Baumwolle], Wolle; 2 pounds)
  3. Machst Du nur Kurztripps mit vorhersehbarem Wetter oder willst Du länger unterwegs sein? Wennletzteres, dann mit Hütte bei Schlechtwetter oder komplatt autark?
  4. Statt der Trinkblase lieber eine 1.5er PET Wasserflasche mitnehmen. Zwecks Wasser wiederum die entgegenkommenden Wanderer abfragen, sonst schleppt man zuviel Wasser den Berg hoch, obwohl um's Eck eine Quelle ist. 😉 Klopapier - Als ULer kommt man jeden Tag an ein oder zwei Biwakplätzen und deren Toilleten vorbei. Man muss eigentlich nicht in die Wildnis machen. Riechen tut man es trotzdem überall. Für das Gewissen und um im Notfall das Richtige zu tun, eher drin lassen. Mit Deuce (Schaufel), 5g Bidet oder 10g Waschlappen ergänzen. Filter - Deshalb würde ich heutzutage auch einen Wasserfilter mitnehmen. Die Menschen und Kühe sind überall anzutreffen und machen überall hin. Damals hatte jemand sogar in eine senkrechte Kletterstelle in den Fels gekackt. Kochmöglichkeiten gibt es bei den Biwakplätzen und sind im Preis mit inbegriffen. Die Wartezeiten waren vor Corona erträglich (max. 15min im August). Da Ihr relativ kurze Etappen lauft, solltet Ihr keinerlei Probleme bekommen. Zu viel Essen! - Du musst den Mist schleppen! 🤣 Ich kann die 3-Gänge-Menüs auf den Hütten bis auf eine Ausnahme (Hütte bei Ghisoni bewirtete sehr spärlich und war dazu im Vgl. noch sehr teuer) sehr empfehlen. Ich wäre heutzutage ohne Kochset mit 2 Tages-Notrationen unterwegs und würde die entgegenkommenden Franzosen nach deren Erfahrungen und Bewertung bzgl. des Essen ausfragen. Warum nimmst Du breakfast bowl und Kochtopf mit? Trailrunner - Deutlich leichter. Knie, Füße und Beinmuskulatur werden es Dir am Abend mit weniger Müdigkeit danken. Ich bin den GR20 in Asics Turnschuhen ohne Probleme gelaufen. Guck halt, dass sie für Fels und nicht für Matsch besohlt sind. Hardshell/Regenjacke - Overkill, da wenig multiuse und der Anwendungsfall ist mMn sehr, sehr eingeschränkt. August und September haben im Schnitt 3-5 Regentage mit kurzen Gewittern oder Niesel am Nachmittag. Da lohnt keine dezidierte Regenjacke. Zumal der Wetterbericht momentan positiv aussieht. Stattdessen lieber Einwegponcho (~20g, mehrfach benutzbar, ausreichend für die kurzen Regenschauer, wird bei mir auf Mittelmeerinseln solo - in den Alpen als Backup seit Jahren verwendet, Kosten 1-2€), Windjacke mit DWR (trocken bei Nieseltagen, ~80g) oder Billo Regenjacke (zB ~90g Rockbros Cycling Rainjacket o.ä., hält bei mir seit Jahren). Wechselklamotten - Ich habe immer eine trockene Unterhose, ein zweites Paar Socken und ein zweites Sunshirt mit. Weniger Gewicht ist aber immer Trumpf am Berg, gerade wenn es 30° hat. Tipps: 1) Wenn Du ~200m keine Markierung siehst, zur letzten zurückkehren und neu suchen (zwei oder drei Abzweigungen sind etwas versteckt, sonst perfekte Ausschilderung)! / Zwischen l'Onda - Piana [und Bavella - Asinau jeweils] die Alternativ- bzw. Alpinrouten wählen. Sie sind kürzer, nicht schwer und deutlich schöner! 2) Sonst gilt wie immer: Macht Dich mit den Grundlagen der Orientierung (Himmel, Karte, Kompass - auch bei Benutzung von GPS sehr wichtig!) und über das Verhalten bei Gewitter, Erste Hilfe und die allgemeinen Notzeichen bekannt! Infomieren über das Verhalten auf einer Weide bzw. ggü Kühen kann auch nicht schaden.
  5. Ja, das stimmt, diese Einschränkung habe ich vergessen zu erwähnen. Herrschende Meinung ist, dass das GWC für eine maximale Körpergröße von 185cm ausgelegt ist. Aber Solo-Pyramid-Tarps gibt es in ahnlichen Preis- und Gewichtsklassen mit längerer Liegelänge sowie besserem Rundum-Schutz. Zumindest laut Spezifikation bzw. Datenblatt sollten zB das PyraOmm Solo Tarp (360g, 200€, 276cm Liegelänge), der Poncho PyraOmm (350g, 200€, 276cm Liegelänge) sowie das Hyberg ExploMid I (20g, 180€, 290cm Liegelänge) mehr Liegelänge bieten. Leider kenne ich keine Erfahrungsberichte zu den realisierten Liegelängen der genannten Beispiele.
  6. Ich liebe mein Gatewoodcape (Ponchotarp GWC: 310g, 140€) mit Bivy (Alpidex 275g oder Terra Nova 210g), bin damit seit über 10 Jahren bei allen Wettern in den Bergen unterwegs und schätze es sehr als superleichte, multiuse "Traktorlösung" (keine Extras, stabil, funktioniert). Es ist für mich, 180cm, selbst mit 120cm Stock sehr geräumig.
  7. Das sind, wenn ich richtig gezählt habe, Stoff eine Minute zuschneiden (zB Regenschirmstoff), 4 gerade Nähte (geht auch per Hand), einen Tanka einziehen. Fertig. 0 bis 3€, π mal Daumen maximal 90 Minuten. 😉
  8. Es ist ein vielseitiger, sehr leichter Rucksack. Preislich gibt es momentan in der Gewichtsklasse (<600g) mMn keine besseren Alternativen außer MYOG. Gute Entscheidung! 😉 Mir würde noch eine Schultertasche (shoulder strap pocket) für's Handy fehlen. An das muss ich neben der Wasserflasche am häufigsten während der Wanderung zugreifen. (MYOG ist relativ schnell und günstig gemacht! zb klick klick2)
  9. Wo willst Du nachts schlafen? Wenn Du vorwiegend im Wald oder auf offenen Wiesen schlafen willst, wären beide Alternativen nicht wiklich miteinander vergleichbar. Dafür kriechen und fliegen in unseren Lagen zuviele Insekten auch in der Dämmerung und nachts herum (Mücken und Ameisen). Für den Wald nehme ich mir daher einen geschlossenen Bivy mit Bug Net (Terra Nova Moonlite 230g) zusätzlich zu meinem GG Ponchotarp (220g, wie das GG Solo Tarp nicht mehr verfügbar, aber ähnlich dem MLD Pro Poncho Tarp) mit. Wäre ich in D zu Fuß unterwegs, käme auch mein Gatewood Cape (300g, ältere + leichtere Version) plus China-Net-Inner (350g) in Betracht. Über der Baumgrenze benötige ich keinerlei Insektenabwehr und bin nur mit dem GWC plus Bivy als Windschutz (Alpidex Bivy 275g) unterwegs.
  10. https://www.coburgerhuette.at/die-schlafplaetze/ Wobei mich noch nirgends jemand aufgrund der Benutzung eines Quilts oder Schlafsackes rausgeschmissen hat. Nachts kann es je nach Hütte, Belegung etc ziemlich kalt im Schlafquartier werden (~15°C). Beheizt werden die Schlafräume grundsätzlich nicht. Also vor dem Schlafengehen dickere Klamotten und nicht benutzte Decken griffbereit legen, damit man nachts nicht lange suchen muss. 😉 Ohropax sollte man auch immer einstecken!
  11. @ThoBerg Ich kann momentan keine aktuelle Empfehlung geben, da ich immer noch ein paar Tüten vom alten Arbeitgeber nutze (durchsichtig, 70l, super robut und trotzdem leicht). 😅 Eine Tüte hält bei mir meist 2-3 Jahre bzw. bis zu 30 Wanderwochen. Mit Tapen wäre das sogar noch ausbaubar. Theoretisch kannst Du jede Tüte nehmen, die vom Volumen gleich oder größer als der Rucksack ist. Der Rest ist Geschmacksache. Profis kaufen Rucksackliner beim Outdoorhändler ("Nylofume", Gossamer Gear pack liner). Ein Schwerlastliner wäre beim Fliegen von Vorteil, da man ihn vor dem Einchecken ohne Angst vor Zerstörung um den Rucksack machen kann. Nimm einfach irgendeine Rolle "60l reißfeste Müllbeutel" für 3€ von Swirl oder Pely aus dem Supermarkt. Die sollten nicht so schwer wie Schwerlastsäcke sein und trotzdem ohne Probleme länger halten. 😉
  12. Mountain Equipment kündigt sein "The 2 kilo project" für den 21.04. an: Zelt (565g), Rucksack (400g), Matte (455g) und Schlafsack (505) mit insgesamt 2kg (1,925kg 😄).
  13. Ja, genau so. Mit Pack-Cover landet das Wasser bei Dauerregen über die Träger, Nähte an der Seite oder beim Öffnen sowieso im Rucksack. Also lieber gleich Schlafsack etc wasserdicht in der Mülltüte verstauen und die Sachen, an die man tagsüber ran muss (Essen, Regenjacke, Handschuhe) oben drauf legen. So bleiben die Essentials trocken für die Nacht. 😉
  14. Decathlon hat zumindest in UK einen neuen Quilt im Angebot: £250, 900 cuin FP, 3 Größen (M -170cm k.A. Daune 620g/ L -185cm 420g Daune 695g / XL 198cm 500gDaune 825g) bis 0°C
  15. Nicht neu, aber ohne Erwähnung im Forum: Pilgrim Ultralight https://pilgrimul.com/product-category/backpacks/
  16. Ich bin seit Jahren ohne Probleme messerlos unterwegs und habe es nie vermisst. Statt des Victorinox bzw. für die Alpen käme ein Gear Swifts Scalpel Knife No.36 Tick Remover (40mm Klinge, 3,5g, 13€, Ersatzklinge 1,60€) in Betracht. Für SULer gibt es auch noch das Scalpel No.11 mit 2,7g, 19mm Klinge und Nadel. Für Holzbearbeitung sind beide natürlich nicht gedacht. 😆
  17. Lundhags Padje Ultralight 45 L backpack, ~820g, mit Alu-Rahmen wie die alten GG Mariposas https://lundhags.com/eu/guide/backpack-guides/padje-ultralight-backpack
  18. @Rene Wie groß bist Du? Besitzt Du schon ein Tarp? Wie groß ist das Budget?
  19. Nimm das Durston X-Mid o.ä. plus wasserabweisenden Bivy (statt Inner) in die Berge. => Leicht (Fly ~450g + Bivy ~200-300g), vielseitig (Cowboycamping, unbewirtschaftete Hütten/Höhlen/Bunker), auch in Extremlagen (nur Bivybreite plus Fly übers Gesicht) und bei -wetter anwendbar. Ich bin seit Jahren ohne Probleme mit einem ähnlichen Setup (GatewoodCape 275g + Bivy 275g) unterwegs und hatte auch alle denkbaren Wetterkonstellationen dabei. Klar in einem Bergsteigeriglu für 600€ muss man nachts bei Schneefall nicht ein- oder zweimal den Schnee vom Fly schütteln, trägt dafür aber an 99% der Tage weniger Gewicht mit sich rum.
  20. SUL Pack, ähnlich dem STS Ultra Sil, schwerer, dafür mit 3 Mesh-Außentaschen: Alps Mountaineering Tempo 18 Day Pack, 150g, 18l, 23€
  21. fettewalze antwortete auf Maalinluk's Thema in Ausrüstung
    Die Cnoc Flasche hat ein ziemlich begrenztes Einsatzfeld mit einigen Negativpunkten (schwer, nicht mit heißem Wasser befüllbar, schlecht zu reinigen, bedingt quetschbar [im Gegensatz zu den Laborflaschen]), sodass alles durch eine 2€ Colaflasche abgedeckt wird.
  22. fettewalze antwortete auf Maalinluk's Thema in Ausrüstung
    Mir wäre die Öffnung zu klein zum befüllen und reinigen. Beim Laborbedarf gibt es ähnliche Flaschen mit kleiner Öffnung oder Weithals für einen Bruchteil der Kosten und in verschiedenen Materialien. Eine Coca-Cola 1l-PET-Mehrwegflasche wiegt 115g (evtl. heutzutage sogar leichter, da die Flasche etwas verändert wurde) und kostet max. 2€. 😉
  23. Ich spreche es bei Neulingen immer an, dass ein Weg Richtung UL in der Hinsicht doppelt hilfreich sein kann. Leider kann man ihnen beim ersten Mal trotzdem nicht den schönen Zeltbunker oder den Rucksack mit Gestell ausreden (siehe Ausrüstungs-Fred). Die Entwicklung kommt immer erst mit der Katharsis (hier lit. Bed.: reinigende Kraft der Katastrophe) auf der ersten Tour. 😂
  24. Ich würde mir keine Sorgen machen. Für die eine Nacht wird es reichen. Zumal ein geschlossenes Zelt ein bisschen die etwas unzureichende Matte aufwiegt. Wenn Du bei der Schlafplatzwahl noch aufpasst (zB ordentlich Laub unter dem Schlafort, Baumkrone über dem Zelt), sollte es warm genug sein. 😉 Berichte, wie es ausgegangen ist!
  25. Ich pack es mal hier rein, da ich es über die Suche noch nicht gefunden habe: VRNCLR EBB Fleece, 80€ + Versand + Zoll

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